Posts by Shipbuilder

    Moin Zusammen;

    besonders dann wenn die Diesel in die Standprobe gegangen sind.


    Der Neubau, als Beispiel ein AHTS wurde mit Vor- und Achterleine am Kai festgemacht. Zusätzlich kamen dann noch Vor- und Achterspring vom Neubau an den Werftkai.

    Die beiden Lips Verstellpropeller in Kortdüse hatten Steigung Null, Becker Vollschweberuder mittschiffs und dann hieß es " Wolke ".

    Erst Diesel I und dann Diesel II.

    Der Sound den die beiden 4.000 PS Diesel vom Typ MAK hatten war was besonderes. Jeder, der einen MAK gehört hat, kennt vielleicht diesen Sound. Die Helgensohle und der Boden der Vormontage haben während der Standprobe vibriert.

    Dann kam Maschine aus und danach Notstart.... .

    Ich werfe meinen Hut rein und sage mal " Köln Düsseldorfer ". Vielleicht auch die " HEIDELBERGER ".


    Es kann aber auch ein Schleppdampfer sein, den es ja oft auf dem Rhein und seinen Nebenflüssen zu Anfang den vorigen Jahrhunderts zu sehen gab.


    Binnenschiff ist auch weiter Begriff.

    Moin Zusammen;


    und weiter geht es:


    Bremen

    aus der HANSA Heft 46/47 Jahrgang 1959 zitiert:


    …. nach dem Umbau von der „ PASTEUR „ zur „ BREMEN „, haben sich auch die technische Daten etwas geändert.


    „ PASTEUR „ : BRT 29.252; NRT 12.853; Fahrgäste: 750


    „ BREMEN „ : BRT 32.336; NRT 17.025; Fahrgäste: 1.122


    Die Klasse nach dem Umbau war : Germanischer Lloyd +100 A4 mit Freibord 5,29m „ Fahrgastschiff „


    Durch die Vergrößerung der gesellschaftlichen Räume wurde diverse Teile der Aufbauten von Stahl in Alu getauscht.

    Diese Sektionen und Bauteile wurde nach Werftzeichnungen bei den Firmen „ Weser-Flug „ ; Bremen, „ Focke – Wulff „ Bremen und „ Ambau „ Kiel gebaut.

    Dabei wurde ein Teil der Masten und der Schornstein aus Alu gefertigt.


    Eine sehr intensive und zeitraubende Arbeit war die Instandsetzung des Rumpfes und der Außenhaut.

    Durch die Änderung der Nutzung der Räume hatte der Germanische Lloyd ein sehr gewichtiges Wort mitzureden.

    Einer der größeren Umbauten war das Unterwasserschiff im Bereich von Spt. 143 bis Spt. 157.

    Hier wurde der vordere Kesselraum entfernt. Durch den gewonnen Platz konnte man Mannschaftsmessen, eine Taverne und ein Schwimmbad eingebaut werden. Dazu kamen auch noch die Nebenräume.

    Zum anderen wurde im vorderen Ende des Hilfsmaschinenraumes eine Flossenstabilisierungsanlage eingebaut. Es wurde im Bereich auch hochfester Stahl verwendet.

    Insgesamt wurde mehr als 2.000 Tonnen Schiffbaustahl und ungefähr 100 Tonnen Alu neu eingebaut.


    Promenadendeck: Spt. 170 Mitte Frontschott von OK Promenadendeck bis OK. Reling Veranda Deck; Spt. 171 Schott von Kiel bis UK Promenadendeck.

    Luke 2 ist von Spt. 172 bis Spt. 177 angeordnet.

    Davor befand sich ein Lüfterraum.

    Unter dem vom von Gustav auf den Bild gezeigten Veranda Deck befand sie auf Mitte Schiff ein durchgehendes Treppenhaus. Davor hatten auf BB Seite die Tischler und auf Steuerbordseite die Zimmerleute ihre Last bzw. Werkstatt.

    Des weiteren gab noch je einen Raum für Lüfter. Diese waren außer mittig auf BB und Stb. Seite angeordnet.


    Das ganze wurde als Decksplatz für die Mannschaft geplant.

    Moin HaJo;

    moin alle zusammen;


    ich war auf der Suche nach der " BREMEN " und habe dabei einen 13 seitigen Bericht über die neuen Lotsenboote gefunden.

    Da ist was über die Namensgebung bis hin zu den Lotsenboote und " warum die beiden vorderen Boote aus Holz sind und nur diese zum Versetzen genommen werden und die achteren Boote im dem Sinne nur Rettungsboote sind ".

    Davon am Sonntag mehr.

    Moin;

    Im Jargon auch gern als Entenjäger oder Verkehrtrum Schiff bezeichnet :D

    sie sind auch nie ausgestorben. Gebaut auf Nobis für Bolten oder Este; HDW Kiel für eine ganze Serie, die später in Peenemünde von Heegemann fortgeführt wurde bis hin zu Kröger und Sietas.


    Aber es sind zweckdienliche Schiffe und man konnte auf dem Helgen Sektionen / Schaustellerarbeit stellen. Die schwerste Sektion war der Maschinenraum.

    Moin Andi;

    Moin Zusammen;


    auf den Bild von HaJo kann man die Nietreihen gut erkennen.


    Gehen wir mal von einer Plattenstärke 16 mm aus, dann haben wir eine Nietdurchmesser von 24 mm, der Lochdurchmesser der Platten beträgt nach GL Klasse dann 24.5 mm


    Es gab folgende Nietabstände: Plattennaht Plattenstoß

    Wasserdichte Nietung 3,5 ...4,5d 3,5 ....4,5d

    Öldichte Nietung 3,5d 3,0 ...3,5d

    Staubdichte Nietung 5 d 5 d


    " genaue Werte im Germanische Lloyd "


    Zitat aus dem Schaller " Die Nietteilung t oder T von Mitte Niet bis Mitte Niet in Richtung Naht oder Stoß hängt von dem Nietdurchmesser ab und geht nach der Art und dem Zweck der Nietung, ob Wasserdicht ( Tanks ), öldichter ( Bunker ), fest ( Unterzüge, Fundamente) oder dicht und fest (wasserdichte ( wd. Schotte ; Außenhaut)

    Die Teilung ist nach Zeichnung, Schablonen oder Latten genau anzuzeichnen.

    Bei verschiedenen Plattenstärken und en daraus resultierenden Nietdurchmesser ist Rücksprache mit dem Meister oder dem Ing. zu halten.....


    ... Bei unvermeidbaren Lücken müssen die Lücken mit Keilen oder Füllstreifen ausgefüllt werden. Die aufeinander liegenden Platten und Profilflächen der nicht öldichten Tanks erhalten mindestens einen Mennige Anstrich.

    Das Verpacken mit geeigneten Dichtungsmitteln - bei dünnen Blechen oder schwer zugänglichen Stellen - ausgenommen Öltanks - ist sorgfältig auszuführen."

    Quelle : Schaller, Ludwig " Taschenbuch für Schiffbauer, Bootsbauer; Schiffszimmerer und Segelmacher "

    7. Auflage 1957


    Es wurde für jeden Tank eine Tankprüfung mit Protokoll gemacht. Dabei wurde einerseits mit Druckluft abgedrückt. Die Nähte und Stöße wurden mit Seifenlauge überstrichen. Wenn eine Nietung nicht dicht war wurde die undichte Stelle gekennzeichnet und dann mit mit Salzsäure Außen und Innen überstrichen. Manchmal hat man auch Werg genommen. Aber Salzsäure war an sich ein in den 50 ger und 60 ger Jahre probates Mittel. Die Rostfahnen hat man nachher nicht mehr gesehen. Es geht ja dabei um die Tanks die Wasserdicht sein sollen.


    Das sind die Infos, die ich habe.

    Sorry Gustav, must sagen wenn es Dein Bericht aufbläht.

    Moin Zusammen,


    das freut einen, das es viele Ideen und einige Lösungen gibt..


    Die tierische Lösung ist nicht richtig.


    Die Lösung mit der Axt auch nicht.


    Die Klüse ist fast richtig.


    Die Lösung ist ein Übergangsstück von eckig auf rund. Die Kransäulen, die Henning Kummer bereitet haben sind sogenannten Ochsenköpfe. Unten rechteckig oder quadratisch oben am Drehkranz rund oder oval. Die 1/4 Kreise werden unten in 8 bis 12 Teile geteilt ( Erfahrungschatz ) , der obere Ring wird mit der gleichen Teilezahl geteilt. Dann geht die Abwicklung mit der Ermittlung von wahren Längen los.


    Ich schaue beim Schaller, dort ist eine Abwicklung vom Ochsenköpfe abgebildet ist

    Je höher die Teilungszahl ist, desto genauer wird der Ring.

    Moin Philipp;


    ein verständliches Problem. Mir fällt zur Zeit auch keine greifbare Lösung ein. Es ist auch so, das sich Planken achtern und vorn verjüngen und dann kommt das 3 dimensionale biegen mit hinzu.


    Als Lösung bliebe dann nur die oberen Planen ab OK Deck bis OK Schanz schon einzubauen und dann von OK Deck bis zum Kiel zu verplanken. Dafür würde ich mir aber eine Lehre bauen damit der Segler fest und gerade liegt. Eine Lehre für BB Seite und eine für Steuerbordseite.

    Moin Zusammen;


    ich habe mal im Archiv der guten Schiffahrt International von 1960 gegraben.

    In der Ausgabe 01/1960 wird folgendes über die " GOTTHILF HAGEN " und " DITMAR KOEL " berichtet.


    Ich zitiere mal aus dieser Ausgabe:

    Bauwerft war für beide Schiffe die Meyer Werft in Papenburg. Zur Info, nicht die Neue Werft mit den beiden Schiffbauhallen war der Bauplatz, es war die Alte Werft in der Stadt.


    Die " DITMAR KOEL " wurde am 29. Oktober 1958 abgeliefert.

    Die " GOTTHILF HAGEN " kam dann am 9. September 1959 in Fahrt.


    Beide Schiffe wurde nach Vorschriften des GL, Hamburg und der SBG gebaut.

    Klasse ist +100 K (E +) mit Unsinkbarkeitszeichen für das Einraumschiff mit Vorschriften und Schiffsicherheitsvertrag für Passagierschiffe. Die Größe 767 BRT auf 256 NRT.


    Markantes Aussehen bekamen die Schiffe durch die hohe Back. Durch 8 Wasserdichte Querschotte wurde das Schiff in 9 Abteilugen gegliedert.

    Die Besatzung lebt und wohnt im Vorschiff. Der Aufenthaltsraum und Speiseraum der 44 Lotsen beginnt achterlich der Brücke.


    es gab für die Lotsenversetzboote hohe Ansprüche in Bezug auf Lüftung und Warmluftheizung. Diese kamen von einer Firma auf Hamburg Wandsbeck.


    Der Platz hinter dem achteren Mast sollte später als Winschplatz für die Lotsen dienen, wenn ein Hubschrauber zum Einsatz kam.


    Maschine: 3 Maybachdiesel mit insgesamt 1.600 PS bei 1.500 Upm

    Die Fahrmotoren kamen von AEG, 2 Schrauben mit insgesamt 1.240 PS bei 225 Upm.

    Die Motoren wurden alles geräuschisoliert. Der Kontrollraum befand sich auf dem Zwischendeck vor dem Maschinenraum. Die Steuerung der Maschinen konnte von der brücke aus gefahren werden.


    Versetzboote: Die Versetzboote wurden in Schat Schwerkraftdavits gefahren. Die Boote wurden von der Fassmer Werft,Motzen in Zusammenarbeit des Auftraggebers entwickelt. Man versprach sich mit den neuen Kunstoffbooten eine erhebliche Einsparung bei Wartung und eine längere Lebensdauer.

    Die Versetzboote wurde mit einen 16 PS luftgekühlten Güldner Diesel vom Typ 2LD angetrieben. Deren kompakte und geschlossen Bauweise erleichterten den Einbau und bewährten sich bei schwersten Wetterbedingungen. Die Geschwindigkeit der Versetzboote betrug 6 kn.


    Quelle Seekiste / Schiffahrt International Ausgabe 01/1960


    Moin Phiipp;


    anbei werfe ich mal ein paar Bilder vom Oslo Urlaub 2018 rein. Es war ein schöner Tag. Auf der Museumshalbinsel, vorbei am Königengarten, wenn er geöffnet ist, darf man diesen besuchen.


    Auf der Halbinsel schräg gegenüber von der Fähre kann man 3 Museen besuchen. Einmal das Kontiki Museum, das Fram Museum und das Museum für Handelsschiffahrt, dieses soll auch eine Bibliothek haben.


    Nun aber die Bilder von außen nach innen von vorn nach achtern und ein Modell










    Viel Spass beim bauen.

    Moin Zusammen;


    Abschlussprüfung Schiffbau, mündliche Prüfung Juni 1984 in der IHK Flensburg: " wickeln sie bitte an der Tafel einen Ochsenkopf ab. Beachten sie die Platten haben eine Stärke von 40mm."

    Das saß, das Hirn wurde zermartert, was hat man gelernt. Ab 20mm Materialstärke und mehr immer eine Neutrale Fase annehmen. Überlängen beachten und ja, die Zeit spielte auch einen Rolle. Es musste nicht genau sein aber es sollte in einer vor bestimmten Zeit passieren. Die Zeitvorgabe weiß ich nicht mehr, aber ins schwitzen kam man trotzdem, obwohl man es auf den Schnürboden abgewickelt hatte.


    Das fällt mir dazu ein. Ochsenköpfe wickel ich heute ab und zu noch ab, mit der Hand oder am Computer. Hand macht aber mehr Spaß.

    Moin Zusammen;


    so ich mal ein wenig recheriert.


    Bis 1996 hat die Haus- und Hof Werft Sietas 12 Neubauten vom Typ 132 abgeliefert.

    Die Leistung der NMF Kräne wurde dabei immer mehr gesteigert. Es waren 2 x 250 Tonnen.


    Zum anderen wurde auch die Rumpfform ständig angepasst. Die Schiffe hatten eine Reisegeschwindigkeit von 16kn.


    Zur gleichen Zeit wurde auch der Stabilitätsponton an Bord eingeführt und wie schon weiter ober geschrieben, hatte jedes Schiff seinen eigenen Ponton.


    Der Stützponton konnte mit einen L - Balken an den Rumpf gehängt werden. Als Ausführung war ein Schuh auf OK Deck eingebaut worden.


    Ich habe hier mal ein Bild von einen Rickmers Schiff. Ursprünglich gehörte das Schiff zur Beluga Reederei.

    Man beachte die Ausführung des Schuh`s.

    Moin Zusammen;


    wenn ich mich nicht täusche waren ab den 80ger Jahren alles SAL Deerns als Schwergutfrachter konzipiert worden. Ob der alte Sietas Typ 132 mit Deckhaus achtern oder der Typ 180 mit Roll- und Hubdeckel. An sich ist und war die SAL im Nischenverkehr unterwegs.


    Der Krantyp ist der NMF Kran, eine ehemalige Tochter der Sietas Werft.