Posts by Zaphod

    Und dann zuerst die Mauer entlang:

     


    Sehr viele Verwerfungen kann man sich hier m.E. nicht leisten, wenn man die Kurve wie vorgesehen kriegen will:



    Um die Ecke wird das Teil wohl deutlich schmaler gemacht werden müssen: Diese Breite auf Passbreite zu knüllen brachte bislang jedenfalls kein überzeugendes Ergebnis, entweder zuviel Delle oder zuviel Beule


    Auch bei den beiden "Spitzen" hier habe ich noch nicht entschieden, wie ich verfahre, abflachen, so dass sie auf die UNterlage passen oder Spitzen beibehalten und zusammenführen.


     



    Auf Teil 49 bin ich gespannt, wie gesagt, von links her wurde das nix.

    Hallo,

    vielen Dank für das Lon und die Tipps !

    Mittlerweile konnte ich den Leuchtturm fertigstellen:


    Hier einmal die komplette Rohrleitung:


    Und eine Front mit Fensterläden:


    Die Vorbereitung für die zu knüllenden Teile sind auch fast abgeschlossen. Nachdem ich aber zuerst Probleme mit dem Teil 49 hatte, das ich von links nach rechts anbringen wollte, habe ich die Teile 41-47 mit dickem Karton hinterklebt und Winkel an den Kanten der Mauerteile angebracht, während ich die Klebelaschen von 48 und 49 entfernt habe, die hatten sich bei mir so mitzerknüllt, dass sie sich nicht mehr zu einer stabilen Klebefläche glätten ließen:


       




    Teil 48 vorher - nachher:


       



    Beginn der Montage (Weißleim) am Übergang zwischen den beiden Mauern:


     

    Teile 25-69 (Insel)

    Das Original

    Die Türen im Bootshaus 40 sind markant nach innen (vgl. den o.a. Link) versetzt, hier kann entsprechend gesupert werden.


    Zuerst wurden die Türen und Fenster ausgeschnitten.

    Dann wurde eine Kopie von Teil 40 auf 1mm Karton geklebt. Auch hier wurden anschließend Fenster und Türen ausgeschnitten, bevor die sechs Rahmen ausgeschnitten und hinter die Ausschnitte des Originals geklebt wurden.
    Anschließend wurden diese hinterklebten Ausschnitte hinten mit einem passenden Stück dünnem Papier geschlossen.

    Und zuletzt wurden die Fenster und Türen in die Öffnungen eingelassen.


     



     


    Der kleine Anbau am Bootshaus 40 ist m.E. in dieser Form nicht mehr vorhanden:


    https://www.lighthouses-croatia.com/de/leuchtturm/sveti-ivan


    Ich habe ihn aber so gelassen.



    Änderungen

    Die Verbindung von 38 und 39 wurde durch ein unterklebtes Stück dünnem Papiers bewerkstelligt, so ergibt sich zwischen beiden Teilen keine Stufe.

     


    Die beiden Teile 39 wurden durch ein unterklebtes Stück dünnem Papiers verbunden, so lässt sich der hier erforderliche leichte Knick nach unten besser herstellen.




    Soweit der aktuelle Stand nach ca. 3 Wochen Bauzeit. Jetzt aber kommt es zum Schwur, denn es folgen die zu knüllenden Teile.

    Anleitung

    • zu Teil 2 sollte es einen Hinweis geben, wie und wann der Schlitz in der Mitte geschlossen werden soll
    • bei den Fenstern 2a und 11a sollte es einen Hinweis geben, dass diese mit einem Rand ausgeschnitten werden müssen, weil man sie sonst nicht stabil hinterkleben kann.
    • Teil 7c wurde versehentlich als 8c bezeichnet. Die beiden auf ihm angebrachten Knicklinien passen nicht zur Treppe 7 und sollten ignoriert werden. 7c ist etwas zu lang, aber das ist in diesem Fall gut, der Überstand lässt sich leicht anpassen.


    Superung

    1) Das Regensammelrohr wurde aus dünnen Polysterolröhrchen gefertigt. Fotos vom Original legen eine hellgraue oder zinkfarbene Colorierung nahe.

       


     


    2) Die Zwischenräume im Unterbau der Windfahne wurden in mehreren Durchgängen mit Weißleim verfüllt, so dass eine Kugel wie im Original entsteht.


    3) Das Geländer 21 hatte Durchbrüche, diese ließen sich nur mit gelaserten Teilen darstellen, zum Ausschneiden sind die Geländerteile zu fragil.



    Zur Turmspitze eine Frage: In welche Richtung zeigt die Luke 22d?
     






    Dieses überaus reizvolle Diorama ist hier schon von Helmut mit dem Kontrollbau und von Wiwo1961 mit einem Baubericht vorgestellt worden.

    Deswegen habe ich auch überlegt, mich auf einige Bilder in der Rubrik "an welchem Modell arbeitest Du?" zu beschränken.


    Aber dann sind mir doch einige Fragen gekommen und ich habe einiges anders gelöst als Helmut und Wiwo1961, so dass ich mich doch für einen Baubericht entschieden habe.


    Teile 1-24 (Leuchtturm) 147 + 77 = 224 Teile)


    Zum Leuchtturm selber gleich eine Frage: Ich würde gerne die Seite, die im Sommer in der Nachmittagssonne liegt mit geschlossenen Fensterläden ausstatten - welche Seite wäre das?

    Baureihenfolge

    Zuerst wurde das Haus (Teil 3) und dann der Turmsockel (Teil 2) aufgeklebt. Teil 2 hat viel weniger Klebeflächen und ist daher leichter anzubringen


    Änderungen

    1) Zu knickende Klebelaschen wurden zumeist abgetrennt und durch hinterklebte Winkel ersetzt, das erlaubt eine saubere Verbindung


    2) Bei Teil 8 wurde auf eine Verdoppelung der Seitenwangen verzichtet, nur so ließen sie sich einigermaßen aussticheln



    3) Der Übergang von Turmsockel zum oberen Abschnitt des Turms wurde geändert. Zuerst wurden in beide Teile Deck- bzw. Bodenplatten eingezogen. Fotos vom Original zeigen, dass es bei Übergang einen rundum überstehenden Kragen gibt, der unten von zwei übereinander liegenden Reihen Ziegeln (?) gestützt wird.


    https://www.google.com/search?…-b-d#imgrc=qHeZ3iSF-k3uYM


    Also wurde auf den unteren Turmabschnitt eine ringsum 2mm überstehende Platte (im ersten Bild links) geklebt, um deren Kante Teil 18 geklebt wurde und unter die dann die Bänder 16 (nur 2/3 dieses Teils) und 16a geklebt wurden.

       

    Generell würde ich beim Turm des Leuchtturms dazu raten, an allen Enden Platten einzuziehen, das erhöht die Stabilität.

    Stabilisierung

    Die Laschen bei den Fenstern 3b wurden abgetrennt. Der doppelte Knick so schmaler Teile ist meine Sache nicht. Zuerst wurden die Fenster stumpf verklebt und nachträglich an den Längsseiten noch Laschen aus dünnem Papier angebracht.



    Das Dach 9 wurde innen durch ein rundes Kartonteil abgestützt:



    Teil 11 erhielt außen zwei Winkel, auf denen das Dach aufliegt



    Die Streifen 14 müssen passend abgelängt werden. Außerdem sollten sie leicht gebogen werden. Ich habe letzteres wie folgt hinbekommen: Teil14 nur an einer Längskante ausschneiden, von hinten anfeuchten und ünbr einem 2mm Rundholz formen.

    Und so sieht das Ganze fertig aus. Die Bodenplatte des Turms ist nur eingeschoben, damit später beim VErbinden mit der Mauer von Baugruppe "A" Druck von innen gegeben werden kann.


     



      


     



    Fazit: Sicher nicht das große optische Highlight im Stadtteil A, aber wieder eine schöne Kombination von Mauer und Turm.

    Turm 1 und Mauer (40 + 18 = 58 Teile)


    Es geht weiter mit einem der letzten Türme und dem letzten reinen Mauerabschnitt:

     



    Der Bau gestaltet sich problemlos.


    Stabilisierung

    • Der Turm erhielt oben und unten einen Boden von 2mm Dicke eingezogen. Den unteren Boden erst verkleben, wenn die vom Haupttor kommende Mauer mit dem Turm verklebt worden ist.
    • An die Stelle der beiden anschließenden Mauern wurden innen im Turm entsprechende Stücke aus 2mm Pappe geklebt

    Die Mauer wurde an beiden Längsseiten sowie am Boden mit 2mm Karton verstärkt

    • Unter die Turmspitze eine innen zwei hohle Rollen aus Papier kleben, die später die Nadel der Flagge aufnehmen



    Superung

    Die Schießscharten des Turms waren offen. Die entsprechenden Vierecke wurden ausgeschnitten und mit je einem gebogenen Abschnitt schwarzen Papiers hinterklebt, um dem Ganzen mehr Tiefe zu verleihen.


     



    Änderung


    Die Mauer wurde nicht längs geschlitzt, um den Wehrgang aufzunehmen, sondern nur am hinteren Abschnitt auf 6mm Länge. Der Schlitz wurde auf die hinterklebte 2mm Pappe übertragen (vgl. Bild oben). Da diese 6mm „Zunge“ innen in der Pappe starken Halt findet, sitzt der Wehrgang fest. Er muss dann noch Abschnitt für Abschnitt mit Weißleim verklebt werden. Das zweite Bild zeigt den Wehrgang mit den zwei Zungen an seinen Enden:


     


    Zwei kleine Fehler haben sich eingeschlichen:
    1) Das Rasenstück 13 schließt nicht sauber. Im Übergang zur Mauer bleibt eine weiße Lücke von gut 1mm, die grün übermalt wurde.



    2) Die Konsolen 12 sind falsch gekennzeichnet, die Anschlussstelle an die Mauer müsste „7“ heißen, da steht aber „1“, so dass sich diese Teile von der Kennzeichnung her nicht von den Konsolen 11 unterscheiden. Die Konsolen 11 sind aber einen Tick länger, so dass eine Verwechslung unliebsame Folgen hätte.

    Hallo Gustav,


    ein im Wesentlichen sehr passgenaues Schiff. Es lohnt sich die vielen in weiß aufgedruckten Details -zumeist in grau- zu übermalen. So sieht man noch einen Kontrast, hat aber die äußerst störenden weißen Flächen weg.

     



    Zaphod

    Hallo Bentos10,


    dieses Schiff gibt es leider nicht als Kartonmodell, obwohl die russische Marine hier außerordentlich breit vertreten ist. Die breiteste Palette haben die Verlage Oriol und Dom Bumagi.
    Gut geschrieben ist auch Nowikow-Pribois Augenzeugenbericht, auch wenn der im sozialistischen/kommunistischen Sinne überarbeitet worden ist.
    Eine neuere Gesamtdarstellung des Krieges: Connaughton, R.: Rising Sun and Tumbling Bear

    Zaphod

    Hallo,


    in der UdSSR gehörte es zur Staatsdoktrin alle möglichen Erfindungen für sich zu reklamieren. Das traf manchmal zu, sehr oft aber nicht -und die DDR hat die entsprechenden Behauptungen aus der UdSSR natürlich zu übernehmen gehabt.


    Von daher wäre ich da sehr vorsichtig.


    Zusatzfrage: Dampfantrieb bei Flugzeugen? Wäre eine entsprechend leistungsfähige Dampfmaschine samt Kohle nicht viel zu schwer dafür?


    Zaphod

    Hallo Wolfgang,


    wenn man im Internet unter "Mikasa Guns" sucht, bekommt man Bilder von in Kasematten stehenden Geschützen mit Schilden, die so seien könnten, wie die im Modell. Das sind aber die leichteren MA-Geschütze (3inch).


    Bei den schweren könnte es auch sein, dass die Geschütze ohne jeden Schild in der Kasematte standen.


    Was die zwei fehlenden Geschütze und die Anleitung mit der falschen Baureihenfolge angeht: Das ist einer der Gründe, warum ich diesem Konstrukteur sehr misstraue.


    Vielen Dank für den Hinweis


    Zaphod

    Die Montage der Laufkatze (35) ist unproblematisch, aber die Kabel am Kranhaken haben es in sich.

    Ich hatte zuerst die Laufkatze fertiggestellt. Das würde ich nicht empfehlen, deren dach und der Stromabnehmer sollte man noch weglassen:



    Denn ich bin, was die Kabel am Haken angeht, wie folgt vorgegangen:


    1) In den fertigen Kranhaken habe ich die vier Drähte mit Sekundenkleber eingeleimt.

    2) Danach war es sehr unangenehm, die oberen vier Drahtenden sauber in der Laufkatze einzukleben, das hat einige Versuche (und saftige Flüche) gekostet. Mit Zugang von oben wäre es leichter gewesen.



    Die Teile 30 stellen die Schienen für die Laufkatze dar, es ist m.E. ziemlich kniffelig, die Katze auf ihnen zu platzieren, auch neigte meine Katze immer zum Absacken, so dass an ein bewegliches Teil nicht denken war.





    So sieht es am Ende aus:


     





    Fazit: Ein tolles Modell, optisch einmalig und sehr passgenau. Fotos im Diorama habe ich noch nicht, dazu müsste ich alles an einem gut beleuchteten Ort aufbauen.



    Zum Abschluss möchte ich mich nochmals herzlich bei Robert Hoffmann bedanken, der mir diesen Bogen gescheknt hat !



    Zaphod

    Durch den Baubericht von Andy gewarnt, habe ich die Stromkabel in den inneren drei Löchern verlegt, so können die Streben 31a problemlos angebracht werden.


    Von der Baureihenfolge her bin ich wie folgt vorgegangen: Zuerst wurden die unteren drei Stromkabel durch eine Halterung gefädelt und diese dann mit Sekundenkleber angeklebt. Danach wurden diese drei Stromkabel auch durch die andere Halterung gefädelt und anschließend diese ebenfalls mit Sekundenkleber angebracht – so ist eine saubere Ausrichtung möglich. Die Enden der Stromkabel wurden dann mit Sekundenkleber fixiert. Anschließend wurden die mittleren drei Stromkabel durchgefädelt und fixiert und abschließend die oberen drei.



    Die hintere Halterung ist bereits festgeklebt, die vordere muss noch ausgerichtet und verklebt werden. Die Kabel sind nur eingefädelt:

     


    Nach der Montage der Kabel konnte auch die Menge der Gegengewichte bestimmt werden (kleine Stücke von missratenen Zinnsoldaten). Danach wurde der Ausleger hinten geschlossen.


    Erst dann habe ich den Ring 27 unten eingeklebt und zwar mit Sekundenkleber. Dies war m.E. auf jeder Fall die richtige Entscheidung, da der Ring mit einigm Druck eingesetzt werden musste. Der Ausleger ist auch nicht leichtgängig, das halte ich aber für einen Vorteil, denn so bleibt er sauber ausgerichtet.


    Die lange Leiter 29 (Mitte) kann man auch jetzt noch problemlos einsetzen, da sie oben an 25 festgeklebt wird:

     





    Das Geländer 34 ließ sich leichter montieren als gedacht:

       


    Beim Ausleger bin ich mit den Teilen nicht glücklich geworden. Sie hätten m.E. unbedingt verdoppelt werden müssen. Auf jeden Fall biegen sich ihre Kanten beliebig nach oben oder unten und sind nur sehr schwer angemessen an 16, 19 und 20 zu kleben.

     


    An dieser Stelle hätte man übrigens schon am besten Teil 38a (letztes Teil) anbringen sollen. Dies stellt wohl die Luke zu dem quadratischen Ausschnitt im ersten Bild dar. Die Luke soll rechts angeschlagen werden, das kann aber nicht hinkommen, weil hier auch die Leiter 38 hinführt.


    Das Vorbereiten der Teile für die Ausleger dauert seine Zeit:


    Und dann beginnt der Zusammenbau dieser fragilen Konstruktion, das Geländer 28 unbedingt frühzeitig anbringen, nachher kommt man an dieser Stellen kaum noch dran und Lasercut-Geländer verbiegt sich leicht:

     



    Es ist ein schöner Anblick, wenn der Ausleger Form annimmt:


     


    Andis Tipp folgend habe ich zuerst das Oberteil 25 angeklebt und dann die Seitenteile 22 und 23.


    Dann wurde der Ausleger für die letzten Arbeitsschritte eingebaut:


    Lang ists her ...


    zuerst hatte ich keinen passenden dünnen Draht für die Stromschienen oben am Kran und dann standen im Sommer immer andere Projekte an.


    Aber in diesem jahr habe ich mir endlich einen Ruck gegeben und den Kran gebaut.


    Allzuviel ist hierzu nicht anzumerken, denn der Kran ist hier schon mehrfach mir sehr gutem Ergebnis gebaut worden, orientiert habe ich mich stark an Andis Baubericht, der auf die verschiedenen kniffeligen Baustufen besonders genau eingeht.


    Der Bau beinhaltet vor allem das saubere Ausscheiden einiger hundert Flächen und das Färben von Kanten:


     


    Zwischen die Seiten des "Fahrgestells" wurde ein passendes Stück Holz geklemmt, damit die Teile in der richtigen Position aushärten konnten:



    Die erste Seite der Stufen der langen Treppen wurde der Stabilität halber mit Sekundenkleber fixiert - deswegen wurde auch auf die Lehre verzichtet, eine kleine Ungenauigkeit und Lehre und Treppe wären unrettbar miteinander verbunden gewesen:




    Ohne nennenswerte Probleme konnte der Unterbau fertiggestellt werden:



    Allerdings musste ich auf die Montagehilfe (hinten rechts im Bild) verzichten, weil bei mit die achteckige Galerie (Teil 9) erst ca. 1mm unterhalb der Oberkanten der Montagehilfe Halt an der Pyramide 8 fand.


    Trotzdem gelang die Ausrichtung der Galerie ohne Weiteres, deutlicher Beleg der ausgezeichneten Konstruktion:

    Weil die Galerie aber etwas tief angebracht war, als vorgesehen, hingen die Füßchen der Leiter 10 in der Luft:



    Dies wurde korrigiert, indem Kopien der oberen Abschnitte der Seitenteile von 10a bzw. 10b mit verlängerten Beinen erstellt und aufgeklebt wurden.


     

    Hallo Wilfried,


    ich versuche die Frage einmal von der anderen Seite her zu betrachten, nämlich, weiche Teile der Bofors man auch selber aus Karton ausgeschnitten bekommt:


    Von daher würde ich die Seitenteile für verzichtbar halten und mir persönlich fällt es schwerer ein Ätzteil zu falten als ein Kartonteil, also auch die Endstücke.


    Für den Rest gilt: Das kann man als Herausforderung zum filigranen Supern sehen - eine Herausforderung, die ich grundsätzlich begrüße, eben weil sie eine Option ist.


    Wenn ich mir unter diesem Aspekt das Radargerät ansehe - das große gebogene Teil mit den zahlreichen Löchern halte ich für verzichtbar, die Löcher bekommt man sauber hin und das Teil müsste doch wohl eher verdoppelt werden, wäre also als Ätzteil zu dünn?


    Viele Grüße


    Zaphod

    Hallo,


    Wikipedia unterstreicht, dass die SO 344 zwar nicht als Selbstmordwaffe konzipiert war, dass die Einsätze aber dennoch mit einem sehr hohen Risiko für den Piloten verbunden gewesen wären:


    The plane would have been released from a mother plane upon reaching combat altitude. Then it would ignite its single Walter HWK 109-509 rocket engine and dive towards the enemy bomber fleet at a 45 degree angle. Shortly before contact it would release its explosive nose, equipped with a proximity fuze, into the center of the combat box formation in a way that it would damage as many bombers as possible. Then it would try to get away with the remaining fuel in its rocket engine and finally land on its fixed skid.

    Owing to the extreme risks for the pilot inherent in the operation of this aircraft, the Sombold So 344 is sometimes listed as a suicide weapon.[3] However, it was not intended as such, even though the chances of survival would have been very limited for the pilot of such a dangerous artifact.


    Der Artikel spricht außerdem von Annäherungszündern -was für die Art von Einsatz auch der einzig halbwegs erfolgversprechende Zündertyp gewesen wäre- so viel ich weiß hat die deutsche Flak über solche Zünder nicht verfügt. Wikipedia hierzu:


    "The Germans were also working on proximity fuzes in the 1930s, based on capacitive effects rather than radar. Research and prototype work at Rheinmetall were halted in 1940 to devote available resources to projects deemed more necessary."

    Die Bomben mit Zeitzündern in einer Combat Box zum Detonieren zu bringen, erfordert perfektes Timing. Das ist probiert worden, aber ohne nennenswerte Erfolgen.


    Was ich mich frage: Warum diese Idee mit der Nase? Kann man damit wirklich besser zielen?


    Zaphod

    Hallo Rene,


    vielen Dank für Dein Lob ! Ich sitze seit einigen jahren am Stadtteil 1 und es macht immer noch großen Spaß. Der Bausatz lädt auch immer wieder zum Schmökern ein.


    Platz zum Zusammenbau der gesamten Stadt habe ich leider nicht, der Stadtteil 1 müsste dazu außerdem erhöht werden.



    Ich hatte ganz vergessen Bilder von der fertigen Nr. 14 zu machen, das sei hiermit nachgeholt:


     


       



     



     



    Das Wirtshausschild - die Zwischenräume an seiner Halterung bekomme ich nicht mehr ausgestochen:




    Die eingezogenen Deckenbalken in der Arkade sind faktisch unsichtbar - spätestens wenn das Haus im Ensemble verbaut ist:



    Als Nächstes habe ich wieder einen Turm und das letzte Teil der Stadtmauer ins Auge gefasst.


    Zaphod

    Hallo Oliver,


    diese Antennenkabel (und auch Flaggleinen) mache ich seit geraumer Zeit aus gezogenem Gussast von Plastikmodellen. Damit kann man das Durchhängen der horizontal verlaufenden Fäden vermeiden, wenn es nicht gewünscht oder realistisch ist. Die Antennenkabeln bzw. Flaggleinen kann man trotzdem straff ausführen oder leicht gebogen darstellen.


       


    Zaphod

    Jetzt ist der Bau schon weit gediehen.


    Hinten sind noch die vier schrägen Abdeckungen 61 unten in die Schießscharten einzukleben:



    Der Pfeiler 51 sowie die Mauervorsprünge 58-60 an den "Füßen" der drei Bögen setzen m.E. die Montage des großen Teils Pflasterung vorne und links am Haus voraus, da sie unten auf diesem Teil aufruhen. Ansonsten läuft man Gefahr, dass diese Teile unten in der Luft schweben, wenn man sie nicht ganz exakt ausrichtet


       




    Rechts wird dann noch ein kleiner Abschnitt Stadtmauer angebracht:


       


    Die beiden Wasserspeier 54 jeweils in zwei Teile schneiden und jede Hälfte auf 0,5mm Karton aufkleben. So erhalten sie angemessene Plastizität



    Dann fehlt nur noch das Wirthausschild, das den durstigen Reisenden kurz nach Passieren des Stadttores zu einer Pause einlädt.




    Das war es. Eine weitere und nicht die kleinste Lücke im Stadtplan von Stadtteil Nr. 1 ist damit geschlossen.

    Aber noch vor der Montage der Dächer wird es Zeit für die Gesimse hinten. In die Winkel der Simse 28 und 29 wurde ein Kartonstreifen geklebt. So konnten die Simse mit leichter Schräglage angeklebt werden, das sieht realistischer aus.


    Aus dem ersten Bild sieht man das lange Sims 28, auf dem dritten das kurze 29 und im Querschnitt, wo der Kartonstreifen liegt:

       


    Nicht weniger als vier Schornsteine sind vorzubereiten. Diese wurden wie gehabt plastisch gestaltet:
           


    Wie das vorherige Bild zeigt, werden die Schornsteinkappen erst nach Montage der Schornsteine angebracht. Dann folgen die winzigen Keile 48, auf denen die ebenso winzigen Dächlein 49 aufruhen - auch hier wurde eine leichte Schräge geschaffen:

       

    Die hintere Wand besteht zum guten Teil aus der Stadtmauer mit vier Schießscharten, auf ca. halber Höhe macht sie einen Sprung nach hinten:
     


    Zur Stadtmauer gehören zwei massive Stützpfeiler und im rechten Bereich findet sich noch ein charmanter kleiner Fachwerkerker:

       



    Und so sieht der Rohbau aus:


    Änderungen/Stabilisierungen: Die Dächer

    Wie auch von Günter vorgeschlagen, wurde das Dach 34 in drei Teile zerlegt und unter die Kanten des mittleren Segments grau gefärbte Winkel geklebt.


    Die INNEREN Längsseiten der beiden Außendächer unten mit einem Streifen 0,5mm Karton hinterkleben (muss so hoch angesetzt werden, dass er nicht mit dem Winkel kollidiert).


     


    Die Dächer jeweils zuerst vorne festkleben. Nach dem Trocknen dann hinten oben und abschließend hinten die seitlichen Schrägen. Die bei den beiden äußeren Dächern seitlich überstehenden Dachstücke ganz zuletzt verkleben.

    Haus Nr. 14 (99 + 46 = 145 Teile)


    Es war wieder so weit, der Sommer bot die Zeit, in Ruhe ein größeres Haus aus dem Stadtteil Nr. 1 zu bauen, die Nr. 14, offensichtlich ein Gasthaus, seinen Namen "u tri mazu" konnte ich auch mit Internethilfe nicht ganz übersetzen, vielleicht heißt es ja einfach "Zu den drei Giebeln".


    Angefangen mit den Grundmauern, den zahlreichen Fenstern und Gesimsen sowie den verschiedenen Türen (Teile 1-20), wartet gleich viel repetitive Arbeit, wie ein Blick auf die Frontseite zeigt:


    Und ein Blick von hinten:


    Baureihenfolge

    Den kleinen Bogen 5-6 sollte man zuerst hinter 1 kleben, so hat man außen einen sauberen Anblick. Am Übergang zu Teil 4 innen lassen sich kleine Ungenauigkeiten leichter verbergen. Ich habe es umgehehrt gemacht und das war ein ziemliches Gefummel, unten links musste ich eine Rundung vornehmen, damit es hinkam, macht aber optisch eigentlich einen schönen Eindruck:


       



    Superung

    Die aufgezeichneten Holzbalken auf Teil 3 plastisch gestalten.

     


    Die Fenster erhielten mehr Tiefe, indem Kopien von ihren Rahmen auf 0,5mm Pappe geklebt, ausgeschnitten und hinten an 1 bzw. 18 geklebt wurden.



    Es ergibt sich ein schöner Bogengang:



    Die fast fertige Front:



    Die Tür 50 (erster Stock, rechte Seite) muss natürlich in einem Zug mit den anderen Fenstern und Türen hinter 1 geklebt werden.


    Änderungen/Stabilisierungen

    Die Torflügel 7 nicht knicken, sondern in zwei Teile schneiden

    Unten in Teil 1 eine Bodenplatte einziehen - allerdings noch nicht einkleben