Zaphod

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41

Sonntag, 30. Juli 2017, 16:48

Achtere Aufbauten (Fortsetzung 3)



Die montierten Plattformen. Die Ausgleichskugeln am Kompass wurden durch schichtweises Aufbringen von Weißleim ausgeformt.
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Jochen Haut

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42

Sonntag, 30. Juli 2017, 17:12

Moin Zaphod,
tolle Arbeit!
Gruß
Jochen

Zaphod

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43

Sonntag, 6. August 2017, 12:50

Hallo Jochen,

vielen Dank für das Lob !

Weiter ging es mit Bootslagern und Flying Bridge, einer Baustufe, die schon von der Anleitng her gehörigen Respekt heischt. Hier soll mit Hilfe einer in zwei Schritten zu fertigenden und zu verwendenden Lehre eine filigrane Baugruppe entstehen, die bei der Montage an 17 Stützen und 10 seitlichen Auflagen gleichzeitig mit Klebstoff bestrichen werden müsste und an allen diesen 27 Ansätzen perfekt passen muss.

Das habe ich mir nicht zugetraut.

Stattdessen wurden die Bootslager von vorne nach hinten einzeln montiert (Ausnahme: Lager Nr. 6 vor Nr. 5). Die Stützen aus Polysterolstäbchen (0,5mm) wurden vor der Montage an die einzelnen Lager geklebt. Die Lehre, die eigentlich dazu dienen soll, die gesamte Baugruppe vorzukonstruieren, erlaubte eine exakte Ausrichtung der Stäbchen. Bei meiner Vorgehensweise konnten die Punktmarkierungen auf dem Hauptdeck zumeist nicht exakt getroffen werden, es wäre besser, sie vorab zu übermalen

Probleme
Das vierte Bootslager von vorne kollidiert mit den Lüfterkappen der Lüfter D19. Dies liegt daran, dass ich diese Lüfter gesupert und die Kappen auf 4 dünnen Streben vom Korpus der Lüfter abgehoben habe. Wenn hier ähnlich gesupert werden soll, empfiehlt es sich, den Korpus der Lüfter um 2-3mm zu kürzen.

Die seitlichen Verblendungen der Flying Bridge waren nach der Montage derselben auf den Bootslagern nur schwer zu platzieren und wirkten zudem recht wuchtig. Nach einigen optisch unbefriedigenden Versuchen habe ich sie weggelassen.

Das hinterste Bootslager passte bei mir von der Höhe her nicht, alle Stützen waren deutlich zu kurz, da müssten ca. 2mm zugegeben werden.

Bilder 5-7: Bootslager in der Entstehung

Bilder 8-9: Die ersten beiden Bootalager montiert. Entgegen der Anleitung hat das vorderste Bootslager nur zwei Stützen, die vorgegebene dritte kollidiert mit dem Oberlicht. Das letzte Bild zeigt auch noch einmal gut den separat angebrachten unteren Abschnitt des Schornsteins. Dieser erwies sich als unschätzbar. das er der Flying Bringe eine sehr stabile Auflage bot und so die Gefahr, Bootslager versehentlich zu knicken, deutlich herabsetzte.
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  • USS Iowa 1897 Bootslager (01).jpg
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  • USS Iowa 1897 Bootslager (2).jpg
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Zaphod

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44

Sonntag, 6. August 2017, 13:04

Bootslager und Flying Bridge (Fortsetzunng)

Bis auf das letzte Bootslager bot die Montage keine nennenswerten Probleme. Die Verstrebungen zwischen den Lagern passten sehr gut, vereinzelt musste leicht gekürzt werden, das geht sicherlich auf meine Kappe.

Bild 1: Die vordere Gruppe der Bootslager an Bord. An der dritten Reihe sieht man, dass die Markierungen an Deck meist nicht exakt getroffen wurden.
Bild 3: Das vierte Bootslager, das mit den Lüftern kollidiert
Bild 4: Die montierten Bootslager. Das hinterste Lager biegt sich leicht durch, weil die zu kurzen Stützen unter leichtem Druck mit Sekundenkleber verleimt wurden. Nach der Montage der Beiboote ist das Malheur aber praktisch unsichtbar.
Bild 5: Eine Strebe muss noch angebracht werden
Bild 6: Die fertige Baugruppe

Bild 7: Die Reling der Flying Bridge in der Vorbereitung
Bilder 8 und 9: Die montierte Flying Bridge


Während die Kleinteile für die Endmontage an der Back um am Achterdeck erstellt wurden, lief zeitgleich die Montage des hinteren Schornstein, der Beiboote und die Zurrung der Abspannfäden von den Schornsteinen.
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  • USS Iowa 1897 Bootslager (11).jpg
  • USS Iowa 1897 Bootslager (13).jpg
  • USS Iowa 1897 Bootslager (16).jpg
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  • USS Iowa 1897 Flying Bridge (4).jpg
  • USS Iowa 1897 Flying Bridge (7).jpg
  • USS Iowa 1897 Flying Bridge (1).jpg
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Jochen Haut

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Sonntag, 6. August 2017, 13:32

Moin Zaphod,
interessante Details und sauber verarbeitet! :thumbsup:
Gruß
Jochen

Zaphod

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46

Sonntag, 6. August 2017, 13:50

Hallo Jochen,

am Ende geht es mittschiffs sehr eng zu, die meisten Details (Lüfter, Winden, Plattformen der leichten Geschütze) werden dann kaum noch sichtbar sein.

Aber vor Beginn der Montage der vielen Kleinteile auf der Back und achtern versuche ich im Moment die winzigen "Käfige", die über den vier Rettungsringen saßen, irgendwie nachzubilden. Das kann eine Weile dauern.

Die Rettungsringe sind bei dem Modell nur auf den Rumpf gedruckt. Das Bild zeigt einen probehalber ausfesetzten Rettungsring mit Körper. Die Linien, die in kleinen Nadelpunkten enden, bildeten beim Original einen Käfig aus Draht.

Zaphod
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Andi Rüegg

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Sonntag, 6. August 2017, 17:46

Hallo Zaphod

Von deinen Bootslagern bin ich schwer beeindruckt. Ich tue mich immer schwer mit dem Ausrichten solcher Teilegruppen.

Andi

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Dienstag, 8. August 2017, 16:24

Hallo Zahphod,
auf Bild 23 sieht man Stage aufs Deck hängen. Wie machst du diese dann fest?
Ulrich

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Dienstag, 8. August 2017, 17:55

Hallo Ulrich,

da verwende ich verschiedene Methoden.

Wenn die Stage an leicht zugänglichen Aufbauten befestigt werden, messe ich sie genau aus, kürze mit scharfer Schere und befestige mit etwas Weißleim.

Wenn die Stage -wie einige bei der Iowa- an schwer zugänglichen Stellen auf dem Deck befestigt werden, bohre ich schon im Rohbau an den entsprechenden Stellen mit einer Stecknadel kleine Löcher. Auf diese Löcher wird dann beim Befestigen der Stage ein kleiner Tropfen Weißleim aufgebracht und dann der Faden, der ca. einen halben Zentimeter länger bleibt, als bei straffer Spannung, mit Hilfe einer Stecknadel oder eine langen spitz zulaufenden Pinzette in das Loch gedrückt, so weit, bis er straff gespannt ist.

Einzelne Stage, deren Montage als Faden mir zu kniffelig ist, ersetze ich durch gezogene Gussäste. Bei der Iowa wird dies z.B. ein auf ca. halber Höhe von Schornstein zu Schornstein laufendes Tau sein.

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Piedade 73

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Freitag, 11. August 2017, 09:46

Hallo Zaphod,

die Kleinteileorgie auf der Einschaltung 44 ist sehr beeindruckend. Prima gelöst; leider wird man später nicht mehr so viel davon sehen. Eigentlich schade bei dem großen Aufwand.

Alles Gute weiterhin,

Gruß Wolfgang.

Zaphod

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Freitag, 11. August 2017, 13:52

Hallo Wolfgang,

ja, die Boote sind mittlerweile drauf und man sieht nicht mehr viel.

Aber seit ich Fotos vom Bauprozess mache, fällt es mir leichter, das zu verschmerzen.

Zaphod

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Samstag, 12. August 2017, 15:22

Beiboote (103 + 43 = 146 Teile)

Baureihenfolge
Nach der Formung der Bordwände wurden diese nacheinander an das Teil mit den Duchten (leider ist es so konstruiert, dass es oben mit den Bordwänden abschließt, es müsste aber leicht nach unten versetzt sein) geklebt. Hierbei wurde von hinten begonnen. Abschließend wurde zuerst der Kiel vorne und dann unten zusammengeklebt.

Formung
• die Boote mit Heckspiegel erhielten durch die hier erforderliche Formung einen durchgehenden Kiel.

Superung
• die zwei kleinen Dampfboote erhielten einen beigeklappten Schornstein (Fotos vom Original zeigen einen Schornstein, der ca. einen Meter weit aus der Persenning hinausrage, m.E. wurde dieser geklappt, wie es bei etlichen anderen Beibooten aus dieser Zeit zu sehen ist), die Stützen der Persenning wurden aus gezogenem Gussast hergestellt, sie bilden keinen Bogen, dies hätte sich nur mit Draht bewerkstelligen lassen, was aber mangels einer Schablone sehr mühselig gewesen wäre
• alle Boote erhielten hinten Steuerruder
• die je sechs Riemen wurden dem Bogen der HMV Panther entnommen, da deren Form m.E. erheblich realistischer ist


Bild 1: Die Formung des Bootsrumpfs zur Anpassung an den Heckspiegel wird gut sichtbar
Bild 2: Die beidseitige Bedruckung des Kartons erspart es, die Innenseite der Boote zu bemalen
Bild 3: Dampfboot vor der Montage der Persenning. Der beigeklappte Schornstein ist schon montiert
Bild 4: Ein fast fertig gestelltes Dampfboot, das unter ihm liegende Steuerruder wurde ebenfalls dem Bogen der HMV "Panther" entnommen.
Bild 6: Beim großen Dampfboor wurde der Kessel gefärbt.
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  • USS Iowa 1897 Beiboote (6).jpg
  • USS Iowa 1897 Beiboote (4).jpg
  • USS Iowa 1897 Beiboote (02).jpg
  • USS Iowa 1897 Beiboote (1).jpg
  • USS Iowa 1897 Beiboote (5).jpg
  • USS Iowa 1897 Beiboote (15).jpg
  • USS Iowa 1897 Beiboote (19).jpg
  • USS Iowa 1897 Beiboote (20).jpg

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53

Gestern, 20:14

Die Montage der Beiboote gestaltete sich weitgehend problemlos. Allerdings tendieren diese oft dazu in den Bootslagern zu kippen, wenn der Kleber noch nicht fest genug ist, hier ist etwas Geduld gefragt.

Gerade das erste Boot bereitete einige Schwieirgkeiten, weil die achteren Bootslager aus mir unerfindlichen Gründen nicht exakt fluchteten (die Draufsicht in Bild 3 zegt dies deutlich). Die hinzugefügten Steuerruder (z.B. Bild 6) machen sich optisch gut, der Abstand zu den 20cm Türmen ist z.T. minimal (Bild 9)

Die letzte -mittlerweile fertige- umfangreiche Komponente waren die Bordkräne (Bild 8 zeigt, wo sie hinkommen) die Raum für einige Superungen boten. Bild 8 zeigt auch, wo ein Staukasten für Hängematten fehlt.

Jetzt stehe ich kurz vor dem Stadium, wo die vorgefertigten Teile und Teilgruppen "nur noch" montiert werden müssen. Derzeit werden noch die Davids gefertigt und ich grübele immer noch über den fehlenden Fallreeps, zu denen ich keine guten Fotos gefunden habe. Vielleicht reicht es für eine Darstellung im demontierten Zustand.
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  • USS Iowa 1897 Endmontage Beiboote (03).jpg
  • USS Iowa 1897 Endmontage Beiboote (04).jpg
  • USS Iowa 1897 Bootsdeck fertig (1).jpg
  • USS Iowa 1897 Bootsdeck fertig (2).jpg
  • USS Iowa 1897 Bootsdeck fertig (3).jpg
  • USS Iowa 1897 Bootsdeck fertig (4).jpg
  • USS Iowa 1897 Bootsdeck fertig (5).jpg
  • USS Iowa 1897 Bootsdeck fertig (6).jpg
  • USS Iowa 1897 Bootsdeck fertig (7).jpg

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Andi Rüegg

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54

Gestern, 20:42

Hallo Zaphod

Sehr schön geworden. Mir gefallen v.a. die Planen über den Booten und die Holzoptik in den Ruderbooten.

Andi

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