Posts by Axel Huppers

    Hallo Robi,


    ich finde es ausgesprochen gut, dass hier auch einmal kritische Töne über eine derartige Veranstaltung gepostet werden.


    Und nicht nur immer die sich wiederholenden Bilderreigen, mit dem Fazit "Ach ist das nicht toll, ach ist das nicht schön, ach, alles fast wie früher, toll, mehr davon!"


    Nur wenn wir lernen, die Veränderungen durch Corona langfristig in möglicherweise völlig neue Gedankenkonzepte umzusetzen, um dann daraus völlig neue Präsentationskonzepte zu entwickeln, wird es gelingen, die Auswirkungen in Energie für neue Ideenprojekte umzusetzen.


    Viele Grüße


    Axel

    Hallo Leute,


    der erste Tag ist überstanden. Nun ja, ich möchte ein durchaus kritisches Resümee ziehen.


    Die Messe ist geschrumpft, von acht Hallen sind nur fünf belegt. Und viele Anbieter fehlen. Nicht nur im Kartonmodellbau. Auch bezüglich Zubehör und Werkzeug ist es dünn geworden. Wer jedoch vor den verbliebenen Ausstellern steht und jammert, der hat sich nicht gut informiert. Viele Informationen waren im Netz ersichtlich, und man sollte auch mal zwischen den offiziellen Zeilen lesen können.


    Besuchermäßig war es etwas mau, was jedoch die Gelegenheit gab, sich mit den extra angereisten Insidern intensiver zu beschäftigen. Neue fruchtbare Projekte könnten daraus resultieren.


    Ich persönlich bin nun auf die folgenden Tage sehr gespannt. Denn es könnte durchaus ein Vorbote einer grundsätzlichen Veränderung zu dem Begriff "Messepräsenz" sein. Vielleicht müssen wir uns auch nur mit dem Gedanken anfreunden, dass die guten alten Messen mit ihrer bisherigen Art durch Corona obsolet geworden sind?


    Viele Grüße


    Axel

    Hallo,


    heute wurde aufgebaut. Ich habe durchaus Verständnis für Absagen, und ich habe auch ein bisschen ein mulmiges Gefühl angesichts der steigenden Zahlen, auf einer solchen Veranstaltung präsent zu sein.


    Andererseits, der Urlaub ist angetreten, das Hotelzimmer gebucht, alle Unterlagen und Modelle vorbereitet. Augen zu und durch, getreu dem Motto: "Furchtlosigkeit bedeutet nicht das fehlen von Furcht, sondern die fehlende Bereitschaft, sich von der Furcht lähmen zu lassen." Oder so ähnlich...


    Hier jetzt noch ein Bild vom AGK-Stand. Zu kaufen gibt es dort auch genug. Sind dem AGK doch auch wieder Nachlässe zugeführt worden.


    Viele Grüße


    Axel


    Hallo Kartonmodellbaufreunde!


    Allmählich werden auch größere Veranstaltungen wieder möglich. Dazu gehört auch die INTERMODELLBAU in den Westfalenhallen in Dortmund. Nachdem die regulären Termine Anfang 2020 und 2021 ausgefallen waren, wird es nun eine Ersatzveranstaltung vom 17. bis 20.11.2021 geben:


    https://www.intermodellbau.de/…3kHA4FEAAYASAAEgIRwvD_BwE


    Und wer nun im Kalender nachschaut: ja, die Messe geht von Mittwoch bis Samstag. Der Sonntag wird ausgespart, da er als Totensonntag sich nicht für derartige Veranstaltungen nutzen lässt.


    Nach aktuellem Stand wird es auf eine Anwendung der 3G-Regel hinauslaufen. Weitere Details dazu finden sich auf der Homepage der Westfalenhallen, laufend aktualisiert.


    Nun zum Kartonmodellbau: Leider werden wohl kaum Firmen dieses Jahr die Gelegenheit zum Einkauf von Modellbaubogen ermöglichen. Auch die Fa. FENTENS wird leider nicht präsent sein.


    Dafür wird jedoch der „Arbeitskreis Geschichte des Kartonmodelbaus (AGK) e.V.“ mit einem großen Stand vor Ort sein. In den letzten Jahren sind dem AGK umfangreiche Nachlässe von Bogensammlungen überantwortet worden, die natürlich in neue Hände gehen sollen. Es besteht also die Möglichkeit, seine Sammlung zu komplettieren. Der Stand des AGK wird in Halle 8 unter der Doppelnummer A09i und A10 zu finden sein.


    Überhaupt sind nahezu sämtliche „Aktiven“ des Kartonmodelbaus nach Halle 8 gewandert. So findet sich dort auch der große Stand der Kartonmodellbauer, initiiert unter der Regie von Dieter Matysik, unter Nummer B11i.


    Und unter der Nummer B04i in Halle 8 wird die Truppe der „IG Kartonmodellbau“ unter der Führung von Thomas Gluske zu finden sein. Also quasi alle schön beieinander.


    Wohl wird in Halle 5 unter der Nummer D16i Rainer Petruck die Fahne des Kartonmodellbaus zusätzlich vertreten, denn seine großen Dioramen machten einen eigenen Stand erforderlich. Auf diese Weise präsentieren wir unser Hobby breit gefächert und nutzen Lücken im Hallenkonzept strategisch aus.


    Bliebe noch anzumerken, die Hallenplanverteilung im Internet auf der Homepage der Westfalenhallen ist nicht aktuell. Also bitte nicht wundern, wenn die dortigen Angaben den hier getätigten Aussagen widersprechen. Meine Aussagen hier beruhen auf direkten Absprachen mit allen verantwortlichen Protagonisten.


    Ich selber werde am AGK-Stand anzutreffen sein und hoffe sehr, viele Besucher dort begrüßen zu können.


    Viele Grüße


    Axel


     


    Hallo Kartonmodellbaufreunde,


    nach der langen Durststrecke bezüglich Präsentationen in der Öffentlichkeit laufen so langsam auch die regionalen Veranstaltungen wieder an.


    Ich möchte euch daher gerne auf folgende Wochenend-Veranstaltung aufmerksam machen: Am Samstag den 27.11. und Sonntag 28.11.2021 findet in Duisburg – Ruhrort im „Museum der Deutschen Binnenschifffahrt“ eine Hobby-Show statt. Anlass ist der „Tag der Modelleisenbahn 2021“. An beiden Tagen von 10:00 – 17:00 Uhr.


    Auch der Kartonmodellbau soll dabei präsentiert werden. Konkret beabsichtigen nach aktuellem Stand Marion & Hans- Werner Kimpel, die Fahne der Kartonklebekünstler hochzuhalten. Wenn Jemand der geneigten Leser hier sie dabei unterstützen möchten, jeder Mitstreiter ist gerne willkommen. Kontaktdaten gebe ich gerne via PN weiter. Ich persönlich werde mich zumindest bemühen, als Besucher den Protagonisten einen Besuch abzustatten.


    Weitere Infos über die Veranstaltung und Details finden sich auch hier:


    www.spur-n.com/tag-der-modelleisenbahn-in-duisburg-2021.html


    Die Sonderveranstaltung kostet keinen zusätzlichen Eintritt, lediglich der normale Eintrittspreis des Museums von 4,50 Euro für Erwachsene / 2,00 Euro für Kinder wird auch an diesem Tage erhoben.


    Bitte beachten: Ab dem 1.11.2021 gilt im Museum die 2G – Regel. Ob dann auch weiterhin eine Maskenpflicht besteht, steht noch nicht fest.


    Viele Grüße


    Axel


     

    Schließlich wurden beide Modellteile noch mit einer finalen Lackschicht überzogen. Hierzu verwendete ich MOLOTOV „One4all – Acryllack farblos matt“. Ich habe zuletzt festgestellt, dass eine Erstlackierung eines mit dem Tintenstrahldrucker erzeugten Modells zuerst mit SCHMINCKE „Universal Firnis 50594“ und dann nachträglich noch einmal mit MOLOTOV die beste Lösung hervorbringt.


    Im Nachhinein ist mir der Gedanke gekommen, dieses Modell mit den gewonnenen Erfahrungen noch einmal zu bauen. Dann aber in 1:25 annähernd in Originalbogengröße, eingebettet in ein Diorama mit anderen Wehrmachtsfahrzeugen und Figuren.


    Fragt sich jetzt nur, was mache ich mit den beiden „V 1“ Wunderwaffen in 1:18 auf Dauer? Vielleicht doch mal eine Startrampe bauen und bis Silvester warten…??? Ach, Raketentreibsätze für Modellraketen kann man ja auch so kaufen.


    Viele Grüße


    Axel



     


     

    Damit diese Wunderwaffe sich nun nicht wie ein gestrandeter Wal in der Gegend herumfläzt hatte JSC dem Modellbaubogen auch noch einen Transportwagen spendiert. Dieses Konstrukt ließ sich recht einfach bauen. Allerdings packte ich auch hier recht viel Finnpappe verschiedenster Stärken in alle Bauteile. Besonders der Aufhängung der Räder an dem Gestell widmete ich viel Aufmerksamkeit und auch ein paar Tröpfchen Sekundenkleber. Später auf Ausstellungen und beim Transport zu diesen würden diese vier Stellen ewige Schwachpunkte darstellen.


     


     


    Nachdem ich diese kleine Sinnkrise überwunden hatte konzentrierte ich mich auf das Strahlrohr. Die Passgenauigkeit war soweit gut, aber die vordere Verbindungsstütze zwischen Rumpf und Strahlrohr gab mir einige Rätsel auf. Besonders wie der kleine Spant quasi im Verhältnis zu dem aus dem Rumpf ragenden Teil vom anderen Spant (siehe vorherige Baugruppe) passen sollte blieb einfach mir ein Rätsel. In meiner Not schnitt und säbelte ich schließlich alle Teile einfach ab und fügte sie nach Gutdünken wieder zusammen. Das Gebilde wurde ja mit einem weiteren Bauteil ummantelt. Und hier half wieder Weissleim als Spaltenfüller, und die Aquarellstifte verdecken viel von Mühsal und Elend.


    Es folgten noch ein paar Kleinteile. Allerdings konnten sie meine Stimmung über das anstehende erkennbare Endergebnis nur noch bedingt verbessern.


          


     

    Die Bauteile des Rumpfes passten soweit ganz gut, lediglich an einer Stelle gab es eine größere Abweichung und es entstand ein hässlicher Spalt. Zum Glück sollte später an dieser Stelle noch ein Bauteil aufgeklebt werden. Die jeweiligen Kastenholme für die Tragflächen und das Leitwerk habe ich entgegnen der Nummerierung und der Anleitung in die betreffenden Rumpfteile eingesetzt bevor ich den Rumpf zusammenfügte. Da die Kastenholme recht stramm in den jeweiligen Aussparungen saßen wären die Probleme bei einem schon fertigen Rumpf sicherlich größer gewesen.


    Bei der Montage der Tragflächen wurde ich dann mit einem unerwarteten Problem konfrontiert: die Enden der Holme schlossen mit Tragflächenprofile ab. Leider waren diese Profile etwas zu groß und anscheinend auch zu eng an der Kante. Oder anders gesagt, meiner Meinung nach ist der Holm an den Enden etwas zu lang. Der Versuch, die Tragflächenenden nun zu schließen wurde zu einer nervigen Fummelei. Und die Übergänge wurden nicht so formschön und elegant wie ich es mir erhofft hatte. Beim Leitwerk beschloss ich daher, diese Endprofile wieder zu entfernen und den Holm etwas einzukürzen. Das Ergebnis konnte sich dann schon eher sehen lassen.


    Die Übergänge zwischen Tragflächen und Rumpf bzw. Leitwerk und Rumpf waren auch nicht so prickelnd. Hier behalf ich mir, indem ich Weissleim quasi wie eine Schweißnaht zog und später mit Aquarellfarbe die verschlossenen Spalten überdeckte.


    Allgemein merkte ich in dieser Phase, eine Schönheit wird dieser Eumel mit Sicherheit nicht mehr werden. Eher nur schön groß um als Vergleich mit dem Plastikmodell herhalten zu können. Ich gebe auch zu, es gab zwischendurch Situationen wo ich den Bau einstellen wollte und damit liebäugelte, mich vielleicht doch besser an eine der anderen oben erwähnten Konstruktionen zu vergreifen.


     


     


    Ausgedruckt habe ich die vergrößerten Teile auf 220 g/m² - Karton, und nach dem Ausdruck dann mit SCHMINCKE „Universal Firnis 50594“ versiegelt. Die Vergrößerung von 1:24 auf 1:18 brachte es natürlich mit sich, dass auch kleine Fehler und Passungenauigkeiten größer wurden. Daher durfte ich natürlich derartige Fehler beim Bau nun auch nicht überwerten. Bei einer kritischen Qualitätsanalyse des Modellbaubogens sollte übrigens auch nicht vergessen werden, er erschien vor exakt 20 Jahren. Damit kann er natürlich sowohl konstruktiv als auch grafisch keineswegs mit Produkten aktueller Verlage gleichgesetzt werden.


    Zuerst einmal entstanden die Rumpfteile. Die Spanten habe ich auf Finnpappe von 1 mm verstärkt und die Öffnungen dann vergrößert, um mit meinen Wurstfingern auch gut Zugriff auf die Innenräume zu haben. In diesem Stadium gab es auch keine nennenswerten Probleme.


       


     

    Hallo Kartonmodellbaufreunde


    Der folgende Baubericht beschäftigt sich mit der „V 1“ vom Verlag JSC, vergrößert von 1:24 auf 1:18. Auslöser für den Bau dieses Modell war das Studium eines Buches über die „V 1“ von Wilhelm Hellmold: „Die V1 – Eine Dokumentation“ aus dem Bechtermünz – Verlag. Wer sich näher mit der Geschichte der Entstehung und der Einsatzgeschichte dieser „Vergeltungswaffe“ beschäftigen möchte dem sei dieses Buch oder seine Neuauflage im Rhino-Verlag wärmstens empfohlen.


    Dazu kam, vor einigen Jahren erwarb ich einen Plastikmodellbausatz einer „V 1“ vom Hersteller PEGASUS, und dieser war ebenfalls in 1:18. Mich reizte dieses Modell einfach, und ich schusterte es ohne großen Anspruch in recht kurzer Zeit zusammen. Und nun sollte quasi das kartonale Gegenstück dazu kommen.


    An dieser Stelle will ich auch eine kleine Auflistung jener Modellbaubogen machen, die mir von der „V 1“ bekannt sind. Ergänzungen dürfen natürlich gerne gepostet werden:

    • Modell in 1:87 von TOY-PLANE.CO.UK, mit Startrampe
    • Modell in 1:50 von Hans-Werner Grebenstein im Eigenverlag, mit Startrampe.
    • Modell in 1:33 von GELI
    • Modell in 1:??? von FIDDLERS GREEN in diversen Farbschemen.
    • Modell in 1:32 von Ralph Currell zum freien Download.
    • Modell in 1:24 von JSC, zusammen mit einer „V 2“.

     


     


    Im letzten Schritt mussten noch Figuren die Szene beleben. Meine Wahl fiel auf jene in 1:24 von der Firma „American Diorama“: https://americandiorama.com/


    Es gibt viel Auswahl, und die Kosten sind erheblich geringer als von anderen bekannten Mitbewerbern. Bei der Anordnung der Figuren und des Zubehörs habe ich eine ganz gute Hand bewiesen. Glaube ich zumindest. Allerdings vielleicht etwas zu gut: Hauptaugenmerk sollte eigentlich der rechts zu sehende, gut gelungene Wagen sein. Doch leider habe ich es unfreiwillig geschafft, den Fokus auf die linke Hälfe des Dioramas zu lege. Dort schaut jeder Betrachter genauer hin.


    Deshalb spiele ich mit den Gedanken, dieses Diorama durch zusätzliche Figuren für die rechte leere Fläche noch aufzuwerten. Noch ist mir aber nichts wirklich Passendes über den Weg gelaufen.


    Ich hoffe sehr, euch hier gefällt diese Spielerei, und jetzt muss ich mal schauen, was als Nächstes kommt.


    Viele Grüße


    Axel


     


     

    In meinem Keller fristete noch eine passende Holzplatte ihr Dasein. Sie wurde mit silbergrauem Lack überzogen, um sie vor Feuchtigkeit zu schützen. Wenn man recht viel auf Ausstellungen herumtingelt ergibt so eine massive Plate sehr viel Sinn. Das betreffende Diorama lässt sich leicht transportieren und steht stabil.


    Bei dem kleinen Anbau fehlte die Stütze. Gemäß Anleitung sollte man sie sich aus Holz selber schnitzen. Ich bevorzugte dann, sie aus Resten eines zweiten Ausdrucks der Fassade aus Karton zu erstellen. Meiner Meinung nach gut getroffen.


    Schließlich blieb noch die Zapfsäule. Hier traten auch die einzigen nennenswerten Passungenauigkeiten auf. Hatte der liebe Konstrukteur bei den Rundungen doch die Kartonstärke ignoriert. Fazit, zu kurz bleibt zu kurz. Aus einem zweiten Ausdruck erstellte ich also eine weitere Seite und fügte sie an. Der Schlauch ist übrigens Messingdraht, schwarz mit EDDING – Filzschreiber angemalt. Versuche mit isolierten Drähten führten nicht so recht zum gewünschten Effekt. Aber vielleicht hatte ich auch einfach nicht die passenden Drähte erwischt? In Zeiten pandemiebedingter geschlossener Geschäfte muss man halt improvisieren.


       

    Die Fensterflächen beließ ich dunkel. Auf der Webseite des Downloads wird zwar die Option empfohlen, diese Flächen auszuschneiden, mit Klarsichtfolie zu hinterlegen, und dann Vorhänge anzubringen. Doch dazu konnte ich mich nicht so wirklich entscheiden. Inzwischen hatte ich beschlossen, die verstärkte Grundplatte an der Naht wieder zu zerlegen. Und ich hatte mir zwei zusätzliche Bodenplatten ausgedruckt, verstärkt und ausgeschnitten. Damit wollte ich die Standfläche vergrößern. Und die Nähte wollte ich dann mit Beflockungsmaterial aus dem Modellbahnzubehör füllen. So wie man es von früher halt her kennt, Betonplatten mit schönen dicken Bitumennähten die sich nach einigen Jahren fast zu Biotopen entwickelt haben.


    Die Fensterläden verstärkte ich auf etwa 0,4 mm, das reichte meiner Meinung nach für einen plastischen Effekt. Und da ich schon mal so schön mit Finnpappe am Werkeln war, wurden Dach und Rückseite des kleinen Anbaus für die spätere Zapfsäule direkt massiv verstärkt. Das hieß: schneiden bis die Skalpellklinge glühte!


       

    Im ersten Schritt habe ich die vorgesehen Grundplatten auf Finnpappe von 1,2 mm verstärkt. Aber das Ergebnis sagte mir nicht so recht zu. Es störte die Naht, und es war mir für die Ausgestaltung zum Diorama etwas zu wenig Platz. Auch die Front und die Seitenwände wurden massiv mit Finnpappe verstärkt. Bei dieser Größe unumgänglich. Ehrlich gesagt, eine mühsame Schnitzerei, die so manche Klinge gekostet hat!


       

    Nun ging ich auf die Suche für den Hintergrund für die beiden Bläulinge. Und ich wurde auf dieser Homepage fündig: http://www.carrera4fun.de/


    Dort gibt es viele herunterladbare Modellbaubogen von Zubehör zur Deko von Fahrzeugen. Meine Wahl fiel auf das Diorama einer französischen Werkstatt, wie sie wohl um das Jahr 1980 existiert haben könnte. Dieses Diorama kann man genau hier herunterladen: http://www.carrera4fun.de/4_gebaeude/F-Werkstatt.htm


    Einige der Bogen stelle ich hier als Appetitanreger ein. Da die Dateien nicht vollständig sind hoffe ich sehr, dem Urheberrecht somit genüge getan zu haben.


       

    Hallo Kartonmodellfreunde,


    in diesem Baubericht hier Opel Kadett B Coupe; 1:25 habe ich euch über meine Erfahrungen beim Bau des „Opel Kadett“ in 1:25 berichtet. Wie ich in dem Bericht am Rande erwähnt habe, baute ich dieses Modell zweimal. Denn das erste Exemplar habe ich leider vermurkst! Nun war die Frage, was mit dem verhunzten Exemplar machen. Nachdem kurzfristig der Gedanke des „in – die Tonne – treten“ vorhanden war, besann ich mich jedoch und baute den Krüppel zur restaurierungsbedürftigen Rostlaube um. Die Scheiben wurden mit Schmirgelpapier verkratzt, mit einem Holzstab drückte ich Beulen in die Karosserie. Mit Aquarellfarbe wurde Rost dargestellt. Auf die Räder verzichtete ich und stellte das Fahrzeug auf Steinblöcke. Auch die Nummernschilder wurden wieder entfernt. Ich fand, so konnte ich dieses Mängelexemplar dann doch auf die Betrachter loslassen.


     

    Ein herzerfrischendes Moin Moin...


    Vielen Dank für die vielen Likes!

    HaJo, ich glaube, der Arbeitsaufwand einer Überarbeitung lohnt wohl nicht so wirklich. Da ist ein guter Konstrukteur wahrscheinlich mit einer Neukonstruktion doch schneller bei der Hand?


    Nun, schließlich verabschiedete ich mich von meinem Ursprungsplan. Gewiss werde ich dieses Modell auf Ausstellungen zeigen, jedoch werde ich es nicht wirklich interessierten Neueinsteigern ans Herz legen. Da gibt es wahrlich bessere Konstruktionen!


    Daraufhin gestaltete ich das Model in ein kleines Diorama. Aus meiner Restekiste fördere ich noch ein paar PREISER – Figuren in 1:50 hervor. Leider waren keine Polizeibeamten dabei. So muss man sich halt einfach einreden, das Boot sei auf einer Werftfahrt und werde von Zivilangestellten geprüft. Eine alte Holzplatte wurde mit Lackresten einer Sprühdose schön blau gemacht, und Wasserflächenimitatfolie von FALLER kam zwecks Wellendarstellung zum Einsatz.


    Nun ja, am Ende sah alles noch ganz gelungen aus. Auch wenn der ursprüngliche Grund zum Bau des Modells nicht mehr gegeben war.


    So, dass war es erst mal von meiner Seite.


    Axel


       

    Die Reling am Achterschiff habe ich dann anhand dieser Seitenansicht und der Markierungen auf dem Deck vermessen und aus Karton geschnitten. Soweit sah das Resultat ja recht propper aus. Auf weitere Verfeinerungen habe ich bewusst verzichtet, denn ich wollte das Modell so nahe wie möglich nur aus dem Bogen heraus bauen. Denn Betrachtern sollten nicht völlig falsche Vorstellungen mit Hoffnungen vermittelt werden. Allerdings habe ich mich dazu hinreißen lassen, die Flächen des kleinen Radarmastes auszuschneiden. Eigentlich war das wohl gar nicht vom Konstrukteur so angedacht. Und jetzt steht dieses filigrane Gebilde im Kontrast zu den anderen, plumperen Bauteilen. Irgendwie etwas dumm gelaufen.


       

    Bei den Aufbauten setzten sich dann die Ungenauigkeiten fort: teilweise waren Spalten zwischen Deck und Aufbauten, die sich zum Glück mit verdünntem Weißleim schließen ließen. Und es machte sich das Fehlen einer Bauanleitung bemerkbar. Auch hier gilt, der erfahrene Modellbauer würde diese Probleme mit Logik und Interpretation lösen. Doch was würde der Einsteiger machen, dessen erstes Kartonmodell dies womöglich ist? Mit der „try and error“ – Methode zu arbeiten ist sicherlich nicht die geeignete Weise, um unerfahrene Einsteiger an unser Hobby heranzuführen.


    Auch bei den weiteren Aufbauten arbeitete ich teils nach freier Interpretation. Lediglich die Seitenansicht auf dem Bogen gab eine gewisse Hilfestellung.


       

    Im nächsten Schritt kam dann die erste böse Überraschung: die Bordwände passten nicht an das Spantengerüst. Wer immer die Form der Bodenplatte entworfen hat, diese war einfach falsch. Nun, der erfahrene Modellbauer bemerkt diesen Fehler und kann rechtzeitig korrigieren. Doch wie ich oben schon schrieb, gedacht hatte ich daran dieses Modell Einsteigern nahezulegen. Da geriet mein Plan das erste Mal ins Wanken. Zum Glück sind die Bordwände auch etwas zu lang, man hat also an Bug und Heck Reserve zum Anpassen.


       

    Hallo Kartonmodellfreunde


    Nachdem ich hier Polizeiboot WSP 10 Free-Download der Polizei von NRW in 1/250 wieder auf den Modellbaubogen des „WSP 10“ aus Duisburg aufmerksam gemacht worden bin beschloss ich, dieses Modell als nächstes zu bauen. Als Wahlduisburger quasi sogar eine gewisse Pflicht. Ferner reifte in mir die Idee, wenn es nach dem Ende der leidigen Pandemiegeschichte dann auch wieder lokale Ausstellungen und Veranstaltungen geben sollte, dann wäre etwas Lokalkolorit doch auch recht nett. Dann könnte man interessierte Neueinsteiger auf diesen kostenlosen Download aufmerksam machen.


    Nun, soweit meine Theorie. Doch meine Meinung dazu sollte sich im Laufe dieses Baus völlig verändern…


    Ausgedruckt habe ich mir den Modellbaubogen in Originalgröße auf DIN A3 auf Karton von 220 g/m². Angegeben war er mit 1:50. Bei dem Spantengerüst war ich noch frohen Mutes. Die Bodenplatte und den Längsspant beließ ich in dieser Kartonstärke. Die Querspanten hingegen verstärke ich auf dünnem Graukarton so dass eine Dicke von ca. 0,3 mm erreicht wurde. So machte alles noch einen gut passenden Eindruck. Auch das Deck verstärke ich mit dem dünnen Graukarton.


       

    Hallo Kartonmodellbaufreunde,


    nach Klärung der rechtlichen Fragen sind auf der Homepage des AGK nunmehr auch die kleinen Rettungskreuzer wieder verfügbar. Hierzu in Auszügen das Schreiben der DGzRS:


    Sehr geehrter Herr Rathert,


    wir nehmen Bezug auf Ihr Schreiben vom 10. März 2021, mit dem Sie uns um die Genehmigung zur Verwendung unseres Logos auf Kartonmodellbauunterlagen bitten, die Sie zum Herunterladen im Internet bereitstellen möchten. Konkret geht es Ihnen um zwei Modellbaubögen vereinfachter Seenotrettungskreuzer, deren Design sich grob an unsere Rettungseinheiten anlehnt.


    Wir haben uns Ihre Modellbaubögen aufmerksam angesehen. Zu einem an unsere Rettungseinheiten angelehnten Modell – insoweit folgen wir Ihrer Argumentation – gehören das Hansekreuz und der SAR-Schriftzug. Mit der Verwendung des Hansekreuzes und des SAR-Schriftzugs (der in Ihrer Version ohnehin nicht dem Original entspricht – gleiches gilt für die Dienstflagge), sind wir am Modell selbst einverstanden.


    Gern folgen wir Ihrem Vorschlag, den Zusatz aufzunehmen „Mit freundlicher Genehmigung der DGzRS“. Wir bitten zusätzlich um Ergänzung dahingehend, dass es sich nicht um Modelle realer Rettungseinheiten handelt, da sich das Aussehen ja doch erheblich von unseren Fahrzeugen unterscheidet. Wir bitten um folgende Zusatzformulierung: „Dieses Modell hat kein reales Vorbild. Das vereinfachte Design ist angelehnt an die Rettungseinheiten der DGzRS.“

    Viele Grüße


    Axel


    Besonders interessant, in dem Museum gibt es auch eigene Modellbaubogen. Schon um 1986 wurden einfache Modelle für Kinder konzipiert. Ohne direkten Maßstab, zum Ausmalen. Leider wurden wohl nicht alle Modelle die sich hier in der mittleren Vitrinenebene zeigen wirklich realisiert. Verfügbar waren aktuell das Rathaus und Teile der Stadtmauer mit Türmen, wie in der untersten Vitrinenebene zu sehen.


    Noch steht auf der Homepage des Museums zwar kein offizieller Termin für das Ende der Ausstellung, doch die Museumsleiterin wollte bis Ende April die Kartonmodelle im Museum den Besuchern zugänglich machen.


    Viele Grüße


    Axel


     


     

    Es beschränkte sich auf Architektur aus handelsüblichen „Schreiber“ – Modellbaubogen. Nun ist die Qualität vielleicht für Expertenaugen nicht überbordend und man entdeckt überall kleine Schwächen, doch nach meiner persönlichen Meinung wird hier gerade dem Wiedereinsteiger suggeriert: schau an, so könnte ich es auch machen, diese Qualität traue ich mir auch bei aufwändigeren Projekten zu! Meiner persönlichen Ansicht nach hat solch eine Ausstellung nämlich auch nicht die Aufgabe, hochkritische Experten zu positiven Rezensionen in Fachkreisen zu veranlassen. Sondern dem eher unbeleckten Laien die Möglichkeiten unseres Hobbys zu suggerieren. Bliebe noch anzumerken, dass der Erbauer aller Modelle, Willy Kebben aus Attendorn, satte 90 Lenze jung ist!


     


     

    Hallo,


    nachdem die Möglichkeit dazu wieder bestand habe ich dann am vergangene Donnerstag flugs der Ausstellung einen Besuch abgestattet. Man war sehr erfreut, einen Besucher zu haben, der bewusst wegen der Sonderausstellung angereist war. Die Museumsleiterin spendierte mir dann sogar eine persönliche gut 45-minütige Führung durch das ganze Museum! Die Modelle waren sehr locker aufgebaut, gut beschriftet und mit Hintergrundinformationen versehen.


     


     


    Hallo Axel, hast du schon mal an Buchschutzfolie gedacht?

    Gruß

    Walter

    Hallo Walter,


    vielen Dank für den Tipp! Da werde ich mich mal informieren, möglicherweise etwas bestellen, und dann mal ausprobieren.



    Hallo Renee,


    danke für die Lorbeeren. Ja, du hast recht, an der Front hätte man noch etwas machen können. Aber es bleibt ja immer das Problem, wo fängt man an, wo hört man auf? Sonst findet man immer was neues und wird nie fertig...;)




    Moin Axel!

    Auch von mir herzlichen Glückwunsch zu Deinem schicken Fließheck hier! Ich mag ja bei den ollen Opeln den eher krawalligen Look, den der neue Mokka wieder aufgreift, aber "gediegen" steht dem kleinen hier auch sehr gut, Deine Mühe, ihn zu "zähmen", haben sich da wirklich gelohnt! Für weitere Verkleinerungen kann man dann ja auch Volkers Adventskalender 2020 zu Rate ziehen, vom 10. bis 12. waren da ja auch sehr hübsche Autos enthalten...

    Wie schätzt Du eigentlich die Qualität der Scans auf den MM-CDs ein? Ich liebäugele da auch mit der einen oder anderen Scheibe, aber ich arbeite lieber mit InkScape als GIMP und bin dann für scharfe Scans mit hoher dpi-Zahl als Ausgangsmaterial sehr dankbar...

    Viele Grüße

    Heiner

    Hallo Heiner,


    die Scans auf dem MM-CDs sind aus heutiger Sicht sehr dürftig. Der Opel Kadett war mit 270 dpi gescannt. Gerade noch ausreichend um in einem einfachen Bildbearbeitungsprogramm etwas mit den Farben zu spielen.


    Viele Grüße


    Axel

    Vor der Montage der Räder habe ich die Karosserie noch einmal lackiert. Hintergrund diesmal, ich wollte die eingefärbten Schnittkanten sichern und die Farbe fixieren, mit welcher ich Unregelmäßigen z.B. im Bereich der Windschutzscheibe korrigiert hatte. Zudem wollte ich einen leichten seidenmatten Effekt erzeugen, weil er nach meiner persönlichen Meinung besser zu diesem Modell passt.


    Ich möchte an dieser Stelle nicht verschweigen, dass ein erster Versuch voll danebenging und ich gezwungen war, die Karosserie noch einmal neu zu bauen. Der erste Versuch fand mit Lack von MOLOTOV statt. Was zuerst sehr hübsch aussah entwickelte sich zum Fiasko, die zwei Lacksorten, zuerst SCHMINCKE, dann MOLOTOV, hafteten nicht wirklich aneinander und der zuletzt aufgetragene Lack platzte wieder ab. Das ist halt der Unterschied, wenn man in Versuchen einfach nur einen planen Bogen lackiert und später in der Praxis stattdessen ein zu formendes Objekt. So kam im zweiten Versuch wieder MARABU zum Einsatz. Hier war das Ergebnis durchaus zufriedenstellend. Wenn man zuvor mit SCHMINCKE vorlackiert hat, unterbleibt auch jede Form des Ausblühens. Was ich allerdings noch etwas besser ausarbeiten muss, ist der Schutz der Verglasung. Wie ich vorher schrieb, habe ich die ausgeschnittenen Fensterflächen aufbewahrt. Ich klebte diese dann auf Maskierfolie wie sie im Airbrush geläufig ist. Das Gebilde wurde ausgeschnitten, die Schutzfolie der Maskierfolie entfernt und sorgfältig in die Scheibe wieder eingepasst. Kleiner Haken hierbei, das Gebilde aus Folie, Klebstoff und Karton wollte sich nicht überall wieder in die gewünschte Form bringen lassen. Besonders bei der gewölbten Windschutzscheibe wollte die Maskierfolie in der Nähe der Kanten nicht wie gewünscht haften. Als Folge davon drangen kleinste Sprühnebelmengen in die Spalten und legten sich auf die Fensterfolie. Nun, kein Beinbruch, aber ärgerlich. Und ein Grund wie gesagt, noch einmal darüber nachzudenken, wie die Technik noch verfeinert werden könnte.


    Worüber ich mir nun noch Gedanken machen muss, wie setzte ich dieses Fahrzeug in einem kleinen Diorama in Szene. Noch fehlt mir aber dazu die zündende Idee. Damit bin ich mit meinen Ausführungen am Ende und hoffe, der kleine blaue Flitzer gefällt hier der geneigten Leserschaft.


    Viele Grüße


    Axel


     


     


    Es fehlten also noch die Räder. Die vom Originalbogen wollte ich nicht nehmen. Ich suchte und wurde bei dem Modellbaubogen des „Borgward Isabella“ fündig, der inzwischen auf der Homepage vom „Arbeitskreis Geschichte des Kartonmodellbaus e.V.“ (AGK) kostenlos als Download zur Verfügung steht. Zumindest konnte ich daraus die Flanken und die Lauffläche entnehmen. Bezüglich der Radkappen ging die Suche aber noch weiter. Ich wurde dann wieder bei dem alten Werbebogen des „Opel Kadett B“ von 1965 fündig, der seinerzeit als Werbemodell bei OPEL erschienen war. Auf diesem Bogen sind diese Radkappen mit den Seitenflächen noch als Einheit dargestellt.


    Zuerst entstanden die Reifenflanken, dann klebte ich diese auf verstärken Karton. Die Seitenflächen der Räder des alten Werbebogens von 1965 eigneten sich dafür ideal. Durch die Ringe ließen sich die Achslöcher hervorragend zentrieren. Vorgesehen war nämlich auch, die Räder drehbar zu lagern, daher die Löcher für Radachsen aus Holz. Aus einem weiteren Ausdruck entnahm ich nur die Radkappen und klebte sie auf die Außenseite. Somit war das Führungsloch verborgen. Die stabilisierten Flanken wurden sodann stumpf in die Reifenlaufflächen eingesetzt. Diese musste ich übrigens noch einmal leicht vergrößert auf 103% ausdrucken, da sie etwas zu kurz konstruiert waren.


    Leider habe ich vergessen, Fotos von der Achsführung zu machen. Diese entstand aus gerollten Papierstreifen, welche dann in die kleinen quadratischen Kästchen eingesetzt wurden die auf den vorherigen Bildern zum Bau der Bodenplatte vorne und hinten zu sehen sind. In der Originalanleitung von 1972 war vorgesehen, sie mit Kartonstreifen zu füllen und dann die Räder mittels Stecknadeln zu befestigen. Interessante Methode.


     


     


    Die Inneneinrichtung passte perfekt in die Karosserie. Allerdings, perfekt passen bedeutete auch, da war kein Quäntchen Luft, Reserve oder Spiel! Ich war am Ziehen und am Drücken, und schließlich hatte ich alles stabil vereinigt. Nun folgten die Kleinteile, die dem Auto quasi das Gesicht gaben. Die Stoßstangen mit ihren Hörnern. Die Nummernschilder. Der Außenspiegel und die Türgriffe. Zusätzlich noch ein Auspuffrohr (Danke Ralf für den Hinweis in deinem Baubericht!) und ein Paar Scheibenwischer, entnommen dem alten Werbebogen des „Opel Kadett B“ von 1965.


    Und wer sich nun wundert, warum auf einigen Fotos dieser Kleinteile so seltsame Stippen zu sehen sind, dies hat mit der zweiten Lackschicht zu tun die ich zum Zeitpunkt der Fotos schon aufgetragen hatte. Total glücklich war ich mit dem Ergebnis auch nicht so wirklich, da gilt es noch weiter zu experimentieren. Dazu werde ich zum Schluss noch ein paar Worte verlieren.


     


     


    Und nun kam wieder ein Abschnitt, wo ich etwas herumexperimentiert habe. Das Fahrzeug hatte ja eine sehr schöne markante Wulst, einen regelrechten Knick, der sich auf die ganze Länge erstreckte. Nun fand ich einige Bilder von gebauten Modellen immer ein wenig merkwürdig, auch jenen im Originalbogen. Und war zu dem Schluss gekommen, dass es wohl dran lag, dass sich dieser Knick bei fertigen Modellen wieder durchbog. Auch bei meinem Modell wollte der Knick in der Mitte nicht in seiner Form bleiben. An Front und Heck wurde er in seine Form gezwungen. Nachdem ich zuerst mit einem dünnen Kartonstreifen experimentiert hatte, benutzte ich schließlich Federstahldraht von 2 mm Durchmesser. Dieser wurde passend abgelängt und auf der ganzen Linie von innen genau auf dem Knick eingeklebt.


    Die Innenverkleidung, entnommen einem anderen Modellbaubogen und umgefärbt, wurde auf ca. 0,8 mm Kartonstärke gebracht und von innen gegengeklebt. Der Federstahl passt genau in den Spalt dazwischen. Nun konnte sich nichts mehr eindrücken.


    Zur weiteren Stabilisierung klebte ich vorne und hinten je noch Finnpappe von 0,8 mm ein. Damit wollte ich verhindern, dass es irgendwann Dellen gibt. Und der Dachhimmel gefiel mir auch nicht so wirklich. Im Original war er nicht in der Farbe der Karosserie, außerdem sah man hier die Laschen. Also nahm ich etwas beigen Karton, schnitt ihn passend zu, und schon hatte ich einen passenden Dachhimmel. Und da ich schon einmal dabei war, spendierte ich dem Fahrzeug auch noch einen Innenspiegel. Übrigens: ein Accessoire, was gerne und oft bei Automodellbaubogen vergessen zu werden scheint.


     


     


    Die Windschutzscheibe bildete den Abschluss der Karosserie und war schwierig einzusetzen. Denn sowohl die Laschen an Motorhaube und Dach als auch die dünnen Stege der Windschutzscheibe waren nicht leicht zu einer stabilen Verbindung zu formen. Und alles wurde zum Schutz der Fensterfolie vor aggressiven Lösungsmitteln von Klebstoffen nur mit KITTIFIX geklebt! Wohl habe ich auch vorsichtig mit Aquarellstiften nachgearbeitet.


    Nun ja, wer genau hinschaut, kann es auch sehen…