Posts by Hans-Joachim Möllenberg

    Guten Abend zusammen,


    wie angekündigt, ging es heute mit dem Kabuff vor dem mittleren Schornstein weiter. Weil laut dem Antennenplan hier die Zuführungen zu den beiden Dipol-Antennen beginnen, gehe ich davon aus, dass es sich hier um die "Funkbude" handelt.


    Ersteinmal die Wand vorbereitet.....dann die benötigten Details angefertigt und angebaut......



    ....anschließend alles entsprechend gefaltet und zusammengeklebt.


        


    Vor der Bordmontage noch die Unterseite mit Laschen bestückt und dann montiert.


        


    Zum Schluß noch die hinteren Enden der Brückennocken mit einem weiteren Stützwerk (Ätzteile) versehen.


        


    Weiter geht`s mit ein paar Niedergängen, die ich gleich vorbereiten werde und dann ist auch schon der vordere Schornstein an der Reihe.


    Ich bedanke mich für die hohe Aufmerksamkeit an diesem Baubericht und natürlich für die vielen "Daumen" :) !


    Gruß von der Ostsee

    HaJo

    Moin, moin zusammen,


    @ alle: Vielen Dank für all die guten Wünsche.....hat sehr geholfen :)! Täglicher Verbandwechsel und Säuberung der Wunden, Desinfektion und ein gewisses Puder, dass das Zusammenwachsen der Wundränder beschleunigt sowie Latex-Handschuhe beim Duschen und sonstigen Verrichtungen (:D) führte zum Erfolg. Zumindest leichtes Basteln ging dann seit gestern wieder. Aber lädierte Fingerkuppen von Daumen und Zeigefinger an der der rechten Hand......das ist schon echt blöd und umständlich.......


    So, es ging ersteinmal weiter mit dem achteren kleinen Deckshäuschen........etwas zusätzliche Detaillierung musste auch hier sein.....die Gräting wurde wieder aus dem HMV Standard-Grätingsatz passend herausgeschnitten und noch extra umleimt......Griffstangen......Schwanenhälse.......Rettungsringe......Verglasung......


        


    Heute beim Digi-Stammtisch dann an Bord montiert........


             


    Dann die Reling aus dem Ätzteilsatz ergänzt......


        


    Am Brückenaufbau ebenfalls die noch fehlende Reling auf dem Peildeck angebaut und die X-förmigen Abstützungen der Brückennocken auf den beiden "Klohäuschen".


       


    Es geht dann weiter mit dem kleinen Decksaufbau vor dem mittleren großen Schornstein (letzteren muss man sich jetzt noch denken...... ;)).


    Gruß von der Ostsee

    HaJo

    Von den Proportionen her finde ich diesen Seenotkreuzer etwas merkwürdig - relativ kleine Kajütaufbauten im Vergleich zu dem langen Vordeck.

    Das läßt sich erklären. Das etwas völligere Überwasserschiff mit der langen Back und dem mehr eckigen Heck vergrößert bei stärkerer Schlagseite die zur Verfügung stehende Reserveverdrängung und damit die aufrichtenden Momente. Außerdem gewinnt man so unter Deck mehr Raum. Allerdings verlagert diese Bauweise den Gewichtsschwerpunkt ein bissel mehr nach oben. Dem wird durch die relativ "kleinen und flachen" Aufbauten entgegengewirkt.

    (Dank an meine beiden Schiffbaulehre-Lehrer Fregattenkapitän Harald Fock (MSM, +2015) und Dr. Dipl. Ing. Wagner (TMS).......es scheint tatsächlich noch etwas vom Lehrstoff hängengeblieben zu sein...... :)).


    Ansonsten sind das zwei sehr schöne Modelle, an denen man die Weiterentwicklung der Seenotrettungskreuzer sehr gut ablesen kann.


    Gruß von der Ostsee

    HaJo

    Moin, moin zusammen,


    @ Jochen: Recht herzlichen Dank :) !


    Kann gut sein, dass die Werft ein paar Tage pausieren muss........bei den zur Zeit parallel zum Werftbetrieb laufenden Holzinstandsetzungsarbeiten am Haus fand der mit 80er-Schleifpapier belgte Bandschleifer meine Fingerkuppen deutlich attraktiver, als das zu bearbeitende kleine Holzteil :evil: ........dem hatten die Handschuhe und die beiden Fingerkuppen nicht viel entgegen zu setzen......naja.....kriege ich schon wieder hin.


        


    Mal sehen, vielleicht geht da dann doch noch was.....


    Gruß

    HaJo

    Moin, moin zusammen,


    @ Heinrich: Ziel meiner Bauberichte soll eigentlich immer sein, dass der geneigte Leser einen Mehrwert erhält, der ihm beim Bau des gleichen Modells helfen soll, "Klippen" auf dem Kurs zu erkennen und diese dann auch erfolgreich zu umschiffen. Zumeist führen ja immer mehere Wege nach Rom.....ich versuche immer, meinen eingeschlagenen Weg zu erklären, reichlich Tips für die Umsetzung zu geben und auch den einen oder anderen Materialeinsatz mit den entsprechenden Ergebnissen zu zeigen. Aber auch mir gelingt bei weitem nicht alles und auch bei diesem Modell gibt`s die eine oder andere Ecke...... ^^

    Bei der Konstruktion, Umsetzung und Druck......ja selbst beim vorherigen Kontrollbau oder sogar beim Papier gibt es immer noch genügend Fehlerquellen, die sich ungewollt einschleichen können. Aber ich gehe immer davon aus, dass das keiner absichtlich tut.......ansonsten......I`m doing my very best ;) .


    Heute habe ich noch den Unterbau für den E-Messer hergestellt und auf dem Peildeck montiert. Die Gräting gibt es auf dem Bogen, müsste aber noch entsprechend eingefärbt werden oder aber als Ätzteil aus dem Satz. Ich habe ein dem Ätzteil sehr ähnliches LC-Teil genommen (Standard-Grätingsatz vom HMV), weil ich damit die entsprechende Farbe analog den beiden Grätings von den Brückennocken bekomme und das dann einheitlich ist.......weitere Grätings werde ich auch noch aus dem LC-Satz herstellen. Dazu wurden zwei weitere rote Rettungsringe im Bereich des Peildecks angebracht.


             


    Da bei den "Innereien" der beiden Kutter die hellbraune Farbe angedruckt wurde, habe ich den Eindruck, dass bei den entsprechenden Grätings (Brückennocken, Peildeck und achteres Deckshaus) diese Farbzuweisung auf dem betroffenen Bogen schlicht vergessen wurde.......alles weiß...... :huh: . Anyway.....meine Lösung habe ich ja gefunden......


    Vor der Montage des Brückenaufbaus auf das Modell, habe ich mir wieder kleine Laschen angefertigt - eigentlich ja genauso, wie z.B. bei vielen Konstruktionen des Passat-Verlags zu sehen. Das Verkleben mache ich dann wieder mit UHU schwarz, um möglichst lange noch die Positionierung korrigieren zu können.



    Und soweit bin ich nun......der Brückenaufbau "sitzt"......


             


    Mit dem ganz achteren Deckshäuschen geht es dann weiter.......


    Gruß von der Ostsee

    HaJo

    Moin, moin zusammen,


    @ Zaphod und Dieter: Recht herzliche Dank für eure positiven Rückmeldungen......das motiviert ungemein :thumbup: !


    Wie gestern Abend versprochen, ging es heute mit dem reinem Peildeck weiter. Auch hier sind beim Schanzkleid wieder Aussen- und Innenseite in einem Stück gedruckt.....das soll dann geknickt und gegeneinander geklebt werden. Würde natürlich so - wie bereits oben beim Brückenschanzkleid beschrieben - wieder Probleme im Bereich der Rundung ergeben. Also auch hier Aussen- und Innenteil wieder an der Knicklinie getrennt.


        


    Zuerst wieder das Aussenteil anbauen und dazu Passprobe. Wie man auf dem Foto sieht, ist das Aussenteil (und damit auch das Innenteil) etwas zu lang, denn im Bereich der Rundung liegt es vorne nicht an. Also habe ich am linken hinteren Ende am Knick das kleine Ende abgeschnitten und dann das Schanzkleid gekürzt und eingepasst.


        


    Anschließend das kleine abgeschnittenen Ende wieder neu angesetzt.

    Weiter wurde dann das Innenteil eingepasst......zuerst wieder die beiden kleinen geraden Stückchen links und rechts vom Innenteil abgeschnitten (vorher jeweils das Maß abnehmen....) und innen eingesetzt. Danach das große Teil gerundet und eingepasst; auch hier musste natürlich wieder gekürzt werden. Beim Kürzen taste ich mich mit zwei bis drei Schritten an das richtige Maß heran. Das gelingt dann ganz gut.


        


    Zum Schluß noch eine "trockenen" Anprobe auf dem Brückenaufbau........so langsam schält sich das bekannte "Torpedobootsgesicht" heraus..... ^^ !



    So, morgen geht`s dann weiter mit dem Unterbau für den Entfernungsmesser, Reling usw. - dann kann auch bald der gesamte Brückenaufbau an Bord montiert werden......so dass das dann in der Gesamtansicht am Modell sichtbar wird.


    Gruß von der Ostsee

    HaJo

    Moin, moin zusammen,


    @ Wilfried: Naja.....so schlecht waren die kaiserlichen Ings. nun auch nicht......mein Opa Möllenberg gehörte dazu.....vor dem Krieg bei Krupp-Germania in Kiel im Uboot-Bau, dann ein halbes Jahr in Flandern und danach Abteilungsleiter auf der UTO-Werft in Whv. Diese wurde dann nach dem Krieg "entmilitarisiert" und den Deutschen Werken zugeschlagen....danach dann dicht gemacht. Und stimmt.......Schwiegermutti als echte Pommeranze brauchte auch immer eine Leiter um etwas oben aus dem Küchenschrank zu holen :D ......und.....auch andere Modelle namhafter Verlage leben so ihre "Kinken" aus......ich sehe das immer als Herausforderung an, denn mit so über 61 Jahren Kartonmodellbauerfahrung läßt sich in den meisten Fällen immer noch was machen.......für die Tonne ist bei mir eher ganz selten.


    @ Heinrich: Danke, danke :thumbup: .......ich gebe mir wie immer Mühe.......denke auch, dass das schon ein gutes Ende nimmt ^^.


    Bevor ich nun den Brückenaufbau mit dem Peildeck (das muss ich aber noch bauen.....) verschließe, noch ein paar Fotos von der Ausstattung des Steuerstandes, die man dann in der Form nicht mehr sehen kann. Im achteren Bereich der beiden Brückennocken ist noch jeweils die Kompasssäule für den Peilaufsatz dazu gekommen. Das alles schafft am Modell natürlich nicht viel weg, aber kostet doch mehr Zeit, als man gemeinhin so denkt.......


        


        



    Ich bedanke mich für die vielen Likes :thumbup: ......und mache mich morgen dann ans Peildeck.


    Gruß

    HaJo

    Ahoi zusammen,


    weil Michi so einen schönen Ujäger gebaut hat........Frühjahr 1977.......Ausbildungsfahrt mit den Ujagd-Booten THESEUS und NAJADE des Flottendienstgeschwaders.......eine Nacht in Olpenitz........ablegen am Morgen.....ob das wohl was wird?


        


    THESEUS voran........NAJADE folgt achteraus im Morgendunst.......



    Gruß von der Ostsee

    HaJo

    Guten Abend zusammen,


    @ Lars G., Wilfried und Sören: Wusste ich doch, dass meine "haarigen" Brückenfenster gut ankommen würden :D.

    Beim Aussticheln der Brückenfenster entdeckte ich, dass diese mittig noch eine winzige waagerechte Teilung besitzen. Na gut, kann man weglassen bei der Verglasung.......sieht man sowieso nicht. Aber irgendwie wurmte mich das und der Ehrgeiz erwachte mal wieder völlig unvermutet.......und beim Knöken über dieses "Problem" fuhr ich mir durchs Haar.....ha, DIE Lösung.....ich brauchte ich also nur noch an der richtigen Stelle am Hinterkopf zu zupfen.......


    Weiter ging es immer noch mit dem "Brückenbau".....das kleine Kartenhaus wurde montiert und es trat dann bei genauer Betrachtung und dem Vorausdenken für das darüber liegende Peildeck ein kleines Problem auf.......


    Hier nach der Montage des Kartenhauses und die beiden Prototypen der neuen selbst gefertigten kaiserlichen Rettungsringe (Erfolgsquote bei der Herstellung: 25% sind brauchbar.... :pinch: ) sind auch gut zu sehen.....


        


    Bei genauer Betrachtung war dann zu erkennen, dass die Wände des Kartenhauses nicht hoch genug sind, denn sie müssen zusammen mit der Oberkante der runden Brückenfensterfront eine waagerechte Ebene für das Peildeck bilden.........gut 1 mm fehlt und Brückenfront und Schanzkleid sitzen richtig. Wenn ich das vor dem Ausschneiden des Kartenhauses kontrolliert hätte, hätte man beim Ausschneiden diese fehlenden Millimeter ganz einfach berücksichtigen können und den schmalen weißen Streifen dann schwarz eingefärbt.....und fertig. Aber hätte, hätte.....Fahrradkette.



    Aus verdoppeltem 350er schwarzem Tonkarton habe ich dann dem Kartenhaus eine zusätzliche "Panzerplatte" spendiert und damit die Sache auf das richtige "Niveau" gebracht......


        


    Natürlich passten danach die beiden Winkelträger ebenfalls nicht mehr (die hatte ich auch schon ausgeschnitten, mussten nun aber in beide Richtungen etwas verlängert werden.....), so dass ich auch diese aus dem Restmaterial der "Panzerplatte" neu angefertigt und entsprechend eingepasst habe.



    Weiter geht es dann im nächsten Beitrag mit der Ausstattung des Steuerstandes......und danach zum Peildeck.


    Gruß von der Ostsee

    HaJo

    Da hat man vom Oberhaus einen sehr guten Überblick über den "Stand" der Wassermassen......ist schon sehr heftig! Und von Ilz und Inn kommt`s auch noch......

    Das erinnert mich an schöne Sommer- und Badezeiten am Stausee Oberilzmühle.....aber alles schon sehr lange her......


    Gruß

    HaJo

    Moin, moin und servus zusammen,


    es ging wieder ein Stückchen weiter mit dem Torpedoboot aus Hamburg. Nach dem Brückenunterbau war dann die Brückenfront daselbst mit ihren beidseitigen Schanzkleidern an der Reihe. Hier gibt es einen kleinen Konstruktionsfehler, den man aber "leicht" beheben kann. Im Bogen ist die Aussenseite dann als Innenseite und weiter als ein Teil gespiegelt, es soll dann mittig gerillt werden und dann Aussen- und Innenseite gegeneinander geklebt werden. Nun soll aber der Brückenfenster-Part gebogen werden und damit wird dass so nicht gehen, weil das Innenteil die "Innenkurve" nimmt und damit zu lang sein wird. Innen würde sich alles ein wenig stauchen und die Fenster würden auch nicht übereinander liegen........also alles ersteinmal auseinanderschneiden und zuerst den Außen-Part bauen.


    Den Fensterbereich gut vorrunden, Fenster aussticheln und verglasen und für die hauchdünne waagerechte mittige Trennline der Fenster habe ich mir mir ein Haar herausgerupft (Gott sei Dank sind noch mehr als genügend vorhanden..... ^^) ......dazu im lockigen Bereich, so daß damit die benötigte Krümmung schon mitgeliefert wurde......wirklich!


        


    Das Innenteil muss dann in seiner Länge angepasst d.h. gekürzt werden. In drei Teile zerschnitten. Die beiden inneren Außenteile habe ich am jeweiligen Außenfenster marginal gekürzt und dann jeweils so verklebt, dass die zwei Fenster gut übereinanderliegen. Das Mittelteil mit dem mittleren Fenster muss dann "nur" noch durch das Kürzen an beiden Seiten entsprechend eingpasst werden. Mit etwas Augenmaß ist das alles aber gut zu bewerkstelligen.


    Der Bogen wird ja auf dem Titelblatt verlagsseitig als schwierig eingestuft, was ich voll unterstreichen kann - es ist keinesfalls ein Anfängermodell. Man sollte schon eine gehörige Portion Kartonmodellbau-Erfahrung intus haben, um ein sauberes Ergebnis erzielen zu können.



    Un hier nun das Ergebnis.......


         


    Die "Einlassungen" für die Bb.- und Stb.-Seitenlaternen werden innenseits als Erhöhung für den Wachoffizier benutzt, der so besser über das Schanzkleid gucken kann und damit einen besseren Blick z.B. nach achteraus hat.......das Heck ist nämlich ganz schön weit weg, was beim Manövrieren natürlich berücksichtigt werden muss. Für einen sicheren Stand des Wachoffiziers sorgt jeweils eine kleine Holzgräting auf der "Laternenkiste" (LC-Teil).


    Der Steuerstand wird natürlich noch mit den entsprechenden Geräten ausgestattet, bevor das Kartenhaus (Teil 32b) und dann darüber das Peideck mit dem Entfernungsmesser installiert wird. Alle Rettungsringe werden noch durch rote (Kaiserrot) Ringe ersetzt......das war im Farbenplan für Rettungsmittel so vorgesehen.


        


    So, das zum derzeitigen Wasserstand (Bauzustand......) des Modells. Ich bedanke mich für die vielen "Daumen".....sie zeigen, dass ich wohl auf dem richtigen Weg bin......


    Gruß von der Ostsee

    HaJo

    Moin, moin Ulrich,


    die Ausgestaltung deines Modells mit der zusätzlichen Detaillierung macht sich wirklich gut :thumbup: . Die Davits und z.B. die plastischen Abdampfrohre an den Schornsteinen gefallen mir sehr. Es ist ja immer etwas schwierig, die verschiedenen Rüststände auf den Fotos im Internet mit dem aktuellen Modell in Einklang zu bringen - während jeder Werftliegezeit wurde an diesen Zerstörern herumgeschnitzt, weil auch viele technischen Korrekturen erforderlich waren......auch hinsichtlich der Schwimmstabilität mussten so einige Maßnahmen getroffen werden.


    Aber ein sehr schönes Modell, dass viel zu wenig gebaut wird........die nötigen Korrekturen sind alle machbar und auch der später erschienene Zusatzbogen hilft. Werde mir das auch mal überlegen, denn dein Baubericht sowie der von Ole hilft ungemein.


    Gruß von der Ostsee

    HaJo

    Moin, moin zusammen,


    @ Zaphod: Danke, danke.......das war schon etwas fummelig :) !

    @ Günter: Mit den verchiedenen Evergreen-Profilen läßt sich so einiges machen.......einfach mal ausprobieren.

    @ Ralph: Ja.....die angefangenen Modelle......da ist bei mir nur noch eines übrig geblieben....vor knapp zwei Jahren habe ich mal aufgeräumt.....


    Ich habe mit dem Brückenunterbau angefangen und dabei mit der angelegten Detailarbeit sozusagen den "Standard" für den Rest festgelegt - hoffentlich halte ich das auch durch. Die im Ätzsatz enthaltenen Steigeisen habe ich verworfen. Sie sind hauchdünn, verbiegen ganz leicht und den "Befestigungsknubbel" kriegt man beim Herauslösen nicht ganz weg, so dass das Ganze dann etwas verwurschtelt aussieht. Ich deute jetzt die Steigeisen mit kleinen LC-Stückchen an, die ich aus schwarzer Reling gewinne. Manchmal ist weniger doch etwas mehr.......die Be-/Entlüftungsrohre bestehen aus 0,3 mm angepöntem Messingdraht, die angedeuteten Lüfterlamellen habe ich mir aus schwarzem Tonpapier geschnitzt.


        


    Gruß

    HaJo

    Moin Jochen,


    ich hatte die ganzen Monate da etwas im Sinn.........und bin dieser Tage dann endlich fündig geworden......im alten Fotoalbum meines mütterlichen Großvaters.........

    SMS SLEIPNER :thumbup: ! Das Fotoalbum kenne ich schon aus meinen Kindheitstagen, konnte damals aber mit vielen Dingen nichts anfangen.......und den Großvater habe ich um acht Jahre verpasst..........konnte ihn deshalb auch nichts fragen.........


        


    Gruß an die Förde

    HaJo

    Moin, moin zusammen,


    @ Helmut B., Zaphod und Didibuch: Danke für die positiven Beiträge :thumbup: .......mal gucken, wie sich der Bau weiter händeln läßt.


    Kurze Wasserstandsmeldung. Eigentlich wollte ich ja nun mit dem Brückenaufbau fortfahren, aber ich habe ersteinmal die Schienen für den Torpedo-Transportwagen plastisch dargestellt, weil man sonst im vorderen Bereich der "Weiche" am Schienenwerk nicht mehr rankommt. Transportwagen und Schienen wurden zum Laden der Torpedorohrsätze gebraucht.


    Für die Schienen habe ich 0,5 mm Rundprofil von Evergreen genommen und schwarz angepönt. Dann auf ihrer jeweiligen Länge in Abständen mit Weißleim angepunktet. Durch das Versiegeln des Rumpfes mit UV-Schutzlack kleben sie aber nun in ihrer vollen Länge auf dem Oberdeck fest.



        



    So, nun kann ich beruhigt mit dem Brückenunterbau starten :) .


    Gruß von der Ostsee

    HaJo

    Naja....zu dem, was auf dem Generalplan zu erkennen ist trifft man noch ein paar zusätzliche "qualifizierte Annahmen" und was und wo seemännisch an Pollern, Winschen usw. Sinn macht........und wenn man dann von außen durch die kleinen Öffnungen schaut, sieht der Betrachter etwas und freut sich.......so halte ich das immer......


    Aber das sieht so eindeutig besser aus, als dass es der Bogen vorsieht....... :thumbup: !


    Gruß

    HaJo

    ......und.....oh Wunder......es hat hingehauen :thumbsup: ! Hier nun das Ergebnis:


        



    Die nächsten Baugruppen sollen dann die Brücke samt Unterbau und Peildeck ergeben.....bin selbst sehr gespannt, was es da alles zu bewerkstelligen gilt!


    Grüße von der Ostsee und meinen großen Dank für die vielen "Daumen" :thumbup:


    HaJo

    Nun habe ich die Seitenteile montiert. Wichtig ist insgesamt, dass die Kanten gefärbt werden bis auch einen Ticken auf der Rückseite. Kleinste Blitzer sieht man bei diesem Modell sofort.


        


    Die achtere schmale Rückwand bekommt eine kleine Rundung.....nicht schwer, aber genaues Arbeiten und Anpassen ist da erforderlich. Den fertigen kleinen Aufbau habe ich dann über Nacht unverklebt auf die Markierungen des Oberdecks gesetzt und ordentlich beschwert. So konnte sich der Aufbau in seiner Gesamtheit dem Oberdeck anpassen.



    Am nächsten Tag wollte ich den gesamten Aufbau mit UHU schwarz auf dem Oberdeck verkleben, um noch eine gewissen Zeit den richtigen Sitz auf den Markierungen korrigieren zu können. Weißleim zieht zu schnell an und nach fest geht dann nichts mehr. Aber UHU auf die Kante bringen.......quillt hundertprozentig zur Seite nach außen und glänzt dann sacht im Mondschein an Oberdeck...... :whistling:



    Ich habe mir dann kleine Winkel aus schwarzem Tonpapier geschnitten (Winkellänge 3mm auf 3mm, Länge jeweils gem. Spantenfach). Die Knickkante habe ich dann marginal niedriger als die Außenkante der Seitenwände eingeklebt, dadurch ergibt sich für den Klebstoff ein kleiner "Hohlraum" und die Außenkanten der Seitenwände wirken sozusagen als "Stopper", so dass nichts nach außen auf das Oberdeck läuft......den Klebstoff dann mit etwas Abstand zur Außenkante etwas weiter innen aufbringen. Durch das Anpressen wird er dann nach außen gedrückt......



    ..........so hatte ich mir das gedacht......

    Guten Abend zusammen,


    @ alle: Klasse, dass euch der Rumpf gefällt :thumbup: .......mir natürlich auch und ich bin sehr zufrieden....sehr schnittiges Teil!

    Selbst meine Frau, die mit dem Kartonmodellbau eigentlich überhaupt nichts am Hut hat meinte, den schnittigen und wohl gelungenen Rumpf selbst ohne Brille erkennen zu können.......und DAS will was heißen...... 8o :P !


    Die vergangene Woche habe ich mich dann mit dem flachen Mittelaufbau bzw. Schornsteinunterbau beschäftigt. Durch Zaphods Baubericht war ich vorgewarnt und habe mir viel Zeit dafür gelassen sowie keine Mühen gescheut, ein anständiges Ergebnis zu erzielen. Durch einige Berg- und Talfaltungen des schmalen Decks ist das Ganze nicht "ganz ohne".


    Zuerst das kleine Spantengerüst gebaut und auch hier wieder die Teile verdoppelt. Vor dem Hintergrund, dass die Schlitze im Spantenwerk bereits zeichnerisch relativ breit angelagt waren, kann das ggf. auch die Intension des Konstrukteurs gewesen sein - einen Hinweis in der zeichnerischen Bauanleitung gibt es aber nicht.



    Dann das "gefaltete" Deck mit dem Längsspant verklebt. Beim Anpassen habe ich bei der vorderen großen "Stufe" die Senkrechte einen Ticken gekürzt, weil sich sonst zusammen mit dem Deck kein rechter Winkel ergeben hätte.......aber so ging es und lief auch mit den Seitenteilen konform (Passprobe!).


        


    Stellprobe an Oberdeck noch ohne Seitenteile......passt!


    Ganz nach oben zum Anfang des Themas gehen, Schaltfläche rechts oben "Thema bearbeiten" drücken und dann bei Status "fertig" anklicken.


    Und von mir natürlich auch noch meinen hertzlichen Glückwunsch zur Fertigstellung der SLOMAN ALSTERTOR..........die CAP SAN DIEGO ist eigentlich mein Whv`ner Lieblingsmodell, seitdem ich das Original so ca. 1964 auf der Weser gesehen habe.....wir hatten damals direkt vom großen Balkon den Weserblick und auf dem anderen Ufer war dann die Lürssen-Werft samt Helgen zu sehen........Stapelläufe aus der ersten Reihe....... ^^ .


    Gruß

    HaJo