Posts by Walter Schweiger

    Das mit der Eltz war ich :) Die könnte durchaus ein paar Stützen oder Würfel oder was auch immer vertragen. Is zwar schon lange her, dass ich die gebaut hab, aber irgendwie is mir die schon wabbelig in Erinnerung.

    Ein "Problem" bei einer Überarbeitung der Aggstein könnten die vielen verschiedenen Ebenen sein. Da müsste man eine durchgehende Ebene finden und darauf aufbauen. Aber das sind dann auch wieder Schachteln und Würfel, oder Ausnehmungen, wo ein Graben daruntergeklebt wird. Auf gut österreichisch - des is zaaaaach :)

    Ich würde den Bogen gar nicht so "zerpflücken". Ganz einfach deswegen, weil keiner weiß wer den konstruiert hat, wieviel Erfahrung er in dieser Sache hatte und weil der Bogen gut 50 Jahre oder mehr auf dem Buckel hat. Damals hat man garantiert anders konstruiert und gedacht als heute. Auf jeden Fall einfacher....


    walter

    @MOC: ich hätte den Supersternenzerstörer mit Inneneinrichtung, 2 Tie Fightern und 2 Probedruiden und über 15.000 Teilen und das Apollo 11 Lande- und Servicemodul mit rund 7000 abzugeben. Der Preis wäre verhandelbar, nur ich sag's gleich - geiz is in dem Fall nicht geil. Die Dinger haben mich ein Vermögen gekostet - und da würde ich schon gerne, wenn nicht den vollen Preis (den eh niemand zahlen würde) so doch einen halbwegs angemessenen Gegenwert haben. Versand könnte ein wenig mehr kosten.... is halt schon ein ordentliches Gewicht.


    walter

    @reinhard: der Bogen stellt die Aggstein als vollständige Burg dar. ABER: es ist eine eher romantisierte Version, die auf den Zeichnungen und "Rekonstruktionsversuchen" von Eduard Reithmayer basieren und mit der mittelalterlichen Burg kaum was gemein hat. HIER wird ein Modell vorgestellt, wie sie wahrscheinlich wirklich ausgesehen hat.


    walter

    Die Heldenmethoden gefallen mir nicht. Er ist ein Influencer im besten Sinn und DAS sind Sachen, die ich zutiefst verabscheue. NIEMAND sagt mir, was mir zu gefallen hat oder nicht. Ich bilde mir mein EIGENE Meinung. Das und selber Denken ist leider eine Gabe, die es nicht mehr oft gibt. Lieber jemanden hechelnd, sabbernd und Hurra rufend nachlaufen und schön brav Ja und Amen zu allem sagen.


    walter

    Bei spitzen Teilen ist es ganz hilfreich, das vorderste Stück des Teils nicht spitzig zuzuschneiden, sondern soviel wegzuschneiden, dass es ca. 0,5 - 1mm gerade ist. Damit bekommt man eine perfekte Spitze. Warum? Weil man die Papierstärke berücksichtigen sollte, die, zusammengerollt, immer noch vorhanden ist. Für eine perfekte Spitze müsste das Papier ganz vorne die Stärke 0 haben - geht natürlich nicht....


    Wenn man sich das antun will, kann man mit ein wenig Geschick das Papier ein Stück weit spalten um so die Papierstärke zu verringern. Nachteil dabei ist, dass dieser Bereich extrem dünn wird , und der Teil leicht zermatscht werden kann.


    walter

    Dieter: alle 3 Tesaburgen werden quasi um "Kerne" gebaut. Die verleihen den Modellen eine recht ordentliche Stabilität und man kann die Modelle dann auch mal rustikaler anfassen. Mich hat diese Art der Konstruktion immer fasziniert und macht ein wenig den Reiz der Tesaburgen aus.


    Das krasse Gegenbeispiel ist die Eltz von Schreiber, bei der bis zum Ende viele Abschnitte fast in der Luft hängen. Was der Imposanz der Eltz aber keinen Abbrucht tut!


    walter

    Servus Guhard!


    Ich möchte dich jetzt nicht irgendwie depremieren oder dir die Freude nehmen, aber ohne Erfahrung in irgendeiner Richtung (sei es Kartonbau oder 3D zeichnen) wird das eine ziemlich steinige Angelegenheit. Ich hab mir die Flamingo angesehen und schon ein paar "Feinheiten" entdeckt, die Erfahrung beim Konstruieren brauchen (Tragflächenenden, Cockpithaube)

    Probier zuerst ein paar leichte Kartonmodelle zu bauen, damit du ein Gefühl für Formen bekommst und siehst, was aus Papier/Karton möglich ist.

    Ich kann nur für mein von mir verwendetes Programm sprechen - Rhino 3D. Das erfordert VIEL Zeit um es so zu beherrschen, damit dann am Ende auch ein Modell herauskommt (und bei anderen Programmen is es im Grunde auch so). Und als ersten Tipp gebe ich dir gleich mit - verabschiede dich von Details! Vergiss den ganzen Krempel und beschränk dich auf das Wesentliche. Ein wenig "ausschmücken" geht immer, umgekehrt wird's heftig. Weiters solltest du beim Anschaun des zu konstruierenden Modelles schon erkennen können, wie man es in einfache Formen zerlegen kann. Dann kommt noch die Berücksichtigung der Papierstärke dazu, wie sind die konstruierten Flächen ausgerichtet, damit sie auch richtig abgewickelt werden (es passiert mir oft, dass sie spiegelverkehrt sind), passen die Teile (speziell große, wie Tragflächen) überhaupt auf das Blattformat, auf dem ich alles ausdrucke (A4 oder A3).... ich könnte dir jetzt seitenweise erklären, was es noch alles gibt.....


    Natürlich will ich dich nicht davon abbringen, es doch zu versuchen (auch ich hab irgendwann einmal angefangen - so 2006 oder 2007 herum), aber da hab ich schon seit Jahrzehnten Kartonmodelle gebaut und sehr viel Jahre CAD gezeichnet (berufsbedingt).


    walter

    Grüß euch!

    In den Grumman werken wird fest geschraubt, korrigiert (jeden Tag finde ich irgendwas, das nicht stimmt oder irgendwie anders ist) und so nebenbei hab ich mit der Bauanleitung und der Nummerierung der Teile begonnen. Jetz is alles fertig und.... wie könnte es anders sein, ich hab 2 Fehler (köntnen auch mehr sein, würde mich nicht wundern) gemacht Natürlich die ganz Üblen, so dass ich mehr als die Hälfte neu nummerieren darf.

    Wer will, darf auf dem Foto danach suchen...


    Ich hätte das Ganze von Anfang an wirklich bewusst falsch machen sollen, dann wäre jetzt wahrscheinlich vieles richtig.

    walter

    Grüß euch!

    Weiter gehts in den Chaoswerken ... du meine Güte, solch ein Drunter und Drüber vermischt mit völligem Chaos und der Erkenntnis, dass ich irgendwie nicht mehr weiß was ich tu, hab ich noch nie gehabt. Leute, DAS Ding hält mich echt auf Trab.


    In den letzten Tage hab ich weiß Gott wie viele Teile neu gemacht, abgeändert, vereinfacht, nur um dann zu merken, dass alles gequirlter Quatsch ist und ich wieder alles ändern kann. Während ich da so rumändere komme ich aber drauf, dass es noch einen anderen Weg gibt und es anders auch geht, womit ich die vorherige Änderung ändern kann. Das aber dann trotzdem nicht so passt..... irgendwie bewege ich mich in einer Möbiusschleife, die aber in einem Eschergebäude eingebettet ist (wer sich jetzt nicht auskennt weiß wie es mir geht).

    Das Blöde daran ist, dass ich jedes Mal die Anordnung der Teile teilweise neu machen und Rhinodateien exportieren und die in Photoshop mit den bestehenden Zeichnungen in Einklang bringen muss. Es is eine Freude :S


    Der bisherige Probebau (is der zweite Anlauf, weil der erste im hinteren Teil völlig in die Hose gegangen ist) schaut aber schon recht passabel aus. Ein recht großer Teil, der den Fahrwerkschacht, die Abdeckung für die Tragflächen und die Oberseite der Lufteinlässe verbindet und irgendwie nach "echtes Problem" ausschaut, hat sich als äußerst leicht zu bauen erwiesen. An der Unterseite hab ich den noch nicht angeklebt, weil hier vorher noch der Fahrwerkschacht eingebaut werden sollte. Geht im Prinzip später auch, aber so is es leichter.

    Die Tragflächen sind ebenfalls recht stabil und wenn man sie leicht nach hinten schwenkt, vermeidet man ein eventuelles späteres Durchhängen. Wobei das kaum sein wird, weil die Aufhängung recht ordentlich verklebt werden kann.


    walter



    Ich kann euch den ganzen Außenlastenkram als Download zur Verfügung stellen. Auf den Bögen ist einfach kein Platz mehr dafür. Die 7 Bögen sind bis oben hin vollgestopft.

    Ja aber mach doch einen 8. Bogen.... kein Problem, aber dann will ich kein Gemecker über den Preis hören... weil früher kostete alles 5,50 Schilling oder so....


    walter

    jetz mal ehrlich: es geht bei dem Wettbewerb genau um nix - ok, Comics warten auf den Sieger. Aber sonst? Wozu soll man da taktieren?

    Irgendwie weiß ich ja, warum ich bei solch einem Sche.... nicht mitmachen will.


    walter

    Grüß euch!

    Weiter gehts in den Grumman Werken. Der vordere Rumpf ist zusammengeschraubt. Und gleich vorweg - das Ding wird kein Anfängermodell. Ok, probieren kann man es ja :)


    Ein Problem hab ich, dass aber einerseits meiner absoluten Unfähigkeit sauber zu bauen und andererseits am verwendeten, stärkeren, Papier liegt. Der vordere und hintere Rumpfteil passen nicht so richtig zusammen (deshalb auch die ausgeschnittenen Stellen). Angefangen hat es mit einem viel zu großen Rumpfspant (statt die Papierstärke doppelt abzuziehen, hab ich fast 1mm dazugetan). Ich hab den zwar durch den passenden Spanten ersetzt, aber dadurch hat sich alles verzogen und jetzt ergibt das einen Riesenmurks. Grundsätzlich passt aber alles.

    Ein paar "Details" bei Molly muss ich von den Linien stärker machen, so sieht man nix ;)

    Ansonsten schaut alles schon recht sauber aus.


    walter

    Bei pdf Dateien kann man Schriftarten beim Abspeichern einbetten. Speziell bei "exotischen" Schriften ist da nützlich. So kann der Empfänger alles korrekt sehen. Als "russische" Lösung kannst du die Schrift runterladen (da gibts nicht so ganz koschere Seiten wo man die bekommt) und dann extra mitschicken. Innerhalb eines pdf kannst du aber nix mehr ändern. Das is in Beton gegossen.


    walter

    Also wenn "Maverik und Goose" am Cockpit stehen, wäre dies mein erstes Geli-Modell.

    LG KaEm

    Die zwei Namen stehen nicht drauf. Auch deshalb, weil der Film eine absolute Gurke is... nix für ungut, aber schon damals hab ich mich über die teilweise haarsträubenden Fehler geärgert. Noch dazu gibt der Anstrich sowas von nix her. Es steht zwar VF-1 drauf, aber den recht farbenfrohen Anstrich des Wolfpack haben sie weggelassen.

    Aber du darfst das Modell trotzdem kaufen :)

    Wie auf den Fotos leicht zu erkennen ist, wird die Tomcat zumindest im mittleren Rumpfabschnitt völlig GELI untypisch gebaut. Ich hab mir lange überlegt, ob die klassische Art überhaupt möglich ist, aber die einzelnen Abschnitte würde man nie sauber aneinanderkleben können. Die Teile wären ähnlich wie jene der F-15 oder F-18 - und die sind schon recht schwer zu bauen. Deshalb hab ich alles in mehrere Teile aufgeteilt, die, wie bei den polnischen Modellen, über ein Spantengerüst geklebt werden. Is glaub ich die beste Lösung. Und wenn ich mir das Foto des Prototypen anschau, dann war der ähnlich konstruiert.


    walter

    Grüß euch!

    Nach dem Probebau der Do 17Z wird heute ein wenig Geschichte geschrieben. Mit der F-14 starte ich den Probebau jenes Modells, dass auf den alten Preislisten mit der #61 angekündigt wurde. Damit schließt sich die letzte offene Lücke und ich hoffe, dass dieses Modell einen besonderen Platz einnehmen wird. Dass gerade ich selbst es sein soll, der sich damit einen lang ersehnten Wunsch erfüllen darf, hätte ich mir damals, als ich das erste Mal die Ankündigung auf einer Preisliste gesehen habe, nie und nimmer gedacht. Warum auch immer es so gekommen ist, ich freu mich und bin ein gaaanz klein wenig stolz darauf.

    walter

    Ein paar Fotos der Do 17Z. Nachdem ich ja alles nicht so ganz ernst genommen habe, mir Wettbewerbe grundsätzlich ein Gräuel sind (ich mag mich nicht mit irgendwelchen Leuten vergleichen, wozu?) und das eher ein Probebau war, möge man mir Fehler und Sonstiges verzeihen.


    walter

    Woita,


    das Trumm macht echt was her!


    Du hättest ja noch etwas Platz - soll der Kater in clean config kommen oder kommen noch ein paar AIM-7/ 9/ 54 dazu?

    Der freie Platz is mittlerweile fast zugeräumt. Das Fahrwerk fehlt noch und dann sind die 7 Bögen bis oben hin voll. Jesses!!!!! Ich seh gerade, dass die Sitze auch fehlen... uh das wird knapp werden...

    Sternspritzer und ähnliche Bummkrachkaputtmachgeräte kommen da nicht rauf... sorry.. ihr kennt meine "Firmenpolitik" :)

    Grüß euch!

    Yo, jetzt würde ich gerade ein wenig beduselt eine Tasse Kaffee (oder mehrere) in mich hineinschütten, irgendetwas dazu essen, wahrscheinlich mit irgendjemanden über den gestrigen Tag der Ankunft und das erste fröhliche Beisammensein am Abend reden und danach ins Technoseum latschen um mir all die Modelle, die dort ausgestellt sind, anschaun. Eventuell würde ich am kleinen GELI Stand, wo man die neuesten GELI Modelle bekäme, einen Probebau machen. Und am frühen Vormittag bemerken, dass es im Museum staubtrocken ist ;)

    So sitz ich in irgendeinem Wohnblock im Nordosten von Klagenfurt, schlürfe Kaffee, starre auf den Bildschirm und schreibe diese Zeilen.

    Neulich hab ich jemanden sogar von unseren "Bier aus dem Kofferraum" erzählt, von Henry und Hans Gerd und all den anderen die nicht mehr unter uns sind.... und wie die Treffen so waren - ein paar Gschichtln sind ja dabei, die schon legendär waren. Leider auch eine, die mir persönlich einen ziemlichen Knacks gegeben hat und über die ich mich heute noch ärgere... aber das is ein anderes Thema....

    Letztes Jahr waren wir noch "guter Hoffnung", dass sich heuer wieder ein Treffen ausgehen würde. Die Zeichen, dass der ganze Corona Scheiß im Sommer ausgestanden wäre, standen dafür. Naja, und dann kam der Oktober, November und den Rest kennen wir, bzw. sind ja mittendrin. In Österreich werden am 19.Mai nach 7 Monaten die Hotels, Kultureinrichtungen und Wirtshäuser endlich wieder aufmachen - mit vielen Auflagen allerdings. Der Handel hat ja schon länger offen. Was sich da abspielen wird, kann sich eh jeder selbst ausmalen :)

    Eine Hoffnung bleibt, und da bin ich mir einigermaßen sicher, dass es nächstes Jahr ein Treffen geben wird. In allen Ländern wird geimpft (ich bin nächste Woche dran) und damit vermindert sich die Möglichkeit, dass es zu einem weiteren, eventuell noch schwereren Ausbruch kommt.


    In diesem Sinne - bleibs gsund und i hoff, dass ma uns nexts joa in mannheim segn und a poa gepflegt bier saufn kennan (der musste raus)
    walter

    Grüß euch!

    Im "an welchem Modell arbeitest du gerade" Tröööt hab ich es ja schon angedroht - die F-14 ist im Konstruktionsendstadium. ENDLICH!!!!!! Gute Güte, das Ding hat mich wirklich Nerven und die wahrscheinlich letzten originalfarbenen Haare (jetz weiß ich endgültig nimmer, welche Haarfarbe ich hatte) gekostet.


    Ich möchte hier nicht großartig über die Konstruktion usw. schreiben, dass mach ich dann ausführlich auf meinem Blog. Da is der letzte Eintrag auch schon 1 Monat her.

    Ich denke die Fotos sind eh aussagekräftig (welch ein Scheißwort)


    walter

    Sg. Herr Friedel (uii was sind wir aber förmlich :) )


    als Feinheiten wären da: wenn man die Karre herumschiebt, drehen sich am Dach zwei Antennen, hinten gibt es einen Zugmechanismus, der beim Betätigen an der Unterseite eine Klappe aufmacht, wo dann ein kleines Wägelchen rausrollt (da is so eine Gespensterfalle drauf montiert) und mein Lieblings"dings" ist ein Druckmechanismus auf der linken Seite, der auf der rechten Seite eine Tür aufmacht, bei der dann ein sich in Fahrtrichtung drehender Sitz rauskommt.

    Inneneinrichtung ist üppig und eine funktionierende Lenkung eh obligat.


    walter

    mit diabolischen Grinsen abtredend, weil Werbung für dänische Bauklötzle an Hrn. Friedel erfolgreich angebracht :)

    Den Ecto-1 hab ich schon gebaut - grenzgenial! Da gibt es ein paar echte Feinheiten dabei!

    Auf dem Bild ist gaaanz links noch ein kleines Space Shuttle zu sehen - das ist aus dem "Women of NASA" Set.

    Das große Shuttle kommt auch noch und die Star Wars Helme und die Marvel und DC Helme und..... es wird wieder ein teures Jahr :) Aber mittlerweile trenn ich mich auch von Sets, die ich mit Sicherheit nicht mehr zusammenbauen werde.


    walter

    Zum Thema Verstärkungsspanten: die kann man, vor allem wenn sie zu groß sind, mit einer feinen Feile rundherum abfeilen und so anpassen. Damit man die besser platzieren und ankleben kann, empfiehlt es sich in die Mitte ein fingergroßes Loch zu schneiden. Und vor dem Einkleben immer probieren ob sie überhaupt passen.... sind so die kleinen Tricks die immer funktionieren.

    Generell sollten bei den Teilen (BEVOR sie mit dem vorherigen Teil zusammengeklebt werden) zuerst die Verbindungslaschen eingeklebt werden und dann die Verstärkungsspanten.


    Und das Wichtigste überhaupt - alles Minimum auf 120 - 160g Papier ausdrucken. 80g is viel zu dünn und eine Katastrophe vorprogrammiert.


    walter

    Ein wenig Senf möchte ich auch zu diesem Thema dazugeben. Ich verwende dazu Photoshop. Dadurch, dass es ein Pixelbasiertes Programm ist, kann man damit seeehr genau arbeiten. Die Scans mache ich mit 400dpi (reicht völlig - für mich zumindest). Für Vektrografiken is natürlich Corel die beste Option.


    In Photoshop arbeite ich mit verschiedenen Ebenen die man je nach Lust und Laune übereinander legen kann. Eine für die Umrandungen, mehrere für die jeweiligen Farben und Effekte wie Verschmutzung.


    Das ist es im Grunde. Und wenn man mit Umfärbelungen beginnt, sollte es zuerst ein leichtes Modell sein, damit man die - notwenidigen - Funktionen lernt. Denn Photoshop ist in dieser Hinsicht ein Monster. Da is nix mit "ey, ich mach da mal ne Bismarck in Regenbogenfarben". Ein grandiosen Scheitern - wie das Schiff selbst - ist vorprogrammiert.


    walter

    So selbergeschnitzte "Schlapfn" schaun schon besser aus...


    Zu den Änderungen wär noch zu sagen, dass Hr. Wittrich da wie wild auf den diversen Folien rumgekratzt hat, wenn er was umgezeichnet hat. Schaut oft ziemlich wüst aus. Das Original war dann weg und wurde, wie Rene bei der Saab Tonne erwähnt hat, nicht mehr neu nachgezeichnet.


    Ein Beispiel von der Fokker 50 - hier sieht man irgendwas Rundes und wahrscheinlich eine Farbkante. Ich vermute, dass der ursprüngliche Entwurf der Anstrich des Prototyps war und nachträglich auf jenen der Austrian Airlines geändert wurde, als sie bei der AUA in Dienst gestellt wurde.

    Prototyp

    walter

    Grüß euch!

    Es is zwar kein LEGO Technik Modell, dafür aber einer der heilige Gralese aus Dänemark. Der legendäre 928 Space Explorer. Dass dies alles seinen Preis hat, is auch klar..... fragt mich nicht ;( Die Schachtel is auf Grund des Alters schon ein wenig in Mitleidenschaft gezogen, aber ansonsten fehlt nix.


    Ich wollte den als kleiner Walti immer haben (hätte damals wahrscheinlich ein Gulasch und ein Bier gekostet) hab den aber nie bekommen. Egal, jetz hab ich ihn.


    walter

    Ich möcht ja nicht den große Klugscheißer hier raushängen lassen, aber als die GELI Caravelle entstanden ist, war von Internetz, Fotos darin und ähnlichen unermesslichen Quellen weit und breit noch nix zu sehen. Die - generelle - Unterlagensuche dürfte sich erheblich schwerer gestaltet haben als jetzt und dass man eine Air France Caravelle im Original zu Gesicht bekommen hätte, bedurfte wohl einer Fahrt (hier in Österreich zumindest) nach Wien. Und in den 60er Jahren war das schon eine ziemliche Weltreise.

    Man darf nicht vergessen, dass die GELI Modelle über 50-60 Jahre alt sind und es damals eine für uns völlig andere Welt/Zeit war. Es reicht, wenn man nur 30 Jahre zurückgeht. Und das war 1991...


    walter

    ääähmmmm...... also nur damit ihr wisst in welcher geistigen Zwielichtzone ich lebe - da baut man wie ein Irrer, schaut, dass man richtig weiterkommt um damit bis Ostermontag fertig zu werden und fragt sich, wie zur Hölle all die Bauberichte der Anderen bis dahin fertig werden sollen. Freude macht sich breit, weil .... ich gewinne weil ich bis Ostermontag als Einziger fertig bin :thumbup:


    Aber irgendetwas kommt einem da nicht so ganz koscher vor und einem kleinen Lichtschein (eine 5W Funzel die gerade noch so Licht von sich gibt) folgend, schaut man ins Regelwerk.


    PFINGSTMONTAG


    hmm, ja, aha, also PFINGSTmontag is jetzt aber schon was anderes als OSTERmontag. Definitiv. Da rüttelt nix und niemand daran. Das steht tatsächlich da....


    ... und man lässt augenblicklich alles liegen und stehen und schreibt das hier :)


    Sekunden später stellt sich ein gewisser Schlendrian ein und all der, durch akute Leseschwäche verursachte Stress, fällt felsbrockenähnlich von einem ab. Die typische österreichische Gemütlichkeit macht sich breit und man sagt sich, paaaast, hiaz hau i den Huat drauf und moch muagn oda sunst wonn weita. In über einem Monat schaffe ich es die Räder und Tragflächen (bei denen inzwischen die Motorgondeln angeklebt wurden) auf den Rumpf zu kleistern. Darüber hinaus geht sich da locker eine Korrektur der Cockpithaube auch aus. Die Streben sind da schon sehr unterschiedlich dick und sollten irgendwie gleichmäßig sein. Eventuell ändere ich noch die Verkleidungen zwischen Rumpf und Tragflächen. Kommt darauf an, wie die Originalen passen (hab aber in Erinnerung, dass die schon sehr grenzwertig sind)


    In diesem Sinne :)


    walter