Posts by die Werft

    Hallo ihr Lieben.


    der jüngste Bogen der Kartonwerft kann bestellt werden:



    Die 1:100 Vollenhovense Bol hat 3 A5 Bögen mit einer kleinen Wasserfläche und Wellen. Außerdem ist die Inneneinrichtung des Salons enthalten. Die Segel und Flaggen sind auf dünnerem Papier beidseitig gedruckt. Dazu gibt es eine 2-seitige Bildbauanleitung.


       


    Es wird keine Vollrumpfversion geben, da ich zuwenig Bilder vom Unterwasserrumpf habe.


    Außerdem habe ich beschlossen dass es keine 1:250er Version geben wird. Der Aufwand mit dem Umarbeiten von Bogen und Bauanleitung steht in keinem Verhältnis zu dem was von dem Bogen noch übrigbleibt... Skaliert auf 40% und gedruckt auf 80g Papier ist die Lütte auch aus der 100er Version baubar.


    Viele Grüße

    Imo

    Hallo Jürgen,


    lebt ja auf ganz schön großem Fuß Dein Gallier ;-)


    ich habe bei meinem Hanuman Sand in die Füße gefüllt und mit einer Lage Papier und Klebstoff fixiert damit es nachhher nicht im ganzen Gebälk rieselt.....


    vielleicht eine Idee für Deinen Asterix - viel Erfolg weiterhin!!


    Imo

    Hallo Zaphod,


    das sieht ja schon richtig klasse aus!


    Zu Deinen Fragen: die grobe Ausrichtung ist, dass der Turm auf der Westseite des Gebäudes steht - HaJo hat somit die Südfenster markiert.


    Die kleine Luke im Turm zeigt zur Ostseite - also zum Gebäude.


    Im Zuge des Ausbaus als Feriendomizil ist an der Insel eine Menge umgebaut worden. Der kleine Anbau (ich vermute die Toilette) steht wirklich nicht mehr. Die Fläche östlich vom Turm ist mit Grillplatz und Terrasse ausgebaut worden. Früher befand sich da ein Gemüsegarten. Außerdem Sind an der Rampe zum Bootskran einige Stüzmauern und Geländer dazugekommen, die sich zeitlich aber nicht ganz genau zuordnen ließen. Die Insel entspricht am Ehesten dem Zustand kurz vor dem Umbau.


    Jetzt wünsche ich Dir viel Spaß beim Knüddeln ! Sei ruhig fies zum Papier ... zu viel geht eigentlich nicht .:thumbsup:


    Viele Grüße

    Imo


    ...das war Wiwo einen Tic schneller als ich ...:thumbup:

    Oh Mann Henning, das ist ja ein Albtraumszenario was Du da beschreibst!

    Nur leider real ..

    mir ist das mal mit einem Laptop passiert wo 'nur' Urlaubsfotos drauf waren ....


    Ich drücke Dir ganz fest alle Daumen dass Deine Konstruktionsdateien gerettet werden !!


    Imo

    Es ist geschafft !

    Die Krullebol ist fertig und segelt eine Runde über den Küchentisch ....


     


     


     


     

    DDie Wasserfarbe kommt nicht so ganz hin, daher werde ich ihr noch eine Wasserfläche spendieren mit Wellen - so wie dem Schärenkreuzer.... aber für heute bin ich hochzufrieden ;)


    VIELEN VIELEN DANK!!! für Eure vielen Likes und Kommentare zu diesem Baubericht !

    Freut mich sehr dass Euch die Kleine Bol gefällt - auch wenn sie im 'falschen' Maßstab daherkommt ;)


    Arne - der Bogen wird sicher einen Takelplan haben ... ich hoffe Dir reichen erstmal die Bilder. Soo furchtbar viele Strippen hat sie ja nicht.

    Die Belegung auf der Nagelbank von Bb na Stb : Dirk, Fockfall, Klaufall, Piekfall


    Viele Grüße

    Imo

    ...

    Im letzte Beitrag hätte ich noch die Befestigungen für das Stehende Gut erwähnen können ... für die Wanten habe ich eine schwarze Garnöse ans Schanzkleid geklebt, das Vorstag hat eine kleine Talje, damit der Mast gelegt werden kann - da habe ich das Stag durch eine Öse über dem Block gezogen.


    Die Taljen habe ich zwischen zwei Nadeln im richtigen Abstand gewickelt und geklebt. Unter dem Klebstoff stecken zwei Papierscheibchen auf der Nadel. Nach dem Trocknen habe ich die Nadeln abgenommen und oben auch noch zwei Scheibchen aufgeklebt - fertig sind die Blöcke.

    Die Methode hat natürlich den Nachteil dass man die Länge schon genau messen muss - sonst siehts blöd aus ...


    Die Großschot habe ich genauso gebaut. Und die aufgeschlossenen Fallen auf der Nagelbank jabe ich auch zuerst zwischen den Nadeln gewickelt und dann als Rolle abgeklebt..




    In dem Baustadium habe ich dann gemerkt, dass der Mast auf Höhe der Klau eine schicke S-Kurve entwickelt hat, weil der zweite kürzere Draht vermutlich genau bis zu diesem Punkt geht... Zum Glück ließ sich das Ganze retten, indem ich das Vorstag abgetrennt und die Reihleine gelöst habe.

    Den gerade gebogenen Mast habe ich dann mit Sekundenkleber ertränkt und über Nacht aushärten lassen. Danach konnte ich die Krullebol wieder auftakeln...

     


    Soweit der Zustand vom Donnerstag - heute weder ich noch die letzten fehlenden Leinen ergänzen...

    Wer sich wundert was da für eine Stange an der Want hängt - das ist der Baum um die Fock bei achterlichem Wind auszustellen - auf der anderen Seite hängt der Bootshaken ...


    weitere Bilder wenn die kleine Bol fertig ist-

    Viel Spaß

    Und viele Grüße

    Imo

    Hallo Ihr Lieben,


    Ich hatte es ja schon angedeutet dass mir beim Takeln der Modellmaßstab nicht so behagt... bei meinen letzten Modellen hatte ich mich da so ein bisschen vor gedrückt. Aber Fenster verglasten und dann nicht detailgetreu Takeln geht ja nun auch nicht....


    Also Schluss mit dem Gejammer und los - so viele Leinen hat die Bol ja zum Glück nicht - (ist ja schließlich keine Preussen)


    Der Mast ist aus Papier gerollt mit Drahteinlage - was sich noch rächen sollte....

    Ich hatte mir überlegt erstmal den Mast mit Großsegel soweit möglich fertig zu machen und dann erst auf das Schiff zu stellen.

    Das stehende Gut der Bol ist übersichtlich: Vorstag und ein Paar Wanten = 3 Stahlseile die ich mit einem Streifen oben am Mast befestigt habe.

    Das Segel ist auf dünnem Papier beidseitig gedruckt. Die Gaffel wird oben auf beiden Seiten aufgeklebt und mit der Klau versehen, das Fußliek ist bei den Holländern meist lose und nur achtern am Baum befestigt. Vorne am Mast ist das Segel mit der Reihleine angeschlagen , auf der auch noch kleine Holzkugeln, die Klotjes sitzen - die habe ich mir allerding verkniffen.


    Die erste Serie Blöcke habe ich nochmal ersetzt - da war ein bisschen viel Klebstoff ausgelaufen ...

    Aber zu sehen sind hier schonmal Piekfall und Klaufall mit denen das Großsegel gesetzt wird.


    Dann konnte der Mast gestellt werden ...



    Fortsetzung folgt ..

    Hallo Ihr Lieben,


    Hier war ein paar Tage Funkstille, was nicht nur auf den Moduswechsel Ferien > Schule zurückzuführen war sondern vor Allem auf mein 'Lieblingsthema' Takelage.....;(

    So gerne wie ich in 1:1 takel, so schlecht klappt es im Modellmaßstab :| Also Harald wenn Du Dir die Bol als Dein erstes Schiffsmodell raussuchst wäre das eine Ehre - aber der Fusselkram am Mast und an der 'Nassen Wäsche' ;-) ist nicht ganz ohne.


    Hier ist noch ein Foto der Bol ohne Takelage - auch ohne Mast weil ich das alles soweit möglich separat fertigmachen und dann aufs Schiff stellen will...


    Und ein Foto der besagten Großschot im Modell - einfach als gedoppeltes Teil oder als einzelne Blöcke zum Takeln .


    Viel Spaß

    Und viele Grüße

    Imo

    Hallo Ihr Lieben

    Vielen Dank für Eure anerkennenden Däumchen und Euer Interesse an der Mini-Bol !

    Aber jtzt lasst mich doch 'mal eben' die 100er fertig machen bevor ihr alle schon nach der 250er schreit... Bei den Lotsen hab ich mich ja am Ende auch breitschlagen lassen. ;)

    Teilemäßig wird da für die 250er ein großes Streichkonzert stattfinden müssen, viele Details sind in der 100er Version schon sehr klein...

    So habe ich gestern nur eine Reling einbauen können, weil ich die andere schlicht versemmelt habe und nachdrucken musste :wacko:

    Außerdem habe ich noch die beiden Schotwinschen gebaut, das Ruder samt Pinne und den Bügel für die Großschot darüber.


     


    Die Großschot der Bol war für den Jollensegler in mir echt eine Umstellung ... Anfangs habe ich immer die lose Part gesucht, weil die bei der KRULLEBOL von oben kommt - nicht wie bei der Jolle vom Plichtboden. Dazu kommt dass ein Jollensegler NIE die Großschot belegt - auf meiner habe ich eine Curryklemme am Fußblock und die lose Part eigentlich immer in der Hand um sie lösen zu können. Die Bol hat am unteren Block die sogenannte Hacke, wo das lose Schotende kunstvoll festgemacht wird.

    Wenn man eine Stunde lang die nach oben ziehende Schot aus der Hand gefahren hat, lernt man den Knoten aber auch als Jollensegler sehr schnell :D


    Viele Grüße

    Imo

    Weiter im Baubericht - die angekündigten Schwerter sind dran.


    Ein bisschen Theorie vorweg:


    Die Seitenschwerter dienen, wie das Mittelschwert einer Jolle, dazu den Lateralplan zu vergrößern und damit die Abdrift zu verkleinern (Lateralplan = von der Seite betrachtete Fläche des Unterwasserschiffes). Yachten brauchen das nicht - die haben einen tiefgehenden Kiel und damit ausreichend Lateralplan. Ein Plattbodenschiff ist zwar keine Jolle, hat aber wenig Tiefgang, dadurch wenig Lateralplan und würde ohne Schwert gnadenlos seitlich Abdriften statt geradeaus zu segeln. Im Gegensatz zum Ewer Maria zum Beispiel, der einen Schwertkasten in der Mitte hat, haben die holländischen Plattbodenschiffe außen liegende Schwerter. Dann passt mehr Ladung ins Schiff oder eben ein geräumiger Salon :D.

    Benutzbar ist immer nur das leeseitige Schwert , das durch die Abdrift an den Rumpf gepresst wird. Das Luvschwert schwimmt auf stellt sich quer und bremst wenn man es nicht aufholt. Je nach Kurs wird das Schwert tief oder weniger tiefgefahren, raume und Vorwindkurse werden mit aufgeholten Schwertern gesegelt.


     

    Das Modell segelt ziemlich hoch am Wind auf ihrer Schokoladenseite und daher ist das Steuerbordschwert im Wasser und angeschnitten. Das Bb.Schwert liegt aufgeholt auf der Kante.

    Die Schwertaufhängung besteht aus einem Bolzen, der durch das Blatt führt und das Auf- und Niederholen vom Schwert ermöglicht, der Bolzen ist aber auch nochmal längs zum Schiff drehbar gelagert.

     

    Hier nochmal aller Teile der Seitenschwerter vor dem Einbau :


    Viel Spaß damit

    und viele Grüße

    Imo

    ... und ich halte das Ding in 250 immer noch für nicht baubar ... ;):wacko:


    Hallo Ihr Lieben,


    tröste Dich Arne, auch ich irre mich bisweilen:

    8| Uwe hatte völlig recht und die Poller heißen schlicht Poller. Die Berentanden sitzen noch weiter vorne ca. 30- 50 cm neben dem Steven, fehlen aber bei der KRULLEBOL.

    Diese Lemsteraak hat Berentanden, in heller Eiche neben dem Vorsteven zu sehen.

    Wie Ihr seht ich habe meinen Menzel wiedergefunden ...:D

    sehr zu empfehlen aber soweit ich weiß nur noch antiquarisch zu bekommen.


    Gleich sind die Seitenschwerter dran ...

    Hallo Ihr Lieben ,

    Danke für Euer reges Interesse an dem Knubbelchen!! Toll!

    Sorry gestern war mir nicht nach schreiben - aber nacher stell ich die Bilder von den Seitenschwertern ein , versprochen.


    Da muss ich aber leider Arne vehement widersprechen... die Seitenschwerter werden nur beim Segeln benutzt, und auch immer nur das Leeschwert.

    Trockenfallen können die ganzen Plattbodenschiffe perfekt ohne Stützen - dafür sind sie schließlich gebaut. Der Balkenkiel sinkt im Watt ein und das Schiff liegt ganz gerade auf seinem flachen Boden. Die Aufkimmung ist minimal unter 3°.

    Die Schwerter würden genauso im Schlick einsinken, sie haben viel zu wenig Auflagefläche um das Schiff zu Stützen. Und die Aufhängung der Schwerter ist zwar ziemlich massiv, dreht aber in 2 Richtungen... auch nicht gut als Stütze.


    Ursprünglich wurde die Bol aus Holz gebaut.

    Aber das Modell zeigt ja keinen alten Frachtsegler sondern eine moderne Yacht, die der Bol aus Vollenhove nachempfunden ist. Die KRULLEBOL ist ein reines Stahlschiff. Auch Deck und Aufbau sind aus Stahl. Aus Holz ist das Rigg, der Belag der Lukendeckel und des Plichtbodens sowie die Backskistendeckel und Fenster/Tür an der Rückseite vom Aufbau.


    Und was die Poller auf dem Vorschiff angeht, 'Beretanden' (Bärenzähne) war der Begriff der mir nicht einfallen wollte... (Hajo Zimmer hat es gewusst )


    Viele Grüße

    Bis nacher ...

    Imo

    Also wenn ich die Sache noch richtig im Kopf habe ging es bei dem Modell nicht um die genaue Darstellung eines Vorbildes sondern um ein typisches Kümo. Eine längere Diskussion zwischen Alvar und mir in dem Zusammenhang bezog sich allerdings auf den Schlepper, der ein paar Jahre eher rausgekommen ist. Er wollte eigentlich dass ich das Schiff zeichne - ich habe aber zu sehr an der Vorbild- und Detailtreue geklebt.

    Hallo Ihr Lieben,


    Es geht ein Stück weiter - gestern Abend habe ich mich um die Details auf dem Vorschiff gekümmert und um die beiden Handläufe auf dem Aufbau.



    Die kleine Klampe in der Mitte dient zum Festmachen und Trimmen des Vorstags.

    Der Mast der KRULLEBOL kann gelegt werden, daher ist am Vorstag eine kleine Talje angeschlagen. Der Mast steht im Mastkoker vor dem Aufbau, der im nächsten Bild noch besser zu sehen ist. Das hölzerne Gebilde am Koker ist die Nagelbank, wo die Fallen befestigt werden.


    Mittig auf dem Vorschiff ist die Luke zum Vorschiff - hier fehlt nur noch ein kleiner Doradelüfter.
    Die beiden großen Vorschiffklampen, deren Name mir gerade nicht mehr einfallen will (und mein Menzel ist unauffindbar) habe ich heute Nachmittag gebaut... vielleich kennt ja jemand den Fachbegriff und hilft aus.


    Jetzt mach ich mich an die Seitenschwerter... bis bald

    Viele Grüße

    Imo

    Hallo Henning und Wolfgang,


    Ich halte das Teil nach wie vor in 250 nicht baubar ... allerding gehe ich bei der Einschätzung von meinen Fähigkeiten aus ;)

    Ihr Drei dürft gerne das Gegenteil beweisen ... Euch traue ich das ohne weiteres zu !

    Und ja drei - ich habe mich nicht verzählt- Helmut hat sich auch schon für die 250er Version gemeldet..

    Viel Erfolg:thumbup:


    Viele Grüße

    Imo

    Das freut mich so sehr, dass Ihr die kleine Bol auch so knuffig findet... Beim Bauen mache ich gerade nochmal Urlaub:D


    Die Darstellung auf schiefer Wasserlinie hatte ich bei meinem Schärenkreuzer schon mal gemacht, weil es einfach komisch aussieht wenn ein Segler mit Vollzeug auf ebenem Kiel schwimmt... das widerstrebt mir einfach. Die Bol legt sich natürlich nicht ganz so flott auf die Backe wie der Schärenkreuzer - soll sie ja auch nicht ;-) Deshalb hier nur eine moderate Krängung.


    Für ein Vollrumpfmodell fehlen mir einige Daten vom Unterwasserschiff - mal sehen was ich da noch finde bzw. inwieweit sich die Enkhuizer Bol verwenden lässt ;-) Danke dafür !


    Arne

    Gestern habe ich mir Deinen Filmtipp angesehen (zumindest bis zur Pressekonferenz). Die Johanna von Amrum ist eine Hoogars keine Bol.

    Aber als die Werft der Lemsteraaken in Heeg gezeigt wurde, lag da die Krullebol neben ihren Schwester im Hafen ... hab ich mich gefreut...!!


    Gestern Abend habe ich die Einrichtung des Salons gebaut. Durch das riesige Schiebeluk und die verglaste Rückwand kann man recht gut in den Salon sehen, daher habe ich diesem die Einrichtung spendiert. Die besteht aus der Kammer für die Toilette, der Pantry, zwei Bänken

    /Kojen, einem Klapptisch, einem Schrank und der Ablage für (nasses) Segelzeug.


        


    Die höhe des Fußbodens haut natürlich nicht hin, der liegt beim Original unter Wasserlinie. Die Einrichtung ist daher unten angeschnitten - mal sehen ob das sehr auffällt.... Denn am Ende kommt noch das Deck auf den Aufbau.

       



    Die Nacht hat sie längsseits der Vasoula verbracht... was für ein Größenunterschied...


    Viel Spaß und liebe Grüße

    Imo

    ...

    Die Außenhaut musste ein bisschen nachgearbeitet werden, vor allem der obere Streifen hat jetzt etwas Überlänge zum Anpassen bekommen.

       

    Die Scheuerleiste wird in zwei Lagen genau auf die Kante der beiden Bordwandstreifen geklebt.

    Vorher werden beide Steven von beiden Seiten aufgedoppelt - hier sieht man noch die Papierkanten. Dadurch sieht der Übergang Außenhaut-Steven viel sauberer aus, und der Steven bekommt die richtige Stärke. Am Schluss wird die Kante noch sauber zugeklebt.

             

    Die Namensschilder sind ein bisschen zu groß geraten ;-)

    Mal sehen, morgen gehts weiter...

    Viele Grüße

    Imo

    Hallo alle Bolle-Begeisterten .... ;-)

    wegen anstehenden Gartenarbeiten bin ich nicht so viel zum Basteln gekommen, aber gerade eben habe ich den Rumpf fertig gemacht und möchte Euch hiermit auf den aktuellen Stand bringen...

    Erstmal vielen Dank für Eure Likes - das ist schon schön zu wissen das der Krauskopf nicht nur mir gefällt - Danke !!


    Los geht es mit dem Spantgerüst, das ja wegen der Inneneinrichtung etwas mager ausfällt.


    Im Achterschiff trägt der Plichtboden zur Festigkeit bei. Die Backskiste/Sitzbänke sind nur aus einer einfachen Lage Papier.


       


    Die Seitenwände des Aufbaus übernehmen den Stabilitätspart im Mittelschiff. im Original sind es wirklich nur Aufbauwände, die mit dem Deck abschließen. Für das Modell habe ich sie auf die Bodenplatte heruntergezogen. Die Einrichtung dahinter ist grafisch angedeutet - mal sehen wie das wirkt.

       


    Das Deck hat an den Seiten noch Auflager bekommen. Es hat eine deutliche Balkenbucht und muss, weil es doppelt ist, gut vorgeformt werden.


    Hier ist schon der erste Streifen der Außenhaut angebracht...

    Damit geht es gleich weiter...

    Danke Arne - schon gefunden ... und am 13. wird die Reihe wiederholt :)



    Zu den versprochenen Fotos vom Bau...


       

    Das Schiffchen passt locker auf einen Bogen... dazu ein Satz Segel und Flaggen.

    Wie der Schärenkreuzer ist das Modell in Schwimmlage dargestellt, schiebt also leicht Lage auf dem Steuerbordbug (das ist ihre Schokoladenseite beim Kreuzen).

    Wie ich auf die Idee gekommen bin die Einrichtung im Salon zu machen ... ööööh ....weis ich nicht mehr. Durch die verglaste Rückwand und das riesige Schiebeluk kann man so schön reinsehen...

    Dadurch ist natürlich das klassische Spantgerüst etwas dünne geworden und eigentlich nur noch im Vorschiff und rudimetär in der Plicht vorhanden. Im Bereicht des Salons übernehmen die Aufbauwände, nach unten verlängert, die Festigkeit des Spantgerüstes. Ein bisschen viel Theorie... es folgen Bilder:


    Das vordere Spantgerüst

    Meine Versuche die Salonrückwand zu verglasen waren nicht gleich von Erfolg gekrönt....

          


    Schlussendlich hat es geklappt die Fenster und Bullaugen ordentlich auszuschneiden, mit Tesa zu 'verglasen' und Vorder- und Rückseite zusammen zu kleben:


       


    Danach konnte ich das Spantgerüst weiterbauen...


    Bis bald

    Imo

    Hallo

    Ich möchte Euch ein neues Schiff der Kartonwerft zeigen, das noch nicht ganz fertig aber hiermit im Kontrollbau ist.

       


    Es handelt sich um ein Plattbodenschiff, genauer einer Bol, die dem Typ aus der Stadt Volllenhove nachempfunden ist.

    Der Schiffstyp wurde um 1900 in Vollenhove entwickelt, das damals noch an der Zuidersee lag. Ursprünglich wurde sie als Frachtschiff und vor allem wohl als Zubringer für die großen Eisentjalken verwendet.

    Die Vollenhovense Bol ist recht klein, sie hat weniger als 10m Rumpflänge und einen extrem geringen Tiefgang von weniger als einem Meter.

    Dadurch ist sie Ideal für die flachen Binnengewässer der Revion Overijssel geeignet, sie konnte aber auch auf der Zuidersee segeln, durch ihre bauchige Form und den hohen Bug ist sie ein erstaunlich trockener Segler, selbst in kabbeligen Gewässern. Die runde gemütliche Form dieser Schiffe gab ihnen wohl auch den Namen Bol, was Kugel oder Kopf heißt.


    Das Modell ist kein Phantasieschiff sondern die Yacht KRULLEBOL (=Lockenkopf) aus Heeg in Friesland.

    Die Bol ist heute ein verbreiteter und beliebter Freizeitsegler, perfekt für die Friesischen Meere und das Ijsselmeer. Es sind ganz sicher keine Rennsegler aber unheimlich gutmütig zu segelnde Schiffe, und unter Deck erstaunliche Raumwunder. Große Bollen fahren ein Kutterrigg mit Klüverbaum, die KRULLEBOL ist mit zwei Segeln als Sloop getakelt und mit zwei Leuten gut zu händeln.

    Und warum ausgerechnet die Krullebol ?? Da ich ja dazu neige "Urlaubsbekanntschaften" zu kartonifizieren, konnte ich das nach einer Woche segeln auf dieser hübschen Deern einfach nicht lassen....

          

    Soviel erstmal - im nächsten Bericht kommen Bilder vom Bau.


    Viele Grüße

    Imo

    Toll !! Vor allem die Inselvergrößerung ist Dir sowas von gut gelungen ! Ich muss gestehen ich war etwas skeptisch ...

    Ich versuche noch herauszufinden aus welchen Teilen Du das gezaubert hast - aber es wirkt echt wie aus einem Guss...

    Zum Thema Papierknüddeln hatte ich Helmut letztes Jahr mehrfach ein "da geht noch mehr" geschrieben ... irgendwie haben wir Modellbauer echt eine Abneigung Bauteile zu zerknüllen... ich habe es zu spät gesehen ...


    Deine Insel sieht aber trotzdem superschön aus und macht dich bestimmt toll als Kulisse für Deine anderen Schmuckstückchen ! Ich freue mich auf weitere Fotos!!


    Viele Grüße

    Imo

    Hallo Henning,


    Jetzt kommt auch noch meine Meinung ....

    Mach die Reling dazu: wer den Bretterzaun nicht mag, hat dann die Schablone oder stichelt das Teil aus. Du verwendest die Rling ja nicht als Klebelasche - es ist also niemand gezwungen sie anzubauen.


    Wenn ich das richtig verstanden habe ist der Logger ja eher für jüngere Modellbauer...
    Beim Modellbau mit Schülern stelle ich immer wieder fest, dass die Kiddies eine ganz andere Wahrnehmung ihrer Modelle haben. Wo wir Profis, Detailfanatiker und Nietenzähler unter Umständen die Hände über dem Kopf zusammenschlagen würden, sind sie GLÜCKLICH weil sie etwas geschafft ( geschaffen ?!?) haben.

    Und sie würden sich die Reling wünschen, denke ich, weil sonst ein Teil FEHLT, das für die Funktion/Sicherheit des Schiffes wichtig ist. Mich haben die Bretterzäune früher auch nicht gestört - das kam erst mit der Zeit...

    Soweit mein Senf dazu ...


    Weiter so ! Das wird ein tolles Teil !!:thumbsup:

    Liebe Grüße

    Imo