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Zaphod

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Sonntag, 7. April 2013, 20:26

Monitor "Smerch" der russischen Marine (1865) in 1/250 - erschienen bei PSW - konstruiert von Pawel Mistewicz

Hallo,

die Überschrift sagt schon alles.
Während ich mit der Iena am Überlegen und Karton besorgen war, habe ich dieses Modell angefangen und werde es nun auch fertigstellen, bevor das Dickschiff an der Reihe ist.


Zunächst einige allgemeine Anmerkungen
· ein frühes Modell von PSW, das bedeutet
· eher sperriger Karton
· ein Druck, der unter bestimmten Bedingungen abplatzt, auf keinen Fall sollte der Karton angefeuchtet werden, auch muss man sehr vorsichtig beim Abrubbeln von Klebstoffüberständen zu Werke gehen. Ein paar Mal hin & her und schon kann die Farbe weg sein.


Teile 1-10, 12-14 (Rumpf) (33 + 10 = 43 Teile)
Allgemein
· bei einigen Spanten entstanden kleine Überstände, die weggeschnitten werden mussten, um ein Durchdrücken zu vermeiden

Änderungen /Superungen
· in den Mittelträger wurden für alle drei Masten Einschnitte gesetzt (Deck anlegen, um deren Position zu bestimmen, Fall der Masten berücksichtigen) (Bild 3)
· vor der Montage des Decks (12) wurde Folgendes vorbereitet:
1. die kleinen Punkte, die anzeigen, dass dort späten Fäden zu befestigen sind, durchnadelt (Bilder 5 und 6)
2. Löcher für alle drei Masten ausgestochen (Bild 5, zwischen den weißen Flächen 42 und 43)
3. Löcher für die beiden Ankerketten gestochen (auf Bild 5 noch nicht ausgestochen) und unter diese zwei selbstgemachte schwarze Kästchen geklebt, um Blitzer zu vermeiden (Bild 7)
4. die Klebelaschen abgetrennt
· die Außenhaut wurde im oberen Bereich von hinten durchgehend geschwärzt, um Blitzer zu vermeiden (Bild 8)

Baureihenfolge
· nicht vergessen: vor der Montage des Decks die beiden Türme an diesem befestigen
· erst nach der Montage des Decks und der Außenhaut wurden die kleinen Oberlichte 12a aufgeklebt (Bild 9)

Passgenauigkeit
· die Außenhaut schien mir etwas knapp bemessen, ggf. Mittelträger vorne um 1mm kürzen
· die Anschrägung der Außenhaut hinten scheint mir etwas unglücklich, es fällt schwer hier nach unten hin sauber zu schließen

Bild 2: Das Spantengerüst in der Vorbereitung
Bild 4: Spant 3 war unerklärlicher Weise 1mm zu niedrig
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  • 01 Smerch Anleitung  001.jpg
  • 01 Smerch Rumpf 003.jpg
  • 01 Smerch Rumpf 004.jpg
  • 01 Smerch Rumpf 005.jpg
  • 01 Smerch Rumpf 010.jpg
  • 01 Smerch Rumpf 011.jpg
  • 01 Smerch Rumpf 020.jpg
  • 01 Smerch Rumpf 019.jpg
  • 01 Smerch Rumpf 012.jpg

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Sonntag, 7. April 2013, 20:27

Zwei abschließende Bilder, das zweite macht die Probleme im Heckbereich deutlich. Hier wurde übrigens eine Klebelasche aus dünnem Papier
eingezogen.
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  • 01 Smerch Rumpf 021.jpg
  • 01 Smerch Rumpf 022.jpg

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Mittwoch, 10. April 2013, 20:09

Teile 11, 16-17 (Geschütztürme) (2x 19 + 2x2 = 42 Teile)

Die Türme müssen -wie erwähnt- mit dem Hauptdeck verbunden werden, bevor dieses montiert werden kann, Bild 1 zeigt die aussagekräfte Bauskizze.

Superungen
· das Geschütz wurde mit Hilfe einer Nadel höhenrichtbar gemacht (Bild 2: Einzelteile eines Geschützes, Bild 3 zusammengebaut, ich steche immer eine Stecknadel durch und kneife dann ab. das so eintretende gleichmäßige Aufweiten des Loches sorgt dafür, dass Nadel und papier eng aneinanderliegen, Bild 4 eingebaut, da auf dem Rohr nicht klar zu erkennen war, wo durchnadelt werden sollte, ergab sich bei einem Geschütz ein Versatz zur Markierung auf dem Turmboden)

· das Geschützrohr wurde innen geschwärzt, in die Scheibe, die es vorne abschließt ein Loch gestochen, um einen realistischen Effekt zu erzielen

· die Reling (Teil 17) wurde aus einer passend zurechtgeschnittenen Ätzreling von S&S erstellt (Bilder 5 und 6)

· die Turmdecke wurde mittig geschwärzt, um Blitzer zu vermeiden, aus dem selben Grund wurde das Geschütz mit einem u-förmigen schwarzen Karton umgeklebt Bild 4

· in der Turmdecke wurden die Löcher für die Lüfter 16 ausgestochen, das gibt späten einen reizvollen Einblick (Bilder 7 und 8)

· die Lüfter wurden innen kaminrot gefärbt. S/W-Fotos von russischen Schiffen aus dieser Zeit deuten darauf hin, dass die Lüfter innen gefärbt waren, auf russischen Modellbauseiten wurde hier oft kaminrot verwendet (Bild 9)
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • 02 Smerch Geschütztürme 0001.jpg
  • 02 Smerch Geschütztürme 0005.jpg
  • 02 Smerch Geschütztürme 0002.jpg
  • 02 Smerch Geschütztürme 002.jpg
  • 02 Smerch Geschütztürme 003.jpg
  • 02 Smerch Geschütztürme 012.jpg
  • 02 Smerch Geschütztürme 001.jpg
  • 02 Smerch Geschütztürme 013.jpg
  • 02 Smerch Geschütztürme 005.jpg

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Mittwoch, 10. April 2013, 20:12

Teile 11, 16-17 (Geschütztürme) (2x 19 + 2x2 = 42 Teile) (Fortsetzung)

Änderungen
· um ein Durchdrücken zu vermeiden, wurde die Lasche zu Teil 11g durch ein Teil aus dünnem Papier ersetzt

Baureihenfolge
· die Teile 16 (Lüfter) und 17 (Reling) sollten erst nach der Montage des vorderen Aufbaus (18-29) angebracht werden, das verringert die Gefahr, sie versehentlich wieder abzureißen

Passprobleme
· das Rohr passt recht knapp in die Rohrwiege
· die Bodenplatte 18a sollte innen an der Markierungslinie ausgeschnitten werden, sonst passt 11g nicht (ca. 1mm zu kurz)
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  • 02 Smerch Geschütztürme 008.jpg
  • 02 Smerch Geschütztürme 010.jpg

andiruegg

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Donnerstag, 11. April 2013, 08:38

Hallo Zaphod

Spannend, spannend... Meine erste Reaktion wäre wohl gewesen, den Bogen einzuscannen und dann auf dünnerem Karton auszudrucken, Aber wie ich jetzt sehe, schaffst du das auch so mit sehr gutem Ergebnis! Und was das Heck betrifft: in Anbetracht dessen, dass das eine Makroaufnahme ist, wird wohl ausser dir am Schluss niemand einen Makel sehen.

Gruss
Andi

"Wer seine Grenzen kennt, hat sie." (Jonathan Livingston Seagull)


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modellschiff

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Donnerstag, 11. April 2013, 11:34

Hallo Zaphod,
diese alten Kanonenschiffe haben das gewisse Etwas. Sie sehen so wuchtig aus.
Aber auch Dein Bauen ist beeindruckend, wenn ich da die Einfassungen oder runden Decksoberlichter sehe. Ich bin gespannt wie das fertige Modell wirkt.
Mit vielen Grüßen
Ulrich

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Donnerstag, 11. April 2013, 12:25

Hallo Andi,

erst einmal herzlichen Glückwunsch zu Geburtstag!
Ja, einscannen und z.B. auf HMV-Karton ausdrucken wäre sicherlich sinnvoll. Ich habe gerade die Sockel für die Schnellfeuerkanonen in Arbeit und da spaltet sich der Karton, an die drei masten will ich gar nicht denken ...

Zaphod

Hallo Ulrich,

nachdem ich mit dem Flieger von Herrn Mistewicz so glücklich war, dachte ich, dass ich gleich noch ein Schiff von ihm baue. Die "Smerch" liegt schon fast 10 Jahre bei mir auf Halde, da war es auch höchste Zeit.
Die Kombination von zwei Türmen und drei Masten, die vor bzw. hinter den Türmen stehen, ist wirklich ungewöhnlich.

Von David Hathaway habe ich ansonsten noch die "Huascar" liegen, da scheue ich vor Takelage, Segeln und Wanten zurück.


Zaphod

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Dienstag, 16. April 2013, 13:48

Der heutige Beitrag wird etwas komplexer:


Teile 18-29, 52g (vorderer Aufbau) (55 + 49 = 104 Teile)

Baureihenfolge
· auf keinen Fall darf man hier nach den Teilnummern vorgehen. Dies würde die Montage erheblich erschweren, m.E. besteht dann sogar eine gute Chance, das Modell komplett zu verderben. Stattdessen:
· Plattformen 18a-18d formen, in sich verkleben und dann auf das Deck kleben
· Panzerstand 23 und Deckshaus 24 montieren und aufkleben
· Aufbaudeck 19 in zwei Teile schneiden (eine Knicklinie bringt hier nichts: Sie sieht unschön aus und erhöht die Gefahr, dass Ober- und Unterseite nicht sauber aufeinander passen)
· den Schornstein durch das Loch in 19 schieben und provisorisch ausrichten. Wenn so weit aufgeweitet wurde, dass der Schornstein glatt durchpasst, kann auf diesen Schritt verzichtet werden.
· Auflagen für die Bootslager (20, 21) (soweit sie an 23 und 24 stoßen sauber ausrichten und zur Probe auflegen) und –falls diese Variante gewählt wurde- Reling mit Hängematten (22) an 19 kleben
· 19 mit dem durchgeschobenen Schornstein 18 auf 23 und 24 kleben
· Dampfpfeife verkleben
· –falls diese Variante gewählt wurde- Reling 22 aus Ätzteilen ankleben
· zunächst nur 25 (niedrige David-Pfosten) anbringen und auf ihnen die Bootslager 52g verkleben. Diese müssen so weit wie möglich außen angebracht werden, sonst kollidieren die Boote mit der Reling 22
· Niedergänge anbringen (27, 28)
· Lüfter anbringen (29)
· Sockel für die 37mm Geschütze anbringen
· Rettungsringe (31) von innen an die Reling kleben
· jetzt erst 26 (hohe David-Pfosten) anbringen

Superungen
· die Dampfpfeife 18h wurde plastisch gestaltet (dazu lässt sich sehr gut das gelb/schwarze Verdoppelungsfeld für das einfache Teil verwenden, es sollte 3mm breit sein. Die Verdickungen oben mit passend zurechtgeschnittenen Streifen von schwarzem Abfallkarton herstellen). (Bild 3 und 4) In Deck 19 muss hinter dem Loch für den Schornstein ein kleines quadratisches Stück ausgeschnitten werden, durch dass die Dampfpfeife geschoben werden kann (Bild 9)
· der Schornstein wurde innen geschwärzt (Bild 5)
· die Teile 22 laden zur exzessiven Superung ein. Hier wie auch auf den hinteren Aufbau wurden die Hängematten der Crew hinter der Reling verzurrt, insgesamt, wenn ich richtig gezählt habe, ca. 130 Stück (für eine Besatzung von 67 Matrosen, echter Luxus). Hier kann man folgende Varianten wählen:
1. Die Teile 22 weglassen und stattdessen nur eine Ätzteilreling montieren. Dies bezeichnet die Bauanleitung ausdrücklich als Option. Allerdings muss dann die große weiße Markierung für 22 auf Deck 19 eingefärbt werden – unschön.
2. Die Teile 22 weglassen und stattdessen eine Ätzteilreling und dreidimensional gestaltete aufgerollte Hängematten montieren, d.h. ca. 130 kleine Rollen herstellen. Diese könnte man ggf. aus passend zurechtgeschnittenen und aufgerollten Stücken Papiertaschentuch herstellen, eventuell könnte man auch 130 Abschnitte von Polysterolstäbchen oben und unten passend rund schleifen und farblich altern. Als boshafter Mensch könnte man auch Ameiseneier in Betracht ziehen, ob die aber im Laufe der Jahre einschrumpfen, zerbröseln (oder schlimmer: ausschlüpfen), weiß ich nicht.
3. Die Teile 22 verwenden und sich damit abfinden, dass das etwas kantiger ausfällt als in der Realität. (Bilder 6 und 7)
· aus dem Panzerstand 23 wurden die Sehschlitze ausgestochen, der Stand innen geschwärzt (Bild 2)
· um den Panzerstand stabil in Form zu halten wurde oben und unten eine Profilscheibe eingesetzt. Diese wurden entgegen der Anleitung verdoppelt. (Bild 2)
· Deckshaus 24 erhielt unten eine Fußleiste aufgeklebt (Bild 8)
· die Niedergänge 27 und 28 wurden plastisch gestaltet und mit Handläufen aus Ätzteilen versehen. Zeichnungen zeigen übrigens, dass die Treppchen 28 am Deck 19 befestigt werden und nicht mit den Türmen verbunden sind.
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • 03 Smerch vorderer Aufbau 001.jpg
  • 03 Smerch vorderer Aufbau 002.jpg
  • 03 Smerch vorderer Aufbau 004.jpg
  • 03 Smerch vorderer Aufbau 014.jpg
  • 03 Smerch vorderer Aufbau 013.jpg
  • 03 Smerch vorderer Aufbau 006.jpg
  • 03 Smerch vorderer Aufbau 015.jpg
  • 03 Smerch vorderer Aufbau 029.jpg
  • 03 Smerch vorderer Aufbau 018.jpg

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Dienstag, 16. April 2013, 14:12

Weiter im Text:


Aufpassen
· vor dem Formen von 18e (Schornsteinmantel) oben unbedingt die vier Löcher für die Abspanndrähte aufmessen und einstechen, sodann 4 Fäden einkleben
· die Auflagen für die Bootslager (20, 21) müssen flach, d.h. mit ihrer Breitseite unter 19 geklebt werden (Bild 1)
· in das Aufbaudeck 19 müssen 6 kleine Löcher gestochen werden, durch die später Fäden geführt und verklebt werden. (Bild 2 zeigt die 6 Punkte, Bild 3 die vorgenommenen Einfärbungen, um Blitzer zu vermeiden)

Änderungen / Vorbereitungen
· Teile 18f und 18g (Profilscheiben) unbedingt verdoppeln, insbesondere 18g hat sonst nicht die erforderlich Stabilität
· um ein Durchdrücken zu vermeiden, wurden die Laschen zu den Teilen 18e (Schornstein) und 23 (Panzerstand) durch Teile aus dünnem Papier ersetzt
· in 23 und 24 keine Einschnitte für die Auflagen für die Bootslager (20, 21) vornehmen, vielmehr letztere passend kürzen. (Bild 4 zeigt den wieder verschlossenen Einschnitt in Teil 23)

Passprobleme / Konstruktionsfehler
· 18g (Profilscheibe) ist deutlich zu groß, um in den Schornstein zu passen. An einer Stelle aufschneiden und ein Stück von 1,5mm Länge entfernen (zur Sicherheit vorher probehalber einpassen)
· der Schornstein passt nicht durch das Loch in 19. Dieses muss entweder großzügiger ausgeschnitten oder aufgeweitet werden. Auch die Schlitzmarkierung in 19 ist viel zu schmal, um die Dampfpfeife aufzunehmen
· die Markierungen auf dem Deck für die Pfosten 25 und 26 kamen bei mir nicht hin. (Bild 5)
· die Sprossen der Niedergänge 27 sind ca. 1,5mm zu breit. Zwar passen die Niedergänge genau unter die Ausschnitte im Deck 19, doch deren Wangen verschwinden rechts und links unter Deck 19, d.h. die Handläufe, die durch Deck 19 hindurchführen, lassen sich nicht anbringen

Bilder 6-8: Niedergänge in der Montage
»Zaphod« hat folgende Bilder angehängt:
  • 03 Smerch vorderer Aufbau 028.jpg
  • 03 Smerch vorderer Aufbau 011.jpg
  • 03 Smerch vorderer Aufbau 012.jpg
  • 03 Smerch vorderer Aufbau 023.jpg
  • 03 Smerch vorderer Aufbau 030.jpg
  • 03 Smerch vorderer Aufbau 040.jpg
  • 03 Smerch vorderer Aufbau 042.jpg
  • 03 Smerch vorderer Aufbau 043.jpg

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Dienstag, 16. April 2013, 14:20

Zum Abschluss einige Bilder

Bild 1: Kasten mit aufgedruckten Hängematten vs. normale Reling (Ätzteil von HMV mit den kleinsten Abständen, ein Durchzug weggeschnitten)
Bild 2: Reling und kleiner Niedergang 28 montiert. Der Abstand von 28 zur Turmdecke ist so in der Anleitung vorgegeben.
Bilder 3-6: Niedergänge 27 und die sie umgebende Reling montiert
Bilder 7-9: Vorderer Aufbau erst einmal abgeschlossen. 37mm Geschütze, Beiboote und deren Verzurrung folgen später
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  • 03 Smerch vorderer Aufbau 032.jpg
  • 03 Smerch vorderer Aufbau 035.jpg
  • 03 Smerch vorderer Aufbau 046.jpg
  • 03 Smerch vorderer Aufbau 047.jpg
  • 03 Smerch vorderer Aufbau 048.jpg
  • 03 Smerch vorderer Aufbau 049.jpg
  • 03 Smerch vorderer Aufbau 051.jpg
  • 03 Smerch vorderer Aufbau 053.jpg
  • 03 Smerch vorderer Aufbau 054.jpg

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Freitag, 19. April 2013, 20:13

Der nächste Schritt waren die leichten Geschütze. Soweit ich das dem Internet entnehmen konnte, waren diese erst seit den 1880er Jahren an Bord.


Teil 30 (37mm Geschütze) (4x1 + 4x3 = 16 Teile)
· der Geschützsockel wurde plastisch gestaltet, als Vorlage diente ein auf 93% verkleinertes Teil eines 47mm-Geschützes des Orel-Modells „Peter der Große“ (Bild 2)
· der Geschützblock (Mittelteil) wurde verdreifacht (Bild 3, Mitte). Hinten wurde separat der Armbügel (einfache Stärke, Bild 1) und vorne ein plastisches Geschützrohr (Kopie eines 47mm-Rohrs von der Iena, gekürzt, so dass nur der hinterste Abschnitt des Rohres Verwendung fand, Bild 3) angebracht.
· die Montage erfolgt in zwei Etappen: Zuerst die Sockel und in der Endmontage die Geschütze (zuvor die Fäden auf Decks 19 und 32 straff ziehen)
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  • 05 Smerch 37mm Geschütze 001.jpg
  • 05 Smerch 37mm Geschütze 002.jpg
  • 05 Smerch 37mm Geschütze 003.jpg
  • 05 Smerch 37mm Geschütze 004.jpg

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Samstag, 20. April 2013, 09:59

Hallo Zaphod

Das wird eine wahre Augenweide!

Ich klebe weiter an deinem Bericht.

Andi

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Samstag, 20. April 2013, 19:33

Hallo Andi,

danke für das Lob ! Das Schöne an diesen kleinen Modellen ist, dass man recht zügig weit kommt, auch wenn einige Superungen eingesetzt werden. Außerdem tut es mir vor der Iena gut, mich wieder ans Schiffebauen zu gewöhnen.

Der hintere Aufbau ist fertig und damit geht es langsam aber sicher in Richtung Endmontage:

Teile 32-41, 44 (hinterer Aufbau und Oberlicht achtern) (34 + 37 = 71 Teile)

Baureihenfolge
· der Lüfter 37 wurde vor dem Verkleben des Deckshauses (32-34, 36) durch das Loch in 32 geschoben, aber dort nicht verklebt.
· nach der Montage des Deckshauses wurde zuerst der Niedergang 40 angebracht, anschließend die große U-förmige Reling 35 (statt der Kästen, die die aufgerollten Hängematten darstellen) und danach die Reling um den Niedergang 40 herum
· vor der Montage der Niedergänge 41 sollte das Oberlicht 44 angebracht werden. Dieses müsste sonst zwischen die Niedergänge gezwängt werden. Man könnte es bei der Montage nur schwer sauber ausrichten und es bestünde eine hohe Gefahr, die Niedergänge wieder abzureißen.

Änderungen / Vorbereitungen
· in das Aufbaudeck 32 müssen 2 kleine Löcher gestochen werden, durch die später Fäden geführt und verklebt werden (Bild 1: Die Löcher hinter den grauen Kreisen).

Superung
· Deckshaus 36 erhielt unten eine Fußleiste aufgeklebt Bild 2)
· Niedergänge 40 und 41 wurden wie oben beschrieben plastisch gestaltet


Bilder 3 bis 5: Rohbau
Bild 6: Montage der Leisten für die Bootslager und Davids
Bilder 7 bis 9 der montierte Aufbau, im neunten Bild kann man gut die Löcher für den achteren Mast erkennen
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  • 04 Smerch achterer Aufbau 000.jpg
  • 04 Smerch achterer Aufbau 007.jpg
  • 04 Smerch achterer Aufbau 001.jpg
  • 04 Smerch achterer Aufbau 002.jpg
  • 04 Smerch achterer Aufbau 003.jpg
  • 04 Smerch achterer Aufbau 004.jpg
  • 04 Smerch achterer Aufbau 005.jpg
  • 04 Smerch achterer Aufbau 006.jpg
  • 04 Smerch achterer Aufbau 008.jpg

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Samstag, 20. April 2013, 19:38

Abschließende Bilder

Bild 1: Niedergang 40 und die Reling montiert. Auch hier wurde die Hängemattenkästen weggelassen

Bilder 2 und 3: Montage des großen Oberlichts 44

Bild 4: Für meinen Geschmack stehen die Niedergönge ausgesprochen steil, aber einen anderen Winkel gibt ihre Länge und Form nicht her.

Bild 5: Pfosten mit Davidfunktion (38), Niedergänge 41 und hinten auch schon die Luke 45 an Ort und Stelle
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  • 04 Smerch achterer Aufbau 009.jpg
  • 04 Smerch achterer Aufbau 010.jpg
  • 04 Smerch achterer Aufbau 013.jpg
  • 04 Smerch achterer Aufbau 012.jpg
  • 04 Smerch achterer Aufbau 016.jpg

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Freitag, 26. April 2013, 18:10

Der nächste Bauschritt betraf Kleinteile achtern und auf der Back

Teile 42-45 (Niedergang, Ankerspill, Luke) (13 + 2 = 15 Teile)
Die Lasche an Niedergang 42 wurde abgetrennt und durch eine hinterklebte Lasche aus dünnem Papier ersetzt. Teil 42d (Stabilisierung in der Spitze) wurde nicht verwendet, stumpfes Verkleben mit Weißleim funktioniert auch, allerdings wurden die letzten beiden Segmente mit einer längs hinterklebten Lasche aus dünnem Papier verbunden, da hier eine gewisse Spannung im Teil entstanden war. Der Boden (42a) wurde eingeklebt, nachdem bei 42b alle Segmente bis auf das o.a. letzte verklebt worden waren. (Bilder 1-3)


Bild 4: Die Ankerwinde (43) in der Entstehung, daneben die Abdeckung des großen Oberlichts achtern
Bild 5: Luke achtern (45)
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  • 06 Smerch Kleinteile achten und Back 005.jpg
  • 06 Smerch Kleinteile achten und Back 006.jpg
  • 06 Smerch Kleinteile achten und Back 007.jpg
  • 06 Smerch Kleinteile achten und Back 003.jpg
  • 06 Smerch Kleinteile achten und Back 004.jpg

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Freitag, 26. April 2013, 18:14

Teile 46-48 (Ankerkräne, Anker, Ankerketten) (16 + 14 = 30 Teile)

Diese Teilgruppe wurde nur vorbereitet, ihre Montage jedoch hinter die der Masten, Beiboote und Reling geschoben

Superung
· die Blöcke wurden mit gezogenem Gussast plastisch gestaltet
· es wurden brünierte Ketten aus Metall verwendet


Bilder 1-3: Ankerkräne mit ihren Blöcken in der Montage
Bilder 4-6: Die Anker erhielten zusätzlich einen Ankerstock aus dünnem Draht
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  • 07 Smerch Ankerbereich 008.jpg
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Sonntag, 28. April 2013, 18:55

Die Masten bildeten die nächste Baustufe.

Sie erhielten einen Kern aus Draht, der im unteren Viertel mit einer Lage dünnem Papier umwickelt werden musste. Im Bereich der Naht wurden diese Papiere gefärbt, um Blitzer zu vermeiden. (Bilder 1 und 2)

Die hinteren beiden Masten wurden durch je zwei Löcher gesteckt (Aufbaudeck und Hauptdeck), was ihnen eine hohe Stabilität verleiht. Hier ist allerdings ein Konstruktionsfehler anzumerken: Die Größe der Löcher in den Aufbaudecks berücksichtigt nicht, dass die Masten sich nach unten hin verdicken und sind ERHEBLICH zu klein. Sie mussten vorsichtig mit einem Zahnstocher aufgebohrt werden.

Die Takelage besteht aus Baumwollfäden, Serafil ist zwar dünner, aber ich hatte Probleme beim Straffen und habe es deswegen nach einem Versuch am achteren Mast aufgegeben.

Bilder 3-6: Der achtere Mast. Das letzte Bild zeigt gut, um wieviel der Serafilfaden dünner ist.

Bilder 7-9: Der mittlere Mast. Dieser ist etwas höher als die anderen beiden Masten, Vorsicht ist geboten, um Verwechslungen zu vermeiden.

Die kleinen runden Abschlussscheiben der Masten wurden erst ganz am Ende dieser Baustufe angebracht.
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Sonntag, 28. April 2013, 18:59

Der vordere Mast wird nur im Hauptdeck verankert. Da er durch den Metallkern deutlich an Gewicht gewonnen hat, war dies keine sehr stabile Angelegenheit. Hier wäre es ggf. ratsam, unter dem Hauptdeck um das Loch für den Mast einen oben offenen Zylinder zu kleben. Dieser muss allerdings den leichten Fall des Mastes berücksichtigen.

Kniffelig war es, den zum Bug zu spannenden Faden in das dort vorgebohrte Loch zu pfriemeln, schwarz auf schwarz.
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Montag, 29. April 2013, 15:14

Teile 52-53, 58 (Beiboote mit Vertäuung) (32 + 50 = 82 Teile)

Diese Baustufe dauerte lange. Nicht wegen der Boote, die während des Baus der frühen Baustufen fertiggestellt wurden, sondern wegen der Blöcke. Acht weitere Blöcke aus je zwei winzigen Endstücken (davon sind nur 2 auf Nimmerwiedersehen aus der Pinzette weggeflogen) und zwei Stücken möglichst dünn gezogenem Gussast. Das Ganze stumpf verkleben und möglichst exakt ausrichten.

Baureihenfolge
· vor der Montage der Boote wurden die Oberteile der 37mm Geschütze aufgeklebt

Zu den Beibooten selben ist nicht viel zu sagen, das (m.E. an Wilhelmshavener angelehnte) Standard-Design mit Riemen und Ruder (letzteres fehlt in vielen spätenen PSW-Modellen) (Bilder 1-3)

Bild 4 zeigt die beigegebene Form der Blöcke. Das diagonal verlaufende Tau konnte ich beim besten Willen nicht mehr dazusetzen.
Bild 5 zeigt Bestandteile der Blöcke
Die Bilder 6-8 zeigen die montierten kleinen Botte auf den achteren Bootslagern.
Bild 6: Die Abspannungen an den Davis wurden aus je zwei Fäden erstellt. So fiel es leichter, den Zug der Fäden auf die Davids auszutarieren. Wenn man genau hinsieht, sind die beiden montierten Blöcke zu erkennen.
Bild 7: Hier sind die Blöcke gut zu erkennen. Der hintere ist leider etwas verdreht.
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  • 09 Smerch Beiboote 001.jpg
  • 09 Smerch Beiboote 004.jpg
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Montag, 29. April 2013, 15:17

Bilder zu den großen Booten mittschiffs
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Dienstag, 30. April 2013, 21:15

Moin Zaphod,

auf deinen Bildern sehe ich die unteren Blöcke der Bootsfallen am äußeren Dollbord der Boote eingehakt. Ist das so richtig?

Gruß Gustav
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Dienstag, 30. April 2013, 21:58

Hallo Gustav,


da bin ich überfragt, die Skizzen zeigen sie nur von von der Seite und von der Länge der Teile her wäre es kaum möglich, die mitten ins Boot ragen zu lassen.
Ändern könnte ich es leider nicht mehr, die fragilen Teile würden rettungslos zerbrechen und ich habe keine Lust, die noch einmal zu machen.

Weiter ging es am Bug: Die Ankerkräne und die Anker wurden montiert (Bilder 1-4)

An Heck und Bug sind Knechte aufgedruckt (Bild 5), aber nicht als 3-D-Version beigegeben.
Mit Kopien vom X-Lighter X-200 (ebenfalls PSW) wurde dem abgeholfen und die Knechte nach der Montage der Reling angebracht (Bilder 6-8)
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  • 07 Smerch Ankerbereich 016.jpg
  • 07 Smerch Ankerbereich 011.jpg
  • 07 Smerch Ankerbereich 012.jpg
  • 07 Smerch Ankerbereich 013.jpg
  • 11 Smerch fehlende Knechte 000.jpg
  • 11 Smerch fehlende Knechte 001.jpg
  • 11 Smerch fehlende Knechte 003.jpg
  • 11 Smerch fehlende Knechte.jpg

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Mittwoch, 1. Mai 2013, 10:27

Zielgerade: Es fehlten nur noch Reling, Poller (Bild 1, leider unscharf), Flaggenstöcke und Flaggen
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  • 10 Smerch Endmontage Reling Poller 001.jpg
  • 10 Smerch Endmontage Reling Poller 002.jpg

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Mittwoch, 1. Mai 2013, 10:31

Und so sieht die fertige Smerch (Bauzeit gut einen Monat, 454 Teile, davon 260 aus dem Bausatz) aus:
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  • Smerch FErtig 003.jpg
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  • Smerch FErtig 009.jpg
  • Smerch FErtig 018.jpg
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Mittwoch, 1. Mai 2013, 10:34

Die letzten Bilder
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  • Smerch FErtig 011.jpg
  • Smerch FErtig 012.jpg
  • Smerch FErtig 013.jpg
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  • Smerch FErtig 016.jpg
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Mittwoch, 1. Mai 2013, 10:45

Moin Zaphod,

ein hervorragend gebautes schönes Modell und ein ebenso guter Baubericht. Herzlichen Glückwunsch zur Fertigstellung!

Viele Grüße
Gustav
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Mittwoch, 1. Mai 2013, 13:54

Guten Tag Zaphod,

die Invasion der Deichstraße - schönes Modell geworden; Schiffe kann der Herr Paul Mistewicz also auch! :D Da bin ich ja auf weitere Neuheite aus diesem Verlag sehr gespannt?!

Zaphod

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Donnerstag, 2. Mai 2013, 16:08

Hallo Gustav, hallo Wilfried,

vielen Dank für das Lob !

Mittlerweile ist das Spantengerüst für die Iena in Arbeit, da gibt es aber viele Schlitze auszustechen, so dass es noch etwas dauern wird, bis Vorzeigbares entstanden ist.

Zaphod

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