Posts by haduwolff

    Moin zusammen,


    das ist ja ein echt hartes Brot, das Monster. So langsam wird auch klar, wie riesig das Schiff mit fast 80m Länge war, eine richtige schwimmende Festung. Bei allen Modellen -so auch hier- frage ich mich, wie die Hebevorrichtung für die Schaufelräder wohl funktioniert hat. Wieso Hebevorrichtung? Nunja, beim Blick auf die immensen Panzerkästen über dem Antrieb fällt ja auf, daß die übertrieben hoch sind - das hat den simplen Zweck, die empfindlichen Räder bei Ufernähe und Ankerung hochzuwinschen, denn die Flüsse waren damals sehr unsichere Gewässer voller treibender Baumstämme und anderem Schrott, der von den Fluten mitgerissen wurde.


    Gruß

    Hadu

    hmmm, HaJo, das war auch mein erster Gedanke. Aber dann hab ich das Ganze sehr hoch vergrössert... Der Kühlergrill ist schwarz lackiert, das Nummernschild sieht nicht sehr nach BuWe aus. Das Lastenklasse-Schild fehlt auch, ich tippe eher auf zivile Nutzer.

    Dazu kommt, daß im Hintergrund eine DC-3 mit ziviler US-Kennung steht, das Logo ist ein früher PAA-Flügel. Frühe Unimogs habe ich in Belgien und NL auf Airports schon gesehen. Ob das vielleicht Tempelhof ist? Keine Ahnung.


    Interessant ist auch, daß der Unimog auf der Hinterachse doppelte Bereifung hat.



    Gruß

    Hadu

    Moin zusammen,


    ...über das Instrument hab ich mich auch schon Gedanken gemacht. Da es die Anzeigefarben blau/gelb hat, denke ich, es geht um die Abstimmung des Innendrucks zur Höhe...oder so...vielleicht... Au Mann!


    Hier mal was andres... Ich liebe es ja, wenn riesengrosse Flugzeuge von kleinen Schleppern durch die Gegend geschubst werden, aber ein Bild mit nem Unimog ist schon was selteneres im Bereich Zivilfliegerei.


    Ansonsten bahnt sich nach dem Umzug so langsam die Wiederinbetriebnahme meines Flughäfchens an, und eine der ersten Taten wird die Wartung von Mrs. Robinson sein. Die Kehlbleche haben mir zu grosse Spaltmasse, und das Licht am Bugfahrwerk will nicht. Und dann kommt endlich die Umstellung der Elektrik auf Fernsteuerung, die zig Mikrotaster unterm Bauch fallen weg, es gibt eine gute, einfache Lösung aus dem Bereich ferngesteuerter Relaistechnik. Aber das später, wenn die Werft wieder ganz arbeitsfähig ist...


    Gruß

    Hadu

    Moin zusammen,


    Adolf, das ist ein grossartiger Entschluss, das riesige Flugboot zu bauen. Liegt das jetzt an meinem Rechner, oder an der Kamera - warum sind die Stützschwimmer denn blau? Der Bogen sieht nach graublau-hellgrau aus...


    Viel Erfolg!


    Gruß

    Hadu

    Moin zusammen,


    gratuliere - das Monster ist unglaublich! Da gehört ordentlicher Modellbau-Enthusiasmus dazu. Ein Kollege sagte mal - "das Ding kann nur eine Mutter lieben!"... Ich finds herrlich Verne-ich. Danke, mit dem Bau machst Du mir persönlich eine Freude, da ich sooo lange rumgemacht hab, und es erst mal weit nach hinten geschoben habe.


    Gruß

    Hadu

    Moin zusammen,


    da die 747 jetzt dem Ende ihrer Dienstzeit zugeht bzw. schon zugegangen ist, wird er Vogel auch so langsam selten und ein "Oldtimer"...


    Vielleicht lässt sich der Kahn ja umfärbeln auf die gute, alte Lufthansa-Livree... Andererseits, das Ding ist eine Platzfrage.


    Gruß

    Hadu

    Moin zusammen,


    es gab vor einer Weile ein Bild, sozusagen das Treffen der Generationen, das die Gemüter in den Connie-Foren beschäftigt hat. Eine BA-Concorde Nase an Nase mit einer TWA-Connie. Ein Symbol für die technische rasende Entwicklung. Heute ist es sehr nostalgisch, ne Connie und ne Concorde. Beide längst Vergangenheit, wobei die Connie noch fliegt. Seufz...


    Gruß

    Hadu



    P.S. ...das ist sicherlich eine gute Photoshop-Arbeit, in freier Wildbahn wären sich die Ladies nie begegnet...

    Moin zusammen,


    ...quod erat demonstrantum. Ist in 1/250 baubar. Beweis erbracht, grosses Kompliment!


    @René, der Vorteil eines solchen Gaffelriggs ist, hoch an den Wind gehen zu können. D.h. man segelt fast gegen den Wind, der Vortrieb kommt durch den am Segel entlangstreichenden Wind, wie der Auftrieb bei einer Flugzeugtragfläche. Der am Mast fühlbare Wind ist ja nicht der tatsächliche, also "wahre" Wind, sondern der "falsche oder scheinbare Wind", also der am Mast vorhandene Wind, zusammengesetzt aus dem gewehten Wind, dem Fahrtwind und der Bewegung des Bootes im Strom und Abdrift. Ich hoffe, ich hab das noch richtig in Erinnerung, es ist viele, viele Jahre her, seit dem "Zettel"...


    Gruß

    Hadu

    Moin zusammen,


    es gibt viele, viele hilfebedürftige Schiffe, die es Wert wären, wieder in altem Glanz zu erstehen.


    Ebenso Flugzeuge, und es ist eine schöne Sache, dass eine CONDOR wieder komplett dastehen wird. Dastehen - das ist das eigentliche...nicht fliegen. Aber dennoch, es ist schön, den eleganten Vogel im Ganzen sehen zu können.

    Was die LH-Starliner angeht, das ist so peinlich, dazu habe ich genug im entsprechenden Connie-Thread bemerkt...zumal für die ehemalige Schweizer Connie ebenfalls noch alle Optionen offen sind. Und da sich der Hintergrund des Ju-52-Desasters inzwischen nicht als Ermüdung oder Korrosionsbruch, sondern als eklatanter Pilotenfehler, ist auch die Still-Legung der Tante Ju unnötig gewesen...

    Aber was will man in einer Panikmache-alles-Verbieten und das Ohne-Ahnung-Gesellschaft erwarten.


    Gruß

    Hadu

    Moin zusammen,


    als kostengünstige und fast "unendlich" grosse Alternative nutze ich schwarze, glänzende Verpackungsfolien, z.B. von Mülltüten.


    Ein wenig zusammenknuddeln, wieder ausglätten und fertig. Aber nur an den Rändern mit doppelseitigem Klebeband festmachen, dann kann auch jedes Schiff glatt auf der Oberfläche sitzen.

    Leichtes Kielwasser kann man durch anspannen der Folie unterm Schiff erreichen, Gischt mit feiner Watte oder Puderzucker....


    Gruß

    Hadu

    Moin zusammen,


    aaaalsooo...das Winzteil wurde von einem der üblichen Walther-Triebwerke angetrieben. Die waren an sich schon risikobehaftet, aber da der Sombold von einem Trägerflugzeug hochgebracht werden sollte, war das Anfangsrisiko des "heissen" Starts nicht gegeben wie bei der Me 163 und eine wesenlich längere Brenndauer im Horizontalflug gegeben. Bei einem Angriff auf eine "combat-box" von 12 Bombern in einer "squadron-box", also dem Geschwader-Block schauen hunderte schwere Bordwaffen dem anfliegenden Piloten entgegen, wenn er durch den Begleitschutz durchgeflogen ist.

    Also hier allein ist das Risiko schon so hoch, daß man zwar nicht von einer Selbstmord-Waffe sprechen kann, aber bei der absoluten Luftüberlegenheit der Alliierten ist jeder Einsatz gegen Bomberverbände so ne Sache geworden.


    Was die Technik der Bomber-Bombe angeht, so ist hier zuwenig bekannt. Technisch könnte ein Zeitzünder, bei einer bestimmten Entfernung zum Ziel problemlos sein. Ebenso waren Fotozellen-Auslöser (erprobt und funktionierend) vorhanden. Aber das ist alles mit Fragezeichen - wir sollten nicht vergessen, daß das Ding nicht mal mehr als Prototyp fertig wurde. Wenn solche Irrsinns-Dinger wie die Natter, das Reichenberg-Gerät und die Rammjäger anstanden, ist der Sombold noch recht "harmlos" gewesen...


    Gruß

    Hadu

    Moin zusammen,


    weit gefehlt, Helmut. Das komische Dingelchen war eine sehr stabile und im Windkanal erprobte flugtaugliche Kostruktion. Die Idee an sich war einfach und experimentell erprobt. Die US-Bomberflotten flogen in sog. "combat-boxes", also in sehr engen Formationen, um möglichst hohe Feuerkraft gegen anfliegende Verteidiger zu konzentrieren (was oft tödlich schief ging durch Kollisionen, Eigenbeschuss und Treffer durch eigene fallende Bomben, und das viel mehr als gedacht).


    Um diese kompakten Formationen aufzuknacken war der Plan, daß der Raketenjäger seine 500 Kilo-Ladung im Vorbeiflug in die "boxes" zu werfen. Das wurde mit anderen konventionellen Flugzeugtypen überraschend erfolgreich versucht. Aber die Begleitjäger waren ja auch noch da...


    Da der Raketenflieger aber mit realistischen ca 900-1.000 km/h da durchfegen sollte, war das Konzept durchführbar. Es war auch keinerlei "Selbstmordwaffe", sondern ein winziges richtiges Jagdflugzeug inkl. Bordwaffen, das nach Brennschluss des Triebwerks im Gleitflug landen sollte. Dafür der "Knubbel" unterm Bauch, das ist die wohl gefederte Landekufe aerodynamisch verkleidet. Und wenns nicht klappt, konnte der Pilot wie aus einem normalen Flugzeug aussteigen.


    Gruß

    Hadu

    Moin zusammen,


    es tut sich was - die Tante Ju D-AQUI wird nach Paderborn gebracht und in Obhut der QUAXE gegeben. Das sind die Leute, die sich einen eigenen Flugplatz -genannt die "Bienenfarm"- aufgebaut haben und ihr Herz dem Erhalt, Pflege und Flug mit Oldtimern gewidmet haben. Letztes Jahr hat diese rührige Gemeinschaft in Paderborn einen grossen Hangar erstellt und da kommt die Ju hin...


    Ob der Vogel fliegen wird, wird sich zeigen, auf jeden Fall ist sie dort in guten Händen...


    Gruß

    Hadu


    https://www.quax-flieger.de/

    Moin zusammen,


    trotz des laufenden Umzugs finden sich gewisse Kleinigkeiten immer wieder.


    Als die Jets kamen, war die Connie ja "erledigt"... Aber Turboprops blieben noch bis heute gefragt. Auch die Superconnie wurde ja mit Turboprops erprobt, und das sehr erfolgreich.

    In allen Veröffentlichungen heisst es, das wäre eine vom Militär gewollte Variante, die wieder zurückgebaut wurde.


    Nun, das stimmt so nicht. Damals wurde auch von zivilen Fluggesellschaften die Aufrüstung mit Turbos angekündigt und beworben.


    Die KLM hat das deutlich getan, und in einem Gespräch wurde mir gesagt, daß die im Verbrauch günstigeren und sehr beliebten Superconnies noch lange im Dienst gewesen wären, denn nach dem COMET-Desaster und den garnicht so sehr beliebten und im Unterhalt wesentlich teuereren 707 als Massenschaukeln wollten zumindest europäische Gesellschaften die Connie behalten.


    Es gibt sogar Hinweise darauf, daß Lockheed von "oben" gedrängt wurde, die Connie aufzugeben oder auf lukrative US-Regierungsaufträge zu verzichten.

    Letztendlich wurde Lockheed nach der L-1011-Problematik aus dem zivilen Markt rausgeekelt, um den "Staatskonzern" Boeing zu stützen, ähnlich wie Douglas, das mit DC 8 und DC 9 die besseren Flugzeuge hatte...naja...Lockheed tat sich mit Martin-Marietta zusammen und blieb im Militärbereich und rettete sich durch das Raketenprogramm...



    Gruß

    Hadu


    PS- ...so gings auch Convair....

    Moin zusammen,


    um mal weg von irgendwelchen Fragen zu Motivation und Rechtfertigungen zu kommen...


    Wie weit funktioniert die Mechanik der Waffe eigentlich?


    Optisch ist das Gerät ja sehr offensichtlich Karton, die Textur als Metall/Kunststoffoberflche ist ja eher nicht sooo dolle. Lackierst Du das Teil eigentlich, um die Optik aufzuwerten und -sorry- irgendwie schauts nicht sooo stabil in sich aus.


    Mir fehlen da einfach die Spanten und Verstärkungen...


    Gruß

    Hadu

    Moin zusammen,


    was denn? Wer redet von "Wunderwaffem"? Echt jetzt, das ist schlichtweg falsch, und Spöttelei darüber ist fehl am Platze - weit gefehlt!


    Ein leichtes, sehr bewegliches Flugzeug mit Panzerbekämpfungswaffen ausrüsten ist clever, und entstammt übrigens einem US-Piloten, der 44 eine winzige Piper Cub mit 6 Bazookas bewaffnet hat und loslegte.

    Major Charles Carpenter wurde als "Bazooka Charlie" bekannt und hat bestätigt 14 Panzer erfolgreich bekämpft...das Fliegerle wurde dann "Rosie the Rocketer" getauft.



    Das Konzept der beweglichen Waffenplattform ist so weitergeführt worden, man denke an die Bo 105 und den PAH Tiger...


    Gruß

    Hadu



    P.S.: Schade, daß nicht auch eine zivile Nachkriegsmaschine dabei ist, oder eine der schwedischen Kisten....

    Moin zusammen,


    ein grosser Sieg!!!


    Die brandgeschädigte Kathedrale Notre-Dame in Paris wird wieder so aufgebaut, wie sie war.

    Kein Spielplatz für diese Stahl-Glas-Beton-Barbaren, keine unsäglichen Experimente mit "modernen" Baustoffen, kein Raum für die Selbstdarstellung überbezahlter Star-Architekten.

    Und es ist auch ein gewisser Punkt, daß auf die Bevölkerung gehört wurde, die solche kulturelle Verseuchung an der Kathedrale nicht will.


    Gratuliere herzlich!!!


    https://www.sueddeutsche.de/ku…HMs-My-uDkjIzsELubm4dW_W0


    Da muss ich doch gleich an den neuen Schreiber-Bogen erinnern!



    ein sehr zufriedener

    Hadu

    Moin zusammen


    inzwischen brennt der Mehrzweck-Träger/Landungsschiff USS Bonhomme Richard den dritten Tag.


    Der Mast ist zusammengebrochen, und es scheinen laut Kommentar immer noch zwei Brandquellen in hoher Temperatur aktiv. Was da wohl brennt?


    Ist schon bemerkenswert, daß ein modernes Kriegsschiff im Hafen mit allen vorhandenen Löschmitteln nicht zu löschen ist. Das interne Löschsystem scheints auch nicht zu tun.


    Feuer im Schiff ist und bleibt also eine der grössten Gefahren überhaupt!


    ...tja, was dann ein Treffer eines Anti-Schiffsflugkörpers erst anrichtet...mannmann....



    Gruß

    Hadu

    Moin zusammen,


    jepp, René, das war ein tolles Flugzeug. In dieser Zeit waren leider die Motoren zu unterernährt, um diese Brocken sicher und wirtschaftlich zu fliegen.


    Parallel dazu die ebenso traurige Geschichte der Bristol Brabazon - grossartiges Konzept, magere Motorleistung! Nur wenige Jahre später wären die leistungsfähigeren Turboprops dagewesen, die dann genug gebracht hätten.


    Damit waren Vögel wie die Constitution und Britannia konkurrenzfähig geworden, und auch bestehende Muster wie die Superconnie (zwei wurden sehr erfolgreich mit Turboprops getestet, aber wieder rückgebaut) hätten eine längere Lebensdauer bekommen - aber der Jet-Betrieb hat alles umgeworfen.


    Gruß

    Hadu

    Moin zusammen,


    Copacabana....Traumziel des 50er-Jahre-Deutschen?


    Hier dient eine Super-G der Lufthansa als Kulisse für einen arg schlappen Schlager in Twist-Manier. Witzig sind die arg verklemmt dahinzappelnden Damen, denen das sichtlich peinlich ist auf der Gangway und den Flächen - wohlgemerkt dort mit den Nylons brav ohne Schuhe auf dem edlen Blech...



    Gruß

    Hadu

    Great, a very good idea...!


    Und für uns...als ich das vor einer Weile angeboten habe, kam genau - nichts. Keinerlei Interesse. Ebensowenig für Räder, Sternmotoren und Pilotenfiguren.


    Klingt beleidigt, ist es aber nicht, nur ein Hinweis. Hat sich erledigt, hab eh genug um die Ohren... ;-)


    Gruß

    Hadu

    P.S....es stellt sich die Frage, ob unter den französisch beschrifteten Platten die originale Beschriftung vorhanden ist. Und damit kommen wir zur Innenbemalung der Connies... grau? Ja, ok. Tannengrün? Möglich....Quätschgrün im russischen Stil? Auch vorhanden in der New Yorker TWA.... Etwas eigenartig....Kundenwunsch-Bemalung? Wahrscheinlich...

    Moin zusammen,


    es gab schon länger nichts mehr aus der Connie-Szene zu vermelden. Scheinbar ist alles der Hysterie wegen Corona erlegen. Scheinbar. Aber es passieren doch nette Dinge! Die Südafrikaner haben ihre Superconnie unter ein stabiles Schutzdach gestellt, wo sie gut aufgehoben ist und die Feinarbeiten an den Motoren und der Inneneinrichtung weitergehen.


    Feinarbeiten sind auch mal Gedanken über den Betrieb der Schönheit. Kalte Füsse und ein heisser Kopf oder umgekehrt? Was modernen Flugreisenden völlige Gewohnheit ist, stellt in der Realität ein komplexes Regulierungssystem für Druck und Temperatur dar. Vor allem ist die Klimatisierung so eine Sache....Aussen sinds so runde 40 Grad minus, wenn die Sonne auf den Alu-Pelz brennt wirds schnell heiss....wenn der Vogel sinkt oder steigt fahren die Temperaturen Achterbahn und der Kabinendruck muss geregelt werden. Die Zähmung der 4 mächtigen Turbocompounds, der komplexen Treibstoffanlage und eben der Klimatisierung ist Sache des Bordingenieurs. Dieser sitzt vor einem gut gefüllten "Uhrenladen" und ist ziemlich beschäftigt, weil die Klimaanlage per Hand eingestellt werden muss.


    Selbige befindet sich am Arbeitsplatz von "Scotty" rechts unten auf einem Panel, sozusagen immer im Augenwinkel des Ingenieurs gut erreichbar. Bild 1 zeigt den Ort des Panels, und Bild 2 das Panel selbst.

    Und dann das Grinsen beim Anblick der Beschriftung...französisch! Aha, ein Panel einer Air France-Maschine! Denn die sind die einzigen Connies, die ihre Uhren in ihrer Landessprche beschriftet bekamen (kanadische und belgische Connies waren englisch beschriftet, wurde mir mitgeteilt), da ja bekanntlicherweise unsere Nachbarn ein recht -ähm- nationalbewegtes Verhältnis zu ihrer Sprache haben.


    Also von wegen Heizung an-aus....es ist schon eine gewisse Wissenschaft dahinter, damit Piloteure und Passagiere sich an Bord wohlig fühlen.


    Und warum ich da so ein Gewese drum mache? Nunja, meine Karton-Connie ist ja in ihrer Legende ursprünglich für die Air France bestellt worden...was ein solches Panel ja sozusagen rechtfertigt.

    Und dieses wesentliche Bauteil einer Superconnie ist nun auf -wie üblich- etwas absurde Weise in meinen Besitz gelangt!


    Wenn ich in besseren Zeiten wieder auf Ausstellungen gehe, werde ich das Ganze wohl als Deko mitnehmen - mal sehen, ob die Beleuchtung (21 Volt!) wieder zu aktivieren ist.


    Und wer weiss, vielleicht werde ich das Panel mal bei Gelegenheit einer der noch "lebenden" Connies spenden...


    Gruß

    Hadu

    Moin zusammen,


    tolle Bilder. Und wieder diese herrliche Landung. Doch sorry, ich gehöre zu denen, die Starlink eher kritisch sehen. Schon jetzt ist die erdnahe Raumfahrt durch unendlich viele treibende Objekte, nicht ganz falsch als Weltraumschrott bezeichnet ziemlich gefährlich geworden. 42.000 Kleinst-Satelliten, die da rumdüsen sind ein echtes Risiko. Mal drauf warten, wann es knallt. Einmal ist so ein Ding schon fast in einen Wettersatelliten reingeknallt, der ESA-Satellit Aeolus konnte gerade so ausweichen. Space-X hat nicht mal auf die Warnung reagiert, noch sich entschuldigt.

    So sehr ich Elon Musk für sein Unternehmertum und seine grossen Weltraumpläne bewundere- so sehr stellt sich Musk als rücksichtslos heraus, der andere gefährdet.


    Gruß

    Hadu

    Moin zusammen,


    nu sinse wieder im Geschäft. Der zutiefst gerührte NASA-Sprecher war kurz vorm losheulen. Und in Angedenken an die alten Apollo-Zeiten hab ich mich einfach herzlich für die Leute gefreut, deren Jubel gross war.


    Gruß

    Hadu

    Moin zusammen,


    in einem Punkt gebe ich Wanni recht - wäre die Entwicklung mit genug Geld in der Hand kontinuierlich seit Apollo weitergelaufen, wären wir vielleicht weiter - aber die moderne Werkstofftechnik ist halt auch erst jetzt da.


    Daß die Forschung an sich, vor allem Grundlagenforschung, Physik usw. sehr stiefmütterlich gehandhabt wird, ist extrem fatal und gefährlich, wie die aktuelle Lage zeigt. Wenn jetzt private Unternehmen wie SpaceX und andere den staatlichen Agenturen aber nun davonlaufen, sehe ich das durchaus positiv, denn was von den Staaten kommt, ist eher unersprieslich.


    Ja, Wanni, ich erinnere mich noch an die Zeiten, als glaubhafte Pläne bestanden, die Besiedlung des Mondes und der Planeten bzw. Jupitermone voranzutreiben...eigentlich müssten jetzt längst Shuttles für nen Wochenendausflug zu grossen Stationen fliegen und die Weltwirtschaft in einem einmaligen Boom bei der Ausbeutung des Asteroidengürtels blühen und auf Mond und Mars autarke Siedlungen bestehen.

    Irgendwie habe ich das Gefühl, daß 40 Jahre lang geschlafen wurde, und das ist nicht ganz falsch. Um so schöner, daß wir doch noch die Chance bekommen, wieder ins All zu fliegen.

    Die Erde braucht die Raumfahrt bitter, vor allem bei der Entwicklung umweltgerechter Hochtechnologie.


    Gruß

    Hadu


    ...und P.S.


    Wanni...der Jumbo fliegt bis auf ein paar Restexemplare nur noch als Frachter, und der grossartige A380 wandert derzeit mangels Wirtschaftlichkeit auf den Schrott...


    PPS... die inzwischen altersschwache ISS soll durch eine neue, bessere und grössere Station ersetzt werden - die USA hat die Zusammenabrbeit mit Russland hier abgelehnt. Und Europa glotzt doof...

    Moin zusammen,


    Henryk, der britische Pegasus bei der DC2 war in typisch englischer Manier mit dem Auspuff-Sammler VOR dem Motor eingebaut. Wichtig ist, daß der Bristol Pegasus und der Bristol Mercury auf dem Jupiter-Motor basieren, und bis auf den Hubraum fast gleich waren. Daher kann man sich die AUspuffsammler von der Swordfish under der Lysander als Vorbild nehmen.


    Der Pegasus VI der DC2 ist optisch nicht von den anderen Pegasus-Typen zu unterscheiden, denn der Lader befindet sich hinter dem Motor, während der Auspuffsammler vorne ist.


    Die beiden Endrohre enden recht einfach kurz vor den Tragflächen nach aussen, der Vergasereinlass und die Ölkühler sind auch recht klein.


    Die Cowlings der DC2 mit Pegasus sahen daher auch anders aus als die der US-Versionen. Ich hab Dir mal zwei Bilder dazu, wo die Motoren gut zu sehen sind...


    Ich hoffe, das hilft weiter.


    Gruß Hadu