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Klueni

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Donnerstag, 22. Oktober 2015, 20:06

Minenkreuzer SMS Albatross, Bildrum, 1:250 - Fertig !!! -

N'Abend
Freunde,

Für meinen ersten, hiesigen Schiffs-Baubericht habe ich aus meinem Archiv den Bildrum-Bogen des
Minenkreuzers SMS Albatross ausgesucht.



Nun, Minen-Kreuzer war seinerzeit angesichts der sage und schreibe 8 (in
Worten acht) veralteten 8,8cm-Knallerbsenwerfer an Bord dieses Schiffes
ziemlich gestrunzt. Auch kann das Schiff keine großartige & erfolgreiche
Geschichte aufweisen, wie man bestens bei Wikipedia nachlesen kann.


http://de.wikipedia.org/wiki/SMS_Albatross_(1907)



Letztlich finde ich das Modell jedoch sehr interessant, denn es birgt ein hohes
Potential für den Modellbauer.

Die Datenlage ist nicht so berauschend, ich habe ein Buch über Minenkrieg
vorzuweisen, auch im Marine-Arsenal steht was, ein wenig gibts auch im Internet
zu finden.

Natürlich werde ich dieses Modell voll bemalen und mit allem, was geht,
aufmotzen.

Letztlich ist eine Darstellung in einem kleinen Diorama geplant.

Für den Baubogen gibts reingarnix an Zurüst-Angebot, kein Ätz- oder LC-Satz,
schaun mer mal was geht.....
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2

Donnerstag, 22. Oktober 2015, 20:13

Das etwas
gewöhnungsbedürfte Innenleben des Modells wurde zusammengebaut. Es besteht aus
pro Seite vorgesehenen, einzelnen Spant- und Mittelträger-Segmenten, welche
aneinandergeklebt und so verdoppelt werden.

Die Bodenplatte ist zunächst nur einfach vorgesehen, der Rumpf soll ähnlich
aufgebaut werden wie der eines MDK-Modells und dadurch die Bodenplatte
verstärken. Da mir das aber nicht nu gar nicht zusagte, habe ich die
Bodenplatte von vornherein verdoppelt. Eigentlich eine stabile Angelegenheit,
die Paßform bislang ist ausgezeichnet.

Ich hab ordentlich UHU-simpel verplempert.
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Donnerstag, 22. Oktober 2015, 20:13

Moin Thomas,

bei dir habe ich so gar keinen Sorgen, das du scheitern könntest. Und auch das fehlende Zurüstangebot schreckt doch einen Klueni nicht.

Gruß
Robi
Uneingeschränkte Toleranz führt mit Notwendigkeit zum Verschwinden der Toleranz. Denn wenn wir die unbeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen, wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen die Angriffe der Intoleranz zu verteidigen, dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen.

Karl Popper

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Donnerstag, 22. Oktober 2015, 20:19

@Robi:
Danke für's Interesse und Vertrauen! :)

Und
weiter gehts am Minenkreuzer. Zunächst stand das Deck achtern und mittschiffs
an, das fand ich im Original von der Struktur her nicht ganz so berauschend, da
gab's nämlich keine Plankenstöße. Also habe ich mir eine passende Textur
rangeholt und und die Decks entsprechend verändert Natürlich habe ich den
"Wassergraben nicht vergessen.

Der Vorteil ist, daß man dann ein schönes Deck hat.

Der Nachteil ist, daß dieses schöne Deck ziemlich leer ist, denn alle
Aufbauten- und sonstige Positionen müssen mühsam wieder nachgearbeitet
werden.....
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Donnerstag, 22. Oktober 2015, 20:23

Die einfach als Kreise vorhandenen Bekohlungsluken fand ich auch nicht soooo
schön.....und hab mir was überlegt.

Von meinem alten Von-der-Tann-Zweitbogen habe ich die Luken samt Einfassung
ausgeschnitten.

Eine 2,5mm-Scheibe aus dünnem Papier wurde mit einem zuvor mit Sekundenkleber
gehärteten Rad beklebt. Der außen überstehende Radreif wurde abgetrennt, es
blieb ein Stern.

Alles angepönt, das Ganze 18 Mal.......und so gefallen sie mir schon besser!

Anschießend kam das Hauptdeck schon mal auf die Spanten.
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Donnerstag, 22. Oktober 2015, 20:35

Die erste
Aufbauwand des Modells stand an, am Sprung vom Hauptdeck zur Back. Die Wand
wurde wie immer vorbereitet, Bullaugen verglast, Türen aufgedoppelt, mit
Griffen und Scharnieren aus dünnem Draht versehen.

Zudem wurden "die Arkaden" gebaut. Anstatt des fummeligen
Originalteiles habe ich alles getrennt und die erforderlichen Säulen aus 0,75mm
Evergreen-Profil verbaut.

Die letzte Säule kommt noch, die bau ich erst ein, wenn ich weiß, wo die
Bordwandöffnung für das Seefallreep genau sitzen wird.
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Donnerstag, 22. Oktober 2015, 20:45

Nun stand
das Backdeck an, Bauweise wie das Hauptdeck.

Für den teilweisen "Linoleum-Belag" wurde von mir ein passender Farbton anhand der
Decks anderer Modelle zusammengemischt.

Die Stöße sind Fineliner-Striche, welche mattiert wurden.

Die Klüsen in den Kettenkoker wurden versenkt dargestellt. Als nächstes gehts
an die Bordwände, und die werde ich auch ein bisschen verändern..... :)

und das war's auch schon für heute,
schönen Abend wünscht

Klueni
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Jochen Haut

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Donnerstag, 22. Oktober 2015, 20:54

Moin Thomas,
sieht gut aus, was Du uns da zeigst. Den Bogen habe ich auch in meinem Fundus, aber auch aus den von Dir genannten Gründen bisher nicht angeschnitten.
Gruß aus dem Urlaub in Vesterhusby / DK
Jochen

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Freitag, 23. Oktober 2015, 21:13

Moiiiiiin,

@Jochen:
Ich danke Dir! :thumbup:

Und weiter geht's am Minenkreuzer:
Zunächst wurde in Vorbereitung auf die Montage der Bordwände rundum unterm Deck und überder Bodenplatte ein schmaler Kartonstreifen montiert, quasi wie Klebelaschen,
bloß ohne Knickfalten und durchgehend.
Nun gingsan die Vorbereitung der Bordwände.

Auf Fotos des Schiffes waren gut Plattengänge zu sehen, Hauptdeckschergang und Zwischendeckschergänge.
Die waren auf den Modell-Bordwänden auch vorgezeichnet, stimmten mit dem Original aber nicht überein. Außerdem wären sie nach Anstrich weg gewesen....
Ich kopierte die Originalseite auf dünnes Papier, passte die Plattengänge gemäßden Fotos an und klebte sie auf die Bordwandseiten.
Ich fing an der Bordwand bb. an, hab aber vor lauter Eifer das fotografierenvergessen, daher sind die folgenden Fotos größtenteils von derSteuerbordseite....

Die Bullaugen wurden ausgestanzt. Leider war auch deren Anzahl und Positionen in vielen Fällen nicht mit dem Original vereinbar. Ich habe eine Anpassung
versucht. Ganz stimmts noch nicht, jedoch kommt das dem Original so schon deutlich näher.
Die Bulleyes wurden mit "Augenbrauen" aus gerecktem, dünnem Weißmetalldrahtversehen.
Die ganze Seite wurde dann mehrfach dünn lackiert, und zwar in einem wesentlich dunkleren Farbton als die Aufbauten.
Ich hab mich da an meiner SMS Von der Tann orientiert und dieselben Farbtöne für Rumpf und Aufbauten genommen.
Die Bullaugen werden mit Tesa hinterklebt, hinten geschwärzt und von vorn mit klarem Parkettlack, hochglänzend, verfüllt.
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Freitag, 23. Oktober 2015, 21:25

Nun habe ich die Bordwand bb. montiert, als Fixpunkt wurde die Rundung des Decksprunges genommen. Passte soweit ganz gut.

Nur vorn, kurz vorm Steven, ergab sich, daß der Spant Nr. 2 ein Stückchen zu weit herausragte, für die erforderliche Rundung zum Steven hin. War einfach zu eng. Was natürlich erst richtig auffiel, als die Bordwand saß.....
Folge war ein Knick, auch weil der Karton durch die noch nicht lang zurückliegende Lackierung noch leicht feucht war........
Ich hab dann hin und her retuschiert, geschliffen und geschummelt, was das Zeug hielt.
In meinen Augen ist diese Rumpfseite im Bereich Bug nicht fehlerfrei gelungen..... Backbord wird also nicht Schokoladenseite !

Das Heck ließ sich gut verarbeiten, nur wenig Schliff war nötig, um eine schöne Rundung zu erreichen.
Spant 2 an der Steuerbordseite hab ich gleich gekürzt, auf daß die andere Bordwand besser passt..... die liegt jetzt fertig lackiert zum Trocknen bereit!
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Freitag, 23. Oktober 2015, 21:34

Ich hab im Anhang mal ein Foto der originalen Modellbordwand, die Steuerbordseite des Modells und ein Originalfoto nebeneinandergestellt, da kann man's sehen, wie die
Lage der Plattengänge und Bullaugen, und die Anzahl der letzteren, auseinanderdriften.
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Freitag, 23. Oktober 2015, 21:41

So, die Stb.-Bordwand stand an. Passte aufgrund des veränderten Spantes Nr. 2 wesentlich besser als auf der anderen Seite. Allerdings hab ich bei den Plattengängen am Bug einen ziemlichen Versatz backbord-steuerbord "hingekriegt"..... :cursing:

Das Heck wiederum zeigte sich umso erfreulicher zu bauen. Für die senkrechten Barghölzer am an sich platten, jedoch in sich leicht gerundeten Heck habe ich 1mm-Evergreen-Vierkantprofile verbaut.
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Freitag, 23. Oktober 2015, 21:45

Und zum Schluß für heute ein paar Übersichten des nun geschlossenen Rumpfes.



schönes Wochenende wünscht



Klueni
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Bruno

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Sonntag, 25. Oktober 2015, 14:29

Moin Thomas,

ich freue mich darüber, dass Du uns hier eines von Deinen Meisterwerken zeigst. Dieses Schiff sieht man in den Foren ja nicht ganz so häufig.


Viele Grüße,
Bruno
In Bau: Seydlitz (Modelcard 1:200) , Takao (Halinski 1:200) , Kaiser Barbarossa (Scratchbuild 1:200)
Fertiggestellt: von der Tann (HMV 1:250), Baden (HMV 1:250), Victoria Luise (HMV 1:250), Dreadnought (JSC 1:250),
Lützow (GPM 1:200), Schleswig-Holstein (GPM 1:200), Nagato (FlyModel 1:200)

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Sonntag, 25. Oktober 2015, 20:41

N'Abend,

vielen Dank für's gezeigte Interesse!
@Kurt: Wir zwei haben ja so einiges im Archiv, was wieder auferstehen soll....
@Bruno: Wegen der relativen Seltenheit dieses Modells habe ich den Baubericht ausgewählt.

Und weiter geht's am Minenkreuzer:
So gaaanz fertig war er ja noch nicht, der Rumpf. Es fehlten noch die Ankerklüsen und der Wasserpaß.

Zunächst die Klüsenherstellung:
In die offenen Ovale wurden gerundete Kartonstückchen geleimt. Ordentlich mit Weißleim eingeschwabbert, um die Kanten zu glätten, wird nach Trocknung mit einem Zahnstocher ein Loch für den Ankerstock gestochen.
Aus Kupferdraht wird ein Oval geformt und mit Sekundenkleber auf die Klüse geklebt. Dieser Kupferring bildet auch den Wulst der Klüse.
Sekundenkleber stabilisiert auch das Innere der Klüse.
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Sonntag, 25. Oktober 2015, 20:45

Nun der Wasserpaß.
Der wurde anhand der Bogen-Vorlage mit Maskierband abgeklebt und schwarz gepönt.
Am Heck war dies besonders schwierig, da sich dieses seitlich stark unter den Rumpf rundet.
Das Ganze sieht nun so aus, der Rumpf ist nun entgültig fertig, nun gehts in die Höhe.
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Sonntag, 25. Oktober 2015, 20:55

Das mit dem "In-die-Höhe-wachsen" lasse ich doch erstmal schön sachte angehen....

Zunächst standen nämlich die Minen-Schienen an, bevor irgendwas anderes aufs Deck kommt.
Deren genaue Positionen waren aufgrund der Decks-Veränderung natürlich ebenfallsflöten gegangen.
Aus dem Decksmaterial schnitt ich aufgrund des vorliegenden Bogen-Vorbildes die Schienen etwas schmaler aus, und klebte die Kartonstreifen zwischen die Karton-Quadrate, die schon befestigt sind.
Die Schienen selbst bestehen aus einem beidseitig mit Sekundenkleber stabilisierten Kartonstreifen, ca. 0,7 mm breit, welcher aufrecht gegen die Kante der erhaben aufs Deck geklebten Kartonstreifen geleimt werden.
Der Leim wird hierbei mit dem nassen Pinsel aufgetragen, so läßt es sich halbwegs sauber arbeiten mit den dünnen Dingern.....
Eine Schiene wurde vorab vollständig gebaut, um auszuprobieren, ob das überhaupt so geht. Sie besteht aus mehrene Abschnitten. Aber es klappte so, wie ich es mir vorgestellt hatte.
Für das Bemalen der schmalen Schienenstreifen war eine sehr ruhige Hand erforderlich.

Die oberen Kanten der Schienen habe ich mit einem Bleistift bemalt, das gab einen schönen, metallischen Effekt.
Aber seht selbst:
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Sonntag, 25. Oktober 2015, 21:03

SMS Albatross wuchs wieder um mindestens 5 mm in die Höhe....Die Brustwehr auf der Back war dran.

Auf dem Bauplan war vorgesehen, daß der gesamte Brückenaufbau, hinter der Brustwehr, welche wohl auch als Wellenbrecher diente, mit einer halbhohen Umrandung versehen sein sollte.
Ein Studium meiner Fotos zeigte diese Charakteristik des Baubogens nicht, also ließ ich sie weg und sorgte nur dafür, daß eine klare Kante das Backdeck nach achtern und im Bereich der "Arkaden" abschloß.
Die Brustwehr ist nicht verdoppelt. Hierdurch geriet das senkrecht stehende Bauteil natürlich trotz Lackierung ziemlich empfindlich.
Da solch eine Brüstung mit Sicherheit nicht ohne Schanzkleidstützen denkbar war, habe ich solche aus einem lackierten Abfallstück geschnitten und nach Augenmaß und Gutdünken gesetzt.

Die geraden Kanten oben wurden mit dünnem, gereckten Weißmetalldraht verstärkt, auch eine solche Kante nach vorn ist auf den Fotos zu sehen.

Das Ganze sieht nun so aus:
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Sonntag, 25. Oktober 2015, 21:09

Und nun gab's den Unterbau der Brücke. Er wurde in üblicher Weise hergestellt, Bullaugen verglast, Augenbrauen, Scharniere etc.
Hinzu fügte ich lediglich eine feste Boden- und Deckenplatte zur Steigerung der Stabilität.
Den fertigen Unterbau habe ich mal lose in Position gesetzt, als Nächstes kommt das (schon mal lose probeliegende) Brückendeck drauf, erst dann wird das Ganze fest montiert.

schönen Restsonntagabend

Klueni
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Jochen Halbey

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Sonntag, 25. Oktober 2015, 22:06

Moin Klueni,

von dem Schiff habe ich ein kleines Photo beigefügt, es ist zwar nicht viel drauf zu sehen, aber vielleicht kannst Du es trotzdem brauchen. Es zeigt die ALBATROSS 1914 im Cuxhavener Hafen. Es entstammt dem Bildband: Karl.B.Kühne, "Cuxhaven - Hafen am Meer", Egon Heinemann Verlag, Norderstedt 1981.

Schöne Grüße

Jochen
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Montag, 26. Oktober 2015, 20:38

N'Abend Freunde,

@Jochen:
Vielen Dank, dieses Foto kannte ich tatsächlich noch nicht! :thumbup:

Und weiter gehts am Minenkreuzer:
Zunächst wurde das verdoppelte Brückendeck aufsetzt.

Da ist Dämel vergessen hatte, die nachträglich aufgeklebte Papier-Markierung der Position des Brückenaufbaues an den Kanten zu färben, habe ich mit einem 0,5mm breiten Maskierband eine Umrandung geklebt. Sonst hätte es arge Blitzer gegeben.
Diese Markier- oder Abdeckbänder sind übrigens multibel zum Abgrenzen, Abkleben oder Randsetzen bestens geeignet, es gibt sie in verschiedenen Breiten ab 0,5mm z.B. bei RaiRo.
Sie kleben nur schwach und nehmen daher beim Abkleben z.B. eines Wasserpasses beim Wiederablösen keine oder kaum Farbe mit. Beim Randsetzen muss man daher mit nassem Weißleimpinsel ein mal dran lang gehen, damit der Streifen dann auch dauerhaft kleben bleibt.

Als Nächstes kam die achtern angesetzte Stützenreihe dran, eine weitere "Arkade". Diese wurde anhand eines Fotos verfeinert, schräge Ecken eingefügt und eine 3zügige Reling mittig spendiert.
Die Überhänge des Brückendecks hab ich unten drunter mit Tragwerk aus sehr schmalen Kartonstreifen versehen, ich richtete mich da nach bisher gebauten Modellen, da ich keine Vorlage hatte.
Die Arkaden wurden mit Sekundenkleber eingesetzt, eine Kante aus schmalen Kartonstreifen ergab den Anschluß an die Wand des Aufbaues.

Das Deck selbst erhielt in dem Bereich, wo eine Reling vorgesehen ist, erneut aus 0,5mm-Maskierband einen Rand.
Der letzte Schritt war das Pönen des Brückendecks selbst. Nach dem Trocknen habe ich die Kanten des "Linoleum-Belages" mit einem Fine-Liner imitiert.

Und dann war erstmal Feierabend, denn diese Stifte trocknen auf nicht saugfähigen Grund sehr, sehr langsam und verschmieren sofort, wie ich auch leidvoll feststellen musste......Aber alles ließ sich kaschieren.
Als Nächstes werden die stark glänzenden Striche mit Klarlack mattiert, und dann kommt das Dingen an Bord.
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22

Montag, 26. Oktober 2015, 21:03

Das Brückendeck stellte mich doch noch vor einige Probleme, da der Fine-Liner ständig verwischte, auch nach längerer Trockung, wenn ich Klarlack mittels Pinsel
auftragen wollte.....
Also wurde der ganze Summs kurzerhand einer Marabou-Dusche unterzogen. Das Fixativ versah seinen Dienst auch perfekt, der übrigbleibende, seidenmatte Glanz wurde mit farblosen Acryl-Mattlack gemindert.

Zudem habe ich das feste Schanzkleid der Brücke eingebaut, quasi mit "Lichtausschnitt" . Hier hinein wurde ein Reservestück Reling verpflanzt.

Als nächstes standen die kleinen Plattformen auf den Brückennocks an. Die habe ich etwas mehr nach 3D verändert.....

Und nun wurde der Brückenaufbau samt Umgebung mit Relings versehen. Auch zwei Niedergänge aufs Hauptdeck wurden hinzugefügt.
Dabei stellte sich ein Problem heraus. Alles an 3-zügiger Reling, was ich hatte, war einen Tacken höher als die festen Schanzkleider.
Beim Vorderen fiel das nicht weiter auf, aber auf der Brücke schon..... Da half mir das Bilderstudium weiter. Auf dem Wrackfoto war sehr schön zu sehen, daß die Brücke vorn ein ziemlich großes Relingskleid aufwies. Und das war oben überhöht.
Also wurde die Reling im "Lichtausschnitt" des Brückenschanzkleides einfach um eine Etage erhöht.
Das Relingskleid besteht aus Teefilter und kaschiert diese Höhenunterschiede prima.
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23

Montag, 26. Oktober 2015, 21:17

So, und nun stand der Gefechtsstand an, ein einfacher ovaler Turm mit Sehschlitzen und einer Reling aus einem 1:200er Ätzteil-Restsatz, den mir mal auf der Zamma 2012 jemand sehr Nettes geschenkt hat.
Relingskleider waren obligatorisch, Augenbrauen auch.
Aber der kleine Anbau an den Gefechtsstand erwies sich als recht arbeitsintensiv.....aber echte Probleme gabs nicht.

Und das war's für heute, schönen Abend wünscht

Klueni
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24

Dienstag, 27. Oktober 2015, 20:30

N'Abend Freunde,

ein kleiner Fortschritt am Minenkreuzer:
So, die Brückenaufbauten sind Geschichte, ich konnte sie heute vollenden.
Die Relingskleider werden mit meinem hellsten Grau gepönt, später kommt ein leichtes Washing drauf.
Leider waren mir die Bilder abhanden gekommen. Die Wiederherstellung ist leider ziemlich klein geraten.... :whistling:
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25

Dienstag, 27. Oktober 2015, 20:37

Der nächste Fortschritt an Bord SMS Albatross ist zwar eigentlich nicht der Rede wert.

Aber er beinhaltet den kleinsten, in Einzelteilen aufgebauten Ritterhelm-Lüfter, den ich je gebaut habe.
Das vom Bogen her vorgesehene "2-D-Etwas" hat mich nämlich nicht zufrieden gestellt.....
Das verwendete Original stammt vom HMV-Emden-Bogen und wurde um 50 % verkleinert, heraus kam ein Lüfter, der vier mal kleiner ist als das Original, nämlich gerade mal 2 mm im Durchmesser. Er besteht nicht aus Karton, sondern aus 80g.-Papier, und zwar in 10 Teilen. Geklebt wurde teilweise mit Sekundenkleber.

Und nein, das ist nicht der Helm von Asterix..... :D

Der "belüftete Niedergang" sieht an Bord so aus:
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26

Dienstag, 27. Oktober 2015, 20:44

Ich habe mich dann mit dem Unterbau des ersten Schlotes rumgeärgert, ein recht verschachteltes Gebäude, und Lamellen hat es auch noch..... ?(
Das Gefältel lag mir gar nicht, daher habe ich den Unterbau völlig auseinandergeschnitten, wieder zusammengesetzt und mit dem üblichen KrimsKrams ausgestattet.
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27

Dienstag, 27. Oktober 2015, 20:56

Das Dingen ist denn endlich fertig, samt dem ersten Lüfter, es beinhaltet sage und schreibe 101 Bauteile, nicht schlecht für einen kleinen Unterbau...... :D
Setzt sich so zusammen:

Grundplatte
und Lüfterhäuser, samt Plastikstützen und Deckel: 27 Teile

Wände der Lüfterhäuser samt Details, Klappen, Scharniere etc.: 20 Teile

Wände Maschinenhaus samt Bulleyes, Schotts, Steigeisen etc.: 29 Teile

Lamellen: 18 Teile

Lüfter: 7 Teile



zusammen 101 Teile……



Ich führe an jedem einzelnen Basteltag meine Liste über Bauteile und
Arbeitsstunden. Akribisch ! :D



Und ab an Bord damit, so siehts nun aus.
Das bugwärts davorstehende "belüftete Klohäuschen" habe ich übrigens nochmals abgetrennt und andersrum, nämlich richtigrum, wieder eingebaut.... :whistling:
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28

Dienstag, 27. Oktober 2015, 21:05

Und das nächste "Klohäuschen" stand an. Diesesmal offenbar eins für "große Geschäfte", da ein mächtig großer Lüfter, sowie ein Bullauge für Beleuchtung zum Zeitunglesen vorhanden sind.... :D
Nach gut zwei lauschigen Bastelstündchen stand der Winzling an Deck und ergänzt nun die Silhouette des Minenkreuzers entscheidend..... :rolleyes:

Das war's für heute, schönen Abend wünscht

Klueni
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29

Mittwoch, 28. Oktober 2015, 09:35

Und das nächste "Klohäuschen" stand an. Diesesmal offenbar eins für "große Geschäfte", da ein mächtig großer Lüfter, sowie ein Bullauge für Beleuchtung zum Zeitunglesen vorhanden sind.... :D
:rolleyes:


Hallo Klueni,

das hast du aber gut erklärt; da werden die Matrosen sicher regen Gebrauch davon machen! :D

Sauber gebaut, alles ist schön anzusehen.

Weiterhin gutes Gelingen, Gruß Wolfgang.

Klueni

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30

Mittwoch, 28. Oktober 2015, 20:30

N'Abend Freunde,

und weiter gehts:

@Wolfgang:
Vielen Dank für Deine Zustimmung zum "Herren-Klohäuschen" !

Ich habe nun nun einen weiteren Schritt Richtung Heck fertig gestellt, nämlich den zweiten Schornstein-Sockel.
Da ich bei diesem Modell keine Ätzteile für die Lamellen zur Verfügung habe, kann ich die Dinger nun auch nicht mehr sehen..... :S
Als Nächstes kommt die "Dusche", dann dürften die "Sanitäranlagen" an Bord SMS Albatross komplett sein.....
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Mittwoch, 28. Oktober 2015, 20:37

Die Sanitäranlagen an Bord SMS Albatross finden ihren Abschluß im "Duschhäuschen", auch hier war ein kleiner Ritterhelm-Lüfter erforderlich.
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32

Mittwoch, 28. Oktober 2015, 20:45

Der nun folgende achtere Aufbau ist etwas verschachtelter und verzwickter, so daß ich doch so einiges zu tun hatte.

Außerdem hab ich festgestellt, daß doch noch nicht Lamellen-Ende ist...... ;(

Der kleine Aufbau sieht momentan so aus.
Die festen Lüfter habe ich mit Gittern versehen. Auch die Unterteile der großen Ritterhelmlüfter sind eingebaut. Da nur ein Deck mit Reling zu versehen ist, wird auch nur dieses Deck dunkelgrau,
die andere Decken habe ich hellgrau gepönt.
Drei Schotts und das ziemlich stark perforierte Dach des Maschinenraumes wurdenvorbereitet.


Hier auch mal eine Aufnahme im direkten Vergleich der Ritterhelm-Lüfter. Einmal die originale Größe des Bauteiles vom HMV-Emden-Bogen aus Karton, und die vier mal kleinere, reduzierte Version aus 80g.-Papier.

Die Reling musste ich ein wenig zusammensuchen.....

Insgesamt besehen hat der kleine Aufbau von ungefähr 5 cm² doch ziemlich Arbeit gekostet. Und Ritterhelm-Lüfter kann ich jetzt wirklich ! :evil:
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33

Mittwoch, 28. Oktober 2015, 20:51

So, fertich!
Und dann kam das Ding auf seinen Platz an Deck. Die Treppe mit Absatz kommt aus meinem Ätzteilfundus.

Und das war's für heute, schönen Abend wünscht

Klueni
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Donnerstag, 29. Oktober 2015, 20:42

N'Abend Freunde,

ich möchte Euch nun weiter durch meinen Minenkreuzer-Bau führen:

Der letzte Aufbaukomplex des Kreuzers besteht aus 3 Gebäuden. Das mittlere dieser Häuschen dürfte die Kombüse beeinhalten. Das jedenfalls hab ich messerscharf
aus dem vorhandenen, kleinen Schlot geschlossen. :P Dieser besteht, incl. des Wanddurchbruches, aus einer zugeschnittenen 1,2mm-Spritzenkanüle.

Die Luken im Dach hab ich gegen ein GMM-Ätzteil ausgetauscht. Und ich konnte es mir nicht verkneifen, die Verschlußräder von Farbe freizukratzen, so daß das Messing wieder hervorkommt..... :whistling:
Dem kleinen Oberlicht spendierte ich Fensterrahmen in Form eines Leiter-Restes.

Das Gebäude wurde auf seiner Position verklebt, das kleine Oberlicht separat angebracht.
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Donnerstag, 29. Oktober 2015, 20:48

Als nächstes kamen die "Langhäuser" stb. und bb. an die Reihe, Bauweise wie gehabt, ein paar Steigeisen aus Landshuter Produktion wurden zugefügt.
Bei dem bestehenden Bauzustand wurde übrigens die 1000-Teile-Marke überschritten.

Die Dreier-Kombination auf dem Achterschiff ist somit komplett. Auf diesen Deckshäusern werden später drei Beiboote samt Lagern Platz nehmen.
Ich hab auch mal ein paar Übersichten gemacht.
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Donnerstag, 29. Oktober 2015, 20:59

Ich habe nun einen winzigen Aufbau angefangen, der sich letztlich auf 42 Bauteile steigerte. Es handelt sich um einen Niedergang unter Deck, mit einem großen Lüfter und einem Ritterhelmlüfter, sowie einer kleinen Plattform.
Sinn & Zweck? Ich hab da so 'ne Ahnung..... :rolleyes:

Ich denke mal, daß es sich analog zu den kleinen Kreuzern um den achteren Not-Gefechtsstand gehandelt hat. Aus diesem Grund hab ich das Aufbau-leinchen mit einigen Sprechrohren ausgestattet, wie z.B. auf SMS Emden vorhanden. Auch einige Klappen wurden eingebaut.
Jedenfalls hat dieser kleine Bauabschnitt überproportional viel Arbeit verursacht und sieht an Bord wie folgt aus:
Die Aufbauten der SMS Albatross sind somit Komplett, als Nächstes gehts an die langen Schlote.

schönen Abend wünscht
Klueni
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Joachim Frerichs (30.10.2015), Papkamerad (15.11.2015)

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Donnerstag, 29. Oktober 2015, 22:14

Ich bin hin und weg von diesem Bericht. Vor allem das Anbringen der Mienen-Schienen ist äusserst raffiniert. Der Farbauftrag ist wesentlich sorgfältiger als so oft, und das Modell muss einen sagenhaften Eindruck machen. Die "Nachrüstung" ist kenntnisreich und getragen von der Liebe zum Detail. Ganz meine Wellenlänge, Holy Moly!

Tief beeindruckt, Gloomy
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Mit guter Chance auf Fertigstellung: Die Prager Burg

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Freitag, 30. Oktober 2015, 21:36

N'Abend Freunde,

@Gloomy:
Vielen Dank!
Der Farbauftrag erfolgt bei meinen Modellen grundsätzlich mit dem Pinsel, benutzt wird zuallermeist Revell Aqua-Color.

Und heute gehts an die "Auspuffanlage", sprich die Schlote:

Die Schlote bei diesem Modell weisen eine Mittelröhre und einen Mantel auf, Abstandshalter sind 2 Profilscheiben am Fuß und knapp unterhalb der Krone.
Das Ganze passt, ineinandergeschoben, nach einigen kleinen Korrekturen recht schön.
Nun stand die Entscheidung an, wie die Fußpeerde zu fertigen wären. Der Abstand der Stützen ist nach meiner Schätzung 2,5 mm. Somit verbieten sich LC-Relings (4mm) und längs abgeschnittene LC-Leitern (unter 2mm)
Adäquate Ätzteile hatte ich nicht.
Also blieb nur der lange, harte & steinige Weg: Drahtenden mit aufgelegten Drahtschlingen....seufz..... ;(
Hab ich bei meiner Brandenburg schon gemacht. Die Drahtenden bestehen aus gerecktem und somit im Durchmesser verringerten Messingdraht, der ist schön hart und hält was aus.
Die Fußpeerde an sich bestehen aus einer Schlinge von gerecktem, feinem Weißmetall-Draht. Ist schön dünn und weich.
Ich hab mir die erforderliche Schablone gefertigt und den Draht drumrumgezwirbelt.
Die Schlinge wurde aufgelegt, ausgerichtet, mit Sekundenkleber fixiert, und nach Trocknung wurde alles abgeschnitten, was nicht nach Fußpeerd aussah .... :D
Ich arbeite von unten nach oben, immer einen Ring nach dem anderen. Das ist der Unterschied zu SMS Brandenburg, da hab ich zuerst einen "Igel" gebaut, und hatte dann Probleme, die Ringe über die Drahtenden zu fummeln.
So pö à pö geht das wesentlich einfacher.
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Freitag, 30. Oktober 2015, 21:46

Auf der ersten Aufnahme hat der Schlot seinen ersten Anstrich, an seinem Fuß liegen die vorbereiteten, noch nicht ausgeschnittenenLC- Steigeisen in 3er-Packs.

Um die Schräge am Rauchaustritt habe ich eine Mini-Reling gebaut. Ist reine Fiktion, auf Fotos konnte ich sie nicht entdecken, aber irgendwie mussten die Sailors, die dort zu arbeiteten hatten, doch auch dort Halt finden.....das gebietet allein der Arbeitsschutz.... :D

Außerdem hatte ich Lust drauf, da noch was hinzupfriemeln.... :whistling:

Als Letztes kamen die kleinen Ösen für die spätere Befestigung der Abstagungen in die Mäntel, dann kam der Schlot auf seinen Platz auf demvorderen Unterbau. Die Verklebung erfolgte mit Weißleim, und zwar satt. Überquellendes Material hab ich mit nassem Pinsel glattgestichen und somit für einen sauberen Übergang gesorgt.

Was noch fehlt, sind die Dampfrohre, hinten ein langes, vorn ein kürzeres und dünneres, mit Dampfpfeife. (mit 3 eff... :thumbsup: )

Und zwei kurze Enden von Dampfrohren, die vorn aus der Schräge oben rausschauen. Die deute ich aber nur an.



Insgesamt gesehen bin ich froh, nur die SMS Albatross zu bauen, und nicht gar
die russische "Askold".....
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Freitag, 30. Oktober 2015, 21:51

So, alle
Dampfrohre samt der Dampffpfffeiffffe sind vor Ort. Das hintere Teil besteht aus Messingdraht 1mm, die vordere Variante aus einer 0,8mm-Stahlnadel, die Dampf-Pfeife aus einem Stückchen größeres Messing-Rohr, in welches ich die Ton-Öffnung eingefräst habe.

Die kleinen Stummel oben bestehen aus Klingeldraht, unten abisoliert, mit kleinem Kartondeckel.

War etwas Fummelei und sieht jetzt so aus:
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