Posts by Gerald Friedel

    Hallo Micro,


    Die Ätzplatinen sind teilweise sehr lohnende Modelle. Ist technisch dem Kartonmodellbau verwandt.

    Stimmt, die Kartonmodellbauer und die Spengler haben das gleiche Problem, wenn die Hülle in zwei unterschiedlichen Richtungen gekrümmt ist und auch die gleichen Lösungen (sprich: Abwicklungen).

    Hallo rutzes,


    wenn Du auf Legoschnäppchenjagd bist, dann schau mal bei smythstoys.de nach, oft günstiger als das Kampfweib!

    Bei smythstoys hat man den Eindruck die gucken erst die Reviews zu den Sets bevor sie die Preise machen. Schlecht reviewed Sets sind dort konkurrenzlos günstig.


    Manchmal hat auch kaufland.de günstige Angebote (aber Obacht Kaufland ist auch Marktplatz, das heißt auch andere Anbieter stellen ihre Lego-Ware zum Verkauf, die dann oft überteuert).


    Lego-Jagd ein nicht zu unterschätzendes Zeit und Geld raubendes Hobby..., vor allem der Suchtfaktor! Oft reicht schon ein Set und es ist um Einen geschehen.

    Hallo René,


    oha, man soll ja Kabarettisten nicht widersprechen, schon gar nicht einem, der sich mit Wahrscheinlichkeitsrechnung auskennt. Und es ist wie im wirklichen Leben, die Wahrscheinlichkeit bei einem Verkehrsunfall zu sterben ist um Vielfaches höher, als an den kanzerogenen Stoffen in den "Pommes Frites". Und obwohl Letztere unglaublich gesund, weil vegan, sind, stürzt sich der Mensch jeden Tag aufs Neue ins Verkehrsgetümmel. Mit den Aliens ist das ähnlich, extrem unwahrscheinlich, aber dann kommt doch wieder nur Tante Erna zu Besuch.

    Der Steinzeitmensch hatte da ein gesünderes Verhältnis zur Wahrscheinlichkeitsrechnung, er wußte, vor dem Säbelzahntiger muss man sich in Acht (Achtsamkeit!) nehmen, das kam vor. Auch hatte er schnell überschlagen, dass wenn er bestimmte Sachen wie "Pommes Frites" nicht aß, obwohl sie eßbar sind, eher des Hungers sterben würde. Diese Intelligenz ist uns im Laufe der Generierung von homo sapiens abhanden gekommen. Und wir bemerken mit verdutztem Erstaunen, dass das Etikett "vernunftbegabt" nicht zu selbiger Begabung verhilft. Das ist schade, sehr schade,


    Denn eines ist sicher, der Verstand ist die am besten gleichverteilteste Sache auf der Welt, man hört von keinem er hätte zu wenig davon. Aber das wird der Jean-Luc Picard dann, anders formuliert, auch in der Zukunft wissen (schaut bei Robert Hoffmann in den Fusszeilen nach). Und das Beste zum Schluß: Wie bei der Homöopathie: ist die Dosis Verstand klein genug, dann richtet sie keinen Schaden mehr an (das wußte schon der Paracelsus).

    Hallo gustibastler,


    kann man die Größe anhand der Skalierung abschätzen? Prospekt: gutes Auge, na wenn man weiß wonach man sucht, findet man auch was. Sind die zuständigen Behörden schon informiert? Oder möchtes Du über ein entsprechendes Found(!)raising dort alleine hinpilgern?

    Wenn Du die Bewohner von Antares 51 District Number Nine antriffst sage ihnen schöne Grüße von mir und sie mögen endlich aufhören in meinem Kopf Unterhaltungen zu führen, das ist immer so lästig. Und wenn sie schon dabei sind an die Öffentlichkeit zu gehen, sollen sie uns den Weltfrieden bringen. Bodenschätze, die die interstellare Raumfahrt benötigt (wie Trilium, die Kristalle für Warpantriebe, Zahnpasta u. s. w.) haben wir nicht, also müssen sie unseren Planeten nicht ausbeuten, sondern können sich anderweitig nützlich machen. Vielleicht wäre die Erde ein cooler Alienresort für deren Wellness, würde auch unsere monetären Möglichkeiten in der Milky Way Galaxis stärken.


    Vielen Dank, dass Du Dich der Sache annimmst!

    Hallo Stephan,


    Du butterst eine Menge Zeit rein genaustens zu beschreiben wo Deine Probleme liegen (ist nicht verkehrt) und etlich Kollegen schreiben viel um Dir zu helfen (ist ebenfalls nicht verkehrt).

    Dass Du noch bei dem Modell bist (und mit ungebrochenen Ehrgeiz) läßt in mir den Verdacht keimen, dass Du masoistisch bist. Ein bisschen von dieser Neigung ist sicher notwendig um ein Modell fertigzustellen.


    Aber....


    Ich wünsche Dir mehr Gelassenheit mit Dir selber, sonst läuftst Du vielleicht Gefahr, dass Dir der Spass und die Entspannung, die dieses Hobby bieten kann, verloren geht und das wäre wirklich schade! Meine Erstlingswerke und auch spätere, sei es vollendet oder nicht haben den Weg in den Müll längst gefunden. Es hat auch etwas Erleichterndes, wenn man ein schwieriges Projekt aufgibt. So ist das jedenfalls bei mir. Wenn es bei Dir nicht so ist, weil Du ganz anders gestrickt bist als ich, dann vergiß diesen Beitrag.

    Hi Daniel,


    klar dass Du unter Deinesgleichen (verrückte Kartonverbieger) keine Droge mehr brauchst! Da schaut man rechts und schaut man links und sieht dort Leidensgenossen und denkt: Na die habens auch nicht leicht, es ist alles ganz normal, das Leben ist kein Ponyhof und schon ist man positiv auf den nächsten Schnipsel eingestimmt. Das ist die Wirkung einer Gruppentherapie!

    So jetzt gehts wieder in die Wüstenei!


    Lawrence von Ariabien grüßt! Momentaner Stand der Bastelei!



    Man sieht noch einige Problemstellen, aber mit Reserve und Makeup komme ich darüber hinweg. Und der hintere Schütze hat sich auch dazugesellt.

    Manchmal muss man sich selber reifen lassen, nach dem Motto: Ich bin zwar nicht der beste Modellbauer, aber ich werde gnädig mit mir sein.

    Hallo Daniel,


    Routine ist beim Kartonmodellbau ein Fremdwort. Die Vorformereien, Spantenschnitzereien und überhaupts Konstruktionsmöglichkeiten sind so vielfältig, dass man die Problemlösungsstrategien von einem Model zum nächsten vergißt.


    Bei Serienproduktionen z.B.: "200 Rettungscontainer (oder wie die Dinger heißen) à 10 Teile in 1:200" Spätestens nach dem 10. Container stellt man sich die Sinnfrage, ab dem 30. zeigt man erste Anzeichen von Depressionen und ab dem 50. greift man zu Drogen, die die motorische Leistungsfähigkeit auch nicht erhöhen.


    In beiden Fällen von Wiederholungen, wie will man da Routine entwickeln, niemals nicht.

    Hallo Eisenbahner,


    da ich endlich den WM-15A fertigstellen möchte. So ein MBR Wettbewerb, ihr wißt schon. Bei dem Modelikbausatz, wie schon früher festgestellt wurde, der ist nicht zu Ende konstruiert, denn es fehlt die Zugkupplung. In der Wikipedia habe ich eine detaillierte Abbildung gesehen, aber es fehlen die Maße. Eine Suche im Inet offenbarte diese Maße auch nicht. Wie soll ich etwas scratch mässig auf 1:25 runterskalieren, wenn ich nicht weiß, wie groß es im Original ist. Wenn ich die Originalgröße für nur eines der Teile weiß würde das schon reichen.


    Wer kann helfen und Daten nennen...?


    Eine einfache Antwort wie: Ich o. ä. wird nicht als hilfreich angesehen :D.

    Hallo Geli-Fans,


    die Corsair hat mir immer schon gefallen, sowas wie die amerikanische Fiat G-91, nur bulliger halt und ein Hochdecker, die GPM Variante habe ich schon auf dem Stapel liegen.

    Na da kommt bestimmt die GELI-Variante dazu, denn dann kann man beide die Kleine und den Großen gut mit einander vergleichen.


    Eine G-91 in 1:33 gibt es ja nur von Geli, soweit ich das weiß, was aber nicht viel heißen mag. Die Variant-Variante habe ich auch noch, aber die müßte ich selber anmalen.

    Und weiter gehts mit der Ju, mein erstes Modell mit Pilot!


    Bei ModelArt gibt es einen Bausatz für den Piloten und den Kanonier der hauseigenen Ju-87 (zwar 1:32, aber das ist mir egal). Na, den habe ich doch gleich mal für die FLY Maschine präpariert und eingebaut. Die Schuhe habe ich mir gespart, die sieht man sowieso nicht, es waren auch so genügend Fitzelteile dran.


    Bild 1: Grundgerüst. Bild 2-4 div. Ansichten

    Hallo Klaus,


    habe gar nichts dagegen, wenn ich ernstgemeinte Tips oder Ratschläge kriege, wenn mir etwas daran nicht gefallen würde kann ich das auch sein lassen oder dem Ratgeber auch begründen, warum ich nicht seinen Pfaden entlang wandle.


    So jetzt wird es laut, ich habe die Sirene installiert! Zwischenzeitlich dachte ich baue einen Düsenjäger Luftein- und -auslässe ohne Ende und dann noch ordentlich geformt.

    Der Kit schenkt einem garnichts:


    Bild 1: Sirenenlufteinlassgitter, Komisch war bei den senkrechten Streben, wenn man sie in der Mitte gefaltet hatte, waren sie an den Enden nicht deckungsgleich, aber mit einer guten Schere kriegt man das hin. Bild 2: eingebaut. Bild 3: sirene verhüllt und der hintere Auslass forderte ein robustes Rundrohr, das ich aber in der Anleitung gesehen, aber nicht unter den Teilen gefunden habe (es war in der Anleitung auch nicht nummeriert). Selbst ist der Mann...

    Bild 4: eingebaut und farblich angepasst. Zu sehen sind auch die Streben für die Auslassabdeckung. Bild 5: Verhüllt und auch die Streben passend eingefärbt.


    Super Idee! Im Internet gibt es etliche Videos dazu, wie das geht einen LegoKlemmbaustein (sorry, Sprachregelung von LEGO) 3D zu drucken. Die Ergebnisse sind alles andere als berauschend. Vor allem die Möglichkeit zu skalieren ist schon sehr reizvoll, Da hätten die Detailfreunde wieder ihren Spass und ich lese sie schon berichten, wie es ist, einen Noppenstein 2x2 mit dem Volumen 1 Kubikmillimeter zu verbauen. Nur dranhalten und warten bis der Leim anzieht geht nicht, man muss draufdrücken, aber wohldosiert, uuh das ist was für Feinmotoriker, ich bin raus!

    Ola Daniel,


    weißt Du ich unterschreibe alles was von diesem Modell-Kit sagst, aber ich mache trotzdem weiter. Warum jetzt habe ich schon soviel Zeit reingebuttert und dann wird das Dinges auch fertig gemacht. Ich habe so einen komplexen Bausatz, was die Detailfreude und die Formgebung betrifft noch nie gemacht.

    Aber Titel lasse ich so, auch wenn du ausgestiegen bist.


    Meine Filosofii ist und bleibt, auch der mittelprächtige Modellbauer soll die Bilder zeigen, nicht weil er die Augen anderer Modellbauer beleidigen will, sondern es soll auch andere Modellbauer ermutigen a) Bauberichte zu servieren oder b) einfach mal ihren Senf dazu zu geben.


    Also jetz kommt die Verkleidung der spantenreichen Nase! Ich habe auch Klausens Ratschläge beherzigt, sonst wäre es schlimm gekommen, aber so sind die Resultate anschaubar, im Makrobereich aber, wie so oft, gruselig.


    Bild 1: Teil 150d, ungefähr 2 Stunden überlegt, bis ich darauf gekommen bin, so wie das Bild zeigt. Bild 2 zeigt, in welche Aussparung es von Teil 150 eingepasst werden soll.

    Bild 3: Ich traue der stumpfen Verklebung nicht und schnitze ein paar Laschen. Bild 4 - 5, so sieht das aus.




    Die Bauanleitung hatte die nächste Überraschung bereit: die Teile 164e und 164g, wie sollen die zusammengeklebt werden, bis ich die richtige Lösung hatte, habe ich es 2 mal falsch geklebt, dafür sehen die Teile noch richtig gut aus (Bild 1). Bild 2 zeigt wo sich das Ganze im Spantengerüst wiederfindet. Bild 3 - 4 zeigt die aufgeklebte Verhüllung, also die Formgebung ist echt das Härteste, was ich bisher erlebt habe. in Bild 4 sieht man deutlich wann Papier gestresst ist (durch Auftrennen von geklebten Verbindungen oder ständiges Verformen, weil man nicht genau weiß wie es zu biegen ist).

    Von unten habe ich den Deckmantel des nicht Nichtzeigens gelegt, weil das sieht trotz Einhalten von guten Tips eher schauerlich aus (Selbstanzeigen hat seine Grenzen).


    ... aber hier wird es offenbar:


    Bild 1: Miese Bauerqualität an der Unterseite (das Spantengerüst ist zu groß im Umfang und ganz schlecht zu schleifen, der Karton ist nicht hart genug).

    Bild 2: Da müsste man eigentlich durch die Auschneidungen durchgucken können. Wie man sieht, geht nicht. Das Spantengerüst ist bei mir auch in Längsrichtung zu lang.

    Das Höhenleitwerk wird interessant in der Anbringung werden.

    Nun man soll ja ehrlich sein und bleiben, aber bei diesem Modell fehlt es mir immer schwerer.

    Weil ich schneide immer schlechter ab, das sollte man nicht öffentlich zu Markte tragen. Aber der Geschichtenerzähler will keine fake news zum Besten geben, daher bleibt der schwarze Peter wohl bei mir.


    Das weniger Schlimme zuerst: die Spantenorgien:


    Bild 1 - 3: Übergang von Rumpf zum Seitenleitwerk und gesamtes Heck, das geht ja noch.


    Bild 4 - 8: Bugpartie, jessas, auf 75 Kubikzentimeter gut 20 Spanten! Hier noch ein Hinweis Spant II hat die falsche Nummer III und der Spant III viceversa.

    Im Bild 5 sieht man einen prominenten Spant der zuerst eingesetzt werden sollte und gut trocknen lassen, dann werden die 4 runden Spanten eingesetzt und verklebt. zügig arbeiten ist angesagt, weil sonst es zu Problemen bei einsetzen der anderen drei Trägerspanten kommen kann oder die Scheiben sind nicht parallel zu einander gesetzt.



    Bild 9 - 10: Da sieht das Verhüllende noch ganz passabel aus...


    Hallo Klaus,


    wie dem auch sei, ich hatte den alten Link-Trainer vor Augen, aber nichtsdestotrotz im Rechthaben bist Du große Klasse!

    Und wie heißt es schön: "wea Recht hoat, zoit a Maß". Da Du zweimal Recht hast, werden zwei Maß Bier fällig, dankeschön!

    Nicht alles was was Laser-Cut ist, glänzt durch Passgenauigkeit!


    Ich habe bisher immer LC-Sätze vermieden, weil ich dachte das ist Lego für Kartonmodellbauer. Wie sehr ich mich mich getäuscht habe! Auch LC-Sätze müssen angepasst und nachgearbeitet werden. Und so spart man wenigstens das aufkleben und mühselige Ausschneiden mit Karton.


    Dass ein dezidiertes LC Modell auch solche Probleme aufweist, finde ich schon fast frech, da sie teuerer als die übliche Papiervarianten sind.


    Aber Du umschiffst die Klippen mit meisterlicher Hand (!). Es wird ein schönes Modell werden.

    Well done! In my current build I often use the colour reserve, I hope it is enough in the kit! :D

    But the reason is another one. I need te reserve because my building skills aren`t as good the kit needs.

    In your case, it is the other way round, The kit has some mistakes. Let's say the kit isn't as good your skills need. :D

    Ja weiter gehts mit der Beplankung, erst mal die gute Nachricht, ein so geniales Kehlblech um die Flügelkante habe ich noch nicht erlebt, passt sich geschmeidig an.

    Der Konstrukteur hat der Flügelkante einfach ein extra Bauteil genehmigt.

    Bild 1 und 2 (leider etwas unscharf)

    .



    Na ja, nicht so schön, da muss der Bauer wieder feine Tortenstücke aus dem vorhandenen Reservepaier schnitzen und einsetzen. Die Spanten scheinen ein wenig zu groß zu sein, hätte auch mit Schneiden und Schleifen korrigiert werden können, habe es aber sein lassen, weil ich war mir nicht sicher war, ob ich es verschlimmbessere.

    Bild 3

    Hallo Icar,


    noch ein Versuch für das Bauen: such Dir in diesem oder einem anderen Forum einen ausführlichen Baubericht über ein Modell Deiner Wahl aus.

    Dann baue das Modell, ich glaube wenn du Schwierigkeiten mit Deinem Modell hast, hat Kollege sie vielleicht auch thematisiert und vielleicht beschrieben, wie er sie umschifft hat.

    Vorteil: Bestimmt eine supersteile (d. h. sehr effektive) Lernkurve.

    Hm, mein Flugzeugmuster ist das nicht, es sieht eher wie ein Simulator oder ein UAS aus.

    Nichts desto trotz, sieht aus dass man da ein (viel diskutierten) Modell für den Anfänger hat (wobei ich Dein Bastellicht nicht unter den Scheffel stellen will).

    Weiter geht es mit der Beplankung...


    Ouuh, das wird für mich immer schwieriger...


    Bild 1: hinteres Cockpit Abschluß rechts (Vorformen, Vorformen, hatte ich es schn erwähnt? Vorformen!)

    Bild 2: links

    Bild 3: Anschlußteil Richtung Bug links, nur an der Anschlußstelle verklebt

    Bild 4: ganz drangepappt. Rechts zeige ich nicht, da nicht so gut gelungen. Insgesamt etwas wellig (liegt nicht am Kleber, eher am Spantengerüst und an der Hinfriemelei damit die Panellinien übereinstimmen).


    Bauzeitschnitt: Pro Stunde 3 Teile..., nicht schnell, aber für Newbies ein guter Hinweis, dass Längerbastler auch nur mit Wasser kochen.