Posts by hänschen

    Ihr Lieben,

    dann melde ich mich doch nochmals gerne zur Aufklärung:

    Klebbär alias Jürgen bemängelte die Backbordlaterne auf der Steuerbordseite. Dies war mir als Rot-Grün-Blindem insofern verrutscht, da das Bild aus was für Gründen auch immer, gespiegelt gespeichert wurde und ich solche kleinen Details auf Bildern schlichtweg nicht mehr unterscheiden kann. Ich habe das Bild wieder richtig gestellt und insofern ist der Beitrag von Jürgen obsolet.

    Desweiteren habe ich im Forum so gut wie keine gealterten Schiffe gesehen. Warum das jetzt auf einmal das Maß aller Dinge sein sollte, verstehe ich nicht ganz. Der Trawler ist ein Weihnachtsgeschenk an einen Hafenbahnerfreund und der möchte das Schiff "werksneu" (werftneu?) haben. Einige wissen, dass ich fast 20 Jahre für einen Farbenhersteller auf allen großen Messen Alterungstechniken vorgeführt habe, allerdings meistens an Modellbahn. Insofern ist mir das nicht fremd. Natürlich freue ich mich über Eure Beiträge, die ich mir gerne als Vorlage nehmen würde.

    Für sachliche und offene Kritik bin ich zu haben, aber wenn meine Galerieansicht zum Wimmelbild wird, bin ich raus. Wenn wir jetzt schon über Überstreichungswinkel der Hecklaterne sprechen, bei anderen Modellen aber über offene Klebenähte, sichtbare Knicklinien, über Möwe-Logos und gedruckte Reling drüber weggeschaut wird, verstehe ich die Welt nicht mehr. Ich möchte keine Lobhudelei, aber auch nicht Kritik an Details, die ich als Südwestdeutscher Binnenländler kaum wissen kann.

    in diesem Sinne,

    Hajo

    die 38 1772 steht in Hanau, der Tender im nördlichen Ruhrgebiet bei der Stiftung deutscher Eisenbahn Niederrhein in einer Halle, wo er zum Jahreswechsel fertig werden soll. An die Lok gehts erstmal nicht, weil da eine andere Lok höhere Prio besitzt. Eigentümer ist immer noch Walter G. aus Hamburg.

    Die Lok lief in allen erdenklichen Stadien: zur Inbetriebnahme am 7.5.1983 mit Kastentender und Witteblechen (die "DB-Ohren"), zum Jubiläum ohne Windleitblechen, die DB hat dann die großen Wagnerbleche als "Bezahlung" für die Einsätze 150 Jahre deutsche Eisenbahn in Nürnberg gebaut. Nach dem Unfall in Epfenhofen, wo die Lok an der Einfahrtweiche entgleiste und ein Signal "rasierte", wurde sie, trotz verzogenem Rahmen, wieder mit allerlei Tricks und Würdigung der TWE wieder ans Laufen gebracht, allerdings mit Wannentender. Später hat sie dann die Witte-Bleche wieder bekommen, bis sie dann doch abgestellt werden musste.

    Das freut mich, dass Du "meine" Lok im Modell nachbaust. Ich war damals 5 Monate dabei, als sie in Lengerich/Westf. bei der TWE (Teutoburger Wald Eisenbahn) unter der Regie von Thilo Berchtold wieder zum Leben erweckt wurde. Du hast es sicherlich schon bemerkt: die Lok hat zwei unterschiedliche Zylinder: links den Altbauzylinder mit dem "hohen" Aufbau, rechts einen Neubauzylinder. Der Wannentender sieht sicherlich moderner aus und war auch beim Personal beliebter: der Umlauf war immer frei und das Personal durch den hohen Kohlenbunker windgeschützter. Außerdem war sie dadurch laufruhiger. Trotzdem ist der preuss. Kastentender einfach schön und er wird (im Original) zum Jahreswechsel wieder wie neu erscheinen. Da blieb keine Niet im Blech. Bei Bedarf an Informationen bitte melden. Ich kenne wirklich jede Schraube an der Lok.


    liebe Grüße

    Hajo

    Ihr Lieben!


    27 (!!!) Däumchen nach oben: ich kanns nicht glauben. Vielen Dank! Das motiviert mich doch gleich zu neuen Taten. Der Bagger schreit ja förmlich nach einer Schute und eigentlich wollte ich den kostenlosen Download von David bauen, jedoch war mir das zu vorbildfern für Hamburg. Ich lass mich ja gerne vom Gegenteil überzeugen, jedoch habe ich mein erstes, komplett selbst konstruiertes Schiffchen in Form einer Schute, gebaut nach Bildern des Hamburger Bildarchivs , fertiggestellt.



    Nun hat der Bagger zumindest eine Schute. Bei Gelegenheit (und Platz auf meinem "Brett") schiebe ich ein Bild mit den beiden Behördenbooten HEINRICH HÜBBE und JOHANNES DAHLMANN hinterher.


    liebe Grüße

    Hajo

    Liebe Freunde,


    vor längerer Zeit hatte ich die Frage nach Bildern/Unterlagen des Eimerkettenbaggers ODIN des Strom- und Hafenbauamtes Hamburg, heute HPA gefragt und doch so einige Antworten erhalten. Leider bin ich weder konstruktiv noch fachlich in der Lage, aus diesen ein Modell zu kreieren. Also habe ich ein "freelance"-Bagger aus dem Scaldis-Bogen des Eimerkettenbaggers FRIESLAND gewagt und einfach mal drauf losgebaut. Das doch sehr einfache und trotzdem sehr schöne Modell war mir dann doch zu grau und zu einfach und mit dem Bau kommen dann die wildesten Ideen. Ich freue mich auf Eure Kommentare und ganz ehrlich: ich habe noch nie einen solchen Bagger in Natura gesehen, also seid etwas gnädig mit mir...


    liebe Grüße

    Hajo









    Liebe Freude,


    seit einigen Jahren fährt nun die FAIRPLAY VIII im Hamburger Hafen als Museumsschiff und erfreut sich dort großer Beliebtheit. Da stellt sich mir doch die Frage, ob es davon kein Kartonmodell gibt/gab/geben wird. Besten Dank für Eure Antworten.


    liebe Grüße

    Hajo

    Lieber Johannes,


    leider gibts keine "Daumen runter"-Taste. Dein Bau, sei es ein Kontroll- oder Referenzbau, gefällt und das Schiffchen für Liebhaber der Gegenwart ein echtes Sahnestückchen. Also: bleib dran und lass Dich nicht zu irgendwas drängen, sondern mach das, was Dir gefällt und auch gut tut, dann wirds auch gut und dass Du es kannst, beweist Du ja mit Deinem excellent bebilderten Baubericht.


    Hau rein,

    Lieber Ayjax,


    "unsere" Geschichte soll eine erdachte Geschichte um 1964 erzählen, bei der man im Vorspann die Firma HANOMAG den Lesern näher bringen wollte. Wer weiter in die Tiefe gehen will, dem stehen sicherlich andere Wege offen. Der Modellbau als solches steht im Vordergrund und das, was "neu" ist, ist, dass man eben nicht mit Modulen, die irgendwo in der Republik rumgekarrt und zusammengewürfelt werden, spielt, sondern mit stationären Heimanlagen, bei denen das "Material" wandert. Warum ich den link hierher gesetzt habe? Nun gut, immerhin sind doch hier einige Kartonmodelle zu sehen, angefangen von div. Schiffen (TMS14, BREMER LOTSE, AUGUSTE, BUGSIER 14...) über Krane (MOHR-Kran Altona als absoluter Selbstbau) bis hin zu Gebäuden (z.B. der Abschnitt von Altona mit seinen Speichern, den Stellwerken etc.) und da spielt eben die Zeit der "braunen Soße" definitiv keine Rolle, denn da unterscheidet sich HANOMAG von keiner größeren Unternehmung im damaligen Deutschland.

    Liebe Freunde,


    ca. 9 Modellbauer, vom 3D-Drucker über Lasercutter, vom kartonbauer zum Scratcher, vom Fahrplanstudent bis zum Historiker...., haben sich zusammengefunden und den gepimpten WIKING HANOMAG B11 in die Welt (über verschiedene Anlagen und Dioramen) geschickt und bildlich festgehalten. Für den ein oder anderen setze ich gerne mal einen link ins Eisenbahnmodellbauforum. Habt Spaß damit!


    Von Hannover in die Welt: Versand von Hanomag-Radladern - www.eisenbahnmodellbauforum.de


    liebe Grüße vom Hänschen

    Super! Genau das, was den Modellbahnern so fehlt: Gebäude, die so überall standen und teilweise auch noch stehen, unaufgeregt, detailreich und sogar noch mit Gleisanschluß. Bei der auf Eurer homepage angegebenen Umrechnungsformel ist Euch allerdings ein Rechenfehler unterlaufen: wenn das Modell in 1/125 ist und ich das in 1/87 ausdrucken möchte, muss ich den Prozentwert mal 125 und dann durch den neuen Maßstab, also hier 87 teilen.

    Ich werde dieses wunderbare Gebäude sicherlich bauen. Herzlichen Dank dafür!

    Die Wagen waren mit gesenkgeschmiedeten Haltern am Rahmen befestigt. Das Bild von MichiK zeigt das ganz gut. Auf keinen Fall am Wagenkasten! Wenn Du mehr Informationen brauchst, gerne. Ich kann Dir sogar so ein Originalteil zur Verfügung stellen ;)

    Mast, Betakelung, Rettungsringe etc. sind dran. Jetzt warte ich noch auf die gedruckten Lüfter und die Nassschiebebilder. Dann kommt noch die Flagge an den Flaggenstock und dann darf er in die große Modellbahnwelt...



    Unglaublich, was Ihr da so zeigt. Und das alles in 1:250 !!!! Man kann sich da so richtig reinsteigern. Zumindest mir ging es so mit dem IRENE ABICHT-kostenlosen Downloads mit Tischdecken, gefalteten Speisekarten und Luftschlangen als Tischschmuck, aber das war 1:100 !!!!



    liebe Grüße aus Mannheim vom Hänschen

    der Rumpf ist abr auch nicht trivial: hab das Modell ja in 1:100 gebaut (1. wegen meiner Wurstfinger und 2. wegen meinem Maßstab passend zur Modellbahn) und auch 2 Versuche gebraucht.

    liebe Grüße

    Liebe Freunde,


    frei nach dem hier gehypten Motto "ein Schlepper geht immer", möchte ich Euch den Cuxhavener Schlepper SCHEELENKUHLEN als Kurzbericht vorstellen. Gebaut wurde er 1927 von der Hamburger Johann Oelkers Werft für das Wasser- und Schiffahrtsamt in Cuxhaven, heute als Museumsschiff bei unseren niederländischen Freunden in Fahrt. Näheres unter Scheelenkühler – Verein Stoomvaart

    Hier im Forum angefragt, weil es das Modell nur mit der SEEFALKE gibt und freundlicherweise ganz schnell und unkompliziert zu einem absolut fairen Preis amgeboten , wechselte der Bogen zu mir. Das 1:250-Modell war schnell auf dem Kopierer auf 1:100 auf ganz normales Kopierpapier vergrößert, da ich das nur als Schablone verwende. Gebaut wird dann mit Karton als Weißmodell, welches dann später mit Airbrush und Acrylfarben lackiert wird. Das Grundmodell steht....


    Evergreen 0,5mm mit Kunststoffkleber. Zuerst Bohrungen für die Pfosten, diese dann ausrichten und trocknen lassen. Danach mit Schablone ablängen. Danach beginnt man, auf 3 Pfosten den Handlauf zu befestigten. Trocknen lassen. Danach kann man wunderbar Pfosten für Pfosten verkleben und den Handlauf mit einer Hand führen. Danach wirds pfriemelig: den durchfallschutz auf kniehöhe sind einzel abgelängte Stücke...

    Guten Morgen liebe klebende Gemeinde,


    ist bei Euch schon einmal der berühmte UHU Alleskleber schwarz mit neuer Rezeptur ("klebt auch Styropor") auf dem Basteltisch gelandet und hat jemand Erfahrung damit? Über Informationen würde ich mich freuen.

    Liebe Freunde,


    nachdem mir ein Hamburger Bekannter die Beilage des Hamburger Abendblatts zugeschickt hat, hat mir das Modell keine Ruhe gelassen. Da müsste man doch was draus machen können? Google zeigt recht wenig Bilder und das Schiff halt wohl einige Umbauten/Modernisierungen hinter sich. Mir ist es schwer gefallen, einen exakten Zustand zu bauen und auch etliche Details sind frei interpretiert.

    Riffelblech: answer.pl

    Drehleiter: Wiking Feuerwehr geschlachtet

    Beiboot: 3-D-Druck aus dem Netz

    Ladekran: Herpa

    Löschkanonen und Reling: aus Evergreenprofilen gebaut

    Rettungsringe und Poller: 3-D-Druck

    Wallschiene: Schrumpfschlauch

    Ankerwinde: vom Schlepper Woltman geklaut....

    Das ganze Schiff wurde lackiert, weil die rote Farbe mit der Zeit verblasst. Es fehlen noch Details wie Beschriftung (beim Druckeronkel in Arbeit). Flaggen und Anker.

    Für weitere Verbesserungen bin ich offen.


    liebe Grüße

    Hänschen

    Moin aus Monnem,


    exakt diese Gedanken hatte ich auch: das Gebäude ist so herrlich unaufgeregt und könnte doch an sooo vielen Ecken in Deutschland gestanden haben. Es bietet mannigfaltige Möglichkeiten zum "pimpen". Ein echtes Schätzchen. Ich behalte das im Auge.

    Heute hatte ich Post von meinem Hamburger Bekannten: ein Bogen der BRANDDIREKTOR DR.-ING. SANDER, eine Beilage des Hamburger Abendblattes. Eine nette Idee: wer ihn zusammenbaut, erhält kostenfreien Zugang zu den Internationalen Schiffbautagen vom 7.9. - 9.9.24.

    Lieber Harald,


    das ist die Krux an geöffneten Luken, so schön und wirkungsvoll das auch sein mag: verfüllst Du den viel zu hohen Boden mit Ladegut, stimmt die Wasserlinie nicht mehr, machst Du den Boden tiefer, musst Du das Schiff in der Grundplatte einlassen. Der Scaldis-Bogen ist wirklich toll. Ich habe den damals mit meinen Junx gebaut und er hat viel Spaß gemacht.


    leider keine Gesamtansicht, hier im Päckchen mit dem Binnenschiff von Schreiber im Hintergrund