Posts by Gerald Friedel

    Hallo Christoph,


    wie schön ist das denn: mit echtem Blaulicht! Ich habe den Bausatz auch schon dreidimensionalisiert! Du hast sogar den Kühlergrill gesupert, sieht super aus! Prospekt, ich habe mich da nicht drangetraut. Kannst Du einem Feigling verraten wie Du das gemacht hast?

    Seit Januar nichts Neues unter dem Luftfahrthimmel,


    daher alle vier Motoren sind nun fertig. Da sie alle gleich aussehen braucht es keine Bilder. Habe mal mit dem Rumpf und damit mit dem Bug angefangen. Das selbstgeschnitzte Spantengerüst ist mir nicht so dolle gelungen. Die Fenster in der Hülle müssen noch hinterklebt werden. Der Glasaufsatz von oben muss von innen durchgesteckt werden, passt gut.

    Das Spantengerüst muss nochmal mit dem dem Dremel schleifbehandelt werden, sonst passt es nicht. Die MG-Ummantelung habe ich nochmal ausgedruckt und den Kontrast zwischen den "Lüftungsschlitzen" etwas erhöht. Mit Absicht hab ich die Schließnaht der Ummantelung so gelegt, dass sie von oben nicht gesehen wird (einmal wenigstens voraus und mitgedacht).


    Die vier Teile Glasaufsatz, Hülle, MG-Turm und das Innere des Bugs habe ich noch nicht verklebt, sondern nur zur Anprobe zusammengesteckt.





    Hallo Helmut,


    ja sehr gut gelungen Dein erster Flieger. Und ja, wenn nur unsere Extrem(präzisions)bastler die Bilder ihrer perfekten Modelle einstellen dürften, dann würde es sich nur maximal alle 2 Monate lohnen reinzuschaue)n. Das Forum wäre im wahrsten Sinne des Wortes sehr überschaubar. Und was ich immer interessant finde: Je nach Objektgattung bringen die Modelle ihre baulichen Herausforderungen mit sich. Wer sich daran erinnern möchte wie es sich als Bauanfänger war, muss einfach nur mal wechseln (z.B. von Flieger zu Schiffen, von LKWs zu Architektur u. s. w.).

    Liebe Sekundenkleberkleber,


    zäumen wir das Pferd von hinten. Mit einem artverwandten Klebstoff werden sogar Wunden verklebt. So schädlich kann das gar nicht sein. Das Einzige was noch übrig bleibt wäre im Prinzip eine allergene Reaktion auf die Lösungsmitteldämpfe oder den Klebstoff selbst, damit es zu solchen "handfesten" Reaktionen kommt, wie es Hollywood beschrieben hat.


    Wer Angst (rein subjektiv) vor einem Stoff hat, sollte die Finger davon lassen. Wer Einzelfälle anschaut muss sich immer klar sein, dass er Kasuistik betreibt, die nicht verallgemeinerbar ist. Deshalb bin ich auch beratungsresistent, wenn mir jemand einreden möchte das könnte gefährlich sein. Ja könnte wohl so sein, aber die Dosis macht das Gift. Und die Malerzunft bzw. die Berufsgenossenschaft kennt durchaus als Berufskrankheit Hirnschäden durch andauernde berufliche Exposition von Lösungsmittel an. Aber da meine Herrschaften reden wir von ganz andere Zeitdauern und Mengen an Schadstoffen, denen man ausgesetzt ist. D. h. ich werde selbstverständlich nicht absichtlich und mit Genuß Lösungsmittel einatmen, aber ich werde auch nicht gleich panisch, wenn mir ein "Duft" zu sehr in die Nase steigt.


    Auch immer wieder gerne zum Thema Kausalitäten:


    Wenn also irgend eine Störung auftritt, dann kann das (mit)verantwortlich sein, was man 5 Minuten vorher gemacht (außer die Störung läßt sich z. B. auf einen Unfall zurückführen, die Grenzen sind nicht immer eindeutig). Muss aber nicht so sein. Eine zeitliche Abfolge begründet keine Kausalität (das weiß man schon seit einigen Jahrhunderten).


    Wenn ich ein System mit 5 fehleranfälligen Teilen habe, gibt 31 Fälle (der 32. beschreibt das Funktionieren des Systems), warum das System nicht funktioniert (unter der Voraussetzung, die Teilen verhalten sich digital: geht o. geht nicht).


    Der menschliche Körper ist ein ausgeklügeltes Zusammenspiel von vielen Organen und Funktionen. Was mich immer wieder wundert, dass ich immer noch lebe, obwohl so viel schief laufen kann in einem biologischen Organismus. Freuen wir uns, dass unsere Körper es ermöglichen zu leben, zu basteln, zu diskutieren und vieles mehr, bevor es, aus was weiß für Gründen zu Ende geht. Einige unserer Forumsmitglieder haben uns auch über deren gesundheitlichen Belange berichtet und ich bin ebenfalls bass erstaunt, wie sie ins Leben (auch hier ins Forum) zurückgefunden haben und wieder mitmachen und sich beteiligen.

    Hallo Freunde,


    der zweite Motor hat das Licht der Welt erblickt, aber er sieht nicht soviel anders aus wie der erste, also kein langweiles Bild.


    fretsche, Danke für den Hinweis, dann habe ich intuitiv die richtige Wahl getroffen. Aber das Epson-Papier ist das für den Modellbau auch gut geeignet? Und das Papier ist bestimmt auch kostspieliger, oder? Die Idee in die andere Farbkodierung (statt RGB --> CMYK) zu wechseln klingt gut, ich meine mich zu erinnern, dass das in GIMP möglich ist.


    KaEm, der Stammtischtischbesuch ist nicht in Gefahr, da die Symptome ja hauptsächlich psychischer Natur sind und im amerikanischen Nachbarforum gibt es einen wundervollen thread mit dem Titel "You must be a paper modeler if ...." Hier Gucken!

    Da kommt die ganze Palette an Symptomen zur Sprache! Von Bettruhe und Fieber war nicht die Rede.

    Und aus Quarantäne Gründen muss ich auch nicht fernbleiben, weil alle Teilnehmer, sowieso schon daran erkrankt sind.


    woody , ja habe ich mir schon gedacht, leider ist es wie bei einigen Tropenkrankenheiten, hat man sich das mal eingefangen, wird man es nie wieder los und bricht in Schüben erneut aus.


    Hanns, wenigstens ein Vorteil, wenn man schon in dem teuersten Bundesland der Republik lebt. Komisch, ich dachte immer, wenn die Flugzeuge aus der Fabrik kommen ist wenigstens die erste Lackierung stimmig (so wie bei Autos

    halt auch).

    Hallo Ihr Lieben,


    René Pinos: Na ja, eigentlich sollte es schon, ne fabrikneue Maschine werden, aber dann ist denen schon im Werk die Farbe ausgegangen.


    Zaphod, ich musste mich von meinem alten Epson (mit Pigmenttinte verabschieden, der druckte nicht mehr, außerdem kosten die Org-Farben, je nach Pack 50 - 100 Euro). Ich habe mir jetzt einen EcoTank Epson besorgt, der geht zwar nur mit Dyetinte, aber da die mittlere Lebensdauer meiner Modelle nur ein paar Jahre sind, bevor sie in die Rundablage P wandern, muss es ja kein Fotodruck sein. Zum Glück habe ich das Teil noch gestern gegriffen, weil ich übersehen habe, dass heute die heiligen Drei (nein, ich spreche nicht von: Robert, Christian und Olaf) unterwegs sind.


    Na dann noch Allen einen charmanten Feiertag, auch wenn er auf einen Samstag fällt.

    Hallo Ihr Lieben,


    Zaphod, merci fürs Lob. Immer wieder gerne.


    Also ich bin ein wenig stolz, quatsch ich bin stolz wie Bolle! Schaut mal wie gut der Motor in die selbstgefriemelte Cowling passt. Und die Cowling gibt es nun auch in Farbe (mußte mir erst mal einen neuen Drucker besorgen, der alte tat es nicht mehr). Die Farbe passt zwar nicht ganz, aber das ist zu verschmerzen.


    Noch mal zurück zum eigentlichen Motor. Ich habe mal die notwendigen festen Teile des 2. Motors auf die Schneidematte gelegt und oben links ist das fertige Ergebnis. Bin ich krank, wenn ich so ein Bild gut finde und auch noch stolz darauf bin?

    Zu guter letzt noch ein Tip, die Falzungen nicht erst am fertig ausgeschnittenen Teil vornehmen, sondern solange sie noch unausgeschnitten sind, das geht 1. leichter und 2. schneller.

    Hallo Ihr Lieben,


    ich denke das Cowling-Problem ist gelöst. Da ich sowieso die MM-Abwicklung sehr schlecht beherrsche und ich sie hätte spachteln und einfärben müssen, habe ich mir gedacht, dann mach das Teil doch gleich selber: mit Kegelstumpf-Abwickliungen.

    Ich habe nichts dagegen, dass man einem Modell ansieht aus welchem Material es besteht. Links der erste Scratchbau, mitte das Original schon mit Spachtelmasse vollgekleistert und rechts die optimierte (mit inkscape konstruierte) Version. Ich glaube das gibt die Originalrundung am besten wieder. Es ist natürlich ein Kompromiss: Baubarkeit versus Rundung (im Querschnitt axial). Aber ich habe eine für mich zufriedenstellende Lösung gefunden.


    Zaphod, das denke ich auch, aber es wurden wahrscheinlich Superkräfte beim Modellbauer vermutet. Die hohe Auflage des Bausatzes rentiert sich aber nur, wenn auch der mittelmäßige Bauer sich an so ein Teil heranwagt (na ja vllt. genügt es dem Kontrukteur, wenn es nur gekauft wird, aber ich möchte niemanden zu nahe treten).


    Daniel F. , nein habe ich nicht, danke für den Tip! Bisher bin ich immer mit dem Falzbein zurecht gekommen. Das Problem bei dieser Abwicklung ist, dass die einzelnen Zungen nur dann einigermaßen bündig aneinander montiert werden können, wenn der vordere Teil der Zunge nach innen geklebt wird. Was ein ziemliches Vabanque-Spiel ist, da keine Falzmarkierung vorhanden ist.


    Hallo Ihr Lieben,


    die Cowling ist gelinde gesagt suboptimal. Aus einem Meter Entfernung sieht es gar nicht so schlimm aus, aber schön ist etwas ganz anderes. Wobei, ich möchte mich nicht herausreden, die Konstruktion tut da das ihrige dazu, mit einzelnen Kegelabwicklungen, wäre es leichter beherrschbar, aber ich habe ja noch drei Versuche. Aus dem hässlichen Entlein wird kein Schwan mehr, außer unter Einsatz massiver Schönheitsoperationen. Spachteln, Verschleifen und neu Anmalen bis der Arzt kommt.


    Hallo,


    das Lustige an Fenstern bei Flugzeugen als auch bei Schiffen ist, sie sind weitesgehend "undurchsichtig", das beruht auf den einfachen Unterschied der Außen- und Innenhelligkeit. D. h. ist es außen heller als innen, da sieht man nichts vom Innenleben. Ist es außen dunkler als innen, sollte man die Rolladen runterlassen oder die blickdichten Vorhänge zuziehen, wenn man das Innenleben nicht öffentlich zur Schau tragen möchte. Da erstere Situation in der Regel die häufigere ist, kann man ruhigen Gewissens die Fenster ausschneiden und schwarz hinterkleben. Der Eindruck, den das Modell auf den Betrachter macht, ist "natürlicher".


    Selbst große Glasflächen an Gebäuden sehen sehr dunkel aus, obwohl sie nicht getönt sind.

    Hallo,


    Pitje ja, aber ich wollte doch noch mal schauen, ob ich aus den Spanten selbst rekonstruieren kann, wie dick die selbigen sein sollen. Da wo Spanten andere kreuzen ist es einfach, da ja Schlitze vorhanden sind. aber bei ein paar wenigen ist es schwieriger, weil sie andere Spanten nicht tangieren. Aber ich bin ja auch einer der mit dem Bauchgefühl baut, insofern wird schon schiefgehen.


    Ja der Motor muss ja auch laufen, also einfach noch ein paar Leitungen dran und...

    ... was soll ich sagen, er läuft nicht, na vllt. liegts ja an den Materialien...



    Verflixt, jetzt weiß ich es, der Sprit und der Strom fehlt...

    Hallo Ihr Lieben,


    aufgrund besonderer Umstände, erlebe ich den Jahreswechsel allein, aber langweilig ist mir nicht, der Motor steht. Mit der Umhüllung wird es knapp werden, aber es passt gerade so eben...


    Klaus, Du bist viel zu ungeduldig! Erstes Ergebnis, die meisten Spanten haben eine Dicke von 1 mm, jetzt muss ich nur noch rauskriegen wo auch ein paar 2 mm Spanten sind (das ist im Text beschrieben, aber ich kann es leider nicht übersetzen).

    Liebe Verfolger,


    es gibt schon einen Baubericht im Forum von 2015. In der Hoffnung Tips über die schwierigen Stellen zu bekommen:

    z. B. Spantendicken oder auch den Bau der Cowlings, aber Rainer59 war schlauer, er hat anscheinend den LC Satz verwendet und noch genialer, die Cowlings aus Spraydosenkappen hergestellt.


    Der lesenswerte Baubericht ist hier zu finden: Drücken


    Jetzt muss ich erstmal Spantenforschung betreiben.

    Hallo,


    Klaus, es tut mir leid, aber der hat echt schon nen Bart. Aber danke fürs Lob! Aus Deinen Munde, das will was heißen.

    Zaphod, deshalb will ich erst einen Motor bauen und schauen, ob die Cowling darüber passt. Aber der wahre Angstgegner des Kits ist für mich die Größe, dann solche komische Schlangenstrukturen an den Motoren (Auspuff?, Ölkühler? o. Turbolader? , keine Ahnung) oder z.B. die Räder, die sollen innen hohl sein, ob die dem Gewicht des Fliegers standhalten? Und die Spanten werden handgeschnitzt sein, und da sind auch ein paar sehr dünne Strukturen dabei. Wie dem auch sei, das wird noch spannend.


    Aber hey, wie wärs mit einem Doppelbaubericht, mit einer 4mot Maschine hat es das noch nicht gegeben.

    Hallo Ihr Lieben,


    entgegen meiner Ankündigung bis zum neunten Zylinder zu warten, muss ich doch schon wieder für den fünften Zylinder Bilder einstellen. Zum einem weil ich für Nachbauer etwas knausrig mit Informationen war. Die Rippchenteile sind mit Nagellack klar (Vorder- und Rückseite) behandelt. Die Teile erhalten dann dadurch eine größere Steifigkeit, dass führt dann zu nicht starken Ungleichmäßigkeiten beim Abstand der Rippenteile. Der Trick ist übrigens eine Abwandlung von Klaus' (KaEm) Trick die Papierteile zu plastinifizieren (er benutzt/e dazu den Plastikkleber von UHU). Nagellack geht genauso, ist aber billiger (wenn man z. B. nicht Nagellack von Dior o. Chanel verwendet) Hausmarken einer bel. Drogistenkette. Zum anderen will ich ein Bild zum vor Bemalung und danach einstellen.


    @Pinos, Zylinderlüftung ist eine notwendige Handlung, falls Du mehr Haare als Dein Avatar besitzt. Aber frech wie ich bin, nehme ich es nicht als Lifestyle-Tip, sondern als Lob! Danke. Nein keine Strafe, für Masochisten ist das natürlich die schiere Lust!


    Hallo Leute,


    nun ist der vierte Zylinder schon fertig. Aber Bilder gibt es erst wieder, wenn der Neunte das Licht der Welt erblickt.

    Klaus, für Dich gibt es extra ein Bild, um Dein Vorstellungsvermögen zu bestätigen, gib es doch zu, anhand der Teile hast Du schon längs gewußt wie es geht!

    Daniel, ja es kommt auf das Erscheinungsjahr des Bausatzes an, ich habe schon mal die Sikorsky-Lizenz vom Seaking Westland gebaut, der war auch schon nicht so ganz einfach gestrickt! Da das Modell nicht mehr existiert,hier der Link auf den Baubericht bei unseren amerikanischen Freunden: Hier drücken!

    Hallo liebe Verfolger,


    merci beaucoup für die gereckten Daumen! Das schmeichelt der Bastlerseele!


    Aber ich werde nachlässig, vllt. weiß ja der eine oder die andere gar nicht um welchen Bogen es da geht...

    Daher:


    Auf den Seite könnt Ihr sehen, wie sich die Zylinder zusammensetzen, um alle Hoffnung fahren zu lassen, von den Rippchenteilen gibt es 2 volle DIN A4 Seiten + 1/3 DIN A4.

    Hallo Leute,


    heute habe ich einen ganzen Tag Zeit gehabt, und ich war produktiv ohne Ende. Zwei von 36 Zylinder habe ich geschafft, ob der Flieger jemals fertig wird, weiß der Teufel.

    Jeder Zylinder hat gut 40 Teile. Der rechte wurde mit geknickten Kühlrippen am Kopf gebaut (so wie es nach anleitung sein sollte), der linke mit auseindergeschnittenen Rippchen (hat die Teilezahl noch mal nach oben getrieben).


    Also der linke gefällt mir besser, aber ich vermisse bei dem 12,5 mm hohen Geräten ein wenig das Ebenmaß und die Gleichmässigkeit. Unter der Cowling sieht man es wahrscheinlich eh nicht mehr.

    Für weniger masochistisch veranlagte Menschen liegen noch Teile für eine vereinfachte Bauweise bei.

    Hallo Douwe,


    gleich vorneweg, ich habe keine Bauerfahrung mit der gpm oder Halinski F-4.

    Ich habe aber beide Bögen. Was mir beim Vergleich aufgefallen ist, der gmp-Kit hat keine Längsspanten zwischen den Querspanten, das dürfte die leichte Berg- und Talsilouette der Oberseite erklären. Auf die Größe des Modells hin gesehen ist das mehr als gewagt so zu konstruieren. Oder andersherum gesagt, das ist nicht dem Modellbauer anzulasten, sondern eine konstruktionsbedingte Schwäche.

    Da mir der gpm-Kit auch besser gefällt habe ich überlegt, wie man dem konstruktiven Mangel begegnen kann. Ja klar, supergenau bauen (wie das geht, das kann kaum einer, wobei dann noch die Frage wäre, ist die Abwicklung des Rumpfes wirklich so gut, dass dann tätsächlich, der Rumpfrücken glatt wie mit dem Lineal gezogen ist). Zweite Möglichkeit, selber Längsspanten schneiden und einziehen, wer sowas schon mal gemacht hat, weiß dass das nicht eine der einfachsten Übungen ist, da die Anhaltspunkte für die Länge der Spanten nur die Breite der Rumpfabwickungen ist, dann muss man noch die Breite der Querspanten berücksichtigen. Die Längsspanten müssen variabel (2-teilig) gehalten werden, damit die genaue Länge zwischen den Querspanten "trifft" (oder man konstruiert sie aus den Teiledaten selber, ich bin da eher auf der praktischen Seite des Geschehens). Egal wie man es dreht oder wendet, es ist ein anspruchsvoller Kit. Das hilft Deinem aktuellen Modell auch nicht, aber ob der work-around ein soviel besseres Ergebnis liefert ist nicht sicher (KaEm hat das z.B. bei seiner 1:50 Version gemacht, aber die Verkleinerung von 1:33 auf 1:50 hat ihm diesbezüglich in die Karten gespielt, das soll keine Herabwürdigung seiner Leistung sein, ich habe seine Modell-Phantom schon in echt gesehen und das ist ein pipifeiner Bau unter Beibehaltung der Details, die schon in 1:33 nicht leicht sind, um so mehr in 1:50).

    Fazit: Du hast einen feinen Bau bisher abgeliefert, auf den Du stolz sein kannst. Gehe nicht so hart mit Dir ins Gericht. Jede Wette, wenn Du Dein Modell ausstellst, bemerkt das kein Mensch.

    Hallo Zaphod,


    da denkt man ja so'nen Geschütz sind nur ein paar zusammengedengelte Rohre mit Rädern, denkste.

    Das ist ja schon eine richtige komplexe Maschinerie! Da bin ich perplex.

    Du hast da was echt Feines zusammengebaut. Man wird wie so oft, wenn das gute Stück in der Vitrine steht, nichts mehr von den Schwierigkeiten erahnen und noch viel weniger sehen.


    Aber Du bist auf der Zielgeraden, ich drücke Dir die Daumen, dass das Christkind Dir was Feines bringt, damit Du für Deine Geduld und Selbstbeherrschung belohnt wirst.

    Hallo liebe Modelleisenbahner,


    ich hätte da mal ne Frage, so eine "fertige" Lok oder auch Waggons sind doch ziemlich teuer (selbst in HO).


    Aber letztlich werden doch die Plastikteile genauso wie beim Plastikmodellbau hergestellt. Gibt es eine Firma, die die Loks oder auch Waggons in Einzelteilen (Motor, Licht, Lautsprecher und was weiß ich noch alles) als Baustz verkauft? Dann müsste doch sowas günstiger sein, als die teuer zusammengebauten Dinger (geht ja wohl oft nur per Handarbeit). Oder bin ich komplett neben der Spur (habe ja schließlich keine Ahnung, davon).

    Bau Du mal solche Sortierkästen auf Maß aus 2 mm Steinpappe, dann reden wir weiter! Aaahhhh, für Frozzeleien bin ich immer zu haben. Hast Du mal überlegt, ob in die Rumpfspitze nicht vllt. etwas Beschwerendes gehört, nicht, dass Du einen Schwanzhocker produzierst. Frei nach dem Motto: Ein pipifeiner Bau und dann sowas....

    Hallo Daniel u. Wanni,


    so wird das freilich nie was, Ihr mit Euren negativen self-fullfilling prophecies! Positive vibrations (@marley) sind die geistigen Essenzen für einen Papiermodellbauer! Gut, wenn man nach den Sternen greift, dann kann man natürlich depressiv werden, aber das muss doch nicht sein Ich mache zwischendurch immer mal was einfaches, Z. B. Sortierkästen, um in Übung zu bleiben.


    Hallo Klint60,


    ich bleibe bei der Meinung die ich vorher kund und bekannt gegeben habe:


    1) Mit viel Übung kann man eine Menge erreichen und Übung macht den Meister. Richtig, aber jetzt lehne ich mich mal ordentlich aus dem Fenster, ich behaupte 80 % der hier vertretenen Mitglieder wollen gar keine Meister werden, sondern sind froh in ihrer Freizeit mit Kartonmodellbau Spass zu haben und die Freude mit anderen zu teilen, ohne sich einem Wettbewerb oder Konkurrenzkampf auszusetzen (braucht man auch nicht, hat(te) man im Berufsleben schon genug davon).

    2) Wer einen Ferrari fahren will und mit dem Fahrrad anfängt ist ein Idiot, weil beide Fortbewegungsmittel sehr unterschiedliche Skills benötigen und fördern (dennoch ich weiß was Sie damit meinen).

    3) Es ist ganz großes Modellbaukino was Sie zeigen, Sie haben sicher nicht nur viel geübt (in der richtigen Reihenfolge), sondern sich auch eine ganze Menge an Wissen über Materialien und deren Verarbeitung beigebracht und ja ich sage es mal, Sie sind für den Modellbau auch begabt.

    4) Hier in diesem Forum dokumentieren geübte, ungeübte, größenwahnsinnige, kleinkarierte, meisterhafte, zweifelnde, elegante, geniale u.s.w. Modellbauer ihre Ergebnisse, und die Wege auf denen die Ergebnisse erreicht werden sind sehr unterschiedlich.

    5) Auch wenn mein Lob vielleicht nicht soviel zählt, weil ich ein (im besten Sinne des Wortes) mittelmäßiger Bauer bin, so ist es ein Lob und Sie dürfen es als solches gerne annehmen.

    6) Ich bin auch mal mit einem Großprojekt abgestürzt (weil ich tatsächlich was ganz Großes 1,30 m lang bauen, leider hatte das Flugdeck längs der Schiffsachse eine Verdrehung, die gut zu sehen war), aber hey, ich und noch ein paar andere Mitglieder hatte eine Menge Spass mit mir durch die Höhen und Tiefen des Bauberichtes zu gehen, bis ich die Lust verloren habe (die Reling und die Rettungskanister waren dann zuviel für mich).

    Hallo Harry,


    lass Dir nix erzählen. Selbst wenn Klint60 recht hätte, im Hobby gelten andere Regeln als in der der freien Wirtschaft, Schule oder im Sport! Ich habe mir Deinen ganzen Baubericht durchgeschaut und freue mich über Deine Begeisterung und Durchhaltevermögen bei diesem komplexen Modell! Es mag sein , dass man mit einem abgestuften Vorgehen (jedes Modell ist genau ausgesucht nach dem Stand der vorhandenen Skills und welche man noch dazulernen möchte, quasi nach Lehrplan) am effektivsten dazu lernt, aber ist das, das man möchte?

    Und woher soll man wissen, dass dieser oder jener Kit gerade gut "in die Ausbildung" passt, oder einen überfordert? Ich finde Deine Modelllok super gebaut und drücke Dir sämtliche Daumen, dass Du die Lust an der Lok nicht verlierst. Und wohin kämen wir, wenn im Forum nur perfekte gebaute Modelle zu sehen bekämen? Richtig, in ein sehr leeres Forum, mit sehr wenigen Bauberichten.

    So nun ist sie fix und fertig, der wüste Vogel.


    Wie immer ein kurzes Fazit:


    1. Bauanleitung zum Teil schlecht gerendert, so dass man nicht weiß, wo manche Teile hingehören.

    2. Da die Hüllenteile auf Maß geschneidert sind, muss man zum Teil gehörig schleifen, der Baubericht dokumentiert, dass der Autor des Berichts nicht immer seiner Ungeduld Einhalt gebieten konnte.

    3. Der Fly-Spantensatz besteht aus labbrigen Karton und zum Teil aus sehr dünnen Elementen (Gegenmaßnahmen entweder in Sekundenkleber, Plastikleber ertränken oder mit Bristol verstärken)

    4. Der Bausatz ist meiner Meinung nach eine Verschwendung von Ressourcen, wer einen der beiden Vögel gebaut hat, wird nicht den zweiten bauen (außer den Verrückten, für die es nicht genug Versionen von einem Flugzeugmuster geben kann).

    5. Bauteile sind nicht klar nach den zwei Modellen getrennt (wilde Sucherei an gesagt).

    6. Die Binnenzeichung ist vom Feinsten! Offsetdruck und die Alterung sind eine Freude. Weathering braucht es nicht (gut für mich, ich kann das sowieso nicht).

    7. Modell sieht sehr schön aus und ist hervorragend detailliert, wer da noch Lust zum Supern hat, sollte sich fragen, ob er nicht liebe ne echte Ju-87 restaurien möchte.


    So und nun noch ein paar Bilder:






    Hallo Propeller-Liebhaber,


    wieder einiges getan. Aber die Kanzel hat mich ziemlich gefuchst! Und ja die Visiereinrichtung des MGs nach hinten ist etwas aus dem Maßstab gefallen, aber das lag an meiner Unfähigkeit. Besonders das Teil ganz vorne. Das Originalteil habe ich wieder verhunzt und sogar das gleiche für die andere Ju. Also wieder selbstgeschnitzt. Der Motor ist auch dran. Aber so ganz glücklich bin ich nicht. Die vielen Ringe der Außenhülle habe ich nicht glatt und smoothy aneinandergereiht bekommen.


    Der Vogel sieht echt schwer gebraucht aus. Ich glaube das nächste Modell wird wieder fabrikneu sein!



    Hallo Hajo,


    vielen Dank für die Blumen, allen anderen Verfolgern und auch Daumenhebern ganz herzlichen Dank!

    Damit Ihr nicht denkt, ich bin mittlerweile total verklemmt, da hat sich zwischenzeitlich auch was bei dei der Stuka getan!


    Hauptfahrwerk:

    Das feste Fahrwerk ist eigentlich nicht schwierig, aber das filigrane H hat schon bei meinen Kleistereien gelitten.

    Von innen nach außen (übrigens Bild zeigt den noch unverklebten Zustand zwischen der Radverkleidung und Trägerhülle):



    Weiter geht es mit dem Hinterrad, die gedruckte Version aus dem Kit habe ich total vermurkst, also habe ich meine eigene Spornrad halterung kreiert und verbaut.



    Die Flügeltanks haben auch ihren Platz gefunden.




    Und die Bombe hängt auch schon am Abwurfgestell.


    Und hier ein von den bekanntesten deutschrachigen Lego-Reviewer, völlig unbeachtetes Set: Das Jazz Quartett von Lego:


    Absolut cooles Set, das mehrere Seelen in meiner Brust zufriedenstellt., Ein paar Teile neu (habe ich so noch nie gesehen) für den, der auf das Solitäre steht , für den Schnäppchenjäger (6,22 ct pro Teil, 8,66 Euro pro 100 g Plastik), ungewöhnliche Bautechniken für den Haptiker, spannende und schöne Darstellung von nicht-technischen Gegenständen (Musiker) für den Ästheten.


    Ein Set aus der Ideas-Serie, zwar exklusiv, aber wahrscheinlich nicht sehr häufig verkauft, für den Anleger, wenn das Set nicht mehr im Verkauf ist. Diese Seele wohnt mir aber nicht inne, weil ich der Besitzer-Typ bin.