Posts by Reinhard Fabisch

    Nun wurden, gemäß meiner Vorlage, die zukünftigen Kanonendeck-Stücke im hinteren, mittleren und vorderen Teil, gefertigt und eingeklebt. Zuerst das untere Batteriedeck, dann das Großdeck. Die später (möglicherweise) sichtbaren Decksteile im Mittelteil, wurden zusätzlich mit Decksstruktur beklebt. Dabei ist mir allerdings ein Fehler unterlaufen. Die unten liegende Maserung hätte längs verlaufen sollen. Das ist inzwischen für das Oberdeck behoben, für die beiden eingebauten Decks belasse ich das so. Beim mittleren Teil des Großdecks galt es nun die fehlenden Spantenteile mit einzubauen. Diese Freimachungen in den Querspanten entstehen, weil sich just dahinter eine Kanone befindet. Die Stellplätze wurden übrigens bereits dunkler schattiert eingezeichnet.


    Moin Uwe...

    Die Spanten haben so ihre ganz eigene Geschichte.

    Als ich mir vor Jahren das Modell von "Mali" bestellte, hatte ich den Spantensatz dazu geordert.

    Er bestand aus 1,5 mm Finnpappe. Da die Schlitze aber durchgängig 3 mm betragen, entschloss ich mich zum Bau der Wasa,

    einen zweiten Satz zu bestellen. Ich staunte allerdings nicht schlecht, als der diesmal in doppelter Ausführung geliefert wurde.

    Die mußten nun nur noch miteinander verklebt werden und passten so hervorragend in die Schlitze hinein.

    Hätte ich da schon gewusst, das ich fast alle ändern muß, hätte ich mir die Ausgabe erspart und den vorhanden Satz gleich

    richtig verdoppelt. Na ja, so hatte ich einen in Petto.

    011-020

    Nachdem die Änderungen am Spantengerüst zeichnerisch gelöst waren, ging ich daran, das vorhandene Spanten Modell wieder auseinander zu nehmen. Danach fing ich an, die vorhandenen Spanten meinen Vorstellungen anzupassen. Da wurden die überzähligen Schlitze mit entsprechend ausgeschnittenen Stäbchen verleimt, die neue Form mit einem Klebestift aufgeklebt und anschließend aus. bzw. beigeschnitten. Für die Masten habe ich auf den Masten Satz von FlyModell zurückgegriffen, den ich seit langem mit den Fly-Bögen erworben hatte. Zwar entsprachen die Durchmesser nicht den errechneten Maßen vom Maly Bausatz, aber die Unterschiede waren so gering, das ich sie übernehmen wollte. Bei diesem Bausatz sollten die Masten, ähnlich den Kanonen-Abschnitten nur auf das Deck aufgeklebt werden. Bei Fly wurden sie in den Rumpf eingelassen, was mir wegen Stabilität bei der Takellage gleich besser gefiel. Also wurden auch Aussparungen für diese längeren Masten in meine Konstruktion einbezogen. Nach Abschluß dieser Gestalt gebenden Aktion wurde das "neue" Spantengerüst wieder Stück für Stück zusammen gesetzt.

    Bis die Tage, Euer Renee


    Bilder 1 bis 3 zeigen das Spantengerüst aus dem Bogen, welches ich mal ganz grob mit der Außenhaut verglichen habe.

    Dazu wurden vorher die Stückpforten ausgeschnitten. Das Ergebnis war ernüchternd.

    Viele der Spanten überlagerten sich mit den Ausschnitten, so dass ich die Kanonen nicht einbauen könnte.

    Um mir Gewissheit über die tatsächliche Misere zu machen, hab ich den inneren Decksverlauf dann mit einer schwarzen Linie versehen,

    exakt mit dem Deck ausgerichtet und das Ganze mit Nadeln auf dem Gerüst fixiert.

    Das Ergebnis wurde dadurch noch einmal getoppt. Kaum eine Luke blieb nun verschont. (Bilder 3 bis 8)

    Inzwischen war mein Interesse an dem Schiff aber so sehr geweckt, dass ich zeichnerisch nach konstruktiven Änderungen Ausschau hielt. (Bilder 9 und 10)

    Immerhin war mir das bei der Burg Altena ja auch schon einmal gelungen.

    So weit mal für den Anfang, Euer Renee


    Seit meiner Frage, bezüglich der "Wasa" rot oder blau, sind nun ein paar Wochen ins Land gegangen und die Pandemie hat uns nach wie vor fest im Griff.

    Uneinsichtige Politiker und Verschwörungstheoretiker steuern das ihre dazu bei.

    Ich hingegen nutzte die Zeit, mir den Bogen von Maly-Modelarz einmal näher anzusehen. Gegenüber den Bögen von FlyModel, Original und 2. Auflage, (alle in meinem Besitz) scheint mir dieses Modell am ehesten geeignet über einen Bau nachzudenken. Das tat ich dann auch und mußte erkennen, dass da einige Änderungen erforderlich wären. Zumindest wenn es ein Modell nach meiner Vorstellung werden soll. Neben der Farbe sind hier die Stückpforten (Kanonenluken) nur aufgedruckt und die Kanonenlaufabschnitte werden da nur aufgeklebt. Da sich das nicht mit meiner Herangehensweise deckt, beschloß ich (zumindest erst einmal zeichnerisch) etwagige Änderungen anzudenken.

    Dann wurde wieder die Uhrzeit verstellt (Sommerzeit). Die notwendige Umstellung meiner Wahrnehmung auf diesen Blödsinn dauert in der Regel eine Woche. Diese Zeit nutzte ich, meine Wohnung, speziell dem Bastelzimmer, einem Frühjahrsputz zu unterziehen.

    Inzwischen war auch ein Modellbauer (schnecke) auf meine Frage aufmerksam geworden und bot mir seine Bücher von Wolfram zu Mondfeld zu dem Thema an.

    Anhand dieser Unterlagen und meiner Recherche im Netz in der Osterwoche, gingen die Änderungen zwar mühsam aber bislang erfolgreich von statten, so das ich mittlerweile den Bau der Wasa tatsächlich umzusetzen gedenke. Und da auch meine Freundin Friedrun, auf das Schiff schon ganz heiß ist, soll der Baubericht heute starten. Auch der Bericht von Don Motore, der an der Black Pearl von UHU 02 arbeitet, hat dazu beigetragen.

    Moin Klaus...

    Na das ist doch mal eine Aussage und hat mich sehr gefreut. Und auf Deinen Link bin ich inzwischen auch schon gestoßen.

    Wirklich ein phantastisches Modell. So detailliert wird min Kartonmodell sicherlich nicht ausfallen.

    Den vorderen Niedergang werde ich entsprechend ändern. Das macht auch Sinn, schon wegen den dort stehenden Kanonen.

    Und mit dem "Schnittmodell" kommst Du meinem Vorhaben schon ganz nah.

    Die grundsätzlichen Änderungen vom Baubogen sind derzeit abgeschlossen und ich werde mit dem Baubericht anfangen.

    Gruß und bleib gesund, Renee

    Moin Don...

    Ich war jetzt einige Zeit mit meinem nächsten, eigenen Projekt beschäftigt und nun überrascht

    wie weit Du gekommen bist. Für mich schau das alles noch sehr gut aus.

    Vor allem Dein unermüdlicher Einfallsreichtum, wenn's mal nicht so klappt wie es soll, gefällt mir.

    Die Hecklaternen mögen wirklich etwas groß sein, aber wie Du schon schreibst: Alles Kino.

    Gruß, Renee

    Guten Abend zusammen...

    Ich hab da noch mal ne Frage an die Freunde historischer Segler.

    Es geht um die Niedergänge im bzw. auf dem Schiff.

    Beim "Roten Löwen" waren sie damals in der Decksansicht eingezeichnet :rolleyes:,

    auf den Plänen der "Wasa" sind sie zwarin der Seitenansicht im Schnitt zu sehen,

    auf Deck sucht man sie dort allerdings vergebens. ?(

    Ich hab sie mal in einer Skizze mit Geländer dargestellt, wie ich mir das vorstelle.

    Was meinen die Kenner der Materie dazu? Wäre die Anordnung so möglich?

    Euer Renee


    Moin Jürgen...

    Meinen Glückwunsch zur Fertigstellung.

    Bei der Unterbringung von Modellen, da hakt es wohl bei so manchem.

    Mit seinen 46 cm ist der Obelix ja auch ein ziemlicher Brocken. Wenn dann noch der Asterix dazu kommt wird's sicherlich eng.

    Was bleibt wäre da noch der kleine Hund Idefix. Hast Du da schon etwas im Auge?

    Gruß und bleib gesund, Renee

    Dann hatte ich des Nachts so eine Idee. Ich wollte den den Ritter, ähnlich dem auf der Stiege, mit dem Trebuchet verkleben.

    Um die Funktion, speziell der Rollen aber nicht zu behindern, könnte der Spann-Stock derart modifiziert werden, dass er aus der Trommel herausziehbar gefertigt wird.

    Außerdem mußten die Hände und Arme eine vorbestimmte Stellung einnehmen.

    Dazu wurde dem ansonsten standfesten Ritter, beim Verkleben ein Schaschlikspieß in die Hand gegeben, der hernach durch den beweglichen Stock ersetzt wurde.

    Zu erwähnen sei hier noch, dass sich alle Schwerter, bei allen Rittern herausziehen lassen.

    Und da hier so langsam ein eigenständiges Diorama entsteht, welches auf der großen Wiesengrundplatte kaum aufzustellen ist, darf ich mir auch dazu Gedanken machen.

    Gruß und bleibt gesund, Euer Renee


    Der dritte im Bunde...

    sollte die Seiltrommel bedienen. Dazu hatte ich mir eine provisorische Zeichnung gemacht, wie die Bewegung wohl ausschauen könnte.

    Dann ging's wie gewohnt ans ausschneiden und formen. Mit falten hat das bei den Rittern eher wenig zu tun.

    Und damit der Gute auch vornübergebeugt stehen kann, wurden in den Schuhen Gewichte eingeklebt.

    Die Stellung der Beine war schnell gefunden, aber bei den Armen mußte getüftelt werden.

    Und natürlich wurde der Körper wieder mit Füllwatte ausgepolstert.


    Moin Axel...

    Ein hervorragend durchgestylter Baubericht zu einem Fahrzeug an das ich mich noch sehr gut erinnern kann.

    Dein Kadett schaut nicht nur schnuckelig von außen aus, ach die Inneneirichtung bietet durch die Verglasung einen besonderen Reiz.

    Ein rundum fast perfektes Kartonmodell. Fast? Der Kühlergrill und die Scheinwerfer hätte man bearbeiten, hervorheben können.

    Diese sind meiner Meinung nach, etwas zu zu kurz gekommen, will sagen, für dieses tolle Modell zu flach geblieben.

    Gruß und bleib gesund, Renee

    Szenenwechsel...

    Der zweite Recke - diesmal die Stiege (Leiter) herab steigend. Wer mag kann es auch als herauf steigend interpretieren.

    Hierzu mußte in erster Linie der Schritt erweitert werden. :S Nur so gelang es den Oberschenkel weit genug anzuheben.

    Wichtig meiner Meinung nach auch, den Ritter beim Abstieg nicht zum Passgänger (Kamel) zu machen. ?(

    Will sagen die Gliedmaßen seitlich re./li. entgegengesetzt bewegt darzustellen. :)

    Natürlich mußte nun auch das Trebuchet in der Momentaufnahme nachgestellt werden.

    Der dritte Kämpfer soll dann schon mal die Seiltrommel bewegen.