Posts by Axel Huppers

    Hallo Kartonmodellbaufreunde!


    Die „ZAMMA“ 2023 ist nicht mehr fern, und daher ist es an der Zeit, auf diese Veranstaltung aufmerksam zu machen. Am 14. und 15. Januar 2023 findet sie wie stets in den Jahren vor der Pandemie im Freizeithaus des Revierparks Vonderort in Oberhausen statt. Endlich wieder, nach einigen Jahren der Unterbrechung!


    Einen guten Bericht über die "ZAMMA" 2020 kann man hier sehen:



    Die Teilnahme an dieser Veranstaltung steht jedem interessierten Kartonmodellbauer offen. Wer sich beteiligen möchte, möge sich bitte bei Dieter Matysik in Oberhausen unter matysik-oberhausen@t-online.de oder auch unter 0208/845000 melden.


    Ich freue mich schon sehr auf diese Veranstaltung, die damit verbundenen Fachgespräche und auf zwei Tage geselliges Beisammensein. Nachdem ich selber auch 2020 aus gesundheitlichen Gründen aussetzen musste, freue ich mich nun umso mehr!


    So, jetzt noch ein paar Bildchen:


        


    Viele Grüße


    Axel

    Mahlzeit!


    Nach einiger Zeit des Grübelns habe ich nun eine Lösung für die Figurenbestückung gefunden. Die von Katharina vorgeschlagenen Figuren gefielen mir doch nicht so wirklich. Es gibt wohl passende Figuren von japanischen Figuren in 1:32 als Resinbausatz, doch innerlich reifte in mir die Überzeugung, ich möchte ein entmilitarisiertes Diorama haben.


    Also suchte ich im zivilen Segment bei PREISER und wurde dort in 1:32 fündig:


          


    Die Idee:


    Auf Hawaii ist eine "Kate" als Monument auf einem alten Rollfeld aufgestellt worden. Damit das Exponat nicht beschädigt wird, wurde ein Infoschild in Englisch und Japanisch aufgestellt. Eine Gruppe westlicher Rucksacktouristen auf Wanderung hat das Denkmal erreicht und diskutiert und spekuliert über die Hintergründe. Nebenbei geht es um die Frage, welcher Weg denn nun genommen werden könnte.


    Ich hoffe, es gefällt.


    Viele Grüße


    Axel

    Zum Finale noch ein paar Bilder auf der schon erwähnten Grundplatte. Für mich leider noch sehr unbefriedigend, denn ohne Figuren wirkt die Szene doch sehr langweilig und geradezu gespenstisch.


    Vielleicht kann mir einer der Leser hier noch einen Tipp geben, wie ich an passende Figuren japanischer Piloten in 1:32 oder 1:33 komme? Ich bin für jeden Rat dankbar.


    Viele Grüße


    Axel


        


        

    Aber schließlich war es geschafft.


    Komme ich noch einmal zurück auf meinen ersten Beitrag, ich zitiere mich selber: „Kurz gesagt, mit dem hier vorgestellten Modell möchte ich euch vor Augen führen, was für Konstruktionen vor 30 Jahren auf die Modellbauer losgelassen worden ist…“


    Die Modellbauer mussten vor 30 Jahren bedeutend mehr improvisieren, wollten sie ein Modell aus einem der polnischen Verlage auf ein Niveau bringen, dass dem Denken der westdeutschen Modellbauer damals entsprach. Man wurde sich dann erst der Tatsache bewusst, wie man mit Entwürfen der Modellschmieden wie z.B. JFS und WHV verwöhnt worden war.


    Psychologisch konnte ich für mich nun nach so vielen Jahren einen Schlussstrich unter ein unvollendetes Kapitel meines Modellbauerlebens ziehen.


        


      

    Eine Herausforderung war dann noch einmal die Cockpitverglasung. Dazu klebte ich die Bauteile auf beidseitig klebendes Klebeband, wie es z.B. für die Fixierung von Teppich verwendet wird. Anschließend wurden die Innenflächen ausgeschnitten, die Schutzfolie abgezogen und das jeweilige Bauteil wurde auf Overheadprojektorfolie geklebt. Nachdem ich dann die Bauteile sauber ausgeschnitten und die Schnittkanten eingefärbt hatte, musste ich die Teile nur noch peu a peu verkleben.


    Das war die Theorie. In der Praxis passte fast nix! Die Fotos geben einen Eindruck von den Spalten, die beim Zusammenbau entstanden. Zu guter Letzt also noch einmal das volle Programm, verschließen mit Weißleim, übermalen mit Aquarellfarbe.


    Man gönnt sich ja sonst nichts.


          

    Allmählich wuchs das Modell zu einer beträchtlichen Größe heran. Und ich konnte mir schon anfangen Gedanken darüber zu machen, wo dieses Modell denn später einmal verbleiben soll. Klar war mir, dass ich es auf einer Platte als Diorama präsentieren wollte.


    Die „Kate“ war zwar ein Trägerflugzeug, also hätte sich ein Teil eines Trägerdecks gut als Untergrund gemacht.


    Allerdings war sie auch auf den Inseln im Pazifik stationiert, somit würde eine Graspiste auch in Betracht kommen. Und irgendwie gewann die Graspiste allmählich die Oberhand. Weil ich den Kontrast des silbergrauen Rumpfes mit den roten Kreisen zum Gras gedanklich als sehr faszinierend empfand.


          

    Als nächstes war dann das Hauptfahrwerk an der Reihe. Ich verstärkte die Radseitenfläche mit Finnpappe bis sie gemäß der Bauanleitungsschablone die erforderliche Dicke erreicht hatten. Anschließend träufelte ich Sekundenkleber auf diese Finnpappe, welche dadurch sehr hart wurde. Zu guter Letzt wurden die Räder dann mittels einer Schleifmaschine abgerundet. Den finalen Schliff absolvierte ich dann mit feinem Schmirgelpapier. Und mit Aquarellstift wurden dann die Flächen wieder eingefärbt.


    Blieb noch der Torpedo. Kniffelig war hier die Spitze, dank Weißleim und Farbe gelang es mir, den Kopf brauchbar zu gestalten. Ich hatte das Gefühl, den Konstrukteur hat bei diesem Bauteil allmählich die Motivation verlassen. Die Steuerflächen, quasi das „Leitwerk“ des Torpedos, waren nur einseitig bedruckt. Ich entschied mich in diesem Falle, diese Teile auf schwarzes Tonpapier aufzukleben. Auch um eine Verstärkung zu erzielen. Allerdings war der Druck der Bauteile nicht sehr sauber, und das vollflächig schwarze Tonpapier hob sich erkennbar ab. Im Nachhinein kam ich zu der Erkenntnis, hätte ich diese Teile doch besser noch einmal gespiegelt ausgedruckt und gegeneinander geklebt.


    Nun ja, hinterher ist man immer schlauer.


          

    Als nächstes habe ich mich dem Motorblock gewidmet. Hier bestand das größte Problem darin, die Bauanleitung richtig zu deuten. Aber irgendwie blieben viele offene Fragen. Besonders in der Darstellung der Zylinder. Schließlich blieb mir nur der Weg der freien Interpretation.


    Die Bilder zeigen recht anschaulich, für welche Lösung ich mich entschieden habe. Ob der Konstrukteur damals die gleichen Gedankengänge hatte? Ich wusste es nicht. Aber ich war mit dem Resultat zufrieden.


          

    Weiter geht´s bei „Bastel mit“, wir kommen nun zum nächsten Schritt: dem Leitwerk.


    Der Holm des Seitenruders mit angehängtem Spant musste mit viel Geduld, Weißleim und sanftem Druck in das Bauteil regelrecht hineinmassiert werden. Der Übergang zwischen Leitwerk und Rumpfsegment hat dann, nicht wirklich überraschend, auch nicht so gut gepasst. Es blieb mal wieder ein schicker, breiter Spalt. Doch wozu ist man heute im Besitz spaltschließenden Weißleims und alles überdeckender Aquarellfarbe.


    Ach ja, das habe ich ja hier schon öfter beschrieben.


    Heute konnte ich mich damit anfreunden, denn seit einem Aufenthalt anlässlich einer Weltmeisterschaft im Schiffsmodellbau in Danzig 1998 wusste ich, bei den polnischen seinerzeitigen Konstruktionen war der Einsatz von Farben als Retuschiermittel an der Tageordnung. Die polnischen Modellbauer waren seinerzeit wiederrum total irritiert ob unseres puristischen Gedankens, was ein Kartonmodell wirklich kennzeichnete.


    Ja, das war auch ein Kulturschock, auch schon über 24 Jahre her!


          

    Sehr schick auch die Übergänge an den Tragflächen: hier ein wenig zu schmal, dort ein wenig zu lang. Hier schnitt ich etwas weg, da füllte ich mit Weißleim auf und malte mit Aquarellfarbe drüber.


    Ware Schweißtropfen trieben mir dann die Übergangsstücke zwischen Tragfläche und Rumpf auf die Stirn. Man erinnere sich: der Originalkarton war sehr dick, und meine Ausdrucke waren auf geschmeidigem Halbkarton von 200 g/m². Nun meinte seinerzeit der Konstrukteur, dieser kniffelige Übergang ließe sich ohne Einschnitte problemlos aus einem Kartonbauteil erstellen. Gleichzeitig in zwei Richtungen runden, aus seiner Sicht wohl kein Problem…


    Nun, trotz aller Bemühungen gelang es mir nicht, diese Bauteile völlig knitterfrei anzubringen. Da half auch kein anfeuchten oder vorrunden. Hier hätte es einer raffinierteren konstruktiven Lösung bedurft.


    Unter dem Aspekt dieser konstruktiven Mängel konnte ich eigentlich zufrieden sein, den Rumpf und die Tragflächen wie auf dem Foto zu einem Gesamtkunstwerk vereinigt zu haben.


          

    Die nachfolgen Bilder zeigen noch einmal einige der Ungenauigkeiten, mit welchen der ambitionierte Kartonmodellbauer sich herumzuärgern hatte.


    Am hinteren Rumpfsegment klaffte ein großer Spalt, wo dieses Bauteil an die Rumpfteile mit dem Cockpit angepasst werden musste. Hier habe ich später einen Streifen eingefügt.


    Der schon erwähnte Übergang zwischen den Rumpfteilen im Cockpitbereich.


    Auch die Spanten passten mitunter nicht in die Tragflächen, manche waren passgenau, andere viel zu klein. Da blieb nur, diese Teile neu auszudrucken und grob umrandet auszuschneiden. Allerdings, natürlich hätte ich diese Bauteile auch skalieren und größer ausdrucken können.


    Interessant auch die Farbnuancen, hier erkennbar innerhalb der Tragfläche. Und nein, es war nicht der Scanner, es war nicht mein Drucker, es war so im Originalbogen!


          

    Die „Kate“ hatte drei Mann Besatzung, wobei das Besatzungsmitglied in der Mitte der Navigator und oftmals auch der Kommandant und somit die ranghöchste Person an Bord war. Er war auch für die Auslösung des Torpedos, mitunter auch einer Bombe, zuständig. Zu besseren Orientierung hatte er eine Öffnung im Boden. Durch diese Öffnung konnte er den Torpedo (oder die Bombe) auch im Notabwurf tätigen. Die kleinen Fenster an beiden Rumpfseiten dienten wohl der besseren Ausleuchtung der Instrumente.


    Aus heutiger Sicht wirkt die grafische Gestaltung der Cockpitarmaturen grob, doch 1992 waren viele Modellbaubogen von Flugzeugen noch ganz ohne Inneneinrichtung. Beim Funker, gleichzeitig Heckschütze, hatte man zwar Trommelmagazine für das MG beigelegt, diese Bewaffnung selber jedoch schlicht weggelassen.


    Der Übergang zwischen den Rumpfsegmenten sollte ohne Lasche, Spant an Spant, erfolgen. Dies setzte natürlich voraus, dass diese Übergänge auch passten. Ein Satz mit X, das war wohl nix!


    Wie auf dem dritten Bild schön zu sehen ist, durfte der Modellbauer sich mit netten Übergängen zwischen den Rumpfteilen beschäftigen. Diese Problematik der Passungenauigkeiten zog sich dann später wie ein roter Faden durch das ganze Modell. Ich behalf mir, indem ich an dieser Stelle mit Weißleim einen Übergang gestaltete, den ich später mit weißer Farbe überpinselte.


    Anstatt in jeder Rumpfseite einen Spant passend einzufügen, kam ich auf die Idee, nur einen Spant dementsprechend stark auf Finnpappe zu verstärken. Somit fungierte dieser Spant gleichzeitig als Klebelasche.


          

    Der Verlag CARDPLAST bestand aus den drei Herausgebern B. Czyyński; J. Oleś und A. Wrzosek, nach der Veröffentlichung der drei erwähnten Modellbaubogen schied A. Wrzosek aus, und der Verlag wurde dann unter der Bezeichnung MODELCARD von den beiden anderen Personen weitergeführt.


    Auch die Nummerierung startete unter MODELCARD wieder neu bei Nr. 1.


    Unter der Nr. 21 veröffentlichte dann MODELCARD etwa 1995 diesen Modellbaubogen noch einmal neu. Die Konstruktion blieb unangetastet, lediglich bei den Farben waren Modifikationen vorgenommen worden. Auch dieser Bogen ist heute noch verfügbar:https://www.kartonmodellshop.d…kate-1-33-uebersetzt.html


    Bliebe noch anzumerken, aus MODELCARD wurde 1997 dann der Verlag MODELIK, welcher die polnische Kartonmodellbauverlegerszene bis heute maßgeblich beeinflusst. Aber dies ist eine andere Geschichte, die ich hier jetzt nicht weiter ausführen möchte.


    Da der Originalbogen auf sehr dickem Karton gedruckt worden war, ca. 270 g/m² schätze ich, habe ich einen Scan verbaut. Ausgedruckt habe ich die Bogen auf Karton von 200 g/m². Und natürlich vor dem Zusammenbau die Ausdrucke auf Maßhaltigkeit mit dem Original verglichen. Soll man mir doch nicht nachsagen, ich hätte die massiven Probleme gehabt, weil die Ausdrucke und Scans verzogen seien….



          

    Hallo Kartonmodellbaufreunde,


    mit dem folgenden Baubericht möchte ich euch gerne auf eine Zeitreise mitnehmen. Ich drehe das Rad der Zeit um 30 Jahre zurück und präsentiere euch einen Baubericht zu einem Modell, das heute kaum noch einer so bauen würde.


    Die Idee zu der Betrachtungsweise in diesem Bericht kam mir, weil mir aufgefallen war, dass der heutige Qualitätsanspruch in vielen Bauberichten doch inzwischen als sehr hoch angesehen werden kann. Dabei werden aber auch mitunter Dinge an den Modellbaubogen bemängelt, die früher in Kauf genommen worden wären. Kurz gesagt, mit dem hier vorgestellten Modell möchte ich euch vor Augen führen, was für Konstruktionen vor 30 Jahren auf die Modellbauer losgelassen worden ist…


    Ich selber habe 1993 versucht, diesen hier vorgestellten Modellbaubogen zu bauen. Und bin seinerzeit kläglich gescheitert. Die damaligen Erfahrungen vom Bau der WHV und JFS Modelle nützten mir nicht so wirklich. Besonders, ich war Passgenauigkeit und gute Bauanleitungen gewohnt. Dinge, die es bei diesem Bogen beides nicht gab.


    Zuerst einmal stelle ich den Bogen vor. Über das Vorbild, die „Nakajima B5N2 `Kate`“, will ich nicht viel sagen, das kann Wikipedia besser: https://de.wikipedia.org/wiki/Nakajima_B5N


    Eine sehr interessante Abbildung zur „Nakajima B5N2 `Kate`“ findet sich auf folgender Seite: https://ww2aircraft.net/forum/…f-b5n2-kate-needed.33557/


    Herausgeber war der Verlag CARDPLAST. Dieser Verlag produzierte nur drei Modellbaubogen, diese „Kate“ war die Nr. 2 aus der Reihe. Und erschien vor genau 30 Jahren, 1992, wenn mich mein Erinnerungsvermögen nicht täuscht.


    Verfügbar ist dieser Bogen bis heute: https://www.kartonmodellshop.d…uebersetzt-cardplast.html


          

    Hallo Kartonmodellbaufreunde,


    Ich möchte euch daher gerne auf folgende Wochenend-Veranstaltung aufmerksam machen: Am Samstag den 26.11. und Sonntag 27.11.2022 findet in Duisburg – Ruhrort im „Museum der Deutschen Binnenschifffahrt“ eine Hobby-Show statt. Anlass ist der „Tag der Modelleisenbahn 2022“. An beiden Tagen von 10:00 – 17:00 Uhr.


    Auch der Kartonmodellbau soll dabei präsentiert werden. Konkret beabsichtigen nach aktuellem Stand Marion & Hans- Werner Kimpel, die Fahne der Kartonklebekünstler hochzuhalten. Wenn Jemand der geneigten Leser hier sie dabei unterstützen möchten, Mitstreiter sind sicherlich gerne willkommen. Kontaktdaten dazu gebe ich via PN weiter. Ich persönlich werde mich zumindest bemühen, als Besucher den Protagonisten einen Besuch abzustatten.


    Weitere Infos über die Veranstaltung und Details finden sich auch hier:


    tag-der-modelleisenbahn-in-duisburg-2022.html


    tagdermodelleisenbahn2022.html


    Die Sonderveranstaltung kostet keinen zusätzlichen Eintritt, lediglich der normale Eintrittspreis des Museums von 4,50 Euro für Erwachsene / 2,00 Euro für Kinder wird auch an diesem Tage erhoben.


    Bis jetzt haben sich 25 Vereine und Privatpersonen für diese Ausstellung angemeldet


    Viele Grüße


    Axel

    Hallo Kartonmodellbaufreunde,


    nun ist diese dritte Ausstellung in Emmerich auch schon wieder Geschichte. Mal schauen, was wir wann, wo und wie als nächstes Ausstellungsprojekt bringen könnten.


    Zum Abschluss wird nun das von Imogen Stowasser konzipierte Modell des "WSP 10" noch in der "ModellWerft" Ausgabe 9-2022 als Beilage angeboten. Ursprünglich hatte ich mit dem Redakteur eine Veröffentlichung in der Ausgabe 8-2022 angepeilt, doch dies ließ sich wegen Problemen mit dem Grossisten nicht realisieren. Nun denn, nun also als Nachtisch:



    Zu meiner großen Freude wurden übrigens fast alle Exemplare der zur Mitnahme bestimmten Bogen im Museum unter den Besuchern verteilt, so dass bei mir auch keine Restbestände herumdümpeln.


    Viele Grüße


    Axel

    Hallo,


    eine sehr interessante Thematik, welche hier in den letzten Beiträgen aufgezeigt wurde. Die Frage der Art der Ausstellungspräsentation ist ein Thema, welches ohne Übertreibung seit Jahrzehnten die Modellbauer umtreibt. Und in meinem tiefsten Unterbewusstsein kommt da wieder ein uraltes Thema von etwa 2004 – 2006 auf, wo der Begriff „Professionalität“ doch auch sehr gerne strapaziert wurde.


    Nun, welche Form der Darstellung und Präsentation geeignet ist, hängt sicher auch von den Gesichtspunkten ab, welches Publikum erwartet wird, welches Publikum gewünscht wird, und welche Art von Präsentation die Didaktik betreffend als geeignet angesehen wird. Mitunter ist es tatsächlich so, dass mit unterschwelliger Arroganz bewusst agiert wird, um bestimmtem Publikum einen Besuch nicht allzu nahe zu legen.


    Mein letzter Besuch im IMMH liegt gute zwölf Jahre zurück, seinerzeit hatte ich sogar noch ein persönliches Gespräch mit Peter Tamm bezüglich der Übergabe einer Sammlung eines verstorbenen Modellbaufreundes. Sollte nun das Museum auch etliche Jahre nach dem Tode des alten Mentors immer noch in diesem seinem Geiste geführt wird, so verwundern mich die Vorgaben zur Art der Präsentation nicht. Der Aufbau der „Decks“ und das dezente Spiel mit Beleuchtungsnuancen wecken einen Charme, in welchem ich persönlich mir eine Präsentation und die Auswahl der Exponate schon gut überlegen würde.


    Ich wünsche allen Aktiven und Besuchern viel Erfolg und Freude.


    Viele Grüße


    Axel

    Hallo Walter,


    sehr erfreulich zu sehen, dass deine Bemühungen solche Früchte tragen. Jetzt ist es schon wieder drei Monate her dass ich bei dir war...


    Ach, schön gemütlich quatschen bei lecker Weizenbier und gutem Essen im "Kirchenwirt". ^^ Das hat Spaß gemacht... :D


    Viele Grüße


    Axel

    Hallöchen,


    danke für die Informationen. Inzwischen bin ich auch auf eine sehr interessante Seite mit Informationen und Bildern gestoßen:


    Nakajima B5N
    The B5N1 and B5N2 were the main Japanese carrier-borne torpedo bombers from 1940 to 1943, but the model still soldiered on until the last day of the war,…
    naval-encyclopedia.com


    Jetzt geht es erstmal weiter an diesem doch recht betagten Bausatz aus einer fernen Zeit. Wenn das ganze Teil fertig ist, gibt es auch einen passenden Baubericht.



    Das Titelbild von Ende 1991, Wenn ich mich recht erinnere...


    Viele Grüße


    Axel

    Hallo,


    scheinbar war die Öffnung tatsächlich verglast. Bei Bildern von Plastikmodellen habe ich inzwischen festgestellt, diesen Bausätzen liegen Klarsichtplastikteile dafür bei. Und auf einer chinesischen Detailzeichnung wird das Teil übersetzt sinngemäß als "Lichtfenster" definiert.


    Also werde ich die Öffnungen mit Klarsichtfolie verschließen.


    Trotzdem wüsste ich gerne, wofür sie gedacht waren. Inzwischen habe ich gelesen, die "Kate" hatte ja drei Mann Besatzung, Chef der Crew war nicht der Pilot vorne. Sondern der Mann in der Mitte, er war Kommandant, Torpedoauslöser und Navigator. Und mit den kleinen Luken konnte er nur auf die Tragfläche schauen. Vielleicht hatte es damit etwas zu tun, er war auch zuständig für die Überwachung des Treibstoffvorrates in den Tragflächentanks?


    Viele Grüße


    Axel

    Hallo Kartonmodellbaufreunde,


    Ich habe eine Fachfrage bezüglich eines Flugzeuges. Ich bastel gerade an einem recht betagten Bogen von 1991, einer "Nakajima B5N Kate". Im Anhang ein Bild vom Rumpf. Mich irritieren die eckigen Öffnungen an den Seiten. Dort saß der Bomben- bzw. Torpedoschütze. Waren die Dinger verglast, oder nicht? Mir fiel bei Bildern im Netz auf, dass diese Öffnungen nicht immer zu sehen waren. Und bei einem Bild scheinen sie mit einer Klappe verschlossen zu sein. War da vielleicht statt Verglasung gar eine kleine Luke montiert???


    Viele Grüße


    Axel

      

    Hallo Kartonmodellbaufreunde,


    am 3.7. war im LWL - Freilichtmuseum Hagen der „Modellbautag“. Hier kann man etwas dazu nachlesen: RE: [03.07.] Modellbautag im Freilichtmuseum Hagen


    Aber es gibt noch einen weiteren Aktionstag, welcher im Freilichtmuseum stattfindet und quasi etwas mit unserem Hobby zu tun hat: der „Papiertag“.


    Dazu zitiere ich aus einer alten Beschreibung des Museums von 2020:


    „Der Papiertag stellt Kindern und Erwachsenen die sinnliche, kreative und unterhaltsame Welt des Alltagsgegenstandes Papier vor. Workshops und Mitmachaktionen inspirieren die Besucher, in die Welt des Papiers einzutauchen und bieten Anregungen zu den vielen Möglichkeiten, mit Papier schöne Dinge selber zu kreieren.“


    Dieses Jahr findet dieser „Papiertag“ am Sonntag, 18.9.2022, von 12 bis 17 Uhr statt. Dazu stelle ich hier die offizielle Information mit freundlicher Genehmigung des Museums vor.


      


    Bezüglich unserer Fachsparte Kartonmodellbau, Jürgen-Henry Schindowski hat mit dem Museum eine Präsentation von Kartonmodellbau vereinbart, Uwe Sandner will ihn dabei unterstützen. Ich selber werde mich bemühen, den Protagonisten zumindest einen Besuch abzustatten. Und wenn ich mir das Programm so genauer anschaue, sind da sehr interessante Dinge dabei!


    Viele Grüße


    Axel

    Hallo Kartonmodellbaufreunde,


    ich erinnere noch einmal an diese Ausstellung, die immer noch läuft, und die auch inzwischen in der Regionalpresse Beachtung gefunden hat:


    Rheinmuseum Emmerich: Ausstellung mit 20 Modellbauern
    Im Rheinmuseum Emmerich ist eine Ausstellung zu sehen, in der Modellbauer Kunst aus Pappe zeigen. Für Kinder gibt’s einen besonderen Bastelbogen.
    www.nrz.de


    Geschichtsverein Emmerich - Ausstellungen


    Viele Grüße


    Axel

    Hallo Kartonmodellbaufreunde,


    nachdem Emmerich am vergangenen Sonntag erfolgreich eröffnet wurde steht am kommenden Sonntag, dem 3.7., die nächste Veranstaltung an.


    Inzwischen hat das Museum seine Aussage schon wieder korrigiert und mir auf Rückfrage nun folgendes mitgeteilt:


    Was die Teilnehmerzahl betrifft, brauchen wir momentan nicht so zimperlich zu sein. Immerhin stehen doch alle Türen offen und es ist gut gelüftet. Sollten also gerne noch ein paar mehr Kartonmodellbauer dazukommen, sie sind herzlich Willkommen.


    Nun, ich schweige mich zu diesem Hickhack aus. Maskenpflicht gibt es im Museum aktuell laut Nachfrage auch keine mehr.


    Viele Grüße


    Axel

    Bliebe noch anzumerken, Infomaterial in Form von kostenlosen Modellbaubogen liegt auch bereit.



    Und es gibt anlässlich der Ausstellung zwei Sondermodelle. Das "WSP 10" als kostenloser Bogen, konstruiert von Imogen Stowasser, in 1:100:



    Jürgen Rathert hatte schon vor Jahren auf Wunsch des Museumsleiters einen Modellbaubogen der Emmericher Rheinbrücke in 1:1250 konstruiert. Diesen Modellbaubogen gibt es nun in einer kleinen Auflage mit persönlicher handschriftlicher Widmung von Jürgen Rathert nur auf Nachfrage im Museum:



    Viele Grüße


    Axel

    Werte Kartonmodellbaufreunde,


    wieder einmal haben wir eine Ausstellung mit Kartonmodellen initiiert. Unten dazu die offizielle Einladung des Museumsleiters.


    Viele Grüße


    Marion & Hans - Werner Kimpel; Axel Huppers



    Zur Eröffnung der Ausstellung


    Alles Pappe?!


    Kartonmodellbau gestern und heute

    Emmerich die Dritte


    Am Sonntag, den 26. Juni 2022 – 11 Uhr

    lade ich Sie und Ihre Freunde recht herzlich ein.


    Herbert Kleipaß

    Museumsleiter


    Öffnungszeiten: Sonntag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag

    10.00 – 12.30 und 14.00 – 16.30 Uhr.

    Für Gruppen auch nach Vereinbarung.

    Die Ausstellung läuft bis zum 15. August 2022.



    Hallo Kartonmodellbaufreunde,


    zum einem möchte ich gerne noch einmal auf diese Veranstaltung hinweisen. Gleichzeitig muss ich an dieser Stelle leider auch verkünden, dass die Truppe für den Tag vollständig ist und keine weiteren Teilnehmer mehr möglich sind. Hintergrund sind in diesem Jahr Vorgaben vom Museum, die von mir eine Begrenzung der Teilnehmer im Kartonmodellbau eingefordert haben.


    Man befürchtet in der Verwaltung vor Ort im Museum, das dem LWL untersteht, verordnete Einschränkungen aufgrund der Corona - Auflagen von höherer Stelle. Und will somit schon im Voraus aktiv werden.


    Dies ist sehr bedauerlich, aber man muss sich halt fügen.


    Viele Grüße


    Axel

    Guten Morgen Walter,


    ganz schön Ironie auf einen Satz...


    Inzwischen gibt es schon einen ersten offiziösen Eintrag, wenn man GOOGLE bemüht:


    Kartonmodel Museum Kellberg - Recherche Google


    Also, es wird an einer offiziellen Präsenz auch gearbeitet.


    Dann wurde noch eine Frage aufgeworfen, ob denn die Vitrinen UV-Licht absorbieren würden. Walter bestätigte mir, das tun sie, es sei Spezialglas. Dazu eine Einlage als Boden, die auch Feuchtigkeit absorbieren kann. Was es alles so gibt. Nur, bevor wieder nachgefragt wird, diese Einlagen müssen auch in gewissen Abständen ausgetauscht werden. Das gibt dann auch immer die Gelegenheit, die Vitrinen neu zu dekorieren.


    Viele Grüße


    Axel

    Hallo Freunde des geschmeidigen Kartons!


    Am Samstag dem 30.4. eröffnete Walter Tirl sein Museum für Kartonmodellbau in dem Örtchen Kellberg. Dieses gehört verwaltungstechnisch zu Thyrnau. Als ich das erste Mal davon las dachte ich mir auch: Herrjeh, warum eröffnet jemand ein Museum ausgerechnet in so einem kleinen Ort, in der totalen Provinz?


    Nun, die Antwort ist einfach, Walter wohnt dort. Und ehrlich gesagt, so schlecht ist die Wahl gar nicht. Denn sind wir vielleicht schon etwas zu sehr globalisiert, zu sehr von großen Veranstaltungen verwöhnt, und wissen den lokalen Einsatz vor Ort vielleicht schon gar nicht mehr zu schätzen? Nun, ich habe zuerst noch aktiv an dem internationalen Kartonmodellbauertreffens in Mannheim teilgenommen, um dann nach Kellberg weiter zu reisen, um dann schließlich dem Museum im Rahmen eines Urlaubs einen Besuch abzustatten. Und mich an mehreren Abenden gut mit Walter bei Hopfenkaltschale und mehr unterhalten.


    Also, das Museum ist mit sehr viel Liebe eingerichtet. Walter Tirl hat es als einzelne Person geschafft, eine solche Institution aus der Taufe zu heben. Und aktuell ist er auch der Einzige, der das Museum auf- und zuschließt. Mitstreiter halt Walter direkt nämlich nicht, abgesehen von der Dorfbevölkerung, die ihn unterstützt. Denn Walter Tirl ist in der Gemeinde zum Glück gut verflochten.


    Nun, und was erwartet ein Besucher von einem Museum? Darauf lässt sich eigentlich keine Antwort geben, denn jeder wohl etwas anderes. Ich beschloss, ohne große Erwartungen dorthin zu fahren. Und den Besuch eben mit einem gemütlichen Urlaub zu verknüpfen. Denn meiner persönlichen Meinung nach, wer einfach nur anreist, durch eine solche Institution hechelt, um dann schnell wieder abzureisen, hat schon den ersten Fehler gemacht.

    Dafür liegt dieses Museum doch zu abgelegen. Doch ich merkte schnell, die reizvolle Landschaft, die guten Übernachtungsmöglichkeiten, und die hervorragende Küche der genau gegenüber liegender Gastronomie machen auch einen mehrtägigen Aufenthalt mehr als angenehm.

    Ein zügiges „Abarbeiten“, dafür ist diese von Walter geschaffene Institution nicht geeignet. Und Walter freut sich, mit Besuchern ins Gespräch zu kommen. Auch mit einem gepflegten Bier am Abend, wenn das Museum selber schon geschlossen ist.


    Das Museum ist übrigens auch keineswegs fertig. Vieles wirkt quasi noch unvollendet, man könnte auch meinen, unausgegoren.

    Meiner Meinung nach ist die Gestaltung eines solchen Museums jedoch auch ein Findungsprozess, der durchaus längere Zeit in Anspruch nehmen kann.

    Da fehlen u.a. aktuell noch die Beschriftungen in den Vitrinen. Und da stellt sich z.B. die Frage, wie umfangreich sollen diese ausfallen? Jedes kleine Modell zu beschriften, sprengt schnell jeden Rahmen, und kein Mensch liest diese Texte. Walter möchte gerne auch mit den Besuchern ins Gespräch kommen, ihnen Anekdoten erzählen. Also, noch ist da nichts entschieden. Und ich finde dies auch gut, denn ein fertiges Konzept von anderen Museen lässt sich nicht einfach über eine solche Sache stülpen. Lassen wir die ganze Sache noch etwas reifen, wie einen guten Wein. Und Walter ist offen für Anregungen.


    Was ich damit zum Ausdruck bringen möchte: wer aktuell dorthin fährt wird vielleicht andere Vorstellungen haben. Vielleicht ist er enttäuscht, vielleicht begeistert. Doch Walter Tirl hat es verdient, dass man ihm die Eindrücke direkt berichtet. Damit er diese in die weitere Gestaltung einfließen lassen kann.


    So, genug meiner Worte, es gibt auch noch Bilder.


    Axel


        


        


        

    Hallo,


    Heiko Schinke vom AGK bat mich darum, noch einmal daran zu erinnern, dass er mit den Verkaufsbogen einen Stand haben wird. Den Bogen halt, die sich im Laufe der Zeit so angesammelt haben. Dazu gab es hier schon einen Beitrag:


    kartonbau.de/forum/thema/44243/


    Heiko ist auch immer noch dabei, Bogen zu erfassen und einzustellen. Wenn man sich Sachen reserviert, kann er sie nach Mannheim auch mitbringen! Spart Porto und Verpackung.


    Viele Grüße


    Axel

    Hallo,

    auch diese Veranstaltung schiebe ich noch einmal nach oben.


    Und auch hier wird es anlässlich des Veranstaltungstages einen Modellbaubogen zur Mitnahme geben:


      


    Die Konstruktion wurde freundlicherweise von Renee Fabisch zur Verfügung gestellt.


    Das Museum Hagen übernahm die Duckkosten.


    Und der AGK gab logistische Unterstützung, und sein Grafiker besorgte die Gestaltung. :)


    Viele Grüße


    Axel