Posts by Reinhard Fabisch

    Von nun an war's nicht nur richtiger, nein es ging auch viel besser und zügiger voran.

    Bald war auch die letzte verbliebene Seite gefaltet und ich konnte mein Werk betrachten.

    Sicher, es sind noch einige Ungenauigkeiten vorhanden, dennoch bin ich mit meinem ersten gefalteten Buch recht zufrieden.

    Zumindest hat es mir Freude bereitet und es wird vermutlich auch nicht das letzte sein.

    Soweit mal der Ausflug in eine weitere Welt des Papiermodellbaus.

    Bleibt alle gesund, Euer Renee


    Schließlich, bei Seite 147 angekommen, kam die Erleuchtung. Ich hätte besser von vorne nach hinten gearbeitet.

    Diese Vorgehensweise hatte ich Anfangs verworfen, weil durch das Rillen ein Abdruck auf der darunter liegenden Seite entstand.

    Aber wenn man etwas unterlegt, ist auch diese Gefahr gebannt.

    Fortan schaltete ich ich um und faltete den verbliebenen Rest in der richtigen Reihenfolge, von vorn nach hinten.


    Als Erstes mußten nun die Koordinaten, Seite für Seite in dem Buch markiert werden.

    Und weil mein Buch über 380 Seiten (tatsächlich also 190 S.) verfügt begann ich damit auf der gegenüber liegenden von Seite 36.

    Von der oberen Seitenkante gemessen, waren das jeweils ein Marker auf 6,3 cm und 8,2 cm.

    Das zog sich nun über die nächsten 153 Seiten hin und ich erspare mir jede einzelne Seite zu dokumentieren.

    Die letzte Seite (bei mir 342) hatte die natürlich gleichen Maße, weil das Herz symmetrisch angelegt ist.

    Von dort aus begann ich ohne viel zu überlegen, die Seiten zu rillen und zu falten.

    Das klappte zunächst auch recht gut, wurde aber zunehmend schwieriger. Es fehlte, mit den bereits gefalteten Seiten, der feste Untergrund.

    So sann ich auf Abhilfe und legte zunächst ein Stück Pappe, später dann eine dünne Plastikfläche darunter.


    Mein erstes gefaltetes Buch...

    soll ein Geschenk für meine Freundin werden. Wobei mich das Thema Book Folding schon seit längerer Zeit fasziniert.

    Auf irgendeiner Ausstellung bin ich mal aus Zufall darauf gestoßen und seit dem frage ich mich, wie das wohl geht.

    Jetzt, wo das Star Wars Geburtstags-Geschenk fertig ist, war es an der Zeit das mal auszuprobieren.

    Ich wählte also ein Motiv (Seiten dazu gibt es im Netz genug), schrieb die Frau an und bestellte das Muster.

    Das waren dann zwei beidseitig bedruckte DIN A4 Seiten mit Koordinaten und eine Kurzanleitung als PDF Datei.

    Daraus ging hervor, dass das Buch 22 cm hoch und mindestens 306 Seiten umfassen muß.

    Ein entsprechendes Buch war bald gefunden und als Werkzeug sollten Lineal, Bleistift, Radiergummi und ein Falzbein reichen.

    Ich erweiterte den Umfang um ein 0,2 dickes Stahllineal und meinem Allroundwerkzeug für den Kartonbau.


    Zum Abschluß noch die Fotos, die ich im Virtuellen Ausstellungsraum zum 32. Internationalen Karton- Modellbau-Treffen Online eingestellt hatte.

    Das soll es aber jetzt auch gewesen sein. Denn damit endet dieser Baubericht.

    Bleibt auch weiterhin gesund, Euer Renee


    Nachtrag...

    Ein paar kleine Veränderungen hat es seit dem letzten Beitrag gegeben.

    Und da ich meinem Bruder den kompletten Baubericht als PDF Datei beilegen will, tut es Not auch diese Neuerungen hier festzuhalten.

    Zunächst wurde der AT-AT durch mehrere Schichten dünnem Karton als Halbrelief hervorgehoben.

    Danach ging es darum die Rückseite mit den Montagelöchern zu schließen.

    Da aber die Elektrik weiterhin zugänglich sein soll, vielleicht soll das Diorama auch ans Netz angeschlossen werden, habe ich mich entschlossen die betreffenden Aussparungen mit Deckeln zu versehen. Die sitzen nun recht passgenau und lassen sich leicht herausnehmen.

    Bei dieser Aktion wurde auch noch ein Batteriekasten und ein Hauptschalter eingebaut. Wobei letzterer die Stromzufuhr zum Empfänger unterbricht.

    So wird die Batterie bei Nichtbenutzung geschont, weil der Empfänger auch im Bereitschaftsmodus Strom verbraucht.


    Moin zusammen...

    Ich möchte diese Gelegenheit nutzen und mein Geburtstags-Diorama noch einmal bei Tageslicht fotografiert.

    Es hanelt sich un Master Yoda und General Grievous aus dem Star Wars Universum. Anfang Juni wird es meinem Bruder

    zum 60. Geburtstag überreicht. Neben der Tatsache, dass Figuren sowieso ein recht heikles Thema darstellen,

    gab es die Herausforderung die Lichtschwerter beleuchtet darzustellen.

    Euer Renee


    Soeben erreichte mich diese Meldung...


    "Hallo Reinhard,

    ich hoffe es geht Dir gut und Du kommst gut durch diese Zeit.

    Leider hat mich heute die Info erreicht das der Sauerlandpark die Ausstellung in Hemer absagen muss. Die komplette Veranstaltung an dem Tag ist abgesagt. Nach der Ankündigung der Regierung Großveranstaltungen bis zum 30.8 nicht zu zulassen musste man damit rechnen.

    Dafür hoffe ich das wir in 2021 wieder eine durchführen können und Du wieder dabei bist.

    Gruß Frank"


    Euer Renee

    Tja und dann war es soweit. :D Etwa anderthalb Monate vor der Übergabe war es geschafft. :thumbup:

    Die Idee mit Master Yoda und General Grievous (seinen Favoriten) ein Diorama zum 60. Geburtstag zu bauen, war Wirklichkeit geworden.

    Zwar sind die eigentlich unsinnige Gegenüberstellung der Beiden und der Mantel von Grievous auf der Strecke geblieben, aber was soll's.

    Froh bin ich darüber, schon recht früh (02.10.2019) mit Master Yoda angefangen zu haben, denn so manches Mal war's schon ein schwieriges Unterfangen,

    dass auch bei zielstrebiger Geduld seine Zeit brauchte. Nun aber freue ich mich darauf, dass nach einer weiteren Lockerung der Corona Maßnahmen,

    dass Geburtstagskind beschenkt werden kann. Zumindest Ich hab schon mal meinen Spaß daran gehabt und Er dann hoffentlich auch. :thumbsup:

    Und nun bleibt mir gesund und bis zum nächsten Modell,

    Euer Renee


    Im Anschluß daran wurden die Figuren verklebt und das Ganze getestet.

    Das inzwischen die Enden der Lichtschwerter mit gebügelten Plastikhalm-Kappen ersetzt waren, machte sich ganz gut.

    Nun sollte der Übergang an der Kante zur Rückwand und der Untergrund gestaltet werden.

    Neben Streugras, Sand und Islandmoos kamen hier auch selbst erstellte Steinplatten zum Einsatz.

    Außerdem fanden sich auch noch drei Plastikpflanzen, die mir passend erschienen.


    Letzte Arbeiten...

    Nun wurden in die Hintergrundpappe Montagelöcher geschnitten, um die Verkabelung und einen Batteriewechsel zu ermöglichen.

    Anschließend wurde er noch Rückseitig mit schwarzer Farbe versehen. Ein paar weitere Klebelaschen und die Erweiterung der Kabeldurchführung,

    schlossen dien Arbeitsgang ab. Jetzt konnte die Rückwand verklebt werden. Am nächsten Tag begann ich dann damit, die Figuren zu verkabeln und anzuschließen.


    Danke für's Lob und weiter geht's...

    In der Woche vor dem Osterfest wurden die noch ausstehenden Teile für die Elektrik geliefert. Das waren, ein Funkset und ein sechsfach Verteiler.

    Sofort machte ich mich daran, die Teile mit den Figuren zu verkabeln. Ich wollte doch sehen ob alles so funktioniert wie geplant.

    Und tatsächlich, die Lichtschwerter können nun auf (Fernbedienungs) Knopfdruck Ein und Aus geschaltet werden.

    So etwas ermuntert und sogleich machte ich mich daran, nun auch die verbliebene Seite mit Felsgestein zu versehen.

    Dann versuchte ich einen passenden Hintergrund zu kreieren. Zwar war so etwas zu Beginn nicht geplant, aber das Foto hinter Master Yoda gefiel mir recht gut.

    Was damit aber auf mich zukam hätte ich so nicht für möglich gehalten. Es brauchte zehn Versuche und etliche Manipulationen um meine Vorstellungen zu verwirklichen.

    Doch nun ist's geschafft und ich bin sehr zufrieden. Die Mühe hat sich gelohnt.

    Bis die Tage und bleibt alle gesund, Euer Renee


    Hallo Klaus...

    Welch eine Freude :) ein Baubiricht von Dir als Osterüberraschung :thumbsup:

    Wie oft hab ich mich seit unserem Treffen in Altena schon gefragt:

    Warum stellt der Klaus keinen Baubericht ein, wo er doch seine Modelle wirklich nicht verstecken muß.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg und viel Freude beim Bauen und Schreiben.

    Ganz liebe Ostergrüße, auch Deine bessere Hälfte

    Euer Renee

    Soweit gediehen, kam mir eine neue Idee. Was wäre wenn ich die Ränder 3D gestalten würde? Und könnte das gehen?

    Ein Versuch sollte das zeigen. Ich schnitt also aus Finnkartonresten dünne, unregelmäßige Streifen und klebte sie zusammen.

    Darauf wurde nun ein angefeuchtetes Stück Felspapier gelegt und mit Hilfe von Fingern und Zahnstocher in die entstandenen Ritzen gedrückt.

    Nach dem Trocknen konnten anschließend beide Teile verklebt werden. Ich war begeistert. :thumbsup:

    Diese Teile wurden nun an den entsprechenden Stellen verleimt und hier und da mit etwas Grün aufgehübscht.

    Bevor ich aber gleich zu meiner Freundin fahre, gab's noch eine Stellprobe mit Master Yoda.

    Dabei fiel mir noch ein passendes Rückwandfoto in die Hände. :thumbup: Aber das soll's auch für heute gewesen sein.

    Blebt gesund bis zum nächten Mal, Euer Renee


    Dabei brauchten der Turm und die angrenzenden Schrägen meine besondere Aufmerksamkeit. :huh:

    Die Rückseite blieb erstmal offen, immerhin muß ja noch die Elektrik installiert werden. Vielleicht werde ich sie auch klapp- oder abnehmbar gestalten. :rolleyes:

    Nachdem nun alle Teile ihren Platz gefunden hatten ging's ans Bemalen und Tapezieren. Wobei sich das Bemalen schnell erledigt hatte.

    Schwarz war zwar schon richtig, aber mit Sternen versehen schaut's gedruckt gleich noch besser aus. :cool:

    Nun wurde das Star Wars Logo, mit einer Beschreibung und dem Anlass aufgeklebt.

    Nebenbei hatte ich mir ach schon Gedanken um die Stellfläche von Master Yoda gemacht.

    Da er etwas erhöht steht, schien mir ein Felsvorsprung eine brauchbare Idee. ^^

    Dazu mußte aber erstmal die richtige Textur gefunden werden. :S Hier verfiel ich, nach langem Suchen, auf einen Schieferfelsen.


    Der Aufsteller...

    Neben dem Mantel, mußte allerdings auch noch der Aufsteller gebastelt werden.

    Meine erste Idee, sie als Gegner im Kampf darzustellen, löste sich immer mehr in Luft auf. :huh: Der Platzbedarf schien mir doch allzu groß. :evil:

    Und außerdem sind sie ja auch nie aufeinander getroffen. Doch irgendwie müssen die Beiden ja bis zum Geburtstag zusammenfinden.

    Da schwebte mir eines morgens beim Erwachen dann so eine Vision im Kopf herum. :D

    Schnell war der Mantel vergessen und ich versuchte sie mir mit Hilfe des Computers bildlich zu machen. :whistling:

    Und das war dann der Startschuß für die kommenden Bauberichte. :thumbup:

    Nachdem ich die Idee in Einzelteile zerlegt und gedruckt hatte, wurden sie auf Graukarton aufgezogen. Soll ja stabil werden.

    Die wurden nun mit dem Cutter ausgeschnitten und erstmal lose zusammengestellt. Dann ging's ans verkleben.

    Dazu habe ich mir Winkel gefertigt und nach und nach nahm die Vision Gestalt an.


    Inzwischen steht er auch recht fest auf seinen Beinen und ich konnte die Haltung der Arme und Schwerter korrigieren.

    Nun wurden auch diese Teile verklebt. Nach einem abschließenden Licht-Test ist die Figur soweit fertig. :)

    Allerdings würde ich ihr gerne noch den abgeworfenen Umhang spendieren. :P

    Mal schau'n ob das klappt. :rolleyes:

    ZUm Schluß noch ein Größenvergleich. Master YODA / General GRIEVOUS :D

    Bis dahin und bleibt gesund, Euer Renee


    Der zweite Fuß und End-Montage...

    Der linke Fuß ließ sich, dank der Erfahrung, nun erheblich scneller bauen als der Rechte.

    Und auch hier wurden die Zehen wieder eingelassen.

    Dann ging's an die End-Montage. Das verlief nun nicht ganz mehr so flott. :S

    Der rechte Mittelfuß mußte am oberen Ende erheblich angepasst werden.

    Und in der Tat, in der Zeichnung überschneiden sich die Linien auch wieder.

    Nachdem diese rechte Seite soweit abgebunden hatte, wurde der General mit beiden Füßen,

    unter Zuhilfenahme der Kabel auf einen Karton fixiert und nun auch der linke Fuß verklebt. :D


    Moin Dieter...

    DerWagen ist klasse geworden, ebenso wie Dein Bericht und die Fotos.:thumbup:

    Das Modell lebt durch die vielen kleinen Details und ist selbst ohne MG ein ansehnliches Fahrzeug.

    Herzlichen Glückwunsch zu diesem Prachtstück. :thumbsup:

    Gruß und bleib gesund, Renee

    Die Füße...

    Beim Auschneiden und Falten der Teile des rechten Fußes entstand die Idee, mein ursprüngliches Vorhaben,

    die Kabel der Stromversorgung durch die Zehen laufen zu lassen, zu verwerfen. :rolleyes:

    Da gab es eine einfachere Methode, die der Statik und Stabilität der Figur sogar zugute käme.

    Ich brauchte dazu nur die Zehen, die sowieso in den Mittelfuß eingelassen werden müssen, im Winkel ein wenig verändern.

    Dann stünde der Mittelfuß auf und die Zehen wären nur, was die Steifigkeit angeht, schmückendes Beiwerk. :D

    So entstand der jetzt von mir präsentierte rechte Fuß, der sich auf den ersten Blick, kaum vom Original unterscheidet.

    Das er aber meinem Vorhaben die Schwerter zu beleuchten recht dienlich ist, steht zeifelsfrei fest. :thumbup:

    Bleibt gesund, Euer Renee


    Hi Dieter...

    Ich war bislang stiller Beobachter Deiner Bastelei, aber jetzt muß es mal rauß.

    Gefällt mir unglaublich gut Dein Jeep. Schön sauber gebaut und vor allem sehr gut dokumentiert.

    Klasse Baubericht und weiter so :thumbsup::thumbup:

    Gruß, Renee

    Schienbein und Waden...

    Nun wurde jeweils aus den Teilen 6 (Schienbein) und 3 (Wade), sowie den seitlichen Schutzsegmenten die Baugruppe Unterschenkel zusammengesetzt

    und anschließend mit dem Knie verbunden. Die Knie bekam ihrerseits einen aufwändigen Schutz und lassen die Figur einmal mehr martialisch ausschauen.

    Was blieb waren die beiden unscheinbaren Platten am oberen Ende der Oberschenkel.

    Damit kommen wir so gaanz langsam in die Zielgerade. Die Füße fehlen noch und vielleicht der, für mich legendäre, abeworfene Umhang. Mal schau'n.

    Gruß, Euer Renee


    Schritt für Schritt näherte ich mich dieser Ungeheuerlichkeit und nach zwei Unterarm OP's, in dem diese vorsichtig aufgeschnitten wurden, war der Fehler gefunden. :thumbsup:

    In einem Arm hatte sich die beiden Lötstellen, vom Kabel aus der Hand (Durchmesser 1.0 / 0.5²) zum anschließenden Kabel im Arm (1,3 / 0,8²) ,

    die ich versetzt angeortnet hatte, durch das häufige verdrehen beim Montieren genähert und verursachten dadurch einen Kurzschluß. :evil:

    Kurz entschlossen wurde hier ein Bypass gelegt und die Lichtschwerter leuchteten wieder. :DIn meinen Augen, so schön wie noch nie. :thumbup:

    Für den Rest des Tages hab ich mich dann mit dem Kniegelek beschäftigt, welches auch eine Aussparung erfuhr.

    Zudem wurden hierfür je zwei zusätzliche Seitenteile aus 250 Gramm Papier gefertigt, um diese Schwachstelle zu stabilisieren.

    Das war's jetzt erstmal, als nächstes mußen die Unterschenkel mit Schienenbein und Waden zusammengesetzt werden.

    Gruß, Euer Renee


    Hier noch einmal eine Skizze, wie ich mir den weiteren Kabelverlauf gedacht habe.

    Beim montieren gab es dann immer wieder Momente, die ich noch nicht bedacht hatte. :huh:

    So fehlte zum Beispiel eine Aussparung für das Hüftgelenk. Zur zusätzlichen Versteifung, wurde die Hüfte auch noch mit einem Zahnstocher belegt.

    Beim Teil 5 gab es Schwierigkeiten, weil das steife Kabel nicht mit der anfänglichen Biegung durch die, im weiteren Verlauf, gerade Kontur wollte.

    Hier gab es einen unschönen Knick, weil eine Klebenaht aufgeangen war. Darüber hinaus mußten beim Kleben fast alle Teile zunächst mit Sekundenkleber fixiert werden.

    So entstand Stück für Stück zuerst der rechte, gefolgt von dem linken Oberschenkel. So weit so gut. :) Aber die anschließende Beleuchtungsprüfung ließ Böses erahnen. :wacko:

    Die beiden rechten Lichtschwerter hatten wohl einen Wackelkontakt. Je nachdem in welcher Lage sie sich befanden, war die Funktion gestört. :cursing:

    Um diesem Umstand auf die Spur zu kommen brauchte es gute zwei Stunden, sowie eine Kaffeepause, in dem auch das Nikotinlevel aufgefrischt wurde.


    Es geht voran...

    Das linke Bein entspricht in Form und Verarbeitung weitgehend dem Rechten. Bis auf die Teile 1 (spiegelverkehrt) und 7 (gestrecktere Form).

    Und nachdem auch für dieses Bein die Schutzsegmente gefertigt waren, ging's ans Zusammensetzen. Hiervor hatte ich gehörigen Bammel. ;(

    In der Pepakura Darstellung überlappen sich die einzelnen Segmente zum Teil und scheinen ineinander zu greifen.

    Also fasste ich mir ein ein Herz, sammelte allen Mut und überdachte jeden Schritt mehrfach. :rolleyes:

    Wie sich herausstellte, waren einige Teile tatsächlich verschachtelt. Die dazu notwendigen Aussparungen sind allerdings nicht eingezeichnet.

    So bleibt es dem Einfallsreichtum und der Phantasie des Bastlers überlassen, wo und wie diese gesetzt werden. :S

    Das bei mir zusätzlich noch Kabel ins Spiel kamen, machte die Sache nicht einfacher.

    Nachdem diese Hürde genommen war, wurden die bestehenden Kabel verlängert und die eigentliche Montage konnte beginnen.


    Moin Ulrich...

    Gefällt mir mitlerweile ganz gut Dein Diorama. Auch wenn ich zu Beginn nicht wuste, was ich davon halten sollte. :S

    Und Figuren in 1:220, Maßstab Z gibt es im Internet.

    Die aus China sogar zum günstigen Peis / Leistungsverhältnis. :rolleyes:

    Die sind zwar nicht so Toll wie von einem dafür bekannten Hersteller, aber in der Größe und bei der Menge, sicherlich ausreichend.

    Ich hab sie auf meiner Burg Altena verbaut. :D

    Gruß, Renee

    So, das wäre auch geschafft. Dabei empfielt es sich wieder, den vorgegebenen Knicklinien absolut zu vertrauen.

    Auch wenn es zu Anfang nicht danach ausschaut, es geht tatsächlich. :cool:

    Das war übrigens bei der Baugruppe 1 des Beines genau so. :rolleyes:

    Das letzte Foto zeigt wie es mal werden soll.

    Und entgegen meinem ursprünglichen Plan, werde ich jetzt auch alle Teile des linken Beines fertigen. :D

    Noch kann ich mich an die, Teils schwer nachvollziehbaren, Knicke und Falten beim Zusammenfügen erinnern. :whistling:

    Euer Renee


    Das rechte Bein...

    besteht aus 14 Einzelteilen die in 7 Baugruppen zusammengefasst sind.

    Das mit Abstand schwierigste Teil stellt die Baugruppe 1 dar.

    Wobei die Verschachtelung am Teil 1b eine erhebliche Herausforderung an das Vorstellungvermögen bereit hält. 8|

    Kaum zu glauben, dass die Berg- und Talfalten tasächlich richtig sind. :huh:

    Dicht gefolgt von Teil 3, welches ich, wie im Bogen vorgesehen nicht bauen konnte :wacko: und von daher umkonstruiert habe. :D

    Die Baugruppe 1 und Teil 2 wurden an den Rändern zusätzlich verstärkt. Soeit sind nun alle Teile gebaut und vorhanden.

    Bevor ich aber an's Zusammensetzen denke, möchte ich mich noch den äußeren Schutzsegmenten widmen.


    Hallo liebe Freunde...

    Am 21. und 22. März werde ich mit einer Auswahl meiner Modelle auf einer kleinen Ausstellung in Sundern-Endorf vertreten sein.

    Sundern ist ein Ort im Sauerland und liegt unweit der Sorpe-Talsperre.

    Der dortige Museumsverein war durch Squaredance Mitgliedern unseres Tazclubs auf mein Hobby aufmerksam geworden

    und bat an der Austellung doch teilzunehmen. Neben den Modellen, werde ich auch eine kleine Bastelecke einrichten,

    in der ich die Grundfertigkeiten des Karton/Papiermodellbaus vermitteln möchte.

    Dafür wird mein selbst erstelltes Vogelhaus herhalten müssen, von dem einige Kopien gemacht wurden.

    Wer also Interesse hat und nicht zu weit entfernt wohnt, kann gerne vorbei schauen. Bei schönem Wetter lohnt auch ein Ausflug zur Sorpe.

    Euer Renee