Posts by Manfred

    Moinsen zusammen,


    eigentlich ist das Thema ja längst abgehandelt, aber ein paar Gedanken möchte ich noch aufzeigen.


    Früher habe ich auch sehr viel geritzt, häufig dabei das Papier auch durchgeschnitten. Und immer hat man dann einen unschönen Bruch der Farbfläche bzw. statt einer strichpunktierten Linie derer zwei. Eine farbliche Nachbehandlung ist eher schwierig.

    Hierzu folgende Skizze:


    Ritzen


    Seit langer Zeit rille ich nur noch, meistens von der Rückseite. Durch die Verwendung einer Glasplatte als Unterlage lässt sich der Karton auf nahezu Null zusammenquetschen. Beim Knicken bleibt die Farbfläche in der Regel unverletzt und bedarf keiner Nachbearbeitung.

    Hierzu folgende Skizze:



    Natürlich sind die Skizzen unmaßstäblich und sollen nur verdeutlichen, was mit Worten nur unzureichend auszudrücken ist.


    Beste Grüße,


    Manfred

    Der Plan von der KUNGSHOLM von Digipeer, auf den Nils mich aufmerksam gemacht hatte, ist leider schlecht aufgelöst.

    Moin Henning,


    Das verstehe ich nicht:


    Man muss die Digipeer-Pläne vor dem Download in der Ansicht auf 1:1 skalieren, dann den Bildschirminhalt kopieren und anschließend die Einzelbilder zusammenfügen.

    Somit erhält man eine Vorlage, die m.E. sogar für 1:100-Modelle geeignet wäre.

    Der umfangreiche Umbau der Kungsholm zur Italia bezog sich meines Wissens hauptsächlich auf die Modernisierung der Innereien.


    Hier ein Beispiel aus meinen Digipeer Downloads. Es würde mich wundern, wenn der worthpoint Plan detaillierter ist.



    Zum Maßstab: US-amerikanische Pläne basieren im Maßstab im Gegensatz zu "unseren" nicht auf dem metrischen System, sondern auf dem Zoll-zu-Fuß-Verhältnis:
    Da ein Fuß zwölf Zoll hat, ergeben sich folgende, für uns "krumme" Maßstäbe:
    1" = 1' : M.=1:12

    1" = 2' : M.=1:24

    1" = 4' : M.=1:48

    1" = 8' : M.=1:96

    1" = 16' : M.=1:192

    1" = 32' : M.=1:384

    1" = 40' : M.=1:480

    1" = 48' : M.=1:576


    Ich freue mich auf das Projekt, so oder so. Ich habe übrigens die Italia 1957 oder -58 am Steubenhöft gesehen, aber leider kein Foto. Aus dem örtlichen Reisebüro in Stade hatte ich seinerzeit auch fleißig Postkarten der Italia, Europa, Hanseatic etc. gesammelt, die leider allesamt verschollen sind.


    Beste Grüße,


    Manfred

    Moinsen zusammen,

    zu dem Thema hatte ich mich ja früher schon geäußert.

    Der SMC hat das Thema vorbildlich abgehandelt, im Brix habe ich nichts Erhellenderes gefunden.
    Wichtig ist: Dem Schiffszimmermann sind gewisse Freiheiten gegeben den Decksbelag handwerklich sauber herzustellen.
    Es muss unterschieden werden zwischen Holzbootsbau, bei dem die Planken ein konstruktives Element sind und nur auf den Spanten gestoßen werden.
    Auf Stahlschiffen wurden Holzplanken meist aus optisch-nostalgischen Gründen verlegt, meist im Brückenbereich oder auf den Passagieren zugänglichen Decks.
    Leib- oder Laibhölzer sind mindestens doppelt so breit wie Planken. Fischungen werden meist nur am Schandeckel hergestellt und nicht an Kleinteilen wie Poller oder Luken.
    Auf jeden Fall sind "Schnibbel" zu vermeiden, also kurzes Stückwerk, sowas macht kein Zimmermann. Auch dem Laien müsste auffallen, dass die Optik hier nicht stimmt.
    Auch spitz zulaufende Bauteile müssen vermieden werden, da sie leicht splittern und schlecht kalfatert werden können.
    Äußerst ratsam ist die gründliche Besichtigung von Holzdecks auf Museumsschiffen wie z.B. Cap San Diego, Schulschiff Deutschland und vielen anderen.

    Beste Grüße,


    Manfred

    Ich habe gerade mit Freunden diese Frage diskutiert, die ein Statik-Büro betreiben und für Datensicherung aufgrund eigener negativer Erfahrungen inzwischen hohe Priorität genießt:


    1. täglich Sicherung auf zwei externen Festplatten

    2. täglich Sicherung zusätzlich in der Cloud

    3. monatlich alternierend zwei Festplatten im Banksafe


    Vielleicht etwas übertrieben, aber wohl absolut sicher.

    Tja, also,


    diese Werkzeuge werden landschaftlich und berufständisch unterschiedlich benannt:
    Der Fahrradlenker wird auch als Zieh-, Zug-, Reif-, Schäl-, jeweils -messer oder -eisen bezeichnet, manchenorts auch Ochsenkopf.
    Das "kleinere Teil" kenne ich als Zieh-, Zug- oder Schweifhobel.
    Vielleicht gibt's bei unseren deutschsprachigen Nachbarn noch weitere Bezeichnungen.

    In der Tat ist keines davon für den hier diskutierten Zweck geeignet.
    Dazu käme eher die Ziehklinge, wie unter wiki beschrieben in Frage.
    Oder jedes andere zum Schaben geeignete Werkzeug, wie Taschen-, Küchen-, Kartoffel-, Schnitz- und sonstige Messer.
    In Ermangelung o.a. Werkzeuge eignet sich übrigens für o.a. Zweck auch eine Glasscherbe ausgezeichnet, die über den Kostenvorteil hinaus auch noch über die höchste Standzeit verfügt.
    Jedenfalls sind Dir, Wolfgang, Mast und Baum, mit was auch immer, gut gelungen.

    Beste Grüße,

    Manfred

    Moin Eberhard,


    ich weiß ja nicht, ob das nun tröstlich ist für dich, aber mir fällt dazu folgender Spruch ein:

    "Wenn's mal nichts wird, kann man's immer noch als Kunst verkaufen". (Stammt leider nicht von mir.)


    Jetzt fehlt nur noch die eisbezapfte Takelage.

    Beste Grüße


    Manfred

    Moin Don,


    das Genre mit dem Du dich da beschäftigst, liegt außerhalb meines Beuteschemas.
    Einer spontanen Eingebung folgend habe ich heute erstmalig Dein Werk angesehen und bin erstaunt, was alles so geht.


    Hervorragende Arbeit und ebenso hervorragender Baubericht.

    Beste Grüße,


    Manfred

    Moin Henning,


    tolles Projekt!

    Ein einfacher Seitenriss der KUNGSHOLM befindet sich in dem Buch von Prager, "Blohm&Voss" S. 131. Vielleicht meintest Du den?

    Der Nachkriegs-Umbau scheint eine gründliche Erneuerung nach der zwischenzeitlichen Nutzung als Truppentransporter gewesen zu sein, die sich wohl eher auf die inneren Qualitäten bezog. Die äußere Erscheinung ist im Gegensatz zum Umnau der Hanseatic kaum verändert. Maße und Fotos KUNGSHOLM/ITALIA gibt es im Netz ja reichlich.

    Einen detaillierteren, aber sehr unscharfen Seitenriss kann ich hier aus Copyrightgründen nicht zeigen.


    Beste Grüße,


    Manfred

    Moin Axel,


    zu den Stecklaschen: ich mache mit der Lochzange an der Innenseite der Aufbauwände zwischen den Stecklaschen jeweils ein Loch, um bei Bedarf das Deck mit einer Häkelnadel oder einem entsprechend geformten Draht hochziehen zu können. Wenn nötig, kann die Aufbauwand noch mit einem Kartonstreifen nach außen gedrückt werden. Im Ergebnis erhält man sehr saubere und stabile Verbindungen.


    Beste Grüße,


    Manfred

    Moin Henning,


    Watt den eein'n sien Uhl, is den Annern sien Nachtigal.


    Oder, auch schon gehört: Watt den eein'n sien heugstet Gefööhl, is den Annern sien Mett-Igel.


    Über die eingeschränkte Gebrauchsfähigkeit der weitaus meisten Forumsmitglieder würde ich mir bei allem Respekt Dir gegenüber, hier keine Wertung erlauben.


    Beste Grüße,


    Manfred

    Moin Imo,


    danke für den Tipp, aber ich war Jahrzehnte mit Charterbooten und dreizehn Jahre auf eigenem Kiel unterwegs, davon fünf Jahre in der Karibik.
    Bin jetzt alt und unsportlich und steige nur gelegentlich noch auf's Mopped.
    Aber im nächsten Leben ganz bestimmt.


    Beste Grüße


    Manfred

    Danke Jochen.

    In der Tat haben die alten, einfach gestrickten und auf die Hälfte geschrumpften Modelle sowohl optisch als auch modellbauerisch ihren Reiz.

    Beste Grüße nach Knöllerup


    Manfred

    Fertig!


    Zum Schluß noch ein paar Spezialitäten für die Freunde von Anaglyphenbildern (links Rot, rechts Cyan)








    Danke an die Kommentatoren, Tippgeber und Knöppskendrücker und *innen!


    Beste Grüße,


    bleibt gesund und mir gewogen,



    Manfred

    Nahezu fertig


    Resümee


    Als ich heute vor sieben Wochen den Bau der "United States" im Maßstab 1:500 begann, war noch nicht klar,welch aus meiner Sicht hübsches Modell am Ende dabei herauskommen würde.


    Einige Dinge habe ich leicht gesupert, wie z.B. die Reling aus weiß bedruckter Folie, die grafisch und konstruktiv verbesserten Rettungsboote und die in diesem Maßstab doch recht detailierte Takelage mit aufgetoppten Ladebäumen. Auch die Entscheidung, die Rettungsboote und Masten aus Silberpapier zu fertigen, habe ich nicht bereut.


    Zwar wären noch weitere Superungen möglich gewesen, aber innerlich fechte ich immer einen Kampf zwischen dem Wunsch nach weiterer Detailierung und bald fertig werden zu wollen. Neben Platzfragen ist das auch mein Motiv für die 500er Modelle.


    An einigen Stellen bin ich mit dem vorgegebenem Material gescheitert, und habe ein bisschen gemogelt(d.h. vom reinen Kartonbau abgewichen):
    Reling, Poller, Verholwinschen und Ladebäume wurden aus Draht und Plastik hergestellt.


    Dieser Trumm von Schiff ist nun gut in den vorhandenen Vitrinen unterzubringen und ich freue mich auf das nächste Modell, das mit Sicherheit deutlich kleiner ausfallen wird.



    Hier noch ein paar Stimmungsbilder:














    Moinsen zusammen,


    ich bin leider nie ein Plattbodenschiff gesegelt, aber ich habe viele Jahre Chartersegelei in niederländischen Gewässern hinter mir und muss mich hier als Segler und Beobachter verschiedener Schiffstypen mal zu Wort melden:

    Die Seitenschwerter sind eben nicht zum Abstützen bei Ebbe (= ablaufendes Wasser) erfunden, sondern werden je nach Windverhältnissen in Lee gesteckt zwecks Verhinderung der seitlichen Abdrift. Damit ersetzen sie bei diesen flachgehenden Schiffen den nicht vorhandenen Kiel. Wer mal mit einem Faltboot mit Besegelung unterwegs war, weiß was ich meine.


    Wie Imogen richtig schreibt, haben die Plattbodenschiffe(daher der Name) trotz eines Kielbalkens fast keine Aufkimmung. Vielleicht stützt der vorsichtige Skipper beim Trockenfallen im Watt das Boot mit den Schwertern zur Sicherheit ab, habe ich jedoch noch nicht gesehen. Das Abstützen ist nicht die vorrangige Aufgabe der Schwerter.


    Die von Helmut angesprochenen Kimmkieler haben zwei nicht allzu tiefe feste Kiele, die nicht mit Schwertern zu verwechseln sind. Typische Vertreter solcher Boote sind die Reincke Yachten. Die können sich ohne Hilfsmittel stabil trockenfallen lassen, haben aber aufgrund der geringen Ballasttiefe und und der großen benetzten Fläche seglerische Nachteile.


    Die Bärentatzen scheinen m.E. für die Ankerleine vorgesehen zu sein, so lassen es der starke Poller und die Nähe zum Bug vermuten. Die Festmacherleinen werden ja über die etwas weiter achtern angeordneten Poller geführt.


    Imogen tut gut daran, nur ein Schwert im abgefierten Zustand auf der Leeseite zu zeigen. Das ist richtig, wenn kein Vorwindkurs gefahren wird, was die leichte Schräglage ja auch andeutet. Bei Vorwindkurs werden beide Scherter aufgeholt, wie es auch beim Jollensegeln der Fall ist.

    So, jetzt Klugscheißmodus Ende.

    Beste Grüße,


    Manfred

    Endspurt


    Moinsen zusammen,


    bevor die "Bilder für's Album" kommen, hier noch ein paar Detailfotos mit dem Handy aus der Takelwerkstatt:



    Die Takelage ist auf der United States denkbar moderat. Die riesigen leeren Flächen schreien geradzu nach detaillierter Ausgestaltung an Stellen, wo ein bisschen was los ist, z.B. an den Ladestationen.


    Um die Optik ein wenig aufzupeppen, habe ich die Ladebäume im halb aufgetoppten Zusand dargestellt. Der Detaillierung der Takelung sind im Maßstab 1:500 Grenzen gesetzt(mir jedenfalls) und Hanger, Runner und Geien, die im Original mehrfach geschoren sind, habe ich nur in einfacher Form dargestellt. Auf Geienstander habe ich verzichtet.


    Einige Blöcke habe ich auch noch spendiert, vielleicht übertrieben, aber doch ein Gewinn. Als Takelgarn kam Serafil 120 in Grau für Drahtseile und Beige für das Tauwerk zur Anwendung, das ich wie üblich mit Fixativ versteift habe.


    Da ich mit Aceton stark verdünnten Tesa Alleskleber verwendet habe, hatte ich mit der Hitze keine Probleme. Durch die starke Verdünnung hat man eine ausreichende "Topfzeit".


    Auch der Radarmast wurde vereinfacht getakelt und mit einer einfachen Flaggenleine versehen.


    Schließlich wurden ein paar Antennen aus versteiftem Serafil 200 gespannt, die dem Modell quasi das i-Tüpfelchen geben.
    Als letzte Bauteile vom Bogen waren die Anker und die Stars-and-Stripes-Flagge dran. Um die Flagge nicht wie ein Brett aussehen zu lassen, habe ich die beiden Papierteile vor dem Verkleben rückwärtig nach Anfeuchten von überschüssigem Material freigerubbelt und anschließend in Form gebracht.


    Doch nun seht selbst:




















    Beste Grüße,

    Manfred

    Moin Henning,


    Deine Handskizze umfasst Bereiche, in denen es offensichtlich nix zu holen gibt, nämlich im Weser-Yacht-Club-Hafen östlich der Borriesstr. und auf der Geeste östlich der Columbusstr.. Auch der nördliche Rand könnte ein paar Meter nach Süden verschoben werden, so dass gerade noch das nördliche Widerlager der Geestebrücke abgebildet wird, die sogar hochgeklapppt dargestellt werden könnte. Durch diese Verschiebung würde ein gutes Stück der Weser Fahrrinne mit auf das Diorama passen. Bei einer unauffälligen Stauchung der Weserbreite könnte in deren Fahrrinne auch noch erheblicher Schiffsverkehr abgebildet werden. Auch die Fähren nach Blexen und Nordenham hätten Platz. Und die Weser bitte bei Niedrigwasser, dann ist auch auf dem Badestrand mehr Platz.

    Ich habe in diesem Diorama zig Fotos von Schiffsmodellen gemacht, die da nie im Leben hereinpassen, zB. die SAVANNAH. Kein Schwein in diesem Forum hat sich je darüber beschwert.

    Wenn Du hier schon die Savannah bzw. die Nicht-Beschwerdeschweine erwähnst, dienten die Fotos mit der Savannah doch nur als Größenvergleich und Kritik am Aufenthalt im Stadthafendiorama wäre zwar berechtigt gewesen, wäre aber am Thema vorbeigegangen, oder?



    Süsswoll, nu bünn ick auck all döör mit Klauckschieten!


    Beste Grüße, und gutes Gelingen wünscht


    Manfred

    Masten


    Moin zusammen,


    bevor es in den Garten geht, schnell noch ein kleines Update:


    Ich habe aus dem gleichen Silberpapier, das ich für die Rettungsboote verwendet hatte, auch die Masten gefertigt. Zunächst der Radarmast, der mit der Aussichtskanzel:rolleyes: bestückt wurde. Im Druck dünnes Schwarz auf Silber war kaum noch zu erkennen und die Fenster schon gar nicht. Daher habe ich im Bereich der Scheibe ein wenig von der Oberfläche abgeschabt, bis der weiße Untergrund sichtbar wurde, der noch mit einem Hauch Blau versehen wurde. Jetzt erkennt man mit ein bisschen gutem Willen die Fenster.

    Darüber drei Radarpodeste, das obere Radar aus weiß bedruckter Folie. Rah und Gaffel bestehen aus Silberpapierröllchen.


    Radarmast


    Desweiteren wurden die Antennenhalterungen an den Schorsteinen gefertigt. Die filigranen Bauteilchen aus Papier herzustellen habe ich mit mäßigem Erfolg versucht und letztlich aus 0,25mm dünnem, gereckten Silberdraht gefertigt. Zunächst ein langes Stück nach Vorlage abwinkeln, dann das kurze Mittelstück einlöten. Zum Schluss vorsichtig in Form biegen und in die vorbereiteten Löcher kleben. Bei der Gelegenheit wurden auch die drei Signalhörner installiert.


    Antennenhalterungen für die Schornsteine


    Dann waren die Ladepfosten dran, die wiederum aus Silberpapierröllchen bestehen, rückwärtig sieben Mal mit der Punze vorgerillt. Ergänzt durch Salinge, die ich entgegen der Bauanleitung aus jeweils nur einem Stück gefertigt habe. Sogar die Decksscheinwerfer habe ich dem Modell nicht erspart, allerdings ohne LED-Bestückung, man möge mir verzeihen:rolleyes:.


    Ladepfosten mit Decksbeleuchtung


    Letztlich kamen die Ladebäume hinzu, die ich als Papierröllchen herzustellen versucht habe, allerdings wiederum mit nur unbefriedigendem Erfolg. Daher habe ich lackierten 0,5-mm-Cu-Draht aus alten Wicklungen gereckt, abgelängt und mit einem Silberlackstift "edding 753 calligraphic paint marker" farblich angepasst. Das Fußende habe ich leicht abgewinkelt, um eine ausreichend große Klebefläche für das verhältnismäßig schwere Bauteil zu erzeugen. Der ungeübte Betrachter möge hier gern auch ein Lümmellagerchen angedeutet interpretieren. Für die Ausrichtung der Ladebäume habe ich aus Abfallkarton eine Lehre gefertigt, damit der Kleber in Ruhe aushärten kann. Mittels einer minimalen Menge Sekundenklebergel habe ich die Klebestellen zusätzlich stabilisiert.


     

    Lehrgerüste für die Ausrichtung der Ladebäume


       

    Nach Trocknung des Sekundenklebers stehen die Bäume wie angeschweißt


    Tuuuuuuuuuut ...



    ... und tschüß



    Sodele, jetzt sind hier in Hannover 35°C erreicht und ich verabschiede mich für die nächsten Tage.

    Morgen fahre ich mit dem Motorrad für einige Tage in meine alte Heimatstadt Stade.



    Betse Grüße,


    Manfred

    Masken, Maulkorb und andere Weltanschauungsfragen:

    Für mich ist dieses unsägliche Thema off-topic und hat mit Kartonbau überhaupt nichts zu tun.
    Als nächstes diskutieren wir hier über Religion? Immer die beste Grundlage für unnütze Streitereien.

    Wer je zur See gefahren ist, weiß was ich meine.


    Beste Grüße,

    Manfred

    Danke HaJo,


    sehe ich auch so. Dabei ist "offen" ja gar nicht offen.


    Nachdem alles fertig war, stach mich der Hafer und ich habe auch mit wirklich offenen Booten experimentiert. Dazu hatte ich von einem Reserveboot den Deckel abgetrennt und beschnitten, die Bootschale innen silber gestrichen sowie die Zwischenräume zwischen den Duchten ausgestanzt und tiefer eingeklebt, was einen noch realisteren Eindruck macht. Es wären nur 24 zusätzliche Schnitte pro Boot nötig gewesen. Wie gesagt, die Boot waren bereits dran.

    Beweis siehe hier:

    Es geht noch realistischer, selbst im Maßstab 1:500