Posts by Reinhard Fabisch

    Hallo Kurt...

    Das freut mich für Dich, dass Du den Bogen gefunden hast.

    Und das Du ihn sofort anschneidest finde ich auch klasse. :thumbsup:

    So Burgen haben auf mich einen gewissen Reiz und Du gehörst zu den Bastlern, wo sie in guten Händen sind.

    Der Anfang ist gemacht und schaut professionell gut aus. Wie groß ist jetzt die Grundplatte?

    Gruß, Renee

    Zum Schluß für heute noch ein paar Fotos, die ich Euch bislang vor-enthalten habe. ;)

    Sie zeigen Baufortschritte, die ich bis jetzt geheim gehalten hatte.

    Zum größten Teil aus Unkenntnis, ob es sich überhaupt verwirklichen lässt.

    Doch da der Rumpf mittlerweile, bis auf den Heckspiegel geschlossen ist, dachte ich, es sei an der Zeit das Geheimnis zu lüften. :)

    Weiter geht's dann vermutlich mit dem Gallion, zu dem ich mir allerdings noch so meine Gedanken und ein paar Zeichnungen machen muß. :S

    Bis die Tage, Euer Renee


    Und nun will ich die Katze mal aus dem Sack lassen... :D

    Die Idee dazu verfolgt mich seit dem Bau des "Roten Löwen" und lässt mir seit dem keine Ruhe.

    In der Steuerbordansicht sieht man eine Aussparung, durch die man ins innere des Schiffes blicken kann. Die konnte ich mir diesmal nicht verkneifen. :rolleyes:

    Sie umfasst Teile des "Batterie- und des Großdecks", welche ich vorher mit Grätings, Niedergängen, Schiffsausrüstung und den Lafetten der Kanonen bestückt hatte.

    Darüber hinaus sind sechs LED's über die Decks verteilt, so dass man auch bei Dunkelheit hinein blicken kann.


    Zu der Farbe des UW-Anstriches fand ich nach langem Suchen folgendes:

    "So hat man keinerlei Hinweise auf einen speziellen Unterwasseranstrich an der WASA gefunden.

    Diesen gab es zur der Zeit allerdings durchaus. So wurde der "Rote Löwe" mutmaßlich mit Bleiweiß gestrichen.

    Wahrscheinlich wurde der Rumpf der Wasa unterhalb vollständig geteert, was einen schwarz/bräunlichen Farbton ergab."

    Und dann ging's auch schon los. Streifen für Streifen, dicht an dicht, wurde der Rumpf beklebt.

    Dabei hat mir der "Kittifix-Allzweckkleber" ausgezeichnete Dienste geleistet.

    Der noch unbearbeitete Kiel wird erst zusammen mit dem Scheg vom Gallion beklebt.


    Die Unterwasser-Beplankung...

    wurde aus einzelnen Streifen bedrucktem Ton-Karton gefertigt. Damit hatte ich mir schon mal das Kantenfärben erspart.

    Zuvor mußte jedoch noch ein geeigneter Untergrund geschaffen werden, in/mit dem ich das Schiff aufnehmen konnte.

    Meine Wahl viel auf Blöcke aus Trockenblumen-Steckschaum, eine Idee meiner Freundin Friedrun.

    Der wurde nun soweit mit dem Messer bearbeitet, bis die Wasa, mit dem Kiel nach oben, hinein passte.

    Um ein verrutschen der vier Lager zu verhindern, wurden diese auf einen Rest Schrank-Rückwand geklebt.



    Das geschah nun im nächsten Schritt, wonach es auch noch entsprechend farblich behandelt wurde.

    Um für die Endbeplankung die Positionen der Stückpforten zu lokalisieren, verwendete ich Transparentpapier, auf die ich die Abstände einzeichnete.

    Diese Idee war mir schon bei der Zwischenbeplankung gekommen, nur waren zu dem Zeitpunkt die Teile schon gedruckt.

    Aber nun stellte das Vorhanden sein eine erhebliche Arbeitserleichterung dar.

    Dieses Transparent wurde nun eingescannt und auf die Außenbeplankung übertragen.

    Vorsichtshalber wurden die Stückpforten etwas kleiner eingezeichnet, um eventuelle Abweichungen auch nachträglich korrigieren zu können.

    Nach dem Drucken und Ausschneiden fügte ich die beiden Seitenteile mit dem Schanzkleid an der Relingkante zusammen.

    Das anschließende Aufbringen auf den Rumpf gestaltete sich insofern schwierig, als es nun um eine große Fläche ging die mit Kleber zu bestreichen war.

    Da mußte recht schnell gearbeitet werden, da sonst der Kleber (Kittifix Allzweckkleber) schon am antrocknen war.

    Gleichzeitig sollte aber auch alles passen und so war auch eine gewisse Akribie und Genauigkeit von Nöten.

    Und genau wie auf Backbord war ich froh und erleichtert als es geschafft war.

    Zum Schluß wurden nun mit einem scharfen, spitzen Skalpell die Stückpforten nachgearbeitet.

    So weit mal, Euer Renee

    Die Steuerbordbeplankung...

    Dann machte ich mich über die Ausarbeitung von Schanzkleid und Reling der Steuerbordseite her.

    Und wie schon zuvor an Backbord mußten etliche Streben zweimal aufgedoppelt werden.

    Für das jeweilige Kantenfärben hatte ich da so meine eigene Version entwickelt.

    Nun konnte die Zwischen-Beplankung aufgeklebt werden.

    Dazu wurden die Stückpforten in Gruppen separiert, weil sich die Abstände durch das aufdoppeln auf die Erstbeplankung verändert hatten.

    Ein ganz normaler Vorgang, weil sich dadurch das Volumen, der Umfang vergrößert. Beim Anheften der inneren Schanz hatte sich dadurch auch die Länge geändert.

    Das die Differenz, mit der von Backbord annähernd identisch war deutete darauf hin, das ich einigermaßen genau gearbeitet hatte.

    Hier wurde nun ein Streifen eingelassen und die noch geteilte Schanz aufgeklebt.

    Das Trennen derselben auf Deckshöhe erwies sich allerdings problematisch, weil nun zwischen Back- und Steuerbord zu wenig Platz für ein Skalpell war.

    So kam es, das ich mir ein abgewinkeltes Schneidwerkzeug bauen mußte, an dem nun verschiedene Messerformen angeschraubt werden können.

    Nach dem vorsichtigen Trennen wurde die Schanz dann auf 0,5 mm Bristolkarton aufgebracht, woraus später auch das Geländer geschnitten wird.


    Niedergänge und Verzierungen am Decksaufbau...

    Warum die Niedergänge auf alten Seglern so geschwungen sind, ist mir bislang noch nicht aufgegangen.

    Dennoch hab ich sie mal so gebaut. Dann ging's an die Ausschmückung.

    Dazu hab ich die Teile aus dem Buch von Mondfeld eingelesen und entsprechend eingefärbt.

    Mein Entschluß diese Arbeiten noch vor dem Anbringen Steuerbordseite zu tätigen, erwies sich als richtig.

    Später wäre das zwar nicht unmöglich, aber deutlich schwieriger geworden.


    Das war wohl nix...

    Unlängst erreichte mich jetzt diese Meldung


    Hallo Zusammen,

    ich hoffe Euch geht es gut soweit. Leider muss ich Euch mitteilen das der Sauerlandpark die Ausstellung auf nächstes Jahr verschoben hat. In Anbetracht der Corona Situation mit der Deltavariante wollen sie es nun doch nicht wagen. Sehr Schade wie wir finden aber leider nicht zu ändern.

    Ich hoffe aber trotzdem das Ihr nächstes Jahr wieder mit dabei sein wollt. Sobald ich einen neuen Termin habe melde ich mich bei Dir.

    Bleibt gesund und schönes WE.

    Gruß, Frank

    Doch all die Aufregung, das mulmige Gefühl und die Anspannung war umsonst.

    Mir fiel ein Stein, was sage ich, ein Fels-Massiv von der Seele. :rolleyes:

    Die Außenbeplankung passte. (Zumindest schon mal auf dieser Seite) :thumbsup::thumbup:

    Auch der Bug ist leidlich gelungen. Die jetzt noch zu sehenden Schnitte, werden später größtenteils vom Gallion und den Barkhölzern überdeckt.

    Bevor es jetzt aber an die Steuerbordseite geht, möchte ich mich den Verzierungen am Decksaufbau widmen.

    Bis dahin, Euer Renee


    Gedoppelt wurde sie nun auf 0,5 mm Bristol-Karton, welchen ich in DIN A3 vorrätig hatte.

    Sie passte so gerade in der Diagonalen darauf. Und zwar so, das das Geländer frei von Kleber blieb.

    Dann ging ich daran die Außenkontur zu schneiden und anschließend die Innenkontur auszustechen.

    Zwischendurch war ich immer mal wieder, mit der bald fälligen Außenbeplankung beschäftigt.

    Da galt es die Stückpforten (Geschütz-Fenster) genau zu positionieren und zusätzlich die Planken von 3 mm Breite einzuzeichnen und auf die Höhe der Fläche zu verteilen.

    Und das, sowohl beim Bug- als auch beim Hecksegment. Und zu allem Ungemach, mußten sich diese Linien nun auch noch an der Stoßstelle treffen. :S

    Dann wurde das aufgedoppelte innere Schanzkleid, von innen auf die Außenbeplankung geklebt. Auch hier wieder ohne Kleber am Geländer.

    Das Innen- und Außengeländer wurde alsdann von dem dazwischen liegenden Bristol-Karton entfernt, so das es wie aufgesetzt wirkt. ;)

    Dieser Teil wurde in Elfenbein-Farbe gestrichen.

    Kurz vor dem Anbringen der Bordwand hab ich noch die Grätings auf das Oberdeck geklebt und dann kam der Moment der Wahrheit.

    Vor dem ich ganz schön Manschetten hatte. :cursing:



    Weitere Grätings...

    Nach dem inneren Schanzkleid und der erneuten Decksbeplankung zog ich den Bau der darauf liegenden Grätings vor.

    Irgendwann müssen auch die gebastelt werden und an die Außenbeplankung traute ich mich noch nicht heran.

    Das waren dann 13 Felder a 50 und ein großes mit 110 quadratischen Durchbrüchen.

    Das entspricht 3040 Einstichen. :D

    Während dieser, eher monotonen Aufgabe, fiel mein Blick immer mal wieder auf die Bordwand.

    Irgendwann realisierte ich dann, das diese zu dünn geraten war. Beim "Roten Löwen" mochte das noch gehen,

    aber bei dieser, ausgesprochen langen, Bordwand sah es irgendwie falsch aus. :huh:

    Kurzerhand wurde sie, bündig mit dem Deck, wieder abgetrennt.


    Moin Bernhard...

    Das ist suuper, dass Du einen Kontroll/Probebau hier veröffentlichst.

    Da sieht man mal wieder, wieviel Arbeit in so einem gelungenen Modell steckt.

    Was die Textmenge angeht, fand ich das nicht übertrieben, sondern hilfreich und sehr gut erklärt.

    Ich freu mich darauf, wenn es weiter geht und drück Dir und Rainer alle Daumen.

    Gruß, Renee

    Hi René...

    zunächst einmal Danke :D

    Und der Hand geht es besser.

    Hab noch mal die Antibiotika verschrieben bekommen und einen neuen schicken Verband.

    Es juckt inzwischen heftig, dann heilt es, so sagt man. Das wird schon :)


    Dann kam der Schriftzug und zum Schluß noch zwei Vögelchen zum Abrunden des Ganzen.

    Auch Vor- und Rückseite wurden aufgeklebt.

    Es ist ein Gutschein zu einer Alpaka Wanderung, die uns sicher viel Freude bereiten wird.

    Aber auch die Art der Einladung kommt sicher gut an. ^^

    Gezeichnet und konstruiert wurde wie immer mit Corel Draw.

    Gruß, Euer Renee

    Hallo Freunde...

    Anlässlich des bevorstehenden Geburtstags meiner Freundin, hab ich mich an ein eigenes "Pop up" gewagt.

    Eine Alpaka Weide.

    Den Faltmechanismus hatte ich zunächst einfach gezeichnet, um zu sehen ob es auch funktioniert.

    Dann aber wurde er doppelseitig gedruckt, um keine störenden weißen Flächen zu haben.

    Nach und nach wurden dann die Alpakas, der Zaun, sowie Schild, Stein und Baumstumpf dazu geklebt.


    Inzwischen war das Bugsegment auf der Backbordseite geschlossen und ich wandte mir dem inneren Schanzkleid zu.

    Hier galt es eine Menge gedoppelte Streben einzubauen. Zunächst vom Bug Richtung Mittschiffs,

    wobei ich dort einige, auf das nächste Heck-wärts gerichtete Bauteil, überlappen ließ.

    Auch das Deck wurde noch einmal dünn aufgelegt, weil es geringfügige Abweichungen zu den schattierten Plätzen der Kanonen gab.

    Und das ist nun Stand der Dinge.

    Bis dahin, Euer Renee

    Zuletzt hatte ich das Bugsegment der Beplankung neu gezeichnet. Das wurde nun ausprobiert.

    Und ja, das schaute schon deutlich besser aus.

    Nun wurden im angetackertem Zustand auch gleich die Linien für die Barkhölzer und die Wasserlinie angezeichnet.

    Dazu hatte ich mir aus zwei Anschlagwinkeln ein geeignetes Werkzeug zusammengestellt.

    Diese Linien wurden nun mit dem Bauteil eingescannt um sie später auf die Außenbeplankung übertragen zu können.

    Dann wurde als nächstes das Unterwasserschiff geschlossen.

    Die dazu erforderlichen Segmente, wurden auf einer Seite Stück für Stück angepasst und für die andere Seite eingelesen und kopiert.

    Dann fiel mir der viel zu geringe Steg zum Anbringen des Ruders ins Auge.

    Kurzerhand wurde das auf 3 mm gedoppelte Segment des Heckspiegels entfernt und durch ein deutlich dünneres ersetzt.

    Wirkt gleich viel glaubwürdiger.


    Nach mehreren Versuchen kam das, hoffentlich letzte Modell dabei heraus. Wir werden sehen. :S

    Um das aber sinnvoll anzubringen, fehlten mir Haltepunkte. Bislang ließ sich das mit den Stecknadeln ganz gut an.

    Um ein besseres Ergebnis, speziell für die Außenbeplankung zu erhalten, hab ich den Bug mittlerweile mit Karton-Reststücken aufgefüttert.

    Und dann hab ich mich noch an den Heckspiegel gewagt. :whistling:

    Bis denne, Euer Renee


    Inzwischen habe ich auch die zweite Impfung gut und ohne Nebenwirkung überstanden. :thumbup:

    Und an der Wasa ging's auch weiter. Da bin ich oft an mehreren Baustellen am Arbeiten und nicht so kontinuierlich, wie vielleicht gewohnt.

    So stammen die Fotos auch aus verschiedenen Abschnitten.

    Zum Einen hab ich mich um den Aufbau der zwei Galerien gekümmert, um anschließend das Problem mit dem Bug anzugehen.

    Zumindest da bin ich wieder ein Stück weiter gekommen.


    Nachdem ich mich wieder gefangen hatte, beschloß ich aus der Not eine Tugend zu machen.

    Das ist ja das schöne, wenn man den Baubogen eher als Inspiration benutzt und nicht unbedingt darauf angewiesen ist.

    So wurden die mißratenen Teile neu aufgelegt und gleich verbessert gebaut.

    Sie dienen mir nun als erste Innenbeplankung und umschließen die Kanonendecks vollständig.

    Und morgen ist meine zweite Impfung dran.

    Bis die Tage, Euer Renee


    Ein herber Rückschritt...

    Gestern wurden die Innenansichten vom Batterie- und Großdeck, für die noch ausstehende Steuerbordseite gefertigt. Als ich dann heute Morgen die Trempelrahmen ein weiteres mal verdoppeln wollte, viel mir ein Größenunterschied ins Auge, der mir bislang nicht aufgefallen war. Die Rahmen waren unterschiedlich groß. Und das innerhalb einer Decksreihe. Was war passiert? Eine umfassende Recherche ergab, dass im Bogen mal Rahmen eingezeichnet sind und mal nicht. Das war mir beim abzeichnen im Zoom-Modus nicht aufgefallen. Und da ich die Rahmen nummeriert aufbrachte, viel es auch später nicht auf. Erst jetzt, wo ich ohne Nummern arbeitete, kam die böse Überraschung. Inzwischen sind mir auch bei der Innenbeplankung vom Oberdeck Ungereimtheiten aufgefallen. Das ist sicherlich schade um die viele bislang geleistete Arbeit, aber gerade noch rechtzeitig. Der Mehraufwand für die Korrektur auf den bisher gezeichneten Bauteilen und die neu zu erstellenden Innenansichten lässt sich so immerhin verschmerzen.


    Inzwischen wurde das Oberdeck montiert. Natürlich nicht ohne vorher die Aussparungen für die Grätings auszuschneiden.

    Und dann wagte ich mich an die ersten Aufbauten. Der Vorschlag aus dem Bogen fand nicht so sehr mein Interesse

    und ich begann meine Vorstellungen dazu, in Corel Draw umzusetzen.

    Die Wände sollten geklinkert werden und die Pforten wurden nicht wie im Bogen zurückgesetzt sondern hervorgeholt.

    Da fehlen jetzt noch die Aufgänge. Die kann ich zwischendurch einmal basteln.

    Dann ging's an den Heckbereich. Zunächst einmal unten. Für den Heckspiegel selber werd ich mir noch etwas einfallen lassen. :huh::whistling:8|