Posts by Manfred

    Ich sammele schon den Abfall-Karton um ihn neu zu bedrucken.

    Moin Henning,


    hast Du es mal mit alten Seekarten versucht?
    Du sitzt doch an der Quelle.

    Die sind steif, reißfest und vielleicht leicht angegilbt.


    Zum Kaschieren der "Morsezeichen" habe ich jetzt einen weißen Tintenstift ausprobiert.

    Man kann die Liniensignatur, zumindest bei Laser-Ausdrucken auch nach dem Knicken durch Abschleifen mit feinstem Nassschleifpapier(800er, aber trocken!) oder mit der Glasfeile von Rossmann entfernen.


    Beste Grüße,


    Manfred

    Moin Ulrich,


    toll, was Du aus diesem Bogen gemacht hast! Und das trotz der Grafik, die durchaus noch Luft nach oben hat.

    Ein hochgradig sehenswerter Frachter aus einer Zeit, als Schiffe noch wie Schiffe aussahen.

    Und "gespargelt" zeigt doch gerade den Reiz dieser Seefahrtsepoche, auch wenn diese Art der Darstellung mit aufgetoppten Bäumen gelegentlich als "Mettigel" verunglimpft wird.


    Beste Grüße,

    Manfred

    Allerdings habe ich keinen Zusammenhang zwischen der Ausrichtung der Ohren und der Seilführung für das Öffnen und Schliessen der Luken erkennen können, welche dann anstand.

    Moin Andi,

    danke Dir und auch Thomas für die Erklärung.
    Ich habe mal die Zeichnung näher angesehen und mir erlaubt, zum (meinem) besseren Verständnis ein paar Striche hinzuzufügen.

    Die "Ohren" nenne ich mal Fanghaken und habe sie in Grün eingetragen, im Prinzip also immer parallel zur Winkelhalbierenden auf der Bogen-Außenseite.



    Was mir weiterhin auffällt, ist die Weiterentwicklung von 1960 bis 1966 der Lukendeckelführung bzw. deren Kopplung mittels Ketten. Anders als auf der Cap San Diego laufen die einzelnen Segmente nur noch auf zwei Rollen und stützen sich dabei in dem Falz des Nachbardeckels ab; außer dem letzten Deckel, der auf vier Rollen läuft. Daher gibt es auch jeweils nur ein kurzes Kettenstück, das die obere (Hebe)Rolle des einen mit der unteren (Lauf)Rolle des Nachbardeckels verbindet.

    Das wäre uns alles verborgen geblieben, wenn Du nicht weitergebaut hättest.

    Weiterhin viel Spaß an diesem außergewöhnlichen Modell wünscht Dir


    Manfred

    Allerdings habe ich keinen Zusammenhang zwischen der Ausrichtung der Ohren und der Seilführung für das Öffnen und Schliessen der Luken erkennen können

    Moin Andy,


    mir kommt das auch etwas komisch vor. Mit der gezeigten Seilführung lassen sich die Luken nur schließen.

    Aber wie werden sie göffnet? Was agt die Bauanleitung dazu?


    Beste GRüße,


    Manfred

    Hmm...,


    Stückchen weiter gibt's ja schon 'ne Fischbude, würd' mich wundern, wenn's da keine Krabben gäbe.

    Vielleicht könnte man die Straßenbauergilde mit einem Vorschlag aus der Reserve locken, hier ein Schmuckplätzchen anzulegen(siehe unten links)
    Und der Stadtplaner könnte sich an dieser Stelle vielleicht für die Aufstellung eines bereits vorhandenen Kunstwerkes namens "Greetje" erwärmen(siehe unten rechts).
    Beides hätte überdies den Charme, dreieckig zu sein und zumindest "Greetje" wäre bestimmt auch eine Herausforderung für einen begnadeten Modellbauer.

    ... ich mein' ja nur ...



                 

    Moin Kurt,


    bin heute erst auf Deinen Baubericht gestoßen, weil Burgen nicht in mein Beuteschema passen.

    Mit großem Genuss bin ich dem gefolgt und bin begeistert.

    Den zahlreichen zustimmenden Kommentaren kann ich kaum noch etwas hinzufügen.

    Einfach nur Klasse!


    Beste Grüße,

    Manfred

    Moin Henning,


    zwei animierte Fotofilme gibt es hier:


    und hier:


    Einige Fotos bestätigen die gelben Aufbauten auf dem Bootsdeck. Das gleiche Gelb wie Masten, Schornsteine, Lüfter etc.


    Ein weiterer Film zeigt die Kungsholm, vermutlich während des Krieges mit der schwedischen Neutralitätsbemalung aufgenommen, mit jenen Aufbauten in Weiß.

    Siehe hier:


    Ich hoffe, es hilft.


    Beste Grüße,


    Manfred

    Moinsen zusammen,


    eigentlich ist das Thema ja längst abgehandelt, aber ein paar Gedanken möchte ich noch aufzeigen.


    Früher habe ich auch sehr viel geritzt, häufig dabei das Papier auch durchgeschnitten. Und immer hat man dann einen unschönen Bruch der Farbfläche bzw. statt einer strichpunktierten Linie derer zwei. Eine farbliche Nachbehandlung ist eher schwierig.

    Hierzu folgende Skizze:


    Ritzen


    Seit langer Zeit rille ich nur noch, meistens von der Rückseite. Durch die Verwendung einer Glasplatte als Unterlage lässt sich der Karton auf nahezu Null zusammenquetschen. Beim Knicken bleibt die Farbfläche in der Regel unverletzt und bedarf keiner Nachbearbeitung.

    Hierzu folgende Skizze:



    Natürlich sind die Skizzen unmaßstäblich und sollen nur verdeutlichen, was mit Worten nur unzureichend auszudrücken ist.


    Beste Grüße,


    Manfred

    Der Plan von der KUNGSHOLM von Digipeer, auf den Nils mich aufmerksam gemacht hatte, ist leider schlecht aufgelöst.

    Moin Henning,


    Das verstehe ich nicht:


    Man muss die Digipeer-Pläne vor dem Download in der Ansicht auf 1:1 skalieren, dann den Bildschirminhalt kopieren und anschließend die Einzelbilder zusammenfügen.

    Somit erhält man eine Vorlage, die m.E. sogar für 1:100-Modelle geeignet wäre.

    Der umfangreiche Umbau der Kungsholm zur Italia bezog sich meines Wissens hauptsächlich auf die Modernisierung der Innereien.


    Hier ein Beispiel aus meinen Digipeer Downloads. Es würde mich wundern, wenn der worthpoint Plan detaillierter ist.



    Zum Maßstab: US-amerikanische Pläne basieren im Maßstab im Gegensatz zu "unseren" nicht auf dem metrischen System, sondern auf dem Zoll-zu-Fuß-Verhältnis:
    Da ein Fuß zwölf Zoll hat, ergeben sich folgende, für uns "krumme" Maßstäbe:
    1" = 1' : M.=1:12

    1" = 2' : M.=1:24

    1" = 4' : M.=1:48

    1" = 8' : M.=1:96

    1" = 16' : M.=1:192

    1" = 32' : M.=1:384

    1" = 40' : M.=1:480

    1" = 48' : M.=1:576


    Ich freue mich auf das Projekt, so oder so. Ich habe übrigens die Italia 1957 oder -58 am Steubenhöft gesehen, aber leider kein Foto. Aus dem örtlichen Reisebüro in Stade hatte ich seinerzeit auch fleißig Postkarten der Italia, Europa, Hanseatic etc. gesammelt, die leider allesamt verschollen sind.


    Beste Grüße,


    Manfred

    Moinsen zusammen,

    zu dem Thema hatte ich mich ja früher schon geäußert.

    Der SMC hat das Thema vorbildlich abgehandelt, im Brix habe ich nichts Erhellenderes gefunden.
    Wichtig ist: Dem Schiffszimmermann sind gewisse Freiheiten gegeben den Decksbelag handwerklich sauber herzustellen.
    Es muss unterschieden werden zwischen Holzbootsbau, bei dem die Planken ein konstruktives Element sind und nur auf den Spanten gestoßen werden.
    Auf Stahlschiffen wurden Holzplanken meist aus optisch-nostalgischen Gründen verlegt, meist im Brückenbereich oder auf den Passagieren zugänglichen Decks.
    Leib- oder Laibhölzer sind mindestens doppelt so breit wie Planken. Fischungen werden meist nur am Schandeckel hergestellt und nicht an Kleinteilen wie Poller oder Luken.
    Auf jeden Fall sind "Schnibbel" zu vermeiden, also kurzes Stückwerk, sowas macht kein Zimmermann. Auch dem Laien müsste auffallen, dass die Optik hier nicht stimmt.
    Auch spitz zulaufende Bauteile müssen vermieden werden, da sie leicht splittern und schlecht kalfatert werden können.
    Äußerst ratsam ist die gründliche Besichtigung von Holzdecks auf Museumsschiffen wie z.B. Cap San Diego, Schulschiff Deutschland und vielen anderen.

    Beste Grüße,


    Manfred

    Ich habe gerade mit Freunden diese Frage diskutiert, die ein Statik-Büro betreiben und für Datensicherung aufgrund eigener negativer Erfahrungen inzwischen hohe Priorität genießt:


    1. täglich Sicherung auf zwei externen Festplatten

    2. täglich Sicherung zusätzlich in der Cloud

    3. monatlich alternierend zwei Festplatten im Banksafe


    Vielleicht etwas übertrieben, aber wohl absolut sicher.

    Tja, also,


    diese Werkzeuge werden landschaftlich und berufständisch unterschiedlich benannt:
    Der Fahrradlenker wird auch als Zieh-, Zug-, Reif-, Schäl-, jeweils -messer oder -eisen bezeichnet, manchenorts auch Ochsenkopf.
    Das "kleinere Teil" kenne ich als Zieh-, Zug- oder Schweifhobel.
    Vielleicht gibt's bei unseren deutschsprachigen Nachbarn noch weitere Bezeichnungen.

    In der Tat ist keines davon für den hier diskutierten Zweck geeignet.
    Dazu käme eher die Ziehklinge, wie unter wiki beschrieben in Frage.
    Oder jedes andere zum Schaben geeignete Werkzeug, wie Taschen-, Küchen-, Kartoffel-, Schnitz- und sonstige Messer.
    In Ermangelung o.a. Werkzeuge eignet sich übrigens für o.a. Zweck auch eine Glasscherbe ausgezeichnet, die über den Kostenvorteil hinaus auch noch über die höchste Standzeit verfügt.
    Jedenfalls sind Dir, Wolfgang, Mast und Baum, mit was auch immer, gut gelungen.

    Beste Grüße,

    Manfred

    Moin Eberhard,


    ich weiß ja nicht, ob das nun tröstlich ist für dich, aber mir fällt dazu folgender Spruch ein:

    "Wenn's mal nichts wird, kann man's immer noch als Kunst verkaufen". (Stammt leider nicht von mir.)


    Jetzt fehlt nur noch die eisbezapfte Takelage.

    Beste Grüße


    Manfred

    Moin Don,


    das Genre mit dem Du dich da beschäftigst, liegt außerhalb meines Beuteschemas.
    Einer spontanen Eingebung folgend habe ich heute erstmalig Dein Werk angesehen und bin erstaunt, was alles so geht.


    Hervorragende Arbeit und ebenso hervorragender Baubericht.

    Beste Grüße,


    Manfred