Posts by woody

    Hallo Otto,


    das ist wieder mal ein blitzsauberer Rumpf. Deine Technik mit dem Unterwasserteil ist faszinierend - Du schreibst:

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    Danach habe ich zunächst die Beplankung aus dünnem Papier gemacht, bevor das Original aufgeklebt wurde

    Fragen: Wie dick ist das "dünne" Paper (80 g/m²? 0,1 mm?)? Ist das eine Kopie der Original-Teile? Klebst Du die auf Stoß auf? Wie groß ist die Gefahr, dass durch das "dünne Papier" anschließend die Originalteile nicht mehr passen? Und warum GENAU machst Du es auf diese Weise?


    Sorry, ich bin einfach neugierig.


    Servus, Woody

    Hallo Frank,

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    die Breite der Bögen habe ich auf 128% (=29cm) gestreckt, und die Höhe auf 98% gestaucht. Allerdings habe ich nur die senkrechten Teile, wie Wände und Schonsteine gestaucht, die Decks habe ich in ihrer gestreckten Breite belassen

    also kurz mal nachgerechnet:

    • Wikipedia: Länge 208,89 m, Breite 22 m
    • Original JFS-Bogen (digital vermessen / Deck): Länge 109,88 cm, Breite 11,68 cm; bei einem angegebenen Maßstab von 1:200 ist das leidlich OK.
      Interessant: in der Anleitung steht Länge 1,07 m (OK) und Breite 22 cm (das MUSS falsch sein - da hat jemand nicht nachgerechnet)
    • Dein Modell in 1:250 müsste so ca. 83,6 cm lang und 8,8 cm breit sein

    Länge und Breite des Modells auf 128% gestreckt und Höhe auf 98% gestaucht bedeutet, dass Du das Längen-/Breiten-Verhältnis gleich gelassen hast und in der Vertikalen auf 76,6% gestaucht hast - die Höhe Deines Modells hat also nur noch knapp über 3/4 des Original-Modells, wobei Du es noch auf 1:250 verkleinert hast. Liege ich da ungefähr richtig?


    Servus, Woody

    Hallo Frank,


    klasse gebaut - aber da habe ich gleich ein paar Fragen:

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    Das konnte ich aber nicht so stehen lassen und so habe ich die Bögen mit der Hilfe von elektronischer Bildbearbeitung zurechtgestaucht

    • Um welchen Faktor hast Du das Modell in der Vertikalen gestaucht?
    • Wie sieht es mit dem Verhältnis Länge : Breite : Höhe aus; laut Katalog sollte der Maßstab ja 1:200 sein?
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    Auch den Rumpf habe ich überarbeitet. Im Originalbogen ist das Unterwasserschiff eine runde Wanne.

    ... lass mich mal raten: Mit eine spitzen Kiel wie bei einer Segelyacht?

    Das Unterwasserschiff hast Du ziemlich überarbeitet, vor allem, was die Zahl der Segment angeht, richtig?


    Erzähl doch mal in der Richtung noch etwas mehr.


    Servus, Woody

    Hallo Kurt,


    wirklich klasse gemacht, vor allem Deine Methode, die Cockpit-Haube herzustellen, finde ich faszinierend. Eine kleine Frage: Welchen Kleber verwendest Du, um die Plastikfolie und die Kartonrahmen zu verkleben und dabei so sauber zu bauen.


    Servus, Woody

    Habe ja jetzt über LAN-Kabel angeschlossen - funktioniert, warum soll ich da noch etwas manuell machen ?(

    Weil normalerweise Windoof über eine Druckererkennung verfügt, die nur meistens funktioniert. Ich hatte bei etlichen Kunden dann das Problem, das Du eine Münze werfen konntest, ob und wie viele Drucker Windoof an jedem Tag so erkannt hatte. Ein dauerhaft stabiler Betrieb war einfach nicht gewährleistet.

    Seit ich an allen PC's die Drucker mit festen IP-Nummern über LAN anschließe, den Druckertreiber einrichte und zuletzt den Anschluss auf eine RAW-TCP (manchmal auch JetDirect genannt) Verbindung auf Port 9100 mit der IP-Nummer des Druckers einstelle, läuft es komplett stabil. Einmal ca. 2-3 Minuten Mehrarbeit, dafür aber dann keine Probleme mehr. Das ist es IMHO wert.


    Servus, Woody

    Hallo Harald,


    ich schätze mal, dass Du einen Windoof-PC hast und nicht einen Mac oder ein Linux-System. Falls dem so ist, deutet der von Dir geschilderte Fehler auf fehlerhafte Einstellungen in der Registry hin, die zu einer Blockade des USB-Busses über der Treiber führen. Das habe ich mittlerweile mehrfach erlebt und konnte es nur dadurch lösen, dass ich (seeeeehhhhhhhhrrrrr vorsichtig!) nach Einstellungen im Druckerspooler in der Registry gesucht und die zugehörigen Einstellungen zum Drucker gelöscht habe. Danach hat es - meist - wieder funktioniert.


    Bitte sei bei derartigen Operationen sehr vorsichtig!


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    denn mein Drucker steht nicht am PC

    Wenn Du aber ohnehin schon einen LAN-Anschluss hast und der Drucker "nicht am PC steht", dann mein ganz klarer Tipp: Nutze den LAN-Anschluss und setze als Anschluss eine RAW-TCP-Verbindung (IP-Nummer des Druckers, Port 9100) manuell auf. Das macht EIN EINZIGES Mal ein bisschen Arbeit, aber danach hast Du i.A. komplett Deine Ruhe und alles funktioniert.


    USB-Anschlüsse unter Windows können ein Alptraum sein ... :cursing:

    Und auch die "Druckererkennung" von Windoof im LAN ist einer der Gründe, warum M$ an der "künstlichen Intelligenz" forscht. Vielleicht sind die ja damit schneller als bei der "natürlichen Dummheit" (ND) ... :D


    Servus, Woody

    Hallo Gerald,

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    Bin ich krank, wenn ich so ein Bild gut finde und auch noch stolz darauf bin?

    wahrscheinlich schon - und die Symptome deuten auf den unheilbaren Virus kartonicus hin ... ;)


    Schaut aber echt gut aus!


    Servus, Woody

    Hallo René,


    auch wenn Du Downloads aus irgendwelchen Gründen nicht magst: Gib der Yoav-Phantom eine Chance - die ist gut!! So sehr mir die Geli F-4F im Bayern-Look gefällt, kommt sie an die Yoav-F4 nicht heran.


    Servus, Woody

    Hallo Douwe,

    genau die F-4 steht auch noch auf meiner ToDo-Liste - da wird mir Dein Baubericht sehr helfen.


    Die Schwierigkeiten hast Du doch gut gemeistert, der Vogel sieht richtig gut aus!


    Servus, Woody

    Hallo Walter,

    Über Verdienst kann man an dieser Stelle realistischer Weise nicht sprechen.

    na ja, ein bisschen schon.

    Z.B. wäre es interessant, wie viele Personen in Deinem Einzugsgebiet leben. Was ich bisher so herausgelesen habe, ist das ja nicht so groß (10 bis 30000 Einwohner?!?). Dann kann man abschätzen, wie hoch die Besuchsrate wg. Postversand bei Dir ist (da sollte es doch Statistiken geben). Und wenn Du dann pro Woche 60h offen halten musst, um vielleicht 10-20 User zu bedienen, dann hast Du keine Chance auf die Erarbeitung des gesetzlichen Mindestlohns. Das meinte ich mit Sklaverei.


    Ich glaub', ich muss mal mit meinen Mitarbeitern reden und die Zügel etwas anziehen ... ;)


    Servus, Woody

    Hallo Walter

    Als er mir sagte, dass ich von Montag bis Samstag zehn Stunden täglich geöffnet haben müsse, sagte ich ihm, dass ich das nicht vor habe. Ich müsste zudem jeden Tag des Jahres außer sonntags geöffnet haben und kann auch keinen Urlaub machen. Zudem habe ich niemand, der mich im Krankheitsfall vertritt Im Hinblick auf meine Restlaufzeit wurde mir klar, dass ich das nicht will.

    und ich dachte schon, die Sklaverei wäre abgeschafft worden.

    Hat der gute Mann neben den Arbeitszeiten auch die Verdienstmöglichkeiten genannt? Also, die realistischen meine ich?


    Deine Entscheidung war richtig.


    Servus, Woody

    Hallo Thomas,

    wie lautet denn dann dein Lösungsvorschlag?

    wenn ich solche Probleme habe, dann importiere ich die PDF-Dateien in ein Bearbeitungsprogramm; bei mir vorzugsweise Inkscape, wenn es um Vektoren geht, oder in Gimp, wenn ich Bitmaps so richtig nachbearbeiten will. In Deinem konkreten Fall hätte ich das PDF einfach mal in Gimp importiert und mir dort den Import zunächst angesehen, um evtl. sehen zu können, wo genau der Fehler liegt. U.U. wird aber auch beim Import der Fehler "korrigiert", so dass der Bogen direkt ausgedruckt werden kann (klingt verrückt, habe ich aber schon mehrfach erlebt).


    Servus, Woody

    Hallo Thomas,

    Wenn du in den "erweiterten Einstellungen" die Skalierung auf "An Druckbereich anpassen" einstellst,

    wobei das keine allzu gute Idee ist, wenn Du ein Kartonmodell ausdrucken willst, weil damit die Bauteile verzerrt bzw. nicht zum Maßstab passend ausgedruckt werden können. Du hast zwar dann einen Ausdruck in der Hand, aber die Passgenauigkeit ist beim Teufel ...


    Servus, Woody

    Wie sieht es eigentlich mit der USS Missouri aus? Die habe ich in DIN-A3 vom Möwe-Verlag und die offensichtlich identische Konstruktion im DIN-A4-Format von Van-Kampen-Design.


    Servus, Woody

    Hallo Manfred,

    Aber, ist das Ganze nicht etwas mit Kanonen nach Spatzen geschossen? Für den Preis eines ordentlichen, neuen Scanners kann ich eine Menge Modellbögen von vornherein gleich doppelt kaufen. Dann habe ich kein Problem mit Farbverschiebungen (meistens!) und weniger Aufwand.

    zwei Einwände:

    • Download-Modelle drucken: Da gibt es wirklich sehr schöne, ich denke nur an die Modelle von Yoav Hozmi - die geniale Textur seiner F-4 Phantom war den Ausdruck mehr als wert!
    • Umskaliern, z.B. von 1:50 auf 1:33 oder 1:200 auf 1:250

    Also, manchmal haben Kanonen auch bei Spatzen eine Berechtigung ... ;)

    Servus, Woody

    Hallo Hans,


    schon um Verzerrungen zu vermeiden, verwende ich Flachbettscanner, bei denen der Bogen glatt auf der Scan-Fläche aufliegt und vom Deckel noch zusätzlich festgehalten wird. Mit diesen Scannern habe ich gute Erfahrungen gemacht. Vor vielen Jahren habe ich hier im Forum einen DIN-A3-Scanner gebraucht gekauft, der bis heute gut funktioniert, wenn auch etwas langsam. Ebenfalls gut sind Multifunktionsgeräte, z.B. die Brother Tintenstrahl-MFCs, die ich dann auch zum Drucken verwende.


    Wichtig ist, dass Du die Scans nochmals mit einer Bildbearbeitung (z.B. Gimp) nachbearbeitest, um z.B. Farbverschiebungen zu korrigieren. Dazu ist etwas Übung notwendig, aber auch das ist keine Hexerei.


    Die Krönung sind natürlich Bogen mit Übergröße, also z.B. die alten Schreiber-Bogen im Format 42x36 cm. Hier musst Du einen Bogen oft mehrfach einscannen, um alle Teile zu erwischen- womit eine Nachbearbeitung in einem Bildverarbeitungsprogramm dann Pflicht ist, weil Du die Teile z.B. neu anordnen musst, um sie anschließend in Din-A3 ausdrucken zu können.


    Aber das funktioniert insgesamt gut.


    Servus, Woody

    Hello Marcin.


    this are great news, I wish you all the best.


    But ... do you really think we need another Yamato? OK, the Yamato is definitly one of my favourites in battleships, but I don't think I'll buy another one. At the moment I have 5 models from 1:200 up to 1:400 - that's more I can ever build.


    So what exactly distinguishes your model from let's say the Halinsky or GPM?

    Best regards, Woody


    Hallo Simo,


    auch wenn Maro recht hat, geht es vielleicht doch etwas konkreter: Meine Empfehlung lautet Gimp, mit den folgenden Eigenschaften:

    • für praktische jede Plattform (Windoof, Linux, Mac) kostenlos erhältlich
    • das Programm beherrscht das Arbeiten mit Layern, was das Austauschen von Hintergründen ziemlich erleichtert
    • Daten-Exporte sind in praktisch jedes gängige Datenformat möglich.

    Ich arbeite seit Jahren damit und bin nach wie vor sehr zufrieden.


    Servus, Woody

    Hallo Walter,


    wenn Du nicht gerade einen Headcrash hattest (hört man meist an einem mehr oder weniger regelmäßigen Klacken der Platte), dann kannst Du vielleicht mit einem Rettungs-Linux und dem Befehl "ddrescue" noch einen Versuch starten. Der hat mir in solchen Fällen schon ein paar mal geholfen; IMHO wäre es einen Versuch wert.


    Servus, Woody

    Hallo Roland,


    wenn Du eh schon erste Erfahrungen im Linux-Bereich hast, warum setzt Du dann keine virtuelle Maschinen ein? Persönlich mag ich den KVM-Qemu sehr gerne, der zwar spröde in der Konfiguration, aber ansonsten recht performant ist. Eine Klicki-bunti-Mausi-schubsi-VM ist dagegen die VirtualBox-VM , die sogar 3D-beschleunigte Grafikkarten unterstützt.


    Damit kannst Du dann ein virtuelles Windows NT, 2000, XP, 10 etc. einrichten, das Du parallel zu Linux und mit oder ohne Internet-Kontakt betreiben kannst.


    Mit derartigen Systemen habe ich seit etlichen Jahren Erfahrungen sammeln können, und die funktonieren wirklich gut - soweit man das von Windoof behaupten kann.


    Servus, Woody

    Hallo Liebhaber "schmutziger" Magazine,


    die Hustler war schon ein echter "Feger" - eine meiner Lieblingsmaschinen. Als Kontrast fehlt jetzt nur noch die nicht ganz so sexy aufgemachte JFS-Konkurrenz ...

    Allerdings war da das "Fahrgestell" bei weitem nicht konkurrenzfähig - gelinde gesagt.


    Ach ja, und natürlich das Avia-Modell und die Hustler von Ken West.


    Servus, Woody

    Hallo Peter,

    Danke,Dateien gefunden,muß mich jetzt nur noch reindenken :) :) :)

    tu das, es lohnt sich. Ich habe das Modell vor ein paar Jahren gebaut, und auch wenn es stellenweise wegen der endlosen Röllchen-Dreherei etwas langweilig ist, ist das Ergebnis mehr als sehenswert. Die Passgenauigkeit ist gut bis sehr gut. Lediglich das Passagiermodul ist etwas lieblos und einfach konstruiert; hier habe ich dann noch etwas "gesupert".


    Wenn Du Fragen hast, gib mir einfach Bescheid.


    Servus, Woody

    Hallo Burhkard,

    Die Rumpfteile waren bisschen schwierig zu runden,

    wenn Du die Bauteile mit einem Fön anbläst, hast Du eine Art "Bimetall-Streifen-Effekt": Die Metallfolie dehnt sich stärker aus als der Karton, und deshalb rundet sich das Bauteil wie von selbst. Du musst nur aufpassen, dass die Folie nicht zu heiß wird, also vorher mit Abfallstreifen üben.

    Diese Technik hat mir bei den Folienmodellen massiv geholfen.


    Servus, Woody

    Hallo Walter

    Bin nicht so geil nach diesen Dingern wie manch andere aktuelle Zeitgenossen

    Vorschlag: Mach halt wenigstens die Pylone und Halterungen dazu, damit die in der Farbe passen. Dann kann jeder selbst dranhängen, was er mag.


    Bei der Tomcat vermisse ich die Schienen für die Phoenix massiv. Wenn ich das Modell mal baue, dann vermutlich als Scan, einfach damit ich die Aufhängungen von einer anderen F-14 verwenden und farblich anpassen kann.

    Mit "Geilheit" hat das weniger zu tun, aber ein "Kater" ohne Krallen schaut halt schon ein bisserl nackig aus ... :(


    Servus, Woody

    Hallo Ulrich,

    in Zur Geschichte des Kartonmodellbau Heft 2, S. 65, steht unter NR. 509-513:

    Panzerschiff "Kaier Wilhelm II", Format 5/36x43, Jahr 1931, L 65, B13,5; Modelliermappe 22.

    Der Verfasser ist Karl-Harro Reimers.

    Richtig - absolut korrekt. Dir ist aber auch klar, dass das Heft 2 mittlerweile fast 20 Jahre alt ist und die Forschungen des AGK deutlich voran gekommen sind. Herr Reimers hat die damals belegbaren Fakten hergenommen. Den JFS-Katalog von 1914 findest Du beim AGK in der Katalog-Datenbank; dort ist die KW2 auf S.37 und die Nassau auf S.41 aufgeführt.


    Zum Vergleich dazu der Korrekturbogen der SMS Nassau: Links unten wird Bruno Holz samt Grob-Anschrift und Jahreszahl genannt:


    Ginge man davon aus, dass dieses Modell eine Wiederauflage eines Modell von 1914 wäre,

    Lagerbestand oder Wiederauflage; ich halte beides für möglich.


    so sprächen doch z. B. die Blechmodelle solcher kaiserlichen Schiffe des Beginnes des 20. Jahrhunderts genau die gleiche Sprache wie das Kartonmodell: gedrungen und machtvoll ausschauend.

    Mit dem Argument rennst Du bei mir offene Türen ein, denn genau das wollte ich in dem ZGK-Artikel auch aufführen, aber leider ist dieser Abschnitt der "Kürzungs-Schere" zum Opfer gefallen. In einem kleine Spielwaren-Museum in Meersburg habe ich vor Jahren etliche Blechschiffe fotografieren können, die genau das von Dir beschriebene Aussehen aufweisen.


    Aber warum auch nicht? Die Modelle wurden - soweit erkennbar - aus Blechplatten geschnitten und kalt verabreitet. Damit hat das Material "Blech" aber durchaus ähnliche Eigenschaften und Restriktionen wie unser geliebter "Karton". Und wenn das Material die selben Probleme macht, warum sollten dann die Lösungen nicht ähnlich aussehen?


    Dass man konstruktiontechnisch wesentlich authentischer zeichnen konnte, beweist das Modell des Kleinen Kreuzers Emden (1915) von Bruno Holz. Andere Modelle wie die Imperator von 1913 oder der Kronprinzessin Cecilie zeuigen, dass die Rumpfkonstruktion für die Verzerrung nicht ausschlaggebend gewesen ist.

    Auch richtig. Jetzt übersiehst Du aber, dass zwischen der Emden und der KW2 geschätzt 7 Jahr Weiterentwicklung stattgefunden haben dürften. Daneben ist die Emden schmäler, womit die Abwicklung etwas einfacher wird. Die Imperator habe ich leider noch nie als Bogen gesehen, und bei der Kronprinzessin Cecilie siehst Du die selbe Entwicklung wie bei der Nassau: Der Unterwasserteil ist bereits in 3 Segmente unterteilt, was eine präzisere Abwicklung ermöglicht. Aber auch bei diesen Modellen sind die Vertikal-Verzerrungen zu beobachten, wenn auch nicht so krass wie bei der KW2.


    Wenn Du dann noch sehen willst, wohin diese Entwicklung konnte, dann schau Dir mal den Unterwasserteil der JFS Graf Spee von ca. 1930 an. Hier siehst Du bei nahezu identischer Konstruktionsmethode einen von den Abmessungen her fast perfekten Rumpf - und dann eben ohne Verzerrungen in der Vertikalen.


    BTW: Ich wollte eigentlich Deinen Thread nicht "hijacken" - sollen wir dieses Thema verlegen?


    Servus, Woody

    Hallo Jürgen,


    das Modell ist schön geworden - und dass nicht alles passt, dafür gibt es vielleicht eine Erklärung: Mein Download ist noch von 2003 im BMP-Format, und damals war eine Auflösung von - sagen wir mal - 300 dpi noch mit enormen Dateigrößen verbunden.


    Was die Detaillierung angeht, war es eher ein Anfängermodell von Jan Rukr gewesen. Auch hier ist Jan mittlerweile weiter.


    Und das man damit dennoch was machen kann, hast Du ziemlich überzeugend bewiesen! :)


    Servus, Woody