Posts by Zaphod

    Das montierte Dach:


     


    Das Dach wurde zuerst an den Giebel geklebt und dann die Seiten gegen den Uhrzeigersinn festgeklebt. Die Abschitte des Dachs, die an das Nachbarhaus stoßen würden, sollen nicht weggeschnitten, sondern längs gerillt und nach einem kleinen Einschnitt so geknickt werden, dass sie senkrecht nach unten zeigen und dann als Klebelaschen dienen. An der im folgenden Bild gezeigten DAchseite ist das der längere Abschnitt links.


    Schließlich waren vorne noch ein oberhalb des I. Stocks verlaufendes Gesims (oder Minivordach) sowie die beiden Schornsteine anzubringen. Bei der Stützmauer ist erfreulich, dass ihre Ziegelabdeckung mit Schräge konstruiert wurde. das ist m.E. realistisch, war aber bislang bei vielen Mauern nicht der Fall.


     



    Die Rückseite mit dem eben erwähnten Gesims:

     


     


    Türen, Fensterrahmen und Fenster:



    Eingebaut:


    Stabilisierung


    In das Dach wurden zwei Dreiecke aus 1,5mm Pappe eingeklebt:





    Konstruktionsfehler

    • Die Flächen für die Schornsteine sind ein gutes Stück größer als die Schornsteine. Es genügte eine entsprechende Einfärbung an den Rändern. Hätte man wie vorgesehen diese Flächen ausgeschnitten, wären ernsthafte Probleme aufgetreten.

       



    Die andere Giebelseite:




    Der fertige Giebel

    (zwischen den Giebel und Teil 12 wurde ein nach Schablone (Kopie des Giebels) erstelltes Teil aus Pappe von exakter Stärke des Abstands zwischen Giebel und Teil 12 eingeklebt. Bei Teil 11 konnten dann alle laschen entfallen)




    Die Stützmauer:


    Haus Nr. 10 (51 + 47 = 97 Teile)



    Auch bei diesem Haus werden später zwei Wänder durch angrenzende Gebäude verdeckt sein, dennoch wurden auch diese Wände möglichst lebendig gestaltet: Die Fenster wurden zurück gesetzt, die Vordächer (29) und das Ladenschild (30) erhielten Stecklaschen, so können sie angebracht werden, wenn das Haus nicht im Ensemble steht.


       


    Teil 1 mit ausgeschnittenen Öffnungen

     




    Superung

    Da mir die Tiefe der Fenster nicht genügte, wurden auf Karton gezogene Rahmen hinterklebt.




    Um Blitzer zu vermeiden, wurden randnahe Partien rückseitig bemalt




    Stabilisierung

    An der Stelle der Mauer (24-25) wurde Teil 1 mit 1,5mm Pappe hinterklebt, damit beim Ankleben der Mauer Druck ausgeübt werden konnte.


     

    Hallo Andi,


    vielen Dank für die Bilder, so hat man einen schönen abschließenden Vergleich. Mir persönlich gefallen die Farbtöne von Model Hobby besser, sie wirken dezenter.

    Die Mogami von Model Hobby ist bei Kartonowy Samurai entwickelt worden, da konnten man -ich meine über einen recht langen Zeitraum hinweg, so ab 2015- die Konstruktion mitverfolgen (alles CAD, keine Testbauten, Rumpf, schwere Geschütze, schwere Flak etc.), auch ein Titelblatt mit der Mogami von Kartonowy Samurai war schon produziert - dass riss das Ganze auf einmal ab, kurz nachdem Titelblätter der Answer-Mogami gezeigt worden waren und ich dachte, die haben das Projekt eingestellt.


    Dann aber erschien 2016 die 1944er Mogami bei MH - es wird so sein, wie Du vermutest, MH hat denen den Entwurf -wahrscheinlich billig, unter Verweis auf die Answer-Mogami- abgekauft und dann das unfertige Modell so schnell wie möglich abgeschlossen, um es baldmöglichst als Konkurrenz zu Answer auf den Markt zu werfen.


    Unter anderen Umständen hätte ich Dein Angebot der Laserteile gerne angenommen, aber die MH-Mogami, die ich liegen habe (wenn ich das recht sehe, keines der preiswertesten Modelle, die ich mir in den letzten Jahren gegönnt habe), die werde ich wohl nicht mehr bauen, da bin ich Dir für Deinen Baubericht sehr dankbar !!


    Zaphod

    Hallo Walter,


    prima gelungen, Deine kleine Burg ! Die Dächer können manchmal trickreich sein, aber wie Du schreibst, nichts, was man nicht mit Geduld hinbekommt.

    Aus der Reihe habe ich mal Takada gebaut, die passt auch tadellos.


    Zaphod

    Hallo Rainer,


    schön wieder von Dir zu hören und dann gleich ein Mammutprojekt !


    Den Rückbau zu einem regulären Bomber halte ich für eine gute Idee und die ersten Schritte machen Appetit auf mehr !


    Zaphod

    Hallo Peter,


    ja, genau, im Buch (S. 21) werden Klötze von 28mm Höhe und 22mm Kantenlänge vorgegeben. In welchem Abstand die zu setzen sind, bleibt allerdings offen.


    Die Skizze im Buch suggeriert zwischen den Klötzen und den Gebäuden auch nur eine dünne Lage Karton. m.E. wäre es angezeigt, die Grundrisse der Stadt auf 2mm Karton zu kleben oder sogar auf 2mm Sperrholz (möcht ich dann aber nicht aussägen). Dann müsste man die Klötze aber um 2mm niederiger ausfallen lassen.


    Für mich jedenfalls eine große Herausforderung, vor der ich mich zum Glück noch lange drücken kann - denn ohne den Unterbau wirds am Ende nix.


    Zaphod

    Hallo Hadu,


    ich sehe das eher gelassen, es gibt Teile, für die ich auch jetzt schon auf Gelasertes oder Neusilber zurückgreife und wenn ich eine Radarmatratze in 3D gedruckt bekomme, ist mir das lieber, als ein Neusilberteil, das ich noch knicken und verkleben muss (und das ist schließlich auch schon kein Kartonbau mehr). Halinski hat z.B. bei der Radarmatratze kaum noch sichtbare Stifte beigegeben, die als Verbindungsteile eingeklebt werden sollen. Da würde ich mir nur das ganze Teil komplett mit Kleber versauen.


    Wenn ich am Ende dabei ankomme, das ich mir fast alle Teile drucke, kann ich immer noch zum Plastikmodellbau umschwenken.


    Greife ich öfter auf solche gekauften Laser etc. Teile zurück, könnte sich ein 3D-Drucker recht bald bezahlt machen.


    Zaphod

    Ganz sauber präsentierte sich der hintere Abschnitt des Daches am Ende nicht, aber bei alten Häusern sacken die Dachbalken manchmal etwas:


    Und das Dach ist links nicht ganz sauber an den Giebel angesetzt, die ehemalige Knicklinie ist leider leicht sichtbar:



    Am Haus befindet sich noch ein Brunnen, dieser wurde mit etwas Wasserfolie lebendiger gestaltet. Dafür entfiel die Figur oben auf - zu flache. Ich überlege noch, was da hinkönnte, vielleicht eine vergoldete Kugel oder ein anderes Ornament.




    Das war es dann auch schon, noch ein Ladenschild, einige geöffnete Fensterläden im Erdgeschoss und einen oben offenen Schornstein und die Nr. 1 ist fertig:





    Im ersten Stock gibt es über Eck einen überkragenden Erker, der den optischen Reiz dieses Hauses prägt:



    Die Stabilisierung betrifft neben einem eingezogenen Boden aus 2mm Pappe vor allem den Giebel:
    • den geschwungenen Giebel (Teil 10) mit 3mm Karton hinterkleben
    • eine auf 1,5mm Karton gezogene Kopie eines Teils des Giebels 10 (nur ein Dreieck, das oben von den beiden Laschen begrenzt wird) am vorderen Ende des Daches 12 einsetzen



    Das Dach zerfällt in zwei Teile, weil hier noch ein an den Erker anschließender winziger Vorsprung vorhanden ist. Dieses dünne aber tragende Teil wurde zur Sicherheit auch mit 1mm Pappe verstärkt.


    Über die Jahre wurde wieder ein Haus fertiggestellt. Dabei wurden 51 Teile aus dem Bogen und 65 zusätzliche Teile verbaut.



    Es handelt sich um die Nr. 1. Hier fällt auf, dass bei den ersten Abschnitten dieses Stadtteils noch weniger Details vorgesehen waren, in diesem FAll sind die meisten Fenster nicht plastisch bzw. nur aufzukleben, was ich für nicht besonders realistisch halte.
    Es wurden also die nur aufgedruckten Fenster sowie die Fenster Nr. 6 in den Teilen 1 und 9 nach hinten versetzt (Ausnahmen: Teile 17 und 22 auf Teil 1), indem Kopien der Wänder auf 1mm Pappe geklebt und dann die "Rahmen" der Fenster ausgeschnitten wurden. Anschließend wurden die ausgeschnittenen Fenster auf einen etwas größeren Rahmen geklebt und dann hinter diese Papprahmen geklebt.


    Die Außenmauern mit den zahlreichen Fensteröffnungen:




    Zur Sicherheit durchnummeriert:



    Hieraus entstehen die hinterklebten Rahmen mit 1mm Stärke:




    Ein hinterklebter Rahmen, der Rahmen wurde mit grauem Karton aus der Reserve beklebt:


    Für die hautfarbenen Fensterrahmen hatte ich nicht genug Reservekarton, hier musste gefärbt werden. Allerdings wird diese Wand später komplett von Haus Nr. 3 verdeckt:


    Die Fenster sind fertig: