Hmv - Fino 3, 1:250

  • Moin Freunde,


    trotz fliegerischer Bruchlandung, ihr bleibt von mir nicht verschont...


    Diesmal muß die "Forschungsplattform in Nord- und Ostsee Nr. 3" - FINO 3 daran glauben.


    Es gibt zwar schon Bauberichte davon, aber was stört mich das ;)


    Viel Spaß beim Reinschauen,
    Michael

  • In diesem Schritt werden die beiden Hälften des Spantgerüstes verbunden und mit Boden- und Deckplatte abgeschlossen.


    Zum "Rundfeilen" der Spantscheiben eignet sich hervorragend eine feine Diamantfeile (z.B. von Tamyia, eigentlich für Ätzteile)

  • Jetzt wird der Mantel sauber vorgerundet und angebracht.


    Im ersten Bild ist noch ein Extra-Teil zu sehen, das einige Strukturen des unteren Mantelstücks wiederholt. Da dieses Teil in der Bauanleitung nicht erwähnt wird und ich nicht herausfinden konnte, ob die Teile aufgedoppelt oder hinterklebt werden sollen, habe ich sie erstmal weggelassen.

  • Die Verstrebungen werden ausgeschnitten und von der Rückseite auf der Bodenplatte angebracht.


    Es empfiehlt sich, auf der Rückseite auch die Durchstiegsluke zu markieren, damit man das Teil beim späteren Montieren des Decksoberteils nicht verdreht anbaut.

  • Nun wird die Oberseite des Plattformdecks ausgeschnitten, vorgerillt und mit dem Unterteil verbunden.


    Zum Andrücken der Klebkanten und forcieren der Planlage eignen sich hervorragend kleine Magnete...


    Es ist wohltuend, wie gut die Teile passen - so soll Kartonmodellbau sein und so macht er Spaß.


    Soviel für heute,
    Michael

  • Hallo Michael,


    da baust Du in der Tat einen Hingucker, wenn man nach den Ausstellungen/Messen geht. Diese "Bohrinsel" (wie manch Maschinenbau-Experte anderen Besucher erklärte, im Golf von Mexiko beheimatet) ist immer wieder ein Aha-Modell. ;)


    Ich wünsche Dir schon mal viel Spaß mit dem Gittermast und den rund 333 Dreiecken, die Du da vor die hast. Ein gutes Training für den Schreiber'schen Eiffelturm. :D Aber das Modell macht schon reichlich Spaß - es passt einfach ohne Zerren, Tricksen und Übertünchen.



    Schöne Grüsse



    René


    Kartonbau.de ... Mein Forum

  • Hallo Inselgründer,


    der Schiffskran auf Wilfried's Bildern wäre ja auch ein schniekes Modell sagen wir 1:100 wert.

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    I'm walking! @fats_domino

  • Die Stützstreben für die Plattform werden verbaut.


    Ich habe die Papierteile auf Zahnstocher aufgeklebt, die vorher auf den richtigen Durchmesser abgeschliffen wurden.


    Nach Trocknen des Leimes wurden die Enden passend abgeschrägt und die Teile angepaßt.

  • Die Bodenplatte wird vorbereitet und die Plattformbaugruppe gemäß den Markierungen auf die Bodenplatte aufgeklebt.


    Der graue Bereich des Monopiles soll genau auf den braunen Bereich der Bodenplatte ausgerichtet sein und die Kanten der Plattform stehen Parallel zu den Kanten der Bodenplatte.

  • Ähhh.... Moment!


    Die Plattform steht ja gar nicht parallel zum Boden - wie kommt das denn?


    Suchen in der Bauanleitung bringt die Erleuchtung: Ich habe die Mantelteile des Monopiles so angebracht, dass die Nahtstelle der Teile immer auf derselben Seite ist. Das ist falsch!


    Bei der Anbringung der Mantelteile also unbedingt auf die korrekte Ausrichtung achten. Notfalls die Teile noch nicht fest verleimen, sondern nur überstülpen und erst jetzt fest anleimen, nachdem die Ausrichtung der Teile überprüft wurde.


    Nur was jetzt tun? So lassen? Dann gibt's später Ärger mit ein paar Anbauteilen.


    Also ein beherzter Schnitt mit frischer Klinge auf Höhe der Wasserline. Die Plattform passend gedreht und das Ganze wieder zusammengepappt. Funktioniert und später sieht's kein Mensch mehr.


    Und ja - nach dem Fertigen dieses Bildes habe ich die Plattform noch etwas geradegerückt...

  • ...Seitenteile.


    Der rote Pfeil markiert eine Klebelasche, die abgeschnitten werden sollte, da im letzten Bauabschnitt schon eine Klebelasche für diese Kante am Modell angebracht wurde.

  • und zum guten Schluß für heute die Rückwand nebst zwei Kleinteilen.


    Die Rückwand ist sehr groß - daher Klebelasche für Klebelasche verkleben und immer schön auf "faltenfreie" Lage und Ausrichtung achten.


    Das war's für heute - die "groben" Arbeiten sind nun erledigt, jetzt geht es an die Ausstattung der Plattform und den Mast (schluck...)


    Viele Grüsse
    Michael

  • Die Ausrüstung der Plattform beginnt.


    Hier zunächst die Bauteile zusammengesammelt und dann vormontiert.


    Bei den Relingteilen (und später beim Fangnetz der Hubschrauberplattform) gilt es zu überlegen, ob diese Teile durch Ätz- oder Laserteile ersetzt werden sollten. Die Treppen im Modellbogen sind zu einfachen Pappstreifen vereinfacht worden, müßten dann also auch ausgetauscht werden.


    Ich habe mich bewußt für die Bogenteile entschieden. Bisher habe ich die "weißen" Relinge bei jedem Kartonmodell ersetzt. Nun wollte ich einmal den "vereinfachten" Charakter des Baubogens erhalten und werden ausschließlich die Teile aus dem Bogen verwenden.


    Das mag man gut finden - oder auch nicht. Ich mache das jetzt so ;)

  • Hallo Miachel,
    auf die Meeresoberfläche habe ich"Wasser" erhältlich bei den Modelleisenbahner aufgebracht. Da wirkt das ganz noch realistischer.
    Hinweis: Beim Schutzgitter der Heliplattform gibt es Probleme mit der Position der Felder mit den grauen Quadraten..
    Ansonsten viel Freude beim Bauen.


    Mit freundlichen Grüßen


    modellschiff

                                                                                   Artikel 1 GG:

    Die Würde des Menschen ist unantastbar.

    Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt



    Edited 2 times, last by modellschiff ().

  • Moin modellschiff,


    ja, diese Wasserfolie hätte das Meer noch etwas aufpeppen können - ich hab' davon, dank Snudy, noch einen Vorrat im Keller.


    Danke für Deinen Hinweis bzgl. der Luke - das hat mir doch glatt ein Problemchen erspart.


    Viele Grüsse
    Michael

  • ...und damit keiner beim Pinkeln über Bord plumpst: Relinge...


    Die Leiter, welche später zum Helideck heraufführt, habe ich erstmal nicht angebracht, da die Positionierung vom Helideck abhängt.

  • Das Helideck.


    Dank des Hinweises von modellschiff konnte ich hier ein mittelschweres "Oops" verhindern.


    Der rote Pfeil zeigt, wo am Fangnetz eine Luke falsch positioniert ist. Die unterzuklebenden Fangnetzteile wurden richtig ausgelegt (siehe grüner Pfeil).


    Ich habe also die Fangnetz-Oberseite zerschnitten, zwei Segmente vertauscht und wieder zusammengeklebt. Schon paßt später alles...

  • ...das Helideck wird auf dem Unterbau angeklebt. Jetzt wird auch die Aufstiegsleiter zur Luke angebracht - zuerst am Helideck verklebt, dann auf dem Ausleger.

  • Damit man nicht immer die Leiter raufkraxeln muß, gibt es auch noch einen vernünftigen Aufstieg zum Helideck.


    Der wollte aber partout nicht so richtig passen - aber mit ein paar Ausgleichs-Schnipseln geht's dann doch.

  • Die Innenseiten für den Gittermast - versetzt geteilt ergibt sich nach dem Zusammenleimen der komplette Mast.


    Das war's für heute - jetzt müssen etliche Dreiecke aus dem Gittermast geschnitten werden. Wenn ich damit durch bin, melde ich mich wieder ;)


    Viele Grüsse
    Michael

  • Moin, moin, Michael


    ein interessantes Objekt, könnte mich auch dafür begeistern,
    ich würde es dann aber nur bis zur Wasseroberfläche bauen, müßte doch möglich sein, dann könnte man auch Schiffe in dem Umfeld positionieren,


    Gruß Norbert

    Gruß Norbert


    DUOSAN & KITTIFIX kleben alles


    [SIZE=10]Norberts Ostseewerft an der Elde :
    I.] Konstktionsbüro :
    - VM - Rettungsschiffe - "R11" & "R-21" , Umgebaute MLR-Schiffe Typ Habicht,
    II.] auf Helling : Musterbau für Rettungsschiffe, sowie R-Boot Typ "R401-R498"

  • Moin Norbert,


    nur das "Überwasserteil zu bauen ist möglich - man muß die Röhre halt an der entsprechenden Stelle teilen.


    Noch spannender wäre es aber, die Wasseroberfläche durch Plexiglas o.ä. darzustellen und den Unterwasserteil darunter hängen zu lassen...


    Viele Grüsse
    Michael

  • Quote

    Original von Michael Urban
    ...und damit keiner beim Pinkeln über Bord plumpst: Relinge...


    ...


    Moin Michael,


    hierzu passt ein alter Seglermerksatz:


    Die meisten Seeleute sterben mit offener Hose...

    Im Bau: MS WILHELM GUSTLOFF, 1:250



    Aufwachen - es ist 5 vor 33...

  • Moin Michael,


    beim Surfen durch einige Bauberichte bin ich auch auf Deinen Bericht zur Fino 3 gestoßen und muss mich wundern, dass keine Fotos mehr zu sehen sind... Gab es da ein Problem bei der Forenumstellung?


    Und gibt es evtl. Neues zu berichten zur Fino 3?


    Wäre schön, etwas von dem Projekt zu sehen :)


    Grüße


    Lars