Posts by Zaphod

    Kanzel (Teile 72-74) (1. Fortsetzung)


    Nachdem also solchermaßen das vorderste Kanzelteil vorbereitet war, wollte ich es aufkleben. Ich weiß, dass gerade dieses Teil oft Probleme macht, weil es sich der Form des Rumpfes in einer geschwungenen Linie anpassen muss. Hier sahen schon die Trockenversuche nach einem Desaster aus. Nur mit viel Spannung würde sich das einigermaßen hinbiegen lassen.


    Die Durchführung misslang schauderlich.


    Ich war auf die Idee verfallen, zuerst beide hintere Enden mit Sekundenkleber auf den Rumpf zu kleben und mich dann nach vorne vorzuarbeiten. Das Ergebnis des ersten Bauschritts war sowas von schief, dass man sich nur schaudernd abwenden konnte. Außerdem sackte die Kanzel rechts immer ein:



    Erst mit viel List und Tücke gelang ein hinnehmbares Ergebnis. Ein massiver Spalt vorne konnte nur mit einem gespaltenen Ersatzteil von Zweitbogen einigermaßen kaschiert werden und die Zieloptik 73c ragt immer noch etwas zu weit nach oben.



    Derzeit wird weiter an der Motorhaube (auch nicht ohne) und an der Kanzel gewerkelt.

    Kanzel (Teile 72-74) (24 + 8 = 32 Teile)


    So soll das Ergebnis aussehen:



    Es wurde mit dem Kanzelsatz von Halinski gearbeitet.


    Das vorderste Kanzelsegment (Teile 72 und 73) hatte es in sich und ist mir misslungen.
    Das Problem lag nicht in der Vorbereitung des Teils. Zwar ist das präzise Ausschneiden der Plastik-Kanzelteile m.E. ganz schön kniffelig, aber letztendlich eine Geduldsfrage. Die Kanzelrahmen sind nahezu perfekt konstruiert (ein innerer Steg von 74e war bei mir etwas zu lang) und decken sich ausgezeichnet. Trotzdem muss ihre Rückseite unbedingt in der Farbe der Gegenseite angelegt werden, um Blitzer auszuschließen. In die Kanzel 72 muss nach der Montage der Rahmen noch das Loch für die Zieloptik 73 gestochen werden. Ich habe hier eine Prickelnadel erhitzt und das Loch ausgeschmolzen, das ging sehr gut.




    Die Zieloptik 73c muss umgebaut werden, sie ist in zweierlei Hinsicht eine Fehlkonstruktion:
    ERSTENS fällt dieses zu wickelnde Teil viel zu dick für das Loch in der Kanzel aus. Um mindestens 6mm kürzen, zu Trockenproben ist zu raten.


    ZWEITENS hat die Zieloptik an beiden Enden eine Verdickung. Die bekommt man NIE UND NIMMER durch das Loch in der Kanzel. Man muss die entsprechenden Teile gleich von Teil 73c abtrennen. Außerdem war –wie die von Andi verlinkten Bilder des Cockpitinnenraums einer Originalmaschine zeigen- das innere Ende der Zieloptik mit Leder überzogen, muss also braun statt schwarz sein. Die Enden der Zieloptik wurden mit crystal clear verglast



    Und schließlich kommt noch der kleine Kasten 73 mit seiner filigranen Aufhängung 73a/b oben in das vordere Kanzelteil. Hier empfehle ich bei der Aufhängung mit Sekundenkleber (Gel) zu arbeiten.

    Hallo Peter,


    vielen Dank für Deine penible Dokumentation Deines Vorgehens. Eines Tages hoffe ich diese Kirche -die innerhalb der mittelalterlichen Stadt das größte Bauwerk darstellt- zu bauen, dann werde ich mich an Deine Tipps halten können.




    Zaphod

    Hallo Chris,


    den Grundriss und die Dächer finde ich sehr gelungen. Die Wände sehen mir für ein Piratendorft zu schick aus, könnte man da nicht ein paar Dreckspritzer, lose Bretter oder so aufzeichnen?


    Zaphod

    Hallo Andi,


    vielen, herzlichen Dank für Deine Hilfe! Zusammen mit den Bildern -die ausgezeichnet sind und auch viel über die Farbgebung verraten, tatsächlich beige-weiß- ist mir jetzt klar, wie das funktioniert hat und wie das aussehen muss.



    Fertig sind einige kleinere Teile im Cockpitbereich:


    Die geschlossenen Klappen des MG-Schachts:




    Die Endstücke, an die sich das Kabel anschließt (Teile 64) in Position (das hellgraue, längliche Teil am Rand des Cockpits):



    Vorne am Rand des Cockpits kommen übrigens die Teile 71 hin (hier gerade so zu erkennen, die beiden Teile mit dem u-förmigen Profil)



    Nach dem Aufsetzen der "Pyramide" (62) wurden dann wie schon erwähnt die Gurte des Piloten befestigt und das Stahlkabel verlegt. Die in der Textanleitung zu findende Längenangabe (4,8 cm) ist m.E. ganz erheblich zu kurz, eher 6 cm, also lieber ein entsprechend langes Teil vorbereiten. Bei mir ein bemalter Faden, wer hat: Ein Abschleppseil eines dt. Panzers von Tamiya dürfte noch besser funktionieren:


    Hallo,


    da ich mich dem Gestänge für die Sturzflugbremsen nähere, eine Frage:


    Die Schemazeichnungen für Gestänge und Positionierung der Beschläge & Halterungen zeigen zwei Rohre:




    Sämtliche Skizzen vom Modell dagegen lassen nur ein Rohr sehen:




    Für mich stellen sich einige Fragen:



    A) Einige der Beschläge werden anscheinend um beide Rohre geklebt - oder verstehe ich die Schemazeichnungen da falsch?


    B) Zeigen die Schemazeichnungen eine Draufsicht? Dann wären die beiden Rohre hintereinander gelagert, was auch die Unsichtbarkeit des hinteren Rohrs in den Skizzen erklären würde.



    Was meint ihr?


    Zaphod

    Hallo Peter,


    prächtige Türme !


    Beim Zusammenbau von Kirche und Kloster würde ich das Vorgehen davon abhängig machen, wie gut die Klebeflächen zugänglich sind und wie groß die Klebeflächen sind, die man gleichzeitig mit Kleber versehen muss.


    Zaphod

    Hallo Andi,


    Deine Dauntless noch vor meiner fertig zu sehen, würde mich sehr freuen. Ein paar Nahaufnahmen vom Gestänge würden mir sicherlich sehr helfen, auch würde mich interessieren, wie Du die vom Gestänge zu den Klappen führenden Halterungen ausrerichtet hast.


    Am Cockpit werkele ich gerade und habe mit dem vordersten Teil arge Probleme, es passt sich der Form des Rumpfes nicht an, schiebt man es so weit nach vorne, dass da kein Spalt mehr bleibt, lässt sich hinten kein glatter Übergang bewerkstelligen. Zum Glück habe ich das Zweitmodell, da kann ich flicken.


    Bei der Helldiver finde ich die Löcherei noch schlechter gelöst, denn da sind alle Löcher -und das sind viiiiiiiiiiiiiiiele- nur verschattet angedeutet, d.h. ganz schwer sauber auszusticheln.


    Zaphod

    Zweites Beispiel:




    Sturzflugbremsen (Teile 90-93)


    Die Konstruktion der Bremsklappen ist schlecht durchdacht. Auf insgesamt 10 Teilen sind gut 600 Löcher auszustechen. Dies muss sehr exakt geschehen, weil die Löcher sonst beim Zusammenkleben von Vorder- und Rückseite nicht genau zur Deckung kämen. Stattdessen hätte man auf der roten Innenseite gar keine Löcher aufdrucken sollen. Nach dem Zusammenkleben von Außen- und Innenseite hätte man dann die Löcher ausgestochen. Dadurch hätte man 300 Löcher gespart und außerdem hätten sich keine Verschiebungen ergeben können. Technisch wäre das ohne weiteres möglich gewesen, da hier nicht zwei Lagen Bastelkarton aufeinander geklebt werden, sondern eine Lage Bastelkarton (grau/blaue Teile) und eine Lage dünnes Papier (rote Teile).


    Viele viele Löcher ausstechen - die Hälfte hätte halinski einem ersparen können:



    Und alle Lochränder rückseitig einfärben, um Blitzer zu vermeiden. Diese Maßnahme wäre bei dem oben von mir beschriebenen alternativen konstruktuven Vorgehen ganz entfallen.



    In Summe etliche Stunden unnötige Arbeit.



    Da ich schon dabei bin, noch einige Anmerkungen zu den Sturzflugbremsen: Diese sind sicherlich eine der komplexesten und zugleich filigransten Teilgruppen, die mir beim Flugzeugbau bisher untergekommen sind. Dabei spreche ich weniger von den eigentlichen Bremsklappen. Die sind Fleißarbeit, monoton, aber fast angenehm im Vergleich zur Mechanik. Diese besteht aus mehreren Stangen, um die zahlreiche Papierstreifen zu kleben sind. Von diesen Ringen gehen dann wiederum insgesamt 24 U-förmige Halterungen ab, die die Verbindung zur eigentlichen Bremsklappe herstellen. Realistisch gesehen sollte jeder der recht großen Klappen nur an der 6 kleinen Endpunkten dieser Halterungen befestigt seien. Die Halterungen müssen also 1000%ig exakt ausgerichtet werden, damit ihre Endpunkte auch alle genau die Klappe erreichen. Die Tatsache, dass die Halterungen dabei nicht senkrecht von den Stangen abstehen, sondern in einem nicht angegebenen Winkel geneigt sind, erschwert die Ausrichtung zusätzlich ungemein. Es ist genau dieser Schritt, vor dem Andi mit seiner Dauntless noch steht, so dass ich mir da leider nichts abgucken kann.


    Hier noch einige Bilder vom Zusammenbau der zentralen Bremsklappe. Wäre die rote Innenseite nicht auf dünnem Papier gedruckt, wäre das Zusammenkleben der beiden Hälften ein Albtraum. So kann man aber sekktionsweise Weißleim auftragen und die rote Innenseite nach Bedarf hochbiegen, man braucht keinen Knick zu befürchten:




    Beim Einkleben der roten Aussteifungen sollte man von den Dreiecken entweder immer nur das aktuelle Teil vorbereiten (beim Ausschneiden ist eine frische Klinge sehr anzuraten), weil man die winzigen Unterschiede in der Form mit bloßem Auge nicht erkennt. Alternativ: ein Setzkasten mit durchnummerierten Fächern.
    Unerfindlich bleibt mir, warum die Flächen, auf die die Aussteifungen kommen, weiß blieben. Hier besteht hohe Blitzergefahr, ich habe es vorgezogen, sie passend einzufärben.




    Die Löcher wurden überigens alle mit Martor 680er Klinge ausgestochen, meine Punch-Künste sind nicht so gut entwickelt. Derzeit ist das letzte Blech in Arbeit, aber lieber noch 10 Bleche, als eine dieser Aufhängungen.

    Hallo Mike,


    die Schwierigkeiten bei den Halinskis liegen in der Detaillierung. Die Konstruktion ist ausgezeichnet, die Grafik sowieso. Mein einziger Kritikpunkt bezieht sich auf das Bauen - die computergenerierten Skizzen reichen in der Regel bei etlichen Baustufen nicht aus und was die Montage bzw. Montagereihenfolge angeht, wurden m.E. hier immer mal wieder unnötig komplizierte Wege gewählt. Ich glaube den Konstrukteuren ud Testbauern bei Halinski, dass sie zu den großen Könnern gehören, aber es wäre nett, wenn Sie sich hier in den Bastelfreund hineinversetzen würden.


    Bis um 2002 hielt sich die Detaillierung noch in Grenzen, z.B. die alte Ki-43 und Ki-61, danach ist sie explodiert, wobei merkwürdigerweise eine Zeitlang bei einigen Fliegern (z.B. die Zero von 2005) die Landeklappen aufgezeichnet blieben.


    Die letzten Halinskis, die ich angeschafft habe, Helldiver, Ju-88 und Me-262 sind Teilemonster.



    Ich will das eben Geschriebene an zwei Beispielen der Dauntless verdeutlichen:


    Die Gurte des Piloten sind hinter einer winzigen Stange zu führen, die von zwei noch winzigeren Endstücken mit einigem Abstand auf die Baugruppe 62 zu kleben sind:


    Mir war es zu riskant, diese fragile Gebilde anzubringen und dann die Gurte dahinter durchzufädeln, die Gefahr, Stnge und Endstücke wieder abzureißen, erschien mir sehr hoch. Also habe ich zuerst nur ein Endstück mit Sekundenkleber angebracht und das zweite Endstück ebenfalls mit Sekundenkleber mit der Stange verbunden. erst nachdem die GUrte verklebt waren, wurde die Kombination Stange/Endstück aufgeklebt. Das war ein erhebliches Gefummel, das erst im dritten Anlauf gelang. Sekundenkleber (erste beiden Versuche) war hier die falsche Wahl, er bindet zu schnett ab. Mit UHU ging es einigermaßen.


    Kombination Stange/Endstück fehlr noch:


    Kombination Stange/Endstück angebracht:


    Selbst wenn man das Bild deutlich v ergrößert, sieht man das Teil nur mit Mühe.

    Hallo MIke,


    dem ist nichts hinzuzufügen - die Stuka hab ich auch vor etlichen Jahren spontan gebaut, weil ich die Grafik so herrlich fand.


    Prima Ergebnis, sauber gebogene Bügen des Bombenschwenkarms !


    Zaphod

    Neue Leitwerke


    Der Zweitbogen gab nun die Gelegenheit, die Höhen- und das Seitenruder, mit denen ich nicht ganz zufrieden war, noch einmal zu bauen. Dabei wurde wie beim Querruder die Umlenkvorrichtung mit dem Stäbchen plastisch gestaltet:


    Das linke Höhenruder im Vergleich. das Umlenkstäbchen fehlt noch, die Ränder des Trimmruders wurden gerillt, um einen besseren optischen Effekt zu erzielen. Leider hat sich bei der äußeren Kante wie beim ersten Versuch ein Knick ergeben:



    Und das rechte Höhenruder, hier fällt der zweite Versuch m.E. durchgehend besser aus:




    Die Mechanik in der Nahaufnahme im Vergleich:




    Und das Ganze beim Seitenruder:




    Der erneute Bau hat sich insgesamt bezahlt gemacht.

    Fahrgestell (Teile 84-86) (2x8 = 16 Teile)


    Da das Fahrgestell im eingefahrenen Zustand gebaut wird, können etliche Teile entfallen, benötigt werden nur die Klappen 86 und etliche Teile der Räder selber, nämlich 1x85, 85a, 85c, 85h-85j



    De Räder verschwanden komplett im Flügel, deswegen sind die oben nicht genannten Schichten von 85 auch wegzulassen. Es wäre nicht möglich, das Fahrwerk beweglich zu bauen, die Räder würden nicht einmal ansatzweise einziehen.
    Hier ein Bild des ersten Rads, das ich mit 85b und beiden Scheiben 85 gebaut hatte - es ragt zu weit heraus:




    Beide Räder im Rohbau, nachdem die Dicke angepasst war:



    Der Rohbau der Räder muss gründlich verschliffen werden, auch ist der Durchmesser der Scheiben etwas zu groß, am besten innerhalb der Markierung ausstechen. Die Fotos zeigen das erste Rad, auf das ich zu viele Schichten aufgeleimt hatte. Die Teile 85b und eine Scheibe 85 wurden mit einer Rasierklinge wieder abgetrennt.


    Die Radkappe 85j unter kaltem Druck auf einer Kugel passenden Durchmessers eine leicht gebogene Form verleihen.



    Das Ergebnis:



    Die Klappen 86 mussten etwas schmaler geschnitten werden, damit sie sich glatt einpassen.



    Jetzt kann es an den Rest des Cockpits gehen, bevor der Motor lauert.

    MG-Stand und MG (4. Fortsetzung)



    Einige Bilder des fertigen MGs:






    Und die fertigen Komponenten der Teilgruppe:



    Die Klappen, in denen der Lauf des MGs verborgen werden konnte (Teil 70) wurden nur geöffnet, um das MG herauszunehmen – das ist auch logisch, denn geöffnet würden sie den Schwenkbereich des MGs beeinträchtigen. Leider erwiesen sich meine Klappen als gut 1mm zu breit, um in die Aussparung im Rumpf zu passen, es musste also operiert werden und dieser Operation fallen die schönen Nietenreihen auf der Klappenoberseite z.T. zum Opfer.


    Die Idee, Klappenvorder- und -rückseite vom Druck her so zu gestalten, dass nur auf der Rückseite scharfe Randkonturen vorhanden sind, ist schlecht. Die geringste Verschiebung beim rückseitigen Verkleben der Teile führt bei den oben erwähnten Nietenreihen zu Verschiebungen, d.h. eine Reihe verschwindet oder rückt sehr nah an den Rand der Klappe, die andere weist deutlichen Abstand auf. Umgekehrt wäre es besser gewesen, das graue Innenteil hat solche unterschiedlichen Konturen, die dann sichtbar würden, nicht.


    Die Teile 70 erwiesen sich übrigens beim Einbau in der Rumpf als etwas zu breit, an den Kanten musste in Summe ca. 1mm abgenommen werden.



    So weit so gut, bevor diese Teile aber alle montiert werden, bringe ich wie erwähnt die eingezogenen Räder des Hauptfahrwerks an.

    MG-Stand und MG (3. Fortsetzung)


    Auch zum MG gibt es etliche Skizzen:




    Die Montage des MGs gibt kaum Rätsel auf. Man sollte beim MG-Block 68 vorne und hinten den weißen Kreis mittig durchnadeln und hier eine Nadel einkleben, die hinten 1-1,5mm herausragt. Auf diese Nadel kann dann der Lauf geklebt werden, was dessen Stabilität sehr erhöht. Das Ende der Nadel wird mit Teil 68b umwickelt. 68b muss deswegen in seiner Länge etwas gekürzt werden, sonst bekommt man einen zu großen Durchmesser.




    Zum MG gehört ein Munitionskasten 23b und zwei Anschlussstücke 23c.


    Trotz engster Wicklung kam der MG-Lauf nicht hin. Ein gut 1mm breiter nicht mit Belüftungslöchern bedruckter Streifen blieb. Da aber die Laufdicke gut hinkam und dieser Lapsus nahezu unsichtbar ist, wenn man die betreffende Stelle nach unten dreht, ließ ich es dabei bewenden.


    Der MG-Block sollte außerdem rechts an der Stelle, wo AK aufgeklebt werden soll, einen Einstich erhalten. AK wird dann um die Breite des Blocks länger ausgeführt und kann IM MG-Blick verklebt werden.


    Das Korn (?) AM und AK wurden aus gezogenem Gussast gefertigt.


    Beim Visier kam mir der Lasersatz mit Stellrädern (1/250 für Schiffe) vom HMV sehr zu gute. es gibt dort ein Stellrad, das nahezu exakt den richtigen Durchmesser hat und das dazu noch fast exakt die Feldaufteilung des Visiers aufweist. Beim Ausschneiden einfach unten einen Stiel in passender Länge stehen lassen und voila hat man das perfekte Visier.


    MG-Stand und MG (2. Fortsetzung)


    Anschließend wurden das Gestell und der zuvor gefertigte Ring verbunden und die Rückenlehne (?) 66l-66n eingeklebt. Wie der Link von Andy zeigt, konnte diese Rückenlehne in der Mitte geöffnet werden.




    Dann erfolgte der Einbau der Sitzschale. Der Zwischenraum war knapp bemessen, aber es ging. Jetzt wurde auch die Sitzschlaufe (?) 67h an 66j geklebt.




    Abgeschlossen wurde diese Baustufe mit den 8 kleinen runden Teilen 66k und dem aus Draht zu biegenden Bügel AI unten

    MG-Stand und MG (1. Fortsetzung)


    Beim Gestell (?) 66 wurde zuerst der Ring 66d-66i erstellt. Die Kreise auf den Teilen 66f/66g waren im Original Löcher. Vorne an diesen Ring kam dann die Baugruppe 69c-69e. Bei dieser fällt auf, dass der Streifen 69b VIEL zu kurz für die nach Schablone zu fertigenden Teile AN und AO ist. Obwohl ich AN der Markierung auf 69d folgend deutlich dünner gestaltete, als vorgegeben, fehlten hier knapp 2mm.



    Hier sieht man oben den erheblich aufklaffenden Streifen 69b:




    Um die Enden der gewickelten Stangen 66 wurde der breite Gurt 66j geklebt und das Ganze dann am Ring festgeklebt. Es empfiehlt sich auf 66j alle weißen Markierungen (8 Kreise und der Strich für 66e) komplett zu übermalen, um Blitzer zu vermeiden.




    Danach wurden auch die gewickelten Stangen 66a befestigt, zwischen 66a kam unten 66c.


    MG-Stand und MG (Teile 23b-c, 66-70) (63 + 14 = 77 Teile)
    66 = 28 + 6
    67 = 11
    68/23b-c = 11+6
    69 = 7 + 2
    70 = 6


    Diese Baugruppe bekommt nicht zu Unrecht in der Anleitung zahlreiche Skizzen. Hier ist viel Geduld und Fummelei gefragt.



    Begonnen habe ich mit der Sitzschale (67) des Schützen. Nach dem Ausschneiden der zahlreichen Schlitze wurden die beiden Schalenhälften schon einmal vorgeformt und die Schlitze dann stumpf verklebt.



    Danach wurden alle eventuell noch vorhandenen weißen Schnittkanten gefärbt und dann die Schalenhälften zusammengesetzt. Die Passgenauigkeit ist hoch, ich musste einen winzigen Überstand beseitigen. Die Idee, eine Hälfte der Sitzschale aus dünnem Papier zu gestalten, ist gut. Dieser Teil ließ sich viel leichter vorformen, insbesondere die kleinen Stege in den Ecken, die längs leicht gerundet werden müssen, bevor sie stumpf verklebt werden. Ggf. wäre es sogar die beste Idee gewesen, beide Teile der Sitzschale aus dünnem Papier herzustellen.


    Es folgten der separat anzusetzende höhere Rand der Sitzschale hinten und der breite Gurte, auf den wiederum dünnere Gurte aufzukleben waren.



    Der Gurt des Schützen kann nicht so montiert werden, wie in der Zeichnung angegeben, denn dann käme die Rückseite des Gurtes auf die weißen Markierungen von 67a.


    Hallo Andi,


    1000Dank ! Da kann man erstklassig ins Cockpit sehen und bekommt auch genau mit, wo 64 zu verankern ist und wie das Teil innen im Cockpit ausgerichtet war.


    Lötzinn - prima Idee, da werde ich mich demnächst mit eindecken.


    Der Sitz des Heckschützen ist schon fertig, ich hatte gestern nur keine Zeit mehr, das noch einzustellen, sollte aber übers Wochenende klappen. Mit Schrecken habe ich eben beim Original gesehen, dass die Kreise auf dem breiten Gurt Löcher waren - mit dem Zweitmodell hätte ich die Chance, einen Versuch zu wagen, aber angesichts des Gefummels bis der erste Sitz fertig war, hält sich meine Motivation in Grenzen.


    Zaphod

    Cockpit, Abschluss (Teile 62-65) (1. Fortsetzung)


    Einige Bilder der Teilgruppe 64 während ihres Zusammenbaus:




    Die Kästen 65 stellen kein Problem dar. Aber wie ist mit den Teil 65b und 65c zu verfahren? 65c ist gut 1mm länger als 65b, wo soll es vorstehen, hinten oder vorne? Ich habe mich letztendlich für den Überstand hinten entschieden.



    Der Peilrahmen stellte mich vor ein Problem: Einen passenden Plastikring hatte ich nicht zu Hand - was könnte man da eigentlich nehmen? Und wenn ich Draht der geforderten Stärke schön rund biegen soll, kann ich mich mit dem Resultat vielleicht bei einer Galerie für moderne Kunst bewerben, aber ein Peilrahmen wird das nicht. Also entschied ich mich die Schablone auf 0,5mm Karton zu ziehen und nach dem Ausschneiden mit Weißleim zu betropfen, bis ein Ring entstanden war. Das Ergebnis ist etwas klobig, aber besser als ein 2D-Peilrahmen.


    Cockpit, Abschluss (Teile 62-65) (43 + 3 = 46 Teile)
    62 = 27 + 1
    63 = schon früher montiert
    64 = 10+1
    65 = 6 + 1


    An die Flügel schließen sich von der Teilnummerierung her die letzten Elemente des Cockpits an (Teile 62-74). ICh hatte diese schon zum guten Teil fertiggestellt, als mir auffiel, dass die Montage des eingezogenen Hauptfahrwerks (Teile 84-86) vorgezogen werden sollte. Die fertig montierte Baugruppe 84-86 ist ausgesprochen roboust, wenn man da später beim Handhaben des Modells drankommt, macht das nichtrs, ganu im Gegensatz zu den filgranen Cockpitteilen.


    Dennoch jetzt die Beschreibung der Teilgruppen 62-65:




    Die Pyramide 62 -eine Art Überrollbügel?- lässt sich gut montieren



    Die Tele 62c sind m.E. eine Winzigkeit zu breit, wenn man sie hinten auf 62b klebt, muss an beiden Seiten ein Streifen in doppelter Kartonstärke freibleiben, auf den die Teile 62 bzw. 62a kommen.
    Die Streifen 62d und 62r müssen rückseitig gefärbt werden, es erwies sich als zweckmäßig, sie um ca. 1mm zu kürzen. Die Halterung aus 62p und Schablone AD darf erst nach der Montage der Teilgruppe 62 und des Sicherheitsgurtes 63 geschehen, denn der Sicherheitsgurt ist hinter AD zu führen, ein äußerst kniffeliges Unterfangen.


    Teilgruppe 62 während der Montage:




    Die sehr filigrane Teilgruppe 64 ist, was die Bild-Anleitung angeht, eher suboptimal.
    Die Abbildung, die die Montage der eigentlichen Teilgruppe zeigt, macht nicht klar, wie das lange Teil 64 zu formen bzw. knicken ist.



    Es wird außerdem nicht gut deutlich, wo die Teilgruppe im Cockpit angebracht wird: Es gibt nur zwei Abbildungen, bei denen die Teilnummer fehlt, d.h. man kann herzhaft suchen.



    Für die Teilgruppe 64 gibt es keine Markierung am Modell, sie gehört wohl an den Innenrahmen der Pilotenabteilung, etwas hinter den Teilen 34a. Das folgende Bild zeigt: Es gibt am Innenrahmen eine weiße Markierung für 34a, aber nichts Vergleichbares für 64.



    Wie die Bilder zeigen, soll von 64 zu 64 hinter der Platte 62k ein Seil/Kabel geführt werden.


    Aber was ist das für ein Seil? Ein Stahlkabel, das metallic zu färben ist oder anderes Material? Die Textanleitung gibt immerhin seine Länge an (4,8cm).