Posts by janmaat

    Moin Christian
    Bei so etwas gehe ich den "alten Weg". Das heißt - Lupenbrille und Schere. Ich hatte mir vor sehr langer Zeit eine kleine Schere in einer Apotheke zugelegt. Zugegeben-nicht sehr billig aber sehr präzise.
    Ich hoffe ich konnte helfen.


    Mit freundlichen Grüßen


    Karl

    Moin,moin Tanja
    Ein kleiner Hinweis---Bei deiner Laderaumleiter bekomme ich so was wie "Bauchschmerzen" :P .Ich hab im Moment kein passendes Bild parat-aber aus meiner Praxis und meinen Erinnerungen steht eine Leiter nie X( frei im Laderaum. Beim laden/löschen nur ein Kollie dagegen und das Ding ist weg. Können dir bestimmt andere Fahrensleute bestätigen. Leiter an Bug-oder Heckseite des Laderaumes. Durchstieg mit Süll und Deckel (mit Vorreibern meist 4 Stück) verschlossen. Dadurch ist auch der untere Laderaum vom oberen halbwegs wasserdicht bei Lecks.


    Grüße
    Karl

    Moin,moin Tanja


    Du bist ja "voll in Fahrt" :D
    Also alle Achtung-Umzug und gleichzeitig bauen-dass soll Dir erst mal einer nachmachen. :thumbsup:
    Ich wünsche Dir alles Gute und werde Deinen Bau mit sehr großem Interesse verfolgen. Vielleicht kann ich Deinen Bericht ja als "Inspiration" verwenden, um mir meinen "Dampfer" zu bauen. :whistling:


    Grüße
    Karl

    Moin,moin Tanja
    Ich hoffe,dass dein Umzug einigermaßen gut läuft. Für dich in Zukunft alles Gute und viel Kraft-nicht nur im Modellbau.
    Da hast du dir ja einen ganz schönen "Klopper" vorgenommen. Ich bin gespannt wie du den "Reederei-Zirkus" realisieren wirst.
    Auf alle Fälle werde ich deinen Bericht und deine Vorgehensweise sehr aufmerksam verfolgen.
    Zu meiner Reedereizeit waren sie noch in Fahrt.


    LG
    Karl

    Moin,moin
    Hans Jürgen-Deine Erklärung des Preventers ist nur die halbe Miete.Wiki weiß eben auch nicht alles :rolleyes: Die Preventer sind (ich umschreibs mal für "Landeier"-nicht Seeleute) starke Stahlseile mit in bestimmten Abständen angegossenen Verdickungen. In diese wurden nach dem stellen der Bäume U-förmige Bügel eingehakt und diese mittels Schäkel am Schanzkleid oder an Deck steifgesetzt. Das Ganze hatte den Zweck die Last die beim arbeiten mit den Winden entsteht von den aus Fasertauwerk bestehenden Geien zu nehmen,daß diese nicht bei Belastung brechen.Die Geien wurden nur zum Stellen der Bäume benötigt.Wir haben auf MS "Wittenberg" Tropenholz als Rückladung gefahren. Da ist uns sogar mal ein Baum abgeknickt-so schwer waren die Dinger.
    Schöne Grüße
    Karl

    Moin,moin Frank
    Auf unserem "Dampfer"wurden die Rettungsboote auch ohne Persenning gefahren.Die Boote hatten in der Nähe des Kiels (Bilge) 2 Leckschrauben,die beim "Klarmachen" zuerst eingedreht werden mußten. Wenn das Boot dann wieder im David hing gehörte zum "Aufklaren" auch das entfernen der Leckschrauben um Regenwasser und überkommendes Wasser ablaufen zu lassen. Die Schrauben waren en einer kurzen Kette befestigt,so daß sie nicht abhanden kamen.Einmal im Monat war Bootspflege (Motor überprüfen ,Ausrüstung auf Zustand und Vollzähligkeit usw). Wurde vom Kühlmaschinisten(Eisbär) und dem Storekeeper durchgeführt.Nachweis im Bordtagebuch(damals noch mit Hand geschrieben).
    Ich hoffe es hilft Dir weiter
    Karl

    Moin,moin Ihr beiden
    Ja Peter-gelernt ist gelernt.Ich hab auf so einem etwas ähnlichem Schiff gelernt :thumbsup: Das war aber schon 1972/73.Der "Dampfer" ruht aber mittlerweilem vor Polen auf dem Grund der Ostsee ("MS Georg Büchner") :cursing:
    Das war eine "Schule fürs Leben" das könnt Ihr mir glauben.Viele nützliche Dinge gelernt die auch heute noch sehr brauchbar sind.Und unser "Alter" war noch ein Kaptein von altem Schlag-aber immer ein Herz für seine Jungs! :thumbup:
    Noch ein Hinweis auf die Lukenabdeckung-Schneid sie bitte noch mal auseinander-dann kommt es hin.So wie sie gezeichnet sind ist es richtig.An jedem Ende waren nämlich die "Scherstöcke"eingestzt.Darauf ruhten die Lukendeckel in der Mitte und natürlich am Lukenrand umlaufend.Die Scherstöcke wurden mit dem Ladegeschirr herausgehoben(war so eine Sache von wegen Verkanten) und genauso wieder eingesetzt.Nachdem die Holzdeckel drauf waren kam eine Persenning,darauf noch eine die am Lukensüll mit einer "Schalklatte"(Flacheisen) und "Lukenkeilen gesichert wurde.Es gab auch eine bestimmte Schlagrichtung der Keile (von außen nach innen und von vorn nach achtern).Im Seebetrieb war es dann Aufgabe der "Decksgang" diese täglich zu kontrollieren und gegebenfalls nachzuschlagen! Soweit zur Lukenabdeckung. ;)
    Karl

    Moin,moin Ihr beiden
    Ganz große Klasse Euer Baubericht :thumbup::thumbup: Ich bin mir aber noch nicht klar über die Zuordnung der Bootswinden ?( Für die ersten beiden Davids stehen die Winden ja auf dem Peildeck!!!Für die Davids 3 und 4 geht das schon klar-sind auf dem Brückendeck, wie bei Eurer Probeanordnung. Aber das letzte David hat überhaupt keine Winde! Ich kann mir nicht vorstellen das im Notfall der Bootsrunner erst auf eine andere Winde umgeschiftet wurde. ?(
    Ich muß nun noch meine oberen Bootsauflager neu konstruieren.Sind ja auf der Ansichtskarte (kannte ich schon aus meinen Recherchen) sehr gut zu erkennen.
    Also ich bleib dran-und weiterso :thumbsup::thumbup:
    Karl

    Moin,moin
    Ulli schau doch mal auf Euer erstes Bild im Baubericht,da sieht man schon ziemlich genau die Aufstellung der Boote.Auf dem Bucheinband des "Gröners" ist die Seitenansicht und Draufsicht der "monte".Die ersten und letzten Boote weg -auch die letzten auf dem Hauptdeck.An Stelle der ersten auf dem Bootsdeck dann je 2x2 Rettungsflöße.Wie es aussieht auch das Arbeitsboot weg.
    Grüße Karl

    Moin,moin Ulli
    Schau doch bitte mal in den Baubericht von Jochen Haut.Der hat auch die Lazarettversion gebaut.Da ist ein Bild aus dem "Gröner" dabei.Zeigt ganz gut die Bestückung mit Rettungsmitteln!
    Grüße Karl

    Moin,moin Rainer
    Ich würde die Spalten Stück für Stück mit Weißlein(Ponal ) auffüllen.Nach jedem Auftragen genug Zeit zum aushärten lassen.Nur nicht über die Seitenkanten des Spalts kommen lassen und dann in Decksfarbton pönen.Aber nur mit feinem Pinsel tupfen.
    Grüße Karl

    Moin,moin Rainer
    Was hast Du gegen den Anstrich ?( Ich find ihn gut gelungen-nicht so neu und gleichmäßig wie frisch gepönt. :thumbup: Was hast Du für Farbe genommen-die aus dem Kasten? Bei mir liegt noch der "Schwarze Rabe"rum und wartet auf den Baubeginn :whistling::whistling:
    Grüße Karl

    Moin,moin Helmut
    Da hast Du Recht mit dem beizen.Ich hab folgendes gemacht-Kugeln gründlich in Azeton entfettet und auf einem Stück Papier getrocknet.Anschließend ein wenig "Revell Aqua Color" in eine Schale und Kugeln dazu.Kurz schwenken und mit einer Pinzette Kugeln raus und auf Küchentuch trocknen lassen.Dann einbauen ,Kontrolle ob überall Farbe, wenn nicht(-Pinzettenabdruck) kurz mit Farbe nachtupfen und das ganze mit Marabu UV-Schutzlack einsprühen.Klingt komplizierter als es ist.
    mfg
    Karl

    Moin,moin Helmut
    Ich interpretiere das Bild so-zu sehen ist der Läufer der Gei.Der Preventer müßte mit einem Augspleiß über die Nock des Ladebaums gehen und an Deck in einer Aufnahme enden.Da der Preventer in bestimmten Abständen angegossene "Verdickungen"hat kann also die Länge variiert werden.Die Gei ist beim Lade-und Löschbetrieb zu entlasten.Soweit meine Erinnerung aus meiner Fahrenszeit.Ich bin zwar in der Maschine gefahren,doch hatten wir eine sehr umfangreiche Lehre die auch den Decksbetreib mit einschloß.
    Karl

    Moin,moin
    Das sieht ja super aus :thumbsup: Bei dem großen Maßstab muß man ja umdenken in den Dimensionen.Kein Wunder das Du den Fußboden in Beschlag nimmst. :rolleyes::rolleyes:
    Da muß sich der HMV aber strecken um Dich einzuholen!!!
    Karl

    Zum rollen von Rundteilen habe ich mir einen Bohrersatz von 0,3-5,9 mm angeschafft.Den Satz 1,0-5,9 aufsteigend alle0,1mm gibt es in jedem Baumarkt zu kaufen.Die kleineren Bohrer über Saemann Ätztechnik.Beim rollen gehe ich folgendermaßen vor:-jedes Bauteil wird von hinten angefeuchtet und entsprechend seinem künftigem Durchmesser mit einem Skalpell ausgedünnt.Dann wird es (noch feucht) kurz mit einer Nähnadel auf Gummimatte grob vorgerundet.Nun wird ein entsprechender Bohrerschaft herausgesucht und das Teil vollständig gerundet.Falls es in der Zwischenzeit wieder zu trocken geworden ist -einfach vorsichtig wieder anfeuchten.Nun mit einem Pinsel welcher mit Weißleim benetzt ist die Kartonkanten einstreichen und zusammendrücken.Das alles schön glatt und gleichmäßig wird verwende ich ein kleines Stahllineal zum andrücken der Kartonenden.ACHTUNG-nach dem anziehen des Leims unbedingt das geklebte Röhrchen auf dem Bohrerschaft bewegen-so daß es nicht festklebt.
    Karl

    moin,moin Torsten


    Bin bei deinem Baubericht dabei-hab das Modell auch noch bei mir im Stapel liegen.Dein Anfang sieht doch schon mal vielversprechend aus.Wenn du über die Suchfunktion gehst hast du noch einige Bauberichte von Seglern.Auch in den anderen Foren gibt es eine Menge davon.Also "dat wird wat"


    mfG Karl

    Moin,moin Lars
    Wie Manfred schon sagte-mit dem Farbton der Holzdecks stehe ich auch bei allen Verlagen auf Kriegsfuß.Schaut euch doch mal die alten Museumsdamfer an.Das ist fast grau-weiß.Aus meiner Fahrtzeit(1972-1984)kenn ich solche Holzdecks überhaupt nicht.Das sieht immer wie frisch verlegt oder nass aus.Vieleicht ein kleiner Hinweis.Ansonsten ist der Damfer schon gebucht.
    mfG
    Karl

    Danke Wilfried-diese Seite hab ich schon bei meinen Nachforschungen gefunden.
    Hallo Wolfgang-Ja genau um diese "Decksfarben"gehts auch.Ich hab da gerade mal den HMV kontaktiert ob es nicht machbar ist Decksplanken als Lasercutsätze in verschiedenen Breiten und Maßstäben herzustellen.Warte da aber noch auf Antwort.

    Moin,Moin
    Ich hab da mal ne Frage.Hat einer schon mal das Modell der Ingermanland in 1:100 gebaut? Was hat es mit den 3 Bögen nur mit weißen und braunen Streifen auf sich? Ich tippe auf Plankengänge.
    mfg Karl