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espisto

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1

Montag, 5. März 2012, 17:09

Wie schafft man es, eine wirklich farbtreue (!) Kopie eines Kartonbauteiles auszudrucken?

Hallo, ihr Auskenner!

Ich scanne oft Bauteile von Gebäuden ein, um Kopien davon ausdrucken zu können. Man kann dann probieren und Erfahrungen sammeln, ohne das Originalteil zu "verbrauchen", oder aber den Maßstab und die Dicke des Papieres ändern. Alles sehr nützlich.

Es gelingt mir aber trotz aller von Hard- und Software bereitgestellten Bearbeitungstechniken nicht, einen farbgleichen Ausdruck zu erreichen. Man sieht die Abweichungen immer! Wer kennt Tricks, das Problem zu lösen? Wer hat ähnliche Erfahrungen machen müssen?

Ich verwende zur Zeit ein Multifunktionsgerät (>100 €) von Canon (MG 5350). Vorher hatte ich einen seperaten Scanner von Epson und einen Drucker von Epson, die beide in Zusammenarbeit das gleiche Problem hatten. Auf dem Bildschirm waren die Scans noch farbtreu, nach dem Druck auf mattes Fotopapier aber nicht mehr. Die geringsten Abweichungen gab es noch beim reinen Kopieren, aber auch die waren bei "Ersatzteilen" zu sehen.

espisto X(

René Blank

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2

Montag, 5. März 2012, 17:42

Hallo esposito,

ein farbgleicher Ausdruck wird Dir nur gelingen, wenn Du alle Geräte, die in deinem Arbeitsfluß eine Rolle spielen (Monitor, Scanner und Drucker) kalibrierst. Und selbst dann dürfte es mit Deinen Geräten sehr schwierig werden, denn ich wage mal zu bezweifeln, dass die Scaneinheit Deines MFCs mit Profilen umgehen kann. Aber wie gesagt, Grundlage wäre eine durchgängige Kalibrierung.

Schöne Grüsse

René


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Kram

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3

Montag, 5. März 2012, 18:45

Hej Espisto,

ebenfalls spielt das verwendete Papier bei der Farbwiedergabe eine grosse Rolle, da es das Licht unterschiedlich reflektiert. Fuer persönlich als wertvoll empfundene Bastellbögen, kann man z.B. unterschiedliche Fotopapiere anwenden. Von Seidenmatt bis Hochglänzend, es gibt sie zu Dutzenden. Ein gutes Fotogeschäft hat viele Kataloge mit Materialproben.

Auch halten Fotopapiere besser die Farbe, aber auch dort gilt, vergisst Du Dein Modell rechtzeitig in den Schatten zu Stelle, hat Dein Modell bereits eine andere Farbe angenommen. ;(

Deshalb Espisto, nehme es wie es kommt, und verwende unterschiedliche Papiersorten als Ausdrucksmittel. :whistling:

Beste Gruessse

Kram :)
"Lachen erhöht den CO2-Ausstoss, darum verbietet das Lachen".
Wo der Matto regiert, lebt "das Luegenmärchen vom Bösen CO2".

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kram« (5. März 2012, 18:51)


Peter P.

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4

Montag, 5. März 2012, 19:46

Solange Du nicht die selben Materialien und Geräte wie der Erzeuger des Originalbogens verwendest,
wird Dir kein 100%ig farbtreuer Scan und Druck gelingen.
Ich würde alle Geräte kalibrieren (sofern man das mit Deinen Gerätschaften kann)
Und dann einfach bearbeiten, drucken, vergleichen und das ganze solange bis es Dich zufriedenstellt.
Das Papier ist natürlich auch maßgeblich für die Druckqualität verantwortlich, auch hier gilt: probieren,probieren,probieren...


Ist Rechtschreibschwäche und grenzenlose Blödheit abmahnfähig?

  • »Marco Scheloske« ist männlich

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5

Dienstag, 6. März 2012, 08:36

Aber wie gesagt, Grundlage wäre eine durchgängige Kalibrierung.

So ist es - als Mediengestalter habe ich mit dem Thema oft zu tun. Aber wirklich kalibrierbare Geräte wird zu Hause kaum jemand stehen haben... ein Proof-Monitor z.B. kostet gute 3500,- Euro oder mehr. Scanner und Drucker in dieser Güte sind ebenfalls mit vier- bis fünfstelligen Beträgen anzusetzen.
Gruß aus MG und "In glue we trust"
Marco ("The Baseman")


waltair

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6

Dienstag, 6. März 2012, 10:36

Am besten das Origianal verbaun. Und wenns nicht passt - ab in die Tonne :) Ich hab damit die besten Erfahrungen gemacht.

Aber ernsthaft: Ich glaube, dass nicht einmal 2 Originale absolut identisch sind. Andererseits, wenn man sich z.B. ein Flugzeug anschaut, insbesondere Kampfjets, dann sind das die reinsten Fleckerlteppiche an Farben. Von daher is es fast wurscht, ob bei Scans und Originalbögen die Farben gleich sind.

waltair
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Robert Kofler

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7

Mittwoch, 7. März 2012, 01:49

farbtreue scans

hallo walda!

seas oida, du sprichst mir aus der seele!

ich hab meinen rc starfihter nach plänen qebaut und versucht, alles nur irqendwie möqliche zu qlätten.

dann war ich das erste mal hier in nörvenich einqeladen und durfte das oriqinal betatschen. hallo, eine besser wellblechqaraqe habe ich selten qesehen.

da helfen nur oriqinalfotos. ich denke, kein kolleqe kommt mehr auf die idee, seinen unterwasserrumpf zu spachteln und neu zu färbeln, ist ja nicht mehr oriqinal.

viele qrüsse aus der eifel, robert

p.s. koffer für bhv schon qepackt???

waltair

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8

Mittwoch, 7. März 2012, 07:24

p.s. koffer für bhv schon qepackt???
Nö, BHV wird heuer ausgelassen. Mit einem Freund fahr ich im Juli nach London und Farnborough und da brauch ich die Kohle. Außer die Glücksfee schaut mit einem großen Koffer voll magentafarbener Euroscheine vorbei und lässt den dann auch bei mir :)

waltair
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espisto

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9

Dienstag, 17. April 2012, 18:10

Farbtreue Kopien ?

Danke für die Beiträge zu meiner Anfrage - wenn sie mir auch nicht wirklich weiter helfen.

100%-ige Farbtreue verlange ich gar nicht, aber der Ausdruck sollte wenigstens fast so aussehen, wie er am Bildschirm aussieht! Man sollte meinen, dass das zumindest von einem Multifunktionsgerät mittlerer Preisklasse erreicht werden könnte, d.h. wenn Scanner und Drucker in 1 Gehäuse stecken!?? (Mein Gerät: Canon Pixma MG 5353 für 135 €)

Fotopapier verwende ich schon seit Jahren für solche Ausdrucke, und zwar die matten Papiere, die es in verschiedenen Grammaturen preiswert (!) gibt (Pearl).

Und die Methode "Versuchen und dann Wegwerfen" praktiziere ich auch schon lange mit dürftigsten Erfolgen für mich, aber Erfolgserlebnissen für die Tintenhersteller. Ich versuch's immer mal wieder und werde jedesmal wieder enttäuscht.

Am einfachsten ist es immer noch, ein Modell in einem anderen Maßstab komplett nachzudrucken. Dann macht eine allgemeine Farbverfälschung ja gar nichts aus. Ein Ersatzteil wird aber immer gleich aussehen. Leider hilft diese Methode eben nicht beim nachträglichen Reparieren des Originalteiles.

Also weiter wie bisher. ?(

espisto

Wanni

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10

Dienstag, 17. April 2012, 18:38

Zitat

aber der Ausdruck sollte wenigstens fast so aussehen, wie er am Bildschirm aussieht!


Und genau hier ist das Problem! Man muss den Bildschirm in seinem Bildbearbeitungsprogramm ebenfalls kalibrieren, damit der Ausdruck dem <Bildschirmdruck> gleicht und das ist sehr schwer.
(Watt juh sea is watt juh gätt)
Gerade die TFT Monitore kann man fast gar nicht 100% kalibrieren.

Zitat

aber der Ausdruck sollte wenigstens fast so aussehen


Tja, da hilft nur eins: ausprobieren mittels Probedrucke :S
< Der Computer sagt: NEIN > 8|

  • »Marco Scheloske« ist männlich

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11

Dienstag, 17. April 2012, 19:37

Man sollte meinen, dass das zumindest von einem Multifunktionsgerät mittlerer Preisklasse erreicht werden könnte, d.h. wenn Scanner und Drucker in 1 Gehäuse stecken!?? (Mein Gerät: Canon Pixma MG 5353 für 135 €)




Weit verbreiteter Irrtum. Solche Geräte sind keinesfalls "mittlere Preisklasse" - wirklich GUTE Geräte sind unter 1000,- Euro nicht zu haben, ein Multigerät zu 135,- Euro ist da eher ziemlich weit unten angesiedelt.

Und zum Monitor habe ich weiter oben ja schon was geschrieben.
Gruß aus MG und "In glue we trust"
Marco ("The Baseman")


Riklef G.

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12

Montag, 1. Juli 2013, 15:01

Spät gelesen, will aber doch noch etwas Senf dazu geben:

Als erstes braucht man eine Vorlage zum Kalibrieren. Silverfast z.B. hat solche Vorlagen - leider recht teuer für ein Bild :rolleyes:
Damit kann man dann den Bildschirm kalibrieren. Ist dieser kalibriert, geht es an den Drucker / Scanner. Allerdings müssen beide Geräte von der verwendeten Software unterstützt werden - da gibt es aber auch entsprechende Profile, meist beim Hersteller.

Dann einscannen und das Bild am Monitor vergleichen. Hier kann man den Scanner entsprehcend anpassen.
Dann ausdrucken und wieder mit dem Original vergleichen.

Man kommt so mit "günstigen" Komponenten auf bis zu 90% Farbtreue heran. Mit "günstig" sind aber leider nicht 150 € Geräte gemeint sondern solche, die in der Regel bei 300 € anfangen.

*Senfende*
LG
Riklef
"Der Erfinder der Autokorrektur ist ein Armschlauch."

----------------
Projekte:
Fertig:
Iljushin IL-14 1:33
Lockheed L-1649 A 1:100 (1. Version fertig)
SIBAJAK von Scaldis 1:250

Im Bau:
Hauptfahrwerk einer Boeing B777
De Haviland Comet 4B 1:100

Geplant: so vieles... :rolleyes:

tornado

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13

Montag, 1. Juli 2013, 17:46

100% Farbechtheit gibt es nicht

Da ich bei meinen Bögen immer einen Si-Scann mache
ist es mir noch nie gelungen, die Originalfarben beim Scan zu ereichen.(100% im Scan gibt es nicht!!!)
Ich persönlich gebe mich damit zufrieden :
Wie groß ist die Datei,die ich drucken möchte !
Beim Drucker nachschauen, wie sind die Druckerpatronen noch gefüllt.
findet man beim Drucker unter Utilities den Tintenstand (es mus aber nicht der Wahre sein).
Um die Farbechtheit des Modells zu erreichen, alle Bögen möglichst mit einem Satz Druckerpatronen erreichen.
Wenn das nicht gelingen sollte, einen zweiten Patronensatz aus der selben Charge verwenden !!!
Die noch nicht verbrauchten Tintenpotronen unten und oben mit Klebeband versiegeln und luftdicht in einem Gefrierbeutel luftdicht verscließen.
Aber nicht im Kühlschrank lagern !!!
Bei total leeren Patronen ist diese vorgehensweise nicht brauchbar !!!

Meine Meinung ist: Einen 100 % scan gibt es nicht!!!(Papiequalität und Druckerpatronen)
Man kann auch mit Photoshop in die Nähe kommen !!!!

Gruß

Tornado

Pianisto

Meister

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14

Dienstag, 2. Juli 2013, 08:23

Hallo Ihr,

kauft doch einfach den Originalbogen zweimal, daß dürfte die billigste Lösung sein und man spart viel Zeit oder übersehe ich da etwas?

Gruß pianisto

deteringgase

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15

Dienstag, 2. Juli 2013, 09:03

Moin zusammen,

100 % ig klappt das nie.

Bei Kopien lege ich an den Anfang immer eine kleine bunte Farbprobe aus dem Bogen, damit sich der Scanner daran orientieren kann. Besonders Grautöne kann man damit zumindest etwas verbessern.

Munterbleiben, deteringgase!
SMS König fertig

Walter Schweiger

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16

Dienstag, 2. Juli 2013, 09:22

Ja das Thema Farben! Ich handhabe es mittlerweile so, dass es mir völlig egal ist, wie Scans, Kopien oder Originale aussehen. Ok, Grün sollte am Ende nicht rot sein. Aber wer kann wirklich mit Sicherheit behaupten, welche Farbe richtig ist? Schaut euch die Originale an (Flugzeuge, Schiffe usw.) Wenn es nicht gerade neu lackiert ist, oder jeden Tag geputzt, ausgebessert oder sonstwie hergerichtet wird, schaut das in einem Jahr aus, das glaubst du nicht. Jetzt noch von Originalanstrich zu reden, der auch auf einem Modell Verwendung haben soll, ist unsinnig.

Deshalb, kopiert, scant den Bogen, baut ihn und lasst die Farben so, wie sie sind. Und in einem Jahr ist sogar das Modell ausgebleicht.

walter
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Henryk

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17

Dienstag, 2. Juli 2013, 10:16

...dass es mir völlig egal ist, wie Scans, Kopien oder Originale aussehen

Das ist korrekt. Mir geht es aber vor allem darum, ein (z.B. beschädigtes) Teil des Originalbausatzes zu ersetzen – und dann gibt es schon in der Regel riesige Probleme. Mein alter Scanner (Canon) war (bestimmt durch Zufall) perfekt, so habe ich z.B. die Rotoren bei FW „farbtreu“ und ohne Nacharbeitung mit einem Bildbearbeitungsprogramm ersetzen können. Bei meinem Nachfolger (ein Kombigerät, auch von Canon) geht es nicht mehr...
Herzlichste Grüße
Henryk

Alle meine Flugzeugmodelle

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18

Dienstag, 2. Juli 2013, 10:52

Es hat schon seinen Grund, dass "Reprograf" ein Ausbildungsberuf ist... ;)
Gruß aus MG und "In glue we trust"
Marco ("The Baseman")


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Bildbearbeitung, Drucker, Scanner

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