Posts by modellschiff

    Die unteren Segmente des Wasserbehälterns sollen ebenfalls mit winzigen Laschen zusammen gefügt werden. Diese habe ich abgeschnitten und die Verbindung von hinten hergestellt. Zigarettenpapier halten die Teile zusammen. Auf der Vorderseiten ergeben sich dann keine überlappenden Segmente.


    Durch die oben im Trum bündig zum Rand eingeügte Formscheiben und ihrem Gegenstück am Unteren Rand des Wasserbehälters konnten die Klebelaschen am Turm entfernt werden. Die beiden Formkreise werden verklebt und somit auch die Bauteile.

    Eine Besonderheit zeigt der Turm noch. In der Mitte ragt nach oben ein Schornstein durch,


    Auf 1:250 skaliert werden die Giebelstufen der beiden Portale, hier nur eines als Exempel abgebildet, recht winzig. Oft lohnt es sich, die kleinen Klebelaschen abzuscheniden und stumpf zu verkleben.


    Das Runden des Turmmantel ging nach dem Motto vom großen Durchmesser zum kleinen. Zuerst habe ich das Teil über eine Kante gezogen, die erste Krümmung dann mit diversen Rundstäben immer weiter enger geformt, so dass keine Brüche im Karton auftreten konnten. Insgesamt 36 Fenster mussten ausgeschnitten werden.Die Mühe und die geformten Fesnter machen sich optisch sehr gut.

    Die Längsstreifen um den Mantel sollten etwas länger geschnitten werden. Bei meinem Modell waren sie rd. 1,5 bis 2mm zu kurz.


    Zum Stabilisieren der Rundform habe ich oben und unten in den Turm Formscheiben eingeklebt.

    In Köln scheint man gerne hochaufragende Gebäude zu lieben, nicht nur der streckt seine Türme in den Himmel. Den Heliostum habe ich vor kurzem vorgestellt. Nun folgt von papierdenkmal der Wasserturm in Kalk. Eigentlich soll dieser Turm in 1:160 gebaut werden, passt aber nicht in meine 250er Hafenanlage. Die Originalhöhe des Wasserturm der Chemischen Fabrik Kalk auf der rechten Kölner Rheinseite misst fast 42m. Gedacht war der Wasserturm, der 250m³ Inhalt fasste für ein chemisches Werk.

    Der Turm fällt durch seinen weißen Wasserbehälter an der Spitze auf.

    Und da er im Unterteil aus roten Zeigel errichtet ist, passt er nur zu gutzu meinen Gebäude für die Hafenanlage.


    Hier das Untergestell. Die Spanten bieten einen stabile Unterlage für den Turm.

    Der erste Mauserring ist angebracht.

    Alle Fenster und die Türen werden dreidimensional gebaut. Da ist bei der Höhe des Turmes etwas Geduld gefragt. In die Nischen des Grundringes kommen später die Portale.

    Wenn man bei einem Modell Umbautmaßnahmen vornimmt ist das so ähnlich wie bei einem Netz. Zieht man an einer Ecke, dann wackelt es ganz woanders. Da ich den Turm abnehmbar gebaut habe, ensteht auf dem Dach bei dem erwähnten Kegelstumpf ein Loch. Da habe ich einen Ring geformt, der genau in die Stumpföffnung passt und mit einem Flachkegel verschlossen.


    Da aber mir der Deckel nicht verlorengehen soll, wenn er nicht gebraucht wird

    habe ich unten in die Grundplatte Ein Rechteckgeschnitten, in den der Deckel ins Innere des Haupthauses gesteckt und untergebracht werden kann.


    Apropos # 823a:

    Ich nummeriere meine Modelle. Durchgehende Nummern für Schiffe und Boote. D.h., ich habe bisher 823 Schiffsmodelle gebaut. Wenn jetzt ein anderes Modell dazukommt wie hier der Turm, dann bekommt es einen Buchstaben. ein zweites Modell wie ein Haus bekäme dann den Buchstaben b usw. So habe ich immer die Übersicht wieviele Schiffe ich gebaut habe.



    Mit Hilfe einer Pinzettte kan ich der Verschluss gut aus seinem Versteck holen.



    Dieses Modell lässt sich gut bauen und bereichert nicht nur Hafenszenen sondern ist vielseitig einsetzbar.

    Ein großer Dank geht an Jens Neuhaus, der dieses schöne Modell entworfen und frei verfügbar ins Netz gestellt hat.

    Der Bau des Turmes bereitete keine Probleme. Auch hier sind die Fenster wirder mit Nischen versehen.


    Auf dem oberen Abschluss des Turmes gibt es eine Reling. Damit die genau rund aufgesetzt werden kann habe ich eine provisorische Formscheibe eingelegt und nach dem Ankleben dann entfernt.

    Unter der Abdeckung gibt es Stützen, die rückseitig verklebt werden sollen. Beide Seiten sollen geknickt zusammengebracht werden. Diese Stützen sind auf dem Bogen in jeweils vier Reihen mit vier zu biegenden Teilen gedruckt. Ich habe jeweils zwei ausgeschnittete Reihen rückseitig zusammengeklebt und dann an der Knicklinie auseinandergeschnitten, denn den Turm auf den Kopf gestellt und die Stütze an ihren Platz gebracht.

    Jetz wollte ich aber den Leuchtturm nicht auf seinen Kegelstumpf festverbinden, sondern den Turm als eigenes Teil bauen. Deshalb habe den Turm mit einer Verlängerung versehen, die in Höhe und Durchmesser genau in den Kegelstumpf passt.

    Auf dem Stumpf werden alle 90° Bauteile wie kleine Häuschen angebracht. Damit die mit der offenen Seite gute Führung bekommen, habe ich vom Kegelstumpf einen Kopie gezogen und die dortigen weißen Flächen für diese Bauteile ausgeschnitten und als Formen in die "Häuschen" gebracht. Durch diese "Häuschen" bekommt das Turmunterteil mit dem Kegelstumpf einen sehr guten Halt.


    Die Turmverlängerung kommt aus der Krabbelkiste für Restkarton.

    Zwei Bauteile sind zusammengefügt.


    Das Ganze von oben. Deutlich erkennt man die Grundfläche, auf die der Leuchtturm später aufgesetzt wird.


    Die Grundplatte für den eigentlichen Turm besitzt vier Kreissegmente, die hochgebogen werden müsssen.

    Damit die Distanz zu den entsprechenden Außenmauer immer gleichbleibt, habe ich Distanzstreifen angebracht.


    Auch Ziersäulen sind plastisch zu bauen. So ein Industriegebäude aus dem 19. Jahrhundert spricht mich ästhetisch mehr an als die heutigen quadratisch oder rechteckigen Formen.


    Bei Teil 22 (hier auf dem Kopfe) sollen die kleinen Laschen nicht an die Wand des Sockelhauses geklebt werden. Ich habe sie trotzem angeklebt. Das sieht besser aus und folgt der Linie der Ecken.

    Genau, und das macht den Heliosturm so interessant. Was hat der denn in Köln zu suchen, Richtung Aachen gelegen?

    Helios wurde in der Mitte der 80er Jahre des 19. Jahrhunderts gegründet. Die Firma übernahm die Elektrifizierung von Leuchttürmen, stellte aber selber keine her. Im Grunde stellt der Turm ein großes 1:1 Modell für Leuchttürme dar und war hauptsächlich als Reklamezeichen gedacht.

    Den Turm gibt es in zwei Ausführungen auf dem free Download Bogen, einmal in der Backsteinversion des 19. Jhdts. und einmal mit einem verputzen Unterteil samt Graffitis, wie es heute so üblich ist. Da ich schon einige Backsteinmodelle für Hafeneinrichtungen besitze sollte der neue Turm auch in der Backsteinversion erstellt werden.



    Die Konstruktion insgesamt ist sehr gut. Die Liniencodes geben entsprechende Hinweise, in welche Richtung der Karton geknickt werden soll. Auch die Detailierung ist gut gelungen. So werden die Fenster und Türen mit ihren Nischen gebaut.



    Der Unterbau besteht aus drei Teilen. Hier sieht man zwei Teile.

    Da fehlt noch was. Wo es Fisch gibt, gibt es auch die gefräßigen Möwen, die öfters mal die Reste ihrer aus den Fischkörben gestohlenen Mahlzeit fallen lassen. So ein Minidiorama im Diorama, das wär`s doch. :D

    Ulrich


    Die gelben Rettungsflöße habe ich grau gefärbt. Sie sind von der Rückseite gerillt und gebogen und grau gefärbt. Nur bei dem obersten Floß braucht man das "Innenleben" zu bauen, weil ja die beiden anderen darunterliegen.


    Die drei Schwestern von vorne gesehen.

    Es empfiehlt sich, die Kleinteile auf demSchornsteindeck vor dem Einbau von Schornstein und Booten anzubringen, weil man sie sonst schlecht anbringen kann.


    Hier ein Vergleich mit dem Vorgängertyp M 35. Man sieht , dass es etwas größer und länger war. .


    Vor Jahren baute ich auf Grundlage des cfm Bogens einen Minensucher M 40 als Rohbau, der hier auf der Slipanlage liegt.



    Bei Durchsuchen meines Modellkellers fand ich den dunklen Minensucher vor dem Zerstörer. Der ist wohl von Druck her so dunkel geärbt. Da frage ich mich, wurde der Bogen M40 von cfm zweimal aufgelegt?.

    Das ist auch so gewollt, weil ichg zuerst alle Beuteile anbringen möchte, die allen Booten gemeinsam sind ohne Berücksichtigung ihres Einsatzes.


    Die drei Typen: Kampfboot, Minensucher und desarmiert liegen hier zusammen.


    Das Problem der Reling habe ich so gelöst. Auf vielen Bildern sieht man die Boote mit planen abgedeckten Relings. Da brauchte ich die beigefügten Teile nur einfärben. Twin Marker auf Alkoholbasis färben das Material gut durch. Die bedruckte Seite kommt nach innen.

    Aus diesen Teilen wird die Brücke gebaut. Im Gegensatz zu anderen Modellen polnischer Konstrukteure weisen die Strichcodes daraufhin, in welche Richtung gebogen werden muss. Das erleichtert das Bauen sehr. Mir gefällt auch der Former für den Grundruss. Den habe ich mit kleinen Klebelaschen für die Brückenfront versehen. Die Innenteile der an der Brücke sichtbaren Schanzen habe ich mit Zigarettenpapier hinterklebt und dann eingefärbt.

    Die Brückenfesnster sind ausgeschnitten.


    Die Brückenfront muss besonders geformt werden. Die Markierung dafür befindet sich auf dem Deck, dot wo die weiße Pfeilspitze hinzeugt.

    Hier sieht man die Laschen an der Bugverstärkung.



    Um einen Referenzpunkt fürs Anbringen der Außenhaut zu bekommen ging ich folgendermaßen vor. Die Außenhaut ist von hinten für das innere Schanzkleid farbig bedruck. Da kam eine Klebelasche hin.

    Schon bein Anprobieren stellte ich fest, dass die Außenhaut mit auf gleicher Höhe mit der "Wasserlinie" des Spantengerüstes übereinstimmt. Die Oberkante der Außenhaut muss bündig mit den Decks verlaufen. Dehalb habe ich auf der Innenseite der Außenhaut etwa 5cm nach achtern eine Klebelsche angebracht, die genau so unter das Hauptdeck passt, dass Deck und Außenhaut bündig abschließen.Der Refenzpunkt für die Anbringung der Außenhaut liegt beim Querspant P 7.

    Danach habe ich die Außenhaut zuerst nach vorne hin an der Deckskante befestigt. Danach nach achtern hin, auch wieder zuerst nur an der Deckskante. Danach wurde die Außenhaut an der Grundplatte verleimt.

    Die Minensuchbootevom Typ 40 der KM basieren auf einem Typ M 16 der Kaiserlichen Marine. Im Vergleich zum Vorgängertyp M 35 waren sie weniger aufwändig gebaut. Außerdem bekamen sie wieder mit Kohle befeuerte, dreifach wirkende Expansionsmaschinen. Etwa 132 - 148 Schiffe wurden gebaut So genau weiß man es nicht. Um die 70 Boote überlebten den Krieg und dienten unmittelbar danach weiter als Minenräumer. Die Boote konnten aber zu U-Bootjagd eingesetzt werden. Die Briten nannten die Schiffstypen M 35 und M 40 Kanalzerstörer, was die Vielfältigkeit der Boote unterstreicht.

    Die Ausrüstung varierte je nach Einsatzzweck. So kann man aus dem cfm Bogen ein Boot als Minensucher oder eines als Kampfschiff oder auch als desarmiertes Boot bauen. Während des Krieges trugen die Boote keine Kennziffern.

    Ihre Länge betrug 62, 1m, die Breite 8,5m. die Einsatzverdrängung wird mit 775 ts angegeben. Zwei Marinekessel erzeugen 800PS, was für einen Höchstgeschwindigkeit von 19 kn reichte.

    Cfm bietet die Schiffe als Vollrumpfmodelle an, die man aber mit etwas Geschick als Wasserlnienmodell bauen kann. Um alle drei Versionen bauen zu können muss man Grundplatte und Spanten und Aufbauten und Decks kopieren. Dafür gibt es aber zwei Unterwasserschiffe und dreimal die Außenhaut.

    Die Karton für den Rumpf ist sehr stark. Ich wollte alle Modelle als Wasserlinienmodelle bauen. Dazu wurden der Längsspant und die Querspanten auf der "Wasserlinie" abgeschnitten. Die Bodenplatten bekaen zusätzlicheh Klebelaschen wie auch die Verstärkungen im Vorschiffbereich.


    Es empfiehlt im Gegensatz zur Nummerierung zuerst das Hauptdeck anzubringen samt den daraufstehenden Aufbauten. Dann erst folgt das Backdeck.




    Drei deutsche Zerstörer auf einen Blick. Vornen die letzte Version der Kaiserlichen Marine, dann Typ 34A und dann Typ 36.

    Es fällt auf, dass die wichtigsten Aufbauten bei allen drei Typen an der gleichen Stelle des Rumpfes stehen. Im Grunde genommen wurden nur Back, bzw. Heck verlangert bzw. verkürzt. Die Paramater des Mittschiffen blieben fast unverändert.Bauzeit miens Modelles 24.4. - 31. 5. 24. Baunummer 823.