Posts by Unterfeuer

    Vielen Dank für Eure freundlichen Kommentare und die Likes :)


    Donklödo - Richtig Matthias, die WALTHER HERWIG III liegt im Fischereihafen I und lugt über den Deich. ZENIT und BLEXEN waren Nachzügler und ich hatte den Standort gewechselt. Von der Aussichtsplattform im Zoo am Meer hat man einen tollen Blick auf Eisbärennachwuchs und Schiffe ;)

    TIDE...




    ...ZENIT...




    ...und BLEXEN:




    Ich hoffe, Euch gefallen die Bilder. Ich habe mich sehr gefreut, denn die ZENIT und die Leuchtfeuer an der Geestemole habe ich bereits gebaut und ALTE WESER und NORDERGRÜNDE liegen aktuell noch auf meiner Schneidematte :)

    Moin zusammen,


    heute waren das Wetter und das WSA Jade-Weser-Nordsee so freundlich, dass ich einer kleinen Parade von Arbeitsschiffen beiwohnen konnte. Von einem Einsatz auf der Außenweser kamen ALTE WESER, NORDERGRÜNDE, TIDE, ZENT und BLEXEN zurück.



    Hier die Aufnahmen, einmal Höhe Insel Langlütjen, einmal Höhe Unterfeuer Fischereihafen/Geestemünde und dann in der Geesteeinfahrt. Die Reihenfolge ist etwas geschummelt, die NORDERGRÜNDE ließ der TIDE den Vortritt, weil sie ihren Liegeplatz am nächsten zur Einfahrt hat.


    ALTE WESER...




    ... und NORDERGRÜNDE.





    (wird fortgesetzt)

    Moin Klaus,


    dass Du die Walback sorgfältig vorgeformt hast, sieht man dem Ergebnis an - Das wirkt wirklich toll gerundet!


    Und was das angeht...

    als ob das Schiff gerade von der Werft kommt und an die Bremen-Vegesacker Fischerei-Gesellschaft abgeliefert wird

    ...ist es das Schicksal der Arbeitstiere wie diesem, dass sie außer bei der Ablieferung fast nie wieder so geglänzt haben.

    How could I make that mistake

    No problem - Maybe in 1:250 they look more similar? And despite this, with Imogen´s Tegeler Plate you are going to build the perfect counterpart to Alte Weser :) I hope I am going to see both over the next weeks but corona also influences the shipping routes to Heligoland - Which also has an impressive lighthouse by itself published by the DSM... :rolleyes:

    Hello David,


    what a great and manifold collection of lighthouses and they´re all really well built! Some of them I have never seen before. The last one nearly looks like a steam punk moon rocket. I think I don´t have to mention that I like your Bremerhaven lighthouse especially with you´re additions.


    One remark to lighthouse Alte Weser: Are you sure it´s the DSM model and not the WHV? I know you have both ;)

    Nur zur Ergänzung im - Klugscheissmodus an:


    Die erste Schleuse zum Neuen Hafen und die erste Kaiserschleuse in Bremerhaven waren so genannte Dockschleusen. Im Gegensatz zu einer Kammerschleuse, wie Henning sie hier zeigt, hatten sie nur ein Tor, so dass Schleusungen generell nur bei Gleichstand im Hafen und auf der Weser, also in zwei Zeitfenstern am Tag möglich waren. Über eine Kammerschleuse kann man also Dockschleusungen vornehmen, über Dockschleusen muss man es - Klugscheissmodus aus.

    Moin Henning,


    die Schleuse sieht stark aus :thumbup:. Die Wasserfolie muss ich unbedingt auch mal ausprobieren.


    Was das Maschinen- und Steuerhaus angeht frage ich nicht, wo es her ist, sondern wie man an das Modell kommt? Ist das eine Eigenkonstruktion? Ebenfalls sehr gelungen!

    Moin Henning,


    demnach werden das nördliche Tor der östlichen Kammer und das südliche Tor der westlichen Kammer geschlossen sein. Auf welchem Niveau ist denn Dein Hafen? Nord oder Süd? Ich hatte zunächst überlegt, welches das Binnen- und welches das Außenhaupt ist, wobei Du ja gesagt hast, dass die Verwendung der Schleuse nicht festgelegt ist. Unterschiedliche Wasserstände steigern in jedem Fall die Attraktivität eines Schleusenmodells :thumbup:


    Und Leichtschaumplatten finde ich für solche Modelle auch sehr praktsich und gut zu verarbeiten. Ich habe einen Vorrat in mehreren Größen und unterschiedlicher Höhe hier.

    Habt ihr Lust zuzuschauen?

    Aber hallo!


    Ich bin natürlich schon ein wenig enttäuscht, dass es sich nicht um eine exakte Nachbildung der Doppelschleuse zum Fischereihafen Bremerhaven handelt, die perfekt zu all Deinen übrigen Modellen, die noch so in der Gegend herumschippern passen würde - die VIKINGBANK in der einen, die GOTTHILF HAGEN in der anderen Kammer, die Weserfähre rauscht vorbei... :rolleyes: -, aber ich will mal nicht so sein ;)


    Du hast in mir einen begeisterten Zuschauer sicher!

    Moin Walther,


    schön, dass Du Dich entschieden hast, Dich an einem konkreten Projekt zu versuchen. Das erleichtert den anderen Mitgliedern des Forums, Dir Ratschläge zu geben. Bei den vielen Links, die Du anfangs gepostet hast, war mir nicht klar, wovon Du bereits eine Vorstellung hast bzw. worauf Du hinaus willst.


    Was die Seeschleuse angeht, ist das noch dazu in 1:1250 eine gute Idee, für ein Diorama. Ich weiß nicht, ob Du bereits Erfahrungen mit dem Dioramenbau hast, aber ich würde etwas anders herangehen, als mit dem Turm und damit angesichts der Dimensionen der Seeschleuse eher einem Detail zu beginnen. Ich würde zunächst einen Plan machen.


    Dazu kannst Du bspw. über die Satelittenansicht von Google Maps ein Bild der Seeschleuse machen, dass Du in den Maßstab umrechnest und als Schablone ausdruckst, ggf. in mehreren Teilen. Bei einer Länge der Schleuse von 390m kommst Du auf gut 31cm, so dass die Schleuse mit einigem drumherum auf einer Platte 50x50cm errichtet werden könnte. Die übrigen Maße kann man gut von einem Ausdruck oder auch direkt vom Bildschirm abnehmen. Die Seeschleuse ist übrigens ziemlich riesig. Wenn Du nicht gerade große Kreuzfahrtschiffe, die neuesten Riesencontainerschiffe, Tanker oder Flugzeugträger dazu bauen möchtest, reichen auch 250m Kammerlänge. Kleine Schiffe verschwinden sonst.


    Wichtig wäre in meinen Augen dann, dass Du Dir Überlegungen dazu machst, wie Du die Basis aufbauen und gestalten willst. Ich nehme dafür Leichtschaumplatten (Kapafit). Damit das Diorama eine gewisse Spannung bekommt, wäre eine schräge oder diagonale Lage der Schleusenkammern eine Idee. Parallel zu den Rändern der Basis würde ich nicht empfehlen. Die Wände der Schleuse würden in etwa 3mm über dem Wasserspiegel stehen. Zwei Lagen Graukarton mit eine Lage grauen Tonpapiers würden passen - auch an der Innenseite der Schleusenkammern. Für die Tore - sie sind aus Stahl - würde ich Tonkarton in Dunkelgrau oder Antrazith wählen. Dann müssen Straßen und Grünflächen geplant werden. Je nachdem, ob sie auf den grauen Tonkarton, der "Beton" darstellt obenauf oder auf die gleiche Ebene kommen, müssen die Flächen aufgezeichnet und ausgeschnitten werden. Interessant wäre zu überlegen, ob eines der Tore offen oder bei der Öffnung dargestellt wird. Solltest Du eine Doppelschleuse wie die Seeschleuse wählen, hättest Du sogar beide Möglichkeiten.


    Und eines ist besonders wichtig: Die Wasseroberfläche muss so gestaltet werden, dass sie realitätsnah ist, die Schiffsmodelle aber auch plan darauf liegen. Diese Ebene kommt noch unter den Grau- und den farbigen Tonkarton. Ich habe für 1:250 Modelle schiefergrauen Tonkarton mit Weißleim bestrichen. Der Effekt ist ganz OK, aber vermutlich nicht bei kleineren Maßstäben. In 1:1250 könnte auch dunkelblauer oder dunkelgrauer Karton mit Buchklebefolie überzogen reichen. Ansonsten gibt es dafür im Forum diverse Vorschläge von sehr einfach bis hochkomplex.


    Erst jetzt würde ich mir Gedanken über den Turm machen. Für die Schleuseninsel sind 90m Breite angegeben, also 7,2cm in 1:1250. Der Turm scheint ziemlich genau ein Viertel der Breite auszumachen. Er wäre im Modell nur etwa 1,8x1,6cm groß. Insofern solltest Du gut überlegen, ob Du ein Download Modell dafür nutzen willst. Ich habe das mal mit dem Tower getestet: Auf 40 Prozent in den Maßstab 1:1250 skaliert käme das durchaus hin und auch die Fenster etc. wären noch gut zu erkennen.


    Das wäre meine Herangehensweise, es gibt aber sicher auch andere, sicher auch bessere.


    Ein Tipp noch: Nutze die Suchfunktion des Forums. Zum Thema "Wasserflächen" gibt es bereits eine Reihe von Threads - Ein weiterer steigert die Übersichtlichkeit nicht. Im Übrigen würde ein Baubericht Dir die Möglichkeit eröffnen, alle Fragen und Hilferufe dort anhand Deiner Versuche und des wachsenden Modells zu stellen. Dann wissen wir auch, worum es genau geht.


    Ich wünsche viel Erfolg!

    Moin zusammen,


    die POLARSTERN hatte in den vergangenen Tagen ein Rendezvous mit der MARIA S. MERIAN und der SONNE, um den Teamwechsel vorzunehmen. Auf Nord24 habe ich dazu hier ein kleines Video entdeckt. Leider gibt es (bisher) nicht sehr viele Bilder und die beiden Forschungsschiffe sind anscheinend auch nicht längsseits gegangen, dafür aber der Chemikalientanker STOLT KINGFISHER.

    Bei meinem letzten Aufenthalt in Bremerhaven habe ich festgestellt, dass die URAG-Logos, die unter den Boluda-Logos angebracht waren, mittlerweile von den Schornsteinen entfernt wurden. Da bleiben nur noch die traditionellen Namen (mit dem neuen VB als Vorsatz).

    Hallo Peter,


    ich will meiner Begeisterung auch noch einmal Ausdruck verleihen: Ich bin begeistert! Das Schiffshebewerk ist einfach großartig und was man nebenbei an Hintergründen und technischem Wissen aufschnappen konnte, war interessant dazu.


    Ich habe mal nachgezählt: Im Deinem ersten Beitrag sind aktuell 13 Kapitel des Neu-Ulmer Hafenbaus gelistet. Die 13 war eine glücksbringende, aber auf die 14 bin ich auch schon wieder gespannt :thumbsup:

    Moin Henning,


    Peters Idee finde ich sehr gut, ansonsten ist Dein Vorschlag, die Reling ganz wegzulassen, auch völlig OK. Wer das Modell auf dem Niveau Einsteiger baut hat schon einige Herausforderungen zu bewältigen, die uns gar nicht so bewusst sind und wer am Ende skalieren und supern will, ist im Zweifel versiert genug, sich selbst zu behelfen.


    Ich muss ja nochmal betonen, dass ich diesen Logger mit/trotz seiner gedrungen wirkenden Form- und der recht dunklen Farbgebung wirklich schön finde!

    Moin Moritz,


    sehr schöne Details! In Bremerhaven kommt man von der Seite des WSA nicht heran und von der Kennedybrücke über die Geeste aus hat man meistens nur Sicht auf die Bugpartie. Da helfen Deine Bilder weiter.


    Was die Asuwölbung angeht solltest Du besser nicht wie ich zwei separate Streifen nehmen, sondern das Stück der Bordwand mit der Leiter von hinten mit einem nach außen geknickten U hinterkleben - Das erleichtert vermutlich Einiges und wäre deutlich stabiler.

    Moin HaJo,


    interessant ist ja, was noch alles geregelt ist. Man kann sich anhand des nüchternen Vertragstextes lebhaft vorstellen, welche Auseinandersetzungen es an den Fangplätzen gegeben haben muss, verhakte Netze, zerschnittene Kurrleinen, wutentbrannte Fischer, Beschimpfungen in verschiedenen Sprachen, die über das Wasser hallen und Boote, die sich, ohne erkannt zu werden, in den Schutz des Nebels oder der Dämmerung flüchten...


    Und ich verstehe jetzt auch, warum bei einigen Fahrzeugen immer noch ein separates schwarzes Schild mit der weißen Kennung angebracht ist, das nicht zur Farbgebung im Übrigen passt.


    Genau, Kartonmodellbau aber auch!

    Allerdings :thumbup:

    Vier Monate später... :D


    Heute Nachmittag/Abend habe ich die seitlichen Bordwände verklebt. Im Bugbereich ist die Rundung sehr schön geworden.



    An Steuerbord war es wegen meiner Eingriffe in die Struktur der Bordwand nicht ganz einfach und hat zu leichten Wellen geführt.


    Dran ist dran und ich bin insgesamt zufrieden. Den Heckspiegel schaffe ich heute leider nicht mehr… :sleeping:

    Moin zusammen,


    die Fischereikennzeichen für die Fischerei außerhalb der Küstengewässer gehen auf ein internationales Vertragswerk aus dem Jahr 1882 zurück: "Internationaler Vertrag, betreffend die polizeiliche Regelung der Fischerei in der Nordsee außerhalb der Küstengewässer", im Wortlaut siehe hier.


    In Artikel 5ff. heißt es u.a.:" Für jeden Hafen erfolgt die Eintragung unter fortlaufenden Nummern, mit Vorsetzung des oder der für denselben von der zuständigen höheren Verwaltungsbehörde bestimmten Unterscheidungsbuchstaben. (...)

    Die Fischerfahrzeuge haben den oder die Unterscheidungsbuchstaben des Heimathhafens und die Nummer zu tragen, unter welcher sie in das Register desselben eingetragen sind. (...)

    Der oder die Unterscheidungsbuchstaben und die Nummern sind auf jeder Seite am Bug des Fahrzeugs und zwar acht oder zehn Centimenter unterhalb des Schanddeckels deutlich und in die Augen fallend anzubringen. Sie sind in Oelfarbe weiß auf schwarzem Grunde zu malen. (...)

    Die Größe der Buchstaben und Zahlen beträgt bei Fahrzeugen von fünfzehn Tons Tragfähigkeit und darüber fünfundvierzig Centimeter Höhe bei sechs Centimeter Breite. Bei Fahrzeugen unter fünfzehn Tons beträgt die Größe fünfundzwanzig Centimeter Höhe bei vier Centimeter Breite. (...)


    Demnach sind Punkte nicht Vorschrift, weshalb es vermutlich Varianten mit oder ohne geben kann und sie mal gepönt und mal nicht sein können.


    Das Ganze gilt heute etwas modifiziert, wenn man hier die Hinweise für einen Antrag liest. Die Buchstaben müssen nicht mehr zwingend weiß auf schwarzem Grund sein, sondern in schwarz oder weiß sich "vom Untergrund gut sichtbar abheb[en]."

    Die Loggerfischerei ist sehr lehrreich...

    Moin zusammen,


    auch auf dieser Baustelle geht es ein bisschen weiter. Die Ankertaschen habe ich von hinten mit einem schwarz gefärbten Streifen umrandet und dann die Fläche mit dem Ankeraufdruck von vorne eingeschoben.




    Die Auswölbung um die Leiter an Steuerbord habe ich von hinten mit zwei Streifen versehen, auf die außen die geknickten Bordwandstreifen gekommen sind. Unten habe ich für die Grundplatten einen Hauch freigelassen. Oben muss von hinten noch ein Streifen, der vorne dreieckig ist eingeschoben werden, unten kommt der Abschluss erst dran, wenn die Bordwände verklebt sind.




    Die Wölbung kommt mir etwas zu stark vor, allerdings steht die Bordwand hier auch beim Original sichtbar vor. Am Ende kommt eine Standard-LC-Leiter dazwischen.