Posts by modellschiff

    @ Udo,

    du kannst den Bogen ruhig anschneiden. Der Baubericht von Ole zeigt die Knackpunkte und auch Lösungsvorschläge auf.

    Auf dem Bild sieht man, durch den weißen Streifen am Lienal, der bis zu vorgeschlagenen Frpontwand geht, dass die Lichte Weite nu 3,4- 3,5cm beträgt.

    Das Torpedorohr selber aber misst schon 4 cm. Dazu kommt, dass die Rohre nicht bündig angeordnet sind, also noch etwas mehr Länge beanspruchen und dass die Rohre ja auch noch etwas Platz zu den Aufbauwänden brauchen. Da ist also nichts mit etwas Abschneiden am Ausstoß.

    Ole brachte die Idee ins Spiel, den Schornsteinsockel etwas nach achtern zu verschieben. Das hat von der Länge gut gepasst. Da mussten aber nur die kleinen Deckel an der Achterseite von Teil 68 und zwei kleine Aufsätze etwas zusammenrücken.

    Da an der Aufbauwand 27 die Markierungen für weitere Kästen aufgedruckt sind und diese dann das Verschieben von Teil 68 nicht mehr übereinstimmen, habe ich die Wand 27 aus der Reserve überklebt.


    Die beiden großen Klappen befinden sich am Originalplatz.

    Vor dem einbau der Back musste ich erst ganze Weile suchen, bis ich das Teil, auf das Schott angebracht ist, auf dem Bogen fand. Das Layout lässt kaum Raum für die vielen Teile. Dicht gedrängt befinden sie sich auf dem Bogen.

    Auch gab an dieser Stelle kein Schott. Aber mir kommt es unwahrscheinlich vor, wenn es auf dem Zerstörer nicht auch auf der Backbordseite ein Schott gegeben hätte zumal vor dem Ende bzw. Anfang der Minenrutsche. Auch habe ich die beidenHolzdecküberstände mit Stützen versehen.


    Weiter geht es mit den Knobeleien bei diesem Bausatz. Der Abstand zwischen Rückseite Back und dem folgenden Aufbau ist mit 3cm zu kurz für die 4cm langen Torpedorohre. Deshalb habe ich eine "Schablone" gebaut, um heruaszubekommen, wo die neue Aufbauwand der Baugruppe 68 anfangen muss. Das dann entstandenen freie Deckstück wurde mir Teilen der Reserve zugedeckt. Den Ansatzstreifen sieht hinten unterm.

    Torpedorohr.

    Auf der Rückseite der Außenhaut, dort wo das Backdeck aufhört, git es von innen keine Farbe. Ein Stückchen graues Schreibmaschinenpapier behebt die weiße Stelle.


    Die Bullaugen sind ausgestanzt.


    Die Decksteile habe ich kopiert . Dann wurden die Drehvorrichtungen für die beiden Geschütze auf der Back und der Poop angefertig. :Größere Scheibe von unten , eine verdoppelte kleinere mit dem benötigten Durchmesser durchs Deck gesteckt und darauf kam wieder eine etwas größere Scheibe. Nach dem Trocknen geprüft, ob sich die Scheiben drehen lassen.

    Kopierte Decksteile etwas kleiner als das Original ausgeschnitten, die Originaldecks mit Klebelaschen geschnitten und die kopierten Decks von unten an die Originale geklebt. Damit die Klebelaschen gut nach unten klappen ist die Unterlage etwas schmaler geschnitten.

    Das Hauptdeck passt gut auf seinen Platz. Da war keine Nacharbeit nötig.

    Als Bezugspunkt für die Außenhaut achtern bis etwas über die Längsmitte wählte ich die Ecke Poop/Heckspiegel.

    Bei der Außenhaut habe ich die 1,5mm Klebelaschen entfernt und größeres Materiel aus Schreibmaschinenpapier untergeklebt.

    Bei der Außenhaut des Vorschiffes nahm ich ebenfalls die Ecken der Back als Referenzpunkt.

    Bei Zusammfügen des Bugs musste ich etwas von dem Längsspant an dieser Stelle entfernen. Hier hilft die gebogene Nagelschere gut. Auch beim Heck ragte unten der Längsspant etwas über die Grundplatte hinaus.

    Ich habe die Außenhaut zuerst am Deck befestigt und später an der Grundplatte. Die dann überstehenden Außenhautteile wurden dann abgeschnitten. Jetzt ergab es sich, dass zwischen der vorderen Außenhaut und der hinteren ein kleiner Spalt von 2,5 - 3mm entstand. Vorgewarnt durch den Baubericht von Ole hatte ich da die Klebelaschen etwas vergrößert und auch eingefärbt. Aus den anderen Außenhautteilen, die dem Bogen beiliegen konnte ich Füllmaterail entnehmen.

    So ein Modellumbau gleicht einem Netz. Zieht man an einer Ecke, wackelt es irgendwo anders. So ähnlich auch hier. Auf dem Bogen sind die Ablaufeinrichtungen für die Minen beigegeben. Die aber wurden in dieser Form erst zu Kriegszeiten so eingebaut. Zu dieser Zeit aber fuhren die Zerstörer keinen taktischen Nummern mehr an der Bordwand. Deshalb musste ich die Wände ohne Aufdruck benutzen.

    Hier habe ich das cfm Modell auf die Grundplatte des Möwe Zerstörers gelegt. Man erkennt, dass der cfm Zerstörer im Heckbereich schmaler gezeichnet ist.

    Um dann einen Refernezpunkt zu erlangen, klebte ich den Heckspiegel an und schnitt etwas vom Wasserpass ab. Um ein verwindungsfreies Gerüst zu bekommen, setzte ich in jeden Spantzwischenraum eine Innere Seitenwand mit einer Klebelasche für das Deck obendrauf. Der Liniencode der Spanten ist mit starkem Strich gezeichnet. Da musste ich beim Anprobieren der Außenhaut so manchen hauchdünnen span mit der gerundeten Nagelschere wegnehmen, damit sich dier Spant nicht durchdrückt.


    So kleine Ungenauigkeiten merkt man bei einer Reihe von Bauteitelen. Z. B. dieTeile, die hier in die Aussparung gehören sind einmal zu breit und einmal zu kurz.

    Nach dem Zerstörer B 116 der Kaiserlichen Marine kommt jetzt derZerstörer Erich Köllner von cfm unter die Schere. Das Schiff war 118m lang, 11,3m breit .2 Turbinen brachten mit 70 000 PSw das Schiff bis maximal auf 38kn.

    Bewaffnet war es mit 5 12,7cm/L45 Kanonen, 4 mal 3,7cm Doppelflak, 6 2cm Einzelflak und 8 53,3cm Torpedorohren in zwei Viererabschussanlagen. An Bord befanden sich noch 4 Wabowerfer für 60 Minen.

    Einen ausführlichen Baubericht stellte Ole im Jahre 2009 unter Zerstörer Typ 34 A CFM Verlag 1:250 hier ins Forum.

    Als ich den Bogen zum erstenmal in der Hand hatte war ich von der Bauanleitung mit den vielen Zeichnungen beeindruckt wie auch von den vielen Einzelteilen. Ich freute mich auf ein ungetrübtes Bauvergnügen.

    Leider ist nirgendswo ein Konstukteur vermehrkt. Aber an vielen Kleinigkeiten merkt man die Herkunft aus Polen.

    Die Bogen für die Spanten und die Bodenplatte bestehen aus starkem Karton, der z. T. noch verstärkt werden sollte. Vor einem Vierteljahrhundert war es bei so manchem Modellfreund Mode die Spanten usw. zu verdoppeln, als ob sie der Tragfähigkeit des z. B. 160g Papieres nicht trauten.

    Das Modell soll als WLmodell oder Vollrumpfer gebaut werden. Dazu aber fehlt eine zweite Grundplatte. Für das WLmodell schreibt die Bauanleitung, dass die Außenhaut über die Grundplatte hinaus reiche. Ich habe mich für ein Wasserlinienmodell entschieden.

    Die Originale Grundplatte besitzt keine Klebelaschen. Beim Ausschneiden habe ich sie entsprechend mitgeschnitten. Beim Aufsetzen des Längsspantes ragte dieser über die Platte hinaus.

    Ebenso beim Heck. Hat da niemad ein Kontrollmodell gebaut?

    Die Antennen können nach dem Bauplan gekippt werden. Eine Lasche wird abgebogen, die Antenne auf ein Ende geklebt. Aber zum Senkrechthalten gibt es keine Vorrichtung. Deshalb habe ich ein Modell mit geklappten Antennen gebaut,, U 155. Die Deutschland besaß wohl vier Kräne. Die sollten dargestellt werden. Deswegen sind sie aufgestellt wie auch die Antennen.



    Das Fracht-U-Boot sieht man hinten .Vornen der U-Kreuzer, so die Bezeichnung auf dem Bogen, mit dem breiten Deck für die Bewaffnung..

    In den weißen Schlitz vorne recht auf dem "Gefechtsdeck" kommt später einen Klappantenne. Eigentlich hätten die Inneteile auch in denkelgrau gedruckt sein müssen.


    Hier erkenntn man die Halterung für ein Höhenruder. Klebelaschen am Rumpf und die Laschen für das Ruderblatt habe ich dem Verdoppeln hochgebogen wie man sieht.


    Beim zweiten Rumpf schnitt ich dei den Spanten die Klebelaschen ab. und setzte sie später mittig wieder auf.


    Beim Bug zeigte es sich, dass das Abschneiden der vorderen Klebelaschen am Spantgerüst das Aufsetzen erleichterte und die Passgenauigkeit der Außenhülle sehr erhöhte.

    Welche Markierung gilt denn nun? Weiterhin erkennt mann, dass die Biegerichtung der Röhre nicht mit dem Kartonlauf übereienstimmt, so dass es zum Knick beim Formen gekommen ist.

    Da aber die Außenhaut noch darüberkommt, stört das nicht.






    Auch der Röhrenabschluss vornen und hinten musste angepasst werden. Als ich dann das zweite Modell baut, die

    Rumpfteile hatte ich kopiert, schnitt ich bei der Wann die Längsklebestreifen ab und leimte die Röhre stumpf auf. Da passten dann die Abschlüsse wesentlich besser.

    Der JSC Modellbogen Nr. 260 beinhaltet das Torpedoboot B 116 und ein Modell des Fracht- U-Bootes Deutschland, bzw des U-Bootes 155.

    Den Zerstörer habe ich hier schon gezeigt. Jetzt kam das U-Boot an die Reihe. Auf einem Rumpf können wahlweise die zivile des U-bootes bzw. die militerische Version gebaut werden.

    Die Seeblockade GB im 1. Weltkrieg veranlasste das Deutsche Reich e Handelsubooet zu bauen. Am 16. 3 1916 stellte das erste in Flensburg in Dienst.

    Als Handels-U-Boot betrug der Rauminhalt 791 BRT (715NRT). Da die USA damals noch als neutrales Land galten fuhr die Deutschland nach Baltimore und brachte Gummi, Zinn,Nickel und Jute zurück. Dabei fuhr es nur 190 Meilen unter Wasser. Noch eine zweite Reise schloss sich in die USA an. Danach wurde die Deutschland zu einem Kampf- U-Boot umgebaut.

    Nach dem Krieg wurde U 155 britische Kriegsbeute und 1922 verschrottet.

    Ein Schwesterschiff war die Bremen, die auf einer Reise in die USA sank. 6 weitere Boote wurden durch den Kriegseintritt der USA gleich als Kampfboote gebaut.


    Dieser Bootstyp war 65m lang, 8,9m breit und ging 5,3m tief. Die Verdrängung als Kriegsschif wird mit 1503/1880 t angegeben.

    Bewaffnet war U 155 mit 2 15cm und 2 8cm Geschützen, dazu ein Maschinengewehr. Die Hauptbewaffnung aber waren 6 Torpedos mit 55cm Durchmesser.

    Zwei Dieselmotoren sorgten für eine Geschwindigkeit von 12,5kn. Zwei E-Motoren ergaben 5,2kn. Bei 3kn hatten diese einen Reichweite für 65 Seemeilen.

    6+50 Mann Besatzunbg dazu noch 20 Personen Prisenkommando hatten auf dem Boot Platz.



    Das Innengerüst wird wie bei JSC Modellen üblich aus diversen Baukörpern zusammengesetzt. Bei dem gezeigten Bauteil wird nicht klar, welche Teile in welche richtung geknickt werden, weil bei JSC es keinen Liniencode gibt, der die Knickrichtung angibt.



    Die beiden anderen Rumpfteile. Rechts das Bugteil. Die Klelaschen vorne habe ich später abgeschnitten, weil mir das Maetrial zu dick geworden wären, sind doch die Bauteile auf starkem Karton gedruckt.

    Ja, es stimmt, diese Modelle bieten viel Möglichkeiten zum Supern. Es muss ja nicht bis zur letzten Schraube gehen, um ein ansprechendes Modell zu erstellen.

    Ulrich

    Hallo,welche Bismarck meinst du? Sollte es die HMV Bismarck sein, und es kann niemand mehr darüber sagen kann man doch aus den Bauberichten hier im Forum etwas finden. Oben in der Leiste bei der Lupe das Suchwort eingeben.

    Ulrich





    Hier ein weiterer Vergleich vorne das Boot V 108 von Digital Navy. V 108 wurde für die Niederlanden gefertigt und im 1. WK beim Stettiner Vulkan 1914/15 gebaut.

    In der Entwicklung der Boote liegen nur 3-4 Jahre.

    Das Backdeck dieser Zerstörer ist unterschiedlich ausgeführt. Bei V116 , rechts, reicht das Deck bis zur Brücke.

    Bei V 100 ist es so gestaltet, dass einen Art "Versaufloch" entstanden ist, d.h. es reicht nicht zur Brücke.


    Nach der Fertigstellung sollen hier einige Kameraden des Zerstörers mit einem Dickschiff dargestellt werden. Am Kai stehen drei graue Kasernengebäude. Ich habe lange gesucht, wie ich das bewerkstelligen sollte. Da wurde ich auf einer Webseite über die kaiserliche Marine in Wilhelmshaven fündig. Das ist einen Kasernen aus dem sog. Alaskakomplex genau frontal dargestellt. Da gibt es keine fotografischen Verzerrungen.

    Das Dickschiff ist die Goeben, Am Kai liegt links die V116,

    davor V 100 von JSC,

    davor B 100 von HMV,

    Davor A 20 von JSC.

    Rechts am Kai liegt die Triglav der KuK Marine zu Gast. (JSC).