Posts by Andi Rüegg

    Die Basis der Merhfachwerfer baut sich problemlos.



    Beim Kopf hat sich der Konstrukteur - m.E. richtigerweise - entschieden, die Abschussrohre zu teilen und dafür das Trägerteil geschlossen zu machen. Es ist zwar schwierig (und mir nur teilweise gelungen), die beiden Rohrhälften sauber auszurichten, aber die einzelnen Rohre durch Löcher im Träger zustossen, hätte ich nie geschafft. Schon so ist das Trägerteil recht instabil und war das für mich am schwierigsten zu bauende Teil. Beim ersten Versuch habe ich die konkaven und konvexen Rundungen des äusseren Streifens gleichzeitig geformt, wobei sich die jeweils andere Rundung immer wieder verflacht hat (rechts). Bei zweiten Teil habe ich den Streifen wie üblich angefeuchtet und dann nur die konkaven Rundungen gebogen. Erst nach gutem Trocknen, als diese recht stabil waren, wurden alle konvexen Rundungen geformt. Das Resultat isat sichtbar besser (links).



    Die Rohre haben einen Durchmesser von 1,1 mm und sollten natürlich am offenen Ende schön rund aussehen, was bei einer Kartonstärke von 0,2 mm nicht ganz trivial ist. Geholfen hat, dass ich das Messer beim Schneiden der "Nahtkanten" um ca. 45° gekippt habe.



    Beim Runden war es dann wichtig, von beiden Seiten nach innen zu rollen, weil sich sonst der Karton unweigerlich gespalten hätte, was hier nicht erwünscht ist.


    Die Zündvorrichtungen sollten aus verdoppeltem Karton ausgeschnitten werden, für mich unmöglich. Also kam der Laser zum Einsatz.


    Die fertigen Werfer:



    Andi

    Hallo Andi,

    ja, die farblichen Änderungen vom Original zurKopie kenne ich gut. Letzlich hilft nur: einscannen umfärben und probedrucken bis das Ergebnis zufriedenstellend ist. Ich wünsche Dir ein Glück Auf!

    Das ist mir zu aufwändig. Ich habe es eben verpasst, am Anfang eine Kopie zu machen und lebe jetzt damit. Aber vorsichtshalber habe ich im Startbeitrag dieses Bauberichtes einen Warnhinweis platziert.


    Die 20 Antennen sind fertig. Ich habe die Halterungen aber noch nicht auf die Basen geklebt. Das mach ich erst bei der Montage, um die Antennen besser ausrichten zu können.



    Auch einige weitere Kleinteile sind fertig: Bugmast (noch mit losen Abstützungen), zwei Handräder, der Wellenbrecher und die Basis für einen Mehrfachwerfer. Für die Lampen am Bugmast habe ich je eine Kartonscheibe oben und unten an ein kurzes Stück eines 1 mm dicken Acrylglasstabes geklebt.



    Nun versuche ich zu verdrängen, dass ich den Mehrfachwerfer von Glueme gesehen habe ;( und mache mich an meine zwei Exemplare.


    Andi

    Ein missglückter Befreiungsschlag

    Ausgelöst durch die Vorstellung, die vielen noch anstehenden Klein- und Kleinstteile aus dem schwierigen Karton des Originalbogens bauen zu müssen, kam mir die Idee, dass jetzt wohl der letze Moment ist, um den Rest auf besseres Papier zu kopieren. Der Rumpf ist in sich fertig, das Flugdeck hat sowieso schon deutliche Farbunterschiede zwischen den einzelnen Teilen und der Aufbau steht ja für sich, also sollten kleinere Farbunterschiede tragbar sein.


    Zwei Versuche mit meinem Drucker (Canon Pro 10S) machten schnell klar, dass der Tintenverbrauch in die Hunderte von Franken gehen kann, bis die Farben einigermassen passen. Daher habe ich den nächsten Copyshop aufgesucht, wo mir die verbleibenden ganzen und angeschnittenen Bögen inkl. Rückseitendruck für 25 Franken kopiert wurden.


    Leider kann ich das Resultat nicht bzw. sehr bedingt brauchen. Mit dem für Laserdrucke typischen leichten Glanz und der gegenüber dem Offsetdruck reduzierten Sättigung könnte ich aus den oben erwähnten Gründen leben. Aber das Grau, das anerkanntermassen immer sehr schwierig ist, liegt zu stark daneben. Das Grau des Originals ist ziemlich neutral und eher warm, während es in der Kopie einen deutlichen Grünanteil aufweist. Und die grauen Flächen sind einfach zu gross, um darüber hinweg zu sehen.


    Immerhin stimmen die Farben bei den Yaks genügend gut überein. Die etwas geringere Sättigung fällt ausser in der direkten Gegenüberstellung nicht auf und der leichte Glanz ist bei den Fliegern nicht so verkehrt. Bei den grauen Hubis ist die Farbtreue so schlecht wie beim Aufbau, aber da es ein anderes Grau ist, das nur hier vorkommt, merkt das am Schluss kein Mensch.


    Bei allen Bildern liegt die Kopie links über dem Original.


      


      


    Einen Versuch war es wert, das Risiko war mir bewusst und gekostet hat es weniger als erwartet. Ev. werde ich einzelne, nicht besonders farbkritische Teile fallsweise verarbeiten.


    Andi

    Danke, Klaus!


    Ein erster Prototyp der Antennenhalterung ist fertig. Er besteht aus LC-Teilen, Polystyrol und wonderwire. Die Farbgebung ist noch ein Problem. Am Einfachsten wäre, die fertige Halterung ohne Antenne zu spritzen, aber ich befürchte, dass dann das Loch in der Dreieckshalterung verklebt wird. Da das Teil winzig klein ist (totale Höhe ohne Antenne 8 mm), lasse ich ev. einfach den zu dunklen Tonkarton und färbe nur die Enden des Polystyrol.



    Und wie bei jedem meiner grossen Modelle beschäftigt mich wieder die Diskrepanz zwischen den Riesenteilen des Rumpfes mit Fehlern in der Grössenordnung von 5 mm und diesen Details im Submillimeterbereich. Aber am Schluss fasziniert mich beides und wenn jemand wirklich genau hinschauen will, sieht er auch die Details.


    Andi

    Danke, Peter

    Einerseits kann das nicht die Kiew sein, oder es ist sie in einem anderen Bauzustand (andere Antennenanordnung), andererseits scheinen mir die besagten Strukturen tatsächlich asymmetrisch zu sein und links und rechts umgekehrt, wie im Bogen.


    Abgesehen davon ist das wieder eine dieser gefährlichen Seiten: 1000 Möglichkeiten zu supern oder unzufrieden zu sein ;). Da ich das dringend brauche, habe ich sie sofort gespeichert.


    Gruss

    Andi

    Danke, Ulli + Peter und Zaphod, sowie für die vielen Daumen.


    Die Bestückung des Hauptdecks beginnt mit etwas, das für mich wie eine grosse Luke aussieht. Die Teile sind nur zusammengestellt, da ich nicht wegen jeder Baugruppe die Vitrine öffnen werde.



    Seltsam finde ich, dass die Gehäuse auf den seitlichen Podesten ihre Rundung links und rechts nicht auf der gleichen Seite haben. Aber die Bauanleitung lässt keine Zweifel offen. Da die Podeste aber noch nicht angeklebt sind, kann ich das ändern, wenn jemand mehr weiss.







    Als nächstes gibt es 20 Antennen mit ziemlich komplexen Halterungen zu bauen



    Es sind zwar praktisch alle Teile im Bogen, aber mit dem vorliegenden Karton tue ich mir das nicht an: Laser und Polysyrolstäbchen sind gefragt.









    Andi

    Auch der Laufgang auf der Backbordseite ist angebracht, ebenso die Scheinwerfer am hinteren Decksrand.



    Damit sind alle Teile der Baugruppe D (Rumpfdetails) und alles in allem rund 4'300 Teile verbaut. Da ab jetzt ausschliesslich off ship gebaut wird und damit der Rumpf für lange Zeit nicht mehr zum Zug kommt, hat er bereits seine Staubschutzhaube erhalten. (Zum Glück hat die maximale Länge, die Sora liefert, gerade noch gereicht :D.)



    Es bleiben noch drei - allerdings sehr grosse - Baugruppen: der Aufbau (ca. 3'200 Teile), die Decksausrüstung (ca. 2'000 Teile) und die Flieger (ca. 3'900 Teile, die ich sicher nicht alle bauen werde). Ich habe mich entschieden, als nächstes das Deck zu kompletieren.


    Andi

    Hallo Lars


    Meine Lenin hat bei schneller Durchsicht 3 verschiedene beige Farbtöne. Das Aufbausegment hat - im Gegensatz zu deiner Variante - die dunkelste Farbe. Der dazu gehörige Rückseitendruck (auf dem zweiten Bild links) dagegen die hellste, aber lange nicht so hell wie dein Aufbausegment. Die übrigen Teile liegen dazwischen. Dabei ist es so, dass der Ton vom Bogen abhängt: alle Teile auf dem selben Bogen haben die gleiche Farbe.


      



    Gruss

    Andi

    Danke den Daumenhebenden!

    Danke, Helmut, für die Ermunterung. Sie hilft mir, auch wenn sie ausgerechnet von dem kommt, der das mit Sicherheit besser hingekriegt hätte ;).

    Danke, Günter, für deinen lieben Kommentar. Die ruhigen Hände und die Sicht werden schon gehörig strapaziert.


    Vor dem Bestücken der Backbordpodeste habe ich die Schutzgitter am Heck angebracht. Sie ruhen auf kleinen Stützen, wohl damit sie bei Bedarf unter das Flugdeckniveau geklappt werden können.


      


    Andi

    Danke, Daumenhebende!


    Die Rettungsflösse auf der Backbordseite sind angebracht. Die ursprüngliche Idee, zuerst die Plattformen anzubringen und dann von unten die Stützen zu ergänzen, hat sich für mich nicht bewährt, denn die dazu nötigen Verrenkungen schaffe ich nur noch mit grösster Mühe. Zudem hat sich ergeben, dass die einzelnen Stücke der Plattform nicht nahtlos aneinander passen, wie von der Bauanleitung und der Logik suggeriert, sondern einen kleinen Abstand haben. Die Markierungen für die Stützen zeigen das richtig, aber die Markierung für die Plattformen ist durchgehend.



    Daher habe jeweils 5 der 6 Stützen angebracht, damit ich die Plattform für die Montage noch fassen konnte und die letzte Stütze erst nach der Befestigung der Plattform ergänzt. Trotzdem blieb mein Traum einer militärisch exakt ausgerichteten Reihe von Flössen genau das: ein Traum. (Die schlimmste Kinke im Bild ist allerdings gewollt, das der Steg hier die Breite ändert.)



    Das gilt auch für die Reling, deren Rundung über ein längeres Stück nicht ganz gleichmässig gelang. Kürzere Stücke wären wohl besser zu runden, aber die vielen Übergänge hätten das Bild auch nicht verbessert.


      


    Andi

    Danke, Peter und den Daumenhebenden! Und nein, das rosa Deck schenke ich mir, den analog zu den beiden Grüntönen müsste ich das Deck dann noch knalliger als die Matte machen. Aber eine Anzeige wegen Körperverletzung kann ich mir nicht leisten ;).


    Die Montage der Rumpfausstattung hat begonnen. Zuerst kommt Steuerbord, beginnend von hinten:


      



    Andi

    Hallo Ulrich


    Selber habe ich keine Erfahrung mit TransferXL, aber gemäss Beschreibung brauchst du als Empfänger kein Konto, was auch Sinn macht, da du ja ein normale Mail erhalten solltest. Gemäss Beschreibung hat der Absender den Link, den du brauchst, in seiner Timeline bei TransferXL und kann dir nochmals ein normales Mail senden, in welches er den Link kopiert.



    Gruss

    Andi

    ... - oder (be)stehst Du bei diesen Tätigkeiten auf eine Dame

    Natürlich! Sieht einfach eleganter aus, was immer wir Männer uns einbilden ;).


    Mit 20 Scheinwerfern für das Landedeck sind nun alle Teile der Gruppe D (Rumpfanhängsel) fertig vorbereitet für die grosse Montageorgie.


    Da verschiedentlich gewünscht wurde, keine Teile auf grünen oder schwarzen Schneidmatten zu zeigen, habe ich extra 3 EUR ausgegeben, um einen anderen Hintergrund zu präsentieren. Hoffentlich gefällt's :D!



    Und hier der Rumpf mit allen zu montierenden Teilen:



    Andi

    Hallo Adolf


    Wenn du den Originaltext markieren und kopieren kannst, kopierst du ihn einfach in DeepL (am einfachsten mit Ctrl-C und Ctrl-V). Wenn der Text als Bitmap vorliegt (wie oben), brauchst du zusätzlich ein OCR-Programm, das aus dem Bild Text macht. Ich verwende ABBYY FineReader.

    Gruss

    Andi