Posts by DiHau

    Moin Max,


    eine sehr gute Leistung. Es ist ein Traum, wenn eine so schönes Modell so glänzend dasteht. Es ist eines meiner Lieblingsmodelle.


    Das Modell verträgt die Standard LC Teile sehr gut! Schön sind auch die waagerecht geteilten Salonfenster ;)


    Gruß aus Hannover

    So, langsam geht es dem Ende entgegen. Die Reffleinen des Gaffelsegels am Großmast haben mir nicht gefallen, obwohl beim Bauen schien alles logisch zu sein. Ich habe noch an die Crew gedacht und wie das Segel bergen ohne auf der Gaffel stehen zu müssen. Genau so für das Gaffeltoppsegel. Dort habe ich die Reffleinen nach einer anderen Logik gebaut.


    Anweisung für die Crew: mit dem unteren Reffseil bergen und dann mit den beiden oberen am Mast vertäuen. :)


    Für das Besansegel habe ich das selbe Prinzip verfolgt. Erst vom Schothorn zum Mast, dann zur Klau und an die Gaffel. zum Schluss an den Mast.


    Besegelung ist abgeschlossen. Das Besansegel gefällt mir besser als das Groß. Die Fockrah ist doch backbord etwas hoch geraten. Ob ich noch mal umarbeite? erstmal sacken lassen. Jetzt folgen Bilder vor neutralem Hintergrund mit Beflaggung und Gangways die las letzte "Kleinteile" noch fehlten.


    Diese Bilder dann vor neutralem Hintergrund:


          


    Die Fockrah habe ich noch korrigiert. Sieht jetzt noch besser aus. Foto muss ich noch anfertigen.



    Jetzt geht es erstmal auf Fahrt:


    Bei bestem Wetter und

      

    in den Sonnenuntergang.


    Ich bin fertig geworden und entsprechend zufrieden. Ich hoffe es hat euch gut gefallen.


    Gruß aus Hannover

    Dirk

    Parallel arbeite ich an den Gaffelsegeln.


    Weil es Raumschots keinen Sinn macht Gaffel und unterstes Rahsegel (Fock?) gleichzeitig zu setzen, bereite ich hier die geborgene Variante vor. Erneut stellt sich das fabrikneue Segeltuch als sperrig heraus (etwas dick geworden), aber das Bergen gegen Gaffel und Mast zeichnet sich hier bereits ab. Danke für den Tipp wiwo1961. Und ein Problem wird auf dem nächsten Foto sehr deutlich sichtbar:


    Die falsche Reihenfolge! Ich habe die drei Rahsegel (auch am Toprah hat die Backbordcrew geloosed) einschließlich der Schoten fertig montiert und mir dadurch ein Labyrinth geschaffen, durch das ich das Gaffelsegel an den Mast applizieren muss. So umständlich wie das Wort ist es auch, denn die Gaffel muss ja halten (zum Glück ja kein Holz) und ich habe es bisher nicht geschafft mit Sekundenkleber zu kleben, warum auch immer. Also: Weißleim und stillhalten bis der Leim ausreichend angezogen ist.


    vorher


    mittendrin


    und nachher beim Verspannen der Schoten, die die Gaffel am Ausschwenken hindern sollen.


    Ich bin richtig froh, dass kein Schaden entstanden ist, als ich mit meinen dicken Fingern diese Segel eingepasst habe. Und das lange Festhalten bis der Leim angezogen ist... naja, ihr kennt das alle.


    Und plötzlich ist auch schon das Gaffelsegel am Großmast montiert. Übrigens habe ich die Falten des Tissues durch minimales Anfeuchten und dann Presstrocknen beseitigen können und es so in ein akzeptables, leicht faltiges "Segeltuch" verwandelt.


    Es fehlt nun noch die Befestigung der Schoten, aber ..... jetzt ist Sonntag später Nachmittag und die Küche ruft :)


    Gruß aus Hannover

    Dirk

    Moin zusammen,


    nun habe ich meine Fotos sortiert, um die Beschreibung weiterführen zu können.


    Meine eigene Idee soll sein die Segel in unterschiedlichen Positionen zu präsentieren. Damit meine ich nicht die Stellung zum (Regl-)Wind sondern ob sie gesetzt, gerefft oder geborgen sind. Als Mateiral habe ich Papiertaschentuch gewählt. Die Rahen habe ich aus Holz nachgebildet (ich hatte Angst die Rahen aus Karton seien nicht stabil genug), die Gaffeln wiederumg aus dem Bogen entnommen als Dreiecksquerschnitt gebaut, weil ich eine zu hohe Last an meinen nicht weiter stabilisierten Mast befürchtet habe.


    Als erstes die provisorisch geborgenen Vorsegel. Ich hätte statt drei Lagen Tissue nur zwei nehmen sollen. So sieht es aus, als wäre das Tuch noch komplett neu und schlecht einzurollen. Jedoch gut befestigt an der Reling: sie könnten kurzfristig wieder gesetzt werden ;)


    Die Tissues schneide ich nach der Vorlage aus dem Bogen, was bei dem weichen Material nich so ganz einfach ist.


    Damit sich die Lagen nicht voneinander lösen ohne dass ich das will, verschweiße ich die Lieken (Kannten der Segel) mit hauchdünn Weißleim (hier links an der Kante des Dreiecks). Ich presse dor stark zusammen, damit der Lein nicht zu weit ins Tuch eindringt.


    Die Reff- und Reihleinen werden an den Segeln angebracht. Man sieht, dass sich mit den Reffleinen das "Profil" des Segels nicht zusammendrücken lässt. Auch unschwer zu erkennen, dass "das Segel gerade geborgen wird". ;)


    Mit der Klemmpinzette wird das Segel zusammengepresst und dann mit Minileimpunkten (durch-)geklebt, so dass das Profil flach wird.


    Hier ist die "Durchimpfung" des Segels fertig. Ich sehe bereits, dass die Crew auf der Backbordseite nicht schnell genug arbeitet. Oberhalb zu erkennen die Toprah mit dem vollständig geborgenen aber nicht eingerollten Segel. Wer weiß wann es (endlich) wieder losgeht ;)


    Das entsteht dadurch, dass ich das Tissue falte und mit den Wäscheklammern gepresst halte, um die Reffleinen binden zu können.


    Und dann ist plötzlich das unterste Rahsegel (die Entstehung habe ich euch verschwiegen) gesetzt - sprich am Mast angeklebt (fragt mich nicht...) - und ich bin echt zufrieden.

        

    Dass die Rah Backbord so hoch steht liegt an der Perspektive bzw. am Fotografen darum:


    Hier noch ins richtige Licht gerückt.

    Moin Zusammen,

    danke für die viele Likes und das Verfolgen meines Berichts.


    Hier folgt nun meine weiterer Schreibeinsatz.

    Hier der Fockmast mit zwei Bäumen. Leider durch die Wanten verdeckt kann man die Führung der Seile der Ladebäume zu den Winden leider nicht verfolgen. Sie werden jedoch durch das ovale Loch in den Stegen geführt. Die Reling war zum Schutz während der Bauarbeiten noch nicht montiert. Den vorderen Baum habe ich später abgesenkt und auf eine Stütze gelegt, weil er meinen Ambitionen zur Gestaltung und und Konstrultion im Wege gewesen wäre.



    Zum Abschluss dieser Bauphase ein Gesamtbild,



    Vorschiff und Heck in der Vergrößerung und - ach da fehlt ja was in der Mitte


    Ein Ausschnitt vom Aufbau mit Rettungsbooten.


    Ich habe lange gebraucht, um das Arrangement der Davits und Boote so hinzubekommen. Ich habe mich an meinen beiden Vorbildern orientiert, die jedoch jeweils ihre eigene Lösung gefunden haben. Puh! Jedenfalss ist es geschafft und es sieht aus als wäre es so gewollt :-).


    Jetzt habe ich den Status erreicht, zu dem ich quasi 1:1 berichten kann, denn ich bin aktuell zum Thema Beseglung übergegangen. Ich habe mich entschieden ein wenig zu experimentieren und so eine eigene Variante dieser Baugruppe zu bauen. Bevor ich damit beginne, gibt es noch einmal Sonnenschein auf dem Brückendeck:



    Echt schön! Mit Gruß an Imo


    Gruß aus Hannover

    Dirk







    Hallo wiwo,

    ich kann meine Antwort auf Deine Erklärung nicht finden. Da ist mit dem Hochladen wohl was falsch gelaufen.


    Ich nehme Deine Antwort gerne an, denn so kann ich durchaus ein gerefftes Gaffelsegel darstellen (was mein eigentlcherPlan auch ist). Ich nehme an, dass beim Reffen der Hals am Lümmelbeschlag gelöst werden muss, damit die große Segeldiagonale (Hals-Kopf) zur Gaffelklau gezogen werden kann.Bei der Preußen von apfusdu1 in der Fotogalerie ist auf einem Foto so etwas zu erahnen. Oder die Gaffel müsste achtern etwas abgesenkt werden, was man im Modell wahrscheinlich gar nicht so darstellen kann, dass Betrachter das sehen.


    Gruß aus Hannover

    Dirk

    Moin zusammen,


    @ Imo: Mit der Takelage hast Du recht. Ich habe erst jetzt den Bericht/Galeriebeitrag von apfisdu1 zur Preußen gesehen. Respekt muss ich sagen. Da hätte ich vorab eine Menge Dinge mehr berücksichtigen müssen. Die Beschreibungkommt dann später.

    Gaffel: Ich glaube(!) dass ohne Baum die Gaffel selbst mit einer Schot versehen werden muss, damit sie nich zu weit ausschwenkt. Die historischen Abbildungen deuten so etwas an. Kommt Zeit kommt Rad :)


    So, weiter in Text und Bild:


    Zunächst werden also die Masten gestellt und verspannt.


       

    Dazu zunächst die Löcher ins Deck pieksen und die Stagen einkleben. Die Taljen der Wanten dienen als Schablone und beim Großmast habe ich auch an die Position der Rettungsboote gedacht.


    Ich verwende dann die Taljen für die „Verzierung“ der Wanten. Die eigene Herstellung dieser Flaschenzüge traue ich mir (noch) nicht zu.


    Bei der weiteren Überlegung von wo ich nun mit dem Abspannen der Takelage anfangen soll, bin ich auf „von vorne nach hinten“ gekommen, puh!. Die Herausforderung ist ja, dass am Ende die Fäden alle gespannt sind; oder zumindest so aussehen. Ich arbeite mit Nähgarn unterschiedlicher Stärken. Für das Ladegeschirr kommt dünneres Garn zum Einsatz. Außerdem nehme ich lieber grau als schwarz; das dängt sich nicht so stark in den Vordergrund.


    Der Fockmast mit allen Stagen – allerdings noch „ungekämmt“


    Bei den drei Vorstagen geht es schon los mit der Spannung ;-). Ich habe nicht wie wiwo1961 eine Drahtschlinge im Steven verankert.


    Hier meine Lösung: ein Pappdreieck mit drei Löchern mit den Stagen gleich eingefädelt. Vorne eingeklebt hat es funktioniert. Schwarz weggestrichen nicht sichtbar. Rechts der heimliche Blick.


    Ich spanne erst die seitwärtigen Stagen leicht vor (Achtung Mast gerade?!) und spanne dann die 3 Vorstagen von unten nach oben. Groß- und Besanmast in der gleichen Manier nur das die Stagen individuell an Deck und Aufbauten sowie am davorstehenden Mast verklebt werden. Nun setze ich die Wanten ohne viel Spannung neben die seitwärtigen Stagen. Da die Wanten aus verklebten Fäden bestehen, reicht die Eigensteifigkeit aus, um einen verspannten Eindruck zu machen.



    Hier den Großmast fertig aufgeriggt.



    Die Masten stehen mit Stagen und Wanten und alles wirkt recht gespannt. Ich allerdings bin entspannt, weil dieser wichtige Schritt abgeschlossen ist.


    Ich hatte ja angedeutet, dass ich den Bericht nachträglich schreibe. Zu diesem Baustand trat eine Weihnachtspause in Kraft. Während dieser Zeit habe ich die LIEMBA (Kartonwerft) gebaut. Meine Werft war ins Rheinland gezogen und ich wollte dem IMPERATOR die Reise dorthin ersparen.


    Weiter mit Ladegeschirr und Rettungsbooten, fehlenden Relings und weiteren Kleinigkeiten die bis jetzt warten mussten mit meinem nächsten Schreibeinsatz.


    Gruß aus Hannover

    Dirk




    Auch wenn der letzte Beitrag schon etwas her ist:


    Ich breche hier noch einmal eine Lanze für Briefumschlagsfensterfolien. Diese gibt es durchaus in unterschiedlicher Blickdichte:

    Rechts für Sanitärräume ;)

    Links für eingerichtete Salons oder Kommandobrücken mit Einrichtung

     

    Es fehlt noch die Hintergrundbeleuchtung des Radarschirms beim Bugsier 17/18 von Jabietz


    Schmunzelnde Grüße aus Hannover

    Dirk

    Moin,


    gerade komme ich vom Altherrensport zurück und finde viele Likes für diesen Beitrag. Ganz herzlichen Dank dafür. Es wird mich beflügeln, weiter zu schreiben.


    Aber ich muss vorher eine Frage loswerden, denn ich habe parallel begonnen die Besegelung zu planen und zu bauen. Ich werde natürlich auch davon berichten. Nun die Frage:


    Für ein Gaffelsegel ist meines Wissen nicht nur eine Gaffel sondern auch ein Baum zwingend erforderlich. Im Bogen und auch in den historischen Darstellungen (Danke den beiden anderen Baumeistern) ist der Baum nicht vorgesehen bzw. abgebildet. Kann ein Gaffelsegel auch ohne Baum gefahren werden? Wie wird es dann geborgen und wohin? Aber wenn mit Baum - wo soll ich den Lümmelbeschlag ansetzen, oder nehme ich einfach den Ladebaum, der während der "Reise" ja nicht benötigt wird?


    Vielleicht kennt ja einer von Euch auch eine Bemerkung im Netz dazu.


    Danke für Eure Antworten.


    Gruß aus Hannover

    Dirk

    Nävlinge von IKEA. 14.99€ aber nicht dimmbar. Dafür Hell und dank des Spiralarms optimal auszurichten.


    Ansonsten stimmt alles was meine Vorschreiber notiert haben genauso :)


    Gruß aus Hannover

    Dirk

    Billig funzt in diesem Fall nicht. Auch ich habe den Vergleich.

    Ich nutze nur den teureren und kaufe nach und nach die fehlenden besseren Einsätze. Sie sind auch nicht so steil angeschliffen so dass zum Beispiel bei gedoppelten Karton nicht so viel Material an die Ränder gedrängt wird.

    Gruß aus Hannover

    Dirk

    wiwo 1961 schrieb sinngemäß, das die Rettungsboote doch recht schwierig waren. Ulli+Peter hatten noch welche „auf Lager“. Ich habe nach dem Bogen gebaut.

    Ich empfand es mit als das Schwierigste am gesamten Modell. Sehr klein, sehr detailliert. Das Foto scheint einen Weichzeichner zu haben :)


    und zum Schluss wusste ich nicht wirklich, wohin ich sie platzieren sollte. Mir fehlten Markierungen für die Auflager und die Davits und die unterschiedlichen Davits (Länge und Ausladung) konnte ich in der Anleitung nicht auseinanderhalten. Der Dampfer hat´s weggesteckt! Und keiner der bisherigen Betrachter hat es gemerkt . (Bilder dazu später)


    Aber ich habe bei meiner geistigen Montagevorbereitung gemerkt, dass meine Abspannung für den Schornstein zu sehr Richtung Bordwand gerutscht sind. Eine Kollision mit den Rettungsbooten war absehbar. Dabei bin ich aufmerksam geworden, das die Wanten des Großmastes auch nicht bis zur Bordwand gespannt werden dürfen. Aber nun der Reihe nach. Bzw. nicht, denn ich habe einige Baugruppen nur vorproduziert und nicht sofort montiert, um sie beim Fummeln nicht zu beschädigen.


    Die Stege über das Hauptdeck können bei meiner Vorgehensweise erst mit dem Masten gemeinsam gesetzt werden, damit Markierungen und Löcher übereinander passen und der Kippwinkel der Masten passt. Außerdem sind sie extrem filigran.


       

    Probewohnen mit Schaschlikspieß quasi und ein Bild das die Komplexität der „Mast-Steg-Takelage-Montage“ zeigen soll. Die vielleicht auch selbst hervorgerufen ist. Aber mir ist kein klügerer Ablauf der Vorgehensweise eingefallen.


    Als ich so mal nebenbei gemerkt habe, wie filigran die Stege sind und was alles gleichzeitig erledigt werden muss, habe ich keine Energie mehr für den Bogen in der Reling der Einhängebrücke gehabt. Hier ist auch das Problem mit den Standardrelings sichtbar.


    Mit einer Schablone, die zum Bausatz der CARPATHIA gehörte (Lasercutsatz), habe ich parallel bereits tüchtig an den Wanten gearbeitet. Die gedruckten Vorlagen erweisen sich im weiteren Verlauf als genau passend.

    Im Hintergrund die Schablone


    Die Masten habe ich klassisch von achtern gerillt, dann gerollt und ohne zusätzliche Stabilisierung verklebt. Hat geklappt. Ich hoffe, dass sie der weiteren Beanspruchung standhalten. Besonders wenn ich die langsam vor Augen entstehende Besegelung berücksichtigen, kommt einiges auf die Takelage zu.

    Hier werden die Masten bereits mit den Stagen versehen.


    Ich empfehle übrigens: wenn die Takelage etwas detaillierter ausfallen soll, sollten die Salinge an den entsprechenden Stellen mit ausreichend vielen Löchern versehen werden.


    Bereits für die Seile der Ladebäume sind zusätzliche Löcher in den Stegen rund um die Masten sehr zu empfehlen. Dann lassen sich die Fäden gut bis zu den Winden führen. Für mögliche Fallen der Segel, die entlang der Masten geführt werden sollen, lässt sich ein störungsfreies Rigg ohne diese Löcher nicht verwirklichen.


    Dass das Modell einiges an „Supern“-Möglichkeiten hergibt, habe ich aus den schon zitierten Bauberichten gesehen. Mal sehen was so geht…


    Gruß aus Hannover

    Dirk




    So, nu kann es weitergehen.


    Jetzt gilt es das Bootsdeck aufzubringen und die weißen Flecken der Decks zu füllen und die Aufbauten zu vervollständigen. Ich habe mich oft nicht an die Reihenfolge der Baugruppen gehalten. Relinge kommen oft ganz zum Schluss.


    Poller und Klüsen wurden zu früh montiert (schminken der Schnittkanten vergessen). Bei den Klüsen hole ich es noch nach. Bei den Pollern funktioniert es nicht. Es ist zu viel Leim auf die Kanten geraten.

    Nun geht ja auch das Thema Detaillierungsgrad und Supern in Korrelation mit den handwerklichen Fähigkeiten der Bau“meisters“ los.


    Am achteren Ruderrad zu sehen: der Versuch die inneren Speichen auszusticheln habe ich aufgegeben


    Ladeluken und -winden sowie die Oberlichte werden nach und nach montiert. Die scheinbar sparsame Möblierung wird sich zur Fertigstellung hin tatsächlich als Schein erweisen



    Die Ladewinde hat eine extrem kurze Welle ;) so dass ich hier in die Konstruktion eingegriffen habe.


    Mein Stolz: das Oberlicht des Maschinenraums auf dem weißen flachen Aufbau. Weil ich die Fensterfolie nicht hinterfärbe wird die „Tiefe“ des Raumes besonders gut sichtbar, erfordert jedoch die farbliche Gestaltung des Innenraumes (wie bei den Salons; hier nur eben schwarz) Links davon übrigens das Oberlicht, das eigentlich den Salon hätte beleuchten sollen nun aber nur Fake geworden ist. (Rechts ist es „richtig“)


    Keine weißen Flecken mehr an Deck. Also kann ich mit den Relings fortfahren. Die Abspannung des Schornsteinmantels wird sich im Verlauf noch als falsch erweisen.


    Ich verwende die gelaserten Relings vom HMV. Daraus folgt, dass an Schnittstellen und Knicks die Stützen nicht immer optimal stehen. An Fadenrelings habe ich mich noch nicht herangetraut. Insofern bin ich nahe an wiwo1961´s Lösung. Nur das handwerkliche…mhm.


    Bei dieser filigranen Konstruktion wird die Herkunft des Begriffs „Brücke“ sehr deutlich. Ich liebe solche Details der Schiffsbaugeschichte!


    Die Aufbauten sind nun weitgehend abgeschlossen und ich stoße auf die Rettungsboote inkl. Davits und Lager.

    Hallo Ulli,

    genau zu dem Ergebnis bin ich auch gekommen: Motivation aus den vielen Anregungen zu ziehen. Diesmals hat´s halt etwas gedauert. Passiert mal. Auf jeden Fall ist Euer Beispiel immer wieder Inspiration. Zur Takelung komme ich hoffentlich noch...


    Gruß aus Hannover

    Dirk

    So, hier nun das Foto vom "fertigen" Rumpf. Naja, sagen wir mal bis Hauptdeck, Back- und Achterdeck.

    Inzwischen ist der Rumpf fertig und auf der Werftplatte montiert. Heute mal in Glas. Diese flache Anmutung zeigt in meinen Augen die schöne Linienführung des Modells/Entwurfs.


    Der Zählweise von Imo folgend werden nun die Decks nach und nach "besiedelt" und vervollständigt. Der Berichtdazu folgt......

    Baubericht „Imperator“ des österreichischen Lloyds



    Ich bin bei „Kartonwerft“ über dieses wunderschöne Modell gestolpert und habe es sofort ins Herz geschlossen. Der IMPERATOR passt wunderbar zu meinen anderen Modellen aus dieser Zeit und ist außerdem auch noch ein schönes Stück Schifffahrtsgeschichte aus dem Übergang zwischen Segeln und Dampfen.


    Lange schon habe ich keinen Baubericht mehr geschrieben (es wird überhaupt erst mein dritter sein :-)): also im Forum geforscht und … nix gefunden; wahrscheinlich ein Schreibfehler. Das kann nicht sein, dachte ich mir und als ich das nächste Mal recherchiert habe: tatsächlich fand ich nun 2 Berichte zum IMPERATOR; wiwo1961 ein toller Bericht in enger Schrittfolge und zusätzlicher Recherche und Ulli+Peter 2019 in einer Detaillierung und handwerklichen Präzision, dass ich dachte: Nö, das kannst Du nicht. Lass das mal mit dem Schreiben.



    Und so habe ich einfach angefangen zu bauen, Fotos gemacht und immer mit mir gehadert, ob ich nicht doch einen Bericht schreiben sollte. Vor allem aber: Was haben die beiden Berichte mit mir gemacht, während mir Klebstoff an den Fingern klebte und nicht am IMPERATOR, wo er eigentlich hätte hin gemusst. Ich habe mich und mein Ergebnis immer wieder verglichen und war deswegen andauernd unzufrieden mit mir, weil ich natürlich an das Ergebnis meiner beiden Vorbilder nicht heranreichen würde, egal wie sehr ich mich auch anstrenge. Und das bei diesem schönen Schiff….


    Aber dann – das stehende Gut stand endlich – trat doch endlich der Moment ein, von dem an die Freude an diesem tollen Schiff überwog und ich letztlich mit meinem Bauergebnis doch noch zufrieden bin.


    So kommt ihr also in den `Genuss´ dieses Berichtes, mit dem ich hauptsächlich über den Spaß an der Sache schreiben möchte. Ich habe das Modell weitgehend aus der Vorlage gebaut und nur im Rahmen meinens Könnens erweitert. Ich schreibe ihn im Nachhinein, nachdem ich mich mit den vielen verzweifelten Momenten bereits wieder versöhnt habe. Ein Augenzwinkern kann also durchaus mal zwischen den Zeilen herausluken.


    Aber vorab muss ich dreimal ein Danke loswerden:


    1. Imo von der Kartonwerft; für die tolle Konstruktion, passgenau und detailreich, manchmal hätte eine Markierung mehr geholfen ;-).


    2. wiwo1961; viel Hilfe fand ich in Deinem Bericht, wenn meine Fantasie nicht mehr weiter kam ( wo sollen die Wanten befestigt werden?)


    3. Ulli+Peter; ich glaube, mehr Detailtreue kann im Maßstab 1:250 nicht herausgearbeitet werden. Aufgerollte und vertäute Rahsegel z.B.. Hat meinen Ehrgeiz ein wenig angeschubst.


    Schon das Deckblatt des Modellbogens (s.o. :) ist grafisch sehr ansprechend. Beim Lesen vor dem ersten Ausschneiden sieht alles sehr übersichtlich aus.


    Das Spantengerüst lässt sich sehr gut eben und gerade ausrichten. Die Teilung des Längsspants zwischen Bug und Heck scheint dazu beizutragen.


    Die großen Laschen des Decks habe ich entfernt und anstelle dessen das Deck gedoppelt; die Spanten oben ein Mü kürzer geschnitten


    Der Plan: Die Bordwand lässt sich besser den Kurven des Decks anpassen. Die Laschen der Bodenplatte bleiben, weil ich die Bordwand dort erst im 2. Klebegang verkleben möchte und da werde ich sie zum Leimauftrag brauchen. Ich hoffe dann die Rundung trotz Laschenvielecks hinzubekommen.


    Meine Gewichte (:-)): Klebepause vorprogrammiert und Ausschneiden ist angesagt.


    Dazu gehört auch das Ausschneiden der Fenster, schminken der Kanten und die Hinterklebung mit Briefumschlagfensterpapier. Es bleibt also reichlich Zeit um durchzutrocknen.


    Notwendigerweise folgt die Überlegung, was ich durch die Bullaugen und Fenster sehen werde und damit die farbliche Anpassung des Inneren des "Salons".


    Denn ich färbe die Folie nicht von innen ein.


    Für die Außenkabinen habe ich die Täfelung der „Flurwände“ herausgeschnitten und umgedreht wieder eingeklebt. Dies erweist sich im weiteren Verlauf als deutlich überreagiert, denn durch die Bullaugen sieht man …. Nix! Ha!


    Für das Oberlicht des Salons habe ich einen Ausschnitt in der Decke vorgesehen. Später stellt sich heraus, dass ein weiteres Oberlicht die Salons von oben beleuchtet. Da war es zu spät :-).


    Hier liegt auch schon die Backbordbordwand gelocht und hinterklebt neben dem Rumpf. Die Bullaugen messingfarben.


    Es scheint alles zu passen, aber die Markierung zum richtigen Anbau befindet sich am Spant 10 und nicht an Nummer 12 (merkt man aber rechtzeitig). Es ist wichtig, die Linie nach „innen“ zu übertragen: anstechen und die Löcher mit Bleistiftlinie verbinden, denn nach dem Ausschneiden ist die wirklich sinnvolle Markierung futsch.


    Die „Zungen“ an Bug und Heck sind mit Seidenpapier formgerecht hinterklebt und eingefärbt. Ob es tatsächlich passt, wird sich beim Anbau herausstellen.


    Am Bug ist alles perfekt geworden (darum kein extra Foto :-)).



    Das Heck zeigt leider einen Spalt. Zum Glück hat das Schiff einen Heckschild mit Wappen und Namen, der den Spalt fast ganz überdeckt.


    Ich habe mir wiwo1961`s Schweißperlen bei der Reparatur des Hecks seines Modells vorgestellt, so dass ich von einer weiteren Überarbeitung abgesehen habe.


    Den Hinweis von Ulli+Peter, die einzelnen „Zungen“ der Bordwände eher nacheinander anzukleben, habe ich erst später gelesen und inzwischen bei der LIEMBA ausprobiert – super! (Übrigens auch ein sehr lohnenswertes Modell und inzwischen in der Galerie eingestellt)


    Gleich nach dem Abschicken gibt´s noch das Foto vom fertigen Rumpf.

    Ich war ganz überrascht keinen Bericht über die LIEMBA vorzufinden. Darum - weil es für einen Baubericht nicht reicht - gibt es nun eine kleine Fotogalerie mit ein bisschen Geschreibsel dazu:


    Die LIEMBA ist ein vorzügliches Modell mit einer flotten Formgebung, die natürlich auch dem Basismodell "Götzen" ohne Graf zu verdanken ist. Die Kartonwerft hat dies in perfekter Weise in einen Modellbogen gezaubert.

    Man erkennt es bereits am halb fertigen Rumpf bis zum Hauptdeck.


    Die schönen Klipperhecks der kaiserzeitlichen Dampfschiffe haben es mir besonders angetan. Sie sind jedoch auch meine Angstgegner. Denn die "Zungen" entsprechend vorzuformen ist so eine Sache. In zwei Bauberichten zum IMPERATOR kann man die Ergebnisse zweier Varianten sehen - von wiwo 1961 und von Ulli+Peter. So habe ich mich bei der LIEMBA mal an Ulli+Peter´s Variante probiert: jede "Zunge" einzeln. Bisher habe ich immer mit Seidenpapier vorgeformt und -geklebt.


    Sieht im Ergebnis gut aus. Das werde ich wieder versuchen.


    Der Bug passt auch ganz gut. Die Bordwände an den Längsspant geklebt (linkes Bild - mhm). Die Kartonwerft hat für den nun noch nicht ganz zufriedenen Kartonbauer eine Lösung parat: Einen gedoppelten Steven, der über Spant und ungleichmäßige Bordwände geschoben und verklebt wird - danach kürzen (rechtes Bild):

    Funzt, oder?


    Über die anderen Detail möchte ich nicht viel sagen. Alles passt und sieht im Ergebnis richtig gut aus. Ich konnte mich im Rahmen meiner Fähigkeiten gut austoben.


    Die "Alte Dame" hat es verdient

    Auch der Achtersteven - schön!

    Backbord - auch nicht schlecht

    Detail Aufbau mit Brücke Schornstein und Rettungsbooten.


    Hier habe ich übrigens das ersten Mal Fadenrelings verwendet. sieht schon recht gut aus; Niedergänge von HMV. Leider noch nicht optimal dem Modell angepasst. Die LIEMBA verträgt es allemal.


    Hallo an IMO nach NRÜ: das hast Du gut hinbekommen. Sehr zu empfehlen!


    Hat jemand etwas Positives über den weiteren Betrieb der LIEMBA gehört. Stand 2018 ist sie aufgelegt und harrt ihrem Schicksal entgegen.

    Herzlichen Glückwunsch! Besonders gefällt mir die Gegenüberstellung der drei Schönheiten.


    HMV hat ihn neu aufgelegt mit Trockendock. Aber seit Monaten leider "noch nicht lieferbar"


    Ich hoffe das wird noch...


    LG aus Hannover, Dirk

    Moin Fiete,


    mein Respekt für diese tolle Bauleistung und den sehr guten Bericht. Vielen Dank dafür. Ich habe auch gerade die "18" fertig gestellt und festgestellt, dass ich noch nie soviel Zeit für ein Modell benötigt habe. Der Verlag hat mit seinem (perfekten) Detaillierungsgrad echt eine Grenze erreicht - und das bei einer sehr guten Passgenauigkeit.


    Übrigens finde ich die Idee mit den verbesserten "Laienfotos" von Peter sehr gut. .... Obwohl - mhm - die diversen Schneideunterlagen auch recht hübsch sind.


    Also nochmal: Perfekter Baubogen und perfekter Schiffsbauer!


    Herbstgrüße aus Hannover

    Dirk

    Moin in die Runde,

    Der Januar ist für das nächste Treffen reserviert. Mir hat die ganze Atmosphäre Spaß gemacht. Schön so viele fröhliche und dabei ernsthafte Menschen zu treffen.

    Ich habe mich über den Mut gefreut, dass Ihr die empfindlichen Modelle mitgebrscht habt. Für mich ein mächtiger Ansporn doch noch ein wenig bei der Sorgfalt nachzulegen.

    Danke an Manfred für die tollen Bilder. Auch die Passbilder finde ich gut - vor Allem weil sie mit Namen versehen sind. (Das hilft meinem Gedächtnis mächtig auf die Sprünge)


    Allen eine Gute Zeit

    Moin OpaSy, auch ich habe Dein Wirken in der Stille begleitet und bin weiterhin schwer beeindruckt. Der Vergleich Rettungsboote versus Lüfter hinkt etwas: Der "Kaiser" wird wohl auch noch welche bekommen, nehme ich an ;)


    Ich werde demnächst mal wieder reinschauen...


    Gruzuß aus Hannover

    Moin Zusammen,


    ich bin aus einer Spätsommerstarre erwacht. Danke Manfred, dass Du das Zepter übernommen hast.


    Ich bin am 1.10. ab 17:00 dabei. Ich freue mich auf das Treffen!


    Gruß aus Hannover, Dirk

    Hallo in die Runde,

    ich habe mich gekümmert und einer Nutzung der Messe auf unserem Clubgelände steht nichts im Wege, auch kurzfristig wäre es eine Option.


    Ich habe für mich jedoch herausgehört, dass Hannover als zentraler Ort vielleicht doch besser geeignet wäre.


    Ich bin kein Kenner der Locations in Hannover und würde deswegen um Hilfe bitten, was die Suche bzw. den Vorschlag hierzu angeht.


    Als Termin schwebt mir der 1.10. ab 17:00 vor.


    Ich freue mich auf Eure Antworten


    Gruß aus Hannover, Dirk

    Moin zusammen,

    ich hatte ja versprochen, mich um eine Location zu kümmern. Anfang September kann ich Konkretes mitteilen. So Richtung Ende September wäre ein guter Termin.

    In der Messe bei uns auf dem Clubgelände in Steinhude wäre auch ein wenig Platz um das eine oder andere Modell aufzustellen und zu zeigen.

    Frage: soll es wieder ein Freitag sein oder geht auch ein anderer Wochentag? An denen ist nicht so viel Betrieb auf dem Gelände!

    Noch `ne Frage: Ist Steinhude überhaupt eine Option? Maxe aus Wolfenbüttel hatte auch Interesse angemeldet. Für ihn (Dich) ist es vielleicht zu weit?


    Ich bin nun unterwegs nach Schweden und werde dort den hochsommerlichen Segelwind testen. Ich bin gespannt.


    Bis Ende des Monats Gruß Dirk

    Hallo in die Runde,

    ich wollte den Bericht ja noch abschließen. Nach Urlaub und und und ist nun Zeit:

    Schwierig fand ich das Heck. Ich habe vorgeformt und mit Seidenpapier verklebt bevor ich es über die Spanten gezogen habe.

    Das hat nicht gut geklappt. Der Vorschlag des Baubogens war anders. Vielleicht geht es besser "Stück für Stück".

    Insgesamt ist die Beschreibung in der Bauanleitung gut und in Ergänzung mit den Bildern ein Vorbild für andere Verlage, finde ich. Hier das Beispiel für die Davits etc. Zu den Davits später noch etwas extra.

    Ich hatte geschrieben, dass die Decks sehr leer wirken. Das ändert sich mit fortschreitender Vervollständigung. Winden, Bäume Masten und

    ... die Lüfter.

    Für die Lüfter sind jeweils (!) 4 Möglichkeiten der Herstellung möglich. Von "Lasercut" über gesamt "Weiß" bis hin zu "Rot, innen". Nummer 4?: mit einem Trichter auf der Röhre (der Versuch war kläglich im Ergebnis). Ich habe "innen rot" gebaut. Insgesamt ein kleines Überangebot an Möglichkeiten.

    Der LC-Satz war eher sparsam um nich zu sagen enttäuschend. dabei recht es sich, dass vorher nicht geschaut werden kann, was er beinhaltet. zum beispiel enthielt er keine Davits. Es waren auch keine vorgedruckt auf dem Bogen. Das ist sehr ärgerlich.

    Dafür gibt es gute Vorlagen für Teile die selbst gebaut werden müssen, weil es sie auf dem Bogen nicht gedruckt gibt. Allerdings hat mich die Vorlage (N 24x) für die Davits in Verzweiflung gebracht. Mir ist nichts eingefallen woraus ich sie herstellen könnte. Falls jemand eine Idee hat.... immer raus damit.

    Eine nette Idee ist, dass die zusätzlichen Rettungsboote der Titanic gebaut werden können. Bringt auch wenig Emotionen ins Modell. Funktioniert jedoch nur mit Davits! :)


    Fazit:

    von vorn ...

    und von achtern


    wirklich ein schönes Modell.


    Montag geht´s nach Schweden zum Segeln. Danach werde ich wieder der Sucht weiter frönen und dem nächsten Modell geht es an die Spanten.


    Liebe Grüße aus Hannover


    Dirk












    Insgesamt hat mir der Bogen gut gefallen. Die Passgenauigkeit ist sehr gut.

    Hallo zusammen,

    Ende Juni habe ich versucht einen Spannungsbogen aufzubauen und hoffe nun, dass er gehalten hat.

    Der Schornstein ist so groß, dass ich ihn sofort abgspannt habe, damit er nicht um kippt :). und ich habe die kleine Scheelenkuhlen zum Größenvergleich als "Rettungsboot" dazu gelegt :

         

    Ich glaube die Dimension wird deutlich


    Bei dem Versuch den Schonstein zu runden bin ich auf das Problem gestoßen, dass der Karton sehr fest ist. Ich hab es nicht geschafft ohne "Falten" zu arbeiten und dadurch wurde deutlich, dass die Farbe leicht abreibt. Ich musste den ganzen Schornstein mit angefeuchtetem Farbstift farblich nachbehandeln. Wer genau schaut wird es erkennen.


    Nach und nach kommen nun die Details auf die Decks. Die Winden als meine Angstgegner sind tlw. im LC vorhanden. Der Satz ist jedoch auf weißem Katon und insgesamt sehr sparsam.

    Weiß für Winden führt zwangsläufig zum Anmalen (Schminken). Gut zu sehen die hervorragende Schablone für die Wanten (Es entstehen immer zwei gleichzeitig). Ihr werden das Ergebnis sehen.


    Ich arbeite beim Schminken am liebsten mit Tuschkasten und Pinsel mit möglichst wenig Wasser.


    Hier mal ein Blick auf ein Zwischenergebnis.


    Auf dem Vordeck sehen die Winden dann so aus. Die Poller sind nicht von Bogen sondern ich habe sie aus einen schwarzen Karton gestanzt und aufgeklebt. Das hat echt Punkte in der B-Note gebracht.

    Trotzdem wirkt das Deck noch recht leer

    Erst mit Mast und Ladebäumen wird ein ganzes draus.

    Wie versprochen das Ergebnis der Wanten aus den Schablonen


    Ich habe mich von vorn nach hinten durchgearbeitet und dachte damit werde ich nie fertig.

    Hier sind schon 2 Decks fertig


    aber letztlich hat es doch noch geklappt und das schöne Schiff ist fertig geworden. Erstmal stelle ich ein gesamtfoto ein, damit ihr seht das es stimmt was ich behaupte :-). Einige Details und Ausschnitte kommen im nächsten Beitrag ins Netz. Dabei schreibe ich dann noch einige Erfahrungen mit dem Kartonbogen der Carpathia.



    Und noch einmal das Parallel mit der Augusta Viktoria


    Erstmal Pause weil Bilderzahl und Datenmenge ausgeschöpft ist. Fortsetzung folgt.

    Gruß aus Hannover