Posts by Dirk H.

    Das 180er Serafil gibt es unter anderem auch in Steingrau. Ich benutze das lieber als Schwarz,, weil es am Modell (in der Verkleinerung) besser aussieht.

    Ich stimme Helmut vollständig bei und begründe zusätzlich: grau drängt sich nicht so in den Vordergrund ohne "unsichtbar" zu werden.


    Dein Modell ist perfekt gebaut!


    Grüße aus Hannover, Dirk

    Nach und nach kommen nun die Details auf die Decks. Die Winden als meine Angstgegner sind tlw. im LC vorhanden. Der Satz ist jedoch auf weißem Katon und insgesamt sehr sparsam.

    Weiß für Winden führt zwangsläufig zum Anmalen (Schminken). Gut zu sehen die hervorragende Schablone für die Wanten (Es entstehen immer zwei gleichzeitig). Ihr werden das Ergebnis sehen.

    Das ist aus meinem Bericht über die CARPATIA. Dort gibt es auch Fotos!

    Ich weiß leider nicht wie ich einen Link dahin kreieren kann.... ;(


    Ha, ich habe das Foto gefunden :thumbup:

    Erstens wie machst Du die Wanten?. Ich spanne Fäden auf und

    klebe dann die queren Seile mit sehr kleinen Punkten Weißleim.

    Das ist halt sehr zeitaufwendig.

    Moin Christoph,


    ich habe die Wanten wie eine Fadenreling konstruiert. Ich hatte vom Bau der CARPATIA eine Schablone behalten. Sie Lässt sich aber auch einfach selbst bauen. Weißt Wie Fadenreling Geht? Oder soll ich es Dir beschreiben? Mach ich gerne, aber im Moment kann ich nur mit einer Hand schreiben. das dauert dann.


    Aber keine Scheu mich drum zu bitten. Diesen Text habe ich ja auch hinbekommen.


    Hilfsberete Grüße aus Hannover, Dirk

    Ich möchte noch folgendes ergänzen:


    Den Längsspant auf die Bodenplatte verkleben. Dabei auf eine ebene Unterlage achten.


    Die Querspanten ebenfalls und zunächst nur auf der Bodenplatte verkleben! Dadurch bleibt das Gerüst zunächst noch sehr flexibel - was mir auch wichtig ist, weil es nicht 'hinten' schon getrocknet ist während ich 'vorn' noch die Spanten einbaue.


    Dann - wenn alle Querspanten eingebaut sind - werden die Kreuzugspunkte zwischen Längs- und Querspanten verklebt. Dafür reicht ein kleiner "Klecks". Nun ist es wieder wichtg eine ebene Unterlage zu haben.


    Ich beschwere nun nun das Gerüst, so dass es ganz eben und gerade austrocknet. Das Schaumgummi dient als Lastverteiler.


    Ich hoffe geholfen zu haben. Gruß Dirk

    Ich bin total begeistert über die hervorragende Ausstellung. So viele einzigartige Modelle aus denen ich eine Menge Anregungen mit nach Hannover genommen habe.


    Die Gespräche habe mir als Erstling enorm viel Spaß gemacht - viel gelernt! Ich bin sicher nächstes Jahr wieder dabei.


    Mein "Wimmelbild" ist gut wieder eingetroffen, eingebaut und erfreut bereits wieder meine Augen.


    Sehr zufriedene Grüße aus Hannover, Dirk

    ...und hier kommen nun die versprochenen Galeriebilder:


                 

    Backbord mit Beiboot im Schlepp sowie beide Bugseiten


        

    Heck und Steuerbordseite


    Ich habe versucht die Öffnung der Ladeluken realitätsnah zu gestalten


    Hier noch ein wenig besser zu sehen


    So - und nun zum Thema "Anders fotografieren". Ich habe meine vorhandene Kulisse des Museumshafens in Fantasia genutzt...


    Entgegen der "echten" ERNA hat meine Kleine es in den Museumshafen von Fantasia geschafft


    Mit Windmühle und Lütt Dörp im Hintergrund


    lässt es sich im Hafen in angenehmer Atmosphäre prima liegen.


    Viel Spaß beim Betrachten der Bilder. Ich bringe diesen Hafenabschnitt mit nach Mannheim. Schaulustige sind gerne gesehen und gesprochen :)

    Hallo in die Runde,


    es sollte ein Baubericht werden. Darum finden sich hier Anklänge einer solchen Beschreibung. Aber seht selbst:


    Es handelt sich bei der ERNA um einen Besanewer aus dem beginnenden 20. Jahrhundert, der viele Jahre seinen Dienst geleistet hat - in verschiedenen Funktionen und nach mehereren Umbauten. Darunter fällt auch der Einbau eines 36! PS Glühkopfmotors in den 30.er Jahren. Genaues könnt ihr nach Erwerb dieses sehr empfehlenswerten Bogens selbst nachlesen. Es macht Spaß.


    Der Bogen ist in 1:100 gehalten und bietet einen entsprechenden Detaillierungsgrad. Ich habe ihn eingescannt und als 1:250 Bogen ausgedruckt und gebaut. Nach den Erfahrungen mit der Damsterdiep und der Ebenezhaer mit demselben Vorgehen hat mich nun die Kleinteiligkeit nicht mehr geschreckt. Die ERNA lässt sich auch 1:250 hervorragend bauen. Unsauberheiten gehen auf meine Kappe. Die Passgenauigkeit ist super; genau wie die Wahlmöglichkeit, ob mit offener oder geschlossener Luke gebaut werden soll. Doch nun endlich Bilder:


    Auf dem Titel ist schon ein wunderbares Modellfoto zu sehen


    Der Bogen bietet neben einer ausführlichen und gut gegliederten Bauanleitung auch übersichtliche Bauskizzen


    Die Besegelung ist auf dünnerem Papier gedruckt. 1:100 ist das super, 1:250 wär ein beidseitiger Druck klasse. Aber 1:250 ist eigentlich nicht vorgesehen. Daher....


    Spanten und Bodenplatte verdoppelt und ausgeschnitten und


    zusammengebaut. Die Öffnung der Ladeluken ist von vornherein vorgesehen - muss aber nicht umgesetzt werden.


    Bordwände mit dem Innenschanzkleid versehen und vorrunden sowie das Deck aufkleben:


    Ein Überhang vorn erleichtert die Vormontage der Bordwände


    Dieselbe Funktion übernimmt am Heck das Ruderblatt


    Und nun kommt das Dielemma, das diesen Baubericht zum Beitrag in der Galerie werden lässt: Es gibt keine Zwischenschritte mehr, die ich zur Erläuterung des weiteren Vorgehens nutzen könnte. Nächste Szene:


             

    Alles ist fertig - bis auf die Segel und das laufende Gut, das hier jedoch schon vormontiert ist.


    Die Masten und Bäume sind aus Holz geschnitzt, weil im Bogen nur Schablonen für Länge und Durchmesser abgedruckt sind. Ich habe während des Baufortschritts keine weiteren Fotos gemacht. Sorry, wo dies doch der erste Bericht über die ERNA ist. (ich habe jedenfalls keinen gefunden)


    Aber gleich kommen noch die Galeriebilder, an denen Ihr hoffentlich auch so Freude haben werdet.


    Also - gleich geht es weiter....

    Die evangelische Pfarrkirche St. Laurentius ist eine gotische, historistisch umgebaute Saalkirche, mit einer interessanten Geschichte. Neben dem Schiff gibt es einen Glockenturm und einen Wachturm - Ein tolles Objekt :) :rolleyes: :!:

    Moin Harald,


    das sind alles tolle Projekte. Ich bin gespannt auf die Entstehung und Deine Präsentation hier im Forum.


    Neiugierige Grüße aus Hannover, Dirk

    Zur Info, bei meiner Suche bin ich später noch auf diese beiden Bögen gestoßen:

    Ich möchte auch noch ein sehr schönes Modell ergänzen, für das ich erst kürzlich einen kleinen Baubericht geschrieben habe:


    Ebenhaezer von World of Paperschip; in einem Modellbogen im Maßstab 1:100 und 1:250 zu bauen. Ich fand es klasse zu bauen und schaue mit Begeisterung auf das Ergebnis in Fantasia.


    Empfehlende Grüße aus Hannover, Dirk

    Alle 4 zusammen, die sind nicht erst in den letzten Tagen entstanden. War schon ein längerer Zeitraum. Dachte mir, zeig sie einfach mal.

    Moin Herbert,

    das hast Du gut gedacht. Schöne Modelle. Der Goliath gefällt mir gut. Was Meinst Du? Macht der auch 1:250 noch was her oder wird der dann konturlos - platt? Ich könnte Ihn in Fantasia gebrauchen...


    Interessierte Grüße aus Hannover, Dirk

    Ich korrigiere, das war der R12 als Dacia 1300.

    Es gab einen Aufkleber: 'April, April, ich bin ein Dacia'. Leider war die Gegenwarttsform meines Dacia nur Begrenzt. Dann hat der TÜV uns geschieden.....


    Amüsierte Grüße aus Hannover, Dirk

    Hier geht es weiter....


    Hier mal ein Hilfsmittel, um Laschen an gebogenen Kanten zu rillen.


    Es passt oftmals nicht ganz genau, aber um der Nadel eine bessere Führung zu geben, kann ich es nur empfehlen. Meist gibt es diese Stellen nur an Decks und Bodenplatten, aber auch dort - wenn man nicht die Laschen abschneidet und die Bauteile verdoppelt - echt hilfreich. Ich habe hier die Laschen am Deck belassen, um etwas mehr Stabilität ins Deck zu bekommen, wenn ich die Bordwand montiere.


    Die Abdeckbohlen der Ladeluke sind montiert. Die abgenommenen Bohlen werden neben der Öffnung auf die dachförmige Konstrution gelegt. Die unordentliche Variante im hinteren Bereich habe ich gewählt, weil es etwas auffälliger ist. Ein Skipper würde seiner Mannschaft das sicher nicht durchgehen lassen.


    Ganz gut zu erkennen: die einigermaßen tiefen Ladeluken. Die vordere Kabine, Winde und Einstiegsluke sind bereits montiert.


    Die achtere Kabine ist fertig, genau wie die Poller. Das Ruderhaus fehlt noch so wie Decks und Ausbauten.


    Der Aufbau kann in verschiedenen Farbvarianten gebaut werden - zu sehen auf dem Foto ganz oben. Ich habe mich für grün entschieden. Die nächsten Bilder zeigen schon das gesamte fertige Schiff inkl. Ladung:


    Achtern


    Vorn


                 

    Vorne scharf und hinten scharf


    Sowie das gesamte Schiff bb und stb


    Hier lässt sich die schöne schlanke Form erkennen


    Fazit: ein gut zu bauendes, kurzweiliges Modell. Alles passt und - wie gesagt - je nach Fingerfertigkeit können Teile aus dem 1:100 Modell weggelassen werden. Eine schöne Ergänzung für eine Modellflotte.


    Zufriedene Grüße aus Hannover, Dirk


    PS: Erinnert ihr euch noch an den Abdeckstreifen am Heck? :cool:

    Nach der DAMSTERDIEP habe ich mich auf die EBENHAEZER gestürzt, denn ich möchte meinen Hafen FANTASIA weiter beleben. Weil die Kaianlagen weitgehend ausgelastet sind, kann nur die wasserseitige Beladung weiter entwickelt werden. Dazu bedarf es kleinerer Schiffe, die die Ladung heranführen. Dabei handelt es sich um Produkte aus der näheren Umgebung - z.B. kleinere und größere Maschinen in seefesten Kisten, die auch für Decksladung geeignet sind, sowie chemische Produkte wie zum Beispiel Motoren- oder Hydrauliköle.


    Aber wie, wenn noch kein Schiff da ist. Also die EBENHAEZER bauen. Ein Binnenschiff, das in den Niederlanden, Belgien und Nordfrankreich in großen Stückzahlen auf dem dortigen Kanalnetz gefahren ist.


    Bei dem Modellbogen handelt es sich um eine Kombination aus dem Grundmodell in 1:100 sowie einer verkleinerten Version 1:250. Beide Maßstäbe können gebaut werden. Weil ich bei der Damsterdiep bereits die Erfahrung mit dem verkleinerten Modell gemacht habe, war ich hier gut darauf vorbereitet, dass einige Bauteile definitiv zu klein sein würden, um sie zu bauen. Jeder kann sich mit Ihnen austoben.....


    Die beiden DIN A4 Bögen. In den roten Kringeln die Bauteile, die für offene Ladeluken - auch geschlossen ist möglich - vorgesehen sind.


    Von mir ergänzt: die beiden möglichst großen und tiefen Ladeluken


    Bei genauem Hinsehen erkennt man, dass der Längsspant keine Markierungen für Schlitze für die Spanten aufweist. Darum habe ich die Spanten geteilt und sie dann bb´s und stb´s gegen den Längsspant geklebt.

    Es ist zwar eine geöffnete Ladelukenabdeckung vorgesehen, aber die Luke geht nicht bis zur Bodenplatte durch sondern nur bis zum Deck. Darum habe ich aus schwarzem Karton eigene Luken konstruiert. Sie sind ausreichend stabil, um den nun notwendigerweise geteilten Längsspante statisch zu ersetzen.


           

    Ladeluken eingebaut und mit dem durchlöcherten Deck überdeckt. Der Süll und die UK für die (Luken)Abdeckung habe ich schon vorgebaut, um zu schauen, ob die Öffnungen darin mit denen im Deck kompatibel sind.


    Für mich ungewohnt ist die Konstruktion der Bordwände bzw. die Vorgehensweise der Montage. Vorn und achtern bb und stb Seite am jeweiligen Steven verkleben und jeweils von dort über das Spantengerüst ziehen und mit Bodenplatte und Deck verkleben.


    An der Stoßstelle ist eine Reserve vorgesehen, die entsprechend gekürzt wird. Das hat gut funktioniert. Ich kann meine Vorbehalte gegen diese Vorgehensweise also revidieren.


    Unter dem Schaumstoff - zur Lastverteilung - wird der fertig verklebte Rumpf in Form gehalten, bis er trocken ist.


          

    Der Stoß ist erkennbar (rechts), weil es leicht Farbabwandlungen zwischen vorderem und hinterem Bordwandteil gibt. Am Bugsteven habe ich zur Montage einen breiteren Streifen stehen gelassen und nach Fertigung abgeschnitten. Links sieht man, wie empfindlich der Karton ist. Auch beim Kantenfärben muss man vorsichtig sein, damit er nicht aufquillt. Beim Rollen lösen sich auch schon bei geringen Radien die Schichten. Aber das lässt sich alles händeln.


    Für das Heck ist ein Abdeckstreifen vorgesehen. Ich habe erst später entscheiden, ob ich ihn verwenden oder den kleinen Spalt lassen würde.


    Soweit für den Moment. Weiter geht´s später...


    Gruß aus Hannover, Dirk

    Ich arbeite immer mit Pinsel aus der Nasspalette.

    Das hört sich spannend an, vor allem wenn es funktioniert. Aber wie genau machst Du das? Gibt es schon einen Beitrag von dem ich/wir lernen können?


    Neugierige Grüße aus Hannover, Dirk