Posts by Andreas P.

    Moin zusammen,


    auch die Winden baue ich direkt "an Bord" zusammen:


    Die Einzelteile werden vorbereitet


                                     

    Und dann an Deck zusammengeklebt. Hierbei ist mein Hellingbrett wieder sehr hilfreich. Ich kann bequem meine Hand drauf abstützen. Wegen tatterig und so... :D

    Moin zusammen,


    kommen wir nun zu den ersten Ätzteilen. Reling und Niedergänge. Für die Reling und Sonnensegel gibt es im Bogen extra Persenings mit schönen Alterungspuren. Leider nicht auf dünnen Papier gedruckt sodas sie doch recht heftig herüber kommen. Also habe ich alle Teile ausgeschnitten, auf meinen Kopierer gelegt und auf ganz normalen Druckerpapier ausgedruckt.




                                  

    Der achtere Niedergang wird mit Hilfe einer Flachzange genickt und die Stufen mit einer alten Klinge umgebogen.


                                  

    Die kopierten Persenings werden ausgeschnitten und aufgeklebt.


    Beim Doppelniedergang zur Back ergibt sich ein ganz anderes Problem. Hier sollen die Stufen einzeln eingesetzt werden. Weil die Niedergänge leicht gebogen sind und sich der Aufbauwand anpassen. Ich habe schon bei den LC-Niedergängen mit Einzelstufen kapituliert und hier sind meine Bastlerfähigkeiten erreicht. Dann lieber eine "Rutschbahn" als schiefe Stufen.

                                   

    Moin zusammen,


    nun kommt die Lüfterarie:


                      

    Mit Hilfe der Stempel des Punch and Die-Sets werden erst mal alle Bauteile gerundet und zusammen geklebt.


                     

    Jetzt baue ich die Einzelteile direkt am Modell zusammen. (Sorry für das unscharfe Bild aber ich habe nur zwei Hände.:D)

    Das hat folgenden Vorteil: Was einmal mit den Rumpf verklebt ist fällt auch nicht runter oder wird sonst wie beim Bau beschädigt. Ärgerlich wenn ein komplett gebauter Lüfter von der Pinzette springt. Das Ganze funktioniert natürlich nur bei Baugruppen wo man am Modell genug Platz hat zum arbeiten. Wenn ich bei den Winschen bin komme hier drauf noch einmal zurück.


    Fertig.

    Natürlich gibt es Bereiche wo Laschen einen Sinn machen. Z.B. bei der Anbringung der abgerundeten Bordwände an das Deck einer 122er Fregatte von KvJ. Hier ist aber die Lasche unter beide zu verbindenen Bauteile untergeklebt. Genauso wie Bordwände die aus mehren Teilen zusammengesetzt werden.

    Einen Vorteil hat das weglassen der Laschen noch: Das Bauteil ist leichter korrigierbar. Laschen die einmal angedrückt wurden kleben schneller fest als wie die Klebenaht.

    Hier noch ein Beispiel eines Decksaufbaus ohne Klebelaschen:


    Das Bauteil mit Laschen


    Auf der Knicklinie ausgeschnitten


    Eine Klebenaht an der Seite


    Zusammengefügt. Echt praktisch dieses Raster auf der Schneidmatte zum ausrichten.


    Bauteil aufgesetzt, mit der Kanüle eine Klebenaht ziehen und mit der Pinzette ausrichten und andrücken.

    (Hatte beim fotografieren nur eine Hand frei! Die andere würde die Pinzette halten)

    Hallo Lars,


    wirklich schade das mit Lübeck. Hatte mich riesig gefreut. Aber ich denke doch nächstes Jahr wird es klappen.

    Ich habe schon lange den Verdacht das einige Konstrukteure auch ohne Laschen konstruieren und sie dann später hinzufügen. Jedenfalls spare ich mir jede Menge Arbeit. (Nur wenn ich Kontrollbau für Jabietz mache dann muß ich ;)) Das ganze funktioniert nur wenn man den Uhu fein dosiert wie eine Schweißnaht aufbringt. Werde bei meinen nächsten Beitrag noch mal darauf eingehen.

    Hier ein Beispiel wie ich Aufbauwände einfach ohne Laschen anbringe:


    Die Brückenrückwand habe ich Stumpf an die Brückenfront geklebt. Jetzt bringe ich von innen eine Klebenaht an.


    Mit Pinzette wird die Wand genau auf Position gedrückt.


    Und Deckel drauf.

    Moin zusammen,


    nach dem Übernacht der Rumpf, ordentlich beschwert, ausgehärtet ist bekommt die Grundplatte vorn und achtern einen kleinen Klebepunkt und wird auf der Multiplexplatte festgeklebt. Das hat folgenden Grund: Einmal komme ich jetzt ohne Gewichte zum beschweren aus und ich muß ihn nun nicht mehr ständig anfassen zum Bauteile anbringen.

    Wenn das Modell komplett fertig ist gehe ich mit einen scharfen Spachtel unter die Grundplatte und löse ihn wieder.


                                   

    Schon beim anbringen der Scheuerleisten hat das eindeutig Vorteile: Ich kann den Rumpf hinstellen wie ich will ohne irgendwelche Teile wie hier die Brückennocken einzudrücken.

    So kann ich bequem auf der Klebelinie am Rumpf Stück für Stück Leim aufbringen und mit der Pinzette die Leiste fixieren.

    Die Bordwände werden vorbereitet:


    In vertrauen auf Paulo Gomez Konstruktion habe ich die Bordwandhälften genau nach Markierung zusammengeklebt.Ein erstes Anhalten an den Rumpf überzeugte.


    Die Bordwände wurden achtern vorgeformt und erst mal nur oben am Deck angeklebt. Bezugspunkt war der Brückenaufbau.


    Jetzt mit der Kanüle zwischen Bordwand und Grundplatte Kleber auftragen. Anschließend fest zusammen drücken. Dabei von der Mitte nach achtern vorgehen.


    Vorne paßt es gut, nur oben muß noch ein klein wenig zusammen gefügt werden.


    Achtern stehen die Bordwände einen halben mm über. Das ist mit einer Rasierklinge schnell behoben. Besser so als zu kurz.:D


                             

    Paßt!!!

    Die Decks werden vorbereitet:


    Da von der Konstruktion her, um den Wassergraben darzustellen, die Decks schon verdoppelt werden brauche ich hier nichts mehr ergänzen.


    Nur die Laschen schneide ich wieder ab.


    Alle Decks sind drauf, achtern auch schon die ersten Aufbauwände.

    Moin zusammen,


    Da ich ja Grundplatte und Deck verdoppelt habe schneide ich zum Ausgleich bei den Spanten genau die Schnittlinie weg damit das Ganze nicht zu hoch kommt.


    Hier zeigt sich wieder mal die vielfältige Verwendungsmöglichkeit der M12 Muttern.

    @Robi: Dank Dir für die Genesungswünsche, bei mir als Diabetiker dauert ja die Heilung etwas länger. :S


    Wie gesagt die Klebelaschen schneide ich ab. Ich habe die Erfahrung gemacht das sie in manchen Bereichen stören und bei der Klebkraft der heutigen Kleber auch nicht mehr notwendig sind.


    Die Grundplatte kommt auf eine gerade Unterlage, hier ein Multiplexbrett.


    Um Kleber feiner auftragen zu können habe ich mir folgendes zusammengebastelt: Auf eine Spitze, die bei einer Uhu Hart Tube dabei liegt, habe ich noch eine Kanüle von Sekundenklebern gesteckt.

    Eine Stecknadel verhindert bei Nichtgebrauch das zukleben der Kanüle.


    Der Mittelspant kommt genau auf die Mittelinie der Grundplatte. Hier kommt jetzt meine Allzweckwaffe die M12 Sechskantmuttern zum Einsatz. Sie beschweren nicht nur, auch zum ausrichten im rechten Winkel des Mittelspantes sind sie gut geeignet.


    Dadurch das sie an den Kanten abgerundet sind verkleben sie nicht mit den Bauteilen.

    Jetzt kommt die Vorbereitung vom Rumpf:

    Ich habe mir angewöhnt auf Klebelaschen zu verzichten und Grundplatte, Spanten und Decks zu verdoppeln.


    Hierzu verwende ich Sprühkleber aus der Dose.


    Die beiden Grundplatten werden gleich auf dem Verdoppelungskarton zusammen gesetzt. Dazu die Stoßkanten exakt gerade schneiden und mit einen Stahlineal an der Mittellinie ausrichten.

    Als erstes wird bei mir immer der Ätzsatz vorbereitet:


    Die Platine wird mit Spüli entfettet


    Anschließend trocken getupft


    und dann weiß grundiert. Dazu stecke ich die Platine in ein Stück Dämmschaum. So kann man sie gut handhaben.

    Die meisten Bauteile bleiben weiß. Andersfarbige werden dann später mit den Pinsel behandelt.

    Moin zusammen,


    schon lange wollte ich mal wieder einen Baubericht machen. Aber mir fehlte einfach die Zeit. Jetzt hat mich eine Fußverletzung zu viel Zeit verholfen und wenn der Pappenbauer ein Motivationsloch bei bestehenden Projekten hat dann schneidet er halt einen neuen Bogen an. :D

    Der Baubericht wird etwas ausführlicher weil ich hier speziell auf meine Bauweise eingehen möchte. Und ich hab ja viel Zeit!


    Bei der Auswahl des Bogens habe ich einfach meinen Stapel von unten angefangen und so wurde es die "Luise". Gekauft habe ich ihn gleich nach erscheinen mit Ätzsatz, bin aber nie dazu gekommen ihn anzuschneiden.



    Auf die Vorstellung verzichte ich mal, er dürfte ja inzwischen allgemein bekannt sein.


    Hallo Wilfried,


    freut mich das du die alten "Schätzchen" der BM wieder hervorkramst.

    Den Passat-Bogen habe ich gleich nach erscheinen gebaut, hat sehr viel Spaß gemacht.

    Noch eine Anmerkung zur Lindauklasse: Die M1074 "Tübingen" war mein erstes Boot und ich war stolz das ich nur nach zwei Tagen seefest wurde. Einige haben es nie geschafft. Die hohe Brücke war zwar schon abgebaut aber die Bewegungen bei Seegang waren, sagen wir mal, gewöhnungsbedürftig! ;):D Im Hafen brauchte man nur mit dem Schlauchboot dran vorbei fahren und der Kahn fing an zu schaukeln. :cool:

    Hallo Axel,


    wie ich schon weiter oben erwähnte verwende ich den Sprühfilm von Lukas seit über zwanzig Jahren und habe damit wohl so ca vierzig Modelle eingesprüht. Ich baue allerdings den Bogen unbehandelt und sprühe dann das fertige Modell ein. Ich bin auch recht "schüttelfaul", ein paarmal reicht um gleichmäßige Ergebnisse zu erzielen. Von zu rauer Oberfläche kann ich nicht sprechen. Die Farben kommen sogar noch besser raus und nach ausreichender Trockenzeit kann man die Oberfläche ohne Probleme weiter behandeln. Z.B. Trockenmaltechnik für Rostspuren. Auch nach zig Jahren merke ich kein weiteres ausblassen der Farben.

    Das sind meine Erfahrungen und die Ergebnisse sind für mich in Ordnung.

    Moin zusammen,


    daß Dach ist jetzt fest drauf und ein Hubschrauber untergebracht.



    Fazit: Diese Minilichterkette aus einen Restpostenmarkt für ein paar Euro ist für so eine Beleuchtung gut geeignet. Könnte ich mir auch für auch eine voll ausgestattete Brücke vorstellen um was von der ganzen Inneneinrichtung zu sehen. Beachten sollte man nur das man an den Stellen wo man die Leuchten anbringt schwarzen Tonkarton unterklebt. Sonst scheinen die Lampen durch.

    Moin zusammen,


    @sulu 007 und guenni: Danke schön.


    modellschiff: Ja, kann mann. Das liegt daran das sie Parallel geschaltet sind und nicht in Reihe. (Wenn ich mich richtig an meinen Elektro-Lehrgang erinnere.) :D


    Auch nach längeren Betrieb haben sie kaum Wärmeentwicklung. Aber man läßt sie ja auch kaum über Stunden durchbrennen.

    Moin zusammen,


    daß Problem ist bekannt: Da hat man den Hangar für die Helikopter bis aufs Kleinste ausgestattet und dann sieht man durchs offene Tor nur eine dunkle Höhle.

    Hier macht eine Beleuchtung Sinn.Ich wollte es schon mit Lämpchen aus dem Modelleisenbahnzubehör probieren bis ich eine Minilichterkette für Blumendeko entdeckt habe.


    Als erstes habe ich sie auf zwei Lämpchen verkürzt. Reicht völlig für den Hangar einer 122er Fregatte.


    Die Lämpchen sollen unters Dach. Damit sie nicht durchscheinen habe ich schwarzen Tonkarton untergeklebt.



    Der erste Test mit nur lose aufgelegten Dach.


    Die Kabel werden später durch die Aufbauten hinter dem Hangar und durch dem Rumpf nach unten geführt.

    Da ich vorhabe die fertige Fregatte auf eine Grundplatte zu stellen wird diese als Kasten ausgeführt um Platz für den Batteriebehälter zu haben.

    Dazu später mehr!

    Moin zusammen,


    zu den weiter oben von mir gezeigten Ausschnitt aus dem Seefahrtbuch meines Vaters noch eine kleine Anmerkung:

    Als er im Mai 1957 zum ersten mal anmusterte war er man gerade 15 Jahre alt. Muß man sich mal mal heutzutage vorstellen! Als Junge auf einen Heringsfänger wurde man sicher zu der Zeit nicht gerade sanft angefaßt......

    Hallo Wilfried,


    als ich zur Marine ging wurde gerade die letzte 120er Fregatte außer Dienst gestellt. Die drei "Heiligen Kühe" :D (Kl 103/A/B) und die Hamburg Zerstörer (Kl101/A) habe ich noch mit erlebt. An der Wahodag-Dampfanlage wurde ich noch ausgebildet. Deswegen finde ich es gut das du dich diesen Thema widmest. Das waren interessante Schiffe die von ihren Erscheinungsbild noch was hermachten. Besonders da sie praktisch den Abschluß des klassischen Arie-Zerstörers darstellten. Zumindestens in ihrer Ursprungsversion vor Umrüstung zu FK-Zerstörern.

    Ich zumindest muß mich erst daran gewöhnen das das alles schon weit über dreißig Jahre her ist und jetzt auch die letzte Fregatte Kl.122 außer Dienst gestellt wird. Da wird es Zeit solche Modelle in Angriff zu nehmen. :thumbsup:

    Hallo Axel,


    ich benutze schon seit Jahren Sprühfilm von Lukas mit UV-Schutz. Extra für Drucke geeignet und es gibt ihn in matt, seidenglanz und glänzend. Zu bekommen ist er in der Künstler/Bastelabteilung einer großen Baumarktkette mit drei Buchstaben. :) Habe nie Probleme gehabt. Meine "Schleswig-Holstein" glänzt damit seit über 25 Jahren!

    Hallo Robi,


    mein Favorit wäre Bremerhaven-Blexen. Da bräuchte man aber auch die entsprechenden Fähren dazu. Bei deinen Vorschlag ist es natürlich einfacher, eine passende Fähre von fast denselben Konstrukteur gibt es ja schon. :D;)


    Hallo Ulrich,


    bin ich auch. Kommt Zeit kommt Rat. Auf jedenfall nichts großes damit die Sicht auf die Nordergründe nicht versperrt wird.

    Hallo Dirk,


    danke für den Tipp. Den Bogen kannte ich noch nicht.



    Hallo Wilfred,


    hast in beiden recht. Für die Rundungen braucht man mehr Tiefe oder man scheidet eine Ecke vom Pierelement weg. Auch könnte man das Pierelement schräg anschneiden dann käme alles besser rüber. Da das Ganze bei mir aus dem Kontrollbau entstanden ist habe ich drauf verzichtet. Wer natürlich mehr Platz hat kann noch eine Landschaft neben der Pier oder im Hintergrund bauen.

    Was ich noch machen werde sind Stellings und Festmacherleinen. Auf Fender werde ich verzichten, Jabietz hat Abwicklungen dazu verworfen. Einfach zu klein in den Maßstab. Meine Versuche mit Schrotkugeln und Gardinenblei und Stecknadelköpfe sind vielversprechend aber vielleicht mal bei einen anderen Dio.

    Meinen Dank an tomnrw und Robi.


    Hallo Robi,

    Bei den zwei weiteren Pontons habe ich mir Holzklötze zugeschnitten und dann nur noch "ummantelt". War einfacher. :)

    Ja, so ein Fähranleger mit absenkbarer Brücke würde mit dem entsprechenden Fährschiff schon was hermachen. Gute Idee!:thumbup:


    Moin zusammen,


    bei der Vorstellung der KvJ-Pontonanlage hatte ich ja schon Bilder von meiner Anlage gezeigt. Hier noch mal kurz eine Beschreibung:

    In ein Bücherregalfach von 80x20cm paßt die Pontonanlage sehr gut rein. Oben ein LED-Band zur Beleuchtung, vorne eine Plexiglasscheibe mit Scharnieren und Magnetschnepper als Staubschutz. Der Hintergrund kommt aus dem Eisenbahnzubehör. Die Wasserfläche ist eine Kunststoffplatte mit Folie bezogen. Die leicht genarbte Strucktur kommt durch Klarlack Glänzend besonders zur Geltung.


                           


    Zu Anfang der Pontons liegt ein 148er Schnellboot (KvJ) und ein Landungsboot (Passat). Hinter dem Landungsboot hat ein Bugsierschlepper (KvJ) festgemacht.


                          


    Am Ende übernimmt die Nordergründe gerade einen Abrollbehälter zur Schiffsbrandbekämpfung (Passat)


                           


    Wird noch weiter ausgebaut, zur weiteren Belebung liegen schon ein paar "Preiserleins" Figuren Größe Spur Z bereit. Fotos folgen.