Posts by Henryk

    Die Konstruktion des Dachteils. Hier stimmt etwas nicht…



    Das Problem; a > b, insbesondere, wenn man (wie ich) die Dachbedeckung (T.73) verstärkt, kann man das Dach nicht ohne weiteres auf die Frontwände (T. 57) durch die Schlitzen des Dachs einstecken, ohne es verformen/ biegen zu müssen. Es hat aber geklappt, wie man sieht ohne irgendwelche Schäden zu hinterlassen.


    Und der heutige Stand; eigentlich alles fertig, nur einige Teile (die letzten Dachstützen, Stromabnehmer usw.) noch nicht endmontiert. Die Zeit bis dahin möchte ich nutzen, um ein (mini) kleines Diorama – Straße und Gleis – zu erschaffen.


    Danke Dieter!

    Die hölzernen Passagiersitze – es könnte besser sein - aller Anfang ist schwer…

    Holz aus Eisstielen. Links im Bild eine Präzisionskapp- und Gärungssäge – sehr nützlich, insbesondere, wenn man ca. 180 Holzleisten zuschneiden muss. Gekauft schon lange her in irgendeinem Internetshop.


    Wie auf dem letzten Foto sehen kann, hat jemand seine Zeitung liegen lassen…:cool:


    Konstruktion des Passagierabteils. Bei der Gelegenheit mein „Patent“ auf „nicht die Verglasung verschmutzen“ mit Kleberresten; zunächst die erste Ebene mit Doppeltklebeband, dann die zweite mit Uhu-Kraft, wobei zunächst nur das Teil ohne Verglasung (Pfeil) verklebt wird, erst dann (nach Trocknen) der Rest. Der Vorteil; man kann auf dieser Etappe alles, ohne Gefahr mit Klebstoffverkleckern anpassen/ verschieben, und erst dann auf Nummer sicher (weil es sich nicht mehr verschieben kann) endgültig verkleben.


    Die Türe habe ich in geöffneter Position dargestellt, ohne sie verschieben zu können. Es ist, zumindest für mich zu spät, um die Konstruktion entsprechend zu ändern.


    Noch eine Bemerkung meinerseits; Tiefenschärfe (also Blende) Einstellung nicht außer Acht lassen! Wenn man "alle" Einzelheiten (z.B. bei langem Objekt) scharf darstellen möchte, braucht man einen großen (eigentlich den größten) Wert (also kleinen Durchmesser) der Blende.

    Einstiegsplattformen. Die Scheinwerfer habe ich ein bisschen modernisiert, also das innere Leben spendiert. Das Teil 40 (Stellungsregler) sollte man in diesem Fall um zumindest 2 mm breiter machen, damit der Scheinwerfer dort passen kann.

    Die Einstiegsplattformen sind noch nicht fest verklebt, ich warte auf „Dacharbeiten“ – sicher ist sicher…

    Das erste Supern; die „2D“ Federungselemente habe ich als „3D“ ausgeführt, d.h. die Blattfederung aus einzelnen Blättern und die Schraubenfederung aus 1 mm Stannol gemacht. Auf die meisten Klebelaschen habe ich verzichtet, da es nicht meiner „Baugewohnheiten“ entspricht – viel lieber klebe ich (überall, wo es geht) „bündig“. Auch die wie Fahnen flatternden (weil dünn) Bodenplatten, wie z.B. T. 36 u. 39 habe ich mit 0,4 mm Karton verstärkt. Nicht alle Montagezeichnungen sind für mich ausreichend verständlich, das liegt aber mehr an mir als an den Zeichnungen. Hier ist der im Netz vorhandene Baubericht aus Japan sehr hilfreich.


    ...Und jetzt kommt Henryk, der es als Muttersprachler ja deutlich besser wissen muß, und sagt, daß das Ganze eher in Richtung 160-250 Gramm/Quadratmeter geht... Was ja gleich mal eine ganz andere Hausnummer ist?(

    Es geht vor allem darum, dass das Teil steif genug ist, darüber hinaus soll natürlich die Dicke des Teils korrekt sein. Daher finde ich die Angabe "auf Bristol kleben" kontraproduktiv.

    Mit Bristol (so habe ich in meiner Erinnerung) ist gemeint ein „steifer Karton“ vom „blok techniczny“, also eine Sammlung (in einem „Block“) von Karton von 160 – 250 g/m² zum Zwecke der (meistens mit der Hand, zumindest in "meiner Zeit") Fertigung der technischen Zeichnungen. In Polen kauft man dazu halt einen „blok techniczny“. Es ist also keine präzise Bezeichnung und sollte, meiner Meinung nach, nicht benutzt werden – ist aber so. Es bedeutet auf jeden Fall „ausreichend verstärken“, damit sich das Teil nicht verbiegt/flattert usw.

    Hallo Klaus,


    „Radabstand“ bedeutet für einen Laien wie mich „Spurweite“ – ein sprachliches Missverständnis – sorry!

    Bei Verkleinerung des ganzen auf 82% wäre der Maßstab 1:25 geblieben, weil dann alle Abmessungen gleich berücksichtigt werden.

    Übrigens; die einzige Konstante, die bekannt ist, ist die Spurweite (1000 mm), alles andere ist „nach Augenmaß“ (Fotos, künstlerische Zeichnungen) konstruiert.


    Hi Heiner,

    wie oben ausgeführt ist der Rest nicht (unbedingt) maßstabsgerecht. 82% resultiert aus der Umrechnung der Spurweite (40 : 49 = 0,8163). Man würde (glaube ich) auch sehen können, dass das Gleis im Vergleich zum Waggon etwas zu schmal ist.

    Um es zu veranschaulichen eine Montagezeichnung, wo es wohl zu sehen ist, was ich meine. Der Abstand zwischen den Spalten (in den die Räder teilweise versenkt sind) beträgt (mittig gemessen) ca. 50 mm, und die Spurweite 40 mm.

    Danke Rainer und die beiden Dieter!


    Leider der erste Baurückschlag; es reicht nicht, die Spurweite im Modell auf 40 mm zu reduzieren, um auf den von mir gewollten Maßstab 1:25 zu kommen, weil es dann der Rahmen mit den Rädern nicht in die entsprechende Spalte in der Bodenplatte passt!!!




    Es gibt aus meiner Sicht drei Möglichkeiten, es zu korrigieren; zu der ursprünglichen Version zurück, also die Spurweite (mit minimalem Aufwand) wieder auf 49 mm zu vergrößern, oder zusätzliche, passende Spalten in der Bodenplatte auszuschneiden (würde wohl etwas blöd und nicht so proportional aussehen), oder alles noch einmal bei der Druckgröße 82% zu drucken. Ich werde wohl den Radabstand vergrößern, weil es der kleinste Eingriff in die bisherige Arbeit darstellen würde.

    Andere Vorschläge?

    Diesen download habe ich durch Zufall (KONRADUS) gefunden und das Ding schien so goldig zu sein, dass es gebaut werden musste!



    Der Autor des Bausatzes ist ein polnischer Künstler, Krzysztof Tanajewski, der offensichtlich auch nichts gegen den Kartonmodellbau hat. Er hat schon zwei Modelle herausgegeben; Leuchtturm in Krynica Morska (Kahlberg) von 1895 und Oberes Tor in Olsztyn (Allenstein), beide im Maßstab 1:87, also HO.

    Das Modell ist nur aufgrund von Fotos und Postkarten entstanden, Originalpläne gibt es offensichtlich nicht. Der Maßstab sollte 1:25 sein, aber der Autor gibt selbst an, dass die Spurweite zu groß ist (49 mm - wäre 1225 mm Originalgleis) und eigentlich (sollte bei Neuausgabe berücksichtigt werden) auf 40 mm verringert werden müsste. Im meinem Modell habe ich die Spurweite schon auf 40 mm reduziert.


    Eine Straßenbahn habe ich noch nie gebaut – also los…

    Zunächst der Rahmen.

    Dazu habe ich auch ein Montagegleis gebaut, damit die relativ fragilen Spurkränze bei Bau des Modells nicht beschädigt werden.




    Hi Guhard,

    nicht für ungut, aber ohne Grundkenntnisse im Konstruieren (darstellende Geometrie, Umgang mit Vektorprogrammen) sehe ich keine Chance für Dich - sorry! Es gibt zwar Programme, die das theoretisch ermöglichen würden (z.B. Blender), aber alleine für die Einarbeitung in die Materie bräuchtest Du einige Monate Zeit - mindestens!!!

    Danke Joon Kwon, Steffen, Christoph und Dieter, danke für die Daumen hoch!


    Nachdem die letzten Teile, also Positionslampen, Stufen und Handläufe montiert wurden und keine Teile übrig geblieben sind, kann ich mit reinem Gewissen den, schon sehr lange nicht mehr missbrauchten Spruch von Trapattoni zitieren – ich habe fertig!




    Wieder ein wunderbares Modell von Jan Kołodziej aus dem Rennstall MODELIK! Alles passt, tolle Bauanleitung und Zeichnungen, sodass der Bau auch ohne Polnischkenntnisse ohne weiteres möglich ist. Diese Lok ist eine Eisenbahnromantik pur!


    Und die Ausführung? Bestimmt kann man besser, ich bin aber zufrieden und sage mir, das nächste Modell gelingt mir ganz bestimmt besser!



    Demnächst die Fotogalerie.

    Ich möchte bei der Gelegenheit noch einmal (meine, eine von vielen Macken :)) auf die Doppelklebeband vom Baumarkt hinweisen, verwendet z.B. zur Befestigung von Teppichen/ Bodenbelägen. „Nur“ zum Verdoppelung von (großen) Teilen ist es für mich das Mittel der Wahl.

    Meine Erfahrung mit Uhu - flinke Flasche - nach dem Auftragen des Klebstoffs abwarten (mind. 2 Minuten), bevor man die Teile zusammendrückt. Seitdem entstehen die von Dir beschriebenen Flecken nicht mehr!

    Das Führerhaus ist ausgestattet und an den Rahmen geklebt. Leider ist das Problem mit der Verzerrung des Rahmens wieder aufgetreten. Ich habe wieder versucht, dem mit Gewalt entgegenzuwirken – was daran geworden ist, könnt ihr sehen. Besser wird es offensichtlich nicht. Ich kann damit leben, und die Lehre daraus bleibt mir fürs Leben erteilt.