Posts by Henryk

    Auf die Gefahr hin, dass ich davon keine Ahnung (und praktisch kaum Erfahrung) habe; habt ihr schon einen Strumpfhosefaden ausprobiert? Dünn bis zum Schmerzgrenze, elastisch...

    Von den „LOT“ – Flugzeugen nach 1945 fehlen mir noch jegliche, daher gleich an die Arbeit; DC-3, oder wenn jemand will C-47 bzw. Li-2. Entschieden habe ich mich für die Li-2, wegen der interessanten/ nicht alltäglichen und für „LOT“ nicht gerade typischer Bemalung der Maschine SP-LKE. Das Modell selbst ist eine „Hybride“ aus MM 11/78 (Li-2) und Fly Model Nr 101 (C-47 Skytrain“), ergänzt um alles, was ich darüber im Internet finden konnte.



    Um mir die Arbeit zu vereinfachen habe ich alles verwendet, was man von „Fly Model“ nutzen konnte (Spanten, Holme, Kabinenausstattung usw.), „nur“ die Beplankung musste umlackiert werden.

    Beim Durchschauen der Bögen ist mir aufgefallen, dass das Rumpfteil 4 fehlt! Nach tagelanger (na, vielleicht habe ich ein bisschen übertrieben) Suche habe ich entdeckt, dass die Nummer „2“ doppelt vergeben wurde, dafür fehlt die „4“!


    Der Rumpf wurde nach der Methode Spant zu Spant konzipiert, diesmal habe ich es auch so gelassen. Um die Passgenauigkeit der benachbarten Spanten zu gewährleisten, habe ich diesen „Trick“ (bei einem anderen Modellbauer abgeguckt :) ) angewandt. So verheirateten Spanten lassen sich identisch verarbeiten, also schleifen.



    Montage der Mittelsektion. Passagiersitze von DC-2.


    Ich habe dieses Modell schon als Teenager, also mit etwa 14 Jahren gebaut, dann noch ein Versuch in den 90er Jahren. Jetzt ist das Ganze als " Zauber der Erinnerung" zurückgekehrt. Mir gefällt die Silhouette dieses Schiffes, besonders die "Arkaden", die dem (aber nicht nur diesem) Schiff so ein charakteristisches Aussehen verleihen.

    Der Bausatz stammt von einer CD, die von Mały Modelarz veröffentlicht wurde – katastrophale Qualität – grobe Scans von vergilbten Originalblättern (also mehrere Jahrzehnte alt), ohne jegliche Farbkorrektur. Ich habe diese Korrektur selbst vorgenommen, weil ich gerne mit Photoshop spiele.


    Hier das berühmte „Vorher“ und „Nachher“.




    Alles in allem ist das Modell „einfach, schnell und angenehm“, quasi so ein „Erholungsmodell“ – allerdings mit ein paar Konstruktionsfehlern (Passgenauigkeit, Unstimmigkeiten bei der Länge der Relings usw.) – aber ein (relativ) erfahrener Modellbauer wird damit zurechtkommen…

    Mit den Hubschraubern bin ich nicht so ganz zufrieden, aber ein Mil Mi-1 im Maßstab 1:400 übersteigert schon meine (aktuellen) Feinmotorikmöglichkeiten. Ich kann mich noch (echt!) daran erinnern, dass ich damals damit deutlich besser fertig wurde!


    Viel Spaß beim Betrachten der Bilder!



    Die Mechaniker Figuren (siehe Galerie) habe ich meinem Enkel geklaut (spielt nicht mehr damit und die Größe passt – in 1:25 Maßstab 180 cm Körpergröße), die Arbeitsbekleidung ist (nach Überarbeitung) von dieser Seite.

    Es sieht aber zu sehr nach Spielzeugfigur aus – das nächste Mal wird „alles“ aus Karton sein – wenn ich mich für Bau einer Figur entscheiden sollte.


    Mein Fazit; ein Tolles Modell, kann ich mit reinem Gewissen weiter empfehlen! Und wenn man nicht so alt wie ich ist und die Finger noch keinen Tremor aufweisen, kann man daraus ein echtes Juwel zaubern!


    Hier geht es zur Fotogalerie. Die Werkstatt ist jetzt das Eigentum von meinem Enkel und dient ab sofort als Hangar von Raumschiffen…



    Die letzten Teile – Stoßstangen und Scheinwerfer. Und noch eine große Reisetruhe, die wohl nicht in den Kofferraum passte…




    Damit ist das Modell fertig und offiziell Eigentum meiner Frau. Dazu habe ich mir noch etwas ausgedacht – ein Diorama mit einer Autowerkstatt aus dieser Zeit, oder anders gesagt, aus verschiedenen im Internet gefundenen Fotos zusammengebastelt.




    Kotflügel. Auf Wunsch (Befehl – das ist schließlich „ihr“ Modell) habe ich sie nicht noch weiter (genauer) gespachtelt und poliert. Alles deutet darauf hin, dass sie (meine Frau) das Modell auf den schnellsten Weg kriegen will. Es sollte halt so ein Auto sein, das nach Jahrzehnten in einer Scheune wiedergefunden wurde…

    Die Ledersitze sind auch aus echtem Leder - aus Lederreservestück der Wohnzimmersitzgarnitur. Dadurch sind allerdings alle Teile etwas dicker geworden. Ich habe es schlicht und einfach „vergessen“, dies beim Bau zu berücksichtigen.


    Teil II der Bau – Karosserie. Weiterhin kleine, aber nervende Nummerierungsfehler, z.B. Teile 68 & co sind doppelt vergeben; für die Rahmenstrebe vorne und Aufbauten der Karosserie. Man muss schon sehr genau und bedacht (so sollte es aber immer sein? :rolleyes: ) die Montagezeichnungen betrachten.


    Ein Werkzeug fürs Rillen, das von polnischen Seiten seit Jahrzehnten empfohlen wird, und was auch ich (meistens) benutze; ein verbrachter (nicht mehr schreibender) Kugelschreiber!

    Der Motor ist super und ziemlich detailliert konzipiert. Bei Auspuff sollte man auf das Prinzip „kleben nach der Reihenfolge der Nummerierung“ verzichten; wenn man zunächst den Benzintank (T.60) montiert, kann man den Auspuff (T. 61) nicht zwischen den Rahmenstreben durchschieben und montieren – wenn man den Auspuff, so wie ich, in einem Stück für die Montage vorbereitet.

    Das Fahrgestell ist hiermit fertig.


    Die ersten Teile der Rahmenausstattung – Aufhängung, Bremstrommel, Benzintank usw. Nicht alle Montagezeichnungen sind für mich ausreichend verständlich, mit Betonung auf „für mich“ – das muss nicht bedeuten, dass die Zeichnungen fehlerhaft sind. Die ersten Nummerierungsfehler sind aufgetaucht, auch manche LC – Teile sind nicht so ganz koscher, z.B. das Teil 65c, die die Form eines Rings annehmen sollte, wird durch Fehlen der inneren Ausschneidung (Ausbrennung) zu einem Kreis. Beim Treibstofftank stimmt die Lokalisation der Zuleitungen nicht – dies sind aber Peanuts.



    Im Film Indiana Jones und der letzte Kreuzzug war ein Rolls-Royce Phantom II die Bezahlung, die der Sultan von Hatay für die Unterstützung der Nazis auf der Suche nach dem Heiligen Gral forderte (aus Wikipedia).

    Mein letztes Pkw-Modell war der „Wolga“ von Mały Modelarz aus dem Jahre 1960. Nachdem meine Frau das Modell von Rolls-Royce in den Kellervorräten entdeckt hatte, hat sie den Befehl zum Bau gegeben…

    Auf KONRADUS habe ich einen „Baubericht“ (in Anführungszeichen, weil eigentlich nur einige Fotos vom Bau und vor allem vom fertigen Modell) gefunden, es wird bestimmt hilfreich sein.



    Der Bausatz ist sehr detailliert entworfen, alles sieht sehr vielversprechend aus! Das Modell werde ich wohl bemalen, da alleine die Kotflügel so (Rundungen) gebaut sind, dass sie mit meinen Fertigkeiten im Standard nicht hinzukriegen sind.


    Zunächst der Rahmen. Auf die Teile 1e i 1d habe ich verzichtet (für mich schon in die Richtung „die Kunst um der Kunst willen“), dafür den Rahmen von innen schwarz gestrichen.

    Die erste Etappe des Rahmenbaus – nach Montagezeichnungen 1 bis 4.



    Aus der Reihe „Mein Enkel und ich“ das nächste gemeinsam gefertigte Modell – er hat die Teile hauptsächlich ausgeschnitten, ich sie geklebt. Er mag noch nicht selber kleben, weil „UHU“ furchtbar an den Fingern klebt und man muss rubbeln, um es loszuwerden. Das schreckt ihn noch irgendwie ab – im Gegenteil zu mir – ich mag es sogar!!!

    Das Tauwerk und die Relings (diese waren im Originalbaubogen nicht vorgesehen) sind in erster Linie meine Erfindung, da die Bauanleitung diesbezüglich keine klaren Anweisungen gibt und ich kein Seemann bin, darüber hinaus habe ich im Internet keine entsprechenden Fotos gefunden.


    Das Modell ist (zumindest theoretisch) schwimmfähig – ich habe den Rumpf von innen und außen mit tausenden Schichten Klarlack versiegelt und entsprechend beschwert. Ich frage mich nur, wie lange es dauern wird, bis es anfängt zu sinken...