Posts by Hanseatic

    Moin,


    Dieter, Peter_H, HaJo, Ulrich, Klaus Dieter, Helmut, Peter, Fiete, Robert und Kurt:

    Euch ganz herzlichen Dank für die Glückwunsche und Komplimente zu meinem Bau. Vielen Dank auch für die zahlreichen erhobenen Daumen. Ich freue mich, wenn es nicht nur mir gefällt.


    Dieter: mein "nächstes Model" ist sozusagen der im Sommer anstehende Umzug von New Delhi zurück nach Deutschland. Ich muss mir nämlich überlegen, wie ich meine Schätze so verpacke, dass sie den Umzug hoffentlich heil überstehen. Ich habe zwar schon ein paar Ideen, wie ich meine Sora-Vitrinen als Transortbehältnis verwenden könnte, aber am Ende wird es auf die richtigen Details der Fixierung der Modelle ankommen.


    Auf längere Sicht steht die Fertigstellung meiner bereits zu 75% vollendeten "Wappen von Hamburg" an und außerdem werde ich mir die "Hammonia" vornehmen, deren Rumpf ich auch schon gebaut habe.


    Viele Grüße,

    Michael

    Moin,


    ich bin mit dem Bau meiner Santa Inés fertig und sie darf jetzt Richtung La Plata auf große Fahrt gehen!


    Die Bauzeit betrug insgesamt rund fünf Monate. Die Konstruktion durch Henning finde ich in jeder Hinsicht gelungen und anders als die "Hammonia" ist sie ja auch immer noch beim Passat-Verlag erhältlich.


    Ich persönlich würde mir weitere Vertreter dieser Epoche für meine Werft wünschen auch wenn ich mir darüber im Klaren bin, dass derzeit alle Arten von Arbeitsschiffen mehr en vogue sind.




    Und außerdem finde ich, dass sie sich zusammen mit meiner Hanseatic in der Vitrine sehr gut machen wird :cool:



    Viel Grüße aus New Delhi,

    Michael

    Moin,


    @ Ulrich, Dieter, Fiete und Jochen: Euch vielen Dank für die Komplimente

    Ebenso für die erhobenen Daumen aus dem Forum.


    Ich freue mich, wenn es Euch gefällt.


    Fiete: Ich will die Santa Inés auch zusammen mit der Hanseatic in die Vitrine stellen :D.

    Und im Übrigen lass Dich durch meinen Bau bei Deinen Plänen nicht aufhalten.

    Außerdem: wenn alles nach Plan geht, sollte ich innerhalb der kommenden zwei Wochen fertig werden. Du kannst Sie also schon mal aus dem Stapel holen.


    Viele Grüße aus New Delhi,

    Michael

    Moin,


    ich bin ein Stück weitergekommen: der Bau aller Masten ist ein wichtiger Baustein für die Gesamtsilhouette der Santa Inés.

    Auch wieder viele Teile, aber es lohnt sich.


    Außerdem habe ich bereits alle Ladebaumstützen montiert und zum Spaß schon mal zwei Ladebaum für Lucke 4 aufgelegt.


    Ansonsten muß die Endmontage der anderen Ladebäume noch warten - zunächst werde ich mich jetzt den Rettungsbooten widmen.


    Aber seht selbst:



    Viele Grüße aus New Delhi,

    Michael

    Moin,


    Dank für die erhobenen Daumen und Komplimente.


    @Jochen:
    Ich bin auch von dem Bausatz ganz begeistert und die Santa Inés macht ungeachtet des hohen Detaillierungsgrads einfach viel Spaß.

    Du hast ja damals bei Deinem Bau der Santa Inés die Santa Teresa vom Lehrmittelinstitut daneben gestellt. Das war wirklich ein sehr aussagekräftiger Vergleich und eine Demonstration, was heute im Kartonbau alles so möglich ist. Und über die komplexen Modelle von heute bin ich wirklich sehr froh.

    Das Boer-Buch nenne ich natürlich auch mein Eigen!


    Viele Grüße aus New Delhi,

    Michael

    Moin,


    ....schon wieder ein Monat herum!

    Nun sind alle Lüfter und Relingteile und weitere Bauteile auf den Decks montiert. Das hat sich auch wieder kleinteilemäßig summiert und ich bin froh, dass es jetzt durch ist.





    Begonnen habe ich außerdem bereits mit dem Ladegeschirr - die Bäume sind bereits montiert und jetzt kommen die Masten dran.


    Schönen Sontag und Grüße aus New Delhi,

    Michael

    Moin Fiete,


    sehr schön - ich habe die "Knotenbleche" bei meiner Hanseatic ebenfalls verbaut und musste wie Du auch ziemlich herumschnitzen. Ob Dreieck offen oder geschlossen ist ziemlich egal. Aber für den Gesamteindruck lohnt es ebenso wie die Metalbänder unterhalb der Türen an den Fenstern des Promenadendecks - hier sind nur die Markierungen am Rumpf völliger Unfug und sie sind auch nicht in ausreichender Zahl vorhanden.


    Viele Grüße aus New Delhi,

    Michael

    Moin,


    Dank für das positive Feedback und die erhobenen Daumen. Es ist wirklich ein schönes Projekt und der Bau macht viel Freude.


    Peter:

    Für mich war die Santa Inés auch schon immer ein besonderes Schiff. Das hat auch damit zu tun, dass ich bereits als Grundschüler in der Kinder-und Jugendabteilung meiner Leihbibliothek in Hamburg auf das Buch "Alles über ein Schiff - Santa Inés und Santa Teresa von Friedrich Boer stieß und damals völlig begeistert von den ganzen Informationen, Fotos und vor allem den Zeichnungen war, die es in dieser Form sonst nirgendwo gab. Vor zehn Jahren habe ich mir das Buch dann auch wegen dieser Erinnerung antiquarisch erworben. Und schöne Schiffsarchitektur wurde mit der Santa Inés ja lange zu einem Markenzeichen der Hamburg-Süd, noch akzentuiert durch schneeweiße Rümpfe und Aufbauten bis zur Cap San Diego-Klasse oder den letzten Kühlschiffen wie der Polar Ecuador etc.in den späten sechziger Jahren.


    @ Andi:

    Mir hat der virtuelle Stammtisch auch sehr gut gefallen - und dann spielen Entfernungen - und in meinem Fall auch der Zeitunterschied von viereinhalb Stunden - eigentlich keine Rolle. Ich freue mich schon auf weitere Treffen.


    Viele Grüße aus New Delhi,

    Michael

    Moin,


    ....wo war ich 2019 stehen geblieben ;)...............aber ok, die Pause war ja nicht ganz unproduktiv mit dem Bau der TS Hamburg und TS Hanseatic!


    Anfang Januar hatte ich mich nun mit Vorsätzen für 2021 aus dem Fenster gelehnt und den Weiterbau meiner Santa Inés angekündigt.


    Gesagt getan und rund 700 Teile weiter: Schornstein, Luken, Ladewinden und Poller sind fertig.



    Der Umstand, dass der Passat-Verlag Luken, Winden und Poller auf grauem Tonkarton gedruckt hat, ist in mehrerer Hinsicht ein Vorteil. Das Material ist zum einen etwas dünner als der sonst verwendete Karton und außerdem wird einem das Kantenfärben erspart. Sonst hätte ich einem Monat definitiv nicht so viel geschafft.






    Im nächsten Bauabschnitt werde ich mich den Details rund um die Aufbauten beschäftigen.

    Ich freue mich auf ein Weniger an Wiederholungen für einzelne Bauteile und außerdem wird die Montage von Reling und Niedergängen auch optisch ganz erfreulich werden.


    Viele Grüße aus New Delhi,

    Michael

    @Moin,


    ganz herzlichen Dank für die Gratulationen, Lob und die erhobenen Daumen.

    Ich freue mich, wenn die Lady Gefallen gefunden hat.


    Niels: wegen der Hanseatic II - vermutlich wird das nichts werden, denn das ziemlich simple Model der Shalom wäre dann irgendwie nicht in der Liga der Hanseatic und Hamburg.

    Fiete: nichts da mit Baubericht einstampfen! - Du hast keinen Grund tiefzustapeln und außerdem Ulrich hat ganz recht, wenn er deutlich macht, dass ein Baubericht eine ganz andere Sache ist, als Fotos von einem fertigen Model zu zeigen.


    Viele Grüße aus New Delhi

    Michael

    Moin,


    2020 ist ja ein besonderes Jahr. Über Einschränkungen wurde genug gesagt – für mich haben sich aber auch schöne Chancen ergeben! Ich konnte weit mehr Zeit als sonst für meinen Schiffbau freischaufeln. Als ich im Oktober 2019 meine TS Hamburg begann, hätte ich mir nicht träumen lassen, dass ich 14 Monate später nicht nur die TS Hamburg sondern auch die TS Hanseatic fertig haben würde.




    Eine TS Hanseatic hatte ich schon mal vor rund zehn Jahren in Genf begonnen (und in den Jahren danach zu 80% fertiggestellt).......sie erlitt leider bei meinen Umzug nach Tokio 2014 eine fette Delle in der Brückenfront und so verblieb sie dann, da ich mich weder aufraffen konnte, sie zu reparieren und fertigzubauen noch sie in der Rundablage zu entsorgen. Nach Fertigstellung der TS Hamburg habe ich den "Havaristen" dann in New Delhi zum ersten Mal aus dem Karton geholt …….. und neben der schneeweißen TS Hamburg sah sie nicht mehr wirklich ansprechend aus – es war dann doch an mehr als bloß der Brückenfront etwas auszusetzen.




    Also alles nochmals von vorne! Der erneute Bau ging gut von der Hand. Rumpf, Aufbauten und die Details sind nicht zu kompliziert, auch weil sich die Gesamtteilezahl in einem noch überschaubaren Maße bewegt. Etwas Vorsicht ist bei der Montage vom Bootsdeck und den dortigen Aufbauwänden angesagt, damit die Markierungen auf dem Deck zu den Vorbauten passen bzw. dass die Markierungen für die Rettungsboote genau mit den entsprechenden Fensterpositionen der Verglasung des Promenadendecks übereinstimmen. Eigene Superungen gab es vor allem im Bereich der Davits, die Piet für meine Begriffe ein wenig zu ärmlich konstruiert hatte - aus meiner Sicht sind jedoch die alternativ erhältlichen Lasercutteile auch nicht wirklich optimal. Was Reling etc. anging, hatte ich das Glück, auf einen Satz Photoätzteile zurückgreifen zu können. Schließlich habe ich der TS Hanseatic ein aufgetopptes Ladegeschirr verpasst mit dem Ziel, den Gesamteindruck dieses Liners spannender zu gestalten. Leider ist die Fotoreferenzlage dazu nicht vollständig erhellend, so dass die Funktion des Ladegeschirrs vermutlich nicht komplett stimmig dargestellt sein dürfte. Um des Gesamteindrucks willen bitte ich das zu entschuldigen.





    Möven - Perspektive





    So kann ich jetzt eine fertige TS Hanseatic mein Eigen nennen und habe außerdem endlich meinen Forumsnamen passend „bewiesen“ ;-)

    In diesem Sinne viele Grüße aus New Delhi und eine schöne Vorweihnachtszeit.


    Michael

    Moin,


    @HaJo und Manfred

    Euch schon mal herzlichen Dank für die Erläuterungen.


    Ich selbst habe auch nach weiteren Hinweisen gesucht; ich besitze glücklicherweise aus der Serie "Anatomy of the Ship" den Band über die Queen Mary von Ross Watton.

    Auf den Seiten 116/117 findet man zwei sehr gute Graphiken (Seitenansicht und Ansicht von oben) zum Layout und der Seilführung des Ladegeschirrs.

    Da die Baujahre dieser beiden Schiffe nicht zu weit auseinanderliegen, beide Schiffe auf britischen Werften gebaut wurden, denke ich, dass ich Anleihen an das Layout der Queen Mary machen kann.


    Auch die Queen Mary verfügt im Übrigen über sechs Ladebaüme - der mittlere jeweils kürzer als die äußeren Ladebäume. Wie bei der Hanseatic gibt ebenfalls keine Hangerwinden.

    Zu sehen ist interessanterweise, dass die Hangerseile bei aufgetoppten Ladegeschirr an Deck befestigt waren, wenn sie nicht direkt im Einsatz waren


    Falls das also nicht mit besseren und aussagekräftigere Bilder der Hanseatic untermauert werden kann, werde ich mich vermutlich von diesen Ansichten von der Queen Mary für meine Hanseatic leiten lassen.


    Viele Grüße aus New Delhi,

    Michael

    Moin,


    ich brauche Rat!


    Ich möchte das Ladegeschirr bei meiner TS Hanseatic aufgetoppt zeigen.

    Auf dem Vorschiff sind sechs Ladebäume mit Seilen zu versorgen.


    Frage 1:
    Es gibt vier Ladewinden, die nach dem Studium des Referenzmaterial die vier Hauptladebäume bedienen. Es sind jedoch zwei weitere Ladebäume in der Mitte zwischen diesen Hauptladebäumen vorgesehen.

    Über welche Winden werden sie bedient?


    Frage 2:

    Ich kann keine Hangerwinden sehen - erst in der späteren Karriere sind offensichtlich extra Hangerwinden jeweils an Backbord und Steuerbord zwischen den Seilwinden ergänzt worden wie man auf einem guten Überblick auf Vorderdeck Anfang 1967 sehen kann.


    https://www.schiffbilder.de/12…besichtigung-am-42853.jpg


    Waren die Hangerseile zuvor einfach am Deckshaus an der Wand angeschlagen?


    Ach ja: in der Filmmediathek des NDR gibt es in der Rubrik "Retro" einen schönen Filmbeitrag über die Jungfernfahrt der TS Hanseatic vom Juli 1958.

    https://www.ardmediathek.de/nd…5kZS8zYWRkNjRjZS00MGY3LTQ



    Schon mal vielen Dank und viele Grüße aus New Delhi,

    Michael

    Moin,

    die anderen Inder sind diesmal nicht da - wegen Corona und so.......

    und meine 4 doppelten Café Espresso hatte ich schon lange! Hier ist es schon 11 Uhr!


    Wo ist eigentlich das diesjährige Vortragsprogramm? Man könnte eigentlich so eine Art Webinar einrichten - das wäre bestimmt spannender als viele der Veranstaltungen, mit denen derzeit in meinem Beruf aufgewartet wird.


    Viele Grüße,

    Michael

    Moin,


    ...in New Delhi bin ich ja zeitmäßig schon dreieinhalb Stunden weiter; da will ich schon mal zu dieser gelungenen Konstruktion gratulieren.


    Wie hier schön demonstriert wird, ist es weit mehr als Ersatz. Wie für mich bietet dieses Format vielen anderen, die auch sonst keine Möglichkeit zur Anreise mit ihren Schätzen haben, eine Gelegenheit, unsere Modelle ebenfalls auszustellen.

    Ich glaube für die Zukunft sollten wir schon deshalb diese Rubrik beibehalten und damit die Veranstaltung erweitern und bereichern.

    Und die Photodokumentation für Mannheim 2020 ist damit ja auch schon fast fertig ;)


    Ein schönes Wochenende für uns alle und viele Grüße aus New Delhi,

    Michael

    Moin,

    • Von New Delhi aus möchte ich dieses Jahr das internationale Flair unseres virtuellen Kartonmodelbautreffen stärken, wenn sich schon alle meine Pläne nach Mannheim zu kommen, zerschlagen haben. Aber einen Vorteil habe ich diesmal davon: ich kann meine Modelle hier ausstellen!
    • Ich baue wie viele von uns schon lange Kartonmodelle und war schon immer auf Handelsschiffe spezialisiert. Sicherlich hat es damit zu tun, dass ich aus Hamburg komme und mir der Hafen schon seit Kindertagen immer ein spannender Ort war. Anfang der sechziger Jahre habe ich auch einige Zeit in New York gelebt und die Passagierdampfer an der Westside von Manhattan wie die Bremen, die Cundard Queens , France und United States neben einer Vielzahl von kleineren Nordatlantikdampfern ließen mich damals sehr beeindruckt zurück.
    • Mein Berufsleben bringt regelmäßige Umzüge in andere Länder und Kontinente mit sich. Das hat meiner Freude am Bauen aber keinen Abbruch getan, mich jedoch ein entspanntes Verhältnis zum Besitz fertig gestellter Modelle entwickeln lassen. Abgesehen davon, dass Karton nicht immer in Würde altert, haben Umzüge immer wieder ihren Tribut gefordert. So besitze ich weder Modelle aus Jugendtagen noch kann ich auf eine fertiggestellte Flotte aus mehreren Jahrzehnten Bautätigkeit schauen. Egal!
    • Mein jetziger Dienstposten in New Delhi hat sich als gute Gelegenheit für mehr Kartonbau erweisen. Ungeachtet von Hitze, Monsun und hoher Luftfeuchtigkeit schaufelt ein generell mehr häusliches Leben und die segensreiche Tätigkeit meiner Hausangestellten doch einiges an Extrazeit frei, für die ich mir von Anfang an vorgenommen hatte, sie in meine Kartonwerft zu investieren.
    • Seit Sommer 2017 habe ich hier die Nordstjernen von HMV fertiggestellt – sozusagen zum Aufwärmen, denn der Baubeginn war noch im Hotel, als ich auf die Ankunft meines Containers aus Tokio warten musste. Danach habe ich ein Projekt in Angriff genommen, was mir besonders am Herzen lag: der Parallelbau der Kühlschiffe Sloman Alstertor von HMV und der Pica auf Basis der Pekari von Passat-Verlag. Zum ersten Mal habe ich mich hier auch an Umarbeitungen eines Models am PC herangetraut und für mich viel gelernt. Im letzten halben Jahr war die TS Hamburg von HMV dran, die ich vor kurzem hier in der Galerie vorgestellt hatte. Gewissen sportlichen Ehrgeiz bei diesem Projekt will ich nicht verhehlen, denn ich wollte (mir) beweisen, dass ich die wirklich komplexe Geometrie des Schiffsrumpfs der TS Hamburg ohne Kompromisse hinbekomme.
    • Zu Ostern habe ich die TS Hanseatic angefangen – nicht zum ersten Mal, denn ich hatte ein 2007 oder 2008 begonnenes und zu 80% fertiggestelltes Schiff, dass leider 2014 beim Umzug nach Tokio eine fette Delle in der Brückenfront davon getragen hatte und auch sonst nicht mehr ganz salonfähig war, als ich jetzt nach der Fertigstellung der TS Hamburg einen kritischen Blick auf sie warf. Also jetzt ein neuer Versuch und außerdem gibt es ja eine wisse Verpflichtung für mich, dieses Schiff in meiner Sammlung zu haben, wenn ich hier im Forum unter dem Namen „Hanseatic“ unterwegs bin.


    Uns ein schönes und spannendes Wochenende und viele Grüße aus New Delhi,

    Michael

    Moin Fiete,


    ich bewundere Deine Geduld und schön zu sehen, dass es offensichtlich so gut funktioniert. Meine eigenen Versuche fand ich nie so ganz überzeugend.
    Ich habe für meine TS-Hanseatic Neubau daher wie bei der TS Hamburg oder meinen anderen Modellen kurze Streifen aus Aerogrammpapier verwendet, die ich dann auch mit Weißleim verklebe.


    Weiter viel Erfolg und Grüße aus New Delhi,

    Michael

    Moin,


    vielen Dank für das verbale Lob und die erhobenen Daumen fürs Gefallen.

    Es hat mich wirklich sehr gefreut und ich hoffe, dass ich mit meinem Bau bzw. den Bildern ggf. Nachbauern Appetit machen kann. Ich finde, es lohnt sich!


    @ Andi: was kommt jetzt?

    Ich habe reichlich Auswahl. Zum einen sollte ich meine aus dem letzten Jahr schon recht fortgeschrittene Wappen von Hamburg fertig stellen,

    und zum anderen könne ich erneut "den Fiete machen" und (auch) die TS Hanseatic bauen. Letztere habe ich schon mal vor zehn Jahren begonnen (und zu 80% fertiggestellt).......leider hat sie durch meinen Umzug nach Tokio 2014 eine fette Delle in der Brückenfront davongetragen. Bislang hatte ich es nicht fertig gebracht sie so schnöde zu entsorgen.

    Nach Fertigstellung der TS Hamburg habe ich den "Havaristen" gestern aus dem Karton geholt und neben der schneeweißen TS Hamburg sieht sie nicht mehr wirklich chic aus.

    Daher wohl nochmals von vorne!


    Viele Grüße aus New Delhi

    Michael

    Moin,


    auch wenn Mannheim abgesagt - und meine geplanten Flüge nach Europa natürlich alle gecancelt sind……hier kann ich aber meinen neusten Bau online zeigen.


    Nach rund sechs Monaten Bauzeit ist meine TS Hamburg jetzt fertig geworden. Was für ein schönes Original und dass Carsten Horn es ermöglicht hat, sie als Model entstehen zu lassen, lohnt sich in jeder Hinsicht!


    Der Baubericht von Fiete bzw. die Galeriebilder von Lars waren mir sehr hilfreich und ich kann jedem Nachbauer deren Lektüre und Betrachtung nur empfehlen. Ich habe auch den Lasercutsatz verwendet. Nach einer farblosen Grundierung wurden die Teile mit einem Pinsel und Acryllack der Fa. Vallejo lackiert. Der Lack ist schön dünnflüssig und deckt gleichzeitig sehr gut.


    Was mir selbst beim Bau besonders aufgefallen ist:


    • Probleme mit einer zu kurzen Außenhaut hatte ich nicht - zum einen hatte ich das Spantengerüst über die Schiffslänge entsprechend knapp geschnitten und zum anderen jeweils an allen drei Rumpfteilen genug Überstände gelassen. Beim Bug habe ich Carsten Horns Rat ignoriert und das unterste Teil bereits eingeklebt bevor ich die verbundenen Teile dann über das Spantengerüst geschoben habe.
    • Störend bzw. schade war ein Druckversatz auf der Rückseite bei den Rumpfteilen. Würde man dort alle Rumpfabschnitte entlang der schwarzen Linien ausschneiden, sind das mittlere Bauteil an Steuerbord und das vordere Bauteil auf Backbord um rd. 1mm nach „oben verrutscht“. Im Baubericht von Fiete kann man das gut sehen, denn dort gibt es eine „kleine Treppe“ beim Wasserpass (zu niedrig im Mittelteil steuerbord) bzw. bei den Fenstern. Ich habe also entsprechend "korrigiert" ausgeschnitten und so ist alles in einer Flucht. Interessanterweise ist bislang niemand darauf eingegangen! Ich glaube nicht, dass das zufällig ist, denn eine Prüfung bei dem zweiten Exemplar, was ich habe, brachte das gleiche Ergebnis. Das ist aus meiner Sicht wirklich schade, denn eigentlich finde ich dieses Merkmal so klasse gedacht. Aber versierte Modellbauer können ja mit solchen Herausforderungen umgehen werden nicht blind drauf los schneiden.
    • Der Schornstein der TS Hamburg ist wirklich ein Schmuckstück - und würde sicherlich ein eigenständiges Model im Maßstab 1:100 verdienen! - Hier habe ich zunächst das Unterteil und den Rauchgasteller zusammengebaut. Danach die drei dickeren Hauptstützen auf die obere Abdeckung des Mantel geklebt. Anschließend Treppe mit Korb sowie die drei kleinen Relingteile montiert. Auf den Teller noch die drei Abgasstutzen gesetzt. Das verhindert, dass die Leiter, die Mantel und Rauchgasteller verbindet, Schaden nimmt, denn diese reicht ja bis zum Rauchgasteller. Danach den Rauchgasteller kopfüber legen und den Mantel anbauen. Erst dann kamen die drei weiteren Verbindungsstücke dran. Die Bauanleitung sieht hier ja die Montage aller Verbindungsstücke auf den Mantel mit Hilfe einer Schablone vor, aber ich hatte einige Zweifel, ob sich der Anbau klebetechnisch dann so gut kontrollieren ließe.
    • Die Originalbauteile für die Davits sind nach meiner Ansicht ziemlich disfunktional, denn der "Schlitten" zwischen den beiden Gestellen könnte so nicht bewegt werden - und außerdem mißfiel mir die "geschlossene Schürze" als Abdeckung. Abhilfe schufen die Lasercutteile, die ich mit einem "Dreifachsatz der für die Davids vorgesehenen Kartonbauteile" beplankt habe. Und noch einen dünnen und schmalen Papierstreifen einmal rund um die bewegliche Teile der Davits.
    • Die Rettungsboote empfand auch ich als herausfordernd. Und die Tenderboote sind leider zu kurz. Anders als Fiete habe ich die beiden Rumpfschalen (h und g) der Rettungsboote an den Mittelspanten (z.B. 346) - zunächst unten und dann jeweils vorne und hinten verklebt. So entstand zunächst die komplette Außenhülle des Boots. Anschließend wurden die inneren Süllborde (i und j) eingeklebt. Es folgte die fertig montierte „Innenschale“ (a-d) die man einfach lose in den Bootskörper einlegt. Obendrauf wird das Bauteil (e) verklebt. Fiete hatte zunächst das Innenleben eingebaut und anschließend die Außenhaut angebracht. Ich hätte das nicht hinbekommen. Die Tenderboote habe ich außerdem noch etwas aufgemotzt.
    • Für die Takelung der Boote habe ich mir wegen der Taurollen für die Manntaue etwas Neues in Form von dünnen Kartonringen statt Garn einfallen lassen. Schwarzer etwas dickerer Karton mit der Punchscrew zweifach ausgestochen: zunächst mit dem Einsatz 1,8mm, danach von der Rückseite mit dem 2,5mm Einsatz. Die Prägung auf der Rückseite vom ersten Ausstechen ist die perfekte Führung für den zweiten Schritt.


    Nun viel Vergnügen mit den Bildern und

    Grüße aus New Delhi,

    Michael

    Moin,
    ein Update zu dem Thema Bänke auf der Wappen von Hamburg:
    in den ersten Dienstjahren waren sie in jedem Fall aus Holz und daher ist auf dem Bogen alles richtig!
    Je nach Können und Gusto darf man sich dann entscheiden, ob man sie wie vorgesehen als Kästen baut oder eine Runde supert und sie schön filigran auf dünne Beine stellt. Ich werde die zweite Version in Angriff nehmen.
    Viele Grüße aus New Delhi,
    Michael

    Moin,


    vielen Dank für die erhobenen Daumen und @ Torsten und Niels für das Lob.
    So ein winziger Kran sieht dann irgendwie sehr unspektakulär aus, wenn er auf dem Deck montiert ist........


    Carsten: die Entschuldigung für die Flösse ist angenommen - aber mach sowas nicht nochmal ;) !




    Nun eine Frage mit Blick auf einen späteren Bauabschnitt:


    Es geht um die Bänke auf der Wappen von Hamburg.
    Der Bogen stellt sie als Holzbänke dar, die wenn man es unbedingt will, nicht als Kasten gebaut werden müssen sondern auf entsprechende dünne Füße zu stellen sind. Das konnte ich schon erfolgreich an einem Probestück testen.
    Kennt irgend jemand Referenzmaterial, auf dem diese Holzvariante dargestellt ist? Ich selbst erinnere mich nämlich nur an orangefarbene solide Bänke in Kastenform, unter deren Sitzflächen die Schwimmwesten untergebracht waren. Das war zumindest um 1970 und danach so.


    Dank und viele Grüße aus New Delhi,
    Michael

    Moin,


    .....wer keine Arbeit hat, macht sich welche.......


    In diesem Fall besteht die Herausforderung in dem Bau der vier kleinen Kräne, die ihren Platz auf dem Bootsdeck finden. Hielt ich die zuvor gebauten Rettungsflösse für ein wenig „unterdetailliert“, brauche ich mir bei diesem Bauabschnitt darüber keine Sorge zu machen, wie man auch schön auf dem Photo sehen kann.


    Kleiner gehen Kreisscheiben kaum mehr und am besten gefiel mir das Teil, wie es bei 227 v zu sehen ist. Ohne das v daneben könnte man es glatt übersehen.
    Also immer mit der Ruhe und flach atmen ;) , was bei der derzeitigen Hitze in New Delhi mit 45 Grad zusätzlich schwierig wird......



    Aber es geht und im Ergebnis hat man einen sehr ansprechenden Kran! Auf Steuerbord habe ich sie fertig.


    Für Nachbauer noch den Tipp. Bei z.B. 227 m ist vorgesehen, das Bauteil zu einem Kasten zu falten. Um bei einem so kleinen Kranausleger saubere Kanten zu erzielen, habe ich mich dafür entschieden, das Teil in vier Streifen aufzuteilen und sie stumpf zusammenzukleben. Außerdem habe ich beim Ober- und Unterteil auf den Ausschnitt vorne verzichtet und es einfach davor abgeschnitten. Das funktioniert wirklich nicht und wenn man nur die Seitenteile des Auslegers etwas überstehen hat, kann man danach die Umlenkrolle 227 r/s und 227 t/u leichter dazwischenschieben.

    Viele Grüße aus New Delhi,
    Michael

    Moin Ulli und Peter,


    herzlichen Glückwunsch auch von mir. Ein wunderschönes Ergebnis, das ich ja fast fertig schon in Mannheim bestaunen durfte.
    Besonderen Dank an Euch auch für die vielen interessanten Recherchen und das Auffinden interessanter Quellen im Internet.
    Z.B. Franz Grasser und seine phänomenalen Photos - in der Deutschen Fotothek präsentiert. Und seit kurzem kann man aus dem Oeuvre seiner Fahrten u.a. auf der Cap Arcona die Aufnahmen ja auch in Buchform erwerben.


    Ich freue mich schon auf Euer nächstes "Großprojekt" ;) :thumbsup:


    Viele Grüße aus New Delhi,
    Michael

    Moin,


    ich habe leider kein einziges Photo, das das Peildeck der Wappen von Hamburg von oben zeigt.


    @ Manfred: Auf Seite 173 des Buchs "TS Hanseatic - die Geschichte einer schönen Hamburgerin" ist aber eine ganz gute Abbildung der Flösse in Farbe.
    Es handelt sich um zwei übereinander gestapelte und durch Eckpfähle gesicherte Flösse.


    Für die Wappen von Hamburg tue ich jetzt mal so, als sei das dort ebenso - wobei ich aber bei diesem Maßstab auf eine Teilung verzichte. Vermutlich müsste ich daher auch bei der Wappen von Hamburg Eckpfähle montieren.


    Falls jemand bessere Infos hat........ dann würde ich mir das nochmals anschauen.


    Viele Grüße aus New Delhi,
    Michael

    Moin,
    @ HaJo: ich sehe schon - ein paar Ungenaugigkeiten!


    Aber eigentlich passt die Länge der Seitenteile ganz gut.
    Im Nachhinein würde ich die Flösse auch anders bauen:
    Alle äußeren Seitenteile von den Ober- und Unterteilen abtrennen, anschließend alle Seitenteile zu einem Ring zusammenkleben und erst danach Ober- und Unterteil ankleben.


    Dann hätte man auch keine Knickkanten, die nachzufärben, immer etwas heikel ist.
    Viele Grüße aus New Delhi,
    Michael

    Moin,


    zurück aus Deutschland, von einem wundervollen Karton-Wochenende in Mannheim sowie einer Reihe weiterer Termine soll es auch hier weitergehen.


    Da ich viele Kleinteile von oben nach unten, von der Mitte nach vorn und hinten sowie zu den Seiten anbaue, kamen jetzt schon die Rettungsflösse dran.
    Für die Flösse ist vom Konstrukteur überraschenderweise das „Ambitionsniveau“ ziemlich tief angesiedelt.................handelt es sich doch um einfache Kisten, die aber immerhin wenigstens abgerundete Ecken haben.



    Weil sie oben auf dem Peildeck aber so schrecklich sichtbar sind, musste eine verbesserte Variante ran!


    Inspirieren habe ich mich von den Rettungsflössen für die HMV Hanseatic lassen, um die aus meiner Sicht erforderliche Tiefenwirkung zu erzielen.
    Dafür habe ich die entsprechenden Teile kopiert. Aus dem Originalteil wurde das „Netzteil“ aus der Mitte ausgeschnitten und außen mit in der Höhe halbierten und leicht verkürzten Seitenteilen versehen.
    Diese dann von innen angeklebt und danach wie vorgesehen verschlossen. So gefielen sie mir doch einiges besser - und für Nachbauer ist das ja vielleicht auch eine Option.



    Viele Grüße aus New Delhi,
    Michael

    Moin,


    Danke Peter für das Lob - und den anderen für die erhobenen Daumen!


    @ Henning: ich hatte auch schon überlegt, ob der Sprühkleber der Schuldige ist, den ich zum Verdoppeln der Spanten und Decks verwendet habe. Diesen Schritt hatte ich schon vor einiger Zeit unternommen und dann lag die Mappe mit allen Bögen ne Weile auf dem Stapel......


    Viele Grüße, Michael

    Moin,
    Passat-Verlag „Santa Inés“!
    Ähm………nun doch wieder zwei Baustellen. Aber ich befinde ich mich ja in guter Gesellschaft ..............!


    Nicht lange nach meiner HMV Wappen von Hamburg habe ich mich jetzt auch an die Santa Inés gemacht. Einen eigenen Baubericht zu machen, fand ich eigentlich entbehrlich, nachdem wir z.B. bereits ausführliche Berichte der Bauten von Helmut, Lars und Jochen vorliegen haben. Denen gibt es eigentlich nur wenig hinzuzufügen. Aber in den letzten Jahren hat sich keiner mehr hier im Forum an dieses wunderschöne Schiff herangemacht.


    Auch die Santa Inés gehört aber zu den Projekten, die ich schon länger in Angriff nehmen wollte. Als Bremse wirkte dabei in den letzten Jahren, dass ich sehen konnte, dass der Karton ziemlich stark vergilbt war. Leider – und ich frage mich, ob der Passat-Verlag hier einen anderen Karton als bei den anderen Modellen gewählt hat. Auf das Klima zunächst in Japan und jetzt in Indien wollte ich das nicht schieben, denn die anderen Modelle haben die Zeiten in dieser Hinsicht besser überstanden (z.B. die Hammonia). Was also tun? Ich habe alle Seiten mit weißen Bauteilen eingescannt und auf dem hochweißen Karton von Color Copy (160gr) ausgedruckt, der auch für andere Modelle verwendet wird.

    Für den Rumpf habe ich entsprechend das originale weiße Schanzkleid abgetrennt und durch den neuen Ausdruck ersetzt. So habe und werde ich es für alle anderen weißen Bauteile handhaben und im Ergebnis dann ein Schiff haben, das ganz gut neben meinen anderen Bauten stehen kann.



    Die Idee, alle Rumpfteile vor dem Ankleben an das Spantengerüst auf jeder Seite zu verbinden, sah zwar sehr hübsch aus und war von anderen bereits erfolgreich getestet worden. Ich war offensichtlich zu blöd dafür! Niemals hätte ich einen Rumpf ohne Beulen hinbekommen, denn irgendwie wiesen beide Rumpfseiten bei Anprobe einen leichten Bogen nach unten auf. Also (wieder) in drei Teile auseinander geschnitten. Dafür habe ich dann die beiden Bugteile vor der Montage schön zusammengeklebt. Anschließend mit leichten Begradigungen die Mittelteile und Endstücke. Die zwei senkrechten Nähte auf jeder Rumpfseite, die mit der Konstruktion von Henning ja eigentlich vermieden werden sollten, fallen am Ende nicht weiter auf. Schließlich gilt es noch zwei Wallbänder auf jeder Rumpfseite auszukleben. Sie verdecken auch schön die Längsnaht an den Heckteilen.


    Auf das Schanzkleid habe ich noch sehr schmal ausgeschnittene grauen Streifen geklebt – sie simulieren die Stahlbänder. Und bei den Wänden für die Aufbauten bzw. die Stützen für die Arkadengänge an Backbord und Steuerbord sollte man sich wirklich viel Zeit nehmen und immer wieder anpassen. Aber dann ist man aus dem Gröbsten raus………und darf sich danach wie bei fast allen Modellen……vielen, vielen Kleinteilen widmen!


    Bei Gelegenheit mehr!


    Viele Grüße aus New Delhi,
    Michael

    Moin,


    ....die Davits sind dran. Für Nachbauer empfehle ich die Gestelle 174-181 jeweils in drei Teile zu schneiden und das kleine Mittelteil stumpf zwischen die beiden Gestellteile zu leben.
    Es ist einfach keine gute Idee der Bauanleitung folgend zu versuchen, verdoppelte Teile, die auch noch so filigran sind, zu knicken.


    Zuvor hatte ich die Reling und ihren Handlauf angeklebt. Die sehr feinen Sämann-Teile sind wirklich heikel , auch weil ich versucht habe, zwischen den jeweils letzten Davits und der achternen Kante des Bootsdecks keine Unterbrechung zu haben. Außerdem steht die Reling nicht genau an der Deckskante sondern ein wenig nach innen eingezogen. Und da ich auch noch immer versuche, den Handlauf ein Stück schmaler als vorgesehen auszuschneiden, könnt Ihr Euch den Rest denken - ziemlicher Stress, aber das Ergebnis lohnt sich meines Erachtens.


    Jetzt gibt es rund drei Wochen Pause - am Donnerstag fliege ich nach Europa und freue mich auf ein Wiedersehen mit dem einen oder anderen in Mannheim am ersten Maiwochenende :cool:


    Viele Grüße aus New Delhi,
    Michael

    Moin,



    habt vielen Dank für den Zuspruch und die Komplimente zu meiner Wappen von Hamburg.
    Ulrich: In New Delhi ist es zwar für rund acht Monate im Jahr wirklich sehr heiß - vier Monate davon wegen des Monsun dazu auch noch sehr feucht. Aber zu meiner eigenen Überraschung behindert das den Bau von Kartonmodellen nicht wirklich. Es benötigt also auch keinen besonderen Klebstoff - Uhu schwarz/Flinke Flasche und ein Weißleim sind alles, was ich einsetze und gelegentlich zum Verdoppeln von großen Flächen verwende auch noch Sprühkleber.
    Wegen der Luftverschmutzung muss man aber dringend die Modelle auch während der Bauphase in einer Vitrine unterbringen.
    Wichtiger wegen der Hitze und Feuchtigkeit scheint mir für das Gelingen von meinen Schiffen zu sein, dass ich trotz Hitze und Feuchtigkeit immer schön trockene Hände habe. Und das Runden von Kleinteilen geht während des Monsun sogar fast besser....... :D
    Viele Grüße aus New Delhi,
    Michael

    Moin,



    wieder einmal herzliche Dank für die zahlreichen Likes und das Lob von Niels.


    Für die typische Silhouette der Wappen von Hamburg sind natürlich die beiden Abgaspfosten und der Scheinschornstein unabdingbar!


    Letzteren zu bauen war nicht so ganz einfach. Durch mein Umfärben (ich wollte das Grün aus dem Gelb entfernen) hatte ich natürlich keine schönen Schneidlinien auf der Rückseite. Dafür habe ich dann das Originalbauteil „geopfert“ und entsprechend auf dem eigenen Bauteil markiert. Nichts desto trotz hatte ich den Eindruck, dass der Mantel (Bauteile 122) um das Spantengerüst (Bauteile 112 – 119) etwas zu groß ausfallen. Die Lösung für mich: Abschneiden am unteren Rand von rd. 1mm – dann landet man ungefähr aus Höhe der Tür auf der rechten Seite und dann schloss auch oben das Spantengerüst mit den zuvor komplett zusammengeklebten Mantelteilen ab. Die beiden Antennenmasten hebe ich mir für später auf. Zu groß ist derzeit die Gefahr, dass sie bei anderen Montagearbeiten beschädigt werden.


    Dem Brückendeck und dem Kommandobrückendeck habe ich schon eine Reling verpasst. Meine Option ist die feine vierzügige Reling, die von Sämann über den Passat-Verlag vertrieben wird. Montiert habe ich auch schon die Davits für die vier Rettungsboote. Mit ihrer endgültigen Montage (einschl. noch etwas Feinschliff) will ich aber noch warten, bis ich die Ankerwinden auf den Plattformen fertig habe sowie die Reling auf dem Bootsdeck sowie die Niedergänge zwischen Bootsdeck und Brückendeck stehen.


    Viele Grüße aus New Delhi,
    Michael

    Moin,


    .....ich habe das Peildeck erreicht und bin jetzt mit den Aufbauten fertig.


    Die kleinen Decksvorsprünge an der Brückenfront sind wirklich sehr stimmig und sorgen dafür, das Seitenprofil gut getroffen wird.


    Derzeit wirkt sie fast toplastig mit dem gegenüber der Alten Liebe zusätzlichen Kabinendeck und angesichts dessen, dass sie doch ein eher schmales Schiff ist.
    Wenn dann eines Tages die Rettungsboote montiert sein werden, dürfte das schon anders aussehen.


    Viele Grüße aus New Delhi,
    Michael

    Moin,


    inzwischen habe ich das Brückendeck erreicht. Was weitere Decksaufbauten angeht, warten auf mich noch die Kommandobrücke sowie das Peildeck. Für alle bisherigen Decks sind auch bereits alle Schanzkleidstützen sowie die entsprechenden Handläufe montiert. Gut, dass die Stützen nicht verdoppelt werden sollen. Im Ergebnis sieht das für mich ziemlich überzeugend aus. Ebenso habe ich die extra Scheuerleisten angeklebt.


    Schon der Testbau auf dem HMV Deckblatt zeigt, dass der Übergang von der seitlichen Aufbauwand (54c/55c) zur Frontwand (64) nicht ganz einfach zu sein scheint. Auch bei anderen Bauten hier im Forum konnte ich sehen, dass das nicht ganz ohne Herausforderungen war. Ein wenig andrücken ja – aber das stauchen sollte man sich unbedingt verkneifen. Als hilfreich hat sich hier erwiesen, die „Bank“ (Bauteil 67) zu verdoppeln – bei leichter Kürzung der Bauteile 66 und 66a, auf denen sie aufliegt. Das bringt meines Erachtens die erforderliche Stabilität, die Vorderwandteile und Frontwand miteinander zu verbinden.


    Die Wappen von Hamburg macht wirklich einen sehr schnittigen Eindruck!


    Viele Grüße aus New Delhi
    Michael