Posts by Manfred

    Moin Henning

    ... das Spantgerüst mit Hauptdeck ist eine sehr labile und verwindungsfreudige Struktur, die Torsionskräften, wie sie beim Anformen und Aufkleben stark gewölbter Bordwände nun einmal auftreten, nichts entgegen zu setzen hat ...

    Das lässt sich konstruktiv recht einfach ändern, nämlich durch das Einfügen von Diagonalen:


    Diagonale senkrecht zur Bodenplatte,
    Einbau VOR Montage der Spanten, die von oben eingeschoben werden, oder


    Diagonale senkrecht zum Mittelträger,
    Einbau NACH Montage der Spanten, Diagonale von der Seite einschieben.


    Ich habe das mal im Zusammenhang mit Vorüberlegungen zu einem eigenen Modell probiert, guckst Du hier:

    (Bilder 3,4 u. 5)
    Die solchermaßen diagonalisierten Rümpfe sind absolut verwindungssteif.


    Beste Grüße und viel Erfolg,

    Manfred

    Hallo Imo,
    wenn der Beamer eine Buchse hat, wo dieser Stecker reinpasst, ist es eine VGA-Buchse.

    Dafür habe ich einen Adapter, so dass Dein alter Beamer mit meinem neueren Laptop auf jeden Fall zusammenpasst.
    Also bitte mitbringen. Dann bis Freitag, freue mich.
    Beste Grüße, Manfred

    Sorry Helmut,

    wenn ich Dir in einem Punkt widerspreche:

    Dort achtern stehen nur zwei Lüfter, somit machen Ladewinden dort auch keinen Sinn.


    Bei dem Konstukt handelt es sich m. E. um eine Verholwinde. In der Mitte befindet sich ein Getriebekasten mit seitlich angeflanschtem Motor und an den Seiten stehen die Spillköpfe auf Lagerböcken, die durch die Wellen(lang und dünn) vom mittigen Getriebemotor angetrieben werden. Mit der Verholwinde werden beim Anlegen die Festmacher dichtgeholt bevor sie auf den Pollern belegt werden. Die Höhe des Getriebekastens und der Spillböcke schätze ich auf ca. 1,0m, die Welle würde ich auf 0,8m über Deck verorten.


    Im Bugbereich sind für den gleichen Zweck zusätzliche Spillköpfe seitlich an der Ankerwinsch angebracht.


    Beste Grüße,
    Manfred

    Moinsen zusammen,


    klar, ich bin auch wieder dabei.

    @Dirk: Danke für die Organisation.

    Beste Grüße,

    Manfred

    PS: Hat jemand einen Beamer? Ich könnte dann ein paar Bilder von meiner Reise mit der "Henneke Rambow" zeigen, falls Interesse besteht.

    Moin Henning,

    wieder mal ein höchst interessantes Modell, das sich zudem bestens in den Hafen einfügt.
    Allerdings hätte der landseitige Kran es wohl einfacher, wenn das Schiff mit der Steuerbordseite festgemacht wäre.


    Noch zwei Fragen:
    Wo wurden die Lukendeckel verstaut?
    Welche Modell-Container sind da an Bord?

    Beste Grüße,

    Manfred

    Nachtrag zu meinem ursprünglichen Trööt:
    Zum Rillen benutze ich nicht mehr die Stopfnadel oder ein "entschärftes" Messer.

    Als optmales Rill-Werkzeug haben sich für mich Jersey-Nähmaschinennadeln mit abgerundeter Spitze erwiesen. Mit diesen Spitzen werden die Schlingen des Stoffes verdrängt, nicht durchstochen und es entstehen keine Laufmaschen oder Löcher. Der Stich geht daher immer in die Masche und nicht durch den Faden. Für unsere Zwecke perfekt, da das Papier ja nicht beschädigt werden soll. Aber auch hier sollte man auf Qualität der Nadel (Markenprodukt, z.B. Schmetz) achten.
    Als idealer Nähmaschinennadelhalter hat sich übrigens ein TK-Stift erwiesen, da der Durchmesser des Nähmaschinennadelkopfes exakt dem der TK-Mine entspricht.

    Aus meiner Sicht sowohl technisch als auch kostenmäßig perfekt.


      

    Zum ankern:
    Ich war ja kürzlich mit der "Henneke Rambow" unterwegs und angesichts des heranziehenden Orkan- und den folgenden Sturmtiefs gingen wir direkt unter der englischen Küste vor Margate vorsorglich für mehrere Tage vor Anker. Wassertiefe: 15m, 6 Schäkel (6x27,5=165m) Kette im Wasser, also 11-fache Wassertiefe! Und dennoch gingen wir bei 11Bft. auf Drift!! Weiteres Ankern dann unter laufender Maschine. Ich selbst habe beim Segeln immer mindestens 5-fache Wassertiefe als Kettenlänge ausgebracht. Der Trick beim ankern besteht darin, dass die Kette niemals steifkommen darf.


    20231102_060218 - Kopie49MB.mp4

    Den 168er Typ könnte ich auch nochmal konstruieren. Das kann man aus dem 178er heraus relativ fix umsetzen.

    Schaun wir mal, wann ich Zeit dazu habe :)

    Moin Jo,

    da musst Du dich nicht bedrängt fühlen.


    Die 168er sind doch einiges anders. Da geht es mir nicht um Schnelligkeit.
    Und da ich dem Kpt. Drewes ein Modell der "Henneke" versprochen habe,
    wird das Ergebnis sicher sehr kritisch beäugt werden.


    Ich habe bereits angefangen mit der Konstruktion.
    Ich werde darüber berichten, aber noch ist es etwas zu früh...


    Beste Grüße,

    Manfred


    Ach, und Gratulation zur Fertigstellung der MIA!

    Moinsen Jo und alle Interessierten,


    von den 250ern kommend habe ich auch schon in den 60er Jahren fast die ganze Serie 500er WHVer gebaut.
    Inzwischen fröhne ich überwiegend meiner Liebe zum kleineren Nachbau der alten 250er Modelle, die ich kopiertechnisch auf 1:500 schrumpfe und auch einige davon hier vorgestellt habe.


    Vor einiger Zeit fielen mir Jo's Minimodellchen auf und eines davon habe ich auch heruntergeladen und gebaut, und zwar die "Vera Rambow".
    Der Anlass, mich ausgerechnet mit diesem Modell zu beschäftigen, lag darin, dass ich eine Frachtschiffreise gebucht hatte, die inzwischen mit der "Henneke Rambow" abgeschlossen ist. Nach einiger Recherche zur "Vera" habe ich dem Modell einige Veränderungen angedeihen lassen. Dies betrifft die Farbgebung und die veränderte Anordnung der Container auf dem Deck, wobei ich mir einiges von Hennings überaus gelungenen "Francop" abgeguckt habe.

    Das Motiv für die Veränderungen war, dass ich dem Kapitän der "Henneke" mit einem Kartonmodell als Gastgeschenk auf unser schönes Hobby aufmerksam machen wollte, und das ist gründlich gelungen!


      

    An diesen Stellen habe ich die Vorlage verändert


       

    Meine "Vera" und ein Größenvergleich mit den 1.250er Zinkmodellen mit der "Hammonia" und der "Cap San Diego"


      

    Das Gastgeschenk, natürlich inclusive Kartonvitrine mit Haube aus Deckfolie einer Broschüre...


      

    ... und der Fahrgast mit dem glücklichen Kapitän Ingo Drewes


    Tja, und nun muss ich das Modell wohl ein zweites Mal bauen...

    Da ich inzwischen einige Unterlagen über den Sietas Typ 168 gesammelt habe, habe ich begonnen, die "Henneke" selbst in diesem Minimaßstab zu konstruieren.

    Schau'n mer mal, ob das Projekt demnächst auf meiner Schneidematte landet... Wenn ich etwas vorzeigen kann, wird ein eigener Trööt ins Leben gerufen.

    Beste Grüße,

    Manfred

    PS @ Jo: Mach' weiter so!

    Moin Arne,


    möglicherweise ist Kapitän Drewes auch bei meiner Reise der Schiffsführer, aber nach Aussage seiner Frau sind die anderen Kapitäne der Reederei auch in Ordnung.
    Dass ich ein paar Fotos mitbringe ist wohl sicher, obwohl es bei "marinetraffic.com" und ähnlichen Portalen bereits Hunderte von Bildern von der Henneke und dem Typ168 gibt, von dem ja über 50 Exemplare gebaut wurden. Auch die Lukendeckel sind dort dokumentiert.

    Den Film kenne ich und einen weiteren aus der nordstory-Reihe gibt es unter dem Titel "Fernfahrer zur See".
    Die Henneke kann man übrigens auf marinetraffic in Echtzeit verfolgen. Aktuell ist sie auf dem Weg zu den Kanaren.
    Meine Fotos und Bericht wird es wohl erst Ende November geben, da es auf See keine Internetverbindung gibt und Landgang eher unwahrscheinlich ist.
    Bin seeeehr gespannt auf die Fahrt und das ganze Ümtau.


    Beste Grüße,

    Manfred


    Aktueller Standort

    Letztlich war ich auch mit einigen Arbeitsmodellen dabei. Als zwischenzeitlicher Ausflug in die Welt der Miniaturmodelle 1:1.250 hatte ich die "Vera Rambow" mitgebracht und dazu als Größenvergleich die Zinkmodelle der "Cap San Diego" und der "Hammonia". Das Modell der "Vera Rambow" von Jo Frerichs hatte ich farblich überarbeitet und die Anodnung der Container angepasst und verändert.

      


    Ansonsten beschäftige ich mich mit dem Thema, wie ein Spantengerippe VOR Anbringung der Außenhaut und des Decks verwindungssteif gemacht werden kann.
    Dazu habe ich probeweise ein 1:250er Arbeitsmodell der "Savannah" aus 80g-Schreibmaschinenpapier erstellt und mit senkrecht auf die Grundplatte gestellten Diagonalstreben versehen habe. Zusammen mit Mitteltr- und zwei Seitenträgern ergibt sich erwartungsgemäß ein verwindungssteifes Spantengerippe. Auf diese Weise lassen sich auch andere Modelle nachrüsten.

      


    Da ich demnächst mit der "Henneke Rambow" eine Rundreise HH-Kanaren unternehmen werde, interessiert mich diese sSchiff ganz besonders und vielleich begebe ich mich mal in die Welt des Konstruierens. jedenfalls habe ich mir den Genalplan dieses Schiffes besorgt und ebenfalls ein Arbeitsmodell erstellt. Auch hier kamen wieder Diagonale zum Einsatz, mit sehr überzeugendem Ergebnis.

      


      

    Sodele, das war's erstmal von mir.

    Eike wartete mit zwei fertigen Modellen auf und ließ sich intensiv beraten, wie die Außenhat der Polarstern vorzurunden ist.
      


      


    Christina hatte ihre Modelle dabei, mit denen sie bei der Bundesmeisterschaft in der Naviga-Klasse C7 den ersten und zweiten Platz belegte.

      


      


    Schließlich zeigte Thomas neben der Cerebus auch noch ein hervorragendst detailliertes WK-II-Panzermodell und einen "Nussknacker":

      

    Es waren wieder nicht nur zahlreiche wahre Meisterwerke zu bewundern, sondern auch viele Tipps und Trickes untereinander ausgetauscht.
    Hier nun ein paar Modellbilder. Leider nur suboptimale, den Modellen nicht angemessene Handy-Qualität, nächstes Mal nehme ich wieder meine richtige Kamera mit.


    Zunächst die Modelle von Dirk:
      


      


      


    und hier die Werke von Johannes B.:

      


    Einen Techno-Vogel hatte er auch dabei und der zweite Johannes hatte auch einen Natur-Vogel zum Anschauen dabei:

      

    Sodele hier nun meine Nachlese:

    Wieder waren wir zu acht, eine kleine feine Gruppe!
    Mit dabei waren Thomas, Christina, Dirk, Imo, Johannes B., Eike, Johannes und meine Wenigkeit.


    Kaum waren gegen 17:00h fast alle Plätze besetzt, setzte sofort eine intensive Diskussion statt. Leider habe ich nur zwei Ohren und ich konnte nicht alle Themen verfolgen.
    Zwischendurch gab es leckeres und deftiges Essen zum Bier und ich denke, dass alle Beteiligten auf ihre Kosten gekommen sind.


      


      


      


    kartonbau.de/attachment/839840/  


      

    Vom Flugdeck sieht man später eh' (fast) nix mehr!





    Ich möchte mich nicht mit fremden Federn schmücken:
    Zwar habe ich die Forrestal in den 60er Jahren gebaut, allerdings ohne Flugzeuge. Leider gibt es davon (und von einigen anderen Modellen) leider keine Bilder mehr.
    In meinen jugendlichen Flegeljahren habe ich den Trumm leider zusammen mit Bismarck, Deutschland und Scharnhorst mit Feuerwerk gefüllt und auf unserem Dorfteich abgefackelt. Das gezeigte Modell mit den zahlreichen Flugzeugen stammt von dem begnadeten Modellbaufreund Manfred Linke aus Harsum bei Hildesheim, der leider viel zu früh verstorben ist. Der hatte nicht nur nahezu sämtliche Whv'er Modelle gebaut, sondern in den 1970ern auch 1:100 RC-Modelle wie QE2, Europa, Hamburg, Xarifa etc. gebaut.