Posts by Manfred

    Um des Gesamteindrucks willen bitte ich das zu entschuldigen

    Moin Michael,


    na, dann wollen wir das mal entschuldigen. :thumbsup:

    Der Gesamteindruck könnte besser nicht sein und der Detaileindruck ebenfalls nicht.

    Also herzlichen Glückwunsch zur Fertigstellung der "Schönen Hamburgerin"

    Beste Grüße,

    Manfred

    Moinsen zusammen,


    das Modell ist echt der Hammer!


    Dennoch erlaube ich mir als gelernter Tischler und Bauingenieur ein paar Bemerkungen zu den Handläufen an den Treppen:

    Die Handläufe haben in der Regel eine Höhe(z.B. 90cm), die im Treppenbereich jeweils auch über Vorderkante Stufe einzuhalten ist.

    Im Vergleich von Original mit Modell sieht man einige unerklärliche Abweichungen, die ich mittels roter Linien zu verdeutlichen versucht habe und die m.E. noch korrigiert werden sollten.


    Modell



    Original


    Treppe A: Weder im Modell noch im Original hat der Handlauf m.E. die korrekte Höhe.

    Treppe B: Im Original hat der Handlauf die korrekte Höhe, im Modell jedoch m. E. nicht.


    Möglicherweise gibt es Gründe für diese Abweichungen von der Regeln des Treppenbaues, die ich jedoch nicht erkennen kann.


    Ich hoffe, dass meine Kritik als wohlmeinender Beitrag zum Kontrollbau dieses hervorragenden Modells verstanden wird.


    Beste Grüße,


    Manfred

    Moin Michael,

    die Zeichnungen im benannten Buch über die Queen Mary sind tatsächlich hervorragend als Vorlage geeignet, zumindest solange es von der Hanseatic nichts derartiges gibt.
    Ich besitze das Buch ebenfalls, war aber nicht darauf gekommen, hier eine Vorlage zu finden.
    Übrigens hat die Q.M. sogar sieben Bäume, nämlich zwischen den äußeren vier Ladebäumen zwei kurze achtern und einen kurzen vorn(wie bei der Hanseatic).
    Deren Funktion scheint tatsächlich der von mir oben beschriebenen zu entsprechen, oder?
    Warum die Q.M. für vier/sieben Bäume nur sechs Winschen hat, erschließt sich mir jedoch nicht.


    Beste Grüße,


    Manfred

    Moin Michael,


    ich gebe mal ein paar Gedanken kund(ohne Gewähr):


    Zu Frage 1:

    Die genaue Funktion der mittleren (Lade?)Bäume ist mir leider auch etwas rätselhaft und somit kann ich auch nichts über evtl. vorh. Ladewinschen aussagen. Aber eine Vermutung habe ich: Bei älteren (Vorkriegs)Frachtern und Passagierschiffen sieht man häufig sogar vier Ladebäume nebeneinander. Damals wurde ja regelmäßig Ladung zu beiden Seiten in Schuten umgeschlagen. Somit konnte man den mittleren Baum auf Mitte Luke und den gekoppelten äußeren Baum auf den Absetzbereich auf dem Kai (oder eine Schute)einstellen.

    Bei der Hanseatic scheint der mittlere und deutlich kürzere Baum diese Funktion gehabt zu haben. Seitliche Fixierung sämtlicher Bäume durch Handgeien.


    Zu Frage 2:

    Die später nachgerüsteten Hangerwinschen sind offenbar handbetrieben und waren sicher mit Sperrklinke ausgerüstet. Nach Sicherung der Sperrklinke auf der Winsch konnte die Winsch selbst wohl ent- und der Hanger belastet werden. So jedenfalls meine Vermutung. Die Hanger der vorderen Bäume sind einfach, die der hinteren Bäume mehrfach geschoren(größere Last).

    Vor der Nachrüstung müssten die Hanger über die Spillköpfe geholt und mittels Kette direkt am Mastfuß gesichert worden sein.

    Zum Film: Ja, wirklich ein tolles Zeitdokument!

    Zu HaJo: Ein Umschäkeln der Ladeseile halte ich für ausgeschlossen. Es ist ja für jeden Baum eine Ladewinsch vorhanden und der mittlere kurze Baum hat m.E. keine Ladefunktion(s.o.).


    Frage an alle:
    Gibt es irgendwo ein gutes Modell in irgendeinem Museum? Ich habe bisher keines gesehen.


    Beste Grüße und gutes Gelingen,


    Manfred

    Moin Henning,


    Segler mit Vollzeug und Lage: Super Angebot!


    Nur dass ich hier unter den Seglern nicht in Verruf gerate: 30° Lage bei Vollzeug wären mir deutlich zuviel.
    Ich hatte dazu geschrieben: "...ab 15 Grad sollte (20 Grad muss) gerefft werden.

    Wenn also ein Boot bei voller Besegelung und mäßigem Wind (4 Bft.) 15 Grad Lage schiebt, sieht das m.E. realistisch aus."


    Andererseits, der Laie ist beeindruckt und erlaubt ist, was gefällt.


    Ansonsten, Zitat von HaJo: "Allerbest!"

    Beste Grüße,


    Manfred

    Moin Eberhard,


    ich nehme an, mit Prozent meintest Du Grad.


    Aus verschiedenen Gründen sollte ein Boot möglichst aufrecht gesegelt werden und ab 15 Grad sollte (20 Grad muss) gerefft werden.

    Wenn also ein Boot bei voller Besegelung und mäßigem Wind (4 Bft.) 15 Grad Lage schiebt, sieht das m.E. realistisch aus.
    Entsprechend muss dann auch die Wasseroberfläche gestaltet werden.

    15 Grad entsprechen übrigens 27 Prozent, 20 Grad mithin 36 Prozent.


    Alternativ einen Rumpf mit Lage anzubieten, finde ich übrigens einen unterstützenswerten Vorschlag.

    Nächstes Thema dann: Backbordbug oder Steuerbordbug? :rolleyes:?(:S)


    Beste Grüße


    Manfred

    Hinweis auf das Unternehmen, das meine Daten gerettet hat.

    Moin Henning und Johannes,


    darf man das Unternehmen hier benennen, oder ggf. per PN? Ich stehe vor einem ähnlichen Problem.

    Nicht ganz so desaströs, aber viele persönliche Fotos.

    Beste Grüße,


    Manfred

    so ganz, ganz zufrieden mit mir bin ich nicht, aber das ist man als Modellbauer sowieso höchst selten

    Schade HaJo,

    aber warum eigentlich diese unbegründete Selbstkritik? Ich bin wohl unzufrieden mit vielen Dingen auf dieser Welt, aber nicht mit meinen Modellen. Und die wenigen, die sich meine Modellchen anschauen, kommen eh' aus dem Staunen nicht heraus.

    Zum Laserdruck: Ich arbeite schon lange nur noch mit Laserdruck-Kopien. Das Material ist bei gleicher Grammatur einiges dünner und weniger flexibel als der gute alte Offsetkarton. Der smarte Glanz gefällt mir persönlich sogar ein Tückelchen besser, weil dadurch Spiegelungen entstehen. Ist natürlich Geschmacksache.


    Zum Tintenstrahldruck: Dazu hatte ich mal einen Versuch unternommen, indem ich zwei Proben ein Jahrlang unter eine Dachfensterscheibe geklebt. Der Tintenstrahlausdruck war im Gegensatz zum Laserdruck ziemlich ausgeblichen. Aber vielleicht sind die heutigen Tinten ja UV-beständiger.

    Weiterhin viele genüssliche Mußestunden wünscht Dir


    Manfred

    Ich sammele schon den Abfall-Karton um ihn neu zu bedrucken.

    Moin Henning,


    hast Du es mal mit alten Seekarten versucht?
    Du sitzt doch an der Quelle.

    Die sind steif, reißfest und vielleicht leicht angegilbt.


    Zum Kaschieren der "Morsezeichen" habe ich jetzt einen weißen Tintenstift ausprobiert.

    Man kann die Liniensignatur, zumindest bei Laser-Ausdrucken auch nach dem Knicken durch Abschleifen mit feinstem Nassschleifpapier(800er, aber trocken!) oder mit der Glasfeile von Rossmann entfernen.


    Beste Grüße,


    Manfred

    Moin Ulrich,


    toll, was Du aus diesem Bogen gemacht hast! Und das trotz der Grafik, die durchaus noch Luft nach oben hat.

    Ein hochgradig sehenswerter Frachter aus einer Zeit, als Schiffe noch wie Schiffe aussahen.

    Und "gespargelt" zeigt doch gerade den Reiz dieser Seefahrtsepoche, auch wenn diese Art der Darstellung mit aufgetoppten Bäumen gelegentlich als "Mettigel" verunglimpft wird.


    Beste Grüße,

    Manfred

    Allerdings habe ich keinen Zusammenhang zwischen der Ausrichtung der Ohren und der Seilführung für das Öffnen und Schliessen der Luken erkennen können, welche dann anstand.

    Moin Andi,

    danke Dir und auch Thomas für die Erklärung.
    Ich habe mal die Zeichnung näher angesehen und mir erlaubt, zum (meinem) besseren Verständnis ein paar Striche hinzuzufügen.

    Die "Ohren" nenne ich mal Fanghaken und habe sie in Grün eingetragen, im Prinzip also immer parallel zur Winkelhalbierenden auf der Bogen-Außenseite.



    Was mir weiterhin auffällt, ist die Weiterentwicklung von 1960 bis 1966 der Lukendeckelführung bzw. deren Kopplung mittels Ketten. Anders als auf der Cap San Diego laufen die einzelnen Segmente nur noch auf zwei Rollen und stützen sich dabei in dem Falz des Nachbardeckels ab; außer dem letzten Deckel, der auf vier Rollen läuft. Daher gibt es auch jeweils nur ein kurzes Kettenstück, das die obere (Hebe)Rolle des einen mit der unteren (Lauf)Rolle des Nachbardeckels verbindet.

    Das wäre uns alles verborgen geblieben, wenn Du nicht weitergebaut hättest.

    Weiterhin viel Spaß an diesem außergewöhnlichen Modell wünscht Dir


    Manfred

    Allerdings habe ich keinen Zusammenhang zwischen der Ausrichtung der Ohren und der Seilführung für das Öffnen und Schliessen der Luken erkennen können

    Moin Andy,


    mir kommt das auch etwas komisch vor. Mit der gezeigten Seilführung lassen sich die Luken nur schließen.

    Aber wie werden sie göffnet? Was agt die Bauanleitung dazu?


    Beste GRüße,


    Manfred

    Hmm...,


    Stückchen weiter gibt's ja schon 'ne Fischbude, würd' mich wundern, wenn's da keine Krabben gäbe.

    Vielleicht könnte man die Straßenbauergilde mit einem Vorschlag aus der Reserve locken, hier ein Schmuckplätzchen anzulegen(siehe unten links)
    Und der Stadtplaner könnte sich an dieser Stelle vielleicht für die Aufstellung eines bereits vorhandenen Kunstwerkes namens "Greetje" erwärmen(siehe unten rechts).
    Beides hätte überdies den Charme, dreieckig zu sein und zumindest "Greetje" wäre bestimmt auch eine Herausforderung für einen begnadeten Modellbauer.

    ... ich mein' ja nur ...



                 

    Moin Kurt,


    bin heute erst auf Deinen Baubericht gestoßen, weil Burgen nicht in mein Beuteschema passen.

    Mit großem Genuss bin ich dem gefolgt und bin begeistert.

    Den zahlreichen zustimmenden Kommentaren kann ich kaum noch etwas hinzufügen.

    Einfach nur Klasse!


    Beste Grüße,

    Manfred