Posts by Zaphod

    Hallo,


    die zweite obere Tragfläche ist fertig, auch die beiden verbindenden Drähte sind gebogen.


    Das ich jetzt wußte wie mit dem abschließenden Profil 69d unzugehen war, konnte es vermieden werden, die große weiße Fläche auszuschneiden:




    Bereit zum Schließen:




    Und bis auf die Flügelspitze fertig:


     




    Die Tragflächen werden von insgesamt 24 Streben verbunden. Diese sollen jeweils einen Kern aus Draht erhalten.


    Wichtig ist es die Streben sorgsam getrennt zu halten, sie sind z.T. fast gleich lang.


    Die ersten zwölf Streben sind die langen verbindenden Elemente. Sie erhalten einen Kern aus 0,6mm Draht.


    Hier die sechs vorderen Streben 82, die einen halben mm kürzer als die Nr. 83 sind:


     


    Um sie gut zu formen, sollten sie in der Mitte längs vorsichtig angefeuchtet und dann über verschiedene Rundhölzer bzw. Drähte mit abnehmendem Durchmesser gebogen werden.

    Wie man sieht, sind die ersten Ergebnisse ausbaufähig.


    Die Schablone S12 ist m.E. zu kurz. Der Drahtkern der Streben 82 würde nur jeweils knapp 1mm vorstehen, d.h. die Verankerung in der Tragfläche wäre minimal.



    Die je vier Streben 84 (v) und 85 (h) führen von den Motoren in die obere Tragfläche. Die Punkte, an denen sie mit den Motoren verbunden werden, bieten keinerlei Widerlager.




     

    Die seitlichen Einschnitte oben an der Motorhaube (?) sollen die Streben aufnehmen. Wie das rechte Bild zeigt, ruhen sie auf einem 1mm breiten Kartonstreifen.


    Für die Streben 84 und 85 sind die Schablonen S 13 und S 14 zu verwenden, , wobei die Angabe "2 szt." nicht stimmt, es müssen je 4 sein.


    Und dann sind da noch die Streben 86 und 87 - sie finden sich mit Nummer auf keiner Skizze und führen vom Rumpf mittig an die obere Tragfläche.

    Wenn die Schablonen S15 und S16 für diese Streben gedacht sind, dann fehlt eine Schablone für die Radachse.






    Während die Ausrichtung der zwölf langen Streben 82 und 83 recht eindeutig ist: senkrecht zur Tragfläche, allerdings unter Berücksichtigung, dass die Tragflächen nach außen hin ansteigen, ist es bei den anderen Streben schwieriger.


    Ich bin am Überlegen, in diese Streben Nadeln einzuziehen. Die Nadelspitze würde dann in die obere Tragfläche stechen und das andere Ende wäre stumpf an den Motoren bzw. am Rumpf zu verkleben, ggf. mit Sekundenkleber, um eine ausreichend feste Verbindung zu gewinnen.


    Dafür muss ich für die Streben, die länger als 3cm sind, noch Stecknadeln organisieren. Je nachdem, wie dünn die ausfallen, müssten sie ggf. mit dünnem Papier umwickelt werden.


    Als nächster Schritt muss eine auf 27cm um 1,6cm ansteigende Lehre gebaut werden, damit die unteren Tragflächen mit dem passenden Anstieg in das Mittelteil eingeklebt werden können.


    Der Anstieg der oberen Tragfläche muss exakt derselbe sein.

    Ha,


    das erinnert mich an einen alten Comic mit Onkel Dagobert, wo er alle Zehner von 1916 aufkauft, um den Preis in die Höhe zu treiben. Bis auf einen kippt er alle in den Ozean - und der eine wird ihm dann von einer Dampfwalze geplättet.

    So muss er tauchen, um einen anderen Zehner zu bekommen.


    Am Ende hat er wieder einen Zehner und will den jetzt lieber verkaufen, aber der Münzhändler sagt, der Zehner sei jetzt so wertvoll, dass nur eine einzige Person auf der Welt ihn kaufen könne - Dagobert Duck.

    VG

    Zaphod

    Aber zurück zur Tragfläche, jetzt fehlten nur noch die Spitzen:


     


    Das Tarnschema lässt sich zur Deckung bringen.



     


    Aber die zu rundende Kante erwies sich als sperrig, da musste noch etwas mit Weißleim überbrückt und dann mit Farbe nachgeholfen werden.



    Auch die Kante, an der die beiden Hälften der Flügelspitzen aufeinandertreffen, musste farblich etwas nachbehandelt werden.



    Die Flügelspitzen ließen sich besser schließen, wenn das letzte Profil (Teil 74) etwas weiter innen liegen würde. Bei der zweiten oberen Tragfläche werden ich dessen Sitz nachkontrollieren und ggf. das Gerüst etwas kürzen.



    Jetzt fehlt nur noch eine Tragfläche - und 23 von 24 die Tragflächen verbindenden Streben.


    Dann wartet der gnadenlose Sprung ins kalte Wasser.


    Gelingt die Montage der Tragflächen, müsste es zu schaffen sein.

    Hallo,


    hier die verlängerten Hoheitskennzeichen:


       



    Wie man auf diesen Bildern sieht, wurde auch die Tragfläche geschlossen. Dabei ist es mir zum dritten Mal nicht gelungen, die Sektion in der Mitte exakt zum Überlappen zu bringen.



    Letzte Kontrolle vor dem Zukleben:



      


    Zu, aber wieder mit Überstand:



    Entfernt:


    Diese Überstände werfen eine kritische Frage auf: Bei den unteren Tragflächen geraten vier der Markierungen für die großen Streben, die untere und obere Tragfläche verbinden, leicht aus dem Lot. Wäre es mir gelungen, die Oberseite der unteren Tragfläche korrekt zu schließen, müssten diese Markierungen 0,5 bis 1mm weiter hinten liegen. Das kann später beim Anbau der oberen Tragfläche zu einsprechenden Verschiebungen führen.

    Ich werde einmal auf einer Kopie nachmessen, wie weit die Markierungen von der hinteren Tragflächenkante entfernt sind und dann mit den fertigen unteren Tragflächen vergleichen. Ist die Abweichung über 1mm muss ich überlegen, die Löcher für die Streben zu versetzen.

    Hallo Pianisto,


    mit verdünntem Weißleim müsste das Verkleben der MGs gelingen, ggf. wären auch hier ein paar Ersatzteile sinnvoll.


    Ja, die Teile 44 und 45 zähle ich dazu.


    Zweierlei fiel mir jetzt noch auf:


    Ich persönlich mag gelaserte Ankerketten nicht sonderlich, sie wirken m.E. zu steif und zu flach, aber andere Bastler könnten sie verwenden wollen.


    Soll Teil 24 eine Gräting mit Durchbrüchen darstellen? Falls ja, wäre hier ggf. auch ein LC-Teil sinnvoll, allerdings könnten die Druchbrüche zu fein sein.


    VG


    Zaphod

    Hallo,


    meine "Vaterland" war heute im Briefkasten, superschnelle Zusendung aus Mannheim!


    Zu den positiven Eindrücken hier ist nichts hinzuzufügen. Die Reling ist m.E. tatsächlich so beschaffen, dass man sie mit viel Geduld aussticheln könnte, stabilisieren etwa durch Sekundenkleber dürfte sich empfehlen.


    Ein Lasercut wäre tatsächlich für etliche Teile sehr hilfreich, meine Favoriten:


    Reling

    Stellräder (28d, 55, 55c)

    Ankerkran (33, 33a)

    Niedergänge (46, 47)

    Die MGs (85) (dicker Karton)

    Davids (67,68), wegen der winzigen Taljen

    Steigeisen


    VG


    Zaphod

    Die weiteren Profile machten ebenfalls keine Schwierigkeiten. Mittlerweile sind auch die meisten Klötze aus weichem Kunststoff eingeklebt, die Tragfläche ist somit fast zum Schließen bereit.


    Was noch auffiel: an der mittleren Kante kommen hinten der Schacht für den Draht und das Loch für den Drahtkern von Strebe 87 genau übereinander zu liegen, somit kann diese Strebe oben wahrscheinlich keinen Drahtkern erhalten, ausgesprochen ärgerlich, was die Stabilität angeht.



    Beim Probeanlegen des Querruders ergab sich ein äußerst unschöner "Unterbrecher" beim Hoheitsabzeichen:

       



    Was meint ihr, Hoheitszeichen auf dem Querruder mit weißer und schwarzer Farbe verlängern?

    2) Anschließend wird das mit 9 Spanten ausgesteifte Gerüst auf die untere Seite der Tragflächenbespannung geklebt


    Hier ergibt sich eine zusätzliche Schwierigkeit: Es ist untunlich, jetzt schon die beiden Drähte in die Lager einzukleben. Somit müssen diese nach unten offenen Lager auf die Tragflächenbespannung geklebt werden, ohne dass die Rillen für die Drähte mit Kleber blockiert werden. Am besten stochert man nach dem Verkleben mit einem Draht, um zu prüfen, ob der Schacht frei ist bzw. um Kleberreste an den Rand des Schachts zu drücken.



    Das Gerüst vor dem Einkleben:


     



     




    Beim letzten Bild kann man oberhalb des Gerüstes den ersten der beiden Verbindungsdrähte sehen.



    Das eingeklebte Gerüst:

     

    Im mittleren Bereich konnten die weiteren Profile ohne Probleme eingeklebt werden.


    Die Tragflächenbespannung ließ sich wider Erwarten sehr gut vorformen, Robsons Tipp mit dem mit Bleistift markierten anzufeuchtenden Bereich war wieder Gold wert.


    Leider wurde das Gerüst an der Flügelspitze nicht ganz sauber eingeklebt, wie man sieht ragt es um eine Winzigkeit drüber.

    C) Und jetzt zu der Erklärung für die Operation an 69d:

    Es ist m.E. unmöglich, beim hinteren Längsträger im Bereich der Profile 1-10 die vorgesehenen Einkerbungen für die Profile zu machen. Der Träger ist hier nur wenig über 1mm hoch und würde unwiderruflich an den Stellen der Einkerbungen auseinanderreißen.


    Hier ein Blick auf die drei Teile des hinteren Längsträgers. Das zentrale Teil ist m.E. viel zu schmal, um hier 10 Kerben einzuschneiden.


    Hier wurden direkt die beiden seitlichen Verstärkungen des Längsträgers aufgeklebt, ohne eine Einkerbung vorzunehmen. Stattdessen wurden die Profile gekürzt und zwar wurde der hintere Teil an dem Beginn des zweiten großen Einschnitts entfernt. Die Profile stoßen jetzt stumpf auf den hinteren Längsträger und werden hier durch je zwei Winkel stabil fixiert. Auf die hinter dem hinteren Längsträger anschließenden kleinen Zipfel der Profile wurde ganz verzichtet (außer dem abschließenden grünen Teil 69d).


    Hier der ganze hintere Längsträger:


    Und hier nur sein zur Mitte zeigendes Ende, man sieht, wie wuchtig die drei 1mm Pappen sind (im Übrigen hat der Konstrukteur bei der Breite der Ausschnitte in den Profilen nicht bedacht, dass die Pappen durch das Aufkleben des Papiers etwas dicker als 3mm werden, alle Kerben im LC-Satz mussten etwas verbreitert werden.



    Die hintere Kante des hinteren Längsträgers wurde im Bereich der Spanten 1-10 rund geschliffen.



    Hier die ersten eingesetzen Profile:


         


    Die Spitzen der Profile wurden hier durch Dreiecke aus 1mm Pappe stabilisiertm während hinten -im 3. Bild gut zu sehen- je zwei Winkel aus normalen Bastelkarton zum Einsatz kamen


    Obwohl der vordere Längsträger deutlich breiter ist, ist er mir doch an einer Stelle beim Schneiden der Kerben auseindergerissen:


     


    Sind aber erst einmal die beiden seitlichen Verstärkungen angebracht, ist diese Schwachstelle überbrückt:



    Die über gut 3mm verlaufenden Einkerbungen, die nach Augenmaß erweitert werden mussten, um die zu breiten Profile aus dem LC einbauen zu können, zur Deckung zu bringen, war keine ganz einfache Angelegenheit.


    Hier sieht man vor der Montage der zweiten seitlichen Verstärkung den Hohlraum für den Draht, der die oberen Tragflächen verbinden wird:


    Obere Tragflächen


    Konstruktion


    Die oberen Tragflächen werden durch zwei 1mm starke Drähte verbunden. Wichtig ist, dass zwischen beiden Tragflächen 1,5mm Luft bleiben muss, wo man diese Drähte sieht


    Um stabile Lager für die Drähte zu gewinnen, erhalten beide Längsträger über gut 10cm ihrer Länge eine Stufe. Hier werden seitlich auf den Längsträger zwei weitere Teilstücke (auch 1mm stark) aufgeklebt, so dass sich am Ende eine Art 10cm langer Schacht ergibt, in den der Draht dann verklebt wird.




    Reihenfolge des Vorgehens


    1) Auch hier werden zuerst parallel die Tragflächenbespannung und das Gerüst wie gehabt vorbereitet.


    Zu beachten:


    A1) Es müssen mindestens 5 Fäden eingeklebt werden, einer stellt das Anlenkkabel des Querruders dar. Um dessen Position genau bestimmen zu können, ist es erforderlich das Querruder 89 auszuschneiden, denn hier findet sich eine Strichmarkierung für den Holm, an dem das Anlenkkabel befestigt wird.


    Das zum Querruder führende Kabel



    A2) Die anderen Fäden, von denen je zwei durch ein Loch geführt werden, sind die Verspannung der kurzen Stützen (84, 85) oberhalb der Motoren. Die letztgenannten beiden Löcher müssen wieder in unmittelbarer Nähe zu den Löchern, durch die später die Drahtkerne der Stützen geführt werden, gebohrt werden und zwar jeweils nach innen.

       


    Diese Löcher wie auch ein Gutteil der Fäden werden später durch das massive Lager für den die Tragflächen verbindenden Draht überlagert. Ich hoffe sehr, dass sich dieser Draht und die Drahtkerne der Stützen 84 und 85 nicht in die Quere kommen:





    A3) Es bleibt von der Anleitung her unklar, ob auch die Stützen 86 und 87, die vom Rumpf zur oberen Tragfläche gehen, verspannt waren. Fotos von Originalen zeigen da vielfach zwei weitere schräge Stützen, mangels Reserwa schwer auszuführen



    B) Die Längsträger müssten zur Mitte hin ganz an ihrem Ende eine Einkerbung für das ersten Profil (69d) haben und so zeigt es auch die Zeichnung. Doch das Teil selber weist eine Einkerbung aus, die einen Überstand des Längsträgers stehen lässt. Hier muss beim Schneiden der Einkerbungen für 69d umgedacht werden.


    Die Anleitung:


    Der Längsträger in der Realität - die vorgenommene falsche Einkerbung am mittleren Teil würde es unmöglich machen 69d korrekt zu platzieren:


    Und 69d:

       

    Der hintere Abschnitt musste abgetrennt werden, ich erläutere noch, wieso.


    69d montiert und komplettiert:


    Hallo,


    fertig ist die Querruderei:


     



     


    Bei rechten oberen Querruder passte leider der Farbübergang überhaupt nicht. Ich musste das angesetzte Stück gut ein mm nach vorne verschieben, die Stufe an der hinteren Kante wurde dann mit der Schere angeglichen, man sieht noch die leichte Welle. Auf der Unterseite dagegen war nichts zu machen. Wie zu sehen, musste ich zwei der hellgrauen Sechsecke größer malen, um einen glatten Übergang hinzubekommen (die lilafarbenen habe ich mir verkniffen, weil ich den Farbton partout nicht genau hinbekommen, für Kanten gehts, aber nicht für Flächen). So sieht das lilafarbene Sechseck etwas schräg aus, aber besser geht es nicht.


    Hoffentlich passen die Spitzen der oberen Tragflächen dann wieder sauber.


    Das erste Gerüst der linken oberen Tragfläche ist parallel entstanden, eine arge Schnitzerei, die sich mit Sicherheit nicht so ausführen lässt, wie der Konstrukteur es sich gedacht hat.

    Auch die Bespannung dieser Tragfläche ist vorgeformt, das klappte wider Erwarten gut, obwohl die Tragfläche gut 7cm länger ist als eine untere.


    Dazu demnächst mehr


    Zaphod

    Hallo,


    die habe ich als Kind mal gebaut (und gruselig angemalt), hatte wegen der schwenkbaren Geschütze einen hohen Spielwert.


    Gibt es die überhaupt als Papiermodell?


    VG


    Zaphod

    Die Querruder 88 an den unteren Tragflächen sind einfacher von der Form her, da sie mit der äußeren Flügelkante abschließen.


    Hier das verlängerte Profilteil (leider unsauber geknipst):



    Profil farblich angepasst und eingeklebt, auch der Holm 90 ist schon befestigt:


     



    Zum Schließen bereit, ganz vorne wurde noch ein 2mm Rundholz eingeklebt, damit die Kante die Rundung beibehält:




    Ein unteres Querruder fertig, das zweite in Arbeit. Wenn man die Vorderkante rundet, muss auch der dreieckige Teilabschnitt an der Kante gerundet werden, das geht -wie bei der Kante- nur durch Anfeuchten




    Das fertige Querruder 88, das dritte Bild zeigt das geformte Dreieck:


       



    Bei den Querrudern 88 ging die Arbeit zügig von der Hand, hier sind beide fertig:


     

    Also weiter im Text mit dem ersten oberen Querruder:


    So sehen beide Teile in fortgeschrittenem Stadium aus:


     



    Das eingeklebte Profil:



    Ein letzter Blick in das Innere:


    Profile und Längsaussteifung (zusätzlich eingefügt), links sichtbar die umgeknickten und dann verklebten selbst erzeugten Laschen von Holm 90 und rechts die dünne Schicht weicher Kunststoff, in der später der überstehende Draht der Streben 88c Halt finden soll.


    Im Profil sichtbar: bei den folgenden Querrudern wird vorne an den Profilteilen ein runder Abschluss stehen gelassen




    Die Teile geschlossen und verbunden, bis auf einen kleinen Schmierer vom Kleber (ärgerlich) eine saubere Sache, allerdings musste die Kante von 89c angepasst werden:

       

    Hallo Hajo,


    ich habe mal nachgesehen, beim Färben war ich so vorgegangen:


    Nachdem ich einige Teile mit diesen weißen Aufdrucken belassen habe, fand ich den Anblick unerträglich und ich habe alles konsequent eingefärbt. Zumeist sehr dunkles Grau, z.T. Bronze, wo es mir passend erschien. Um die feinen aufgezeichneten Strukturen nicht zu massakrieren, bin ich im Laufe der Zeit dazu übergegangen, dunkelgraue Acrylfarbe stark mit Wasser verdünnt aufzumalen und nach kurzer Zeit ein Taschentuch auf das Werkstück zu pressen. Bei den Torpedorohren sind da Effekte zustande gekommen, die mir gefallen (Bilder 1 und 2).kartonbau.de/attachment/865505/


       



    Weiteres in meinem Baubericht:



    VG


    Zaphod

    Die Querruder (Teile 88 (unten) und 89 (oben)) hatte ich zunächst zurückgestellt. Laut Anleitung sollen sie erst in der Endmontage angebracht werden, was auch sinnvoll ist.


    Doch bei der Arbeit an der ersten oberen Tragfläche fiel mir auf, dass man doch schon das Querruder benötigt


    Wie die Skizze der Anleitung zeigt , ist hier ein Holm (Teil 90) an das Querruder zu kleben, an dem das aus der Tragfläche kommende Anlenkkabel endet.

    Dieses Anlenkkabel sollte man sinnigerweise vor dem Schließen der Tragfläche in derselben verkleben.

    Doch ein erster Blick ergab keine Markierung für das Anlenkkabel.



    Also das obere Querruder 89 ausgeschnitten und angehalten:



    Bild 1: Sie sehen nichts



    Bild 2: Da, da ist er ja - ein winziger weißer Punkt inmitten des schwarzen Hoheitsabzeichens erweist sich als der Nadelpunkt:


    Naja und da man schon mal angefangen hatte und da die obere Tragfläche noch ein Stück länger ist als die untere und da mir an zwei Punkten noch nicht klar ist, ob da Fäden eingeklebt werden sollten, wurde dann auf einmal am Querruder gewerkelt:


    Dabei fällt (negativ) auf:


    A) Die Querruder (89 und 89c) wurden in zwei Teile getrennt; den Teil, der parallel zur Tragfläche hinten an dieser angebracht wird und den Teil, der an der Tragflächenspitze übersteht. Diese Trennung ist m.E. überflüssig und erschwert den Bau nur unnötig.


    B) Es ist keinerlei Längsverstrebung vorgesehen, nur drei 1mm Profile (89a,b,d), die an den Enden von 89 (beide Enden) und 89c (Ende zu 89 hin) eingeklebt werden


    C) Der Holm für das Anlenkkabel soll stumpf auf das Querruder geklebt werden – sehr instabil



    Aber der Reihe nach:


    Hier sieht man links das Querruder und rechts seinen über die Tragfläche hinausragenden Teil. Beim Teil links finden sich zwei Linien und wenn man die später einzuklebenden Profile betrachtet, dann soll hier wohl gerillt werden, es ergäbe sich dann im Übergang zur Tragfläche keine Rundung, sondern eine plane Fläche mit zwei scharfen Knicken.


    Ist das historisch korrekt?


    Ich habe nun Fotos vom Original und von Modellen gewälzt, aber feststellen müssen, dass die Vorderkanten von Querrudern alles andere als populäre Fotoobjekte sind.

    Daher meine Frage: rillen & knicken oder doch runden?


    Was muss man noch bedenken und vorbereiten?

    1) Der Holm 90 sollte nicht stumpf aufgeklebt werden, stattdessen seine Markierung als Schlitz ausstechen und etwas verbreitern. Am Holm selber unten eine Klebelasche stehenlassen und diese möglichst beim Verdoppeln von 90 nicht zusammenkleben. Vor dem Schließen des Querruders dann den Holm 90 einschieben und verkleben.




    2) Die Markierung für die Strebe 88c, die unteres und oberes Querruder verbindet, durchnadeln und innen ein dünnes Polster einkleben


    Hier zu sehen: oben durchnadelt, unten geschlitzt



    3) Die beiden Profile einkleben

    4) Längs einen Kartonstreifen zur Aussteifung einkleben:





    Und was merkt man bei der Arbeit noch:


    Es gibt 4 Teile 90 und wenn man sich die Querruder 88 näher ansieht: ja, da gehören auch zwei hin - und damit wird klar, dass man auch in die unteren Tragflächen zwei Anlenkkabel hätte kleben sollen - zu spät, muss jetzt irgendwie anders gehen.


    Und wenn man vorbereitend die Anleitung studiert, wird auch noch klar, dass die Drahtschablonen S13, S14, S15 und S16 AN KEINER STELLE bei den Skizzen auftauchen. Man kann also munter spekulieren, welche von ihnen in die unterschiedlich langen Streben 84, 85, 86 und 87 gehören, ein Ratespiel, das noch pikanter wird, wenn einem nach und nach klar wird, dass S16 wohl eher die Achse beim Fahrgestell darstellt (und mit "1 Stück benötigt" auf jeden Fall falsch bezeichnet ist).


    Man bekommt also drei Schablonen für vier unterschiedlich lange Streben, prost Mahlzeit.


    Die Anleitung, dass muss einfach noch einmal unterstrichen werden, ist ein Offenbarungseid.


    Dennoch glaube ich herausgetüftelt zu haben, wie das Spantengerüst der oberen Tragflächen nebst den zwei Drähten S11, die diese verbinden, zu bauen ist (allerdings ist hier wiederum die Konstruktion von der Stabilität her schlicht unmöglich).


    Dazu bald mehr.

    Hallo,


    die beiden unteren Tragflächen sind seit gestern fertig, nur einmal so hingelegt ergibt sich schon eine ordentliche Dimension:


    Die Tragflächenspitzen waren doch etwas kniffelig zur Deckung zu bringen, da musste z.T. schon am Übergang zur Tragfläche nachgeschnitten werden:


      



    Und auch längs zeigt die Nahaufnahme gnadenlos, dass es im mittleren Abschnitt nicht glatt passte:



    Ließ sich aber noch hinschieben:



    Auch bei der linken Tragfläche hatte ich trotz sorgsamer Vorbereitung Probleme, die obere Hälfte weit genug nach hinten zu ziehen, am Ende blieb ein Überstand, der nach dem Trocknen vorsichtig weggestichelt wurde:





    Auch links einige Arbeit an der Flügelspitze, hier wurde es mit Weißleim probiert, was allerdings nicht besser ging als mit UHU:




    Vorne passt es einfach nicht exakt zusammen:




    Aber am Ende ein für mich zufriedenstellendes Ergebnis.