Posts by Marco Scheloske

    Sieht super aus! Bekomme ich glatt Lust, meine nochmal zu bauen. Oder zumindest die Hangarsektion nebst Pylon, den Hangar habe ich bei meiner nämlich geschlossen gebaut und nicht offen. Die offene Version könnte ich als separates Modell zusätzlich bauen und separat präsentieren...


    Diese Bauteile, die aussehen wie Doppel-T-Träger habe ich nicht am Stück und hohl gebaut, sondern in Einzelteilen mit Kartonverstärkung.

    So werden die Bauteile sehr viel gerader.

    Das habe ich aus demselben Grund sogar in der Originalgröße so gemacht.


    Der Bau wird sicher weiter so gut klappen..Jan hat das Modell wirklich gut durchdacht und logisch konstruiert. Ich habe es damals sogar am Schluss ohne Anleitungen geschafft, da Jan mir die letzten Bauteile vorab geschickt hatte, als die Anleitung noch nicht fertig waren. Wir wechselten aber in der Druckerei die digitalen Druckmaschinen zu der Zeit aus und ich wollte das Modell unbedingt auf der Maschine fertig drucken, auf der ich es begonnen hatte, damit die Optik sich nicht mittendrin ändert.

    Problem bei all diesen Ideen mit Schwerlast-Luftschiffen ist: Selbst wenn sie schwerste Lasten in entlegenste Gebiete transportieren können müssen beim Entladen stets gleich schwere Ballastmaterialien aufgenommen werden, sonst schießt das Ding wie eine Rakete in die Höhe. Für eine 100 t schwere Last also 100 t Ballast (Wasser üblicherweise). Wenn es den am Entladepunkt aber nicht gibt, dann kann die Fracht dort nicht entladen werden.

    Einfach normalen lösemittelhaltigen UHU verwenden, der klappt super. Alternativ für kleine Flächen, da einfacher zu dosieren, UHU Flinke Flasche (lösemittelhaltig). Ich fülle letzteren immer in kleine Flaschen mit Dosiernadel um, die man normalerweise für Dampfer-Liquids verwendet. Damit kann man punktgenau dosieren.

    Leider waren die Besucherzahlen vor allem am Samstag, wie man mir sagte, nicht sehr gut, am Sonntag war zeitweise einiges los, aber halt nur zeitweise.

    Der Umzug von Mainz zurück nach Niederolm hat der Ausstellung nicht gut getan. Ich habe, als sie noch im Mainzer Schloss war und auch später im Zelt auf der Messe, mehrfach dort ausgestellt und es war stets SEHR voll gewesen.


    Sollte sie 2026 wieder stattfinden überlege ich wieder Mal mitzumachen. Habe jetzt länger aus verschiedenen Gründen pausiert.

    Die Sonderausstellungen sind immer in der Dorenburg, deswegen weist das Museum nie auf diese separat hin.


    12.10. war der Tag der Eröffnung. Wärt ihr eine gute Stunde früher dort gewesen hättet ihr gut 100 Personen angetroffen. 😊


    Bei den Beschriftungen bin ich ganz bei dir. Leider war es so, das trotz vorab übermittelter Liste zu den benötigten/gewünschten Angaben zu den Modellen nur relativ wenige Leihgeber diese Informationen auch tatsächlich komplett beantwortet haben. Daher fehlen diese bei vielen Modellen. Ebenso kamen leider nur selten Angaben zu den Bogen zurück, also zu Besonderheiten, Teilezahlen oder ähnlichem, sondern meist nur zum Vorbild. Last not least hat eine Reihe Leihgeber gar keine Angaben geschickt, so dass dort nur die Namen der Modelle/Vorbilder vorlagen. Im Endeffekt sorgte dies alles dafür, dass die Beschriftungen nicht ganz so geworden sind, wie wir uns das ursprünglich gedacht hatten. So etwas gehört halt mit zu den Unwägbarkeiten eines solchen Projektes, davor ist man nie gefeit.

    Objekte brauchen Raum zum Wirken. Ein Museum ist nicht das heimische Bastelregal, wo alles dicht an dicht steht.


    Das die Auswahl dir nicht gefällt ist schade, aber den Rückmeldungen nach (auch vor Ort) scheinen wir insgesamt damit nicht sooo falsch zu liegen. Den Geschmack eines jeden einzelnen kann man nie treffen.


    Warum du schreibst "TEILS gut gebaute Modelle" erschließt sich mir nicht. Ich sehe kein einziges schlecht gebautes in der Kollektion.

    Cool! Meine 1:430-Version steht ja gerade in Grefrath im Museum.


    Falls beim Bau Fragen aufkommen melde dich, es ist zwar schon eine Weile her, aber ich erinnere mich noch gut daran und hab mir auch einige Notizen gemacht.


    In die Antennen habe ich Carbon-Vierkantstäbe eingebaut, damit sie auch nach vielen Jahren noch gerade sind und auch einen leichten "Dupps" bei Transport und Aufbau vertragen (oder wenn Besucher bei einer Ausstellung mit dem Fingern gucken müssen).


    Und ja, auch in 1:430 waren einige Antennen eine Herausforderung in puncto "gerade werden".

    Schön, dass dir unsere Ausstellung gefällt. Wir haben uns die Auswahl aus den vielfältigen angebotenen Exponaten nicht leicht gemacht und gehofft, einen interessanten Querschnitt getroffen zu haben. Es freut mich zu lesen (und heute vor Ort auch mehrfach gehört zu haben), dass uns dies scheinbar gelungen ist.


    Ich finde auch den Rahmen in der Dorenburg und dem direkt daneben liegenden Spielzeugmuseum sehr angemessen.

    Der Aufbau ist vollbracht, heute wurde die Presse in einem ausführlichen Event mit einer äusserst interessierten Reporterin der Rheinischen Post informiert und Sonntag ist ab 11 Uhr die offizielle Eröffnung. Hier ein paar heute schnell geknipste Eindrücke der Ausstellungsräume - es wird ein sehr schöner Überblick über alle Facetten unseres Hobbys gezeigt, wie ich finden, und das in einem sehr schönen und professionellen Rahmen (die Stehtische verschwinden natürlich noch):


      


      


      


      



    Hans Loh hat dem Museum freundlicherweise ein Modell des "Spritzenhauses", ein kleines Gebäude im Freilichtmuseum, konstruiert und zur Verfügung gestellt. Der Bastelbogen ist kostenlos im Museum erhältlich:



    Schön, das mal im Bau zu sehen.


    Revell stellt diese 3D-Puzzle übrigens nicht selber her, sondern kauft sie in den USA bei verschiedenen Herstellern ein und spendiert ihnen eine neue Anleitung sowie einen neuen Karton.


    Daher ist die Qualität der unterschiedlichen Objekte auch stark schwankend. Die Star Wars Modelle sind allesamt gut (stammen von "4D Puzz"), die Gebäude hingegen mal super (Notre Dame) und mal "Auweia" (das kleine Hogwarts Modell).

    Ohne Fotos zu sehen ist es natürlich schwer zu beurteilen, was du evtl. falsch machst.


    Daher hier zwei allgemine Tipps:


    1.) Zum Verstärken nie Weißleim zur Verklebung verweden, oder irgendeinen anderen Kleber ohne Lösemittel, sondern am besten entweder den guten alten UHU mit Lösemittel, doppelseitiges Klebeband oder Sprühkleber. Klebstoff auf Wasserbasis führt zu verzogenen Teilen.


    2.) Ein Tipp aus der Buchbinderei: Niemals große Teile nur aufdoppeln, sondern immer DREI Lagen verwenden, um Zug durch unterschiedliche Feuchtigkeitsaufnahme der Lagen zu verhinden. Macht man bei Buchdeckeln (Hardcover) so. Also wenn ein großes Bauteil, dass sagen wir auf 170 g/qm Karton gedruckt ist, verstärkt werden soll, dann nicht nur eine Lage Finnpappe darauf kleben, sondern auf der GEGENSEITE der Finnpappe eine weitere Lage 170 g/qm Karton. So hat man am Ende ein "Sandwich" aus den drei Lagen: Karton/Pappe/Karton. Da kann sich dann nichts mehr verziehen.

    links zu bereits gebauten Modellen:

    Dieser Baubericht zeigt welche Möglichkeiten ein Dowlnoadmodell bietet:

    Der Gladiator ist, wie alle Perry Rhodan Kartonmodelle, ursprünglich kein Downloadmodell.


    Der Roboter war als fertig gedruckter Bastelbogen in mehreren Romanen als Sammelserie in der Mitte beigeheftet, als Offsetdruck.


    Das es ihn (und die anderen als Beihefter erschienenen Bastelbogen) danach als Download auf der Perry Rhodan Website gab war eine Vereinbarung zwischen mir und dem Verlag.

    Dann halt Papier in Deutschland bestellen. Wie gesagt, einfach DIREKT bei den Papierfabriken. Die verkaufen auch an Endkunden.


    Oder meine anderen Vorschläge umsetzen.


    Die Laufrichtung ist nunmal essentiell für gebogene Teile, das lässt sich nicht wegdiskutieren.

    Bezugsquellen sind unter anderem alle namhaften Papierhersteller. Die verkaufen nämlich auch direkt an Privatkunden.


    Abgesehen davon kann JEDER Händler dir Papier in beiden Laufrichtungen besorgen. Die Hersteller bieten ausnahmslos in jedem Format beide Laufrichtungen an. Da ich beruflich in den Druckereien auch mit dem Papiereinkauf beschäftigt war weiß ich das definitiv.


    Color Copy gibt es ebenfalls in beiden Laufrichtungen. Wie einfach jedes Papier.


    Standardmäßig werden die Händler dies in Breiter Bahn in DIN A4 vorrätig haben und verkaufen, so läuft es nämlich erheblich besser durch handelsübliche Drucker. Die meisten Drucker biegen das Papier ja heftig beim Druckvorgang, da funktioniert Breite Bahn einfach besser (=Laufrichtung parallel zur Biegung bei Einzug an schmaler Seite, wie in 99 % der Drucker der Fall).


    Materialien bis ca. 160 g/qm kann man aber auch gegen die Laufrichtung in solchen Geräten noch bedrucken. Ab 170 g/qm sollte der Drucker einen geraden Papierlauf für starke Materialien haben, wenn gegen die Laufrichtung gedruckt wird.


    Aber selbst wenn man Papier nicht in passender Laufrichtung erhält: Dann druckt man das Modell bei kritischen Teilen eben ausschnittweise um 90 Grad gedreht, wenn es für Schmale Bahn angelegt ist, man aber nur Breite Bahn zur Verfügung hat.


    Weitere Alternative: In einem größeren Format (DIN A3 oder SRA3) kaufen und selber einzelne A4-Bögen so herausschneiden, dass die Laufrichtung stets optimal für die Bauteile ist.


    Ich selbst drucke Eigendruck-Modelle immer auf beide Laufrichtungen und nehme dann für jedes Bauteil die optimalste.

    Das ist alles recht und schön, für den professionellen Bereich. Aber als Normalkunde, der einfach eine Packung Papier kauft, habe ich keinen Einfluss auf die Laufrichtung.

    Das stimmt nicht. Du bekommst auch als "Normalkunde" Papier in beiden Laufrichtungen. Solltest du dir auch angewöhnen, drauf zu achten, denn die Laufrichtung ist bei vielen Kartonmodell-Bauteilen essentiell, vor allem, wenn es sich um Rundungen geht (bei kubischen Formen ist es nur bedingt wichtig, um schöne Falzkanten zu erhalten - diese sind parallel zur Laufrichtung glatt, gegen die Laufrichtung brechen die Papierfasern und die Kante wird rauh). Je enger die Rundung, desto wichtiger die korrekte Laufrichtung.


    "Mehr vorformen" nutzt wenig bei falscher Laufrichtung. Das liegt an Mutter Physik. Die lässt sich nicht einfach ignorieren. Wenn du dauerhaft Spaß am Kartonmodell haben willst und Modelle, die auch nach einigen Wochen so aussehen wie frisch nach dem Bau, solltest du auf solche "Basics" achten - denn ein solchiges ist die Laufrichtung.


    Bei Selbstdruck-Modellen ist es oft nötig, Papier in beiden Laufrichtungen zur Verfügung zu haben, denn hier wird meist nur der A4-Bogen möglichst gut ausgenutzt. Man muss ihn dann 2x drucken (1x auf schmale Bahn, 1x auf breite Bahn), damit man alle Teile in richtiger Laufrichtung vorliegen hat.


    Bei gekauften Bögen achtet normalerweise der Hersteller auf eine korrekte Laufrichtung.

    Wölbung der langen Seite folgend = Laufrichtung (= Richtung, in der die Papierfasern nebeneinander liegen) in kurzer Richtung = "Breite Bahn".


    Die Wölbung liegt stets parallel zur Laufrichtung.


    Teile, die von links nach rechts gerollt werden müssen und wie von dir gezeigt auf dem Bogen gedruckt sind, benötigen Papier in schmaler Bahn = Laufrichtung parallel zur langen Seite. So liegen die Papierfasern beim Runden nebeneinander und werden nicht dabei gebrochen.


    Daher ganz leicht zu erkennen, wenn man zwei Papierbögen über eine Tischkante schiebt, einen quer, einen längs. Beide fangen sich irgendwann von alleine an zu wölben, wegen des Eigengewichtes des Papieres. Der Bogen, dessen Laufrichtung parallel zur Tischkante liegt, wölbt sich früher und stärker.


    Es gibt auch noch andere Methoden zur Feststellung der Laufrichtung. Schau dir einfach mal ein paar Internet-Videos dazu an, da gibt es unzählige.


    Neben der ordentlichen Rundung der Teile ist die Laufrichtung auch für die Verklebung wichtig. Parallel zur Laufrichtung kann man Papier wunderbar kleben. Quer zur Laufrichtung wird es hingegen wellig und reagiert unschön (z. B. mit Klebestellen, die sich mit der Zeit wieder öffnen) auf Verklebung. Deswegen ist die Laufrichtung auch bei klebegebundenen Büchern (Taschenbücher zum Beispiel) so wichtig, sie muss immer parallel zum Bund liegen, sonst fallen die Seiten mit der Zeit heraus - außerdem liegt der Buchblock nur so plan. Ist die Laufrichtung falsch, ist das Buch von der Seite betrachtet stets wellig.

    Und mein Bogen sieht so aus:


    Die Teile müssen also MIT der Laufrichtung geformt werden. Das Papier mit der Laufrichtung über die Breitseite ("kurze Seite") ist also richtig!?

    Richtig ist, dass die Teile MIT der Laufrichtung geformt werden. ABER: So, wie die Teile auf dem Bogen angeordnet sind, muss die Laufrichtung in der LANGEN Richtung liegen, du benötigst also Papier in DIN A4 Schmalbahn:



    Ansonsten formst du GEGEN die Laufrichtung, das ist zum Scheitern verurteilt und erklärt alle deine Probleme beim Runden.

    Die von Dir erwähnte Biegemethode bringt bei mir keinen Unterschied.

    Die Wasser-Benetzungsmethode eines Quadrats ergibt eine Biegung von Oben nach Unten. Somit schliesse ich aus Deiner Beschreibung, dass die Laufrichtung "längs", d.h. von oben nach unten ist.

    Ich gehe mal davon aus, dass sich dieses Verhalten nicht ändert, zumindest im ganzen Papierpaket (Mondi Color 160)

    Wenn Befeuchten eine Biegung von oben nach unten ergibt, dann ist die Laufrichtung 90 Grad dazu. Sie liegt immer parallel zur Biegung.


    Der Ersteller der Daten hat sie aller Voraussicht nach für SEIN Papier korrekt angeordnet. da es Papier IMMER in beiden Laufrichtungen zu kaufen gibt (Schmale Bahn, d.h. Laufrichtung parallel zur langen Seite des Bogens und Breite Bahn, d.h. parallel zur kurzen Seite) gibt es von der Datenanlage her kein Richtig oder Falsch. Man kann nur das Papier in der falschen Laufrichtung haben (hier möchte ich kurz erwähnen, dass ich 30 Jahre lang als Reprograf in Druckereien in der Produktion tätig war, sowohl in der Druckvorstufe als auch beim Druck selbst, außerdem in der Buchbinderei und auch in der Leitung und somit für den Papiereinkauf verantwortlich).


    Papier ist im Ries natürlich immer durchgehend von der selben Laufrichtung, alles andere wäre verheerend.


    Wenn du ein Bild der zu druckenden Datei hier zeigst, dann kann ich dir sagen, welche Laufrichtung du benötigst.


    Spanten mit Loch, um sie vernünftig einsetzen zu können, funktionieren perfekt auch mit Karton. Das mache ich immer so, völlig unabhängig davon, ob es ein winzig kleiner oder ein sehr großer Spant ist.


    Mit dem richtigen Kleber und der richtigen Kkebermenge musst du auch nicht lange anpressen. Wenn du die Teile korrekt vorgeformt hast (so, dass sie von selber enger sind als die Endform, wie schon oben beschrieben, so dass keinerlei Zug bei der Verklebung entsteht) musst du den Kleber aufbringen, das Teil zusammenhalten und kurz mit einem kleinen Gegenstand (ein Zahnstocher zum Beispiel) andrücken. Nicht zuviel Kleber verwenden! Korrekt aufgebracht hält eigentlich jeder Bastelkleber (ich bevorzuge UHU Flinke Flasche MIT Lösemittel) innerhalb von Sekunden. Deinen Bildern nach zu urteilen verwendest du deutlich zu viel Klebstoff.

    Hm, Stephan, ich glaube, deine Probleme sind grundlegender.


    Zwei Dinge:


    Dir ist bewusst, dass Papier eine sogenannte "Laufrichtung" hat? Lange Bahn bzw. Breite Bahn, je nachdem, wie es hergestellt wurde?


    Teile, die gerundet werden müssen, sollte man IMMER so drucken, dass die Laufrichtung parallel zur Rundung liegt. So müssen die Papierfasern nicht gebrochen werden, sondern die nebeneinander liegenden Fasern liegen parallel zur Achse der Rundung, was VIEL besser für die Ausführung der Rundung ist.


    Du kannst ausprobieren, welche Laufrichtung ein Papier hat, wenn sie dir nicht bekannt ist. Lege dazu 2 Papierbögen an die Kante eines Tisches, einen mit der kurzen Seite, einen mit der langen Seite. Dann schiebe beide langsam über die Kante. Du wirst feststellen, dass einer der Bögen sich stärker nach unten dreht als der andere. Bei diesem liegt die Laufrichtung parallel zur Tischkante. Genau so sollten die Teile dann aufgedruckt werden.


    Gerundete Teile dürfen auf keinen Fall derart auf Spannung stehen, dass sie in der Lage sind, Zug auszuüben auf eine Klebelasche. Wie schon oben beschrieben sollten sie so stark gerundet sein, dass sie von selbst ENGER zusammengerollt bleiben, als die endgültige Rundung es benötigt. Mit der Verklebung per Lasche hält man sie dann AUSEINANDER, nicht zusammen.


    Zum Runden benutzt du die üblichen Werkzeuge? Weiche Unterlage (z. B. Moosgummi) und Rundhölzer in immer kleiner werdenden Durchmessern? Mit einem großen Durchmesser anfangen, dann immer kleiner werden, bis die zuvor beschriebene starke Rundung erreicht ist.


    Bei sehr störrischem Karton kann man das unterstützen, in dem man die INNENseite des zu rundenden Teils LEICHT anfeuchtet. Es beginnt dann schon von selber, sich zu runden. Wie zuvor beschrieben mit Hölzern immer enger runden und schlußendlich, wenn es eng genug ist, komplett trocknen lassen. Das ergibt ein stabil gerundetes Teil. Dann mit der Lasche auf Endposition zusammenkleben - wie geschrieben hält die Lasche das Teil dann auseinander und es entsteht keinerlei Zug.

    Durch das Foto, dass die Innenseite des Bauteils zeigt, glaube ich das Problem erkannt zu haben: Du scheinst die Klebelaschen zu falzen.


    Diese dürfen natürlich keinesfalls gefalzt werden, sondern müssen einfach mit dem Bauteil zusammen gerundet werden.


    Sprich: Flache Klebelasche auf flaches Bauteil kleben, gut (!) trocknen lassen.


    Dann Bauteil inkl. Klebelasche runden, das so stark, dass es von selber stärker gerundet ist, als es in Hinsicht auf die Bauteilnaht nötig ist. Das heißt, die beiden Enden des Bauteils überlappen sich, und das von alleine, ohne, dass man es in der Hand hält o. ä.


    Dann das Bauteil mit Hilfe der Klebelasche verkleben, dabei die Kanten auf Stoß bringen. Da das Teil stärker gerundet ist, als diese Endform, hält es die korrekte Position von alleine und ohne Spannung im Bauteil - und ohne "Spitzen".

    Du nimmst Fotopapier, wie ich lese? Das ist für Kartonmodelle denkbar ungeeignet, da beschichtet und zu steif. Deswegen auch die "Spitzen" beim Verkleben von runden Teilen und die Klebeprobleme (liegt an der Beschichtung).


    Nimm ein Offsetpapier, das geht viel besser. Wenn das Modell am Ende glänzend sein soll nach dem Zusammenbau mit Sprüh-Klarlack (aber nicht auf Wasserbasis!) lackieren.

    Nachdem ich wegen der Hochzeit meines ältesten Sohnes am eigentlichen Aufbautag verhindert war bin ich gestern (Sonntag, 03.07.2022) nach Emmerich gefahren und habe die Ausstellung durch meine USS SULACO ergänzen dürfen:





    Garniert wurde das Ganze mit einer kleinen Privatführung durch Herrn Kleipaß.


    Ich finde das Museum und die Sonderausstellung sehr gelungen.

    Ein paar kurze Worte von mir als Reprografen, heutzutage Mediengestalter genannt:


    Scanner für den Privatgebrauch sind selten kalibriert. Um neutrale Töne hinzubekommen ist es das Best, eine Graukarte (aus der Fotografie) zu scannen, damit die Gradiationskurven sowie die Tonwertkorrekturen in einem Bildbearbeitungsprogramm festzulegen (als beruflich damit arbeitender Mensch kann ich hier nur Photoshop empfehlen), diese Korrekturkurven abzuspeichern und auf jedes gescannte Bild anzuwenden.


    Drucker für den Privatgebrauch sind ebensowenig kalibriert, viele auch gar nicht wirklich kalibrierbar. Da hilft nur Versuch und Irrtum.


    Grautöne werden immer "bunt" mit Scannern und Druckern für den Hausgebrauch, da sie nicht als "nur aus Schwarz gelöst" erkannt werden. Diese wieder neutral zu bekommen ist schwierig, mit oben genannten Korrekturkurven aber machbar.


    Gedruckte Vorlagen MUSS man unscharf scannen, damit die Rasterpunkte verschwinden und das Ganze beim Druck neu gerastert werden kann. Professionelle Scanner und entsprechende Software bietet dafür einiges an Einstellmöglichkeiten, je nach Druckverfahren und Rasterweiten. Die Qualität leidet dabei immer, das ist unvermeidbar.

    Ätzteile lassen sich VIEL leichter knicken, wenn man sie vorher "ausglüht". Mit einem Feuerzeug erhitzen und dann langsam auskühlen lassen. Das Material an sich bleibt stabil, aber die Sollknickstellen geben dann viel leichter nach. Wichtig ist nur, dass die Erhitzung mit der Flamme möglichst gleichmäßig erfolgt.

    Kleiner Ausflug in die Druckerei-/Buchbindetechnik: Gerillt wird üblicherweise nicht von hinten, sondern von vorne!


    Wird dann nach hinten geknickt zieht sich das durch das Rillen leicht gestreckte Material wieder aus der Rillung heraus und bildet aussen eine klar definierte Kante. Das Rillen hat dafür gesorgt, dass sich das Material an der Knickstelle vorher dehnte und so lang genug ist, um um die Ecke geknickt zu werden, ohne beschädigt zu werden. So wird es auch nie einreissen oder der Druck aufplatzen.


    Gerillt wird ausserdem auf einer weichen Unterlage, so dass das Material sich auch wirklich dehnen kann. Moosgummimatten sind hervorragend geeignet. Statt Nadel & Co. nimmt man am besten gaaaaanz feine Anreibekugeln für die Rillung.

    Als Anfänger Bögen vor Bau laminieren? Davon rate ich ab.


    Lcar, Frage: Welchen Klebstoff hast du verwendet? Wasserlöslichen, wie Weißleim oder UHU lösemittelfrei? Wenn man davon zu viel verwendet oder ihn zur flächigen Verklebung nutzt entstehen beinahe zwangsweise Wellen. Besser lösemittelhaltigen Kleber verwenden.

    Ein paar Worte zu Molotov-Dosen: Diese sind, wie z.B. auch jene von Montana, eigentlich für den Einsatz im Graffiti-Bereich gedacht und im Gegensatz zu sonst üblichen Lackspraydosen stets "Niederdruckdosen". Einsatzentfernung üblicherweise wenige Zentimeter vom zu bespühenden Objekt entfernt (im Gegensatz zu 20 oder 30 cm bei normalen Dosen). Es gibt für Niederdruckdosen unterschiedlichste "Caps" (also Sprühköpfe) mit ganz verschiedenen Sprühbildern: Flächig groß und rund, Flächig klein und rund, oval, ganz fein, waagerechter "Strich" und senkrechter "Strich" zum Beispiel. Diese sind problemlos austauschbar. Ich verwende diese Dosen im Plastikmodellbau sehr gerne, sie erlauben ein arbeiten wie mit einer Airbrush, wenn man den Bogen einmal raus hat. Viele kommen jedoch nicht damit zurecht, weil sich die Handhabung doch stark von üblichen Lackdosen unterscheidet.