Ich bin eh Fan von Eigenkonstruktionen. Hier passt alles schön für sich zusammen. Die Linienstärken sind für meinen Geschmackk zu stark, im Gesamtbild passt aber alles - wie geschrieben zusammen. Ein an Details und liebevoller Umsetzung reiches Schiffsmodell.
Klaus
Posts by Klaus
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Sehr interessant, was an informationen zusammenkommt

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Also keine äußerlich sichtbaren Unterschiede zu anderen Frachtern. Ich habe jetzt den Begriff 'Räumte' gelernt. So oder so wieder was neues erfahren. Ich will mich mal erkundigen, ob es im Hamburger Hafen auch Zuckerfrachter gibt.
Klaus
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Moin,
was macht denn einen Zuckerfrachter zum Zuckerfrachter? Welche Besonderheiten der Laderäume hatte so ein Schiff? Wurde der Zucker als Rohzucker in Schüttgutladung gefahren? Oder wie habe ich mir das vorzustellen?Klaus
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Das waren - bzw. sind - schon schöne Schiffe. CUXHAVEN und ELBE sind ja erhalten und geben ein reales Bild der kernigen Schoner die einst für eines der härtesten Seengebiete der Welt gebaut wurden.
Dein Modell ist sehr schön geworden. Hast Du den Leuwagen nochmal gedreht oder ihn gelassen? Herzlichen Glückwunsch jedenfalls zum neuen Zulauf Deiner schon reichen Flotte.
Viele Grüße
Klaus
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'Leuwagen' oder auch 'Leitwagen'. Wobei in Hamburg ein Leuwagen auch ein Wagen mit Putzutensilien meinen kann
. Kommt dann darauf an, in welchem Zusammenhang das Wort verwendet wird 
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Moin Dirk,
als Fan dieser schönen Schoner schaue ich dir gerne zu

Zu deiner Frage: auf dem Bugspriet liegt der Klüverbaum auf. Die 'Travellerschiene' nennt sich hier 'Leuwagen' . Michael hat ihn mit dem Bogen nach innen richtig gezeichnet. So ist - hoffentlich bald wieder - auch auf No 5 ELBE im Gebrauch. Hier siehst du es auch:
GRODEN - Steuerbord Längsschnitt
Vielleicht lohnt sich die Korrektur noch?
Viele Grüße
Klaus
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Heute habe ich mich mit der Eignerin einer Hamburger Hafenbarkasse unterhalten. Zum Betrieb ihres Schiffes innerhalb des Hamburger Hafengebietes ist laut Vorschrift kein Anker notwendig. Wenn sie mit ihrem Schiff weitere Touren auf der Elbe unternehmen möchte, zum Alten Land zum Beispiel, braucht sie einen Anker. Der würde dann am Heck geführt und per Hand fallen gelassen. Über die Ankerführung von Barkassen zur Hafenrundfahrt habe ich mir noch nie Gedanken gemacht. Die Info wollte ich aber noch gerne unserer Diskussion zum Thema hinzu fügen

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Eine Fahrt mit der ST. GEORG ist ein tolles Erlebnis. Im Passat-Verlag gab es ein Kartonmodell dazu. Der Alsterdampfer ist ein schmales Handtuch im Vergleich zur SÜD HAMBURG.

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Moin, moin Klaus,
irgendwie höchst herzallerliebst
!Und......da kann man sie wieder sehen......die Hamburg vs. Bremen Konkurrentenschaft......
......ich freue mich auf die Besichtugung der beiden Modelle "in echt"!Gruß
HaJo
... wobei der Schönheitspreis deutlich an Bremen geht. FRIEDRICH ist dem erhöhten Deck und den Aufbauten doch viel harmonischer im Auge

Klaus, Du hast ein wirklich uriges Schiff rekonstruiert. Das soll Dir mal so schnell jemand nachmachen! Trotz der dünnen Quellenlage ist ein in meinen Augen ein vertretbarer Rekonstruktionsentwurf herausgekommen. Mal sehen, wie sich „das richtige“ Modell machen wird. Wie hieß es früher immer im Verein, wenn eine neue Publikation erschien?: „Ich wünsche dem Bogen eine gute Verbreitung!“
Klaus aus Hamburg -
Schwarz/Weiß/Rot am Heck, die Hamburg-Flagge mit Stadttor als Gösch (am Bug). So sehe ich es auch.
Klaus (ll).
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Moin Johannes,
das Elbschifffahrtsmuseum wird vom Deutschen Binnenschiffahrtsarchiv gefördert. Es sind zwei Einrichtungen. Das Archiv hieß bis 2024 „Elbschiffahrtsarchiv“ und wurde aufgrund seines immensen Datenbestandes aufgewertet. Das Archiv ist in einem Haus aufbewahrt, dass aus allen Nähten platzt. Es gibt in nirgendwo in Deutschland mehr technische Dokumente (weiß kaum jemand. Es sind mehr, als die im Deutschen Museum München bspw.). Von Schiffsplänen über Modelle bis hin zu kompletten Werftbeständen mit Geschäftsunterlagen kann hier nach Absprache geforscht werden.
Ich habe beruflich Publikationen für das Haus grafisch aufgebaut. Achtung, Werbeblock: Dieses hier z.B.:
https://www.modellmarine.de/in…hte-aus-bodenwerder-weserDas ist eine interessante Firmengeschichte einer ehemaligen Fabrik für Stühle die am Ende Küstenmotorschiffe für den internationalen Markt gebaut hat. Und das tief im Binnenland. Das Material fürs Buch haben die Kollegen vom Archiv aus Müllcontainern gerettet.
Ich führe vom Thema weg... Vielleicht gibt es in Lauenburg noch Unterlagen zu SÜD=HAMBURG. Jeder, der oder die sich für Binnenschifffahrt oder auch Schifffahrt allgemein interessiert, ist ein Besuch zu empfehlen. Es geht über Anmeldung, das Haus wird von Ehrenamtlichen in deren Freizeit betrieben.
https://www.deutsches-binnenschifffahrtsarchiv.deSo, jetzt wieder zurück zu Klaus' schöner Modellrekonstruktion

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Hmmm... einen Schiffsführer, einen Maschinisten, einen Heizer, zwei Decksleute? Die Crew konnte sich im Vorunter, dem Raum vorn im Schiff unter Deck, aufhalten. Vielleicht hat ab und zu mal jemand auf dem Schiff übernachtet. Lange Fahrten, bei denen eine Unterbringung der ganzen Crew nötig gewesen wäre, wurden nicht gemacht. Höchstens die Überführung nach Bremen. Die fand aber bestimmt ohne Passagiere statt so dass der Raum in deren Kabine (oder Kajüte?) nutzbar war.
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Soweit sieht das doch vertretbar und schlüssig aus
.Vergleiche den Fall, die Höhe und den Durchmesser des Schonsteins mit dem Plan. Zumindest der Fall sieht auf den Fotos deutlich zu stark aus.
Was meinen die anderen?
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Dieser Fotofund zeigt den Schleppdampfer FLIEGE 1890 mit Seitenlicht. Wie oben erwähnt sind im fraglichen Zeitraum Fotobelege für Positionslichter selten zu finden. Ob die Lichter schon Pflicht waren, weiß ich nicht. Quelle: Das Logbuch, Heft 3 2003, Seite 129. Dinge wie Lichter oder Rettungsringe wurden auf Bauplänen oft ausgelassen da für den Schiffbau irrelevant und als bekannt vorausgesetzt.
So, lieber Namensvetter. Wie wirst du nun weiter vorgehen?

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Zur Ergänzung, um die gute Diskussion anzufächern: Lüfter konnten auch abgezogen werden (bspw. auf Kriegsschiffen, um freies Schussfeld zu haben). Grosse Lüfter kenne ich auch mit innen installierten Aufzug für Asche (bspw. wird das auf der STETTIN gemacht).
Klaus
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Moin Johannes,
nach Seitenlichtern bei alten Hafenfahrzeugen vor 1900 habe ich auch vergeblich gesucht. Eine Reglung für Seeschiffe findet sich im Internet. Wie es bei Schlepper, Fähre und Co. geregelt war müsste ich erfragen. Kennt Ihr das Deutsche Binnenschiffahrtsarchiv in Lauenburg?
Viele Grüße
Klaus
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Das ist ein ausführlicher Beitrag. Sowas lese ich gerne. Auch wenn ich konkret dieses Schiff nicht baue, freue ich mich über jeden Beitrag in dem ich lese, dass sich der Autor sehr viele Gedanken gemacht hat um zu helfen. So werden Themen richtig interessant und erhalten einen deutlichen Mehrwert

Vielen Dank dafür
Klaus
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PS: Es konnte auch sein, dass die Ankerkette erst bei Gebrauch angeschäkelt wurde. Das würde die offenen Klüsen ohne Ketten auf den alten Fotos vom FRIEDRICH erklären.
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Bei Harry Brauns: Der Hamburger Hafen sieht man auf S. 98 den Schlepper Tiger sehen. Zumindest auf der Backbord seite am Bug sieht man k e i n e n Anker weder binnen- noch außenbords. Das lässt mich grübeln, haben die Schlepper in alter Zeit überhaupt einen Anker gefahren?
Ulrich
Das stimmt. Im heutigen Museumsbetrieb wird einiges anders gehandhabt als vor über 100 Jahren in der Berufsschiffahrt. Die Ankerwinde war vorhanden, der zugehörige Anker lag dann daneben an Deck. Die Kette lief vom Kettenkasten über die Windentrommel, durch die Klüse ausdenbords und wieder übers Schanzkleid zum Rohring des abgelegten Ankers.
Im Ak-Beitrag zur MÖNKEBERG in #2 ist auf einem Bild solch eine Ankerlagerung zu sehen. Ich frage demnächst mal ein Mitglied der TIGER-Crew nach dem Ankergewicht. Vermutlich ist die aktuelle Lagerung Sicherheitsbestimmungen geschuldet, von denen um 1910 niemand etwas ahnte.
Klaus
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File:Tiger (Dampfschlepper) - panoramio.jpg - Wikimedia Commonscommons.wikimedia.orgWie beim TIGER? Anker aussenbords stehend auf der Fenderleiste?
Viele Grüße
Klaus
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Guck mal hier:
Da sind einige Fonts, die den alten Amtsschriften nahe kommen.
Viel Erfolg
Klaus
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Alles schön straff. Wie Du es erfragt hast

Klaus
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Aber schon cool wieviel Hilfe und Antworten es hier gibt! 👍
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Sehr schön

Ist Z1 das 'D' am Heck ins Schraubenwasser gefallen?
Klaus
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Die Dempgordings sehen realistisch durchhängend besser aus. Die Flaggenleinen auch. Ebenso die durchhängende Schoten der Klüver an Luv während die unter Zug stehenden Schoten an Lee straff stehen (Die Brassen des Bramsegels sind wieder ein Fall fürs Räucherstäbchen. Das sehe ich erst jetzt auf dem Foto...).
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Auch durchängende Leinen lassen sich mit Sekundenkleber formen. Sie stehen im schönen Kontrast zu straffen Leinen.
Zur Diskussion straff/locker kommt noch der Maßstab. Bei kleinen Modellen können schlaffe Taue leicht unsauber wirken (auch wenn es der Wirklichkeit entspricht).
Ich habe mal den Nachbau der GÖTEBORG besucht. Die Hanftaue des stehenden Gutes hingen durch. Bei einem Modell in 1:250 würde das nicht gut aussehen. Es ist wie oft im Modellbau eine Sache des richtigen 'Händchens'.
Klaus
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Manfred : Danke für den Tipp. Das löst aber jetzt meine Sekundenkleberlösung ab!

Klaus
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Moin Frank,
ich nehme Serafilgarn. Ich ziehe es mit zwei Fingern durch Sekundenkleber, schneide nach dem Trocknen des gewünschte Stück ab (Anmessen mit dem Zirkel) und klebe dann ein. Wenn der Kleber getrocknet ist, halte ich vorsichtig (vorsichtig, vorsichtig, vorsichtig) ein brennendes Räucherstäbchen unter. Der Faden spannt sich dann wie gewünscht. Für schwierige und enge Stellen nehme ich eine Lötpistole und verfahre genauso. An Klebestellen gehe ich auch mit Hitze um lästige Überstände bündig zu bekommen,
Viel Erfolg!
Klaus
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Danke Cariño für die Informationen zu den Antriebsleistungen der aktuellen Containerschiffe. Solche Sachen interessieren mich doch sehr!
Viele Grüße
Klaus
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Danke. Auf ELBING wäre ich nicht gekommen. Ich war bei Minenkreuzern festgehangen.
Zur Wunscherfüllung kann oft nur der Eigenbau nach Plan helfen.
Klaus
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Moin Jürgen,
herzlichen Glückwunsch zu Deinem sehr schönen Modell auch von mir. Es gibt im Forum so viele schöne Sachen zu sehen, da komme ich gar nicht dazu, alles angemessen zu würdigen. Ich habe immer gerne in Deinen Bericht geschaut und ab und zu ein Like dagelassen. Du hast alles so gut erklärt, viel recherchiert, hinterfragt und es Dir nicht einfach in der Umsetzung gemacht. All das, was meiner Meinung nach Modellbau ausmacht. Der Bau ist toll gelungen, dass soll Dir erst mal einer in dieser Qualität nachmachen. Wird das Schiff nun einen Ehrenplatz finden?
Viele Grüße
Klaus
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Moin aus dem verschneiten Hamburg,
das ist wirklich sehr schön gemacht bisher (und wie ich Dich kenne, wird es auch sehr schön weitergehen
)Wenn Du noch etwas inhaltlich verändern, korrigieren oder verbessern möchtest, könnte der folgenden Teil interessant werden:
Die Hamburger Flagge zeigte um 1550 ganz sicher auch schon – wie heute – das Stadttor auf roten Grund. Die Darstellung war jedoch anders als auf Deiner Flagge. Du hast die aktuelle Darstellung genommen. Schau mal im „Mondfeld” nach. Im Internet finden sich ebenfalls viele historische Abbildungen dazu. Ähnlich wie hier:
https://geschichtsbuch.hamburg…ration-revolution-reform/Ähnlich, nicht genauso. Die Richtung stimmt aber. Die Frage ist noch, ob es ein Schiff im Staatsdienst ist oder ein privates Schiff unter Hamburger Flagge.
Auf dem schönen Stich von Breughel ist an der Nock der Besanrute ein Wimpel zu sehen:
Ansonsten wurden in Deiner Zeit die Flaggen oben im Masttop gesetzt, oder sogar fest angenagelt. Die Staatsflagge wehte dabei im Topp des Großmastes. Der Flaggenstock am Heck wurde m. W. erst später eingeführt.
Der Breughel-Stich zeigt sehr schön, wie die Marssegel zum aufbinden in die Mars gezogen wurden (daher waren Fußpferde an den Rahen nicht nötig, ebenso wie ausgewebte Stengewanten nicht notwendig waren). Die Schothörner der Marssegel lagen dann in „Zipfeln“ im Mars. Das könntest Du noch mit Anfügungen unter Deine Segel darstellen.
Ich weiß, vielen möchten gerne bauen und ihren Spaß haben. Ob etwas so oder so war stört dann dabei nicht. Vielleicht sind meine Anmerkungen trotzdem interessant und regen vielleicht zur Diskussionen an? Gerade zur Ausführung der Flagge habe ich selber keine definitive Antwort.
Klaus
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Und dann habe ich mal alle meine kleinen Kreuzer für ein Familienfoto zusammengetrommelt.
Ja, ich weiß, da sind einige, die können mit der Qualität als Bogen nicht so richtig mithalten. Aber mir geht es um die Einheiten,
Zusammen habe ich schon 44 Kaiserliche Schiffe
Und dann noch die Takelage, viel zu dickes Garn. Früher hatte ich abe nichts besseres. Dank Helmut hat sich das aber geändert und ich überlege , ob ich mit einer Operation die Garne austauschen soll. Habe ich schon paarmal gemacht.
viele Grüße Harald Steinhage
Hallo Harald,
welcher Kreuzer liegt auf dem Gruppenbild an Stb. von GRAUDENZ? Also an zweitoberster Stelle, der mit den drei Schornsteinen und den Minenschienen am Heck.
Klaus
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Servus Klaus,
auf dieser Seite gibt es auch einen Link zu einem Video mit der La Recouvrance als Neben- oder doch Hauptdarsteller:
Da gibt es einige schöne Details zu sehen.
[External Media: https://www.youtube.com/watch?v=0Uh249iQyj0]LG
Robert
... und jetzt habe ich einen Ohrwurm

Ich wusste gar nicht, dass es von dem Lied eine französische (oder bretonische?) Fassung gibt. Ein tolles Video mit klasse Aufnahmen. U.a. wird zum Ende hin die Breitfock gesetzt die bei Bedarf aus der Segellast geholt wird und nicht unter die Rah geschlagen ist. Die LA RECOUVERANCE ist schon ein sehr tolles Schiff! (jetzt fehlt ein Herz-Icon)
Klaus -
Das ist 1:250?
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Moin Robert,
Wir hätten die Chance so ein Schiff segeln zu erleben. Es gibt in Brest den Nachbau eines solchen Schoners. Da mal mit zu segeln, ist bestimmt ein großartiges Erlebnis.
La Recouvrance – Wikipediade.wikipedia.org -