Lockheed "Viking" Fly 1:33

  • Hallo Freunde,


    wie angedroht ein Baubericht. Ich muss mein Motivationstief bezgl. Stirling überwinden, in dem ich mich mit etwas anderem ablenke.


    Auf Bild 2 sieht man nur die Spanten mit den Nummern 1 bis 3, janz schön vielle.
    Bild 3 +4 kaum 15 Kartonscheibchen verbaut, schon ist die Nase fertig. Wie immer selbst geschnitten und nicht gelasert.

  • Hallo Gerald,


    da hast du dir das ultimative Spantenmonster von Fly ausgesucht. Und was noch besser ist: es gibt keinen käuflichen LC Satz dafür :D
    Viel Erfolg dabei


    Liebe Grüße
    Robi

    Jean Luc Picard ( USS Enterprise): Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten bleibt immer gleich, nur die Bevölkerung wächst.


    Andere haben Flugzeugträger, wir haben die Gorch Fock.

  • Hallo Gerald,
    ich habe in meinem Modell die „Spanten-Monster-Bugkonstruktion“ mit Spachtelmasse gefüllt, geschliffen und mit Lack aus der Spraydose lackiert. Dadurch brauchte ich keine Beschwerung des Modells mehr, die Nase sah auch „ideal“ aus. Es muss aber nicht sein...


    PS.
    Die Linien habe ich mit einem (STABILO)Stift nacharbeiten (nachzeichnen) müssen. Damals hatte ich noch einer (sehr) ruhige Hand. :)

  • Hallo Freunde,


    @Robert: Vielen Dank für den Hinweis, dass der Masochismus notwendig ist, dass läßt einem gleich mit viel mehr Freude arbeiten.
    @René: Keine Finnpappe, sondern mit Graupappe, allerdings die Buchbinder-Version (v. Boesner). Hat den Vorteil nicht aufzusplittern wie Finnpappe, aber ist weicher beim Schneiden als die "normale" Graupappe (hochverdichtet mit Steinmehl) oder gar der "stahlharte" Bristolkarton.
    Henryk: "Spachtel und Schleifen", kann es sein, dass es die "alte polnische Schule" im Kartonmodellbau ist? Ah, das mit der Beschwerung ist ein guter Tip, wahrscheinlich hätte ich es im Eifer des Gefechtes wieder vergessen.

    Herzliche Grüße
    Gerald



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    Ua mau ke ea o ka āina i ka pono

  • Tolles Modell, da sehe ich gerne zu :thumbsup:

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    Herzliche Grüße, Dieter


    ______________________________________________________
    Fertig:
    US-Diesellokomotive CFA-16, HS-DESIGN
    Sporadisch: Eigenbau E-Lok ES09 in 1:45

  • Hallo Freunde,


    die Sitze sind jetzt auch im Cockpit, habe sie aber ein wenig gepimpt (Gurte, Griffe zum Festhalten und/oder Auslösen vom Schleudersitz (übringens kein Martin Baker), im Sitz vor dem Schritt des Piloten hätte auch noch ein Griff hingehört, aber da hätte ich ein neues Sitzpolster machen müssen), weil sie so langweilig aussahen. Die Rückwand ist teilweise überklebt, da die Klebelinien nicht von den Sitzschienen überdeckt wurden.

  • Hallo Freunde,


    also die Nase von der Viking habe ich vermurkst (ohne Sicherheitsscan, doof bleibt doof, da helfen keine Pillen). Also habe ich mir einen zweiten Bogen besorgt (war nicht billig, aber Lehrgeld muß gezahlt werden). Und als ich die beiden Bögen vergleich, was stelle ich fest? Na beide behaupten von sich, die Auflage von 1995 zu sein.


    Und dann betrachtet doch das Bild, das ist wie: wer findet die Unterschiede...


    Bei dem bereits angeschnittenen Bogen fehlt "Rot", aber nicht auf jedem Bogen, nur auf dem mit der "Schnauze" (vergleiche grüne eingekreiste Stellen, links neuer Bogen, rechts alter Bogen)...
    Meine Güte, da habe ich schon mal einen Fehldruck und was mache ich, ich schneide ihn an, wo er doch selten wie eine "Mauritius" und mindestens so wertvoll. Die Farben beim "normalen" Bogen sind heller, beim angeschnittenen satter...jetzt frage ich mich schon welche "Variante" soll ich bauen?? Ich habe ja noch Zeit, weil ja erst mal die "Schnauze" richtig gebaut werden muß.

  • Quote

    Also habe ich mir einen zweiten Bogen besorgt (war nicht billig, aber Lehrgeld muß gezahlt werden).


    HA-HAHA-HAHAHAH...


    GENAU! ^^ (der Spruch ist gut!)

    Quote

    Meine Güte, da habe ich schon mal einen Fehldruck und was mache ich, ich schneide ihn an, wo er doch selten wie eine "Mauritius" und mindestens so wertvoll.


    Ich fürchte nicht....nix wertvoll...nur blöder Fehldruck....
    Ich erinnere mich noch gut an die 1990ziger, wo bald jede Woche ein neuer FLY rauskam...fürn paar Mark-fuffzich... :pinch:

  • der kleine Wanni kannte noch die AIRFIX 1:72ziger für 2,50DM.... ;(

    ... und weil die Zigaretten genauso 'teuer' waren habe ich nie mit dem Rauchen angefangen sondern das knappe Taschengeld sinnvoll investiert... :thumbsup:
    die LI-Bögen (Starfighter etc. 1 Modell - 1 Bogen) gabe es übrigends in der kleinen Buchhandlung 10min. zu Fuß entfernt für 80 Pfennige...


    Gruß Helmut

  • Servus Gerald,


    jeder Fly-Bogen ist eine Mauritius, das muss doch mal gesagt werden. Um die kleinen Fehlerchen mach dir mal keinen Kopf, am Ende kommt ein super Vogel heraus.
    Übrigens, das Modell ist eine echte Herausforderung. Wer sich daran traut ist ein Großer. Egal wie es ausgeht, mein Respekt ist dir sicher.
    Gruß Maxe

  • Hallo Ihr Lieben,


    jetzt ist nochmal die Schnauze fertig, zwar nicht so dolle, aber nur mit Papier und der originellen Fly Abwicklung. Was man nicht mehr sieht, weil verhüllt, zwischen den Spanten des Bugs habe ich noch Anglerblei-Kügelchen versteckt, damit der Vogel auch auf dem Bugfahrwerk stehen kann (nochmals Danke an Henryk für den Hinweis!). Warum ist es das erste Mal schief gegangen? Nun gemäß alten Gewohnheiten habe ich Papierlaschen für das Zusammenkleben der Orangenabwicklung aus Zigarettenpapier hergestellt, das ist aber nur bei kleinen Domen sinnig. Der Dom wurde daraufhin dellig und bucklig. Bei so großen Dingens darf man die Laschen ruhig aus festeren Papier (hier 160 g/m²) herstellen, das der Form förderlich ist.


    Maxe, ich mache mir Deinen hoffnungsvollen Kommentar zu eigen!
    Henryk, nicht böse sein, aber ich nehme trotzdem den rechten Bogen, weil dessen Farben "satter" (zumindestens diejenigen, die vorhanden sind) sind.
    Wanni, schön, dass Dir meine dummen Sprüche gefallen, auch wenn sie syntaktisch einer Verstümmlung anheim gefallen sind.
    @nochmal Wanni, Rene, minifly, tja so ist es eben, nur die good ol' boys können sich an die vermeintlich good ol' times entsinnen...

  • Hallo Freunde,


    erstmal danke an die "g'foid ma drugga".


    Ansonsten geht es weiter, das erste Bild zeigt den Größenvergleich (wird wohl ein schmuckes großes Teil). Das zweite zeigt neben ein paar Unpässlichkeiten (sehr wahrscheinlich meinen nicht ausgereiften skills geschuldet), dass ich der Hülle ein wenig Rot eingeflößt habe, um die Kokarden und die Warnungen vor plötzlich aufsteigenden Möbeln, realistischer zu gestalten.

  • So nach der Verhüllungsaktion des Buges, kommen jetzt zusätzliche Spantegerüst-Abteilungen, nämlich Nr. 6 und 7.


    Bei Nr. 6 ist sowas wie ein ein ausfahrbares Gerät (Sonar???) eingebaut, aber offensichtlich nur baubar als eingezogen oder ausgefahren. Wenn ich es schon gebaut habe, dann soll es auch gesehen werden (auch wenn der Vogel am Boden herumsteht). In Nr. 7 (wohl Bomben- oder Torpedo??schacht) werden noch Waffen eingebaut, gleiches Argument wie eben, daher Klappen auf.

  • Hallo Henryk,


    Du bist mein Bau-Coach!


    Da muß ich was übersehen haben. Bei der Baugruppe 6 gibt es noch einen Deckel (aus zwei Teilen), aber eine" Mechanik" zum auf- und zumachen habe ich nicht gesehen. Und wenn das Radardingens nach oben geschoben ist, kriegt man es ganz schlecht wieder runter (I see my mistake!), ich habe es (das Dingens) einen Ticken zu groß gebaut, dadurch wackelt es nicht, aber es fällt auch nicht von alleine nach unten.


    Die Klappen des Bombenschachtes hast Du beweglich gemacht? Wow! Na, mal sehen was mir dazu einfällt. Wenn Du das geschafft hast, vielleicht gelingt es mir auch. Merci für den Ansporn.

    Herzliche Grüße
    Gerald



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    Ua mau ke ea o ka āina i ka pono

  • Hallo Feuende,


    das framework ist noch etwas vorangetrieben worden.


    Die kurze Seite der Fliese mißt 30 cm, zum Vergleich.


    Henryk, da kennst Du den Bastler schlecht, gerade der spielt gerne damit, nur um zu zeigen, was er wieder Tolles gebaut hat ;-).

  • Hallo Freunde,
    willkommen beim Jahrmarkt der Reparatureinheiten!


    Also wo fange ich an? Unten am Rumpf so gegen Heck hin gibt es ca 50 Löcher, da sollte man so Pappröllchen rollen (habe ich brav gemacht) und das sollte unter die Hülle gebaut werden (habe ich auch gemacht). Ergebnis in aller Bescheidenheit: bescheiden. Roll over! Aus der Hülle Röllchenteil ausgeschnitten und über Scan (habe ja jetzt einen Kit in Reserve (dessen Farbe aber nicht passt)) Teil neu aufgebaut und wieder in Hülle eingepasst. Diesmal nicht gerollt sondern aus 2 mm Finnkarton Löcher ausgestanzt und schwarz angemalt und gesamten Finnpappenblock mit Löchern unter Hülle eingeklebt. Ergebnis in aller Bescheidenheit: Passabel.


    Bild 1: links Röllchenorgie, rechts Blockabfertigung
    Bild 2: links Röllchenorgie, rechts Blockabfertigung, leicht schräg um das Desaster in vollen Röllchen zu goutieren
    Bild 3+4: eingepasste Reparatureinheit, so kann man es lassen.

  • Danke Henryk!
    Ich erinnere mich nun auch, das bei einer Brequet Atlantic gesehen zu haben ( in Soesterberg).

    Bis die Tage...


    Helmut



    "Dem Angriff auf die Menschlichkeit folgt der Angriff auf den Menschen!"

    (Claudia Roth)



    Fertig: CAP SAN DIEGO (roko)

  • Hallo Henryk, hallo Helmut,


    vielen Dank für Eueren aufklärerischen Dialog. Henryk Du hast vollkommen Recht es sieht kein Schwein. Falls ich den Vogel nochmal bauen würde, würde ich das "W" (für Ausschneiden) in den kleinen Kreisen ignorieren und die Kreise einfach schwarz Ausmalen oder mit einer kleinen runden Scheibe (schwarz, 4 mm Durchmesser) überkleben. Hat den gleichen Effekt, sieht vielleicht sogar noch einen Ticken besser aus.

    Herzliche Grüße
    Gerald



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    Ua mau ke ea o ka āina i ka pono

  • Hallo Freunde,


    weiter geht es mit den Spezialequipement... also was immer das für Gerätschaften sind. Da ich ja immer Flugzeuge so baue, dass sie am Boden stehen, hätte ich mir vermutlich den Aufwand sparen können, weil die Dingens sicher nur während des Einsatzes, sprich Flug, ausgefahren sind.


    Bild 1: eingefahren, unsichtbar
    Bild 2: ausgefahren, sichtbar
    Bild 3: die Messingstange hat nur einen Durchmesser von 3 mm (lt. Bauanleitunng sollten es 4 mm sein), aber da ich dachte, dass der Metallstab noch ein wenig mehr Stabilität vertragen könnte, habe ich noch eine Lage Papier darum gewickelt und festgeklebt. Positiver Seiteneffekt, das Anmalen (mit wasserlöslicher Acryl-Farbe) war auch einfacher. Durch die geringfügige "Verschlankung" läuft der Stab viel leichter in der Pappführung. Der Bugstab ist ein stabiler Schaschlik-Spieß, auch ein bischen dünner, was nur Ihr Experten bereits sicher gemerkt habt.
    Bild 4: Konstrukteure müssen manchmal seltsam denken, zwischen den beiden Segmenten sind keine Spanten konstruiert und das Heckteil soll nur das Hüllenteil das zwischen die Spanten passt "getragen" werden. Aber wie ich mein Glück kenne, habe ich bei der Bauanleitung irgendwas übersehen und die Konstruktion noch nicht in Gänze verstanden (der Plan ist einfach ein paar zusätzliche Spanten zur Abstandshaltung einzuziehen), das dann zu einem kapitalen Murks führt.

  • Negativ Mischa, das ist Arschlings, so eine ausfahrbare Sonde um "Roten Oktober" zu jagen. :P


    Liebe Grüße ins Salzburgische
    René

    Ein leerer Kopf nickt leichter.

  • Hallo Leude,


    wieder ein bischen voran geklebt:


    Die selbstgebauten Spanten müssen ein bischen variabel sein. Und die genickten Eckteile garantieren die Rechtwinkligkeit und deren Stabilät (es fehlen ja Schlitze) an den bestehenden Spanten.
    Und vor dem Verhüllen darf auch nicht das Fanghaken-Equipement vergessen werden. Die Laschen am Fanghaken-Schacht waren so
    nicht vorgesehen und der Fanghakenhalter ist innen mit Pappstreifen verstärkt worden, damit die vom Kit gedachte stumpfe Verklebung erleichtert wurde.


    cyana u. @rene Ihr habt beide Recht: vorne wird getankt und hinten gesucht (deshalb vielleicht auch die Sonarbojen...?)

  • Hallo Freunde,


    alles I-Net hat nix genutzt um das folgende Problem geklärt zu kriegen. Der Faltmechanismus der Viking ist schon interessant, ich habe das Ganze als Ansicht im Querschnitt reduziert.
    Es ist im zusammengeklappten Zustand dargestellt, was aber passiert mit dem Zylinder (mit Hydraulik um das Klappen zu ermöglichen) und den Stangenträgern, wenn der Flügel auseinandergeklappt ist? Schaut es, falls Ihr mal Zeit habt, mal an vielleicht könnt Ihr ja den Bewegungsablauf erahnen.


    Soviel weiß ich schon, der Zylinder und die Stangenträger müssen im Flügel verschwinden, sonst kann der äußere Teil des Flügels nicht bündig am inneren liegen. Meine Theorie bislang ist: Der Zylinder landet mittig zwischen den beiden Flügelteilen in "Ausbuchtungen" oberhalb der Mitte des flügelquerschnitts. Die Stangen überkreuzen sich dann und die Träger, die im ausgeklappten Zustand fast senkrecht stehen, liegen dann waagrecht (ebenfalls in irgendwelchen Ausbuchtungen). Die Stangenträger drehen sich dann um den Zylinder (oder mit dem Zylinder, who knows?) .


    Ich habe schon das Inet unter den verschiedensten Stichwörtern abgegrast, viele schöne Filmchen angeguckt, aber genau darüber konnte ich nichts in Erfahrung bringen.
    Vielleicht weiß es einer von Euch in den unendlichen Weiten des Netraums.


    Auf jeden Fall für alle schon mal herzlichen Dank im Voraus,
    selbst das Lesen der post ist ja kein Spass.