Posts by Andi Rüegg

    Hallo Klebegemeinde


    Seit vielen Jahren verwende ich zum Kleben grösserer Flächen UHU Kraft. Nun hat wieder einmal eine der unnützesten Erfindungen der Menschheit zugeschlagen: die Marketingabteilung von UHU. Da sie unnütz ist, muss sie dauernd ihre Notwendigkeit beweisen, im aktuellen Fall mit der Einführung einer neuen Tube.



    Unten alt, oben neu. Dass die neue Tube bei gleichem Inhalt grösser ist, sind wir uns ja schon längst gewohnt, und Verpackungsmaterial - insbesondere Plastik - zu reduzieren, ist ja heutzutage kein Thema.


    Mein Problem zeigt sich beim Entfernen des Deckels.



    Bei der alten Tube war es das gleiche Gewinde wie bei UHU Hart, sodass ich dessen Dosierspitze verwenden konnte, was in 99.9% aller Fälle sinnvoll ist. Bei der neuen Tube ist auch das Gewinde grösser und die Spitze passt nicht mehr. Meine Anfrage bei UHU hat ergeben, dass es keine neue Spitze geben wird. (Na klar, würde ja den Klebstoffverbrauch reduzieren :(.)


    Daher meine Frage: hat jemand von euch das gleiche Problem? Und habt er/sie eine Lösung? Oder kennt jemand einen lösungsmittelhaltigen Kleber mit sehr ähnlichen Eigenschaften und einer brauchbaren Spitze?


    Danke für euren Input

    Andi

    Projektwürdigung

    Danke, Kollegen, für euer Lob!


    Nach über zwei Jahren und 11,5 k Teilen stehen die beiden Mogami nebeneinander in der Vitrine. Bevor ich euch die Bilder zeige, einige kurze Gedanken zum Projekt.


    Auch wenn ich reichlich geflucht, gestöhnt und geschimpft habe, war es eine spannende Zeit, die entgegen dem vielleicht entstandenen Eindruck meistens Spass gemacht hat.


    Die ursprüngliche Projektmotivation des engen, fast auf Teileebene stattfindenden Parallelbaus hat nicht funktioniert. Dazu waren die beiden Modelle konstruktiv zu verschieden. De facto war es einem gleichzeitigen Bau von zwei verschiedenen Modellen viel ähnlicher. Jeder Wechsel von einer Mogami zur anderen bedingte wieder eine Einarbeitung. Daher wurden die Bauabschnitte immer länger, um die Anzahl der Wechsel zu reduzieren. Das angestrebte Resultat der beiden Varianten nebeneinander in der gleichen Vitrine ist dagegen erreicht und macht Freude.



    Sind diese beiden Mogami baubar? Das tönt zwar nach rhetorischer Frage, ist es aber nicht. Wenn man mit "baubar" meint, dass man mit entsprechendem Aufwand und vielen Korrekturen und Ergänzungen von Teilen ein ansprechendes Modell bauen kann, dann sind sie baubar. (Der Laser Cutter war für mich conditio sine qua non bei diesem Projekt. Unverzichtbare Dienste haben auch die "super illustrations" und in sehr reduziertem Umfang das Büchlein von Profile Morskie geleistet.) Wenn "baubar" heissen soll, dass man alle Teile schön nach Anleitung zusammenkleben kann und dann alles passt, dann sind sie es nicht.



    Das Model von answer, konstruiert von Dariusz Wandtke, ist qualitativ etwa wie erwartet: gute, ausgewogene Detaillierung, Farben, die mir gefallen, Häufigkeit und Schwere der Fehler weit weg von westeuropäischen Standards, aber für diese Generation von polnischen Modellen gerade noch im Rahmen.


    Das Model von Model Hobby, konstruiert von Eugene Efanov, lässt mit den oben erwähnten caveats den Bau eines attraktiven Modells zu. Die Detaillierung ist sehr uneinheitlich und v.a. bei den Waffen extrem. Das ist aber bei den neueren, eher von CAD-Spezialisten als Modellbauern konstruierten Modellen, heute normal. Was aber der Konstrukteur und vor allem der Verlag qualitativ abliefern, kann man nur als Zumutung oder sogar als Frechheit bezeichnen. Dass das Modell nie probegebaut wurde, ist offensichtlich. Es gibt für mich sogar klare Hinweise, dass es auch nie am Computer virtuell zusammengebaut worden ist. Die Hauptverantwortung sehe ich beim Model Hobby Verlag, denn er verkauft das völlig unfertige Modell an den Kunden, streicht den nicht unerheblichen Verkaufspreis ein und gibt sich gleichzeitg als Lieferant von hochqualitativen Modellen.


    Für den Fall, dass ich jetzt jemandem den Speck genügend durch den Mund gezogen habe und er/sie die Mogami als Flugzeugtender auch bauen möchte, habe ich noch einige ungebrauchte LC-Sätze, die ich gerne gratis abgebe. (Die Tüte ganz rechts beinhaltet die Masten und Rahen aus Metall.) Bei Interesse bitte PN.



    Andi

    Liebe Kolleginnen und Kollegen


    Ihr habt mich mehr als zwei Jahre lang motiviert, beraten, gelobt, Mitgefühl gezeigt. Daher sollt ihr es als Erste erfahren:

    die beiden Mogamis sind fertig!


    Vor wenigen Wochen war das noch undenkbar, aber irgendwie hat sich das Ende ganz leise und heimlich herangeschlichen ;). (Naja, die erzwungene Klausur hat sicher auch geholfen.)


    Vergleich, Bilder, Projektreview etc. folgen später. Jetzt wird zuerst gründlich durchgeatmet, gehörig gefeiert - leider nur mit Brigitte und mir selber - und etwas Abstand gewonnen.


    Auch euch einen schönen Abend und bleibt gesund!

    Andi

    IJN Mogami 1944 Model Hobby - Reling und Kleinteile

    Danke, Kollegen!


    Hanseatic: ohne deine "super Illustrations" wäre es nicht halb so gut geworden. Da sie jetzt ihren unschätzbaren Dienst getan haben, wollte ich sie dir in Mannheim zurück geben. Kann ich sie dir zusenden?


    Als zweitletzter Schritt habe ich die Reling auf dem Hauptdeck, dem Bootsdeck und dem Flugdeck angebracht. Dazu gibt es Schablonen, die grösstenteils stimmen. Die Korrekturen sind aber klein und leicht vorzunehmen. Die wie bereits erwähnt fehlenden Podeste habe ich von der anderen Mogami kopiert.



    Und jetzt in - äääh nein, an die Wanten.


    Andi

    Hallo Josef


    Einerseits bin ich begeistert, andererseits nur platt, welchen Aufwand du in ein Rad steckst. Und obwohl ich im Moment alles Andere als geneigt bin, wieder einen Bogen von Model Hobby anzuschneiden, weiss ich jetzt, wie ich Fehler rechtzeitig erkennen kann. Eigentlich würde man erwarten, dass der Konstrukteur die Teile schon in 3D auf Passung überprüft, aber das findet offensichtlich nicht statt.


    Viel Spass beim Bau!

    Andi

    IJN Mogami 1944 Model Hobby - Endmontage

    Danke, Kollegen, für die Vorschusslorbeeren für die Mogami 1942. Ich geniesse sie noch etwas, bevor ich euch die Detailaufnahmen zeige.


    Bei der Mogami 1944 sind jetzt alle Bauteile angebracht ausser den Davits. Dazu kommen dann noch 4 kleine Podeste und 2 kleine Kräne, welche im Bogen fehlen. Es hat nicht alles genau auf die Markierungen gepasst, was ich aber grösstenteils auf mich nehme und was auch keine Rolle spielt, weil man es am Schluss nicht oder kaum mehr sieht.



    Einige kleine Anpassungern waren nötig, aber im üblichen Rahmen. Wenn man jedoch die Passerellen neben dem vorderen Schornstein mit den gestapelten Schwimmern baut, muss man die dort vorgesehenen Luken weglassen (oder jetzt wieder entfernen :().


     


    Andi

    IJN Mogami 1942 answer

    Danke, Zaphod, Nick, Henryk und Johannes. Viel Flak kam erst beim Umbau zum Flugzeugtender auf das Schiff, denn bis dahin setzten die Japaner voll auf due technische Überlegenheit ihrer Schiffe und massen den Flugzeugen wenig Bedeutung bei.


    Es sind nun alle Bauteile verbaut. Es gilt nur noch die umlaufende Reling zu vervollständigen und die Takelage anzubringen.


     


    Andi

    IJN Mogami 1942 answer - Endmontage

    Vielen Dank, liebe Kollegen, für das Lob und den Zuspruch.


    Eigentlich, Josef, wollte ich einige der fertig gestellten Baugruppen mit nach Wien nehmen. Aber erstens kommt es anders... Heute wurde meine Rückfahrt von Wien nach Zürich vom Montag gestrichen. Der Entscheid, zu Hause zu bleiben, war wohl richtig.


    Der Vorteil der nogoMo ist, dass ich an den Mogamis weiterarbeiten kann. Im Moment bin ich an der Endmontage der Mogami von answer.



    Da wird man mit all den alten Bausünden wieder konfrontiert, die man längst vergessen hatte. Und der Spannungsbogen zwischen "endlich fertig werden" und "aber da sollte man noch etwas verbessern" ist riesig. Zum letzteren gehören auch die zwei Markierungen vor der Brücke, auf der bis zum Umbau zum Flugzeugtender zwei 13 mm Flak-MG-Zwillinge (Lizenzbau von Hotchkiss) gestanden haben. Es ist zwar konsequent, dass Herr Wandtke diese Geschütze nicht in den Bogen aufgenommen hat, da sie nicht zum allgemeinen Detaillierungsgrad passen. Aber dann wäre es besser gewesen, auch ihre Markierungen wegzulassen. So kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier etwas fehlt. Also habe ich auf Grund der super illustrations etwas zusammmen gefriemelt.



    Andi

    IJN Mogami 1944 Model Hobby - Hauptmast (Schluss)

    Wenn der Konstrukteur für jeden Fehler ein Jahr im Fegefeuer schmoren müsste ...

    ...dann würde das Bauen ja richtig langweilig :rolleyes:. Also ersparen wir dem Konstrukteur das Fegefeuer, und schon gar für alle Ewigkeit.


    Vor allem, da der Rest des Mastes sich dann recht problemlos bauen lässt. Geholfen hat, dass die Beine aus Polystyrol biegsam und elastisch genug sind, dass man die diversen Plattformen anbringen kann und ab einem gewissen Punkt doch so plastisch, dass ich die Korrektur unten gut bewerkstelligen konnte. Entsprechend gibt es nicht viel zu sagen: Fitzelteilchen eben... (die kleinsten stecken fast unsichtbar im E-27 ECM - das diagonal stehende Ding vor dem Radar - und sind 0.3x0.5 mm gross).


    Der fertige Mast:


     


    und ein paar Details (die klaffende Naht oben am Radar habe ich unterdessen geschlossen):


     


    Zum Schluss habe ich den Mast mit dem Aufbau provisorisch zusammengestellt (der Schornstein fehlt, das war mir zu heikel und etwas Spannung muss ja noch bleiben ;)):


     


     


    Damit sind bei beiden Modellen so gut wie alle Teile verbaut. Es folgen noch die Endmontage und die Takelung. Es ist schon ein seltsames Gefühl: bisher konnte ich unbeschwert werkeln mit dem guten Gefühl, dass immer noch einige Tausend Teile warten. Jetzt führt kein Weg mehr am Zusammenbau und damit der grossen Nagelprobe vorbei. Wenn jetzt etwas nicht passt... (aber ich wollte es ja so).


    Andi

    IJN Mogami 1944 Model Hobby - Hauptmast


    Danke, Kollegen, für die Daumen!


    Die Skizzen und Schablonen für die Beine des Hauptmastes sorgen für etwas Verwirrung. In der 1:1-Frontansicht ist das vordere Bein deutlich kürzer als die beiden hinteren, obwohl alle auf dem gleichen Deck stehen. In der Schablonenzeichnung sind diese Längen für alle Beine richtig. Dafür sind dort alle Beine oben zu kurz, weil sie nur bis zur Unterkante der Abstützung der obersten Plattform reichen, statt bis zur Plattform selber.


      



    Die Schablonen für die beiden seitlichen Gitterkreuze oberhalb des Häuschens für die Radaroperateure sind zu schmal. Das hintere Kreuz passt.


    Dass die beiden hinteren Beine des Mastes überhaupt nicht zwischen die Lüfter neben dem Schornstein passen, könnte sogar einem Konstrukteur auffallen:



    Ich sehe zwei Möglichkeiten: entweder die beiden Beine kürzen und auf dem Laufsteg enden lassen oder die Beine nach innen knicken, damit sie zwischen die Lüfter passen. Beide entsprechen nicht dem Original, aber die zweite Lösung ist näher dran und erst noch einfacher umzusetzen.


    Andi

    IJN Mogami 1942 answer - vorderer Mast


    Danke, Ulli und Kollegen, für das grosse Lob! Ein bisschen übertrieben ist es wohl schon, aber gut tut es allemal :).


    Für Konstanz reicht es keinesfalls. Mannheim müsste drin liegen, wenn ich die Lagerung stabil hinkriege. Sonst folge ich wohl Helmut und erkläre die Mogamis zu Immobilien, die man sich dann eben in Gebenstorf anschauen kann (für Getränke und Essen wird dann gesorgt ;)).


    Der vordere Mast ist die letzte Baugruppe vor der Endmontage. Der Zusammenbau ist zuerst recht wackelig, aber je mehr Teile man verbaut, desto stabiler wird es. Mit der 3-Seitenansicht im Massstab 1:1 sind auch die Winkel soweit klar, aber für die Position des Mastes auf dem Schiff gibt es nur die Gesamtansicht. Setzt man aber das vordere Bein auf das im Beitrag 286 erwähnte Teil 190, so scheint es zu stimmen. Die hinteren Beine stehen dann hinter den Lüftern 185 auf dem Deck 184.


    Der fertige Mast...


     


    ...ungefähr an seine Position gestellt:


     


    Andi

    IJN Mogami 1944 Model Hobby - vorderer Aufbau (Schluss)


    Danke, Zaphod! Für die Röhren musste wieder eine der Stricknadeln meiner Frau ihr Leben lassen. Einseitig gekürzt kann man sie mit der Spitze voraus gut an Stelle der Röhren einschieben und so das jeweils aufzuklebende Deck ausrichten.


    Der Rest war dann eher wieder einfach und schnell erledigt. Damit ist auch dieser Aufbau bereit für die Endmontage.


     



    Und noch zwei Bilder inkl. Schornstein:


     


    Damit geht es wieder zur Mogami 1942 von answer.


    Andi

    IJN Mogami 1944 Model Hobby - vorderer Aufbau (Fortsetzung)

    Danke, Kollegen, für das Lob und die Daumen!


    Allerdings hat mich gestern Abend die von euch so gelobte Geduld verlassen und das Motto war nur noch "Gring abe u seckle!" oder für Nicht-Alemannen: "Augen zu und durch!". Dabei galt es einige anspruchsvolle Aufgaben zu erledigen: die berüchtigten schiefen Röhren durch mehrere Decks hindurch, Teile an kaum zugänglichen Orten, komplizierte Verläufe der Reling etc. Dass offenbar mehr Teile als nur der Gitterboden der Brücke seitenverkehrt gedruckt waren, hat nicht wirklich geholfen, und mein selbst gelegtes Ei mit den bereits voll mit Kleinteilen gefüllten Decks: :cursing:.


    Und so hat es dann ausgesehen:



    Die Kapitänsbrücke:



    Die schiefen Rohre sind drin!



    Andi

    Hallo Gustav


    Ja, so kleine Rätsel zwischendurch können das Bauen auflockern ;). Das hast du gut gelöst.


    Die Reling des Laufstegs gefällt mir ganz besonders. Zuerst dachte ich an Ätzteile, so sauber sind die Rundungen!


    Andi

    IJN Mogami 1944 Model Hobby - der vordere Aufbau (Fortsetzung)


    Danke, Nick! Das reicht, um sehr rot zu werden ;).


    Da für mich Vieles in der Bauanleitung unlar war, habe ich zuerst alle Einzelteile gebaut um zu sehen, wie sie zusammenpassen könnten und welche Montagereihenfolge sinnvoll ist.



    Auch hier bleibt der Konstrukteur/Verlag sich selber treu und beglückt mit einer Unmenge von Fehlern und fehlenden Teilen und Angaben. Ich habe weder Lust noch das Gedächtnis, um alle aufzuzählen, aber die wichtigsten und diejenigen, die grössere Probleme bereiten können, sind unten aufgeführt.


    Nun wird der Aufbau von unten nach oben zusammengebaut. Dabei bleibt wieder die Reling des untersten Decks vorläufig weg, damit ich noch irgendwo anfassen kann.



    Zu beachten:

    - die folgenden Teile fehlen: Schablonen 50s1, 51s1, 58s1, 58s2, 59s1, neun Munitionskisten. Das Riffelbleckdeck 62 fehlt im Zurüstsatz.

    - Bei den Teilen 52a und 56 liegt die Naht auf der sichtbaren Aussenseite. Man kann aber alle diese Teile drehen. Dann stimmen die Markierungen zwar nicht mehr, aber das sieht man später nicht.

    - Deck 64 und Sockel 64.5 durchdringen sich. Man kann den Sockel trennen oder ein Loch in Deck 64 schneiden, was ich gemacht habe. (Dass in einer einzigen Anleitungsskizze für die Nummer 64 von 13 Instanzen wahhlos 9 mal 46 steht, erinnert mich an meinen Sohn mit ADHS.)

    - Die Markierungen auf den Teilen 54 für die Stützen des Steges 55 sind völlig falsch:



    Also zuerst die Stützen unter 55 kleben und dann die Stege auf die Lüfter 54. Die falschen Markierungen dürften später nicht mehr auffallen.

    - Die Markierung für den Giterboden 65 ist seitenverkehrt. Das alles sieht man später aber sowieso nicht mehr.



    - Diverse Rohrstützen sind falsch angeschnitten und müssen angepasst werden.

    - eine grosse Anzahl der Bezeichnungen von Schablonenteilen stimmen auf dem Bogen und in der Anleitung nicht überein. Also schauen, was passt, nicht was steht!

    - Die Scheinwerfer auf den Podesten 58 sind in der Anleitung nicht beschriftet und es gibt keine Bauskizze. Gemäss Ausschlussprinzip müssen es die Teile 154 sein.


    So oder so; es geht weiter!

    Andi

    Mogami 1944 Model Hobby - der vordere Aufbau


    Danke, Kollegen. Viel Lob gehört ja eigentlich den japanischen Schiffbauern, die uns diese tollen Konstruktionen beschert haben.


    Bei diesem Modell hat der Schornstein - bis auf die zu lange Leiter - Platz im vorderen Unterbau, dafür lässt er sich nicht fest damit verbinden wie bei answer, sodass ich den vorderen Aufbau ohne die unterste Etage bauen muss, um weiterhin off ship arbeiten zu können. Als Basis für den Aufbau eignet sich das erste Deck, dessen hinterer Ausschnitt aber zu schmal ist, um über den Schornstein geschoben zu werden. Ich habe deshalb auf einer Seite ein Stück so abgetrennt (Pfeil), dass der Schnitt später hinter einem Messgerät verschwindet. So sollte es gehen.



    Andi

    Mogami 1942 answer - vorderer Aufbau (Schluss)

    Und so sieht der fertige Aufbau aus, im 3. Bild - nur zusammengestellt - mit den seitlichen Instrumenten. Reling und Treppen ganz unten fehlen noch, da ich dort das Teil zum Zusammenbau noch anfassen muss. Sie werden bei der Endmontage ergänzt.


     



    So langsam sehe ich ein Ende des Projektes. Bei diesem Modell fehlen, abgesehen von Hauptmast und Takelage, nur noch weniger als 50 Teile .


    Andi

    Mogami 1942 answer - vorderer Aufbau (Fortsetzung)

    Danke, Zaphod, Jürgen und Daumenheber! Ja, erstaunlicherweise war das Ganze recht stabil.


    Sehr viel zu sagen gibt es hier nicht, wenn man davon ausgeht, dass die üblichen kleinen Anpassungen und Schnitzereien bei diesem Modell normal und für einen Bastler, der sich an dieses Modell setzt, auch kein Problem sind. Grundsätzlich sind die meisten Profilscheiben etwas bis deutlich zu klein, also eher grosszügig ausschneiden und ev. nachher etwas schleifen. Ort und Lage für das Teil 190 kann man nur aus dem Seitenriss erahnen, angeschrieben ist nichts. Wenn man es entgegen der Vorgabe auch in der Mitte rundet, so dass es sich über den Schornstein wölbt, kann man es - vermutlich als Stütze für den Mastfuss - sinnvoll einsetzen (1. Bild, Pfeil).


    Das Deck 194 ist hinten deutlich zu kurz. Das spielt keine Rolle, weil es dort später nicht mehr sichtbar ist, aber es ist wichtig, dass man es vorne passend ausrichtet (2. Bild, Pfeil).


     


    So wächst der Aufbau weiter...



    ...und weiter...


      


    Die beiden schief stehenden Röhren sind zu lang und müssen auf die Höhe der Scheibe 203b gekürzt werden.


    Für die Brücke gibt es eine Minieinrichtung, die man allerdings später kaum noch sieht.


     


    Die Binokulare bestehen aus kurzen Drahtstücken, bei denen ich die Isolation am hinteren Ende entfernt habe. Die Ausgleichskugeln am Kompass sollen mit kleinen Kügelchen (Durchmesser 1 mm) dargestellt werden. Da ich im ganzen Haushalt nichts Passendes gefunden habe, habe ich je zwei geschlitzte Scheibchen gelasert und kreuzweise zusammengesteckt. Mir gefallen sie ganz gut.


     


    Andi