Posts by woody

    Hallo Ulrich,


    das hat jetzt mit den Augen nicht soooo viel zu tun! Mein Vater ist Arzt und hat diese Beilagen gesammelt bzw. dann an mich vermacht. Und die Lichtenstein habe ich damals als Kind gebaut; deshalt das Dejavu.


    Servus, Woody

    Hallo Walter,
    bei mir liegt die SR-71 auch noch auf Halde; auch von mir vielen Dank für die Zusatzspanten.
    Das mit dem Papier ist so eine Sache: Ich habe schon bei der F-4 den Verdacht gehabt, dass das Papier zu dünn ist und daher einen Scan verbaut. Der hat einwandfrei funktioniert. Und bei der SR-71 werde ich es wohl genauso machen.


    Auf jeden Fall vielen Dank für Deine Mühen.
    Servus, Woody

    Hallo Marco,


    vielen Dank für Deine Antwort eine Veröffentlichung betreffend. OK, motivierend sieht irgendwie anders aus ... :(


    Aber bist Du mit

    Quote

    Ohne Genehmigung vom Verlag darfst Du das Modell leider nicht öffentlich zur Verfügung stellen.

    ganz sicher? Gut, ich darf das Modell nicht "Stardust" nennen und auch keinen Bezug zu Perry Rhodan machen, aber wenn das ein an den WvB-Entwurf angelehntes Design des Raumschiffs "Sternchenstaub" von Kapitän Gerry Wotan ist, das hier kostenlos angeboten wird, was kann der Verlag da dagegenhaben??? ;););)


    Servus, Woody

    Hallo Martin, hallo Marko,


    nochmals, das soll keine Kritik an Eurer Arbeit sein - bitte nicht falsch verstehen. Ich hätte mich aus den genannten Gründen halt über eine "Original"-Stardust mehr gefreut.


    Quote

    Die optischen Anleihen an das Space Shuttle waren z.B. gewollt, ...

    Was ich vom Design her nicht nachvollziehen kann (Begründungen siehe vorher im Thread) ...


    Quote

    ... auch das Aussehen der Trägerrakete ist direkt so vom Verlag gekommen

    ... womit ich hier wiederrum gut leben kann, da sie sowohl von der "Zeitlinie" her passt als auch mit den Risszeichnungen weitestgehend übereinstimmt.


    Quote

    Die Wünsche des Auftraggebers müssen natürlich berücksichtigt werden.

    Ja mei, wer zahlt, schafft an! :D


    Die Äußerung

    Quote

    Mir ist egal, was in den Romanen steht,

    finde ich allerdings schon krass, denn wenn das keine Rolle mehr spielt, brauchen wir uns an gar nichts zu halten. Dann ist allerdings auch ein Space-Shuttle-Verschnitt kein Problem mehr.


    In einem Punkt gebe ich Euch allerdings mittlerweile recht: Das "klassische" Stardust-Design hat sich bis jetzt standhaft geweigert, sich sinnvoll auf 1:350 verkleinern zu lassen! ;(?(
    Euer Shuttle-Design macht hier definitiv weniger Probleme.


    Jetzt blase ich mal die Trägerrakete samt Shuttle auf 1:96 auf und schau dann, wie die beiden Raumschiffe auf der Rakete daher kommen.


    Quote

    Um so schöner ist es doch, wenn woody nun den Fans noch eine andere Version liefern kann.

    Martin, da wollte ich Dich ohnehin noch fragen, wie der Verlag das sieht. Kannst Du mir da weiterhelfen bzw. kennst Du einen Ansprechpartner, der mir sagen kann, ob ich das Modell kostenlos mit Bezug auf "Perry Rhodan" und "Stardust" freigeben darf ode rnicht?


    Servus, Woody

    Hallo Hadu,


    Quote

    Schon mal von den Firmen Strombecker oder Glencoe gehört?


    Yep; ich hab sogar noch einen ungebauten Bausatz des Mondlanders von Glencoe; eindeutig eine Anlehnung an die WvB-Projekte zur Mondlandung von 1952.


    Was Du hier zeigst, ist die Ferry-Rocket, also die bemannte Transportrakete, so wie sie in der Zusammenarbeit Disney / WvB dargestellt wurde. Eben der leicht geänderte / verbesserte Entwurf des Projekts von 1952. Der "round the moon"-Trip sollte jedoch mit einem anderen Schiff, der RM-1, durchgeführt werden; wie im Film dargestellt.


    Aber OK: Als Vorstellung der beiden Perry-Rhodan Autoren 1961, wie die Stardust ausgesehen haben könnte, könnte sie tatsächlich herhalten. Womit wir dann wieder bei der Ausgangsfrage wären: Warum sieht dann die Risszeichnung doch deutlich anders aus??? :D


    Servus, Woody

    Bleibt als einzige Frage: WANN GENAU hat Ingolf Thaler die Rißzeichnung gezeichnet, welche Quellen hatte er zur Verfügung und wie sehr hat er die textuellen Beschreibungen in "Unternehmen Stardust" bei der Zeichnung berücksichtigt. Aber mein Eindruck ist, dass die Rißzeichnung in starker Anlehnung an das WvB-Projekt entstanden ist. Dazu kommt, dass sich der Entwurf evolutionär ganz gut in die Entwicklung der WvB-Projekte beginnend ab 1952 einfügen würde.


    morewings: Ich glaube eigentlich nicht, dass die N1 eine große Rolle bei der Trägerrakete der Stardust gespielt hat. Auch wenn gewisse Ähnlichkeiten existieren, so würde ich eher annehmen, dass die N1-Entwickler Anleihen bei den WvB-Projekten genommen haben; vielleicht aufgrund von ähnlichen Überlegungen, WIE sie die ursprünglich 24, später 30 Triebwerke bündeln sollten. Dagegen sind die Stabilisierungsflächen bei den Trägerraketen von WvB und Stardust ja praktisch eine 1:1-Kopie; und auch die Maße sind ziemlich ähnlich.

    Das Missionsprofil, das in diesem Projekt vorgeschlagen wurde, entsprach 1:1 dem, das auch in "Unternehmen Stardust" beschrieben wurde. Einziger wesentlicher Unterschied: DIe Stardust wäre wegen der Verwendung leistungsstärkerer Atomtriebwerke mit 3 statt mit 5 Stufen ausgekommen:



    Die Ähnlichkeiten im Aufbau der Trägerrakete und des Raumschiffs springen einem aber schon ins Auge:



    Und auch nach der Landung auf dem Mond sind die Ähnlichkeiten augenfällig, wenn man die unterschiedlichen Antriebe (chemisch / atomar) berücksichtigt:



    "Unternehmen Stardust":

    • 4 Teleskop-Beine im Winkel von knapp 45°
    • Landebein 4 wurde beschädigt (S. 25), konnte aber repariert werden
    • mit Großschleuse und Lastenkran / Transport-Korb (S. 30)
    • ausklappbare Leitersprossen entlang der Schiffshülle, die aber wegen der Strahlung des Triebwerks nach der Landung nicht sofort verwendet werden konnten
    • Deltatragflächen (S. 62)


    Und dann noch das Raumschiff selbst:



    Dazu die Beschreibung aus "Unternehmen Stardust" (S. 12):

    • Cockpit/Zentrale - "Dicht unterhalb der scharfen Raketennase" (was immer das heißen soll):
      2 Pilotensitze, dahinter die Sitze für Bordarzt und Navigator (WvB: nur 2 Mann Besatzung)
    • Dahinter ein kleiner Aufenthaltsraum mit Bordküche (WvB: Astrogator-Kabine)
    • Darunter das Nutzlast-Magazin mit Großschleuse und Lastenkran (OK, das fällt bei WvB doch eher klein aus)
    • Danach Tank mit Wasserstoff; darunter Pumpen und Reaktor (WvB: chemisch)
    • Zuletzt Expansionskammer mit Triebwerk


    Wie gesagt: Macht den WvB-Entwurf ein bisschen größer bzw. breiter und ändert den Antrieb ab, und Ihr seht IMHO die Stardust fast 1:1 vor Euch.


    Einziger Design-Unterschied: Der Rumpfbug des WvB-Projekts ist klar strukturiert und ergibt für mich Sinn, während das "Konus-/Zylinder-Geschachtel" von Ingolf Thaler zumindest exotisch aussieht.

    Eine m.E. nach wesentlich bessere Quelle ist allerdings das "Spaceship Handbook" von Jack Hagerty, in dem so ziemlich alle Raumschiff-Designs des 20. Jahrhunderts aufgelistet werden, die sich irgendwie in die Kategorie "Realisierung der Raumfahrt" einordnen lassen. Für Modellbauer im Raumfahrtbereich eine unglaubliche Fundgrube:



    Und zu Beginn der Evolution: Das berühmte v.Braun Projekt aus dem "Colliers Magazine" von 1952:



    ... das im Verlauf der Zusammenarbeit mit den Disney Studios leicht mutierte:



    ... und das um ein "kostengünstigeres" Mondprojekt von 1958 - 1960 erweitert wurde (als Buch und im Readers Digest 1961 publiziert):



    Wenn man sich die Trägerraketen im Verlauf von gerade mal 8 Jahren anschaut, kann man doch eine Menge Ähnlichkeiten entdecken:

    • Glocken- bzw. Konusförmiger Rumpf
    • Der Antrieb wird durch meist zahlreiche, aber eher leistungsschwache Triebwerke realisiert
    • Die Oberstufe, also das eigentliche Raumschiff, ist geflügelt und landet nach dem Wiedereintritt auf Flugzeugart

    Also Ihr könnt einen wirklich kirre machen ... ;)


    Jetzt habe ich "Unternehmen Stardust" (5. Auflage) im Hinblick auf technische Einzelheiten glatt noch mal im Schnelldurchgang quergelesen:


    @Hadu

    Quote

    hatte die Stardust-Trägerrakete in der ersten Stufe 44 konventionelle Triebwerke


    Ganz knapp daneben. Nach Ausführungen von General Pounder auf S. 8 und S. 13 hat die Trägerrakete 42 Großbrennkammern mit chemischem Treibstoff (Brennstoff: N-Triäthyl-Borazan, Oxydator: Salpetersäure); Stufe 2 und 3 (Stardust) haben Atomantrieb mit je einem Plutionium-Reaktor und Wasserstoff als thermischer Stützmasse.


    Shit: Das heißt im Klartext, dass das Modell der Trägerrakete von Martin an dieser Stelle grob vereinfacht wurde; vermutlich wg. der Zielgruppe.


    Quote

    war, so glaube ich "silbern schimmernd" und hatte Bullaugen...


    Die Stelle bzw. eine ähnliche Beschreibung habe ich nicht gefunden; aber silbern schimmern klingt jetzt nicht so unwahrscheinlich. Von Bullaugen war aber ziemlich sicher nicht die Rede.


    Allerdings habe ich noch einen Unterschied gefunden:
    In den Beschreibungen ist beim Antrieb der Stardust von "1 Haupttriebwerk und 4 kleinen, schwenkbaren Steuertriebwerken" die Rede. Das Modell von Martin ist an dieser Stelle relativ zutreffend, während die Risszeichnungen eigentlich nur 2 Steuertriebwerke in den Tragflächen hergeben. Oder sollen hier 2 Triebwerke übereinander liegen (oberhalb und unterhalb der Tragfläche)?


    morewings

    Quote

    Beantworten läßt sich diese Frage nach einem Einfluß der N1 auf Stardust nur nach eingehender Geschichtsforschung.


    Dann mach ich mal einen kleinen Anfang:
    Ich habe noch einen Band "Risszeichnungen 2" vom Pabel-Verlag, datiert von 1979. Allerdings waren diese Bände immer Zusammenfassungen, so daß man, wenn man die Spannbreite der Zeichnungen in Betracht zieht, mit Sicherheit Zeichnungen von 8 bis 10 Jahren vor sich hat. Das Vorwort lässt hier leider auch reichlich Interpretationsspielraum.



    Hallo Klaus,


    Quote

    das T-Leitwerk und die Flügel liegen sehr nah beieinander - ob das sinnvoll ist ?


    OK, DAS meint Du. Na ja, das gebe ich dann an Wernher weiter - der war wohl maßgeblich beteiligt. ;)


    Aber recht hast Du schon: Das dürfte die hauptsächliche Ähnlichkeit zum Space Shuttle sein - beide fliegen sich wie ein Backstein mit Flügeln ... :D


    Servus, Woody

    Hallo Roman,


    Quote

    für mich gibt es auch eine sehr große Ähnlichkeit mit der russischen N1 Rakete.


    Aber das ist wohl eher Zufall; die Ähnlichkeit zum WvB-Projekt ist doch viel deutlicher. OK, man könnte mal schauen, WANN die Risszeichnungen von Ingolf Thaler entstanden sind. Aber dass die N1 hier einen Einfluss hatte, glaube ich nicht wirklich.


    Quote

    Liebe Grüße, see ya next year.


    Ich tät mich riesig freuen - wann und wo?


    Servus, Woody

    Hallo Gerald,


    Quote

    Werner v. Braun ist für die Realität zuständig und für Science fiction Herr Thaler, und darum geht es, also sich an der Rißzeichnung orientieren.


    Da gebe ich Dir prinzipiell Recht, das Problem ist halt, dass IMHO die Risszeichnungen nicht wirklich konsistent sind und sich das Modell ohne gewisse (massive?!?) Vereinfachungen nicht verkleinern lässt. Schon gar nicht auf 1:350 - insofern hatte Martin wahrscheinlich gar nicht so unrecht, einen Space-Shuttle-Verschnitt zu konstruieren, der sich von der vermutlichen Zielgruppe noch bauen lässt.


    Würde ich dagegen eine gewisse Anpassung in Richtung des WvB-Entwurfs machen, sähe es mit einer Verkleinerung schon deutlich besser aus; vielleicht nicht auf 1:350, aber 1:144 bis 1:250 sollte drin sein.


    Aktuell vergrößere ich die Trägerrakete und das Stardust-Shuttle auf 1:96 - Mein Gott, das sind keine Bauteile mehr, das sind nur noch Riesenlappen, die dabei herauskommen ...


    Quote

    ... gibt es das auch als Download?


    Da muss ich mal schauen, wie das der Pabel-Moewig-Verlag sieht. Eigentlich hatte ich vor, denen das Modell anzubieten, falls die Interesse haben. Falls nicht, hängt es davon ab, ob ich den Namen "Stardust" verwenden darf, falls ich es als Fan-Art zum Download anbiete. Mal sehen ...


    Servus, Woody

    Jetzt würde es mich interessieren, wie Ihr über das Modell denkt - vor allem was den Rumpfbug angeht. Soll ich das so lassen, wie es der Risszeichnung von Ingolf Thaler entspricht, oder soll ich Vereinfachungen vornehmen, die eine stärkere Anlehnung an den Entwurf von Wernher von Braun zur Folge hätten.


    Ein weiteres Problem: Das Modell ist im Maßstab 1:96 und hat eine Länge von knapp 25 cm über alles. Eigentlich hatte ich vor, das Modell so zu verkleinern, dass es zu Martins Trägerrakete passt, die im Maßstab 1:350 gehalten ist. Aber bereits jetzt sind manche Bauteile im Millimeterbereich, so dass eine Verkleinerung ohne Vereinfachungen am Modell nicht möglich ist.


    Also bleibt nur: Das Modell der Trägerrakete auf 1:96 vergrößern, was bei einer aktuellen Auflösung von 600 dpi dann eine Auflösung von 165 dpi zur Folge hätte, was im Bereich "gerade noch akzeptabel" liegen würde. Dafür wäre das Gesamtmodell dann ca. 96 cm hoch und würde gut zu der Saturn V von Revell passen - so als Vergleich zwischen Traum und Wirklichkeit.


    Und jetzt bin ich auf Eure Meinungen gespannt.


    Servus, Woody

    Da der Rumpfquerschnitt aus den Zeichnungen nicht hervorgeht, bin ich von kreisförmig im Bereich des Triebwerks ausgegangen und habe diese zu Ellipsen verformt, wo es notwendig war. Aber die Aufeinanderfolge von Kreisen, quer- und hochstehenden Ellipsen ist schon abenteuerlich.


    Und das ist dann das Ergebnis nach knapp einer Woche Konstruktion und Bearbeitung:





    Also wie immer den Blender angeworfen, die Risszeichnungen als Hintergrund geladen und damit diese Konstruktion erstellt:



    Bei der Konstruktion kamen mir jedoch etliche Zweifel, ob die Drauf- und die Seitenansichr wirklich korrelieren. Es waren etliche Anpassungen notwendig, um die Ansichten einigermaßen in Übereinstimmung zu bekommen. Besonders im Bereich der langen Nase sieht das schon wirklich seltsam aus:


    Mein Problem als Modellbauer: Es passt einfach nicht! Das ist ein modifiziertes Space-Shuttle, aber nicht die Stardust!


    Die Geschichte wurde 1961 geschrieben und spielt im Jahr 1971. Der Projektfreigabe des Space-Shuttle war 1972, und die Festlegung der Form erfolgte in mehreren Stufen im Verlauf Mitte der 70er Jahre, also sozusagen gute 10 Jahre nach der "echten" Stardust, wenn man deren "Entwicklungszeit" mit berücksichtigen würde. Sorry, aber das passt so einfach nicht. Da wäre eine modifizierte X-20 Dyna Soar wesentlich besser gewesen.


    Umso mehr, als die Risszeichnungen von Ingolf Thaler auch nicht gerade vor Kreativität strotzten: Zu groß sind die Ähnlichkeiten mit dem Wernher von Braun Projekt "First men to the moon" von 1958 - 1961, das u.a. im "Spaceship Handbook" von Jack Haggerty ausführlich beschrieben wurde:



    Die wesentlichen Unterschied:
    • Dieses Raumschiff ist ein Hochdecker; die Stardust ist ein Mitteldecker
    • Der Rumpf ist zylinderförmig mit konischen Einschnürungen; die Stardust ist ... vielfältig ;)
    • 2 Mann Besatzung; bei der Stardust sind es 4


    Dennoch ist diese Vorlage für mich logischer: Veröffentlicht 1961 hätte sie gute Chancen gehabt, bis 1971 einsatzbereit zu sein; möglicherweise mit bis dahin etlichen Verbesserungen bzw. Veränderungen. Und vor diesem Hintergrund bevorzuge ich den Entwurf von Ingolf Thaler für die Stardust.

    Wie sehr habe ich mich gefreut, als Martin Sänger und Marco Scheloske ein Modell der Stardust für den Pabel-Moewig-Verlag gebaut hat, das in mehreren Heften als Beilage veröffentlicht wurde. Und als die ersten Bilder des Modells gezeigt wurden, glitt der Blick des Modellbauers mit Wohlgefallen an der wirklich gut getroffenen Trägerrakete entlang ....



    ... um mit zumindest Unverständnis am Raumschiff hängen zu bleiben:


    Am 19.06.1971 startet mit der "Stardust" das erste Raumschiff zum Mond - jedenfalls im Perry Rhodan Universum. Auch wenn ich kein ausgesprochener Perry-Rhodan-Fan bin, hat mich die Geschichte schon als Jugendlicher fasziniert. Als im Band "Risszeichnungen 1" die Skizzen und Zeichnungen der Stardust veröffentlicht wurden, die man jetzt auch hier ansehen kann, war mir klar: Die muss modelliert werden!


    Hallo Maxe,


    bei Ecardmodels gab (gibt?) es vom "Kampfflieger" Roman Vasilyev eine He-177A-5 "Greif" in den Maßstäben 1:48, 1:72 und 1:100. Aber auch dieses Modell würde ich eher als "einfach" bezeichnen; das beste Modell dürfte trotz konstruktiver Mängel die He-177 von Fly sein.


    Trotzdem: Dein Modell sieht gut aus, ist gut gebaut und stellt einen eher seltenen Typ dar. Also: passt scho!


    Servus, Woody

    Hallo Christian,


    zu Deinem Wunsch, selbst zu konstruieren, kann ich Dich nur beglückwünschen. Selbst wenn nicht gleich ein ganzes Modell herauskommt, kann es oft sinnvoll sein, ein vorhandenes Modell zu supern. Und schon hier helfen Programme in Verbindung mit entsprechenden Kenntnissen massiv weiter.


    Fündig wirst Du im Konstruktionsbüro, und als permanenter "Blenderholiker" rate ich Dir natürlich zum Blender, auch wenn einige der Beiträge nicht mehr auf dem neuesten Stand sind. Für ein Verständnis der Vorgehensweisen und möglicher Programme sind sie auf jeden Fall wertvoll.


    Servus, Woody

    Hallo Frank,


    die Fragen habe ich mir damals auch immer wieder gestellt.


    Am Anfang sollen es ca. 10-12 Adler gewesen sein, die in den Hangars waren. Aber bei denVerlusten müssten es wohl eher Dutzende gewesen sein. Oder aber Alan Carter und seine Leute sind mindestens solche Improvisationstalente wie MacGuyver ... :D


    Und wenn wir schon am philosophieren sind: Laut Shuttle-Astronauten war der Raumgleiter bei der Landung ein "Backstein mit Flügeln". Dabei war der noch relativ stromlinienförmig. Solange ein Adler nur im Weltraum ist, ist gegen die Form ja nicht viel zu sagen. Aber in den Filmen fliegen die ja auch reichlich auf Planeten mit Atmosphäre ... da muss sich das Teil ja fliegen wie ein Zementsack ohne Flügel!


    Meine 2¢


    Servus, Woody

    Fazit: Insgesamt kann man dem Modell des Adler-Raumschiffs nur die Note 1 minus vergeben. Die winzigen Schwächen bei der Detaillierung kann man leicht selbst aushebeln, während die Gesamtkonstruktion eine gute bis sehr gute Passgenauigkeit aufweist. Ein paar Markierungen mehr wären bei der Positionierung und Ausrichtung einzelner Bauteile hilfreich gewesen; an manchen Stellen hätte man die Konstrution in Sachen Stabilität noch etwas besser gestalten können.


    Ebenfalls schade ist die geringen Auflösung, mit der man die Bauteile drucken kann. Ich habe die Bögen auf DIN-A4 mit 150 dpi ausgedruckt, mehr war nicht möglich. Gerne hätte ich DIN-A3 mit z.B. 300 dpi verwendet, dann wäre das Modell noch beeindruckender und besser zu supern gewesen.


    Aber insgesamt ist das wirklich "Wehklagen auf höchstem Niveau"!!! Dieses Modell des Adler ist eines der besten Download-Modelle, die ich je gebaut habe, und ein echter Hingucker. Die Gitterkonstruktion, bei der ich nur in den Längsstangen Zahnstocher als Stabilisierung verwendet habe und die Röllchen ansonsten mit UHU-Hart "ausgegossen" wurden, weist eine Stabilität auf, da könnte man glatt einen Elefanten damit erschlagen.


    Ebenfalls bemerkenswert war die Passgenauigkeit: Man fragt sich wirklich, wie viele Probebauten des "Röllchenmonsters" notwendig waren, um das zu erreichen.


    Ehrlich - als Konstrukteur ist man da danach doch irrenhausreif, oder? :D


    Servus, Woody

    Ein bisschen schade war, dass das Passagiermodul etwas lieblos konstruiert worden war. Ich habe mich für das Modul des "Rettungs"-Adlers entschieden, weil die roten Streifen das ansonsten weiß-graue Modell doch optisch ziemlich aufwerten.


    Daneben wurde die Detaillierung verbessert:
    • Der Rahmen aus Rohren war beim Original nur aufgedruckt. Wenn man sich das im Vergleich zur übrigen Konstruktion anschaut, dann ist das schon ein sehr harter Kontrast! Also kurz den Blender angeworfen, die Rohre als "halbe" Rohre plastisch konstruiert, texturiert und dann aufgeklebt. Der optische Gewinn ist mehr als nur sehenswert!
    • Auch die Oberlichter waren nur platt aufgedruckt und wurden plastisch nach innen versetzt
    • Und nicht zuletzt habe ich auch hier die kleinen Platten nochmals plastisch aufgesetzt


    Was mir im Nachhinein etwas "stinkt" ist, dass ich die Seitnwände so belassen habe: In "echt" sind die geriffelten Platten unterhalb der Alpha-Logos etwas nach hinten versetzt. Das wäre eine Möglichkeit gewesen, auch hier nochmals optische Aufwertungen vorzunehmen. Allerdings war die Konstruktion des Passagiermoduls an sich schon eine Herausforderung, weshalb ich - leider (!) - darauf verzichtet habe.


    Der Hauptgrund war, dass ich das Modul zum Abnehmen machen wollte. Dazu musste ich die gesamte interne Struktur mit reichlich Graupappe-Platten verstärken und eine Mechanismus konstruieren, mit dem über gebogene Nadeln als Heben Riegel auf der Vorder- und der Rückseite herausgeschoben werden können, die in die Schlitze über den Schleusentüren zum Cockpit und zum Heck einfahren. Das war ein ziemliches Gepfriemel, bis das funktioniert hat, aber jetzt funktioniert es richtig gut.


    Mal sehen, wann ein Atommüll-Modul mit dazu kommt ...




    Die Hecksektion mit den Triebwerke ist ein echter Hingucker: Hier haben die beiden Konstrukteure voll "zugeschlagen" und richtig gezaubert. Lediglich bei den "Düsen" in der Düse bin ich immer noch verwirrt: Im Internet gibt es Bilder, die die Düsenöffnungen so darstellen wie im Modell, während z.B. das (ansonsten ziemlich schlechte) Modell von Airfix normale Kegeldüsen darstellt. Vielleicht weiß jemand von Euch, was richtig ist?


    Die Detaillierung des Modells ist insgesamt gut, wobei doch noch Raum für Verbesserungen vorhanden ist. So habe ich die Plattierungen am Cockpit und den Landebeinen plastische ausgeführt, wobei ich beim Cockpit auch noch die Hoffnung hatte, die konstruktionsbedingten Kanten ab Bug etwas zu glätten. Das ist leider nur zum Teil gelungen - dennoch stellt es eine kleine Verbesserung dar.



    Was beim Originalmodell völlig gefehlt hatte, waren die Kegelstümpfe auf der Oberseite der Landebeine - angeblich sind dort Kameras montiert. Kurz "geblendert" waren diese Teile aber rasch konstruiert und texturiert, womit das Modell in diesem Punkt deutlich gewinnt.


    Nach knapp über 3 Jahren Bauzeit, bedingt durch gewisse Motivationslöcher aufgrund von "Röllchen-Phobien" ist das Modell von Keith Withers und Marc Robitaille, das diese als kostenlosen Download zur Verfügung gestellt hatten, endlich fertig geworden.


    Über das "Original" aus der SF-Serie "Mondbasis Alpha 1" braucht man wohl wenig zu sagen. Die Konstruktion des Modells hält sich eng an die Vorlage, auch was die Gitterkonstruktion angeht, die dieses Modell zu einer Herausforderung macht. Ich glaube, so viele Röllchen habe ich noch nie an einem einzigen Modell verbaut, und irgendwie habe ich auch keinerlei Angst mehr vor der Artillerie eines kaiserlichen Schlachtschiffs - so was ist angesichts des Adlers bestenfalls eine "Warmlauf-Übung" ... ;)



    Hallo Walter,


    Quote

    die Phantom is hervorragend gebaut!

    Nein, nicht hervorragend, nur einigermaßen gut. An einigen Stellen hätte ich sorgfältiger arbeiten müssen, dann wäre das Ergebnis noch etwas besser. Aber ich bin mehr als nur zufrieden.


    Wovor ich echt "Schiss" hatte war der Heckbereich mit den Düsen. Und gerade der hat ausgezeichnet gepasst; hier hatte ich praktisch keine Probleme. Was dann schon deutlich schlechter war, waren die Höhenleitwerke. Hier waren die Unterseiten deutlich größer als die oberen (sozusagen ein "umgedrehtes Flügelprofil"), was die Anpassung an das Heck ziemlich erwschwert hat. Hier denke ich, dass das Problem schon seit der alten GELI-Phantom besteht.


    Eine weitere Anpassung: Ich habe einen Karton-Holm quer durch den Rumpf und die Tragflächen eingezogen, denn DIE GELI-Konstruktion erscheint mir schon etwas wackelig. War ein bisschen Gepfriemel, hat aber super funktioniert. Und die Tragflächen sitzen so fest am Rumpf, dass man damit einen Elefanten erschlagen könnte. ;)



    Quote

    Eigentlich wäre es ja notwendig alles völlig neu anhand der bestehenden Spanten zu konstruieren.....

    Nein, defintiv nicht. Der Rumpf hat mit ein bisschen Geduld sehr gut gepasst. Hier habe ich mit Problemen gerechnet - und praktisch keine gefunden. Nur bei den Lufteinlässen hätte ich mir ein bisschen mehr Überstand für die RUmpfanpassung gewünscht; da war es arg knapp.



    Quote

    yo und was als nächstes kommt seht ihr ja eh im Blog

    Da bin ich auf die F-18 gespannt; die habe ich einmal angefangen (vielleicht baue ich sie noch fertig), aber die war hart an unbaubar.
    Ach ja, noch ein Hinweis: Ich habe einen Scan verbaut (160 g/m²), weil mir das aktuelle GELI-Papier etwas dünn und labberig vorkommt. Aber ich habe mir inzwischen auch noch die Spitfire besorgt, vielleicht probier ich da mal das Original aus.




    Servus, Woody

    Walter
    Mit der GELI-Rekonstruktion hast Du echt einen Hammer gelandet. Die leichten Passungenauigkeiten, auf die ich gestossen bin, scheint es im Original auch schon gegeben zu haben. Aber insgesamt hat es einen Riesenspaß gemacht, dieses Modell zu bauen. Vielen Dank an dieser Stelle für Dein Engagement.


    Servus, Woody

    Hallo alle miteinander,


    endlich wieder mal so etwas wie Urlaub und Zeit zum Basteln. Angeschnitten wurde die F-4F Phantom II von GELI, die von Walter mit der Lackierung des JG-74 Mölders dargestellt wurde. Da das Jagdgeschwader nur knapp 30 km von uns weg ist, war es klar, dass dieses Modell mal "unters Messer" musste. Und jetzt war die Gelegenheit da!


    Kurz zu den Einzelheiten beim Bau:

    • GELI-typisch eher etwas einfacher gestrickt, wobei mir hier zum ersten Mal bei einem GELI-Modell echte Fahrwerksschächte untergekommen sind
    • Die Passgenauigkeit war insgesamt gut; Nacharbeiten waren im Bereich der Lufteinlässe und des Höhenleitwerks notwendig
    • Das Fahrwerk ist einfach, sieht aber dennoch gut aus; die Bewaffnung macht dann die Unterseite noch so richtig "lebendig"
    • Last but not least: Die Farbgebung - wenn auch nicht 100%-ig akkurat - ist ein echter Hingucker


    Fazit: Ein Modell, das einfach nur Spaß gemacht hat, was hoffentlich auch die Bilder zeigen:


    Hallo Wanni,


    Quote

    ...hierzulande wird Elon Musk wegen seiner Tesla Autos in der Presse niedergemacht.....


    Vergiss die Presse: Ich habe jetzt über 3 Jahre "Tesla"-Erfahrung, und gestern bin ich das Model 3 probegefahren. Du lgaubst nicht, wie weit unsere "Dampfmaschinen-Industrie" (die sog. "Premium"-Hersteller halt) mittlerweile hintendran sind. Bei dem Gedanken, wie viele Arbeitsplätze von den Deppen abhängen, könnte man kot...


    Servus, Woody

    Hallo Andi,


    Quote

    Ich lasse euch in Ruhe selber schauen:


    Also, die Abwicklung von Bauteil 76.3 sieht für mich völlig falsch aus. Die Seitenwand könnte noch stimmen, aber der Schild ist faslch, und die Markierungen für die Leitern sind eher seitenverkehrt.


    Ich bin mal gespannt, wie Du das lösen willst. Wie sehen die 12,7 er Flaks beim anderen Bogen aus?


    Servus, Woody