Die Wasa, das schwedische Königsschiff

  • Seit meiner Frage, bezüglich der "Wasa" rot oder blau, sind nun ein paar Wochen ins Land gegangen und die Pandemie hat uns nach wie vor fest im Griff.

    Uneinsichtige Politiker und Verschwörungstheoretiker steuern das ihre dazu bei.

    Ich hingegen nutzte die Zeit, mir den Bogen von Maly-Modelarz einmal näher anzusehen. Gegenüber den Bögen von FlyModel, Original und 2. Auflage, (alle in meinem Besitz) scheint mir dieses Modell am ehesten geeignet über einen Bau nachzudenken. Das tat ich dann auch und mußte erkennen, dass da einige Änderungen erforderlich wären. Zumindest wenn es ein Modell nach meiner Vorstellung werden soll. Neben der Farbe sind hier die Stückpforten (Kanonenluken) nur aufgedruckt und die Kanonenlaufabschnitte werden da nur aufgeklebt. Da sich das nicht mit meiner Herangehensweise deckt, beschloß ich (zumindest erst einmal zeichnerisch) etwagige Änderungen anzudenken.

    Dann wurde wieder die Uhrzeit verstellt (Sommerzeit). Die notwendige Umstellung meiner Wahrnehmung auf diesen Blödsinn dauert in der Regel eine Woche. Diese Zeit nutzte ich, meine Wohnung, speziell dem Bastelzimmer, einem Frühjahrsputz zu unterziehen.

    Inzwischen war auch ein Modellbauer (schnecke) auf meine Frage aufmerksam geworden und bot mir seine Bücher von Wolfram zu Mondfeld zu dem Thema an.

    Anhand dieser Unterlagen und meiner Recherche im Netz in der Osterwoche, gingen die Änderungen zwar mühsam aber bislang erfolgreich von statten, so das ich mittlerweile den Bau der Wasa tatsächlich umzusetzen gedenke. Und da auch meine Freundin Friedrun, auf das Schiff schon ganz heiß ist, soll der Baubericht heute starten. Auch der Bericht von Don Motore, der an der Black Pearl von UHU 02 arbeitet, hat dazu beigetragen.

    Im Wald boten sich mir zwei Wege dar.

    Ich nahm den, der weniger betreten war!

  • Bilder 1 bis 3 zeigen das Spantengerüst aus dem Bogen, welches ich mal ganz grob mit der Außenhaut verglichen habe.

    Dazu wurden vorher die Stückpforten ausgeschnitten. Das Ergebnis war ernüchternd.

    Viele der Spanten überlagerten sich mit den Ausschnitten, so dass ich die Kanonen nicht einbauen könnte.

    Um mir Gewissheit über die tatsächliche Misere zu machen, hab ich den inneren Decksverlauf dann mit einer schwarzen Linie versehen,

    exakt mit dem Deck ausgerichtet und das Ganze mit Nadeln auf dem Gerüst fixiert.

    Das Ergebnis wurde dadurch noch einmal getoppt. Kaum eine Luke blieb nun verschont. (Bilder 3 bis 8)

    Inzwischen war mein Interesse an dem Schiff aber so sehr geweckt, dass ich zeichnerisch nach konstruktiven Änderungen Ausschau hielt. (Bilder 9 und 10)

    Immerhin war mir das bei der Burg Altena ja auch schon einmal gelungen.

    So weit mal für den Anfang, Euer Renee


    Im Wald boten sich mir zwei Wege dar.

    Ich nahm den, der weniger betreten war!

  • Hallo Renee, habe schon Deine Vorrecherche interessiert verfolgt. Um so erfreuter dieses Projekt als Kiebitz nun mit verfolgen zu können. Gespannt wie ein Flitzebogen auf das kommende. Gruß Ralf

  • Moin zusammen,


    hmmm, wenn Du beide Decks mit offenen Pforten und ausgerannten Geschützen zeigen willst, besteht die Frage, ob die Pforten

    innen offen gebaut werden müssen.

    Mein Vorschlag wäre, den Rumpf mit stabilem schwarzen Ton-Karton zu bekleben, und dann die Bordwand

    mit offenen Pforten aufzuleimen. Die Geschütze dann -nur der vordere Teil, der aus den Pforten guckt- in die schwarzen Pforten

    zu kleben. Damit ist das innere Spantgerüst verdeckt, die Seitenteile -etwas vergrössert- sitzen sauber und die Aussenhaut ist stabiler.


    Gruß

    Hadu

    Vielleicht kommt der Tag, an dem mehr Leute checken, dass Idiotie nicht links oder rechts ist, sondern in erster Linie daher rührt, dass jemand ein Idiot ist! (M. Tegge)




    www.modell-und-geschichte.jimdo.com


    Mitglied der Luft'46-Gang

  • 011-020

    Nachdem die Änderungen am Spantengerüst zeichnerisch gelöst waren, ging ich daran, das vorhandene Spanten Modell wieder auseinander zu nehmen. Danach fing ich an, die vorhandenen Spanten meinen Vorstellungen anzupassen. Da wurden die überzähligen Schlitze mit entsprechend ausgeschnittenen Stäbchen verleimt, die neue Form mit einem Klebestift aufgeklebt und anschließend aus. bzw. beigeschnitten. Für die Masten habe ich auf den Masten Satz von FlyModell zurückgegriffen, den ich seit langem mit den Fly-Bögen erworben hatte. Zwar entsprachen die Durchmesser nicht den errechneten Maßen vom Maly Bausatz, aber die Unterschiede waren so gering, das ich sie übernehmen wollte. Bei diesem Bausatz sollten die Masten, ähnlich den Kanonen-Abschnitten nur auf das Deck aufgeklebt werden. Bei Fly wurden sie in den Rumpf eingelassen, was mir wegen Stabilität bei der Takellage gleich besser gefiel. Also wurden auch Aussparungen für diese längeren Masten in meine Konstruktion einbezogen. Nach Abschluß dieser Gestalt gebenden Aktion wurde das "neue" Spantengerüst wieder Stück für Stück zusammen gesetzt.

    Bis die Tage, Euer Renee


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  • Hallo Rennee,

    endlich wieder mal ein Schiff, das wurd aber auch mal Zeit:D


    Aus welchem Material sind denn die Spanten, die schauen ja richtig "solide" aus.


    Gruß Uwe

    Man lebt ruhiger, wenn man nicht alles sagt was man weiß, nicht alles glaubt, was man hört und über den Rest einfach nur lächelt.

  • Moin Uwe...

    Die Spanten haben so ihre ganz eigene Geschichte.

    Als ich mir vor Jahren das Modell von "Mali" bestellte, hatte ich den Spantensatz dazu geordert.

    Er bestand aus 1,5 mm Finnpappe. Da die Schlitze aber durchgängig 3 mm betragen, entschloss ich mich zum Bau der Wasa,

    einen zweiten Satz zu bestellen. Ich staunte allerdings nicht schlecht, als der diesmal in doppelter Ausführung geliefert wurde.

    Die mußten nun nur noch miteinander verklebt werden und passten so hervorragend in die Schlitze hinein.

    Hätte ich da schon gewusst, das ich fast alle ändern muß, hätte ich mir die Ausgabe erspart und den vorhanden Satz gleich

    richtig verdoppelt. Na ja, so hatte ich einen in Petto.

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  • Nun wurden, gemäß meiner Vorlage, die zukünftigen Kanonendeck-Stücke im hinteren, mittleren und vorderen Teil, gefertigt und eingeklebt. Zuerst das untere Batteriedeck, dann das Großdeck. Die später (möglicherweise) sichtbaren Decksteile im Mittelteil, wurden zusätzlich mit Decksstruktur beklebt. Dabei ist mir allerdings ein Fehler unterlaufen. Die unten liegende Maserung hätte längs verlaufen sollen. Das ist inzwischen für das Oberdeck behoben, für die beiden eingebauten Decks belasse ich das so. Beim mittleren Teil des Großdecks galt es nun die fehlenden Spantenteile mit einzubauen. Diese Freimachungen in den Querspanten entstehen, weil sich just dahinter eine Kanone befindet. Die Stellplätze wurden übrigens bereits dunkler schattiert eingezeichnet.

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    Edited 2 times, last by Reinhard Fabisch ().

  • Inzwischen habe ich zwei Niedergänge gebaut, die das Großdeck mit dem darunter liegenden Batteriedeck verbinden.

    Ob die von mir vorgesehenen Geländer existiert haben ist ungewiss, für mich gehören sie aber dazu.

    Dann ging ich daran die Grätings des Großdecks zu fertigen. Sie bestehen aus mehreren Lagen, die übereinander geklebt werden.

    Waren die oben befindlichen Rahmen schon eine Herausforderung, so stellten die Gitter eine wahre Geduldsprobe dar.

    Loch für Loch wurde ausgestichelt. das sind jeweils 50 pro Rost, macht bei acht Grätings 400.

    Und jedes Loch hat vier Seiten, also vier Schnitte. Das ergibt eine Gesamtzahl von 1600 Stichen.

    Da schwinden dann schon mal die Sinne und der Stichel verschwimmt vor den Augen.


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  • Nach dem Stechen konnte, so man genau genug gearbeitet hatte, der Abfall heraus gedrückt werden.

    Nach dieser Strafarbeit wurde dann die Außenkontur geschnitten und zum guten Schluß noch die Rahmen aufgeklebt.

    Nun machen auch die Ausschnitte in den Teilen des Großdecks Sinn. Denn genau darüber wurden die Grätings verklebt.

    Durch das viele Hantieren waren inzwischen die ausgeschnittenen Spanten zum Oberdeck stark in Mitleidenschaft gezogen worden.

    Es wurde also höchste Zeit sie zu stabilisieren. Da boten sich die Teile des Oberdecks geradezu an.

    Dann fand ich ein paar Fässchen in der Krabbelkiste und fügte sie und die Geländer, vor dem Kleben des Oberdecks hinzu.

    Als nächstes müssen nun noch die Geschütze unter Deck gebracht werden. Dazu im nächsten Baubericht mehr.



    Bevor ich's vergesse, als Rentner kann ich mir so manchen 10 Stunden Tag ja erlauben. :D

    In CORONA-Zeiten umso mehr. :whistling: Das wäre mir als Arbeitnehmer nicht möglich gewesen. :S

    Und wenn alles klappt, werde ich morgen geimpft. :thumbsup:

    Bis dann also, Euer Renee

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  • Hallo Reinhard,


    bei deiner Wasa da muss ich mir die Brille putzen und reinschauen. Ich bin richtig gespannt was du zauberst. Bei dem Schiff kannst du dich ja so richtig auslassen.


    Viel Spaß.


    LG Frank

  • Hallo Reinhard!

    Habe die Wasa vor x-Jahren in Holz, 1:75, in ca drei Jahren gebaut. War eine Monsteraufgabe. Ich bewundere dich, in Karton würde ich ein Segelschiff um viel Geld nicht bauen.

    Wünsche weiterhin viel Erfolg.


    Grüße,

    Otto.

  • Moin Smutjes...

    Das freut mich gewaltig das Ihr mich mental unterstützen wollt.

    Frank, von Dir hab ich ja schon lange nichts mehr gelesen, darum freut es mich besonders.

    Und auch Otto ein herzlich Willkommen, nur häng bitte die Latte nicht zu hoch.

    An Deine Wasa aus Holz werd ich nicht heran kommen.

    Euer Renee

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  • Lieber Renee,


    der Rumpf geht wirklich sehr toll los und zeigt schon jetzt Dein Können! :thumbup:


    Jeder baut ja wie er möchte und wie er mag. Ich möchte dennoch schreiben, dass die seitlichen Nidergänge neben den Grätings (eine tolle Arbeit nebenbei bemerkt!) nicht dem Original entsprechen. Ebenso sind die durchaus hübschen Geländer darüber historisch nicht korrekt.


    https://en.wikipedia.org/wiki/…Vasa-lower_gun_deck-2.jpg


    Ich weiß nicht wie historisch genau Du bauen möchtest. Du wirst mit dem Modell noch eine lange Zeit beschäftigt sein und irgendwann die Sache mit den Niedergängen bemerken und DIch dann vielleicht ärgern. Jetzt könnte man noch schnell die »Löcher stopfen« und die gebauten Niedergänge ohne Geländer später an passenden Stellen einsetzten.


    Viele Grüße,

    Klaus

    »Das muss das Boot ab können!»

  • Moin Klaus...

    Vielen lieben Dank für Deinen gut gemeinten Hinweis und den Link.

    Für das was ich vorhabe, ist es einerseits nicht so wichtig, weil man eh nichts davon sieht.

    Andererseits haben meine Freundin und ich uns entschieden, dass die Position der Niedergänge und die Geländer,

    auch wenn sie historisch falsch sind, einen zusätzlichen Reiz für das Auge bieten könnten. Das sie eher mittschiffs, zwischen den Grätings verliefen,

    leuchtet mir dagegen ein. Leider ist das Oberdeck inzwischen verlebt und die Erkenntnis kommt daher etwas zu spät.

    Zur Zeit ist das Ganze eher einer fixen Idee geschuldet, einem Versuch, von dem noch nicht feststeht, ob er auch umgesetzt werden kann.

    Und bei all den Figuren und Schnitzereien, die auf dem Schiff zu sehen sind, werd ich mit meinem Kartonmodell,

    historisch sowieso ins Hintertreffen geraten. Man wird sie also mit etwas Abstand als Wasa identifizieren,

    nur um bei näherer Betrachtung gewisse Unterschiede feststellen zu können.

    In diesem Sinne, nochmals Danke für Dein Interesse und es wäre schön, wenn Du mit Deinen Tips, den Bericht begleiten würdest.

    Gruß und bleib gesund, Renee


    Übrigens hat das Impfen vorgestern fantastisch geklappt.

    Die erste Ladung BioNTech ist inzwischen verdaut.

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  • Hier nun der Stand der Dinge...

    Das Oberdeck ist nun geschlossen. Für das Batteriedeck wurden noch Holzrahmen ohne Gräting gefertigt.

    Darin sollen Fässer, Kisten und Seile abgelegt werden.

    Dann kam die Stiege vom Oberdeck zum Großdeck. Diesmal vor den Grätings und mittig.

    Zum Schluß noch die Prototypen der Geschütze für's Groß- bzw. Batteriedeck und eine Gesamtansicht.

    Die Geschütze gehen jetzt in Serienfertigung.

    Bis dahin, Euer Renee


    Im Wald boten sich mir zwei Wege dar.

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  • Hallo Reinhard,

    Na, da hast Du Dir ja was vorgenommen.Klasse!!


    Ein Vereinskollege hat vor einiger Zeit ein wunderbares Modell der VASA fertiggestellt.

    Da er sehr eng mit dem Museum zusammengearbeitet hat, ist das Modell auch ausgesprochen genau.

    Hier gibt es einen Link zum Bericht über das Modell.
    Auch der Bauberichte (im Forum) dürfte einige Infos für Dich haben.


    https://www.arbeitskreis-histo…glieder/modelle/vasa1628/


    Viele Grüße

    Thomas

  • Hi Thomas...

    Diesen Link kannte ich bereits.

    Dennoch vielen Dank und auch für Dein Interesse. Fakt ist, an dieses Modell werde ich nicht heranreichen. Aber ich werde mir Mühe geben.

    *)Zu dumm aber auch, dass man die Wasa geborgen hat.

    * Das war nicht ernst gemeint 😉

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  • Was ich mich und nun auch Euch, Frage:

    Wie hat es unter Deck damals ausgesehen?

    Es war ja wohl eher sehr beengt auf so einem Schiff. Zumindest für die Mannschaft.

    Bitte schreibt doch mal wie Ihr Euch das vorstellt. Hingen da auch Hängematten zum schlafen?

    Euer Rener

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  • Moin Reinhard!

    Auf Jugendfreizeiten wurden wir geweckt mit diesem Lied: Reise, Reise nach alter Seemannsweise. Einer Stoß den anderen, daß er nicht mehr schlafen kann.

    Hängematte, eng aneinander, sollte es bedeuten, wurde es uns erzählt.

    Grüße

    Hanns


    Hänschen klein ging allein in die weite Welt hinein...jetzt lieber zu Hause bleiben

  • Moin, moin Reinhard,


    die Mannschaft hat in den Decks - zusammen mit den Kanonen - vollständig "gelebt", allso in Hängematten geschlafen, dort gegessen, ihre "Freizeit" (wachfrei) verbracht, handwerkliche Tätigkeiten ausgeübt, gerauft, gesoffen und gewürfelt..... und so sah das dann auch aus. Allerdings wurde von Zeit zu Zeit auch alles aufgeklart und Reinschiff gemacht.....


    Gruß

    HaJo

    Exercitatio artem parat!

  • Die Geschütze...

    Nachdem die Prototypen so weit gediehen waren, ging es nun an die Massenfertigung. Zunächst jeweils 12 Stück für's Batterie- und Großdeck. Da die Stückpforten jeweils unterschiedlich groß sind, wurden die Lafetten entsprechend angepasst. Bei den Rädern gab es dann die zu erwartenden ersten Probleme. In dieser Größe 3,5 bzw. 4 mm im Durchmesser und einer Dicke von 1,5 bis 2 mm, löst sich der Karton beim Ausschlagen in Schichten auf. Irgendwann war ich deswegen auf Leder oder Gummi als Material verfallen. So auch hier. Leider hat auch das seine Tücken. Ein 1 mm Loch für die Achsen lässt der Gummi nicht zu. Egal dachte ich mir, erst einmal ankleben. Um den Abstand zum Boden zu garantieren, wurde ein Stück Karton unter die Lafetten gelegt. Dann kam die Idee für die Achsen. Ich simuliere sie mit einer winzigen schwarzen Perle. Die Glänzt zwar jetzt noch, aber mit einem Tupfen schwarzer Farbe wird das schon. Dann wurden jeweils 12 Dummys gebastelt. Pseudo Lafetten, die an den später nicht einsehbaren Stellen platziert werden. ZUm guten Schluß gab's dann noch einige Seiltrommeln zum Ergänzen des Innenraumes.

    Soweit mal für heute, Euer Renee


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  • Alle Achtung:thumbsup:!

    ...und sowas von flott.

    Man lebt ruhiger, wenn man nicht alles sagt was man weiß, nicht alles glaubt, was man hört und über den Rest einfach nur lächelt.

  • Die Seitenteile...

    Als nächstes habe ich mir Gedanken über die Seitenteile gemacht. Zunächst nur die innen Liegenden. Und wie schon beim "Roten Löwen" wurden auch hier die Kanonendecks rot eingefärbt und auch mit der übrigen Holztextur experimentiert. Dann kam der Moment, wo die Seitenteile angelegt und auf Passhaltigkeit überprüft wurden. Hinten passt es ganz gut und auch mittschiffs kann man nicht meckern. Aber der Bug muß noch stark überarbeitet werden. Da hatte es sich der Konstrukteur doch etwas zu einfach gemacht. Die Form liegt nicht wirklich an und erzeugt Beulen. Selbst ein zusätzlicher vertikaler Schnitt bracht mich keinen Deut weiter. Dafür schaut es von innen ganz gut aus. Alle Stückpforten sind frei von Spanten und auch die Höhen zu den Decks sehen ganz passabel aus. Für diesen Test hab ich die Kanonenrohre der Prototypen meiner Geschütze mal heraus schauen lassen. Dann wurden unterhalb der Stückpforten kleine Schlitze geschnitten, durch die, die Positionen der Geschütze markiert wurden. Das war's auch schon wieder.

    Euer Renee


    Im Wald boten sich mir zwei Wege dar.

    Ich nahm den, der weniger betreten war!