Posts by modellschiff

    Hallo Royaghazy,

    das sind für uns ganz außergewöhnliche Modelle. Mich freut, dass es auch im Iran Kartonmodellbauer gibt. Stammen die Modelle aus iranischer Produktion?

    Ulrich

    Dann ging es mit der Westfront weiter.


    Die Leibung samt den aufgezeichneten Leibungsbögen gefiel mir nicht. Auch die Türe und das darüberliegende Fenster sollten authentischer dargestelt werden. Deswegen habe ich nach einer Bildervorlage das Portal samt Leibung neu angefertigt. Die Säulen und dieZierbögen der Leibung bestehen aus Garn. Für die Säulen wurde es mit Sekundenkleber versteift, das Garn für die Bögen mit Textilkleber. Das Garn für die Bögen muss biegbar bleiben. Mit Sekundenkleber bearbeitetes Garn kann brechen.
    Um etwas mehr plastischen Eindruck zu gewinnen, sind die Figuren und der Baldachin über der Marie aus einer Kopie ausgeschnitten an ihren Platz aufgeleimt.

    Die neu geschnittenen Leibung habe ich mit Kreidefarbe eingefärbt.

    Das Fenster über dem Portal habe ich neu gezeichnet. Ich habe es dreifach vergrößert, auf Schreibmaschinenpapier kopiert und dann von der Rückseite mit Schablonen, Kurvenlineal und Lochlehre das Fenster aufgerissen. Zum Schluss wurde das Fenster wieder dreifach verkleinert.

    Die Außenpfeiler besitzen alle zwei Durchgänge, wei es um die Kirche herum zwei Laufgänge gibt.

    Aber es stellte sich heraus, dass die Höhe des Laufgangs bei den Fenstern und die Höhe des Fußboden der Durchgänge nicht bündig sind. Deshalb musste ich mit der gaaanz scharfen Olfasklinge nacharbeiten, damit später beim Einbeu der Laufgänge eine durchgängige Linie entsteht.



    Die Pfeiler geben dem Modell ein prägendes Gesciht, obwohl sie nicht haarklein dem Vorbild entsprechen.

    Das Dach sitzt nicht richtig. Der Laufganf, der links zu sehen ist gehört nacht rechts. Das Dach muss um 180° gedreht werden. Da es keinen Bauanleitung gibt, ergabt sich dieser Schluss erst beim Anbau der Stützpfeiler, die einen Durchgang haben.


    Nachdem dieses Problem gelöst war, kamen die Seitenschiffe an die Reihe. Auch hier wieder die Fenster ausgeschnitten, verglast und eingebaut und durch rechtwinklige Stützen fixiert.. Messen war angesagt vor jedem Kleben der Bauteile, ob auch die Größen der Wände mit denen auf dem Grundriss übereinstimmen.


    Die Foldbackklammern dienen dazu: Das Modell wird auf einem 4mm dicken Karton aufgeklebt. Dieser neigtein klein wenig zum Hochbiegen. Deshalb wird er mit vier Klammern auf einer Glasplatte festgehalten, damit er genau plan liegt.


    Die Längschiffe werden eingebaut, mit Winkeln gestützt und durch zwei Querspanten in Distanzgehalten. Ich haber noch weiter Versteifungen eingebaut .

    Der Chor, also die Ostkonche ist fertiggestellt und die nördliche Konche angebracht. Man erkennt z. B. dass die Chorseitenwände einen Drang haben, ober etwas auseinanderzugehen. Das wurde durch den entsprechenden Teil aus dem kopierten Grundriss verhindert. Auch Stützen sind eingebaut, die die Rechtwinkligkeit der Mauern gewährleisten sollen.



    In der Ecke von Chor und Nordkonche befindet sich Anbau. Der ist in seiner Länge etwas zu groß und muss gekürzt werden. Dadurch ändert sich beim Dach der Laufganf, der zum Chor zeigt. Da dem Modell keine Bauanleitung begegen ist, ist es kniffelig, das Dach richtig aufzusetzen. Die "Decke" habe ich als Verstärkung eingebaut.

    Hallo Ulrich,

    schön, dass dieses Modell samt der Namensgeberin die Umbruchszeit des 16. Jahrhunderts überdauert hat wie ebenso der Schrein. Nach der Reformation wurden die Gebeine der Elisabeth aus dem Schrein entnommen. Der Schädel liegt heute als Reliquie in Wien.

    Was man überlegen sollte, ist, ob die Sarkopage von Hindenburg und seiner Frau nach heutigen historischen Erkenntnissen noch einen Platz in der Elisabethkirche beanspruchen können.


    Ulrich

    Danke für Euer Interesse,

    @ Ulrich: Auf dem Bogen sind keine bunten Fenster enthalten. Aber die Scheiben verglase ich tortzdem, so dass sich ein Spiegeleffekt ergibt.

    @ Katharina: Will mal sehen wie sich der Bogen weitermacht. Bisher habe ich die Teile erst grob ausgeschnitten, dann auf den Grundriss gelgt, um zu sehen, ob die Maße stimmen oder ob es was zu korrigieren gibt.

    Lass zu gegebenerZeit wissen, wann Euer Bogen herausgekommen ist.

    Von einer Kopie wird das Maßwerk ausgeschnitten hinter die vollausgeschnittenen Fenster geklebt. Dahinter kommt Folie und auf diese die ausgeschnittenen Vollfenster. Hier der Chor. Auch im Mittelalter wurde zuerst der Chor einer Kirche gebaut, damit der Alter geweiht und damit die Messe gefeiert werden konnte. Der Rest folgte dann je nach Geld oder Möglichkeiten später.

    Die Tochter Spohie heiratete nach Brabant und bekam dort einen Sohn. Für diesen erstritt sie gegen die thüringer Verwandten das Erbrecht der im mittelhessischen gelegenen Gebiete. Der Sohn wird bis heute das Kind von Brabant genannt. In den frühren 1260er kamen die Streitigkeiten zum Abschluss, und die Grenzen zwischen Hessen und Thüringen wurden abgesteckt. Das berührte fast 700 Jahre die Menschen beiderseits der Grenze nicht weiter. Erst ab 1945 wurde diese uralte Grenzziehung zum Brennpunkt der Weltgeschichte.

    Elisabeth wird heute als die Stammmutter Hessen betrachtet. Eine Reihe der hess. Landgrafen sind in der Südkonche beigesetzt.


    Der Modellbogen ist auf 25 Blatt gezeichnet. Es wirkt auf den Bildern von D. Stahl rötlich, weil das Original aus Buntsandstein gebaut ist. Ich habe aber mit etwas grauer Kreide den Rotstich etwas gebrochen.

    Auf dem Foto gut zu erkennen.


    Die Elisabethkirche stellt die erste frühgotische Kirche Deutschlands dar, die Trierer sind etwas später dran, und wurde auch im Mittelalter fertiggestellt.

    Die Gotik zeichnet sich durch die Skelettbauweise und dem aufkommenden Glas für Fenster aus. Dewegen schneide ich die Fenster aus.

    Hallo,

    nach langem Suchen fand ich bei Dieter Stahl einen 2007 handgezeichneten Modellbogen der Elisabethkirche in Marburg.Diese Kirche wurde bisher von keinem Verlag gewürdigt, obwohl sie kunsthistorisch und allgemein historisch von immenser Bedeutung ist. Stellt sie doch d i e

    Kirche in Hessen dar.

    Benannt ist sie nach der Landgräfin Elisabeth von Thüringen. Diese wurde 1207 in Ungarn geboren und schon als Vierjährige nach Eisenach gebracht, um dort mit 14 mit dem 21jährigen Landgraf verheiratet zu werden. Aus der Ehe entsprangen drei Kinder, von denen die Tochter Sophie, das mittlere Kind, noch Geschichte schreiben wird.

    In Eisenach auf der Wartburg kamen Elisabeth und ihr Mann mit den Gedanken des Franziskus von Assissi in Berührung und setzen sich stark für Alte, Kranke, Schwache und die Natur ein. Sehr zum Ärger der Schwiegermutter und der Schwäger, die der Landgräfin Verschwendung und unstandesgemäßes Verhalten vorwarfen.

    Nach dem Tode Ihres Mannes 1227 auf einem Kreuzzug wurde Elisabeths Lage in Thüringen unmöglich, so dass sie ihren Witwensitz in Marburg nahm.

    Dort errichtete sie aus ihrem eigenen Vermögen ein Franziskushospital und ließ sich einkleiden, legte aber keine Gelübde ab. In der Pflege und durch Bußübungen verausgabte sie ihre Kräfte und starb 1231. Zuerst wurde sie im Franziskanerhospital beigesetzt. Aber schon gleich setzte ein riesiger Pilgerstrom ein. Vier Jahre nach ihrem Tode wurde sie heilig gesprochen. Damit erhob die Frage nach einer imposanteren Grablege.Das Beste und Neuste war gerade gut genug und so begann man 1235 mit dem Bau einer Dreikonchenanlage nach französischem Vorbild.

    Bei einer solchen Anlage sind Chor und die Seitenarme gerundet.


    Hallo,

    mir möchte jemand eine große Datei über den Weg Transferxl senden. Beim Absender wird das korrekte Senden angezeigt, bei mir kommt aber nichts an, auch nicht in der Spam wie es Transferxl bei den FAQ als Ursache angibt.

    Muss ich selber das Programm auf dem PC haben?

    Ulrich

    Hallo,

    auch wenn das Modell vor rund 50 Jahren einfacher konstruiert wurde als heutige wirkt es auch noch heute in der "schlanken" Version sehr gut. So war das von den Konstrukteuren der Kranichmodelle auch gewünscht, denn die Kartonmodell dieses Verlage waren auf jugendliche Bastler ausgerichtet.

    Das galt für viele Modelle mit dem Kranichzeichen.

    Wer den alten Kranichbogen kennt, weiß einzuschätzen, wie erfolgreich Herbert, das Modell gesuprt hat.

    Mein Kranichmodell der Aurora aus dem Jahre 1969 zeigt eine etwas andere Farbgebung. Vielleicht ist das Papier nachgedunkelt.


    Ulrich.


    Nachdem alles Bauteile verbraucht waren, kam die Takelage an die Reihe. Ich habe an den Punkten, an denen die Takelage endetet, das gilt auch für die Drahtantennen, kleine Kartonteile aus Aufnehmer für das Garn angebracht. Das Garn selber habe ich mit Sekendenkleber verstärkt.




    Die Bewaffnung bekamen alle Rohre aus Draht.


    Es gibt beim cfm noch wesentlich ausgefeiltere Flaks. Aber diese Friemelarbeit wollte ich mir nicht antun. Ich denke, die auf dem Bogen angebotenen Versionen der Bewaffnung sind ein guter Kompromiss zwischen ausgefeilt und sehr einfach.


    Bei diesem Bauteil handelt es sich und den Ständer des Fernmessgerätes auf dem Peildeck. Die kleinen Aussparungen auf den Seiten nehmen später den Qerträger auf. Das Quadrat oben am Bauteil schließt nach oben ab.

    Um die Übersicht zu behalten, was schon an Teilen verbaut ist, werden die Baunummern ausgestrichen.

    Das ergibt die Wackeltöpfe. Die Segmente habe ich nicht wie hier vorgeschlagen stumpf aufeinadergeklebt sondern mit Klebelaschen aud Schreibmaschinenpapier.

    Rechts sieht man die Drehantennen. Diese habe ich in eine Foldbackklammer geklemmt und mit Senkenkleber gefestigt. Das gilt auch für das Gestänge und die Reling.