Posts by die Werft

    Hallo Freunde,


    die heutige Etappe ist etwas für die Freunde von Fitzelteilchen.


    Der Schornstein und die Lüfter drumherum sind dran. Einige der ausgedruckten Teile waren dann doch definitiv und beim besten Willen zu klein. Die fallen auch dem großen Streichkonzert zum Opfer...


    Die diversen Sitzbänke sind eigentlich alle gleich aufgebaut, ich habe mal eine so hingelegt, dass man sieht wie der Sitz geformt ist.


    Dann kommen die Kleinteile vom Peildeck dran. Ich habe wenigstens mal versucht die Kompass und Scheiwerfter plastisch zu bauen, weil ich die platten Teile nicht so gerne mag. Vielleicht packe ich die aber noch als Alternative mit auf de Bogen.


    Die Kleinteile mittschiffs komplett


    es fällt vielleicht auf, dass die eine Reling dünner ist als die außen um die Brücke. Die einzelnen Relingteile habe ich auf dünnes Papier gedruckt - zusammen mit den Sonnensegeln und Flaggen.


    Die Nächste Baustelle ist das Arbeitsboot.Der Einsatz, der hier unter dem aufgeschnittenen Deck zu sehen ist, dient auch der Formgebung.
    Trotzdem habe ich das ganze mit der Persenning zugemacht, damit es nicht reinregnet ( oder schneit ?!?)



    ... Denn jetzt schippere ich mit dem erstmal in den Osterurlaub.



    Viele Grüße und schöne Feiertage Euch Allen!!
    Imogen

    Hallo Freunde,


    das ist prima wenn ich mich um die Antworten auf Fachfragen garnicht selber kümmern muss - Ihr seid da einfach schneller!
    (Und das war nicht ironisch gemeint!!)
    Danke Dirk! Auch viele Dank für die schönen Fotos von der Ems!


    Ulrich - meine Ergänzung wäre nur noch : Beamtendeutsch... ;)


    Fiete
    Da gebe ich Dir Recht... Wenn man es geschafft hat diese Ankerwisch glücklich und einigermaßen ansehnlich zusammen zu kriegen braucht man auch keine Persenning.
    Aber was wenn nicht ???? :whistling: Das Teil ist mit Spillköpfen gerade mal 10mm breit...


    Ich hatte Euch für diesen Teil die Decks versprochen.


    Die Decks sind gedoppelt, damit auch die Unterseite farbig ist. Der vordere Teil komplett, beim hinteren Teil nur die seitlichen Überstände.
    Also wird zuerst mal geschaut ob die Unterseiten denn auch auf den Aufbau passen.


    Bevor dann die Stützen drankommen sollten unbedingt dieTreppen eingebaut werden - das hatte ich bei der Großen vergessen und da war das nachträglich schon mordsfriemelig.


    Dann werden die Kanten mit den Stützen angeklebt.


    Danach geht es mit der Brücke und dem Schornsteinunterbau weiter.


    Dazu habe ich mal mein Werkzeug zum Kantenfärben fotografiert. Ich
    benutze Aquarellfarbe, die ich bei Bedarf mit etwas Weißleim mische. Mit
    Filzstiften habe ich es versucht - das kriege ich einfach nicht hin.


    Zum Schluss noch die Lüfter und den Schornstein - einige Teile sind einfach zu klein, die lasse ich weg.



    Soviel für heute,
    viele Grüße


    Imogen

    Auch auf der Ems geht es weiter...


    Das ganze Vordeck habe ich in einer Nacht und Nebelaktion bebaut, und
    lauter unscharfe Fotos gemacht. :thumbdown: Deshalb habe leider nur Gesamtansichten.


    Für die Ankerwinde gibt es eine Persenning zum Abdecken, sonst ist das Teil echt heftig.
    Die beiden Lüfter am vorderen Aufbau sind zu klein um sie plastisch zu bauen - die muss ich nochmal als platte Version zeichnen.


    Dann ist der hintere Aufbau dran, erstmal probehalber gesteckt, dann geklebt - diesesmal gab's keine unschönen Überraschungen.



    Damit ist sozusagen das Erdgeschoss fertig, und beim Nächstenmal sind die Decks dran (bzw. drauf).


    bis dahin
    viele Grüße


    Imogen

    Hallo Freunde,


    Für Fiete habe ich mal die nur grafisch vorhandenen Fender und Schwanenhälse fotografiert. Allerdings nur bei der Kleinen, die Große ist noch reisefertig eingepackt (eigentlich für Flensburg, Schnüff...).


    @ Hajo, das sehe ich genauso, steht auch schon auf dem Korrekturzettel.
    Ich habe Euch mal ein paar Fotos von den Korrekturnotizen gemacht:



    Soweit erstmal, mit der Ems geht's heute auch noch weiter.


    bis dann
    Imo

    Hallo Freunde,


    @ hänschen
    das darfst Du gerne, die mache ich fertig wenn die 250er aus dem Dock ist ;)


    @ Fiete
    ist erledigt - Danke für den Hinweis!


    Weiter geht's:
    Das Schiffchen ist getrocknet und ich bin ein gutes Stück weitergekommen.
    Als Erstes wird die Außenhaut vervollständigt. Dazu werden der Vorsteven und achtern das Ruder angeklebt.
    Der Vorsteven ist etwas kurz geraten, das kann aber nachher beim Kantenfärben mitgeschwärzt werden. Im Bogen ist es schon korrigiert.
    Passend abgschnitten werden die Teile erst wenn sie gut getrocknet sind.


    Um die Anker in die Klüsen zu kleben habe ich diese vorsichtig mit der Nagelschere aufgepult. Irgendwie vergesse ich immer das vorher zu machen.
    allerdings stört mich aber noch die Position der Ankerklüsen und ihren oberen Enden an Deck - das passt so noch nicht richtig... ?(


    In einem Anfall von Arbeitswut habe ich meinem Schiffchen Schanzkleidstützen spendiert. Die Schwanenhalslüfter und die Fender an der Innenschanz sind in dieser Version aber nur grafisch - nicht als Bauteil dabei.


    Dann geht es fröhlich an die ersten Aufbauten, erstmal probehalber stecken - zum Glück, denn dann entfuhr mir einiges nicht zitierfähiges.... :cursing:
    Wie konnte das denn bitte passieren?? Vor allem - das blöde Teil hat sich auch noch durch den Kontrollbau der Großen durchgemogelt! ;(


    Da rächt es sich doch wenn man zum Termin fertig werden will. Nur gut dass gestern noch keine großen Emsen aus dem Hafen waren.....
    Der Fehler war schnell gefunden und behoben jetzt kann es weitergehen.
    Das Aufkleben klappt durch das aufgedoppelte Stabdeck richtig gut - man käme sicherlich auch mit deutlich weniger Klebelaschen aus. Aber
    abgeschnitten sind sie schnell, und so kann das jeder handhaben wie es ihm am Besten passt.


    Das Nächstemal geht es mit den Kleinfitzelteilen vom Vordeck weiter: eine wahre Wonne - kaum ein Teil größer als 5mm .... :D




    Bis dahin
    viele Grüße


    Imogen

    Hallo Freunde der falten- und klebenden Zunft,


    Am Wochenende habe ich mit dem Kontrollbau der Ems in 1:250 begonnen, nachdem ich die Bögen mit den vielen Winzigkeiten fast eine Woche lang nur angeschaut habe... Ich hatte Euch den Baubericht bei der Ankündigung der 'großen' Ems ja schon mehr oder weniger versprochen - also here we go:


    Einen historischen Hintergrund zur Ems habe ich auf der Infoseite für die Ems zusammengestellt. Die findet Ihr unter http://www.kartonwerft.de/S16.htm.


    Der Grund warum ich die Ems gebaut habe ist simpel - beim surfen bin ich über ein Foto von der Dame gestolpert und fand sie einfach schön. Nichts Aufregendes, aber einfach ein nettes kleines Schiff mit schönen Linien. Nachdem das WSA auch noch einen Plan von der Hübschen im Netz hat war es dann passiert, die Auflösung reichte zwar nicht aus, aber eine Mail später hatte ich alles was ich brauchte. An Dieser Stelle nochmals vielen Dank dafür !!
    Im Januar 2014 hatte ich die Gelegenheit in Emden Fotos von dem Schiff zu machen, was mir bei dem 1:100 Modell definitiv geholfen hat. Für die Kleine habe ich jetzt auf jeden Fall zu viele Kleinteile, die alle wieder auf ein vernünftigen Maß gebracht werden müssen.
    Mal sehen wie es wird...


    Angefangen wird ganz klassisch, zum Spantgerüst gibt es nicht viel anzumerken. Am Deck hängt hinten die Innenseite von Heckspiegel dran, die ist mir nur beim Falzen versehendlich abgefallen. Die spitz zulaufenden Streifen habe ich erst mit der einen Seite stumpf angeklebt, und dann erst die andere Seite auf der Kante abgeschnitten, so kann man auch die scharf zulaufenden Enden sauber ankleben. Bei der Außenhaut mache ich das später auch so.

    Das Stabdeck habe ich als extra Bauteil vorgesehen, da das in einigen Bauberichten schon gewünscht wurde. Außerdem bietet die Aufdoppelung auch einen Vorteile: Da die Aufbauten in das Deck gestellt werden (sonst passen die Stützen für's Oberdeck nicht), bekommen sie trotz der runden Ecken die perfekte Form.
    Und ja, die Kiste auf dem Achterdeck steht wirklich nicht mittig (habe ich bei der Großen auch erst falsch gemacht).


    Als nächstes kommt die Außenhaut dran. Die Streifen sind teilweise stumpf geklebt, dort wo die Bullaugen sind, sind die Streifen übereinander geklebt. Funktionieren tut beides. Die Markierung um die Streifen aneinander zu passen ist durch die Bullaugen gegeben. Wenn man dann noch den obersten Streifen im Heck gut vorformt passt die Pelle wAaE... :D


    Ich habe die Innenschanz diesesmal gleich aufgeklebt bevordie Außenhaut auf dem Rumpf kommt. Unter dem Spiegel habe ich dieBordseiten zusammengeklebt und am Spantgerüst ausgerichtet, dann habe ich die Außenhaut ersmal an der Deckskante nach vorne verklebt. Passt.
    Auf dem Bild ist sie erst nur am Deck angeklebt, deshalb steht sie unten noch etwas ab.


    Im Bug ist die Innenschanz Stb etwas abgerutscht - das sieht man aber später nicht mehr - darf also so bleiben.
    Bevor es weitergeht darf der Rumpf erstmal schön unter Gewichten gerade durchtrocknen.


    Bis dahin viele Grüße
    Imogen

    Hallo Kartonbauer,


    zum Abschluss möchte ich Euch noch ein paar Fotos der fertigen Modelle zeigen.


    Den Bogen könnt Ihr ab sofort per mail bei mir bestellen, alle Infos gibt es auf meiner Homepage
    http://kartonwerft.de/S16.htm.


    Vielen Dank für Euer Interesse und Viele Grüße
    Imogen

    Hallo,


    wie versprochen - hier kommen noch ein paar Eindrücke vom kleinen Krautsand Leuchtturm:
    Die Gebäudeteile sind ziemlich klein - mit den Fingern lässt sich da nichts mehr richten.
    Das Hinterkleben der Fenster habe ich mir diesesmal geschenkt, die Teile sind aber im Bogen vorhanden.


    Auch bei derMauerkrone habe ich diesesmal die einfachere Variante gewählt. Den Zinnenkranz kann man zwar bauen, aber die Zinnen habe ich nicht zum Ausschneiden vorgesehen, die sind dann nur grafisch vorhanden.



    Die Stützen unter der Laternenplattform sind einfach gedoppelt. Und das Dach hat jetzt auch ohne nachträglichen Anstrich eine ordentliche Farbe.


    beim nächstenmal zeige ich Euch noch die fertigen Türmchen zusammen.


    Viele Grüße
    Imogen

    Hallo Kartonbauer,


    Auf zum Endspurt:
    Die Laterne ist aufgesetzt, Leitern und Reling ebenso.

    Noch ein Wort zur Laterne bevor es an die letzten Kleinteile geht:
    Der Leuchtturm hat im Laufe der Zeit unterschiedliche farbige Sektoren gehabt, am Anfang gab es auch nur weißes Festfeuer mit seitlichen blinkenden Sektoren.
    Da ich keine umfassenden Infos habe wann der Turm genau welche Sektoren gezeigt hat, habe ich bei der Darstellung des Laternenfensters auf farbige Sektoren verzichtet, und nur Otterblenden angedeutet.
    Wer das Fenster mit Folie hinterklebt kannn diese entsprechend farbig anlegen, oder das Bauteil selbst mit Bunstiften einfärben. Ich hoffe so ist es am einfachsten für Alle.
    Die genauesten Angaben zur Befeuerung habe ich bei http://www.baken-net.de gefunden.


    Beim Bau geht es mit der Entlüftung und Windfahne weiter.

    Solche geknickten Rohre klebe ich immer an der Naht zuerst und die Stöße dann im zweiten Gang. So kommen die Kanten (meistens) ganz einfach genau zusammen.
    Die Windfahne wird gedoppelt und ausgestichelt.


    Ganz am Schluß habe ich dem Turm noch einen Flaggenmast spendiert, ich habe keine Ahnung ob dort jemals einer stand - der Plan konnte zumindest so interpretiert werden.
    Die Fotos geben das allerdings nicht her. Auf einem Foto steht der Mast im Garten neben der Warft...
    Da ich den da aber nicht hinkleben kann (zuweit weg), und dort oben hinkleben will (sieht gut aus), mache ich das einfach.
    Wer nicht will lässt ihn einfach weg. Die Klebemarkierung lässt sich auch als Regenwassergully tarnen...

    Die Flagge die ich verwendet habe ist die Flagge von Krautsand, auf deren Wappen u.a. der Turm abgebildet ist - passt gut, finde ich.
    So eigentlich fertig, aber das Dach hat mir überhauptnicht gefallen. Zwei Anstrich mit einem Gemisch aus Leim und Farbe haben dem Dach dann zu einem realistischeren Aussehen verholfen und mich davon Abgehalten es wieder runterzureißen.

    Somit wäre ganz am Ende auch klar welche Variante das Rennen macht: Die gefilterte Grafik hat einfach mehr Leben, und mehr Kontrast - im Gegensatz zu dieser , die stellenweise etwas uni-grau daherkommt.
    (Und sollte jemand so garnicht meiner Meinung sein - ich werfe die anderen Dateien sicher nicht weg!)


    Nächstes mal habe ich noch einen Kleinen(!) Nachtrag zum Genießen: nur Bilder kein Ton...


    Viele Grüße
    Imogen

    Hallo Kartonbauer,


    hallo wiesel
    RATTENscharf sogar ??!!?? - Da muss ich ja aufpassen dass die im Schrank nicht die andern Leuchttürme anknabbern :D
    Ich bringe ganz viele mit nach BHV - Ratten vermehren sich schnell... :whistling:


    @ Ulrich
    ...ist sogar schon fertig !! - ich hinke schrecklich mit dem Baubericht hinterher....


    @ Peter
    Merci



    Ich war Euch noch Bilder vom Zusammenbau der Mauerkrone schuldig...

    Bevor ich den äußeren Teil angeklebt habe, habe ich die Zinnen natürlich auch ausgeschnitten. Zusammengeklebt durfte alles erstmal in Ruhe durchtrocknen.
    Dann habe ich angefangen die Zinnen oben aufzuschneiden. Zugegeben, das geht mit Sicherheit genauer, vielleicht sollte man auch ein Skalpell statt der Schere verwenden...
    Vielleicht war die Idee aber auch nicht meine Beste...
    Sooo schlimm finde ich das Ergebnis aber nur auf dem Foto - und auch weil mir etwas die Zeit fehlt - wird die Mauerkrone jetzt trotzdem eingebaut.


    Dann kann es mit der Laterne weitergehen. Die besteht aus der Laterne mit Tür, einer Formscheibe (damit die Laterne auch rund wird), dem angebauten Schornstein und dem Kegeldach.

    Die Formscheibe habe ich mit einem Rest Kappa verstärkt, und ziemlich weit unten eingeklebt. Die obere Formscheibe konnte ich mir dadurch schenken. Auf dem Bogen werde ich sie aber drauflassen, weil die Laterne mit dem großen Durchmesser sonst etwas wabbelig wird, und das Dach nur stumpf aufgeklebt wird.
    Das Dach greift hier um den Schornstein herum. Ich dachte, weil das Papier wahrscheinlich beim Drüberfädeln eh reißt, schneide ich den Ausschnitt an einer Seite einfach auf und verklebe das Stück nachher wieder.


    Und dann die Reling - jaa, ich habe es getan, fein säuberlich ausgestichelt.... und die beiden Leitern gleich mit. (Nur noch ein bisschen sparen ...dann hat das auch ein Ende)


    Beim nächsten Mal wird dann der Rest zusammengebaut...


    Viele Grüße
    Imogen

    Hallo Kartonbauer,


    noch etwas vergrippt, aber immerhin schon wieder aufrecht (sitzend) dachte ich ich könnte den Baubericht mal weiterschreiben.
    Endlich geht es - wie es sich für einen Turm gehört - in die Höhe.


    Die Laternenplattform wird gedoppelt und auf die Türme geklebt.
    Das Ausrichten ist etwas fummelig weil alle Kanten gleichzeitig passen müssen und auch nach möglichkeit nicht die ganze Unterseite einsauen sollen.
    Vielleicht wäre es besser die Konsolen vorher auf die Unterseite zu kleben und den Turm quasi einrasten zu lassen -
    ich hab es nicht versucht - könnte aber gehen.

    Diesesmal habe ich vor den Turm mit Zinnenkranz auf dem Treppenturm zu bauen, so wie er auf älteren Fotos zu sehen ist. In späteren Jahren war der Treppenturm oben gerade (so wie beim Weißmodell).
    Im Bogen sollen dann beide Varianten möglich sein.
    Den äußeren Teil der Mauer runde ich vor und klebe die beiden Streifen zusammen, ohnen die Zinnen auszuschneiden. Ich habe nur unten die waagerechten Schnitte gesetzt.

    Auch der innere Teil der Mauerkrone wird vormontiert, hier habe ich die Zinnen nach dem Runden und vor dem Zusammenkleben ausgeschnitten.
    Den Mauerabschluss fummele ich nicht in Einzelteilen drauf, sondern zerschneide ihn erst wenn Alles zusammengebaut ist. Die Ausrichtung der Zinnen habe ich mir mit Einschnitten an der Außenseite markiert.
    Ich war mir nicht so sicher ob das klappt...


    Demnächst mehr!


    Viele Grüße
    Imo

    Hallo Kartonbauer,


    @ wiesel
    Danke für das Kompliment


    Wie Ully schon geschrieben hat, der Turm musste wegen dem Deich weg. Außerdem hatte sich die Richtfeuerlinie verschoben, das ist für ein feststehendes Bauwerk immer etwas blöd... denn entweder man verschiebt das Unterfeuer oder baut neu.
    Pilsum sollte auch wegen dem Deichbau abgerissen werden - und steht heute noch obwohl er damals in einem ganz schlimmen Zustand war...
    Das Krautsand unter Denkmalschutz stand habe ich nirgendwo gelesen.
    Ich habe keine Ahnung warum es den Einen erwischt und den Anderen nicht - aber Schade ist es schon.


    Mit dem Bau geht es flott weiter.
    Zuerst habe ich die Eingangstreppe gebaut, zwei Stufen jeweils mit leich überstehender Platte drauf.
    Dann bekam der Eingang noch ein gläsernes Vordach, in meinem Fall aus Papier, aber ich denke das bietet sich an, es als Bauteil mit auf die Folie zu packen.

    Nachdem ich die Treppe und das Vordach vor den Eingang gebaut hatte, ging es in höhere Gefilde: das Dach vom Wohnhaus ist dran.
    Bevor das Dach eingebaut wird, habe ich noch die Streifen für die Mauersimse aufgeklebt, die hatte ich bisher vergessen. Jetzt wäre aber ein guter Zeitpunkt, denn die geben dem Dach am Turm etwas Halt beim Ankleben.
    Das Dach wird mit Giebel komplett in einem Bauteil aufgesetzt. Aber erstmal werden wieder Fenster gebaut (die letzten). Dann werden die Giebelkanten zusammengeklebt. Darein kommt noch ein Abstandhalter, dann wird das Dach in den Giebel geklebt. Die Kanten unten werden zweimal umgefalzt und bilden eine Art Dachrinne.

    Nachdem alles getrocknet war konnte ich das Dach dann aufsetzen - Spannung - passt aber alles: Die Hinterkannte wird an den Markierungen an den Türmen ausgerichtet, vorne muss es dann nur noch am Haus ankleben. Fertig - Ach nee, Dachfenster fehlt noch... jetzt aber.
    So, in den Anbau soll es natürlich auch nicht weiter reinregnen- also das Dach: Die Außenkante wird hier auch umgefalzt, damit es nicht so platt aussieht. dann kommt der Ziergiebel, der ist schon über der Tür aufgedruckt, man kann ihn aber auch plastisch bauen.
    Irgend wie habe ich aber vergessen den Zusammenbau zu fotografieren... war wohl doch spät...
    Aber zumindest kann man das Ergebnis sehen.


    Die Laterne ist in Arbeit, und wenn der Leuchtturm auch wie einer aussieht, gehts weiter.


    Viele Grüße
    Imogen

    Hallo Kartonbaufreunde,


    Uwe, Danke - und jederzeit gerne! ;)


    Rainer, auch Dir Danke für Dein Lob.Ich kann Dich beruhigen, Konstruieren ist kein Hexenwerk - man braucht nur räumliches Vorstellungsvermögen. 3D-Programme machen natürlich das Leben leichter und Erfahrung macht die Modelle besser. In dem Sinne - weiter geht's...
    Viele Grüße nach Krautsand!!


    Peter, danke danke für die Blumen !! Das mit dem Nordpfeil ist eine richtig gute Idee!! mal sehen wie ich die Umsetze. - ich hatte mir schon überlegt was zu ändern - die Nord-Richtung aus dem Plan stimmte nämlich nicht und ich musste den Pfeil etwas drehen und bei der Gelegenheit hatte ich ihm schon einen moderneren Nordpfeil verpasst. Lass Dich überraschen was draus wird!
    In 1:250 kommt der natürlich auch. Gestern abend habe ich schonmal den Bogen ausgedruckt zum Kontrollbauen - der wird richtig niedlich!


    Joachim, auch Dir vielen Dank. Freut mich das der Leuchtturm Euch so gefällt.
    Bis Bremerhaven ist der Bogen auf jeden Fall zu haben. Nächsten Sonntag ist ein Treffen in Flensburg (sehr zu empfehlen!!) und ich gebe gerade etwas mehr Gas weil ich das Türmchen bis dahin fertig haben will. (Keine Panik - ich bin schon etwas weiter als mit meinem Bericht)


    Also nun geht es weiter mit dem angebauten Wohnhaus:
    Beim großen Fenster im Wohnhaus wollte ich ja nochmal zeigen wie die Fenster konstruiert sind - ich hoffe man erkennt hier besser wie das Fenster aussieht.

    Ansonsten gibt es nicht viel spannendes zum Haus zu berichten, also gleich weiter mit dem Eingangsanbau. Weil ich den plastischen Giebel aufsetzen will habe ich das Bauteil einfach durchgefalzt das sieht vielleicht etwas irritierend aus, verschwindet aber nachher. Die Haustür wird einfach flach hinterklebt, um den plastischen Eindruck zu verstärken, muss man vielleicht das Bauteil vorher schon einmal hinterkleben. Mal sehen ob ich das noch in den Bogen umgesetzt bekomme (auch Platztechnisch...)
    Wenn der Sockel vom Anbau dran ist kann ich auch den Sockel vom Treppenturm ankleben. Die schräge Kante klebe ich schon vorher an. Mit 2-3 kleinen Papierstreifchen fixiere ich das Teil von der Rückseite und klebe die Kanten stumpf aufeinander indem ich sie von hinten mit Weißleim bestreiche.
    Und es klappt, der letzte Sockelteil klemmt sich schön brav zwischen die zwei Nachbarn. Obwohl ich in der Ecke zum Turm etwas schummeln musste wegen dem Höhenversprung.


    Fortsetzung folgt in Kürze
    das Dach muss noch drauf bei dem Regen :(


    Viele Grüße
    Imogen

    Hallo Kartonbauer


    und hallo Peter,
    Danke! Freut mich das Dir das Türmchen gefällt!


    Ich bin gestern ein gutes Stück vorangekommen .
    Die Idee mit den Doppelfenstern hat gut geklappt! ... die Fenster sind schön gerade und stehen nicht schief zueinander, was bei den hinterklebten Fentern immer extra blöd aussieht.
    Wenn beide Seiten angeklebt sind kann man den oberen Abschluss ganz gemütlich um den feststehenden Teil herumziehen und ankleben. Immer von vorne kontrollieren ob die Kante nicht zu tief hängt und ggf.mal mit der Pinzettenspitze oder Fingernagel in Form bringen.
    Bei den unteren Fenstern ist noch eine kleine Extragemeinheit drin: die Wand unter dem Fenster springt auch etwas zurück.... und muss extra eingebaut werden. Ich versuch das bei dem Fenter im Haus mal besser zu fotografieren.

    Von unten dann die Fensterbretter durchschubsen, so dass die Kante durch die Öffnung nach außen zeigt. Die steht dann nachher etwas über - wie im richtigen Leben...

    Dann kommt der Turm auf die Grundplatte. Die Taktik immer erstmal eine Seite zu kleben und den Rest dann sukzessive zu befestigen klappt hir sehr gut. Ich habe mit der mittleren Wand angefangen und nach außen gearbeitet.
    Der Gebäudesockel, der dann um den Turm herumgeklebt wird, fasst in die Fensternischen rein und verschließt sie nach unten.
    Der Sockel macht dann auch den sauberen Abschluss der Kellerfenster. Natürlich kann man auch die ganzen Fenster nicht ausschneiden und sich die ganzen Fensterkästen schenken.

    Der nächste Abschnitt ist der runde Treppenturm. man sollte unbedingt den Turm schon rollen, bevor die Fenster ausgeschnitten sind, weil sich die Öffnungen als Schwachstellen erweisen an denen es immer hässliche Knicke gibt.
    Zum Ausschneiden der Fenster muss da halt die Schere ran - geht aber auch. Zusammenkleben sollte man den Turm aber erst nachdem alle Fenster eingbaut sind - sonst wird's friemelig.
    Den oberen Teil habe ich gekürzt, weil ich die Turmkrone mit Zinnen bauen will. Dazu gibt es dann Markierungen im Bogen. Die Zinnen habe ich noch nicht gebaut - mal sehen wie das klappt...
    Aber erstmal gehts ans Fenster kleben - sind nur sieben..

    Den fertigen Treppenturm kann man prima am Turm ausrichten der auch gleich Halt gibt. Wichtig ist das auch die Höhe eingepasst wird - da habe ich etwas geschludert. Mal sehen ob das noch Probleme gibt.


    soweit erstmal für heute...
    Viele Grüße
    Imogen

    Hallo Kartonbauer,


    es ist soweit, dass ich Euch mit einem neuen Baubericht erfreuen möchte.


    Das Vorbild meines neuesten Modells ist ein alter Leuchtturm von der Elbinsel Krautsand, der 1978 abgerissen wurde.
    2013 waren wir an der Elbe unterwegs und haben einige Leuchttürme fotografiert. Ich war mir allerdigs ob der Fülle erstmal nicht ganz klar welcher es denn jetzt (zuerst) werden sollte. Bei der Recherche zu den Türmen bin ich dann auf die sehr informative Webseite der Krautsander Leuchttürme gestossen. www.oberfeuer-krautsand.de - sehr zu empfehlen! Dort fand ich dann die Seite über den alten Leuchtturm, den ich bisher nur von einem Bild kannte und überhaupt nicht auf der Pfanne hatte.
    Dieses Jahr habe ich mich endlich durchgerungen den Besitzer der Site, der übrigends Enkel des letzten Leuchtturmwärters von Krautsand ist, mal anzuschreiben und vorsichtig nach Plänen zu fragen. Über die positive Reaktion habe ich mich total gefreut: Herr Brakhage war sehr hilfsbereit und hat mir Pläne und Bilder gemailt, die ich für die Konstruktion verwenden konnte.

    Da es naturgemäß mit Fotos für die Oberflächengrafik nicht weit her war, habe ich mir gedacht warum nicht mal selber machen...
    Ich liebe Modelle wie zum Beispiel Gunnars Storskär oder Hajen. Nicht das ich mich erdreiste zu Behaupten das auch so hinzukriegen, aaber Versuch macht kluch - oder wie war das??? Die Konstruktion kommt aber weiterhin aus dem Computer, die mache ich ganz sicher nicht mehr mit der Hand.

    Bevor ich die ganzen Teile anmale, weis ich ganz gerne ob alles passt - deswegen ein Weismodell. Normalerweise verzichte ich bei den Leuchttürmen ganz gerne darauf.
    Also alles schön in weiß gezeichnet, gedruckt und mit Buntstiften angemalt. Dann alles gescannt, zugeschnitten und in die Bauteile eingepasst.
    Im Moment existieren noch zwei Versionen - eine nur gescannte, eine mit Filterung nachbearbeitete - ich weis noch nicht welche ich besser finde.

    Die Bögen sind fertig - es kann losgehen!
    Angefangen wird klassisch mit der Grundplatte, die ich meistens auf 4mm starkes Kappa aufklebe. Das verzieht sich anders als Graupappe nur minimal.

    Als nächstes habe ich die ganzen Kellerfenster aufgeklebt. Die sind zwar laut Reihenfolge später dran, aber ich kenn mich: da wird dann in der Begeisterung schnell mal was übersehen... . Wer will kann die aber auch getrost übersehen - in den Gebäudesockeln sind die Fenster auch aufgemalt.

    Der 8 eckige Turm ist der eigenliche Leuchtturm. Er kommt als nächstes dran. Er ist zwar an den runden Treppenturm angepasst, damit der Runde Turm dadurch das er geschlossen ist, eine bessere Form erhält. Aber der eckige Turm wird zuerst aufgesetzt, weil er dann dem runden Turm beim Aufkleben mehr Halt geben kann.
    Zuerst werden allerdings mal 15 Fenster hinterklebt.

    (Keine Sorge - kann man auch sein lassen...) Um die Arbeit etwas zu vereinfachen habe ich die Doppelfenster zusammengefasst - hoffentlich klappts!


    Wenn die Fenster drin sind gehts weiter!
    Viele Grüße
    Imogen

    Hallo,


    Danke Peter, 5 Jahre Zeit klingt seeeehr gut! Ein Langzeitprojekt beendet - da kann ich mir ja gleich ein Neues aussuchen ;)
    Aber wenn Michael sooo nett fragt, muss ich mich mit der Ems ja doch beeilen...


    Viele Grüße
    Imogen

    ... und zum Abschluss noch ein paar Bilder von unserem Gemeinschaftskontrollbau: Das Nussbaum-Museum in 1:160.
    Das Modell sollte bis zum Treffen in Flensburg fertig sein, wann der Bogen veröffentlicht wird hängt jetzt davon ab, wann ich das OK aus Osnabrück bekomme.


    Danke für Euer Interesse
    und viele Grüße
    Imogen

    ...
    Das nächste Modell ist die Francisco, eine Cat-fähre von Buqebus. Auf jeden Fall ein interessantes Vorbild. Auf Fotos kommt das Schiff ziemlich schnittig rüber, im Modell gleich das gute Stück dann doch eher einem Schuhkarton.
    Nur der Bugbereich ist dann einigermaßen interessant - und der passt dann auch prompt nicht...
    keine Ahnung ob ich die Francisco weiterbaue, denn die Stena Lynx 3 ist vom Äußerlichen her das interessantere Schiff.
    Bei der Lynx habe ich die Außenhaut einseitig aufgezogen um zu sehen ob es passt, die Befestigung der Schwimmer muss noch verbessert werden, die knicken etwas nach außen. Von der Backbordseite kann man die Stabilisierung mit den Dreieckskonstruktionen einigermaßen erkennen.
    Die Lynx kommt gleich im richtigen Maßstab - da gibt es kein 1:100 Modell, und ich denke dass ich nach Bremerhaven daran weiterarbeite.
    ...

    Hallo,


    es freut mich , dass die Ems bei Euch so gut ankommt, ich dachte realistisch betrachtet ist es ja eher eine etwas graue Maus.
    Allerdings habe ich nur ein Foto vo ihr gesehen und es hat gefunkt...
    Beim 1:100 Modell fehlt nur noch das Titelblatt, die Bauanleitung ist auch fertig. Dauert also nicht mehr lange!
    Das 1:250 Modell kommt natürlich auch, nur da muss ich noch den Kontrollbau machen und dann kann ich erst die Anleitung machen, weil ich dann sicher weis welche Teile 'übrigbleiben'.
    Es wird zwar sportlich, aber ich habe mir vorgenommen das Modell bis Bremerhaven fertig zu kriegen - wir werden sehen...
    Das Unterwasserschiff ist mit konstruiert und abgewickelt, muss aber noch zum Baubogen verabeitet werden.


    Mit der Ems ist der Zwischenbericht noch nicht komplett - das war sozusagen nur das Highlight...
    Damit Ihr nicht nur die Spitze vom Eisberg seht, gibt es noch ein paar 'Unterwasseraufnahmen' von Projekten, die noch mitten in der Konstruktion stecken:


    Die gebauten Modelle die ich jetzt zeige sind allerdings alle verdammt in der Rundablage zu enden.
    Nachdem die Fehler behoben sind (teilweise sind sie das schon) kann ich dann einen neuen Versuch starten.
    Vorgestellt hatte ich die drei ja schon mal, den Anfang macht die Fob Trim.


    Mit ihren drei Rümpfen ist es etwas kniffelig Festigkeit in das Modell zu bekommen, bei der klassischen Spantmethode bringt nur die Außenhaut leidlich Form in das Ganze.
    Dann ist das Achterdeck abgesackt und der Aufbau passt nicht mehr, das muss konstruktiv noch verbessert werden.
    Der Rest passt aber schon mal ziemlich gut...

    Hallo Kartonbauer,


    anlässlich der Indienststellung des Bereisungsschiffes Ems möchte ich Euch einen kleinen Zwischenbericht geben.


    Der Kontrollbau der Ems ist in 1:100 fertig und der nächste Kontrollbau ist schon in den Startlöchern, von dem werde ich auch wieder einen Baubericht verfassen.
    Aus Zeitgründen konnte ich über die Ems jetzt keinen Bericht schreiben - aber vielleicht klappts ja danach mit der Kleinen... die wird ohnehin für die Mehrheit hier das interessantere Schiff sein. Denn natürlich werde ich die Ems auch noch im 'richtigen' Maßstab bauen, und hoffentlich alles bis zum Treffen in BHV fertig haben. :)


    erstmal Viele Grüße


    Imogen


    und viel Spass mit den Bildern:

    Hallo Kartonbauer,


    ich habe eben eine Downloadversion vom Kristallschloss ins Netz gestellt.


    Wenn ich wüsste wie man hier einen Link bastelt würd' ich es tun - aber Ihr findet das PDF auf meiner Downloads-seite:
    kartonwerft.de/downloads


    Also: noch schnell einen großen Stapel bunten Fotokarton besorgen (50 Blatt) und dann viel viel Spass beim Weihnachtsbasteln!!!
    lasst mich mal wissen was draus geworden ist...


    Frohe Weihnachten Euch allen - und alles Gute für's neue Jahr !!!


    Imogen

    Hallo Michael,


    ärgere Dich nicht - ich denke auch ohne Innenleben wird Dein Dampferchen ein Schmuckstück!
    Die Einrichtung sieht auf den 3D Bildern echt Klasse aus, aber die muss man erstmal so ins Modell bekommen. ;(
    Ich bevorzuge da doch eher eine schöne glatte Auenhaut als etwas, das beim Ausschneiden weich und eierig wird und sich dann nicht mehr glatt aufziehen lässt.
    Modellbau soll doch Spass machen und einen nicht zur Verzweiflung treiben!
    Auf jeden Fall freue ich mich dass es bei Dir und der Segwun weitergeht und ich schaue Dir weiterhin gerne zu.


    Viele Grüße
    Imogen

    auch wenn es anderslautende Gerüchte gibt, es gibt die Kartonwerft noch - ich hatte nur aus verschiedenen technischen und nicht technischen Gründen eine Internet-Auszeit genommen. :thumbdown:


    Hier auf der Werft ist aber durchaus was los - auch wenn nicht alles so läuft wie ich es gerne hätte ...aber wie singen fanta4 so schön: "es könnte alles so einfach sein - ist es aber nicht!"


    Aktuell liegen zwei unfertige Modelle auf meinem Tisch, und Nummer drei vor drei Tagen dazu gekommen.
    Diesmal bin ich zuversichtlich und baue gleich die farbige Version ...
    (hauptsache endlich weg vom Computer und wieder Papier unter dem Messer!!)


    In Bremerhaven hatte ich ja schon mein Wunschprojekt grob umrissen: modern und ungewöhnlich.


    Man darf ja mal träumen: vielleicht eine Jack-up-Barge oder einen Versorger mit X-Bow...


    Über den Sommer habe ich viel recherchiert und gemailt und war am Ende ziemlich gefrustet. Im Oktober habe dann ich fast gleichzeitig mit der Konstruktion von 4 Schiffen angefangen, die alle eines gemeinsam haben: mehr als einen Rumpf. Leider ist das von mir erhoffte Swath-Schiff nicht dabei, da mir die Bauwerft ziemlich deutlich ihre Meinung dazu mitgeteilt hat...


    Mit meinen beiden letzten Kontrollbauten hatte ich latente Meinungsverschiedenheiten - ein Mehrrümpfer ist halt nicht so einfach
    nach Schema F zu konstruieren. Da war einiges an Ausprobieren und Ändern angesagt. Um die Katamarane verzugsfrei hinzukriegen habe ich den Rumpf kopfüber gebaut. Bei der elegantesten Verstrebung der Rümpfe bin ich noch am Tüfteln..



    Für die 4 'Neuen' habe ich zwar auch noch kein OK - aber da sich auf alle meine Anfragen bei Werften und Reedereien nichts tut (außer im oben genannten Fall) baue ich jetzt erstmal das Modell und frag dann mit Fotos nochmal freundlich nach. Ich befürchte einfach die Vorstellungskraft mancher Zeitgenossen ist begrenzt und die Angegschriebenen können sich nicht so recht vorstellen was ich eigentlich will.
    Also wenn auch nur eines von den Projekten klappt bin ich schon happy, alle vier wär natürlich ganz großes Kino - man wird sehen...



    Was, Ihr wollt wissen welche Schiffe das sind ???? Na sowas...



    Also die erste im Bunde ist die Fob Trim, kein Kat sondern ein Trimaran. Die hatte ich bei Marinetraffic entdeckt und in Borkum fotografiert.


    Nummer zwei ist die Francisco von Buquebus, die zur Zeit schnellste Katfähre und die erste mit Flüssiggasturbinen. Sehr jung, und richtig
    schön hässlich - mal sehen ob ich aus Uruguay überhaupt Antwort bekomme.


    Nummer 3 stammt aus der gleichen Werft , Incat aus Tasmanien, ist aber einige Jahre älter. Diese Katamaranfähre ist bei Stena unter dem Namen Lynx 3 gelaufen und ist, was die Aufbauten angeht, interessanter als ihre jüngere Cousine.


    Der letzte Kat ist wie die Fob Trim wieder kleiner und eher ein 1:100 Modell: die Twin Axe von Damen, die in zig verschiedenen Versionen durch die Windparkversorgerszene gondelt. Für ein einzelnes Schiff habe ich mich da noch nicht entschieden.


    Das sind aber wie gesagt keine Ankündigungen - ich kann Euch nicht versprechen, dass ich die Schiffe überhaupt veröffentlichen kann!

    Wenn der aktuelle Kontrollbau nicht auch im Verzugsdesaster endet, werde ich Euch aber bestimmt mit Fotos versorgen.
    Das Mittelteil macht sich soweit schon ganz gut - es liegt kopfüber angelebt noch auf der Platte und wartet auf die Schwimmer, von denen ich den ersten leider erstmal vermurkst habe. Der Bb-Schwimmer passt super und die zwei Jetantriebe habe ich heute abend zusammen gebaut...


    Fortsetzung folgt


    Erstmal viele Grüße


    Imogen

    Hallo Peter,


    vielen Dank für Deine schönen Fotos! Da waren auch schon einige Objekte meiner Begierde dabei. ;)
    Wenn Du Infos über die Schiffe brauchst, versuch es doch mal bei marinetraffic.com oder beim vesseltracer.
    Da bekommst Du die aktuellen Positionen der Schiffe auf einer Karte angezeigt und findest auch noch etwas an Infos und Fotos dazu.


    Schönen Urlaub noch!!


    Viele Grüße
    Imo

    Hallo Peter,


    das hast Du messerscharf und richtig geschlossen.
    Ich habe noch ein paar kleine Änderungen und Ergänzungen in der Bauanleitung, dann ist der Leuchtturm auf der Kartonwerft zu haben.
    In 1:250 sollte ich ihn erst nochmal bauen, damit vor allem die Kleinteile passen. Ob ich das noch vor den Ferien schaffe ist die Frage aber zum Herbst ist der Kleine dann auch sicher fertig. Das werde ich dann hier bei den Verlagsneuheiten ankündigen.


    Freut mich sehr dass er Dir gefällt !


    Viele Grüße
    Imogen

    Hallo Kartonbauer,


    Hallo wiesel - vielen Dank für dein Lob!



    Normalerweise ist so ein Turm ja mit Anbrigen der Spitze fertig, aber Buk hat noch einen ausgewachsenen Atennenmast auf der Galerie stehen, der gehört schon irgendwie dazu. Auch wenn ich mich mit dem vielen Antennengewusel an den Türmen nicht so recht anfreunden kann - wir haben nur mal 2014 und nicht 1914 und das hat auch große Vorteile.


    Da ich vom Fernmeldewesen sowas von keine Ahnung habe, kann ich Euch nicht sagen was für Antennen da hängen - ich meine gehört zu haben, dass die Langen was mit Handynetzen zu tun haben, aber da hab ich auch keinen Blassen von...


    Also der Mast wird gerollt, anden Mast gehört noch eine Steigleiter, die man aus gedoppeltem Papier oder Folie machen kann. Ich habe die Folie benutzt, aber ich überlege ob ich die Leiter vielleicht doch noch ausstichel.


    An den Mast gehören 4 Haltebügel, an denen besagte Antennen befestigt werden. Daneben gibt es noch eine Satellitenschüssel am Turm und einige Strahler (was die genau anleuchten ist mir noch nicht so ganz klar - ich muss beim Original mal darauf achten).


    Satschüssel und Strahler werden an den Laternenunterbau geklebt, der Mast Teil kommt dann 90° versetzt links neben die obere Tür. Der Mast und die anderen Teile können aber auch einfach weggelassen werden.
    Nur...


    Je länger ich mir das Türmchen so ansehe denke ich, dass er mit Antennen irgendwie vollständiger aussieht.



    - Entscheidet selbst!




    Viele Grüße


    Imogen

    Hallo Henning,


    also mir gefallen Deine Beiboote!!
    Erste Sahne


    Und wegen den Orangeton würde ich mir keine Sorgen machen - ich glaube diese Farbe hält den Rekord im Schnellausbleichen...
    Ich finde es immer etwas schwierig da einen überzeugenden Ton hinzukriegen , der dann nicht zu knallig wirkt.
    Wie gesagt mir gefallen die 'dicken Pötte ' gut.


    Und außerdem vielen Dank für das Download-Schlauchboot. Vielleicht kommt das zusammen mit der Dana in ein Diorama - mal sehen...


    Viele Grüße
    Imogen

    Für heute hatte ich ja das Dach versprochen - aber irgendwie gibt es vom Bau nur 2 Fotos
    statt dessen habe offensichtlich den halben Abend damit verbracht Gegenlichtaufnahmen von der Laterne zu machen...


    Die Konstruktion des Daches sitzt auf einer Platte die Wie das Dach und die Laterne 12-eckig ist. Dadrauf kommt die Kuppel aus 12 Halbsegmenten, die unten zusammenhängen.

    Für die Mitte gibt es eine Klebelasche, auf der die Segmente eingezeichnet sind. Die sieht man auf dem Foto nicht, nur dass es mir nicht ganz so gelungen ist die Spitzen sauber aufzukleben (War wohl doch ein bisschen spät...)
    Die Kanten braucht man nicht zu verkleben, da werden dann die Streifen drübergeklebt. Vorher kommt aber noch der eigenartige Kranz über die Kuppel. Ich habe den unteren Teil zum Ring geklebt und dann drübergeschoben und von Innen angeklebt. Dann konnte ich die oberen Teile ganz gemütlich einzeln runterklappen und festmachen.
    Auf diesen Kranz gehören dann noch die kleinen Knöpfe (könnten sowas wie kleine Lüfterkappen sein), damit ist das Dach ersmal fertig und kann auf die Laterne. Beim Aufkleben musste ich die Oberkante der Folie noch ein bisschen in Form bringen, aber auf dem umliegenden Papierstreifen klebt das Dach gut an.


    Für die Turmspitze gibt es wieder eine plastische und eine einfachere Version.

    Für diesen Turm nehme ich die plastische Variante aus einer Kugel auf einem konischen Ring mit Stab obendrauf.
    Die Kugel wird an den Kanten stumpf geklebt - ich mache das immer in zwei Hälften. Der Stab ist aus dem einfachen Bauteil geschnitten.
    Für die einfache Variante werden einfach die Silhouetten der Spitze (gedoppelt) im 90° Winkel zueinander aufgeklebt.
    Damit ist der Turm fast fertig.


    Morgen gehts dann mit dem Antennenmast weiter.


    Viele Grüße
    Imogen
    Jetzt erstmal noch ein paar Gegenlicht-Experimente:

    Hallo Kartonbauer,


    @ Hans-Jürgen
    Danke für den Tip! soweit ich weis gab es auch schon mal eine Marke mit Buk drauf...
    Leider schaff ich es bis nächste Woche nicht nach Bastorf - da muss ich mich noch einen ganzen Monat gedulden. :(


    @ Joachim
    Danke für Dein Lob!


    Heute möchte ich Euch den Bau der Laterne zeigen:
    Ich hatte es ja schon erwähnt, die Entscheidung ob mit oder ohne Folie stand noch im Raum.


    Der Turm mit der Galerie und Folienreling. Die hochgeklappten Zacken dienen zur Befestigung des Laternunterbaus.


    Also die Folie hat gewonnen. - Aber... es sieht blöd aus wenn man in die Laterne hineinsehen kann und da ist nix!
    Deshalb habe ich am Freitagabend nach dem ich die Grafik für den gedrehten Turmschaft geändert habe flugs noch eine Optik für den Leuchtturm konstruiert.


    Der Unterbau der Optik ist einfach, aber in der Optik sind die Linsenfelder mit der 4 dunklen Sektoren sichtbar.
    Mal sehen wo ich die Teile noch auf dem Bogen unterbringe...


    Dann habe ich die Laterne zusammengebaut: Die Folie steht auf der unteren Platte, die Gräting greift drüber und hilft die Form zu halten.
    Die Zacken zum ankleben muss man allerdings kürzen, sonst sind sie nachher sichtbar.
    Außen auf die Verglasung kommen noch dünne Streifen aus Papier, die gleichzeitig als Klebelasche dienen.


    Als ich die Optik dann in der Laterne stehen hatte, viel mir siedend heiß ein, dass der Leuchtturm ja auch noch einen roten Warnsektor hat...
    Also nochmal im Netz nach den genauen Sektorenwinkeln gesucht, und zwei(!) Papierstreifen eingesetzt. Der Turm hat nämlich zur Landseite auch noch einen dunklen Sektor, der mir nur nie aufgefallen war (zu Betriebszeiten habe ich mich offensichtlich nur im hellen Sektor aufgehalten).
    Im fertigen Bogen werden diese Sektoren dann in der Laterne aufgedruckt sein - so wie bei den Lister Leuchttürmen.


    Dann werden alle Laternenteile aufeinandergeklebt. Und die Arbeit am Dach kann beginnen.
    Um die korrekte Ausrichtung der Teile zueinander zu bekommen sind auf den Böden jeweils Markierungen für die Position der Naht des Ober- bzw. Unterteils angeben.



    Bis die Tage - wir sehen uns auf dem Dach wieder!
    Viele Grüße
    Imogen

    Hallo Markus,


    hätte ich Pläne könnte ich Dir den Anbieter nennen... ;(


    nach sowas Modernem suche ich gerade - nur Eigner wie Werften sind etwas... -wie soll ich sagen... - karg halt.


    Viela Grüße
    Imogen

    Hallo Kartonbauer,


    heute geht's weiter mit dem Bogenfries oben am Turm.


    Bautechnich habe ich das Teil ebenso gemacht wie schon bei meinem zweiten Leuchtturm (Molenfeuer Kaiserschleuse in BHV), und zwar mit gedoppelten Formteilen hinter dem einfachen Fries. Das wirkt fast massiv und ist erheblich einfacher zu bauen als die Bogeninnenteile einzeln einzukleben. Trotzdem habe ich noch eine einfachere Variante aus zwei Ringen vorgesehen, bei der die Bögen nur aufgedruckt aber nicht plastisch sind. Ganz Pfiffige könnten dann auch die Streifen vom oberen Ring ausschneiden (statt abschneiden) und auf den unteren kleben - dann wäre es zumindest etwas plastisch. Das ist jedem selbst überlassen. Ich zeige Euch hier die Variante mit 32 Formteilen und echten Fake-Ziegelbögen:


    Zuerst aber noch ein kleiner Nachtrag: Die Befestigung des Turms auf der Grundplatte (klappt gut mit den Zacken) auf Bild 1, und auf Bild 2 die Formscheibe oben im Turm (das Loch dient zum Festhalten beim Einkleben).


    Bild 3 zeigt die Formteile für den Fries.
    Bild 4 dieselben an Ort und Stelle
    Bild 5 der Fries mit ausgeschnittenen Bögen - stumpf zugeklebt und fertig zum Einbau
    Bild 6 Fries mit Formteilen von oben
    Bild 7 ...und von unten
    Bild 8 der untere Ring
    Bild 9 Passprobe für den unteren Ring (einfache Variante)


    soviel für heute
    ich habe zwar schon einige Teile mehr ausgeschnitten aber nun stehe ich vor der Entscheidung Folie oder Nicht?
    Ergebnis demnächst !


    Viele Grüße
    Imogen

    Hallo Wilfried, Jan und alle Interessierten,

    Aber daß ist een zaak van de smaak, wie der Niederländer sagen täte ... :D

    genau das ist es wohl, denn ich habe immer weniger Probleme mit einer geteilten Naht als mit einer durchlaufenden.


    Aber sei's drum - die Naht stört offensichtlich mehrere, und dann kam noch Einer daher, der hatte die richtig gute Idee.
    Der hat nämlich auf Bild 3 den Blitzableiter entdeckt !!


    Also die Grafik, Fenster, Tür und alle was dazu gehört wird heute abend gedreht, dann kann man einen schwarzen Strich auf die Naht pinseln oder einen Draht draufkleben. Ich finde das Prima. Nur müsst Ihr leider drauf verzichten, dass ich den gedrehten Turmschaft nochmal baue - ich habe nämlich den Bogenfries oben schon dran (wenn das Teil jetzt passt tut es das nachher auch noch).
    Dafür bau' ich am Schluss auch den Blitzableiter dran :D .


    Viele Grüße
    Imogen

    Hallo Jan,


    Danke!


    ...wenn man davon ausgeht, dass die Fenster und Türen ausgeschnitten werden schon, dann ist nämlich die Hälfte der Naht weg.
    Für die die das nicht machen ist das weniger hübsch - zugegeben. Die könnten aber die Fenster einfach nochmal ausschneiden und draufkleben.


    Viele Grüße
    Imogen

    Hallo Kartonbauer,


    Heute geht's los mit dem Leuchtturm:


    Der Turm verteilt sich in 1:100 auf drei Bögen.
    (Foto 1)


    Angefangen wird wie immer mit der Grundplatte - die ich erst mal auf Kappa aufklebe. Halt Stop, da war noch was - erst noch die Ecken einschneiden, die den Turm nachher ausrichten sollen. Wenn das mit den Ecken funktioniert spare ich mir nämlich das Formteil unten im Turm.
    (Foto 2 und 7)


    Dann gehts weiter mit dem Turm. Ich rolle das Teil immer erstmal bevor ich die Fensteröffnungen ausschneide, weil es sonst immer gerne mal Knicke an den Ecken gibt.
    (Foto 3)


    Die Fenster werden hinter die Öffnungen geklebt, die Fenterbänke ragen etwas über die Öffnung heraus und werden aussen mit einem Streifen auf dem Turm gedoppelt. Nicht so Versierte können die Fenster auch einfach
    so lassen. Ebenso die Tür, die sonst doppelt zurückgesetzt ist.
    (Foto 5-6)


    Wenn dann Tür und Fenster eingeklebt sind kommt noch ein kleiner Kasten an den Turm (auch der ist als eifache Grafikversion dabei), und dann wird der Turm samt Eingangsstufe auf die Grundplatte geklebt.
    (Foto 8-9)


    ..soviel für heute


    Viele Grüße
    Imogen

    Hallo Henning,


    ein passendes Foto habe ich leider nicht für Dich...
    aber noch eine Frage zur Fensterverglasung -klebst Du die bedruckbare auf den Karton ?? Und wie schaffst Du es dann dass die Folie klar bleibt - bei mir zieht der Klebstoff (vor allem Uhu) immer wieder gerne mal in der Schicht weiter und macht Schlieren auf die Folie... gerade bei so schmalen Sachen wie Fensterstegen.


    Und mach bitte weiter so - Deine Nordlys wird wirklich allererste Sahne!!
    Mir gefällt sie richtig gut! :thumbsup: :thumbsup:


    Viele Grüße
    Imogen

    Hallo Kartonbauer, Papierschmiede und Pappendrechsler,


    es ist mal wieder Zeit für einen Kontrollbau - und diesmal möchte ich Euch den Leuchtturm Buk vorstellen.
    Nachdem ich den ersten Kontrollbau in der Rundablage versenkt habe, sollte es eigentlich jetzt keine Probleme mehr geben.
    Die Passgenauigkeit war bis auf ein oder zwei Teile ja OK - nur die Grafik ging leider garnicht. Die Ziegel waren ungleich groß und hatten verschiedene Farbtöne... :thumbdown:


    Also auf zum zweiten Anlauf,
    für Euch solange ein paar Hintergrundinfos (die habe nämlich gestern Abend zusammengesucht)
    und Bilder vom Original


    Viele Grüße
    Imogen



    Leuchtturm
    Buk

    Bastorf





    Die
    Besonderheit dieses Leuchtturmes ist, dass er das zweithöchste Leuchtfeuer in Deutschland trägt(nur das Leitfeuer Travemünde im Hotel Maritim liegt höher). Die Feuerhöhe von 95,3 m schafft der kleine nur knapp 21m hohe Turm natürlich nur weil er auf einem Berg steht. Der Bastorfer Signalberg ist das westliche Ende der südlich von Kühlungsborn gelegenen Moränenkette und legt für die Feuerhöhe schon mal 78m vor.


    Der Leuchtturm auf dem Bastorfer Signalberg ist ein beliebtes Ausflugsziel, da man einen herrlichen Rundumblick über die Landschaft, die ca. 5km entfernte Ostsee und manchmal sogar bis zu den Inseln Fehmarn und Falster hat. Zwischen den 60er Jahre und 1989 war der Turm allerdings militärisches Sperrgebiet. Zu dieser Zeit unterstand er dem Seehydrographischen Dienst der DDR.


    Zwischen 1991 und 1999 wurde der Turm in mehreren Bauphasen saniert und Besuchern zugänglich gemacht. Im Zuge dieser Arbeiten wurde 1993 auch der rote Anstrich entfernt, so dass er jetzt die rotbraunen Backsteine und eine Signalrot gestrichene Laterne trägt


    Der Leuchtturmbau wurde 1876 begonnen um die Schifffahrt um die Bukspitze und vor allem um die Sandbank 'Hannibal' herum zu Sichern, die in der Zufahrt nach Wismar liegt. Zwischen Travemünde und dem Darßer Ort gab es zu dem Zeitpunkt keine weiteren Leuchttürme. Erste Pläne für ein Leuchtfeuer am Buk reichen zurück bis 1824, wurden aber wohl aus Kostengründen nicht umgesetzt.


    Der Leuchtturm mit seinem Wärterhaus wurde vom Landbaumeister Carl Luckow gezeichnet und von Baumeister Hansen aus Kröpelin ausgeführt. Die gesamte Anlage wurde in nur 18 Monaten errichtet, hauptsächlich aus Backstein. Der Turm hat ein Fundament wurde aus Findlingen und ist in einem 3-Schaligen Mauerwerk mit innen liegenden Luftschichten ausgeführt. Die rotbraunen Backsteine waren ursprünglich rot gestrichen, und die Laterne war dunkel, außerdem gab es einen Verbindungsgang zum Wärterhaus.


    Am ersten Dezember 1878 ging der Leuchtturm in Betrieb. Zunächst mit einer 4-dochtigen Petroleumlampe, später (ab1912 oder 1925) wurde der Turm
    elektrisch betrieben und leuchtete mit großen Glühlampen. 1998 wurden diese dann gegen die deutlich kleineren Halogenmetalldampflampen ausgetauscht die mit 400 Watt Leistung eine Helligkeit von ca. 1,2 bis 1,6 Mio candela bringen. Die Nenntragweite der weißen Lichts wurde dadurch von 18 auf 24 Seemeilen verbessert.


    Die Optik des Feuers ist noch das erste Drehlinsensystem das 1878 eingebaut wurde. Es besteht aus 16 (ursprünglich 20) Sektoren mit Linsen einer Brennweite von 700 mm. Heute sind es nur noch 16 Linsenfelder, weil 4 Linsen im zweiten Weltkrieg durch Fliegerbeschuss zu Bruch gegangen sind. Dadurch hatte der Turm nach dem Krieg einige Jahre die ungewöhnliche Kennung von 16 Blitzen (Blz.(16)). Heute ist die Kennung eine 45-sekündige Blinkgruppe (2,1 Sekunden Scheinen, 6,9 Sekunden Pause, zweimal wiederholt, dann 2,1 Sekunde Scheinen und 15,9 Sekunden Pause). Die Umlaufzeit der Optik beträgt 180s


    Anfangs wohnten noch zwei Leuchtturmwärter mit ihren Familien auf dem Leuchtturm-Gehöft, ab bereits 1973 wurde einer abgezogen, bevor der Turm dann 1978 an die Fernsteuerung angeschlossen wurde. Heute sind im ehemaligen Wärterhaus vier Ferienwohnungen.