Posts by woody

    Hallo Thomas,


    so ganz fit bin ich mit Blender 5.0 und dem Plugin "Export Paper Model" noch nicht, aber insgesamt funktioniert es bei mir so langsam. Vor allem mit den Blender-Einheiten und dem Maßstab klappt es gut.


    Daher meine Frage: Was genau meinst Du mit

    das der Unfold thread nicht mehr zu sehen ist,

    Du muss beim Blender 5.0 das Plugin "Export Paper Model" installieren. Dann kannst Du abschnittsweise Deine Bauteile mit File -> Export -> Paper Model ein Menü aufrufen, in dem Du die Parameter wie Papiergröße und Maßstab, Dateityp und Export-Verzeichnis auswählen kannst. Alle Einstellungen kannst Du als "Operator Presets" in einem Arbeitsprofil speichern und jederzeit wiederherstellen. Insgesamt klappt es ganz gut:


      


    Das Ergebnis ist an Komplexität kaum zu überbieten ... :D

    schaut aber soweit schon ganz gut aus. Ich hänge mal das SVG mit dran.


    Jetzt muss ich mit der Papierstärke und den Klebelaschen noch etwas basteln, da bietet das PlugIn nämlich noch Einstellungen an. Mal schauen, was da noch rauskommt. Und dann sind die Texturen dran, die sollen nämlich auch funktionieren. Also mal noch schön Weiterspielen.


    Servus, Woody

    Da ich noch voll berufstätig bin kann das etwas dauern.. ;)

    willkommen im Club: Ich bin auch noch selbstständig, da geht dann die Freizeit mit Buchhaltung, Jahresabschlüssen, Angebote schreiben ... drauf.

    Modellbau geht aktuell fast nur noch im Urlaub.


    Ich werde mal versuchen, ein hoffentlich typisches Beispiel zu zeigen, wie wir die Zusammenarbeit hier hinbekommen könnten. Vielleicht komme ich am Sonntag dazu, dann lade ich es hier hoch.


    Servus, Woody

    Hallo Josef

    P.S.: Anti-Alias wird bei dieser Umwandlung verwendet, aber aus einer Treppe eine glatte Linie machen ist leider nicht möglich, außer du zeichnest alles mit Vektorgrafik nach. Genau das mache ich ja bei meinen Projekten weil ich sowieso den Vektor für den Lasercutter brauche

    und das ist aktuell auch genau mein Ansatz: Den Eagle komplett neu in SVG abwickeln, damit haben wir die Konturlinien als Vektor-Grafiken, die beliebig und ohne Qualitätsverluste nachbearbeitet werden können. Und diese Abwicklungen möchte ich dann mit den Texturierungen des Originals "unterlegen" und dann mal sehen, in wie weit man diese Texturen nachbearbeiten oder neu setzen kann. Und dabei ist es mir dann relativ egal, ob diese Texturen als Vektor oder als hochauflösendes Bitmap vorliegen, weil das am fertigen Modell praktisch nicht mehr sichtbar ist.


    Wird halt nur einen elende Arbeit ... :rolleyes:


    Servus, Woody

    Hallo Wolfgang,


    dann wäre damit zumindest eine Basis geschaffen, wo man den jetzigen KM-Eagle in der Qualität so hoch pushen könnten, dass ein 1:33 Modell mit guter Qualität möglich werden würde.


    Wir könnten z.B. so vorgehen, dass ich die Bauteile abwickele und Dir zuschicke. Vielleicht wäre es mit vernünftigen Aufwand möglich, die vorhandenen Texturen auf z.B. 600 dpi aufzublasen und dann händisch zu schärfen und die Kanten zu glätten, bevor wir die dann als Textur mit den abgewickelten Bauteilen "verheiraten".


    Was meinst Du?


    Servus, Woody

    Hallo Josef, hallo Michael,


    die von Euch gezeigte Vorgehensweise basiert dann aber darauf, dass Ihr Euch darauf verlasst, dass beim Skalieren ein einigermaßen guter Interpolations-Algorithmus verwendet wird, der zumindest eine Art "Kantenglättung" erreicht. Damit könnte Ihr aber z.B. nicht vermeiden, dass die Konturlinien immer breiter werden und damit die Schnittgenauigkeit abnimmt.


    Ich habe jetzt mit Gimp ein paar Tests mit insgesamt 5 verschiedenen Algorithmen durchgeführt, aber immer waren die Ergebnisse "überschaubar". Daher meine Bitte: könnte einer von Euch den beiliegenden Bogen vom Original-KM-Eagle mal auf DIN-A3 mit 600 dpi "aufblasen"; ich würde mir gerne die Ergebnisse z.B. von Corel Draw oder Photo-Paint anschauen.


    Vielen Dank schon mal im Voraus.


    robert: wir sind gerade dabei, Deinen Baubericht zu "hijacken" ... soll ich auslagern?


    Servus, Woody

    oder zumindest dann die Teile in ein einheitliches Format konvertieren, mit dem auch jeder was damit anfangen kann.

    Richtig; hier würde ich z.B. an das 3DS-Format denken , in dem das 3D-Modell ausgeliefert wurde. Wie sieht es beim Rhino mit 3DS Im-/Export aus?


    Für abgewickelte Bauteile wäre meine Empfehlung dann das SVG-Format (Vektorgrafik); die Texturierung könnte als Vektorgrafik und/oder hochauflösende Bitmap (PNG mit mindestens 300dpi ausgeführt werden.


    Mit diesen Standard-Formaten könnte dann jeder seine Lieblingprogramme verwenden, und trotzdem wäre eine Zusammenarbeit wahrscheinlich relativ problemlos möglich.

    oder sehe ich das falsch ?

    Ja! :D


    So leicht schmeißt Du ein Schlachtschiff nicht um. ;)


    Das Geschoßgewicht einer 40,6cm Granate dürfte so ca. 800-1100 kg betragen; das mal 9 mal Mündungsgeschwindigkeit V0 reicht als Rückstoß nicht aus, das "Leergewicht" von ca 34000 t / Einsatzgewicht so ca. 40000 t umzuwerfen. Allenfalls könnte ich mir vorstellen, dass das Schiff in die andere Richtung abgetrieben wird - vielleicht ein paar Meter.


    Wer weiß da was Genaueres?


    Servus, Woody

    Damit wäre das Projekt grob beschrieben:


    Schritt 1: Das Grund-Modell vom KM-Eagle skalierbar gestalten / vergrößern:

    • Das 3D-Modell als Vektor-Grafik neu abwickeln. so dass eine beliebige, qualitativ hochwertige Skalierung möglich wird. Mein Wunsch wäre ein Eagle im Maßstab 1:33, dann mit einer Gesamtlänge von ca. 80 cm
    • Die Texturierung kann als Vektorgrafik oder hochauflösende Bitmap realisiert werden, aber dann so, dass mindestens eine Auflösung von 300dpi beim Maßstab 1:33 erreicht wird. Damit wäre dann eine erweiterte Skalierung relativ problemlos möglich. Bei der Texturierung würde ich mich an die z.T. hervorragenden Renderbilder vom Eagle-4 und an das Beispiel des MPC-Modells halten.
    • wo notwendig die Abwicklung verfeinern, damit in 1:33 "glattere" Oberflächen erzielt werden; hier denke ich vor allem an das Cockpit-Modul.
    • Einheitliche Modulaufhängung entwickeln, um diese austauschbar zu machen, z.B. mit Magneten,


    Schritt 2: Das Modell in den folgenden Punkten verbessern:

    • Das Cockpit-Modul mit einer Inneneinrichtung (und Piloten?) versehen
    • Aufgedruckte Details durch 3D-Bauteile ergänzen
    • Leitungen im Triebwerksbereich verbessern, wenn es sinnvoll machbar ist (!)
    • Stützrahmen beim Triebwerk (?) - hier bin ich mir noch überhaupt nicht schlüssig, ob das sinnvoll ist oder nicht. Was meint Ihr?
    • Das Passagiermodul massiv tunen; eventuell Inneneinrichtung.
    • Die Landebeine mit einer funktionierenden, mechanischen Federdämpfung versehen?!?


    Schritt 3: Noch fehlende Ausrüstungsteile:

    • Weitere Austauschmodule: Atommüll, Kranmodul, Transportmodul Laserpanzer, Labor-Modul (steht bei mir gannnnzzzz oben auf der Liste!), usw.
    • Zubehörteile: Rückenbooster (auch ganz oben!), Startbooster
    • Antriebsloser Atmosphären-Gleiter
    • Roboterarme auf den vorderen Landebeinen
    • Laserpanzer als Transportgut für das Transportmodul


    Zuletzt möchte ich das Modell, da es größtenteils auf dem KM-Eagle basiert, wieder zum kostenlosen Download anbieten.


    Und weil das insgesamt eine ziemliche Arbeit würde, jetzt noch die provokative Frage: Wer hat Lust, hier mitzumachen? Man könnte die Arbeit in Teilabschnitte wie Abwicklungen, Texturierung, Verbesserung der Detaillierung oder aber auch in die Teilmodule (Gitterkäfige, Rückenträger, Cockpit, Triebwerksteil usw.) zerlegen und dann an mehrere Mitarbeiter verteilen.


    Also, wer würde gerne mitzumachen?

    Last but not least: Das Passagiermodul.


    So gut das Modell des KM-Eagle ist, warum das Passagiermodul so "stiefmütterlich" behandelt wurde, habe ich nie verstanden; umso mehr, als schon kleine Verbesserungen wie plastische Oberlichter, Verdoppelung von Struktur-Details oder auch die Rohrkonstruktion unterhalb der Bodenplatte relativ leicht machbar sind und das Äußere des Modules erheblich aufwerten.


    Aktuell zeigt Robert aka "maxhelene" hier sehr schön, wie eine Verbesserung aussehen kann.


    Und dann basierend auf diesen Arbeiten können dann weitere Module realisiert werden; bei mir steht das Labormodul ganz oben auf der Wunschliste.

    Letzter Punkt: Rohre, Leitungen und Kugeltanks im Heckbereich:


       


    Ein Vergleich mit der Bauanleitung und den Modellfotos zeigt hier deutliche Unterschiede. Und mal ehrlich: Mir erscheint mir die Aufhängung der Kugeltanks beim KM-Eagle nicht wirklich sinnvoll ...


           

    Ach ja, falls es sich beim Hauptantrieb um eine Antriebstechnik auf Basis von "Stützmassen" beruht: Wo bitte hat der Eagle eigentlich die Treibstoff-Tanks???



    Leider geben hier die Original-Pläne aus dem SHADO-Hauptquartier keine Auskunft. Logisch bleibt eigentlich nur der Hohlraum der Landebeine übrig - aber wie viel Treibstoff passt da rein? Und durch welche Zuleitung käme dann der Treibstoff von den vorderen Landebein-Behältern nach hinten zu den Triebwerken??


    Fragen über Fragen … ;)

    Ein weiterer Punkt ist eine Art "Stützrahmen", der um die Aufhängungen der Düsen führt und der beim KM-Eagle fehlt:



    Allerdings ist dieser Rahmen nicht konsequent bei allen Eagle-Modellen zu sehen, u.a. unterscheiden sich hier auch die Original-44 und die 22inch-Modelle, die für die Filme verwendet wurden:


       


    Im Film sind beide Versionen zu sehen, z.B. ohne Stützrahmen auf der Startrampe oder beim Ausladen der Atommüll-Behälter:


       


    Also: Die verschiedenen Episoden der Staffeln liefern kein einheitliches Bild, und beim KM-Eagle fehlt der Stützrahmen. Wie soll ein neues Modell damit umgehen???

    Mittlerweile bin ich mir sicher, dass es sich hier um genau das 3D Modell handelt, das als Konstruktionsvorlage für den KM-Eagle gedient hat. Und damit könnte jetzt eines der offenen Probleme gelöst werden: Die schlechte Auflösung der Download-Bögen!


    "Einfach" das Modell neu abwickeln, verbunden mit einer Skalierung auf den Maßstab 1:33, und danach die Bauteile wieder neu einfärben. Also machbar, aber eine ziemliche Arbeit.


    Zusätzlich lassen sich jetzt aber alle "Superungen" direkt in 3D einplanen, abwickeln und daraus die fehlenden Bauteile konstruieren:

    • Verbessertes Cockpit-Modul mit Inneneinrichtung
    • Verbessertes Passagiermodul
    • Alternativ-Module: Labor-Pad, Atommüll-Modul, Kran-Modul, Transport-Modul für Laser-Tanks, …
    • Aufhängung der Module im Adler über kleine Magnete (Danke an Robert für die Idee)
    • richtig funktionierende Federbeine
    • Booster-Pack
    • Abwurf-Gleiter (zu sehen in Folge …)
    • Oberflächen-Details, die momentan nur gedruckt sind
    • Verbesserter Triebwerksteil
    • ...

    Wer sich jetzt über den "verbesserten Triebwerksteil" wundert: Das ist einer der Punkte, wo ich die Eagle-Konstrutkion nicht wirklich verstehe. Die Düsen sehen äußerlich wie ganz normale De-Laval-Düsen aus, haben aber innen beim KM-Eagel eine Scheibe eingebaut, die über 5 kleine Austrittslöcher verfügt.


       


    Frage: Was soll das?

    Oder vielleicht besser: Was für einen Antrieb hat der Eagle eigentlich?


    Wenn ich mir die Antriebssektion ansehe, dann fällt auf, dass vor jedem Triebwerk ein Zylinder sitzt, der mich stark an die Versuche des Nerva-Projekts mit Atomantrieben für Raumschiffe erinnert. Eigentlich ein relativ einfaches Triebwerk: In dem Zylinder ist der Spaltbrennstoff (Uran / Plutionium) untergebracht, der eine Stützmasse (flüssiger Wasserstoff oder auch nur einfaches Wasser) sehr stark erhitzt und damit in den gasförmigen Zustand bringt, der dann seine Energie über die Düse an das Raumschiff abgibt und damit für den Vortrieb sorgt. Und gerade bei der Expansion der Stützmasse in der Düse ist diese "Trennscheibe" mit den 5 Löchern doch so ziemlich das Letzte, was man da brauchen kann ...


    Allerdings scheinen die 44inch-Modelle dieses Triebwerk zu bestätigen, siehe hier.

    Dieses Modell habe ich dann im Blender zerlegt und die Bauteile gruppiert, einmal, weil ich mich endlich in den neuen Blender ab Version 4.x einarbeiten wollte, zum andern, um nachzusehen, ob es sich um den "richtigen" KM-Eagle handelt:


       



       

    Allerding gibt es einen Lichtblick: In einem der letzen Archiv-Downloads des Eagle haben Keith und Marc eine Sammlung von 3DS-Dateien beigelegt, also 3D Modell-Dateien, die sich auch in den Blender importieren lassen. Und die habe ich mir mal näher angesehen und z.T. recht witzige Konstruktionen gefunden:


    Einen Raumjäger auf Basis eines Eagle-Gitterkäfigs ...


    … und einen Eagle mit Warp-Passagier-Pod ;) ...



    … und zuletzt der normale Eagle aus Space 1999:


       

    … denn leider ist es das falsche Material und nicht der richtige Maßstab: Wir haben das wirklich tolle Modell von Keith Withers und Marc Robitaille (ab sofort KM-Eagle), der trotz kleinerer Mängel ein absolut solides und sehr schönes Modell ergibt. Und wie Robert aka "maxhelene" aktuell in seinem Baubericht zeigt, lässt sich aus dem Modell durchaus noch mehr herausholen.


    Vor allem das Passagiermodul ist etwas spartanisch ausgefallen, so dass ich dieses schon beim ersten Versuch deutlich verbessern musste - und es ist immer noch "Luft nach oben". Auch das an sich recht gute Cockpit-Modul kann man noch verbessern und die Stromlinienform mehr herausarbeiten. Last but not least ergibt ein Vergleich der Bauanleitung des MPC- mit der Konstruktion des KM-Eagles Unterschiede, bei denen ich den MPC-Eagle für akkurater halte. Davon aber später noch mehr.


    Leider ist die Auflösung der Texturen und Bauteil-Begrenzungen so, dass man das Modell praktisch nur mit 150 dpi bei einer Blattgröße DIN-A4 ausdrucken kann; diese Qualität lässt sich noch einigermaßen verarbeiten und ergibt dann ein Modell im Maßstab von ca. 1:61, gemessen und verglichen mit den Maßen des MPC-Modells in 1:72. Für einen detaillierten Vergleich habe ich Euch eine LibreOffice-Tabelle im ODS-Format beigelegt, die auch die Excel-Jünger problemlos öffnen können.


    Was mir aber vorschwebt ist ein gesuperter Eagle im Maßstab 1:33 und damit ca. 90cm lang, mit den oben angedeuteten Verbesserungen und z.B. durch "richtige" Federbeine ergänzt. Daneben hätte ich gerne den Labor-Pod und die Zusatzbooster wie beim MPC-Eagle.


    Das Problem: Das gibt die digitale Qualität der Download-Bögen einfach nicht mehr her!

    Seit Monaten geht mir u.a. wegen der Projekte von Robert "MaxHelene" Space 1999 - Mondbasis Alpha Transporter - Maßstab 1:36 und Wolfgang "O-Brian" Diorama Mondbasis 1:35 ein Bauvorhaben nicht mehr aus dem Kopf. Und das kam so: Im Frühjahr hat sich ein Kurzbesuch in Edinburgh ergeben - eine schöne Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten, aber an der wichtigsten bin ich nur durch puren Zufall vorbeigekommen: Wonderland Models!!!


    Bis auf Kartonmodellbau ist praktisch die komplette Bandbreite des Modellbaus in diesem Geschäft vertreten, verbunden mit einem Flair, wie ich es in Deutschland seit mindestens 30 Jahren nicht mehr gefunden habe. Bausätze in Massen wie in meiner Jugend: Hasegawa, Airfix, Frog, Fujijimi, AMT, Otaki, Revell, … die Liste könnt Ihr praktisch beliebig verlängern, und es waren viele alte Modelle dabei, die schon lange nicht mehr auf dem Markt erhältlich sind; wenn auch zu ziemlich aktuellen Preisen ;) :rolleyes:


    Also wenn einer von Euch mal nach Edinburg kommen sollte: Lasst Euch von Fremdenführern nicht einreden, was Ihr anschauen müsst - DER Laden ist ein Muss!


    Und was lag da im Schaufenster: Das Eagle-4 Modell vom MPC im Maßstab 1:48 mit Wissenschafts-Modul und Zusatzbooster auf der Gitterbrücke, zu sehen in Staffel 2 Episode 1. Ebenfalls im Shop vorhanden: Aluminium-Düsen und Zusatzteile zum Supern des Modells. Alles zusammen für "schlappe" 450 britische Pfund … ;(

    Diese Belastung der Urlaubskasse verbunden mit dem vorhersehbaren Unverständnis meiner "Regierung" hat mich dann bewogen, von einem Kauf - schweren Herzens - abzusehen.


    Aber Shit - die Infektion war da und absolut unheilbar! Wieder in Deutschland zurück begann die Suche nach einer etwas günstigeren Alternative, und Bingo: Von MPC gibt es das Modell auch in 1:72 zu relativ moderaten Kosten um die ca. 100 €. Und auch wenn Plastikmodelle eigentlich nicht mehr mein Fall sind, habe ich angesichts bereits guter Erfahrungen mit MPC-Modellen dann zugeschlagen:


     


        


    Wie Ihr den Bilder hoffentlich entnehmen könnt, wird MPC auch hier seinem Ruf, qualitativ hochwertige Modelle herauszubringen, wieder gerecht. Wer noch den alten Airfix Eagle im Hinterkopf hat - vergesst es! Das MPC Modell hat so um die 250 Bauteile, ist sauber gegossen und hat auch die korrekten Proportionen, woran es beim Airfix Eagle doch massiv gefehlt hat.


    Weitere Details findet Ihr hier, und die Bauanleitung kann man hier downloaden


    So, jetzt reicht es auch schon mit der Werbung …

    Hallo Seppi,


    wieder mal ein Spitzenbau eines GELI-Modells von Dir.


    Eines finde ich aber bemerkenswert: So gern ich von GELI auch die X-15 gebaut habe, hat die Konstruktion des Rumpfs den Fehler, dass die Spanten nicht ausreichen, um die Formgebung ausreichend sicherzustellen. Beim Betrachten Deiner Fotos sieht man deutlich, wie die Spanten den Rumpf "zusammenziehen", während er sich dazwischen "nach außen" wölbt. Hier ist die Konstruktion X-15 von Ken West oder auch von JF-Schreiber Verlag (JFS-7 1245) dann doch deutlich "formstabiler". Wenn ich die GELI X-15 noch mal baue, dann muss da eine Stützkonstruktion rein ...


    Dennoch: Wie immer super-sauber gebaut.


    Wo hast Du das Fahrwerk her? Eigenkonstruktion?


    Servus, Woody

    Hallo Robert,


    Der Boden des Transportmoduls ist auch auf einer Art Rahmenkonstruktion gebaut, der aber im Orginal nur aufgedruckt ist. Dieser Rahmen wurde ebenfalls in Rhino nachkonstruiert, natürlich um 5mm kürzer, abgewickelt und die Teile in Corel texturiert. Zu Röllchen gerollt und schließlich miteinander verklebt.

    bitte pass auf, dass Du den Boden des Modul um den Durchmesser der Röllchen der Rahmenkonstruktion nach oben versetzt. Ich habe das damals verpennt und daher nur mit "halben" Röllchen die Konstruktion angedeutet. War zwar deutlich besser als nix, aber halt auch nicht perfekt.


    Aber das wertet das Passagiermodul wesentlich auf, vor allem passt es dann zur restlichen (guten!) Konstruktion des Modells.


    Servus, Woody

    Hallo Robert,


    dürfte ich mich der Bitte von O-Brian anschließen bzw. Dir sogar vorschlagen, dass Du einen "Eagle-Upgrade" z.B. hier im Forum zum Download anbietest? Mir geht bei Deinen Fotos vom Baubericht was durch den Kopf, wo man die Teile vielleicht verwenden könnte.


    Vielen Dank schon mal.


    Servus, Woody

    Hallo Robert,


    das sind doch mal präzise Angaben - und absolut identisch mit den Maßen meines Eagle. Damit kannst Du dann von einem Maßstab von ca. 1:61 ausgehen.


    Begründung: Ich konnte nicht widerstehen und habe mir den 1:72 MPC Eagle 4 mit Labor-Modul und Zusatzboostern gekauft; dieses Plastikmodell hat den Maßstab 1:72.


       


    Von diesem Modell ausgehend habe ich die Maße verschiedener Komponenten (Gitterkäfige, Gitterbrücke, Passagiermodul) abgenommen und verglichen; derzeit ist der Maßstab gemittelt 1:60,94, also großzügig gerundet 1:61.


    Als Gesamtlänge des "Originals" ergibt sich damit eine Länge von 25,6m, was in etwa dem Mittelwert von ca. 27m entspricht, den ich beim Vergleich verschiedener Quellen (23m - 31m) erhalten habe.


    Und noch was ist damit geklärt: Du hast die Bogen mit 150dpi auf DIN-A4 ausgedruckt. Das waren genau die Einstellungen, die ich bei mehreren Versuchen als MIttelwert zwischen Baubarkeit, Modellgröße und Druckqualität erhalten habe. NIcht ganz befriedigend, aber das Ergebnis kann sich gebaut auf jeden Fall sehen lassen.


    Servus, Woody

    Hallo Robert,


    Dein Eagle kommt wirklich super rüber. Eine kleine Bitte: Kannst Du mir mal die Länge der Gitterbrücke geben, die den Vorder- mit dem Hinterteil verbindet. Am besten wäre sowohl die Länge der unteren als auch der oberen Langsstreben. Ich würde gerne mal wegen des Maßstabs was nachrechnen.


    Vielen Dank schon mal und Servus,

    Woody

    Ich gebe Euch (teilweise!) recht: Uhu Hart ist für Kartonmodelle wegen des Verzugs beim Eintrocknen nur bedingt geeignet.


    Aber eine Ausnahme gibt es, wo genau dieser Effekt in Verbindung mit dem Aushärten einen genialen Effekt liefert: Bei Röllchen und Rohren!

    Wer mal den "Eagle 1999" von Keith Withers gebaut hat, wird diesen Effekt lieben. Die Röllchen und damit das ganze Modell erreicht eine unglaubliche Festigkeit.


    Also: Bei UHU Hart aufpassen, aber richtig eingesetzt ist das Ding gut.

    Hi Thomas,

    Zur Ablenkung habe ich mich daraufhin in die Nachrichten versenkt.

    Dabei bin ich aber auch auf die Seiten mit den leicht bekleideten Damen gestoßen.

    Was für Nachrichten waren das denn ???? :D

    Oder hast Du Abwickeln mit Auswickeln verwechselt ... ;)

    Mit Blender 5.0 @ Version läuft es super, eben auch mit dem entprechenden Abwickel Modul!!!!

    Jetzt hast Du mich neugierig gemacht: Ich arbeite mit Gentoo-Linux, und in den dortigen Repositories ist Blender 5.0 noch nicht dabei.


    Wenn ich an die Abwickel-Probleme bei komplexeren Körpern denke, kann ich es kaum erwarten. Kannst Du mal ein paar Screenshots einstellen, wie das bei Dir so aussieht?


    Servus, Woody

    Hi Thomas,

    ich habe bislang Blender 2.7.. benutzt?

    Viel länger konnte ich mich aber nicht vor der neuen Version Blender 4.5 aber nicht verschließen!

    ... streu nur fleißig Salz im meine Wunden ... ;)

    Ich heule dem SVG-Exporter unter der V2.49 auch noch nach!


    Viel länger konnte ich mich aber nicht vor der neuen Version Blender 4.5 aber nicht verschließen!

    Eigentlich ein großartiges Programm. die Frage ist jedoch, kann man auch mit dieser Version Modelle als Kartonmodelle abwickeln?

    Und das sehe ich genauso. Der neue Blender ist in vielen Aspekten deutlich besser.

    Und für Papiermodelle ist er auf jeden Fall geeignet: Das notwendige PlugIn findest Du hier (sanft klicken!).

    Wenn diese PlugIn installiert ist, findest Du im Menü File -> Export das Untermenü Paper Model (.pdf/.svg), mit dem Du einen Export als Kartonmodell erstellen kannst.


    Mein Problem: Ich kämpfe noch damit, wenn es mal um komplexere Abwicklungen geht. Da muss ich noch üben.


    Vielleicht hilf Dir das schon mal weiter.


    Servus, Woody