Posts by Andi Rüegg

    Hallo HaJo


    Da hast du mich schön erwischt ;(. Mein erster Gedanke war nämlich zu schreiben, dass der Mauervorsprung so echt dreidimensional aussieht, dies aber der Grafik zuzuschreiben, da du nichts explizit über die Aufdoppelung gesagt hast.


    Jetzt, wo du mich mit der Nase darauf gestossen hast, kann sogar ich sehen, dass du aufgedoppelt hast. Na ja, für die einen braucht es eben den Zaunpfahl :D.


    Andi

    Danke, Kollegen!


    Der Vorteil der vielen Abweichungen vom Original ist, dass es mir völlige Freiheit gibt, wie ich was bauen will ;). In diesem Sinne ist heute ein Schiff fertig geworden, das Hiburi heisst und eine entfernte Ähnlichkeit hat.


      


      


      


    Ein kleines Fazit:


    Mir hat der Bau Spass gemacht, weil das, was an Teilen vorhanden war, weitestgehend gut gepasst hat. Weil es für meine Verhältnisse ein kleines Schiff mit nicht so vielen Teilen war, hatte ich die Musse und Lust, einige Dinge auszuprobieren. In der Bauanleitung hat es diverse Details, die sonst nirgends vorkommen und die man am fertigen Schiff vielleicht kaum sieht, deren Bau aber interessant war. Da ich zudem bereits die Mogami vom gleichen Konstrukteur gebaut habe, habe ich keine neuen Überraschungen erlebt, ausser der Unverfrorenheit, mit welcher der kapitale Fehler des zu kurzen Rumpfes zurechtgebogen worden ist.


    Wer jedoch den Anspruch hat, dass das Modell etwas mit dem Vorbild zu tun hat, dass alle Teile vorhanden sind und dass die Bezeichnungen eindeutig und korrekt sind, sollte seine Finger dringend von diesem Bogen lassen.


    Im Baubericht auf Konradus betont der Erbauer zwar mehrfach, dass er Fehler dem Konstrukteur gemeldet hätte und dass dieser sofort reagiert und Korrekturen versprochen hätte. Ich habe bei meinem Modell aber keine einzige Verbesserung entdecken können. Na ja: Kontrollbau à la Polinaise, eben ;(.


    Andi

    Danke, Zaphod und allen andern!


    Beim Hauptmast habe ich zuerst das untere Dreibein gebaut und nach gutem Trocknen eine Passprobe gemacht, bevor ich all den Kleinkram angebracht habe. Dabei haben die Stützen unter dem oberen Podest (hier unten) und die Ausschnitte in der unteren Plattform zum Positionieren der Beine gedient.



    Für die Lampen habe ich wieder Fremdmaterialien verwendet.


      


    Die beiden waagrechten Trichter sind entgegen meiner Annahme keine Lauschgeräte, sondern das 22 Gō Radar.



    Und so sieht es jetzt aus:


      


    Mit den Beibooten hatte ich wie immer meine liebe Mühe. Immerhin habe ich einen kleinen Fortschritt erzielt. Bislang habe ich immer die Querschlitze zuerst geschlossen und dann die Längsnaht.



    Diesmal habe zuerst die einzelnen Stücke der Längsnaht geschlossen, was wegen der geraden Kante viel kontrollierter ist. Dann hat sich die Form beinahe von selbst ergeben. Die Innenauskleidung musste ich wieder ziemlich stutzen, damit sie hinein passt. Ebenso waren der Boden und die Sitzbänke zu lang und zu breit, da wohl alles mit der theoretischen Kartonstärke und ohne Kleber konstruiert ist.


    Gemäss Bauskizze sollten drei von den vier im Bogen vorhandenen Boote gebaut werden.



    Zwei Boote passen aber nicht hintereinander zwischen die Aufbauten. Hier fehlen wohl wieder die mysteriösen 5 cm. Auf Konradus habe ich gesehen, dass der dortige Erbauer anstelle des hinteren Bootes nur die leeren Davits und diese in verringertem Abstand angebracht hat. Das habe ich dann auch so gemacht.


    Es hat mich dann doch interessiert, wie der Konstrukteur die beiden Boote in die Lücke gezaubert hat. Die Lösung ist einfach: sie sind zu klein gezeichnet. Und dabei habe ich noch eine kreative Konstruktionslösung entdeckt. Schaut euch in den Kreisen einmal an, wo das hintere Bein des achteren Mastes steht.


    Aktuell ist der Stand der Dinge so:



    Andi

    Hallo Robi


    Kein Grund zur Sorge! Eigentlich habe ich gedacht, dass aus meiner Formulierung und dem Smiley klar wird, dass ich es nicht ernst meinte.


    Wenn ich mich wirklich beklagen wollte, würde ich das direkt via PN tun, nie in der Öffentlichkeit. Das habe ich einmal so gelernt: Lob öffentlich, Tadel privat.


    Gruss

    Andi

    Danke, Zaphod und Robi, für das Lob und die Informationen, genauso wie euch Daumenhebern.


    Einmal mehr drücke ich mich um die nächste Baugruppe herum, nämlich die Beiboote. Sie gehören zu meinen bestgehassten Teilen. Also habe ich den hinteren Mast gebaut. Einmal mehr musste auch der Laser herhalten, denn das 13 Gō Radar ist im Bogen sehr summarisch dargestellt und weitere Teile, die in der Bauanleitung gezeigt sind, fehlen im Bogen, so das Lampenkreuz, die zwei weissen Leuchten und die Gaffel.


    Die Querstreben sind als je drei einzelne Teile (Schablonen) vorgesehen. Ich habe mir das Leben vereinfacht und sie als Dreiecke ausgeführt. Das Lampenkreuz habe ich - entsprechend verkleinert - von der Kaga übernommen. Die Farben habe ich mit Lackmalstiften von Marabu aufgebracht. Die zwei kleinen weissen Leuchten bestehen aus kurzen Stücken von wire wrap Draht mit weisser Isolation. Als Grössenangabe: die farbigen Lampen sind je 0.4x0.4x0.8 mm gross.



    Stehen wird der Mast erst, wenn ich ihn an Bord festklebe, da er wegen des Radars hecklastig ist.


    Andi

    Nachdem ich bei allen Drillingslafetten die Rohre am richtigen Ort eingeklebt habe, wurden die restlichen Kleinteile und kleinen Baugruppen so vorbereitet, dass sie nur noch angeklebt werden mussten. Dann kamen die halbfertigen Geschütze auf einen ad hoch Halter, damit ich sie überhaupt handhaben konnte.



    Der weisse Streifen ist masking tape mit der klebrigen Seite nach oben. Bei noch leichteren Teilen oder solchen, auf die ich praktisch keine Kraft mehr ausüben muss, ziehe ich die klebrige Seite von post-it vor, da sich dann die Teile noch leichter ablösen lassen. Hier war mir das aber zu risikoreich. Denn wenn sich in diesem Zustand ein Geschütz verabschiedet, beginne ich von vorn.


    Das fertige Geschütz hat 99 Teile:



    Die drei hinteren Lafeten habe ich bereits auf ihre Plätze gebracht. Für die beiden vorderen ist mir das zu heikel, da die Rohre deutlich über die Bordwand hinaus ragen und wohl kaum die Montage der Masten überleben würden.


      


    Da ich bei den Geschützen immer wieder Erholungspausen brauchte, habe ich dazwischen die Wasserbombenracks gebaut. Zu jedem gehört auch ein Handler (die haben sicher auch einen deutschen Namen, den ich aber nicht kenne). Hier kamen Polystyrolstäbchen mit zwei verschiedenen Durchmessern, 0.2 mm dicker Eisendraht und ganz kleine Stücke aus wonderwire zum Einsatz.



    Damit ist das Achterdeck bis auf die Reling fertig.


      


    Langsam nimmt das Schiffchen Formen an:



    Es fehlen jetzt noch die Beiboote, die Masten und die Reling.


    Andi

    Danke, Zaphod und euch Daumenhebern. Das motiviert!

    Die kleinen Freuden des Kartonmodellbauers

    "Klein" bezieht sich hier zuerst und offensichtlich auf die Teile, aber nicht nur, wie ihr gleich sehen werdet.


    Die erste Hürde bei den Drillingslafetten ist die kleine Achse, die vorne unten durch 5 kleine Ösen gesteckt werden muss. Die Achse besteht aus wonderwire.


      


    Dann kann man die zweite Seitenwange anbringen:



    Das nächste Teil hat mich drei Tage gekostet, bis ich es einigermassen kontrolliert herstellen konnte:


      


    Die Seite des Rechtecks beim Pfeil ist ca. 0.5 mm. Zuerst habe ich es wie im Bogen mit drei Teilen pro Pedal versucht. Gelungen ist es erst, als ich das Pedal aus einem Teil und die Löcher leicht länglich machte. So sind die Löcher recht gut gegeneinander ausgerichtet, und durch das längliche Loch ist die Parallelität der Dreiecke nicht mehr so absolut wichtig.


      


    Weiter ging es mit den Läufen, die dann in alle fünf Lafetten eingeklebt und über Nacht gut getrocknet wurden. Das Resultat wurde natürlich stolz im Bild festgehalten.


      


    Und jetzt kommt der zweite Grund für die "kleinen Freuden" im Titel: das nächste Teil wollte partout nicht passen, bis ich feststellte, dass ich die Läufe falsch befestigt habe ;(:



    Aktuell habe ich es geschafft, bei zwei Geschützen die Läufe wieder heraus zu trennen. Drei warten noch auf die Operation.


    Andi

    Danke, Arne, für die interessanten Ausführungen.


    Hallo Gustav

    M.E. ist Salzsäure als Reinigungsmittel für Stahl denkbar ungeeignet, weil es eben zum Rosten führt. Ich denke eher, dass genau das der Grund war. Rost hat ja ein grösseres Volumen als der dabei umgewandelte Stahl und kann so die lecke Stelle ausgefüllt und damit abgedichtet haben.


    Andi

    Vielen Dank, Kollegen!


    @Thom: du hast dich genau im richtigen Moment gemeldet. Jetzt kommen die Teile, die ich für eine sachgemässe Bearbeitung dir geben müsste ;).


    Die Hiburi hat 16 Stück 25 mm Flakgeschütze, fünfzehn in fünf Dreierlafetten und eine Einzellafette vor der Brücke. Es sind die identischen Konstruktionen wie bei der IJN Mogami vom selben Konstrukteur. Das erleichtert mir das Leben, weil ich ich alle Teile schon für den Laser vorbereitet habe.


    Erstaunlich ist, dass die Ottergeräte wie oben erwähnt gegenüber der Mogami auf 85% verkleinert sind, die Teile für die Flak aber um rund 12% grösser. Um nicht jeden Unsinn mitzumachen habe ich entschieden, sie in der Grösse wie bei der Mogami zu bauen, da es mir scheint, dass dort die Massstäbe besser eingehalten sind.


    Die Einzellafette war eine willkommene Fingerübung für die sehr viel aufwändigere Drillingslafette.


      



    Andi

    Danke, Kollegen für das Lob und die Daumen!


    @HaJo: nur weil ich zu faul bin zum Sticheln...


    Pitje: ...und du würdest das mit Sticheln noch sauber hinkriegen.


    Bei dem hinteren 120 mm Geschütz gibt es zwei Varianten, wie sie zu unterschiedlichen Zeiten an Bord waren: mit einem oder zwei Rohren. Ich habe mich für zwei entschieden. Die Geschütze bauen sich relativ leicht. Ich habe sie ganz aus gelaserten Teilen gebaut, da mir das besser gefällt als ein Mischmasch aus den relativ grob gerasterten Teilen aus dem Bogen und dem einheitlichen Tonkarton (gute Ausrede für meine Faulheit, findet ihr nicht auch :D?). Einzige Schwierigkeit war die Befestigung des Rohres des vorderen Geschützes in der Wiege. Diese ist deutlich breiter als das Rohr, das man also nicht einfach zwischen die Lager kleben kann. Ich habe zwei Stummel aus Polystyrol ans Rohr geklebt und nach gutem Trocknen eingebaut. Das war etwas fummelig, aber ist nicht schlecht gelungen. Und am Schluss sieht es sowieso niemand mehr.


      


      


      



      


    Gerade bei solchen Baugruppen macht mir die Tatsache das Leben schwer, dass ich seit der Augenoperation keine rechten Winkel mehr sehen kann. Aber weil ich sowieso immer alles schief sehe, bilde ich mir einfach ein, es sei im Lot ;).


    Andi

    Danke, Robi, Gustav und allen Daumenhebern!

    Immer wieder faszinierend, wie du all die kleinen und etwas größeren Widrigkeiten umschiffst.

    Dafür kann ich alle meine im Laufe vieler Jahre gesammelten Werkzeuge auch einmal aus der Versenkung holen und benutzen. Und nicht wenige davon habe ich ja dir zu verdanken.


    Die Ottergeräte sind, wie bereits oben gesagt, auf 85% verkleinerte Kopien derjenigen der IJN Mogami von Model Hobby. Unabhängig davon, ob das Sinn macht, sind sie so klein, dass es mir schwerfiel, sie sauber zu bauen.



    Die beiden Ottergeräte am Heck sind gemäss Bauanleitung an einem einfachen Stab befestigt:



    Das gefiel mir nicht besonders neben den vielen anderen, sehr filigranen Details. Ich habe deshalb, angelehnt an einen Baubericht auf Konradus, selber einen Kran gebaut. Dafür durfte ich für einmal ungehemmt über den Konstrukteur all dieser Kleinteile schimpfen :).


      




    Und das Ganze am Heck montiert:



      


    Andi

    Hallo Peter


    Ich denke, dass du das nicht wirklich sehen kannst. Ev. hilft Kantenlängen vergleichen, wie von Robi vorgeschlagen. Meine Erfahrung ist, dass ausser hie und da bei sehr kleinen Teilen Kleben über Eck angesagt ist.


    Ich forme das Teil vor und lege die Seite dann zuerst trocken an Boden oder Deckel. Das dient aber eigentlich nur der Grobkontrolle, ob es passt (was bei den osteuropäischen Modellen nicht so selbstverständlich ist wie es scheint). Wenn die Form des Teils einfach ist, klebe ich üblicherweise zuerst die Seitenstreifen aneinander und dann ergibt sich von selbst, ob der Deckel darauf oder über Eck passt. Bei komplizierten Teilen wie hier klebe ich zuerst die Seitenstreifen an den Boden (oder Deckel), verbinde sie dann und schliesse die andere Seite.


    Aber um ehrlich zu sein: sobald ein Teil ca. 1 cm oder grösser ist, stellt sich mir die Frage nicht mehr, da ich dann sowieso nicht so genau arbeiten kann, dass die Kartondicke noch eine Rolle spielt.


    Gruss

    Andi

    Hallo Nils


    Mit Magneten habe ich etwas Erfahrung, da ich zwei Jahre lang in einer Magnetfabrik gearbeitet habe. Wenn du Neodymmagnete nimmst, die zwar exotisch klingen, aber nicht teuer sind, hast du auf jeden Fall genügend Haftung, auch durch die Glasplatte hindurch. Das typische Problem mit diesen Magneten ist eher das Gegenteil: dass du sie nicht mehr trennen kannst.


    Schau dir mal diese Magnete und ihre Spezifikationen an.



    Wenn du in jeder Hand einen hältst und sie auf Anziehung näherst, springen sie dir schon aus der Hand, bevor sie sich berühren. Und dann kannst du sie mit blossen Händen kaum mehr trennen. (Ich habe Scheiben von 25 mm Durchmesser und 3 mm Dicke, Haltekraft 5.5. kg. Wenn die zusammen sind, kannst du sie gleich entsorgen, denn Trennen geht nicht mehr.) M.E. reicht es auch völlig, in einer der Hälften Magnete anzubrinmgen und in der anderen etwas Eisen, z.B. kleine Muttern.


    Wichtig: zum Trennen nicht versuchen, sie auseinander zu ziehen, das scheitert. Immer seitlich voneinander wegschieben. Das gilt auch, wenn du einmal Oberwasser- und Unterwasserschiff trennen willst, auch in der Vitrine.


    Gruss

    Andi

    Um mich noch etwas vor dem Bau der Ottergeräte zu drücken, habe ich mich an die Sicherungsketten der Ankerketten gemacht. Zwei liebe Kollegen haben mir dabei geholfen, der eine mit ganz dünnem (0.05 mm) Fliegenfischergarn, der andere mit ganz feinen geätzten Ketten. Das Knüpfen einer Kette aus dem Garn - Danke, Helmut, für den Tipp - brauchte etwas Übung, bis die "Glieder" einigermassen gleichmässig wurden.


    Neben einem Stück der Ankerkette wurde im Vergleich dann klar, dass die Garnkette zu dünn ist. (Die verbaute Ankerkette ist wegen des grauen Farbauftrages noch etwas dicker.) Also habe ich mich für die geätzte Kette entschieden, obwohl diese nur zweidimensional ist.


      


    Andi


    PS: Makroaufnahmen haben den Vorteil, dass man Havarien wie beim Poller sieht, bevor sich die Teile für immer verabschieden.

    Hallo Gustav


    Das sieht doch nicht schlecht aus. Dass du nicht auf Überlappung gebaut hast, finde ich gut. Das würde nur gut aussehen, wenn das Licht immer von der gleichen Steite kommt, und zwar von da, wo die Kante des überlappenden Teils nicht sichtbar ist. Wenn man auf Stoss arbeitet ist es eminent wichtig, dass die Teile da, wo sie zusammenstossen, exakt die gleiche Form haben, denn sonst hat man den gleichen Effekt wie bei Überlappung. Das hast du m.E. prima hingekriegt, vor allem in Anbetracht dessen, dass du ja auf deine Spanten keinen grossen Druck ausüben konntest. Was mich etwas wundert ist die Tatsache, dass deine Stösse so hell aussehen. Kann das etwas mit dem Kantenfärben zu tun haben?


    Gruss

    Andi

    Der hintere Aufbau ist vollständig und an Deck. Für das Dampfrohr, die Dampfpfeife und deren Befestigungen gibt es weder Teile noch Schablonen, ebenso für den grossen Lüfter, der auf dem Deck steht.


      


      


    Das Dampfrohr steht noch etwas schief, da sich das Polystyrolstäbchen wieder etwas zurück gebogen hat, aber es ist nicht so schlimm, wie es aus gewissen Perspektiven aussieht. Ich werde versuchen, es noch zu begradigen, genau so wie den grossen Lüfter.


    Dann habe ich noch drei Dreibeine auf Deck gebracht, da sie jetzt wohl genug sicher vor Zerstörung sind. Keine Ahnung, welche Funktion sie haben.



    Andi

    Danke, HaJo, für diese ausführliche und interessante Erklärung. Jetzt schaue ich diese Hölzer mit ganz anderen Augen an.


    Der hintere Aufbau bietet keine Schwierigkeiten. Drei Steigleitern sind noch nicht angebracht, da sie zu heikel sind. Das erfolgt erst, wenn der Aufbau an Deck ist. Wie üblich fehlen diverse Bauteile: die kleinen Kästen, die Schablonen für deren Zu- und Ableitungen und die Teile bzw. Schablonen für das Rack mit den vier Gasflaschen (?).


      


      


    Andi

    DfdD!


    Der mittlere Aufbau an und für sich bot keine besonderen Schwierigkeiten. Einige Teilen fehlen wie üblich und viele Bezeichnungen kommen mehrfach vor, aber das lässt sich alles leicht korrigieren. Der Aufbau steht viel zu nahe beim vorderen Deckshaus, auch gemäss der Seitenansicht in der Bauanleitung, aber das ist ev. wieder dem zu kurzen Rumpf geschuldet.


      



    Die Holzstangen kommen nur in der Bauanleitung vor. Ich habe sie aus Polystyrolstäbchen mit 1 mm Durchmesser hergestellt. Vielleicht weiss jemand, wozu sie gedient haben, denn ich habe sie schon auf anderen Schiffen der IJN gesehen?


    An den Rand des Machbaren haben mich die Details des Scheinwerfers gebracht, vor allem die kleinen Metallstäbe oben und auf der Seite, die ich durch kleine Löcher in den Halterungen stecken musste.



    Interessant ist, dass er eine auf 85% verkleinerte Version derjenigen der IJN Mogami ist. Bei einem Scheinwerfer kann ich mir das zwar in der Realität noch vorstellen. Das gleiche gilt aber für die Ottergeräte (siehe nächsten Bauabschnitt), bei denen ich mir schlecht vorstellen kann, dass die Japaner unterschiedliche Grössen für verschiedene Schiffe hatten. Und dass der Rumpf ebenfalls um ca. 85% zu kurz ist, gibt mindestens zu denken.


    Wenn das dann bei der Drillingsflak auch so ist, muss ich Glueme zu Hilfe holen :D.


    Andi

    Danke! Die Kamera kann ich leider nicht umstellen, das habe ich schon versucht. Und Europa scheint zu klein zu sein, um dafür eine Webcam oder ein Handy mit 25/50 fps zu produzieren.


    Das mit dem Kondensator werde ich weiterverfolgen. Allerdings ist Elektrotechnik seit jeher eine meiner total schwachen Seiten.


    Andi

    Hallo zusammen.


    Unterdessen habe ich eine Kameralösung, die meinen Arbeitsplatz einigermassen vernünftig zeigt. Dabei habe ich aber ein Problem. Ich leuchte meinen Bastelplatz mit einem LED Panel aus. Dieses erzeugt aber störende dunkle Streifen, die durch das Bild laufen. Mit der LED Lupenleuchte tritt das nicht auf, aber diese verdeckt den Arbeitsplatz.


    Hat jemand eine Lösung?


    Gruss

    Andi

    Danke, Zaphod und Helmut! Obwohl Serafil von Ammann und Amman eine Schweizer Firma ist, ist es in der Schweiz offenbar nicht verbreitet. Ich werde aber von einem Freund Fliegenfischergarn erhalten und versuchen, daraus Sicherungsketten zu knüpfen.


    Beim vorderen Aufbau habe ich noch die Munitions- und die Flaggenkästen ergänzt. Bei den Munitionskästen gibt es Schablonen für die Scharniere, ganze 0.3x0.7 mm gross. Ich habe mich gefragt, ob das Anbringen überhaupt Sinn macht, aber auf den Bildern sieht es nicht schlecht aus.


    Die Flaggenkästen sind in der Bauanleitung gezeichnet, fehlen aber im Bogen. Ich habe diejenigen der Mogami entsprechend angepasst.


      


      


    Die Davits sind im Bogen flache, zu verdoppelnde Teile. Ich habe sie etwas dreidimensionaler gestaltet, aber der Unterschied ist kleiner als erwartet.



    Andi

    Hallo Torsten


    Dass wir bei unseren Modellen manchmal auch Fliegenschisse verbauen, war mir bekannt. Bei mir kommen die Fliegen aber von selber, ich muss sie nicht zuerst verlegen :D.


    Frohes Wohnen im erneuerten Haus!

    Andi