Posts by Lorenz

    Vielen Dank euch für die netten Worte, die Motivation ist gerade wieder ein bisschen gestiegen :D


    Es ist tatsächlich mehr Aufwand als ursprünglich erwartet, ich schiele auch schon regelmässig zum Bücherregal mit den anderen Bögen :rolleyes:

    Beim durchsehen der restlichen Teile habe ich jetzt auch noch 40 ungerollte Säulen gefunden, die ich bisher noch übersehen hatte, die dreherei geht also weiter.

    Die Wille ist aber ungebrochen, ich freue mich auf jeden Fall auf das Endergebnis.


    LG, Lorenz

    Hallo allerseits,


    und danke Ulrich und Zaphod für die Idee mit der Füllung bzw. konkret Polystyrol. Ich habe nach ein bisschen Hin und Her die Rundstäbe bestellt und nach etwas Lieferschwierigkeiten sind sie nun vergangenen Freitag endlich eingetroffen. Dank den Versuchen mit Nägeln wusste ich ja schon, dass 1mm der passende Durchmesser ist. Sie lassen sich auch wirklich wunderbar schneiden, das dürfte das Säulen rollen deutlich erleichtern.

    Ein Tütchen Rasen für den Sockel wurde auch gleich bestellt und mitgeliefert. Die Versuche damit hebe ich mir aber für den Schluss auf, da muss ich mich erst noch etwas mehr informieren.


    In der Zwischenzeit habe ich die Zwischenböden der verschiedenen Stockwerke angefangen. Die Bauweise ist ja schon bekannt, wieder viele Kartonringe und Säulenbögen.

    Die Ringe des 1:160-Modells liessen sich super mit dem Kreisschneider ausschneiden, mittlerweile habe ich auch die richtige Technik gefunden und die Kanten werden sauber und genau. Für die Ringe vom kleineren Modell ist das Werkzeug aber leider nicht brauchbar, weil man den Karton nicht mehr fixieren kann und er sich so einfach mitdreht. Also habe ich diese Ringe von Hand ausgeschnitten - mit entsprechendem Unterschied bei den Schnittkanten.


    Dann die Säulenbögen, auch hier habe ich die Überlappende bauweise durch hinterklebte Laschen vermieden. Dann zu Kreisen verklebt und gefalzt, die Unrundheit legt sich nach Verkleben auf die Ringe. Für den richtigen Abstand zum äusseren Rand wird übrigens vor dem Ausschneiden der Ringe ein Kreis auf deren Unterseite gezeichnet. Der Richtige Radius für den Zirkel wird dafür in der Anleitung angegeben.


    Das ist nun auch der Aktuelle Stand, jetzt werden auch noch die Stockwerke des kleineren Modells verklebt, dann geht es hinter die 1:300-Säulen. Ich bleibe gespannt, wie gut der Zusammenbau der Säulen und Zwischenböden funktionieren wird.


    LG, Lorenz

    Vielleicht kann man die Säulen auch um Zahnstocher herum kleben? Dürfte stabiler werden als Hohlröhren ...

    Hallo Ulrich


    Zahnstocher sind leider schon zu dick für die kleineren Säulen, ich habe sie bis jetzt um einen kleinen Nagel mit 1mm Durchmesser gewickelt und dann geklebt. Aber ein Draht der nachher einfach am Säulenende eingestutzt wird könnte die Massenproduktion erleichtern, da werde ich vielleicht noch rumprobieren. Stabilität dürfte aber so oder so nicht zum Problem werden, im Verhältnis Gewicht zu Materialstärke sind die Dinger Bombenfest :)


    LG, Lorenz

    Hallo Zaphod

    Vielleicht kann man die 1/300-Säulen ohne Klebelasche stumpf verkleben?

    Gute Idee! Ich habe direkt beides ausprobiert und werde wohl alles stumpf verkleben. Lange dauert beides, aber stumpf gefällt es mir definitiv besser.


    So wie es aussieht werden die kleineren Säulen noch länger dauern, also wird es hier wohl wieder ein weilchen ruhig bleiben.


    LG, Lorenz

    Hallo allerseits


    Huch, da passt man einmal nicht auf, macht ein bisschen dies, ein bisschen das, und plötzlich ist ein fast ein Monat vorbei. Ich war zwar nicht ganz untätig im Kartonmodellbau, aber das lodernde Feuer der Leidenschaft, das ich beim Eiffelturm noch verspürt habe, ist mittlerweile zum gemütlichen Lagerfeuer verkommen. Aber daran ist ja nichts falsches, schliesslich mache ich das letztendlich zu meinem eigenen Vergnügen. Der Hauptgrund für die Lange stille in diesem Thread ist aber, dass momentan die Säulen gedreht werden, was viel Zeit in anspruch nimmt. Aber vorher kam noch ein zwischenboden an den Turm.


    Dafür wurde wieder ein Kartonverstärkter Ring auf einen Weiteren Ring mit den Säulenbögen geklebt. Damit durch das Überlappen keine unschönen Kanten entstehen, habe ich die Klebefläche abgetrennt und mit Restpapier hinterklebt. So ist der Übergang fast nahtlos.


    Das entstandene Teil wird dann über den Turm geschoben und verklebt. Es ist wirklich nicht einfach die Enden der Bögen alle auf die bestehenden Halbsäulen laufen zu lassen. Zum Teil sind die Säulen zu breit geraten, zum Teil minimal versetzt, so entstanden leider ein paar kleine Versätze, die die Kamera schonunslos zu Tage bringt. Der Gesamteindruck beim Betrachten von blossem Auge wurde aber durch diesen ersten Abschluss deutlich aufgewertet, was immer wieder zum weiterbasteln motiviert, wenn ich die Türme da so stehen sehe.


    Als nächstes die Säulen. Ich habe mit dem grösseren Masstab angefangen und mich dazu entschieden, auch hier die Klebelaschen abzutrennen und zu hinterkleben, damit nicht jede Säule eine unschöne Kante hat. Bisher hat sich das noch nicht als Fehler herausgestellt, wenn man den etwas grösseren Arbeitsaufwand ausser Acht lässt.


    Nach vielem Runden und kleben bin ich nun mit den Säulen des grösseren Turms fertig geworden. Zum Vorrunden habe ich wieder einen Schaschlikspiess benutzt, dann einen gestutzten Zahnstocher, der die Teile endgültig in Form bringt. Am Anfang habe ich mich damit noch etwas schwer getan, aber mit der Zeit ging es dann ganz locker von der Hand.

    Als nächstes kommen die Säulen in 1:300 an die Reihe. Hier werde ich vermutlich auf das hinterkleben der Laschen verzichten und die Säulen, wie vom Konstrukteur angedacht, überlappend verkleben. Also hoffentlich keine ganz so lange Pause, bis ich dann mit dem Anbau der Säulen anfangen kann.


    Lieber Gruss und bis dann, Lorenz

    Weiter geht es mit dem inneren Turm, der später noch mit Zwischenböden und Säulen bestückt wird:

    Dieser besteht je aus zwei Teilen, die mit 2 Verbindungsstreifen verbunden werden. Die Streifen werden einseitig befestigt und die Wände grob per Tischkante in Form gebracht, dann zur Röhre verklebt. Der Massstab 1:160 ist von der Grösse her einer Pringels-Dose erstaunlich ähnlich, den Klebestreifen von innen anzudrücken war für meine geübte Pringelsdosen-Hand also kein Problem :cool:. Beim kleineren Modell mussten dann zwei Finger von beiden Seiten ausreichen.


    Der im Durchmesser etwas grössere Sockel vom Erdgeschoss wird im gleichen Stil vorbereitet, vor dem Runden und verkleben aber noch mit halbrunden Säulen verziert.

    Hier halfen Schaschlik-Spiess ⌀3mm bzw. Zahnstocher beim Vorrunden.


    Das ganze wird dann wie vorher zur Röhre verklebt und auf den vorher ausgeschnittenen Pappring befestigt. Der restliche Turm wurde dann von unten dadurch gesteckt und ebenfalls verklebt.


    Bei einer ersten Stell(Steck-)probe mit dem Sockel erweist sich zum Glück alles als überaus passend und schief. Verklebt habe ich die zwei Baugruppen aber noch nicht.


    LG, Lorenz

    So, nach einigen Tagen der Untätigkeit in Sachen Kartonmodellbau (keine Zeit, nicht Zuhause und weitere ähnliche Ausreden) soll es nun weiter gehen.


    Wie angekündigt, wurde mit dem Sockel angefangen.

    Bei der Skalierten Version war ein bisschen Schnitzarbeit angesagt, bis schliesslich alles ineinander gepasst hat. Besonders bei den Spanten. Die Kartonstärke spielt hier eine grössere Rolle, als erwartet. Ansonsten war hier nichts kompliziert.


    Ich habe mir mit Aussicht auf die vielen Scheiben und Ringe in diesem Modell den Kreisschneider von NT-Cutter zugelegt, bin aber noch nicht ganz sicher ob der wirklich so hilfreich ist. Rund wird es auf jeden Fall, und es geht auch viel schneller, als die (Kartonverstärkten) Kreise von Hand zu schneiden. Es ist aber leider nicht ganz einfach, das Messer genau auf die Linie zu setzen und man sieht auch erst nach ein paar cm schneiden, wo der Schnitt ist. So fühlt sich das etwas nach "auf gut Glück" an. Vielleicht wird das aber mit ein bisschen Übung noch besser.


    Dann die ersten nicht mit Karton verstärkten Teile:


    Und die Turmbasis, die erst nach Zusammenbau mit dem Sockel verbunden wird. Ein Streifen bildet den ersten Wandteil des Turms, dann werden nach und nach kleinere Ringe darüber gesteckt und verklebt, dass Stufen entstehen. Warum hier die Turmwand und der innere Boden eine Textur haben, ist mir noch nicht ganz klar. Der restliche Teil des Turms wird nämlich nachher über diesen Sockel gesteckt. Aber mal schauen, vielleicht geht mir da später noch ein Lichtlein auf.

    Wichtig ist es hier, dass die schwarzen Linien und Pfeile auf den Bauteilen alle in die gleiche Richtung zeigen. Besonders bei den oberen Stockwerken muss darauf geachtet werden, weil sonst die vielen Säulen nicht auf der gleichen Flucht liegen.


    Das alles wird dann auf die angeschrägten Spanten geklebt und zu guter Letzt kommt der Deckel drauf.


    Zwei Sachen, die mir hier nicht gefallen: Der Druck bei der Skalierten Version ist besonders beim Grün wirklich traurig. Das kann ich aber noch übermalen, vielleicht werde ich am Ende sogar noch Rasen von den Modellbahnern einsetzten, der dürfte die Modelle optisch ziemlich aufwerten.

    Ausserdem fand ich es wirklich schwierig, den Sockel schön zusammenzubauen. Besonders beim Rasen-"Deckel" hat man beim Verkleben nur einen Versuch und kann von innen auch nicht mehr dagegendrücken um zu korrigieren. Das schreit förmlich nach unschönen Kanten. Aber auch hier kann ich bei Bedarf noch einen Winkel o.Ä. über die Kanten kleben. Mal schauen, wie mir das beim Weiterbauen noch ein Dorn im Auge ist.


    Damit ist der Sockel abgeschlossen, jetzt fängt der eigentliche Turmbau an!


    LG, Lorenz

    Hallo allerseits


    Nach dem Eiffelturm wollte ich ja eigentlich was ganz anderes probieren. So viel Auswahl habe ich doch mittlerweile im Regal. Also habe ich angefangen zu überlegen: Wird es ein Flugzeug? Ein Auto? Eine Burg, eine Kirche, ein Schloss, ein Lastwagen? Was vom HMV? Von Geli, Oriel, Z-Art, Ondrej Hejl, GMP? Naja, ich weiss nicht genau wie, aber irgendwie wurde es dann wieder ein Turm. Und wieder von Schreiber.


    Aber Obacht! So gleich wie es auf den ersten Blick erscheint, ist das nämlich gar nicht! Wo der Eiffelturm noch ganz im Zeichen von geraden Teilen, geraden Schnitten und geraden Konturen stand, ist beim Schiefen Turm von Pisa praktisch alles Rund... und schief. Sticheln kann man hier zwar nicht viel, die geliebte Fleissarbeit kommt aber mit 205 (x2) ganzen bzw. halben Säulen trotzdem nicht zu kurz.


    Mit dem Massstab 1:160 konnte ich mich aber nicht so ganz anfreunden. Viele Schreiber-Modelle von Wahrzeichen, die schon bei mir im Regal, oder zumindest auf der Wunschliste stehen sind nämlich in 1:300. Genau wie der Eiffelturm. Also habe ich den Bogen gescannt und herunterskaliert. Da ich mir aber nicht sicher bin, ob das wirklich so einfach funktioniert, und ich bei einem Fehlschlag wohl erstmal keine Lust hätte, wieder von Vorne anzufangen, baue ich einfach Original und Mini-Miniatur parallel. Ist ja logisch (Ja? Ja doch, bestimmt).


    In Sachen Bekanntheit steht dieser Turm dem Eiffelturm wohl in nichts nach, da muss ich also kein Wort zu verlieren. Deshalb gleich zum eigentlichen Baubericht.


     

    Ich musste jede Seite in zwei Teilen Scannen, da Schreiber seine Bögen auf Papier etwas grösser als DIN A4 druckt. Die Bilder habe ich dann mit GIMP wieder zusammengefügt und als PDF in 53,33% der Originalgrösse ausgedruckt. Ich hoffe dabei sind keine Fehler entstanden. Stichprobenartig habe ich aber gemessen und nachgerechnet und es scheint erstmal alles zu passen. Papier und Verdoppelungskarton sind bei der Skalierten Version jeweils etwas dünner, das sollte also auch in etwa aufgehen.

    Wie ich hier im Forum gelesen habe, gilt es wohl als Grundsatz, bei kleinerem Massstab die Farbsättigung etwas geringer zu halten. Das hatte ich zwar nicht geplant, mein Drucker hat das aber netterweise gleich für mich übernommen. Sehr zuvorkommend. Die Titelseite habe ich aus Jux und Tollerei auch noch gleich ausgedruckt und nachträglich korrigiert.


    Als einzige Änderung habe ich im skalierten Bogen vor dem Ausdrucken die Sockelbeschriftung angepasst. Heisser Tipp, falls mal jemand eine passende Schriftart sucht, die nicht auf dem PC vorinstalliert ist: Auf dieser Webseite kann man einen Ausschnitt mit der gesuchten Schriftart herunterladen.



    Da dieser Bogen gefühlt zu 50% aus Verstärkungskarton besteht habe ich erstmal 5 (x2) der 11 (x2) Bögen verklebt und trocknen lassen. Das ist jetzt geschehen, also kann ich endlich mit dem Bau beginnen. Ich folge ersmal exakt der Anleitung und werde den Sockel bauen.




    LG, Lorenz

    Hallo zusammen und auch euch vielen Dank :)


    Den UV-Lack behalte ich im Hinterkopf, ich stelle mir das schwierig vor ein Modell mit so vielen Zwischenräumen gleichmässig zu behandeln. Deshalb warte ich vermutlich bis mir mehr fertige Modelle zum Üben zur Verfügung stehen.


    Und lustig, dass der Turm gerade parallel im anderen Forum gebaut wird, das war mir gar nicht bewusst. Da werde ich auf jeden Fall auch wieder reinschauen.

    Wenn ich mir die Professionell wirkende Fotografie dort anschaue, juckt es mich direkt wieder in den Fingern, mich in die nächste Kostenfalle zu stürzen. Im Moment verdampft aber zum Glück mein gesamtes Budget noch beim Kauf von Bögen, vorerst also weiterhin Handyfotos :D


    Gruss, Lorenz

    Vielen herzlichen Dank euch allen!


    Es sind tatsächlich einige Mängel vorhanden, die mir so mit etwas mehr Erfahrung vielleicht nicht passiert wären. Der Aufbau ist z.B. teilweise leicht verzogen (fällt aber bei normaler Betrachtung kaum auf) und auf Vorbildtreue habe ich beim Zusammenbau des Erdgeschosses leider gar nicht geachtet. So ist die Statue vom Herrn Eiffel auf dem falschen Sockel (sie sollte am Nordpfeiler stehen, ist bei mir aber im Süden :pinch:) und die Namen der Wissenschaftler an den vier Seiten der ersten Plattform stimmen auch nicht mit dem Original überein. Das könnte ich beides zwar mit etwas Aufwand korrigieren ich muss aber ehrlich sagen, dass mich das nicht so sehr stört und eine saubere Ausführung mir aktuell wichtiger ist, als perfekt originalgetreue Nachbildung. Deshalb belasse ich es erstmal alles so wie es ist.


    Aber ich will das Ergebnis überhaupt nicht schlecht reden, ich staune selber immernoch über das Modell und kann mich daran gar nicht sattsehen. Es ist wirklich ein wunderschöner Turm geworden und ich bin mächtig stolz darauf :D


    Ich habe nun auch die Löcher gezählt:

      

    Total also 5476 Löcher (ohne Gewähr). Noch ein paar mehr, wenn man die Löcher zwischen den Stützen der Bedachung auf Plattformen 1 und 2 mitzählen möchte.

    Falls mal jemand fragt, wissen wir es jetzt :thumbup:


    Die Höhe des Turms beträgt übrigens ca. 1050mm also knapp über einen Meter. Die Aussenmasse des Grunrisses sind 400x400mm.


    Und noch weitere Bilder...

     


    ...und Vergleiche zum Original, die linken Bilder sind jeweils von Taxiarchos228 in Wikipedia:

       


    Der Turm hat jetzt erstmal einen Platz in der Ecke vor dem Fenster bekommen. Da ist er sicher und kommt im Licht gut zur Geltung.

    Weiss jemand von euch zufällig, wie die Druckqualität von Schreiber auf UV-Strahlung reagiert? Sollte ich den Turm vorsichtshalber behandeln, damit er nicht in einem Jahr auf einer Seite ausgeblichen ist?


    LG, Lorenz

    Und hier noch die Gesamtansicht am Arbeitsplatz, soweit es mir mit der Handykamera möglich ist. Morgen bei Tageslicht werde ich warscheinlich noch ein paar weitere Bilder machen.

       


    Die ausgeschnittenen Dreiecke möchte ich anhand der beim Bau gemachten Fotos dann doch auch noch zählen, es folgen also wohl noch ein paar Infos.


    Ich bedanke mich noch einmal herzlich für die Vielen Daumen und motivierenden Kommentare, das hat mich durchgehen immer wieder neu motiviert :)


    LG, Lorenz

    Es ist vollbracht! Nach genau zwei Monaten seit Baubeginn, oder 8 Wochen und 6 Tagen, in denen ich wie besessen daran gearbeitet habe, darf ich nun einen Eiffelturm mein Eigen nennen.


    Beim Zusammenbau der letzten Teile bin ich zum Glück auf keine nennenswerten Probleme gestossen, alles ging recht reibungslos und schnell.


    Die vorbereiteten Teile wurden Stück für Stück zusammengebaut und verklebt. Beim aufstellen des Treppenturms habe ich die Aussenhülle zur Hilfe genommen, um sicherzustellen, dass er einigermassen gerade steht. Darauf kommt die dritte Plattform und anschliessend die Aussenhülle. Die zur Hälfte angeklebten Winkel in den Ecken erleichtern das Verbauen der obersten Teile.

         


    Die Stützen der Turmspitze habe ich im Voraus befestigt. Die letzten Zwischenräume des oberen Treppenturms habe ich nun doch noch entfernt. Das bisschen Stabilität, das die noch zusätzlich gegeben hätten habe ich gerne für einen besseren Durchblick geopfert :D

     


    Die oberen Teile liessen sich gut befestigen, mittlerweile musste der Turm aber auf den Boden umziehen, damit der feine Herr nicht im Stehen arbeiten muss. Auch hier wieder den Treppenturm ausgerichtet und alles verklebt. Die Spitze drauf und... fertig! So einfach baut man einen Eiffelturm.

         


    Wovon ich gar kein Foto gemacht habe, ist der im letzten Post vorbereitete Aufbau der zweiten Plattform. Den habe ich aber eigentlich nur über den Turm gesteckt und kaum verklebt. Trotz anfänglicher Zweifel passte der so genau um den Turm, dass er formschlüssig und ziemlich fest aufsitzt. In der Gesamtansicht sieht man das dann auch noch.

    Danke Helmut und alle anderen für die Reaktionen ^^


    Die letzten Vorbereitungen habe ich gestern Abend erledigt:


    Der Aufbau, der auf die zweite Plattform kommt:

         

    Nach Bauanleitung soll der Rahmen wohl erst nach Zusammenbau des Turms direkt auf die zweite Plattform gebaut werden, ich kann mir aber nicht vorstellen, dabei ein ansehnliches Ergebnis zu erzielen, deshalb mache ich es unter kontrollierten Bedingungen auf der Schneidunterlage.

    Die mit Karton verstärkten Streifen haben zu den ersten Teilen gehört, die ich ausgeschnitten habe und sie sind deshalb leider ein bisschen ungenau. Mit dem Geländer aussenrum fällt das aber zum Glück kaum auf.


    Dann die Turmspitze:

       

    Die vier "Winkel" wurden jeweils Rückseitig aneinander geklebt und in die Kreuzförmigen Schlitze der "Bodenplatte" gesteckt. Das ganze habe ich dann direkt auf die oberste Plattform geklebt. Darüber wurde die zweite Platte gesteckt und das ganze mit den Dreiecken in Pyramidenform verklebt. Bis auf die Schlitze, die ich ein bisschen verlängern musste, hat hier wieder alles gut gepasst.

    Die Plattform der Spitze hatte ich ja schon vorher gebaut, die Schnur für das durchlaufende Senklot habe ich aber wieder entfernt, weil ich die Idee inzwischen verworfen habe. Frei schwingen könnte die ja eh nicht, wenn ich keine Riesenlöcher in die unteren Plattformen mache.


    Jetzt fehlt nur noch der Zusammenbau der oberen Turmhälfte, wenn alles glatt läuft sollten also dieses Wochenende Bilder vom fertigen Turm folgen!


    Bis dann,

    Lorenz

    Danke Udo :)


    Alle Bestandteile der Turmspitze sind ausgestichelt und die Kanten gefärbt, die Stützen der Spitze habe ich in einem Rutsch auch noch gleich mitgenommen.

     


    Vorbereiten kann ich jetzt noch die Geländer/Verkleidung/Bedachung der zweiten Plattform, dann bleibt nur noch der Zusammenbau.


    Viel ist also nicht mehr zu tun, bis der Turmbau als beendet angesehen werden kann. Dann werde ich mir auch endlich Gedanken dazu machen, wo ich dieses Riesenteil überhaupt hinstellen werde... ups.

    Naja, die Vorfreude, den fertigen Turm vor mir stehen zu haben, steigt auf jeden Fall zunehmends.


    LG, Lorenz

    Hallo Helmut und Dieter, vielen lieben Dank für die Worte und auch allen anderen für's stetige "Daumendrücken"


    Auch das obere Stockwerk ist geschafft:

     

    Das ewige Kantenfärben werde ich nicht vermissen, das ist wirklich jedes Mal eine mühselige Angelegenheit. Aber es lohnt sich halt einfach zu sehr, um es wegzulassen.


    Die Teile werden dann jeweils mit schmalen Streifen verbunden, die aber ein bisschen zu breit ausgefallen sind und etwas über die Streben herausragen, wie man im nächsten Bild sieht. Deshalb habe ich sie kurzerhand ein bisschen eingeschmält und dann an die unteren Teile geklebt.

       



    Vor dem Zusammenbau graut mir jetzt schon, weshalb die vorbereiteten Teile jetzt erstmal auf der Baustelle ruhen, während ich mich der Turmspitze widme.

     


    So denn, bis zum nächsten Mal


    Lorenz

    Guten Abend


    Da im Moment wieder vehement das Skalpell geschwungen wird, ist es hier ein bisschen still geworden. Hier also mal ein kleiner Zwischenbericht, damit man sieht, dass ich noch dran bin.

       

    Das war das Produkt von einem (langen) Abend. Der Treppenturm, wie angekündigt. Die zwei Teile ruhen jetzt aber wieder, bis ich mit der "Aussenhülle" fertig bin. Wie man sieht, habe ich vorsichtshalber noch ein paar Zwischenräume schwarz gelassen, da der oberste Teil schlussendlich sowieso kaum noch sichtbar sein dürfte. Notfalls kann ich aber auch das noch ausschneiden.

    Blöderweise habe ich die Kanten erst nach dem Zusammenkleben gefärbt, so kam ich von der Rückseite nicht mehr dran, was ein paar unschöne Ausrutscher auf der Aussenseite nach sich zog.


    Ein kleiner Mängel bei einer Falzlinie:

    das obere Ende ist wohl im Zeichenprogramm verrutscht und so läuft sie ein bisschen schräg über die ganze Höhe. Das fällt zum glück aber kaum auf und verschwindet nachher - wie meine Filzstiftausrutscher - gänzlich zwischen den Schatten und Spalten des eigentlichen Turms. Da werde ich dann auch wieder von der Rückseite dran gehen.



    Des Weiteren habe ich für kleines Geld (höhö verstehste?) eine Anklips-Makro-Linse für die Handykamera bestellt. Toll, dachte ich mir, damit kann man ein bisschen näher ran... naja, da bin ich wohl etwas übers Ziel hinausgeschossen. Vielleicht steige ich ja auch auf vierstellige Massstäbe um, wie Glue me! hier im Forum :D


    Aber jetzt weiter mit der Schnippelei, bald neigt sich der Turmbau schon dem ende entgegen, und das nächste Projekt ist auch schon entschieden. Gleich ein doppelter Ansporn.


    LG, Lorenz

    Hallo nochmal


    Ein paar Fortschritte:


    Die Plattform für Spitze des turms wurde gebaut, im gleichen Stil, wie die Dritte Plattform.

     


    Dann habe ich in diese oberste Plattform eine Aufhängung für den Schlüssel das Senklot gemacht. Durch das Loch kam ein zugeschnittener Zahnstocher, mit dem Ende der Schnur präpariert. Ich überlege das Pendel am Schluss von oben bis unten durchlaufen zu lassen, quasi als permanenten Geradheitsbeweis. Da bin ich mir aber noch nicht sicher und werde meine Meinung wohl noch ein paar mal ändern. Aber jetzt hätte ich zumindest die Möglichkeit dazu.

       


    Schliesslich der Teil, vor dem ich mich nun schon lange genug gedrückt habe.

    Zuerst habe ich eine Robuste Spanplatte, die noch bei mir rumsteht, mit der Wasserwaage ausgerichtet. Wie gesagt ist mein Fussboden ja nicht wirklich eben.

    Darauf kam ein Grundriss mit Mittelpunkt, woran ich den Turm dann mit Hilfe des Senklots und der Aussparung in der Mitte der ersten Plattform ausgerichtet habe.

    Dann das gleiche mit dem oberen Teil, auch hier habe ich mit dem Bohrer ausgeholfen. Unterlegen musste ich nur auf einer Seite. Die Wasserwaage bestätigt mir, dass damit auch die zweite Plattform im Lot ist.

       


    Dann wurde das ganze endlich zusammengeklebt. Das war nicht ganz einfach, mit ein bisschen Geduld und gefummel klappte es dann aber doch. Zu guter Letzt habe ich noch die vorher angefertigten Teile verbaut. Mit dem Fortschritt bin ich zufrieden.

     


    Im Nachhinein muss ich aber Sagen, dass das ganze Kopfzerbrechen über die Geradheit nicht unbedingt nötig gewesen wäre. Ich bin mit ziemlich sicher, dass das ganze nicht schräger oder gerader gewesen wäre, wenn ich einfach drauf los geklebt hätte. Nun ja, man lernt dazu.


    Ich glaube der aufwändigste Teil ist hiermit geschafft. Jetzt folgt erstmal wieder viel ausschneiderei, für die oberen Stockwerke.


    Danke für die Aufmerksamkeit und bis dann


    Lorenz

    Hallo allerseits


    Ein paar weitere Updates, mittlerweile sogar ziemlich aktuell:


    Das hochprofessionelle Senklot ist einsatzbereit!

    Ich bin gespannt, wie hilfreich das ganze dann in der Praxis sein wird, bleibe aber optimistisch. Mit dem Einsatz warte ich noch, bis ich mal etwas mehr Zeit habe, da will ich lieber nichts überstürzen.


    In der zwischenzeit dienen diverse andere Teile als Beschäftigung. Zuerst die Geländer/Überdachung, die den Abschluss der ersten Plattform bilden werden:

     


    Eine Kiste! Genauer gesagt, das Gebäude auf der zweiten Plattform. In das Loch in der Mitte kommt später der Treppenaufgang, der den Kern der oberen Hälfte bis zur Spitze bilden wird.


    Die dritte und letzte Plattform vor der Spitze. Schon deutlich kleiner im Umfang als die vorherigen:

         

    Im letzten Bild sieht man schon den Bogen des Treppenturms. In der Abbildung der Anleitung sind die Zwischenräume hier zwar nicht ausgeschnitten, der Druck ist aber beidseitig. Also ist klar was als nächstes zu tun ist :rolleyes:


    Je länger ich an dem Turm baue, desto mehr wird auch mein Interesse am Original geweckt. Nicht zuletzt durch die "Senklot-Thematik" habe ich mich auf Wikipedia über den Bau und die Geschichte des Turms eingelesen. Und ich bin mehr und mehr begeistert von dem ganzen Unterfangen. Vor ein paar Jahren war ich sogar auf dem Eiffelturm, aber nach diesem Projekt werde ich definitiv ein komplett anderes Bild davon haben, als vorher. Da will man direkt den Trip nach Paris buchen.

    Eine weitere tolle Seite dieses Hobbys :)


    Lorenz

    Beim Original befindet sich auf dem Basispflaster ein Kreuz. Das ist der Messpunkt für die Mitte des Turms. Vielleicht könntest Du das auch beim Modell umsetzen und den Turm mit einem Lot genau ausrichten?

    Hallo Helmut,

    natürlich! So logisch, dass es schon wieder genial ist, danke für den Hinweis! Da lässt sich auf jeden Fall etwas machen.

    Auch Dir, Christoph, vielen Dank für die netten Worte :)


    Letztes Wochenende habe ich dann das "erste Obergeschoss" zusammengebaut:

           

    Die Teile 9b/9c einzubauen, war schon nicht mehr ganz einfach. Das ganze muss ja genau zur Kante laufen und auch noch in der Höhe stimmen. Das war zwar in der Basis schon das Gleiche, hier ist aber alles nochmal eine Nummer kleiner und mit den Händen kommt man nirgendwo mehr so richtig rein. Nach ein wenig rumgefummel und ein- zweimal Kleber neu auftragen war aber auch das geschafft.


    Danach wieder die gleiche Prozedur wie bei der Turmbasis; Verkleidung drum herum und Deckel drauf. Das Ganze bekommt auch hier wieder ein Geländer.

         

    Ich weiss nicht, wie gut das auf den Bildern rüberkommt, aber besonders direkt unter der Plattform wirkt das Gittergeflecht wirklich wunderbar Filigran und dicht. Ich kann mich daran kaum Sattsehen. Ich habe wahrscheinlich mittlerweile gleich viel Zeit mit "angucken und mich drüber freuen" verbracht, wie mit dem Zusammenbau.


    Zu guter letzt noch die Stellprobe. Langsam wird erkennt man wo es hingeht. Nur die Spitze hat noch Optimierungspotenzial.


    Aktuell drücke ich mich noch davor, die zwei Teile mit den separaten Klebelaschen zusammenzukleben. Weil die ganz lose sind, ist theoretisch ein Ausrichten auf allen Achsen möglich, die Frage ist nur, wie ich alles wirklich gerade bekomme. Ich habe probehalber mal die Wasserwaage zur Hand genommen, die hat mir aber nur gesagt, das vom Tisch bis zum Fussboden bei mir eigentlich alles schief und krumm ist, also keine sehr gute Ausgangslage...

    Bevor ich im Baugeschäft ein Nivelliergerät hole, habe ich vielleicht noch eine bessere Idee. An Beschäftigung mangelt es erstmal ja nicht, der Rest des Turms möchte ja auch noch ausgeschnitten werden.


    Lorenz

    Hallo Ulrich und Heiner

    Hallo,

    dunkle Kanten betonen den Umriss und verstärken das Filigrane des Turmes.

    Ulrich

    Das war auch meine Stille Hoffnung, ausprobieren geht ja schlecht bei so einem Modell. Bisher ist es mir weder positiv, noch negativ aufgefallen. Aber das ist ja auch schon ein gutes Zeichen. Ist auf jeden Fall beruhigend eine zweite Meinung dazu zu hören!


    Heiner Was ich hier im Forum teilweise schon gesehen habe, macht mich echt sprachlos, was den Detailreichtum angeht. Schön, dass die kleine Schweiz hier einige ordentliche Repräsentanten hat :D

    Ich mache ja nur Löcher, kaum Vorstellbar das alles noch fein Säuberlich irgendwo hinzukleben. Vielleicht hebe ich mir ein paar Dreiecke für zukünftige Projekte auf, zwei Fliegen mit einer Klappe oder so :S


    Auf jeden Fall danke für den Zuspruch, das motiviert gleich noch mehr.


    LG, Lorenz

    So nicht mehr lange, und wir sind beim Aktuellen Stand angekommen.


    Erstmal vorweg: Mir ist aufgefallen, dass ich den Massstab bisher noch mit keinem Wort erwähnt habe, weil der für mich mittlerweile schon so selbstverständlich war. Ich habe den Titel entsprechend angepasst. Aber nun weiterbauen.


    Das Loch in der Mitte der Plattform bekommt ein Geländer. Hier war ich, wie so oft bei diesem Bogen, von der wirklich ausgezeichneten Passgenauigkeit überrascht. Einmal umgefalzt, dann in zwei Teilen von innen an den Rand geklebt und es entsteht nicht der kleinste Spalt.









    Die Drei Glashäuser kommen auf den Zwischenboden. Nichts besonderes hier.

       


    Dann kam die Basis erstmal wieder zur Seite, und geschnippel Runde 2 ging los. Diesmal war das aber deutlich weniger Arbeit, einerseits, weil deutlich weniger Fläche gelöchert werden musste, andererseits, weil die Teile diesmal nicht verdoppelt wurden. Nur die Stege, die die Säulen verbinden, wurden durch umfalzen und verkleben verdoppelt.

         

    Zwischen Bild 2 und Bild 3 ist diesmal nur eine Woche verstrichen.


    Die Stabilität hat mir auch diesmal wieder Sorgen bereitet. Wie man hier sieht, kann das Seitenteil alleine kaum sein Eigengewicht tragen. Das machte schon keinen wirklich robusten Gesamteindruck. Ich habe mich entschieden auch hier wieder der Anleitung zu vertrauen, und bin damit auch richtig gefahren, wie sich herausstellte.


    Dann war wieder Kantenfärben an der Reihe, diesmal mit dem besser geeigneten Stift. Der Farbton ist noch einen Ticken kraftvoller, als die Stifte, die ich vorher genommen habe, ist aber meiner Meinung nach noch nicht so dunkel, dass es ein Problem wäre. Die einzig bessere Möglichkeit wäre hier wohl farben mischen und mit dem Pinsel arbeiten. Das möchte ich aber lieber vermeiden, weil ich mir dann schon wieder neues Werkzeug zulegen müsste, nennen wir die dunkleren Kanten also ein Stilmittel :rolleyes:


    So weit so gut, als nächstes folgt der Zusammenbau der Basis, was dieses vergangene Wochenende passiert ist, also ist der Baubericht schon fast bei der Gegenwart angekommen.

    Und weiter gings


    Nach dem ausschneiden von vielen Vielecken dann endlich der Zusammenbau und der Lohn für die ganze Arbeit. Vom Zusammenbau habe ich leider kaum Bilder gemacht, also kann ich nur Anfang und Ende zeigen. war aber schon spannend, wie aus den einzelnen wabbeligen Papierteilen langsam ein wirklich robustes Konstrukt wurde.


         


    Wie man sieht, habe ich beim Kleben wohl nicht zu 100% exakt gearbeitet, und so wölben sich die zwei zuletzt eingesetzten Streben auf der Innenseite ein wenig. Ich bin aber wahnsinnig froh, dass auf der Aussenseite schlussendlich alles komplett gerade geblieben ist und diese Mängel am Schluss nur noch von unten (also unter normalen Umständen gar nicht) sichtbar sind.


       


    Dann wurde die rund um den Turm laufende Verkleidung verklebt, die die ganze Basis noch einmal erstaunlich stark versteift und begradigt hat. Auch die leicht gewölbten Mittelstreben wurden dadurch ein bisschen mehr als nur leicht gewölbt. Das hat irritiertes Stirnrunzeln verursacht.


    Bevor ich mir darüber aber noch mehr den Kopf zerbrochen habe, kam erstmal der erste Zwischenboden, mit Karton verdoppelt, auf die Basis. Damit war dann jeder letzte Zweifel an die Belastbarkeit endgültig beseitigt. Das ganze wirkt tatsächlich ziemlich robust und kann auch sorgenfrei herumgetragen werden. Auch die wirklich beeindruckenden Dimensionen wurden mir da langsam aber sicher klar. 40x40cm misst die Basis am Unteren Ende.

       


    Wie man auf dem letzen Bild sieht, ragt die Problemspante jetzt sogar bis über die Öffnung in der Mitte heraus. Dem habe ich dann kurzerhand mit der Schere ein ende gesetzt: ein sauberer Schnitt durch die Mitte, und überlappend neu verklebt. Das ist zwar eine eigentlich schrecklich unelegante Lösung, aber wie gesagt, Gott sei dank kaum sichtbar. Ich habe selber schon fast nicht mehr daran gedacht. Fotos gibt es auch keine davon. Wo ich recht darüber nachdenke, ist das eigentlich gar nicht passiert und ich weiss von gar nichts, falls jemand fragt :D


    Das war der zweite Post, und der dritte folgt sogleich


    Lorenz

    Hallo,

    wie bereits in meinem Vorstellungspost angekündigt, hier nun mein Baubericht zum Eiffelturm von Schreiber.


    Nachdem ich das Hobby wieder für mich entdeckt, und mich erstmal mit Bögen eingedeckt hatte, habe ich mir den Eiffelturm als erstes ordentliches Modell ausgesucht. Nach jetzt knapp 7 Wochen seit Baubeginn habe ich zwar schon gut Fortschritte gemacht, bin aber noch lange nicht fertig. Deshalb kommen jetzt erstmal ein paar Posts, bis wir beim aktuellen Stand angekommen sind. Danach sollten regelmässig Updates folgen, wie es mir Zeit und Lust erlauben.


    Als erstes muss natürlich zwischen der einfachen und der aufwendigen Bauweise entschieden werden. Da fällt die Wahl natürlich auf die viel imposantere "plastische" Variante. Ich habe mir den Bogen auch hauptsächlich mit Ausblick auf die viele Schnipselarbeit zugelegt. Das gibt einem viel Zeit zum Hörbücher oder Podcast hören und ist für mich eine schön entspannende Freizeitbeschäftigung. Wie weit man mit der Ausschneiderei geht ist einem auch offen gelassen, ich halte mich allerdings streng an das Titelmodell vom Bogen. In der Anleitung wird erwähnt, dass der Bogen optional verstärkt werden kann, aber auch ohne diese Verstärkung stabil genug ist.


    Dass es Spinner gibt, die wirklich auch in den einzelnen Streben die Zwischenräume ausschneiden, habe ich zum Glück erst nach Zusammenbau der Basis entdeckt, sonst wäre ich noch auf dumme Ideen gekommen :D

    In Hinsicht auf Stabilität und Arbeitsaufwand, der nicht komplett den Rahmen sprengt bin ich aber dann doch zufrieden mit meiner Wahl. Gemäss Titelmodell bleiben bei mir also die Zwischenräume der Streben und die einzelnen Ornamente der Bögen im "Erdgeschoss" schwarz, statt durchsichtig.



    Aber genug Gerede, hier die Bilder vom Bau soweit:


       

    Als erstes wurden die vier Grundplatten mit dem, im Bogen beigelegten, Karton verstärk. Darauf kommen die Plattformen für die Stützen und die Einzelnen Nöppel, wo später die Streben der Stützen enden werden. Im nachhinein hätte ich die "Sockelgebäude" unter den Klebeflächen noch mit Spanten versehen. Das hätte das ankleben und festdrücken der Pfeiler etwas einfacher und sicherer gestaltet.


    Dann wurden die Seitenteile des Konstrukts aus je vier Einzelteilen und einem Verbindungsstreifen zusammengeklebt. Zum Glück ist in der Anleitung des Bogens der entscheidende Tipp zum Kleben von Grossflächigen Teilen erwähnt, sonst wäre ich hier wohl das erste Mal an meine Grenzen gestossen: Teile ausrichten und festhalten, eine Seite hochbiegen, Kleber auftragen, festkleben. Das ganze auf der anderen Seite wiederholen.


    Davor hab ich mir lange gedanken darüber gemacht, ob nun das Ausschneiden der Zwischenräume vor, oder nach dem Verdoppeln erfolgen soll. Das wiederum wird nämlich in der Anleitung mit keinem Wort erwähnt. Ich habe beschlossen es danach zu tun, wo ich auch froh drüber bin. Das schneiden von verdoppeltem Karton ist zwar etwas langsamer, alles doppelt zu machen wäre aber noch viel aufwändiger gewesen. Zudem hätte es wohl viele versetzte Kanten gegeben, weil meiner Genauigkeit beim schneiden, zumindest im Moment noch, Grenzen gesetzt sind.




    Dann war es dann erstmal vorbei mit sichbarem Fortschritt und die Schnipselei ging los.

     

    Die oberste Reihe hätte ich mir auch sparen können, die ist nämlich nachher nur noch sichtbar, wenn man das Modell auf den Kopf stellt, aber einmal angefangen wollte ich es dann auch nicht halb angefangen lassen.


     

    25.07.2022 (links) und 12.08.2022 (rechts), also knapp drei Wochen, eine davon mit Urlaub und somit viel Freizeit. Also doch schon ein beträchtlicher Aufwand.


    Danach folgte ein Weiteres Wochenende Kantenfärben. Dazu habe ich mir ein Teil vom Bogen mit in den Laden genommen und so lange Filzstifte probiert, bis ich was geeignetes gefunden hab. Für die ganze Basis mussten zwei Filzstifte ihr leben lassen. Ist aber kein Problem, weil die billig, und einzeln erhältlich waren.

    Die kurze Lebensdauer rührt daher, dass normale Filzstifte natürlich eine stumpfe Spitze haben, die ich mit dem Skalpell angespitzt habe, damit ich auch vernünftig in die Ecken komme. Das geht zwar kurz gut, franst aber ziemlich schnell aus, wonach dann wieder das Messer ins spielt kommt.

    Auch das, geht zwar kurz gut, aber nach drei mal anspitzen, hat der Stift dann halt keine Spitze mehr :D


    Für die oberen Stockwerke habe ich mir dann doch die etwas teureren Filzstifte von Farber Castell geholt, wie von Fentens empfohlen. Hat sich bis jetzt aber doch gelohnt und viel Zeit und mühe gespart.




    Soviel zum ersten Post. Danke fürs Lesen und/oder Bilder angucken :)


    Lorenz