Posts by Axel Huppers

    Hallo und Grüß Gott!


    Der erste Veranstaltungstag ist vorbei. Hier ein paar Impressionen, ohne Wertung und Anspruch auf Vollständigkeit.


    Leider waren die Besucherzahlen heute noch nicht zu hoch, so blieb viel Zeit für Fachsimpelei und somit auch für intensive Gespräche mit erfahrenen Kartonmodellbauern unter den Besuchern.


    Viele Grüße


    Axel


      


      


      

    Hallo Kartonmodellbaufreunde,


    nun schubse ich dieses Thema auch wieder nach oben.


    Ich möchte noch einmal auf die Aktionstage am 3. und 4.10.2020 im Museum aufmerksam machen. An diesen beiden Tagen werden je sechs Kartonmodellbauer aus den Reihen der Aussteller ihre Künste vorführen. Meine Wenigkeit wird auch zugegen sein, allerdings beschäftige ich mich dann mit Infomaterial und der Verteilung einfacher Modellbaubogen für Einsteiger. Und spiele den Beobachter und Analysten... :cool:


    Geplant ist auch, am 3.10. ein Preisausschreiben zu starten. Die sechs Preise in Form von Modellbaubogen habe ich zur Verfügung gestellt, sie stammen aus dem Nachlass von Thomas Reys, welcher vor zwei Jahren unerwartet verstarb. Welche Modellbaubogen es sind werde ich hier noch nicht verraten, sie werden laut Plan an den Tagen in einer Vitrine ausgelegt werden. Es sind jedenfalls hochwertige Sammelstücke dabei.


    Und bitte wundert euch nun nicht, das Museum hat es immer noch nicht geschafft, die erforderliche Ankündigung auf ihre eigene Homepage zu bringen. Genauso wie die Verlängerung der Ausstellung bis zum 22.12.2020 dort noch nicht thematisiert wurde. Es ist manchmal einfach nur ein Elend. ^^


    Viele Grüße


    Axel

    Servus!


    Oh ja, dieser Effekt ist mir leider viel zu gut vertraut. :cursing:


    Händlern kann man meiner Meinung nach eigentlich nicht die Schuld dafür geben. Besser dem Hersteller direkt die Problematik schildern.


    Vielleicht analysiert man dort dann mal die wirklichen Ursachen. Anstatt wie mir damals inhaltlich quasi mitzuteilen:

    Interessantes Problem, ihre Sprühdose hat es, das bestätigen wir Ihnen. Unsere Labor-Referenzproben aber nicht. Und wir haben keine Ahnung, warum. Sie bekommen eine Sprühdose als Ersatz...


    Viele Grüße


    Axel

    Hallo zusammen,

    ich habe einige Neuigkeiten bezüglich der Ausstellung: Da wäre einmal, sie wird aufgrund des Erfolges bis zum 22.12.2020 verlängert!

    Und dann: Am 3. und 4. Oktober 2020 finden zwei Aktionstage statt. Einige der Aussteller werden an diesen Tagen während der üblichen Öffnungszeiten vor Ort sein und Modellbau praktisch vorführen. Natürlich unter Einhaltung der Convid-19 - Schutzauflagen!

    Bitte wundert euch nicht, noch wurden die Daten auf der Homepage des Museums lwl.org/industriemuseum/stando…ausstellung/papierwelten/ diesbezüglich nicht geändert.

    Vielleicht wenigstens eine Gelegenheit, sich auf dem recht weitläufigen Museumsgelände doch endlich mal wieder zu treffen, zu klönen und Anregungen auszutauschen. Ein offizielles Modellbauertreffen können wir natürlich daraus nun nicht ableiten.

    Viele Grüße

    Axel

    Hallo Kartonmodellbaufreunde,

    ich schiebe die Info über diese Ausstellung noch einmal nach oben. Heute war ich im Museum und hatte ein längeres Gespräch mit der Museumsführung. Die Ausstellung wird sehr gut angenommen, und die erste Auflage des Modellbaubogens von dem Zechengebäude von 500 Exemplaren war nun nach sechs Wochen vollständig verteilt. Ich wurde jedoch Zeuge, wie just heute die nächste Auflage von nun 1000 Stück angeliefert wurde!

    Dazu möchte ich euch einen sehr gut geschriebenen Zeitungsartikel nicht vorenthalten:



    Viele Grüße

    Axel

    Hallo Renee,


    meines Wissens nach war Jürgen-Henry Schindowski dort. Nach der Rundmail von Cindy Kramer habe ich mir ihr telefoniert, und während des Telefonates hat sich Jürgen wohl gemeldet. Wir werden bestimmt noch von Cindy Kramer dazu etwas bekommen.


    So, wieder zum Schiffchen. Dank eines Mitgliedes aus den Reihen des AGK hat sich auch schon die Herkunft des Bogens klären lassen. Es handelt sich wohl um einen Modellbaubogen aus dem Hause "Julius Bagel", dazu hier:


    https://de.wikipedia.org/wiki/Julius_Bagel


    https://de.wikipedia.org/wiki/Julius_Bagel_junior


    https://www.kartonmodellbau.or…8-Verlag%20Julius%20Bagel


    Das würde sowohl die Bezeichnung "JBM" erklären, auch das System der Bogennummern mit Punkten taucht dort auf.


    Viele Grüße


    Axel

    Hallo Ulrich,

    ja dieses Modell hat eine sehr große Ähnlichkeit zu jenem von J.F. Schreiber. Daher kann man es wohl auch in die gleiche zeitliche Epoche einordnen. Selbst das Original-Bogenformat von J.F. Schreiber und der Maßstab sind sich ähnlich. Im Nachbarforum hat ein Modellbaukollege diesen Bogen verbaut:


    http://www.die-kartonmodellbau…ie-modelle-zu-den-heften/

    Interessant ist halt, der Schreiber-Bogen wird gemäß den Unterlagen im Schreiber-Museum in Esslingen auf das Jahr 1914 datiert. Siehe dazu Heft 2 vom "Arbeitskreis Geschichte des Kartonmodellbaus", Seite 64. Diese Korrektur der Daten im Vergleich zu Heft 1 gehen auf die seinerzeitigen Forschungen von Karl-Harro Reimers zurück. Nur schaffte man es seinerzeit bei Schreiber, sich auf zwei Bogen zu beschränken. Das hier vorliegende Modell brauchte die doppelte Bogenanzahl!

    Meine Mutmaßungen über den Erscheinungszeitraum resultieren daher, das der J.F. Schreiber-Bogen von nachgewiesen 1914 mit Frakturschrift entstand, während der hier vorliegende Bogen kurze Texte in Antiquaschrift enthält. Allerdings gibt es dazu keine klare Linie, siehe hier:


    de.wikipedia.org/wiki/Antiqua-Fraktur-Streit


    Viele Grüße


    Axel

    Die Endmontage der vorbereiteten Teile bereitete dann keine Probleme mehr. Bei den Türen zum Salon entschied ich mich dafür, sie leicht geöffnet darzustellen. Bei der Betrachtung des fertigen Modells kamen mir einige Ideen was man noch machen könnte. Bei solch einer Konstruktion könnte man auch seinen Spieltrieb ausleben. Schwimmen würde das Teil bei passender Behandlung sicher auch noch.


      


      


    Und so wühlte ich in der berühmt-berüchtigten Restekiste und förderte zwei Biegefiguren aus seligen Zeiten der Firma GRAUPNER zu Tage. Und da die beiden dargestellten Damen sich sehr schön auf dem fertigen Modell machten wurden sie angeheuert.


      


      


    Damit wäre das Modell fertig. Möglicherweise ergibt sich ja in nicht allzu ferner Zukunft die Gelegenheit, diesen Bogen via Download den Modellbauern zur Verfügung zu stellen. Wenn es dazu kommen sollte, werde ich es an dieser Stelle verlauten lassen.


    Viele Grüße


    Axel

    Und dann war es soweit, der Salon wurde eingesetzt und verklebt. Fast Maßarbeit, saß, passte, hatte kaum Luft und wackelte nicht. Allerdings reichte der Boden des Salons nicht bis auf die Höhe der Böden von Vor- und Achterschiff hinunter. Dort gab es jeweils einen kleinen Versatz. Aus Restematerial, dazu hatte ich mir auch den Bogen immerhin in weiser Vorahnung zweimal ausgedruckt, fertigte ich Übergänge an. Es sah dann fast aus wie gewollt, ich war sehr zufrieden. Verdünnter Weissleim wurde nun in alle Fugen und Ritzen gefüllt, und wenn notwendig die nun verschlossenen kleinen Spalten mit Aquarellfarbe retuschiert. Und wieder hieß es nun Geduld bewahren und das Gebilde trocknen lassen. Übrigens hatte ich auch inzwischen den Ständer gemäß Anleitung erstellt. Obwohl mir die Holzstäbe mit 20 mm Durchmesser vielleicht doch etwas zu wuchtig geraten waren. Etwas schmaler hätte es auch getan…


        


    In der Zwischenzeit habe ich dann das Dach mit dem Oberlicht und das Gedöns für den Unterwasserbereich vorbereitet. Als Welle benutzte ich einen Holzstab, ebenso Zahnstocher für Ruderkoker und Flaggenstock. Gewiss hätte man hier noch andere, hochwertig-edlere Materialien z.B. aus Messing verwenden können. Mir ging es aber auch darum, mit einfachsten Mitteln das Modell zu erstellen. Und natürlich hätte ich hier auch meinem Spieltrieb folgen und etliche Teile beweglich lagernd einbauen können. Aber auch darauf habe ich verzichtet. Ich glaube, der Einbau eines Gummimotors war damals durchaus auch noch eine Option. Allerdings wurde nirgendwo auf dem Bogen darauf hingewiesen.


      


    Irgendwie musste ich nun immer an die „Lausbubengeschichten“ von Ludwig Thoma denken, wo das Schiff „Preußen“ des vornehmen Knaben aus Berlin auf dem Teich in die Luft gesprengt worden war. Ja, man hat manchmal schon seltsame Assoziationen im Kopf!

    Nun kam der Salon an die Reihe, die Kajüte für die feinen Herrschaften. Zuerst einmal verstärkte ich die beiden Stirnseiten wieder mit Finnpappe, irgendwie logisch. Die Passgenauigkeit der jeweiligen beiden Fensterhälften ließ ein wenig zu wünschen übrig. Vor dem Einkleben der Fensterfolie musste ich daher beide Seiten sorgfältig aufeinander anpassen. Als Fensterfolie verwendete ich übrigens Folie von Overheadprojektoren, in diesem Falle mit einer Stärke von 0,08 mm. Dann schnitt ich die Längsseiten exakt auf die nötige Breite zu, damit sie später in den Rumpf eingesetzt werden konnten. Ich hatte Glück und musste nur schmale Streifen von etwa 0,5 mm abtrennen. Die Längsseiten wurden mit den Stirnseiten dann stumpf verklebt, dank der Verstärkung mit der Finnpappe gab es genug Auflagefläche.


      


    Anschließend setzte ich in der Nähe des Dachs eine zusätzliche Verstärkung in Form eines Streifens Finnpappe ein, damit das Teil sich nicht durchbiegen konnte. Die Sitzfläche und der Boden sind verständlicherweise ebenfalls massiv verstärkt. Und immer wieder machte ich zwischendurch Passproben, ob sich das Teil später gut in die vorbereitete Aufnahmestelle einfügen würde. Ich war zufrieden und konnte es kaum noch erwarten um den fast fertigen Salon einzusetzen. Aber erst einmal musste alles sorgfältig trocknen.


      

    Hallo


    Vielleicht hat der eine oder andere Modellbaufreund bei diesem Wetter Lust, die Sonderausstellung in Witten zu besuchen. Ich hätte da noch ein paar neue Links mit vielen schicken Bildern zum Appetit anregen:


    https://www.lwl.org/industriem…ausstellung/papierwelten/


    https://www.lwl.org/pressemitt…itteilung.php?urlID=50664


    https://www.kdwupper.de/ausstellung-papierwelten.html


    Viele Grüße


    Axel

    Uwe, dein Wunsch sei mir Befehl... :rolleyes:


    Im nächsten Schritt wurden dann die Teile der Back erstellt. Wie auf den Bildern zu erkennen ist, arbeitete ich viel mit Verstärkungen aus Finnpappe. Daher wurden manche Klebelaschen überflüssig, an anderen Stellen habe ich solche wiederum hinzugefügt. Mein Vertrauen in die Passgenauigkeit dieser alten Konstruktion war nur bedingt gegeben. Daher wählte ich bei der Verarbeitungsreihenfolge die Teile so, dass immer noch wieder angepasst und nachgebessert werden konnte.


      


    Besonders das gewölbte Vorschiff war nicht ohne, etliche Ungenauigkeiten mussten behutsam durch ziehen, drücken, anpassen und letztendlich etwas Aquarellfarbe ausgeglichen werden. Die Bullaugen im Vorschiff sollten ausgeschnitten und mit dunkler Folie hinter klebt werden. Ich ging jedoch so vor: schwarzes Tonpapier, überzogen mit Klebeband von TESA, was schön spiegelt, und von innen gegengeklebt. Sah doch ganz gut aus! Der Schornstein wurde von innen geschwärzt. Man könnte sich den Spaß machen und innen eine Vorrichtung zur Aufnahme einer kleinen Räucherkerze einbauen. Dann könnte das Schiffchen auf Ausstellungen wohlriechend "dampfen".


      


    Es folgte dann die Sitzgruppe im Achterschiff. Auch hier sieht man überall Verstärkungen aus Finnpappe. Auch diese Baugruppe musste behutsam eingepasst werden. Meine größte Sorge war, würde später noch die Kajüte hineinpassen? Wenn es zu knapp werden sollte konnte ich später bei der Kajüte noch etwas wegschneiden. Bei zu viel Luft und Spalten hätte ich jedoch ziemlich belämmert dreingeschaut. In mir wuchs die Anspannung.


      

    Nun habe ich natürlich nicht den Originalbogen verbaut, sondern ging in ein Fachgeschäft in Duisburg welches über einen großformatigen Trommelscanner verfügte, und ließ mir den Bogen einscannen. Ausdrucken konnte ich ihn dann allerdings noch auf meinen heimischen Tintenstrahldrucker auf Karton von 220 g/m². Ich lackierte die Ausdrucke seinerzeit noch gründlich mit MARABU UV-Matt, dies war zu der Zeit als dieser Lack noch nicht die Probleme mit Ausblühungen verursachte. Zwischen dem Ausdruck / Lackierarbeiten und dem Baubeginn lagen nun gute drei Jahre.


    Auf dem Bogen verteilt fanden sich noch Hinweise, wie Teile verarbeitet werden sollten. So sollte das Deck verstärkt werden. Ich ging daher folgendermaßen vor: ein Ausdruck wurde minimal verkleinert und auf Finnpappe von 0,8 mm Dicke geklebt. Ein zweiter Ausdruck, nun in Originalgröße, wurde wie vorgesehen mit den Laschen belassen und dann auf dann auf das verstärkte Deck geklebt. Somit war eine stabile Basis für den weiteren Aufbau gegeben.


      


    Im nächsten Abschnitt konnte ich dann die Bordwände an dem stabilen Deck befestigen. Das Modell verfügte über keinerlei Spanten. Der Unterwasserrumpf wurde daher dann einfach nur sorgfältig an den Überwasser-Bordwänden verklebt und erhielt seine Stabilität rein durch seine Form. Allerdings wurde der Rumpf keineswegs so schnittig-elegant wie auf der Zeichnung. Eher ein wenig Plump, er erinnerte mich immer an einen Buckelwal beim Rückenschwimmen. Drei Öffnungen sollten in den Rumpf geschnitten bzw. gebohrt werden: Ein Loch für die Welle, ein Schlitz für die Wellenhose und noch wieder ein kleines Löchlein für den Ruderkoker.


    Scheinbar war seinerzeit wohl daran gedacht worden, dort bewegliche Teile aus anderen Materialien einzusetzen. Dieser Aspekt und die etwas merkwürdige Form des Unterwasserrumpfes ließen mich darauf schließen, dieser Modellbaubogen war als preiswerte Alternative zu dem seinerzeitigen hochpreisigen Blechspielzeugen angedacht. Eine interessante Betrachtungsweise!


      


      


    Auch Teile des Ständers habe ich in dieser Bauphase erstellt.



    Jetzt erst mal eine kleine Pause.

    Hallo Freunde der klebenden Zunft


    Nachdem ich mich in den letzten Wochen eher mit der Theorie als mit der Praxis beschäftigt habe (ich sage nur: Sprühdosen / Ausstellung Witten) möchte ich doch auch gerne wieder einmal mit einem Baubericht aufwarten.


    Vor einigen Jahren wurde mir ein Modellbaubogen unter dem Namen „Seetüchtige Motor-Kreuzeryacht“ angeboten. Der Modellbaubogen war älteren Datums und interessierte mich daher sehr. Bis heute ist es mir aber nicht gelungen, die Herkunft dieses Modellbaubogens einwandfrei zu klären. Vielleicht hat jemand aus dem Kreis der Leserschaft hier eine Idee?


    Es handelt sich um vier Modellbaubogen im Format 44,5 x 35,6, auf diesen Bogen ist die Bezeichnung „M. 142. Seetüchtige Motor-Kreuzeryacht mit Inneneinrichtung“ angegeben. Es gibt keine Bauanleitung, lediglich eine perspektivische Zeichnung, die das Modell sehr gefällig und schnittig-elegant darstellt. Dort befindet sich auch die Bezeichnung „JBM“, eingerahmt von dem Schriftzug „Deutsches Erzeugnis“. Zuerst mutmaßte ich den Verlag RAPI hinter dem Bogen, doch dieser Verlag verwendete eine Bezeichnung ohne Punkte hinter dem „M“ und der jeweiligen Zahl. Der Verlag J.F. Schreiber scheidet ebenfalls aus. Was könnte also noch in Frage kommen? Zeitlich müsste dieser Modellbaubogen nach meiner persönlichen Meinung etwa zwischen 1930 und 1940 entstanden sein.



    Auch eine Maßstabsangabe fehlt, errechnet habe ich an Hand der Türgrösse ca. 1:20.


    Hier erst einmal die Modellbaubogen in sehr schwacher Auflösung:


      


      

    Servus Woody,


    stimmt, da habe ich mich total falsch ausgedrückt. Natürlich sind die in der ersten Wertung beurteilten SCHMINCKE genauso zum Lackieren eines schon gebauten Modells geeignet.


    Nur die Lacke der unteren Bewertung sollten erst nach dem Bau aufgetragen werden, da sie gegenüber Klebstoffen anfällig sind und dabei teilweise hässliche Flecken bilden.


    Viele Grüße


    Axel

    Ein freundliches Hallo an alle Künstler der Schneidmatte!


    Wie versprochen hier nun ein paar abschließende Worte und eine persönliche Wertung. Vorweg möchte ich jedoch noch ein nicht ganz unwesentliches Thema aufgreifen: was erwartet der betreffende Modellbauer von einem Lack / Fixativ / Firnis, wenn er es auf einem Modellbaubogen aufträgt? So mancher Modellbaufreund nannte mir seinen Favoriten, der dann aber meinen Tests kläglich versagte. Nun erwarte ich persönlich folgendes:

    • Es soll sich ein Schutzfilm bilden, der wenn möglich noch zu erfühlen, jedoch nicht zu sehen sein soll.
    • Der Schutzfilm soll beständig sein gegen lösemittelhaltige Klebstoffe, gegen Feuchtigkeit und den damit verbundenen Abrieb. Der Bogen muss im Test eine mechanische Belastung durch kräftiges Reiben mit einem feuchten Tuch unbeschadet überstehen.
    • Die Baubarkeit des Bogens soll so gut wie nicht beeinträchtigt werden, Klebstoffe sollen noch ihre Wirkung entfalten, Aquarellstifte für die Schnittkanten ebenfalls noch haften.

    Wenn mir nun freudig mitgeteilt wird, das die Sprühdose XYZ hervorragend sei und ich jedoch damit nicht zufrieden bin so liegt es daran, dass diese Sprühdose eben diese Kriterien nicht erfüllt. Und wenn der Betreffende erfreut ist, wie leicht sich die Sprühdose z.B. eines Fixativs verarbeiten lässt und dass es keine Spuren, Flecken oder Ausblühungen gibt, so bleibt natürlich auch die Frage, ob ein eventuell gewünschter Schutz überhaupt gegeben wird.


    So, nun zur Wertung aus meiner rein persönlichen Sicht:

    • 1.Platz: SCHMINCKE Universal Firnis mit der Nummer 50594
    • 2.Platz: SCHMINCKE Aquarell Fixative mit der Nummer 50403
    • 3.Platz: HAHNEMÜHLE Protective Spray in Kombination mit MARABU UV Matt

    Wer seine Modelle nach dem Zusammenbau einfach nur noch mal mit einer Lackschicht versehen möchte, dem empfehle ich:

    • 1.Platz: LUKAS Sprühfilm Matt
    • 2.Platz: MOLOTOW UV Farnish Matt

    So, das war es dann erst mal von meiner Seite. Die oben gelisteten Sprühmedien müssen dann in den nächsten Monaten (Jahren?) noch beweisen, dass sie auch bei der praktischen Verarbeitung eines Modellbaubogens langfristig keinerlei störende Eigenschaften entwickeln. Denn abgerechnet wird zum Schluss…


    Viele Grüße


    Axel (der schon von Sprühdosen träumt…)

    Als vorerst letztes Produkt, hier an dieser Stelle, nun die Nr. 25: DUPLI COLOR „Zapon Spray“. Leider konnte ich mich für dieses Produkt auch nicht begeistern. Nun ist „Zapon“ auch wieder etwas ganz Spezielles, bei wikipedia gibt es dazu sogar einen eigenen Eintrag:


    https://de.wikipedia.org/wiki/Zaponlack


    „Zapon“ gibt es von vielen Herstellern, und nun diese auch noch alle zu erproben, dazu fehlt mir im Moment nun doch die Motivation. Und wahrscheinlich gibt es dabei auch noch große Unterschiede in der Qualität und in der Anwendungsfreundlichkeit. Das hier Vorgestellte von DUPLI COLOR konnte mich aus folgenden Gründen nicht überzeugen: die erste Lage verschwand völlig im Karton, dieser blieb empfindlich gegen die üblichen Belastungstests mit diversen Klebstoffen. Die zweite Sprühlage zog nur teilweise ein, und es entstanden Flecken. Und die dritte Lage produzierte einen dermaßen stabilen Film, dass nun der Bogen bei der Verarbeitung viel Widerstand leisten würde. Vorstellen könnte ich mir diesen Lack, wenn man final eine sehr feste Oberfläche mit deutlichem Glanzeffekt haben möchte, z. B. bei einem Automodell im großen Maßstab mit Hochglanzkarosserie. Oder aber man legt nur Wert auf einen geringen Schutz in erster Linie gegen UV-Strahlung, dann reicht es natürlich nur eine Lage aufzusprühen.


        


    Damit werde ich hier die Testreihe erst einmal unterbrechen. In den nächsten Tagen werde ich mir erlauben, noch einmal eine persönliche abschließende und zusammenfassende Wertung an Hand der gemachten Erfahrungen hier einzustellen. Vielleicht werde ich die Testreihe später noch einmal fortsetzen, Produkte von Firmen gibt es ja noch satt und genug.


    Aber jetzt geht mir doch die Lust aus…


    Viele Grüße


    Axel

    Die Nr. 24, MOLOTOV „UV-Varnish matt“, überraschte dann wieder angenehm. Zuerst einmal war der Druck in der Dose nicht so hoch, als dass Bogen oder Teile davon hätten wegfliegen können. Dazu war diese Dose mit einem besonders raffinierten Sprühknopf ausgestattet: Der austretende Strahl wurde zu einer regelrecht flachen Sprühnebelwand geformt. Dadurch gibt es auch nur eine Bewegung, wie man sprühen kann, von rechts nach links oder umgekehrt. Ein Sprühen von oben nach unten oder wildes herumnebeln werden dadurch verhindert, der Benutzer wird sozusagen geradezu genötigt, die optimale Sprühhaltung einzunehmen. Sehr gelungen! Der Trocknungsprozess fand sehr schnell statt, und die Geruchsentwicklung war erträglich gering.


    Bei den ersten Durchgängen bekam ich dann jedoch einen Schrecken! Enorme Ausblühungen! Doch nach dem zweiten Sprühdurchgang verschwanden diese Ausblühungen sowohl auf dem Tintenstrahler- als auch dem Offsetdruck wieder vollständig. Sowohl bei den Offsetdrucken als auch den Tintenstrahlerausdrucken wurde nichts angelöst, und es bildete sich eine feine, jedoch auch zu sehende und natürlich zu erfühlende Oberfläche. Dieses Material entspricht am ehesten noch dem alten MARABU „UV-Lack Matt“, wie ich ihn von vor einigen Jahren her kannte.


    Der Belastungstest brachte dann jedoch eine Enttäuschung: Feuchtigkeit und wasserbasierende Klebstoffe ließen sich leicht entfernen und hinterließen keine Spuren. Doch UHU "Kraft" und UHU "Flinke Flasche" zerstörten die Oberfläche und hinterließen hässliche Flecken.


    Fazit: Als Abschlusslackierung für denjenigen Modellbauer geeignet, der sein Modell nicht vor dem Zusammenbau sondern erst nach der Fertigstellung lackieren möchte und die wahre Alternative zu dem MARABU UV-Matt.


      


      

    Weiter geht´s mit Sprühdose Nr. 23, im Fazit auch ein Irrläufer. Von der Firma GOLDEN ARTISTS COLORS „Matt Archival Firnis“. Die ersten Versuche auf den Offsetdrucken sahen noch ganz vielversprechend aus. Doch bei dem Bogen mit dem blauen Bugattirumpf, meinem Tintenstrahlstandarttestbogen, offenbarte sich dann der unangenehme Effekt: es kam zu Ausblühungen über die gesamte Fläche des Bogens. Dazu stank dieses Material erbärmlich, und die Trockenzeit war sehr lang. Und ein letztes Manko war der hohe Druck, unter welchem der Sprühstrahl austrat. Was zu klein und zu leicht ist, wird davongeblasen! Daher leider nicht als brauchbar eingestuft.


      


      

    Quote

    Meine Güte, Axel, bei Dir zuhause muss es ja inzwischen fast wie in einem Malergeschäft aussehen!

    Klasse, welche Arbeit Du Dir machst, von der wir gegebenenfalls alle profitieren können.

    Hallo Helmut,


    stimmt, ich schwimme geradezu in Sprühdosen. Allerdings wird es auch Zeit, zu einem finalen Resultat zu kommen. Ich selber habe durch diese ganzen Experimente jetzt folgendes gelernt: Da sind die "Fixative", die für unsere Zwecke kaum etwas taugen. Marco Scheloske hat es in seinem Beitrag ja so schön beschrieben:

    Quote

    Ein Fixativ kann nicht wie gewünscht funktionieren. Ein Fixativ ist dazu gedacht, ein trocken aufgebrachtes Pigment, wie z.B. bei Bleistiftzeichnungen, trockenen Aquarellstiftzeichnungen, Pastellkreidezeichnungen etc., anzufeuchten und leicht anzulösen, so dass es in den Maluntergrund einziehen kann und nicht nur auf dessen Oberfläche liegt. Nach dem Wegschlagen in den Untergrund (im Gegensatz zu Lack SOLL ein Fixativ in den Untergrund möglichst komplett einziehen) haftet es besser und ist dadurch abriebfester.

    Dazu gibt es auch einen Beitrag bei wikipedia:


    https://de.wikipedia.org/wiki/Fixativ


    Und dann sind da allerdings noch die "Firnisse", sie arbeiten wohl nach einem ganz anderen Prinzip. Und hier haben sich einige Kandidaten gefunden, die gar nicht so schlechte Resultate brachten.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Firnis


    Vielleicht werde ich diese Testreihe irgendwann noch einmal um diverse Firnis-Sprühdosen erweitern. Im Moment jedoch schwindet deutlich meine Lust dazu... ^^

    Hallo!


    Die nächsten Testkandidaten waren:

    • 20. SENNELIER Latour
    • 21. LASCAUX Fixative
    • 22. SENNELIER D´Artigny

    Und leider mit leichten Varianten immer die gleichen Probleme: die ersten Schichten wurden vollständig absorbiert, erzeugten jedoch keinen festen Film und keine stabile Oberfläche. Erst nach viel und dauerhaften Sprühen entstand ein leicht fleckiger Lackfilm, der jedoch den Karton wellte und dennoch feuchtigkeitsempfindlich blieb. Rieb ich dann gründlich über die feuchte Stelle, löste sich die Farbe sowohl bei den Offset- als auch den Tintenstrahlerausdrucken wieder ab.


      





    Also, es ist schon fast so, wie Marco es in einem Beitrag weiter oben beschrieb: Fixative sind für unsere Zwecke grundsätzlich wohl eher nicht geeignet. Oder nur als Basis, um mit einer zweiten wirklichen Lackdose noch einmal nachzuarbeiten.


    Schade!


    Frohe Pfingsten.


    Axel

    Weiter mit Sprühdose Nr. 18, von der Firma TALES „Konzentriertes Fixativ 064“. Und direkt im Anschluss Nr. 19 von der Firma DELACROIX „Fixative“. Leider zeigte beide Fixative die Reaktionen, die schon öfter zuvor bei anderen Produkten aufgetreten waren: die ersten Schichten wurden vollständig absorbiert, erzeugten jedoch keinen festen Film und keine stabile Oberfläche. Erst nach viel und dauerhaften Sprühen entstand ein Lackfilm, der jedoch den Karton wellte und dennoch feuchtigkeitsempfindlich blieb. Leider also beide ungeeignet.



      


      

    Die nächste Sprühdose, somit Testkandidat Nr. 17: MARABU „Fixativ“. Nach den starken Geruchsbelästigungen der zuvor getesteten Sprühdosen fast eine Wohltat. Leider jedoch ohne beeindruckende Ergebnisse. Es dauerte viele intensive Sprühgänge, bis sich mal eine gewisse Sättigung von Karton einstellte. Dabei entstand dann leider auch eine deutliche Wellung des Modellbaubogens und die Oberfläche wurde mit einem leicht glänzenden Film überzogen. Zur Imitation eines Hochglanzlackes vielleicht noch bedingt geeignet. Ein weiteres Manko war auch der sehr hohe Verbrauch: um einen A4-Modellbaubogen sättigend zu behandeln verbrauchte ich mehr als die Hälfte eine Dose.


      

    Weiter geht’s bei „Sprüh mal mit“, wir kommen nun zum nächsten Schritt…


    Nun habe ich drei Sprühdosen von der Firma „Schmincke“ in rascher Reihenfolge unter die Lupe genommen. Es handelte sich um;

    • Schmincke Matt Firnis mit der Endnummer 584
    • Schmincke Neutral Film mit der Endnummer 410
    • Schmincke Universal Firnis mit der Endnummer 594

    Alle diese Sprühdosen brachten ein überraschend gutes Ergebnis. Sie waren leicht zu handhaben, hatten keinen zu hohen Druck und selbst wenn man wenig zimperlich in kurzen Abständen eine große Menge auftrug wurde alles aufgenommen und die Oberfläche blieb matt. Wohl zeigte sich bei „Schmincke Matt Firnis 584“ und „Schmincke Neutral 410“ dann der Effekt, das dünner Karton begann, transparent zu werden. Doch es entstanden keine Flecken oder Ausblühungen.


    Am besten aus diesem Trio schnitt „Schmincke Universal Firnis 594“ ab. Es entstand eine optisch nicht zu erkennende, aber noch zu erfühlende Lackoberfläche. Der Karton blieb geschmeidig, nichts wellte sich und es entstanden keine Ausblühungen oder Flecken. Auch wurde recht dünner Karton nicht etwas transparenter wie bei den beiden anderen Sorten. Also eigentlich das fast perfekte Resultat. Die so behandelten Bogen waren resistent, Klebstoffe ließen sich wieder entfernen, Aquarellstifte wieder abwischen. Ich konnte bequem mit einem feuchten Tuch über die Bogen wischen, kein Abrieb trübte mehr das Bild. Wohl ist bei der Verarbeitung darauf zu achten, dass in den Sprühdurchgängen nicht zu viel mit einem Schlag aufgetragen wird. Dann weicht der Karton nämlich vollständig durch und es kann zur Folge haben, dass er sich beim Trockenen mit dem ebenfalls benetzten Untergrund verklebt.


    Doch wo Licht ist, ist leider auch Schatten. Und in diesen Fällen die Geruchsbelastung und die lange Trockenzeit. Es dauerte leider bis zu fünf Stunden (!), ehe die Lackschichten vollständig aufgetrocknet waren. Und leider stanken alle drei Lacke erbärmlich. Durch die lange Trockenzeit war auch die Geruchsbelastung dementsprechend lang. Nun stand mir zum Glück für die Lackierarbeiten eine verwaiste Autolackierhalle zur Verfügung. Ich stelle es mir persönlich jedoch ausgesprochen schwierig vor, mit diesen Sprühdosen in einem Mehrfamilienhaus im Keller zu arbeiten. Anschließend hätte man in der Nachbarschaft sicherlich viele Freunde…


    Fazit: „Schmincke Universal Firnis“ mit der Endnummer 594 hat bislang von allen getesteten Dosen das beste Ergebnis geliefert.


      


      


      

    Läßt sich nach der Behandlung der Bogen noch mit was anderem als Lösungsmittelkleber kleben?

    Hallo,


    im Grunde kann weiterhin mit allen bekannten Klebstoffen gearbeitet werden. Allerdings bleibt die Festigkeit dabei etwas auf der Strecke, da nun die Klebstoffe nicht mehr wie gewohnt in die Poren des Kartons einziehen können. Somit erreicht man nur noch oberflächliche Verbindungen. Da Kartonmodelle eigentlich aber keinen großen Belastungen ausgesetzt werden sollten meiner persönlichen Meinung nach verschmerzbar.


    Man könnte dies sogar als Vorteil deuten: Hat man sich geirrt, können geklebte Verbindungen leichter wieder gelöst werden, und die gedruckten Oberflächen werden beim Lösen nicht so sehr in Mitleidenschaft gezogen.


    Wer jedoch stabile Verbindungen wie aus dem Holzmodellbau mit Leim anstrebt sollte seine Modellbaubogen vor dem Bau besser nicht lackieren.

    Hallo Andreas,


    für deine Vorgehensweise ist dieser Lack ideal. Und es stimmt, die Farben werden etwas brillanter und kräftiger. Ein sehr angenehmer Effekt! Wer sein fertiges Modell einfach nur leicht schützen möchte ist mit dem "Sprühfilm" von LUKAS sicher sehr gut bedient.


    Mein Ziel ist es jedoch, vor dem Bau auf dem Modellbaubogen eine Oberfläche zu erzeugen die den Bogen resistent macht gegen Feuchtigkeit, Schmutz, diverse Klebstoffe und ausgerutsche Aquarellfarbe. Dazu soll der Bogen dann jedoch eine Oberfläche behalten, die eine fast normale Verarbeitung wie bei einem unbehandelten Bogen möglicht macht. Man soll die Lackschicht fühlen, jedoch nicht sehen können.


    Gewissermaßen eine eierlegende Wollmilchsau. Doch es scheint, dieser Spagat ist nicht unmöglich. Die gerade von mir in die Mangel genommenen weiteren Sprühdosen von "Schmincke" versprechen in eine gute Richtung zu gehen. Und ich hoffe, in nicht zu ferner Zukunft dazu hier etwas schreiben zu können.


    Viele Grüße


    Axel

    Und weiter geht es hier mit Nr. 13, dem „Sprühfilm“ aus dem Hause LUKAS. Das Ergebnis überzeugte auch nicht so recht. Zwar bildete sich nach drei intensiven Sprühgängen eine resistente Oberfläche, beständig gegen Klebstoffe, Feuchtigkeit und Farben, doch war diese sehr rau. Insgesamt erzielte ich dreimal diesen Effekt sowohl auf Offset- als auch Tintenstrahlerausdrucken. Erklären konnte ich mir dieses Phänomen der rauen Oberfläche nicht. Möglicherweise hätten weitere Sprühdurchgänge wieder eine glatte Oberfläche erzeugt. Dann wäre jedoch wahrscheinlich eine solch dicke Lackschicht entstanden, dass die Verarbeitung des Kartonbogens unmöglich geworden wäre. Theoretisch denkbar wäre, zuerst nur mit den wenigen Sprühdurchgängen zu arbeiten, das Modell dann zu bauen, und anschließend das fertig gebaute Modell noch so lange zu lackieren, bis wieder eine glatte Oberfläche entstanden sein könnte. Diesen Test werde ich mir aber hier ersparen. Für mich persönlich ist „Sprühfilm“ von LUKAS kein optimales Produkt.



      

    Hallo,


    nachdem Jürgen Henry den Bilderreigen schon mit vielen Detailfotos von Modellen eröffnet hat möchte ich nun nur noch einige wenige Fotos beisteuern, die einen Überblick über die Ausstellungsräume geben.


    schnecke: Uwe, wie viele Leute in die Räume dürfen kann ich nicht sagen. Es ist eine Einbahnstraße eingerichtet worden, so dass die Besucher sich nicht zu oft entgegengekommen sollten. Innerhalb der Räume besteht Maskenpflicht. Dazu die üblichen Abstandsregeln.


    Viele Grüße


    Axel


      

    Da ich aber nun mal die weiteren Sprühdosen gekauft habe gehen die Experimente auch erst mal weiter. Auch wenn ich schon jetzt eine sehr brauchbare Lösung gefunden zu haben glaube. Die Testkandidaten Nr. 11 und 12 waren Fixative von „Gerstaecker“ und „Caran D’Ache“. Beide beeindruckten mich nicht wirklich, sondern zeigten die üblichen Verhaltensweisen: Trug man sie zu dick auf, lösten sie die Offsetdrucke an, und selbst nach drei Sprühlagen blieb die Oberfläche empfindlich gegen Feuchtigkeit und dementsprechende Klebstoffe. Also keine besonders positiven Effekte.


      


      


    Hallo,


    dann möchte ich meine Ausführungen hier mal fortsetzen. Wie weiter oben erwähnt wollte ich mit dem „Schmincke Aquarell – Fixativ“ mit der Endnummer 403 noch weitere Versuche machen. Wie schon ausgeführt, wurde der Offsetdruck auf recht dünnem Papier schön versiegelt und war resistent. Der Tintenstrahlerdruck bedurfte allerdings zwei Sprühlagen mehr, vermutlich, weil der Karton dicker war. Danach war auch er versiegelt und resistent gegen Klebstoffe, Wasser und Aquarellstifte. Allerdings gefiel mir die Oberfläche nun nicht so recht, es waren leichte Unregelmäßigkeiten zu erkennen. Als sei der Lack ungleichmäßig verteilt worden. Und dann kam ich auf die Idee und zog noch einmal eine Schicht „Marabu UV Schutz Matt“ über. Das Ergebnis hat mich begeistert: Es entstand eine absolut matte, sämtliche Unschönheiten ausgleichende Schicht, die nur erfühlt, jedoch nicht gesehen werden konnte. Mein Fazit: bei einem der nächsten Bauten werde ich mal versuchen, mit dieser Konstellation praktisch zu arbeiten.

    Hallo!

    Gestern war ich noch einmal im Museum und habe mir den Aufbau der Ausstellung angeschaut. Es nimmt Formen an! Aller Voraussicht nach werde ich am Sonntag Vormittag im Museum vor Ort sein um direkt Bilder zu erstellen.

    Inzwischen gibt es auch Infomaterial und Poster. Leider waren die Flyer schon entworfen, als die Corona - Pandemie begann, über uns hinweg zu ziehen. Die dort gelisteten Termine sind also bis zum 30.6. ohnehin erst mal hinfällig, und danach muss man schauen.

    Viele Grüße

    Axel



      

    Guten Morgen


    Auf dem "Sammelfoto" sind nur jene Sprühdosen, die ich noch nicht verwendet habe, also ungenutzt in der Warteschlange harren.


    Demnach ist "Schmincke" Nr 403 nicht dabei, da im vorherigen Beitrag schon teilweise erprobt und separat abgebildet. ;)


    Viele Grüße


    Axel