Posts by modellschiff

    Hallo Harald,

    ich wünsche dir gutes Gelingen bei diesem Vorghaben. Wegen der guten Dokumentationlage eines Turmgebälkes wäre es doch denkbar, das Gebälk auch im Modell darstellen und das Dach später einfach lose drüber zu setzen..

    Ulrich

    Im Hintergrund die SMS Goeben und vorne die Dreadnought.




    Es fällt auf, dass die Dreadnought zwar fast an der gleichen Stelle wie die Goeben ihr SA aufgestellt hat, aber die Massivaufbauten des Briten sind wesentlich einfacher gehalten, praktisch nur das verlängerte Backdeck.

    Bei der Außenhaut fängt man am besten am Bug, bzw am Heck an und lässt die Mitte erst frei. So kann man genau die Außenhautteile am Längsspant positionieren. Die Naht wird mit einem schmalen Streifen verschlossen.

    Die Bulleys sind ausgestanzt und mit Folie hinterklebt.

    Das Deck des Mittelaufbaus.

    Links im Bild erkennt man um die Markierung der Bauteile 65 und 68 und analog im rechten Foto schwarze Markierungspunkte. Für was könnten diese gut sein?

    Die Aufbauwände auf Höhe der der Pivotmarkierungen für die 76mm Kanone , dort wo die Klebelaschen aufhören, haben keine Verstärkung. diese Wände bestehen nur aus einer Lage Karton. Der Erfahrung gemäß knicken solche Wände im Laufe der Zeit gerne ein. Dehalb habe ich dreifach verstärkte Kartonstreifen geschnitten und diese als Stützen angebracht.

    In die Aufbauten habe ich Querverstärkungen und eine Mittelsäule als Stütze eingebaut, damit sich das Deck später nicht durchbiegt.

    Die punktierte Lasche der Aufbauwand muss beseitigt werden.

    Dieses Stück Aufbauwand kann man stumpf ankleben.


    Auf dem zweigeteilten Deck des Mittelschiffsaufbaus gibt es ingesamt vier Wendeltreppen nach unten. Diese kann man andeutungsweise wendeln, indem man sie nach unten biegt. Ich habe von unten die Seitenführungen angefertigt.

    Beim Zusammenbau der beiden Deckshäflten ergibt sich ein kleiner Spalt in der Mitte. Da aber ein Stück Reservekarton beiliegt, kann man da ausgleichen.



    Der Kasten 14 am Bug liegt etwas niedriger als die Höhe der dortigen Spanten. Wenn man das Backdeck zuerst einbaut und dann die Streifen und Wulstsüll der Kettenführung fest andrückt könnte es sein, dass sich das Deck durchbiegt. Deshalb wurden diese Teile zuerst angebracht. Nach der BASkizze sind die Kettenführungen mit #30 gekennzeichnet. Auf dem Bogen aber mir #32.

    Hier sieht man das Spantengerüst lt. BA.

    Bei den BA von JSC pflege ich die erledigten Baunummer durchzuistreichen, um einen Überblick zu behalten, was noch erledigt werden muss.


    Dieser Vorbau der Back soll u förmig aufgebracht werden, deshalb hängen die Seitenteile direkt am Deck. Ich habe sie abgeschnitten und oben mit Klebelaschen versehen. Da konnte ich genauer und einfacher arbeiten.

    Exemplarisch: Teile, die an einen bestimmte Stelle kommen werden außen am Spant markiert. Diese Art der Markierung findet man auch bei anderen Bauteilen.

    Zwischen den Bauteolen 11, Rumpfkästen muss dieses Teil 13 eingefügt werden.

    Dazu wird die Laschen nach unten geknickt und in die Mitte des breiten Stücks geklebt. Das Mittelstück dient dann das Distanzstück der beiden Rumpfkästen. Genauso wird mit den entsprechenden Bauteilen des Hecks verfahren. Das Verfahren mit Längsspant(en) und quergesteckten Spanten scheint mit genauer zu sein als diese Kompositbauweise,

    In meiner Modellsammlung fehlte bisher ein Vertreter der britischen Marine, wenn man von der Turbinia absieht, die ja nicht im Dienst der Krone stand. Seit Jahren lag bei mir der JSC Bogen der Dreadnought. Dieses Schiff wird oft als das erste moderne Schlachtschiff bezeichnet. Aufgrund der Erfahrungen aus dem russischen-japanischen Krieg von 1905 kam der damalige erste Seelord, Fisher, zur Auffassung, man brauche eine neue Konzeption von Schlachtschiffen. Er griff dabei auf Ideen des Italieners Cuniberti von 1903 zurück. Nach 12 Entwürfen gelangte man dann 1905 zum Beginn des Baus.

    Das Schiff sollte eine Standardverdrängung von 17000 t aufweisen, vollausgerüstet 21 845t.

    Die Gesamtlänge betrug 160,32, die Breite 25m der Tiefgang 8,07 m.

    Die Bewaffnung bestand aus 10 305mm Geschützen. Drei Geschützrürmen standen in Längsmittellinie. Eines vorne, zwei achtern. Die beiden anderen befanden sich in der Mitte des Schiffe auf jeder Seite. Dazu kamen 27 76 mm Geschütze und 4 450mm Torpedos.

    18 Babcock & Wilcox Kessel brachten über Parsons Turbinen 26 350 PS auf die vier Schrauben. Damit erreichte das Schiff eine Geschwindigkeit von 21, 6kn.

    Im Mai 197 stellte das Schiff in Dienst.. 1921 wurde das Schiff nach einigen nicht gerade kriegsentscheidenden Einsätzen verkauft und 1923 verschrottet.

    Die Lebenszeit der Dreadnought betrug gerade mal 15 Jahre.


    Der Rumpf des Modell wird auf einer Grundplatte durch diverse verschachtelte Quader hergestellt an die die einen Art von Flügel noch Querspanten angebracht werden.

    Anders als Zaphod in seinem Baubericht über dieses Modell habe ich die von JSC vorgesehene Methode übernommen

    Der Heckkasten. Das abgeknickte Teile muss nach oben geführt und dann an geklebt werden.

    Hier die Heckpartie mit den Spanten. Die Außenhaut wird hier nicht geknickt.

    Da ich bisher leider keinen dickschiffe britischer Herkunft besitze, habe ich zum Darstellen der Situation einfach andere Dick aus der Zeit genommen und in Szene gesetzt. Ich möchte so den Kontrast zwischen den Riesenpötten und dem Bootchen symbolisieren.




    Jetzt rauscht die Turbinia herbei.

    Ende des 19.Jahrhundert machte man sich Gedanken darüber, wie man z. B. Schiffe mit leistungsfähigeren Antrieben versehen könnte. Unter anderen gelang einem Mr. Charles Parsons die Entwicklung eines solchen Antriebes. Man nahm ihn nicht ernst, weil so ein Antreib etwas Neues war und praktisch die Philosophie der Kolbenmaschine infrage stellte.

    Das ärgerte Parson so, da er zu zur Schiffsparade zur diamenten Thronbesteigung Königs Victorias von England, das gesamte maritime Establishment mit einer Grenzüberschreitung schockte. Er fuhr nämlich mit voller Kraft und Höchstgeschwindigkeit durch die Reihen der behäbigen Großkampfschiffe der RN. Keine Verfolgungsboot konnte ihn einholen. Letztlich war der Erfolg aus seiner Seite.

    Das etwas über 30m lange Bootchen gibt es hier in 1:250 frei herunterzuladen.

    Im Sommer wurde es schon einmal hier vorgestellt, Ich habe versucht, die situation des Durchbrechen darzustellen.

    Aber zuerst zu dem recht einfachen Modell.


    Man sieht das Backbordheck mit einer kleinen Kurve. Dort kommt später der "Bürtzel" hin. einen Art Wasserabweiser.


    Hallo,

    hat jemand in seinen Büchern Bilder über die Niedergänge auf dem Hauptdeck der Dreadnougt? Die Niedergänge müssen vor dem Einbau des Decks angebracht werden.

    Sie stehen z. B. fast unter den Rohren der achterlichsten SA oder an den Vorderkanten des achterlichen Turmes.


    Ulrich

    Hallo,

    für das laufende Gut nehme ich Gütermann 100 % Polyester auf der 100m Rolle aus dem Handarbeitsladen. Aufder Rolle steht CA02776. Was die Nummer bedeutet ist mir nicht bekannt.

    Für graue Töne benutze ich auch Amann Serlan 200m Art. Nr 1676

    Das gibt es auch im Nähzeugladen in diversen Farben und Stärken.

    Für das stehende Gut benutze ich Kettgarn Nr. 16 aus Baumwolle 183 m (200 yards) 110yards M 782. Ob das noch hergestellt wird ist mir unbekannt. Mein Vorrat stammt noch aus der Zeit von vor 40 Jahren als ich Holzsegelschiffe baute.

    Und Obergarn Nr. 50 1000m aus Baumwolle.

    Günstig hat sich erwiesen, im Garnsortiment im Laden sich die Rollen genau anzusehn und je nach Modell die Stärke des Garnes auszuwählen, weil z. B. die Wanten eines kleines Seglesr nicht so kräftig sein müssen wie bei einem Großmodell; auch muss man berücksichtigen, ob das Schiff mit Stahltauen oder Naturmaterialien beschlagen wurde, auch das macht sich in der Taustärke bemerkbar.

    Ulrich.




    Die Masten und die dazugeörigen Segelt sind als jeweil ein Teil gezeichnet. Die Olfasklinge zeigte beim Ausschneiden hier ihre Überlegenheit gegenüber der 45° Klinge.




    Ein Bauteil des Bogen soll nicht vergessen werden. Wie so oft bei alten Modellbogen von Kriegsschiffen fehlt die Mannschaft nicht. Das war auch bei den Schreibermodellen Ende des 19. Jahrhunderts zu sehen. Aber die Figuren sind hier nicht im Schiffsmaßstab gezeichnet. Da sie aber zum Originalbogen gehören, habe ich sie als eigene Baugruppe ausgeschnitten. .





    Nach über 125 Jahren kommt dieser kleine Modellbogen wieder zu Ehren.

    Am Beispiel der Komandobrücke sieht, dass das nach oben abschließende Deck direkt an der Oberkante der Reling angebracht ist. Natürlich hätte ich das ändern können. Aber ich wollte das Modell so weit wie möglich bauen, wie es aus dem Bogen kommt.


    Hier das Schiff mit den Booten. Die Davits waren wur einseitigt bedruckt beigefügt. Ebenso die Lüfter. Diese Teile habe ich verdoppelt.


    Die Geschütze sind sehr einfach konstruiuert. Die Drahähte als Rohre habe ich im Inneren des Turmes mit einem Stück Karton vor dem Herunterfallen und dem Auseinanderdriften gesichert.


    Was bei dem unteren bild geschachtelt aussieht soll die Reling sein.

    Viele Details wie die Kassemattengeschütze sind gezeichnet. Das Schiff besitzt zwei Aufbaugruppen, eine auf dem Hauptdeck und darüber auf dem, was in auf dem Bogen als Lower Deck benannt wird.. Auf diesem Deck befindet sich die Markierung für das Brückendeck, auf dem Boger Upper Deck bezeichnet. Ich habe die Umrisse von hinten auf das Lower Deck gezeichnet und von unten nochmal eine Art Aufbauwand angebracht, damit die Aufbauwand des darüberliegenden Bauteil fest aufliegt. Die zwei Aufbaukästen besitzen keinerlei Querstreben usw.

    Hier sieht man die Innenverstärkung.


    Alle Decks sind aufgebaut.

    Ahab hatte den Hinweis auf ein historisches Modell aus den USA von 1893 gegeben den Kreuzer C6 Olympia.

    Das Modell passt genau auf eine DIN A 4 Seite

    Das Original war 104,88m lang und 16,17m breit.. Der Ausdruck zeigt eine Länge von 21,8cm, also einen Maßstab von 1: 481.

    Das Schiff wurde am 17.6. 1891 auf Kiel gelegt, lief am 5. 11. 1892 vom Stapel und stellte am 5.5. 1895 in Dienst, aus dem es am 9. 12. 1922 entlassen wurde.

    Der Kreuzer überlebte die Zeiten und dient heute als Museumschiff.

    13.500 PSi verliehen dem Schiff einen Höchstgeschwindigkeit von 22kn. Weitere Informationen kann man aus Wikepedia entnehmen.

    Auch wenn der Maßstab nicht zum Gros meiner Sammlung passt, so soll es doch des Alters der Konstruktion wegen und weil es eine der wenigen originären Kartonmodelle ist, gebaut werden.

    Das Modell ist als Wasserlinienschiff konstruiert. Das Wasser ist auf der Bordwand aufgezeichnet. Eine Grundplatte und ein Spantengerüst gibt es nicht.



    Deshalb habe ich Formstücke unten auf WLHöhe eingeklebt.

    Ja, das Takeln verlangt viel mehr Zeit als den Rumpf zu bauen. Und einen meditative Arbeit ist es auch nicht, weil ich sehr aufpassen muss, dass die Strippen alle richtig verlaufen, nicht schamfielen oder sonwie verdruddelt sind. Eine große Hilfe stellt der kleinen Tropfen UHU dar, der am Garnende solches versteift, damit ich es durch Ösen , Löcher etc. durchfädeln kann.

    Ulrich