Posts by Andi Rüegg

    Endlich ist die Ross Winans fertig. Meine Lust zu basteln war in den letzten Monaten an einem kleinen Ort und meine Lust, einen Baubericht zu schreiben nicht existent. Das liegt in keiner Weise an dem Modell! Die Teile passen gut und bei den schwierigeren Montagen gibt Oliver klare und gute Anweisungen für das Vorgehen (z.B. Propeller und Boote). Die Boote sind mir nicht so gut gelungen und mein Vorgehen, auf die Laschen auf den Spanten zu verzichten, hat sich später durch lose Rumpfringe gerächt.


    Etwas schade ist, dass die Propellerblätter auf der Rückseite weiss sind. Da sie einer der Blickfänge bei diesem Modell sind, konnte ich das nicht so belassen. Nun sind sie dafür schön bronzefarbig.


      



    Andi

    Endlich ist es etwas weiter gegangen. Der Aufbau ist angebracht. Um sicher zu sein, dass sie nicht hervorstehen, habe ich die Spitzen der Querspanten gekappt. Das Deck musste ich hinten um einen knappen Millimeter kürzen, damit die Wände schön geschlossen sind.


      





    Den gelben und schwarzen Streifen auf der Wand kann man wahlweise verdoppeln. Den gelben konnte ich nicht so ausschneiden, dass es eine Verbessserung geworden wäre, also habe ich ihn weggelassen.


    Andi

    Danke, Gustav!


    Der Rumpf ist zu.



    Gemäss Bauanleitung soll man die im Bogen vorhandenen Klebelaschen um die Spanten kleben und dann die Rumpfsegmente aufschieben und verkleben. Bein Einschleifen der Spanten mit den entsprechenden Trockenproben (in der Mitte kaum nötig, an den Enden ziemlich massiv) habe ich festgestellt, dass ich gut auf die Laschen verzichten und die Ringe direkt auf den 1 mm dicken Spanten zusammenfügen kann. Sobald die Segmente mit Leim vesehen waren, war das deutlich schwieriger als trocken, aber am Schluss ist das Resultat doch ok.


    Ich habe mir die Frage gestellt, ob ich die kleinen Bullaugen überhaupt verglasen soll. Hier hat sich dann die sonst eher störende Wölbung der von mir verwendeten Antistatikfolie als sehr vorteilhaft erwiesen, das sie sich perfekt an die Rundung der Aussenhaut angepasst hat.


    Andi

    Meine zwei "Zigarenboote" Steamer Winans und CSS Pioneer erhalten Gesellschaft.Es ist ein weiteres Projekt der Familie Winans, das an den selben Unzulänglichkeiten wie die anderen Versuche scheiterte: v.a. ein dauernd überflutetes Deck und zu wenig Platz im Inneren. Details findet man auf der Seite von Oliver Weiss (Walden Model Co.) und z.B. in diesem interessanten Artikel.


    Und so soll die Ross Winans aussehen:


    © Walden Model Co.


    Da das Schiff keine Auflagefläche aufweist wird empfohlen, zuerst den Ständer zu bauen, was ich denn auch tat.


    Die Teile und der fertige Ständer:


      


    Andi

    Während des Wartens auf den Ersatzbogen haben ich die restlichen Kleinteile vorbereitet, so dass dann alles schnell ging.


    Das Endresultat:


      


      


     


     


    Mein Fazit: ein vorbehaltslos empfehlenswertes Modell, dessen Bau viel Spass macht. Es gibt viele Details, die dem Modellbauer das Leben erleichtern, woran man merkt, dass der Konstrukteur viel eigene Erfahrung im Bauen hat. Alle Fehler, Unschönheiten und Ungenauigkeiten gehen auf meine Kappe. Dabei bin ich mit den vertieften Fenstern am wenigsten zufrieden. Ich habe die Seitenteile der Vertiefungen zuerst in sich geschlossen, dann die Fenster hinten angeklebt und zum Schluss das Ensemble hinter der Gebäudewand befestigt. Es ist mir aber trotz genauen und sogar auf der Rückseite aufgedruckten Markierungen der Knicklinien nicht gelungen, die Seitenteile in die exakte Form zu bringen. Ein nächstes Mal würde ich sie Seite um Seite auf die Fenster kleben und erst am Schluss schliessen.


    Andi

    Und so sieht das fertige Nebengebäude aus.


      


    Ich habe die Laschen für die Befestigung auf der Grundplatte abgeschnitten, da sich ein schönerer Übergang ergibt. Dadurch hatte das Gebäude aber die Tendenz, zu "bauchen", weshalb ich einen Distanzhalter eingebaut habe.



    Das Gebäude auf der Grundplatte:



    Beim Dach des Zwischentraktes muss man ev. die Laschen kürzen, je nachdem, ob und wie man das kleine Dachfenster verglast, damit man sie niht sieht:



    Andi

    Während ich auf den Ersatzbogen gewartet habe, habe ich die Fenster und weitere Teile vorbereitet. Dank der raschen Auftragsabwicklung von Andreas und einer Topleistung der Post war der Ersatz nach drei Tagen im Briefkasten und ich konnte nahtlos weiterbauen.


    Die Hülle des Nebengebäudes, jetzt richtig ausgeschnitten:


    Damit man die Vorhänge auch sieht, habe ich für die Fenster klare Folie genommen. Wie sich später bestätigt hat, ist das bei den kleinen Scheiben kein Problem. Andernfalls wäre es aber ein Leichtes gewesen, die Spanten im Inneren zu färben.



    Im unteren Teil der Fenster erkennt man die Rückseite der Vorhänge.


    Für Puristen, welche die Scheiben ekakt in Fenstergrösse haben wollen, hat Andreas übrigens Schablonen geliefert, und zwar für jedes einzelne Fenster. Ich war da etwas grosszügiger.


    Und so sieht es dann von vorne aus:



    Andi

    Vielen Dank, Klaus!


    Andreas Jacobsen hat mir ebenfalls ein Bild der Fenster des Nebengebäudes geschickt, das ich hier zeigen darf. Auch ihm vielen Dank dafür!



    Damit ist mir jetzt klar wie es unter den Fenstern aussieht und dass im Modell die vorstehenden Ziegel aufgedruckt sind und bleiben, während die grauen Gesimse plastisch gebaut werden können (was ich auch tun werde).


    Andi

    Helmut: ich denke nicht, dass es Schatten sind. Erstens hat es sonst nirgends Schatten und zweitens traue ich Andreas zu, dass er Schatten realistischer dargestellt hätte.


    Lars: die Fensteröffnungen sind jetzt zu gross. Ich kann sie also nicht mehr ganz verschliessen. Und das Modell ist so schön zu bauen, wenn man nicht... :( (siehe oben), dass ich den Kontrukteur gerne noch etwas unterstütze ;).


    Andi

    Beim Gebäude neben dem Turm kann man die Fenster ebenfalls vertieft darstellen und sogar kleine Vorhänge hinter die Scheiben hängen. Zudem sind die Gesimse plastisch. Hier habe ich lange - und falsch - überlegt, ob ich die braunen Rechtecke unter den Fenstern stehen lassen oder ausschneiden muss.



    (Ein guter Blick in die Anleitung hätte die Frage beantwortet: stehen lassen!) So ist jetzt der Ersatzbogen geordert und der Bau vorläufig unterbrochen.


    Andi

    Und weiter wächst der Turm. Bei der Platform auf dem fünften Ring beschreibt die Bauanleitung zwar klar, was zu tun ist, aber man müsste dazu lesen (können). Der dünne "Ziegelstein"-Ring gehört um die kleinere untere Scheibe (grüner Pfeil im ersten Bild). Andi weiss einmal mehr alles und braucht auch keine Anprobe ;(, bis er dann die Lücke (roter Pfeil) entdeckt und endlich denkt. Im Moment entscheidet er richtigerweise, dass eine Reparatur schlechter aussehen würde als der Fehler und belässt es so. (Noch ahnt er nicht, wie dumm er wirklich ist und dass er wenig später so oder so einen Ersatzbogen bestellen muss.)


    Der fünfte Ring:


       


    Der sechste Ring:


      


    Siebter und achter Ring und Dach:


      


    Andi

    Hallo Peter

    Kein Problem. Ich kann meinen Baubericht einfach beenden und deinen lesen :D.


    Danke, Klaus.


    Der Turm steigt Stockwerk um Stockwerk völlig problemlos in die Höhe. Ausser kontinuierliches Lob für die Konstruktion gibt es eigentlich nichts zu sagen.


      


      


     


    Andi

    Gesehen, gekauft, angeschnitten.


    Sein Modell zum 5-jährigen Jubiläum hat Andreas Jacobsen hier ausführlich vorgestellt. Dass die Ätzplatine dazu noch nicht lieferbar ist, ist für mich kein Hindernis, weil ich die Details sowieso selber lasere.



    Die Grundplatte habe ich auf 1 mm starken Bristolkarton aufgezogen.



    Schon bei der ersten Baugruppe, dem untersten Stockwerk des Turmes, geniesse ich den Luxus der drei unterschiedlichen Kartonstärken, welche Andreas für das Modell verwendet hat. Natürlich passt alles perfekt.


      


      


    Andi

    Haben wir sowenig Geld, dass wir es nicht schaffen uns 2 Bogen eines Modells zu kaufen?


    Genau. Dann wiegt die Auslagenpauschale auch weniger schwer :D.


    Abgesehen davon weiss ich nicht, worüber ihr euch beklagt. Bei uns liegen diese Pauschalen zwischen 20 und 30 Franken. Da sind 6 EUR geschenkt.


    Andi

    Eigentlich wollte ich keine Diskussion zu den Fehlern, aber offenbar war ich nicht in der Lage, das so zu formulieren, dass es klar ist. Um daher das Thema abzuschliessen: ja, das Luk am linken Turm ist falsch. Die Reparatur hätte aber alles schlimmer gemacht, weshalb ich es lasse. Die Zieloptik am rechten Turm stimmt, aber da ich in dieser Grösse nicht mehr exakt arbeiten kann, ist der vordere Teil etwas grösser, weshalb es falsch aussieht. Der zweite Fehler ist die Grundplatt rechts, bei der ich vorne und hinten verwechselt habe.


    Das Spantengerüst A17 besteht im LC-Spantensatz aus 2mm dickem Karton, was falsch und unbrauchbar ist. Also ist selber verstärken angesagt. Auch so empfielt es sich, die Teile, welche die Breite des Aufbaus bestimmen, einen knappen halben Millimeter schmaler zu schneiden, damit das Deck schön passt.



    Die Leitungen unter den kleinen Kästen an der Rückwand sind für mich grenzwertig.



    Der Mast kann offenbar hydraulisch umgelegt werden, wohl um eine freie Schussbahn zu bieten.


      



    Andi

    Danke, HaJo und Arne und euch Daumenhebenden.

    Zwei AK 726

    Die Teile des Sockels:



    Hier ist zu beachten, dass die beiden braunen Teile ganz links nicht gleich breit wie lang sind. Im Bild sieht es offensichtlich aus, in natura ist es nur 0.5 mm Unterschied, aber immerhin. Wenn ich die Scheibe im runden Teil richtig eingebaut hätte würde man sehen, dassdie Konstruktion als drehbar gedacht ist. Das mache ich aber schon lange nicht mehr, den die Erfahrung zeigt, dass man die wenigen Mal drehen am Anfang mit einer lebenslänglichen Instabilität bezahlt.



    Die Turmhülle besteht aus einem einzigen Teil. Entgegen meinen Bedenken hat sich das gut bauen lassen. Ich habe dabei von hinten oben nach vorne unten gearbeitet. Nach gutem Trocknen passt die Hülle perfekt über das kleine Spantengerüst.



    Die Hauptkomponenten einzeln und zusammegebaut.Leider ist das Spantengerüst so hoch, dass das graue Sockelteil (oben links) nicht in der Hülle verschwindet, sondern darunter liegt.



    Die fertigen Geschütze. Rohre, Rücklaufbremsen und Vorholer sind aus Polystyrol. Da ich mit Sekundenkleber überhaupt nichts anfangen kann, musste ich die einzelnen Teilstücke der Rohre mit Weissleim bzw. UHU Kraft zusammenfügen, was bei diesen kleinen Klebeflächen ziemlich instabil geworden ist. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass die Kiew nur schon wegen ihrer Grösse eine Immobilie bleibt, ist eh gross.


    Bei beiden Geschützen habe übrigens einen dummen Fehler gemacht, aber nicht den gleichen. Ich verrate aber nichts.


    Andi