Posts by Unterfeuer

    Moin Johannes,


    das ist natürlich einer meiner Lieblinge und der Bau hat seinerzeit richtig Spaß gemacht. Ich habe übrigens den Turmfuß erst ganz zum Schluss mit der Grundplatte verklebt, um zum Anpassen mit einem Finger von innen an die Nähte zu kommen, hinter die ich Klebelaschen gesetzt habe. In jedem Fall ist das alles super passgenau.


    Auf einem Foto vom Dezember 2020 kommt es mir übrigens so vor, als bestünde die Wand in den tieferen Nischen aus grauen Lamellen eines Lüfters:



    Insofern lägst Du mit dem Färben richtig. Aber jetzt musst Du Dir noch dazu Gedanken über die Textur machen :D


    Mit dem Ätzsatz würde ich mir übrigens glatt überlegen den Turm ein zweites Mal zu bauen...


    Dir wünsche ich auf jeden Fall viel Erfolg!

    Moin Günter,


    viel Erfolg beim Zollkreuzer und schön, dass es einen weiteren Baubericht geben wird. Außer dem sehr anschaulichen von Wolfgang Lemm kenne ich auch keinen bzw. nur Bilder vom fertigen Modell o.ä.. Dein Bericht wird sicher helfen. Ich habe mir das Modell für das kommende Jahr auf die Liste gesetzt.

    Moin und danke für Eure Likes!


    Damit ich beim Einkleben der Innenschanz keine Probleme bekomme, gehe ich erst an die Aufbauwände auf dem Back- und dem Hauptdeck achtern. Außerdem habe ich die Spanten des Aufbaus und das Brückendeck vorbereitet, um die jeweilige Höhe zu überprüfen. Ich habe mich gewundert, dass Spant 9 – vorne in grau zu breit und Spant 6 am Ende zu schmal ist und dass die Zahl an Steuerbord zu sehen ist, bei allen anderen Spanten an Backbord.



    Tja, „If six was nine“ wie Jimi Hendrix singt… Meinen Kindern wäre das vermutlich nicht passiert. Den vermeintlichen Spant 9 hatte ich schon gekürzt. Macht aber nichts, weil die Bordwände ihre Form auch so halten. Den Spant ex6, jetzt 9 habe ich grau gefärbt, weil die Fenster an der Front auf zwei Seiten liegen und man theoretisch durchsehen könnte.



    Das Brückendeck hat beim Testauflegen an den Seiten etwas Spiel. Für die Lücken habe ich aber schon eine Idee. Auf dem Hauptdeck achtern kommt alles soweit gut hin.


    Ach ja, fällt Euch etwas auf? Ich bin ziemlich schnell. Das Modell macht Spaß!

    Moin, hier ein update von heute früh:


    Die Backbordwand ist jetzt auch dran. Ich habe am Bug angefangen und sie mit einer Weißleimnaht verklebt, oben ausgerundet, unten flach und dann bis zum Heck verarbeitet. Nach der Erfahrung an Steuerbord habe ich sparsamer gekürzt und es sitzt besser ohne Lücke.



    Was mir nicht gelungen ist, ist den Sprung des Stevens hinzubekommen, der unten steil nach oben geht und dann nach vorn.



    Das ist schon charakteristisch für das Schiff, ich packe es aber trotzdem mal in die Schublade „Jammern auf hohem Niveau“, denn der Rumpf gefällt mir insgesamt gut.

    Moin und vielen Dank für Eure Likes!


    Die Bordwand muss gut vorbereitet werden. Am Heck geht die Rundung sehr tief. Der Bug ist zur Wasserlinie hin sehr scharf geschnitten, am Schanzkleid dagegen schön rund ausgeformt. Als Referenzpunkt habe ich mich für den Abschluss des Backdecks entschieden und die Bordwand erst einmal mit Klebestreifen leicht fixiert, um zu testen, wo ich anpassen muss.



    Zum Bug hin saß es auf Anhieb, am Heck war etwas Zugabe dabei. Leider habe ich dann einen Hauch zu viel weggenommen. Das ließ sich aber halbwegs nacharbeiten.



    Am Bug kommt die Form schon ganz gut hin. Endgültig verkleben werde ich dann erst, wenn die Bordwand an Backbord drankommt.

    Moin und danke für die digitale Anerkennung :)


    Seit gestern habe ich gegrübelt, aus welcher Richtung ich die Bordwände anbringe. Damit ich zwei Referenzpunkte habe, habe ich zunächst den Heckspiegel angeklebt. Oben und unten hat er dafür Klebelaschen erhalten, damit er unten gerade sitzt und im Bereich des Decks die Balkenbucht erhalten bleibt. Dann habe ich ihn zunächst an der Grundplatte verklebt. Anschließend ließ er sich bequem nach oben klappen.



    Bullaugen und Fenster sind verglast, die Ankertaschen montiert und natürlich die Kanten gefärbt. Irgendwie wellen sich die Bordwände immer noch nach außen, so dass ich sie nochmal beschwere.



    Als zweiten Referenzpunkt nehme ich den achteren Abschluss der Bordwand am Backdeck. Mal sehen, wie ich dann weiter vorgehe.

    Moin Henning,


    Glückwunsch zu diesem schönen Modell :thumbup: Die Bilder in der Schleuse und in Deinem Hafen sind wie immer das Sahnehäubchen!


    Da das Original recht bekannt ist und es bisher noch keinen Bogen gibt, wäre eine Veröffentlichung eine Überlegung wert. OK, ich bin da absolut voreingenommen... :whistling::rolleyes:

    Moin und danke für Eure Beiträge und die Likes :)


    Ich bin ja noch lange nicht bei der Brückeneinrichtung. Voraussichtlich werde ich Buchklebefolie nehmen und damit keine klare Durchsicht wie bei der NORDERGRÜNDE haben. Insofern geht es in Richtung angedeutete Einrichtung. Eure Tipps werde ich mir in der Zwischenzeit durch den Kopf gehen lassen und danke auch für Download-Hinweise, Links zu Vorbildfotos etc.!


    Da die MARIA S. MERIAN hier mehrfach erwähnt wurde, ein Bild von beiden gemeinsam bei den Motorenwerken/GDD wieder mit dem schwebenden Schornstein der HEINCKE im Hintergrund:



    Und wisst Ihr was? Den Bogen der MSM habe ich noch nicht. Den brauche ich jetzt aber dringend oder? :whistling: Irgendwas ist demnächst und ich soll mir immer was wünschen und mir fällt nichts ein. Na dann... ;)

    Moin und freut mich, dass es Euch gefällt!


    Bevor ich zu meinem kleinen Fortschritten komme, möchte ich die Bogenvorstellung noch etwas ergänzen: Zum Einen gibt es natürlich Bilder vom fertigen Modell von Henning hier, die zeigen, was für ein schönes Modell hier lockt. Zum Anderen ist nicht unerheblich, dass es sich nicht um einen veröffentlichten Bogen handelt, sondern um ein Modell, das Henning für sich konstruiert hat. Es gibt natürlich keine Bauanleitung und viele Linien, Strichcodes etc., die bei einem Verlagsmodell Standard wären, sind nicht oder nur ansatzweise vorhanden. Man muss sozusagen die Konstruktion und die Handschrift des Konstrukteurs genau lesen. Das ist aber bisher und mit ein bisschen Erfahrung kein Problem.

    Aktuell sind die Decks vorbereitet und die erste Bordwand. Bullaugen, Fenster, Klüsen und Speigatten sind ausgestochenLeider ist der Kleber beim Backdeck an ein paar Stellen durchgeschlagen und das Grün ist dunkler. Ich hoffe, dass das noch zurückgeht.



    Mit der Bordwand will ich erst einmal testen, wie ich den Bug formen muss, wie die Außenschanz übersteht etc.


    @ Schiffsdoktor: Anders als im DSM-Bogen gibt es wie Du sehen kannst kein durchgehendes Deck, sondern zwei Teile. Die Spanten für den Aufbau werden in der Linie der Spanten des Rumpfs auf das Deck aufgesetzt. Das ist einfacher, als die durchgehenden vom DSM, weil man sie beim Einbau des Decks nicht umklappen muss. Für die Brücke selbst ist kein Spant vorgesehen. Da ich sie verglasen werde, stellt sich dann auch für mich die Frage nach einer Brückeneinrichtung.

    Sind die Scheiben beim Original nicht etwas getönt?

    Da bin ich mir nicht sicher, siehe hier die Brückenverglasung der HEINCKE:



    Selbst wenn, hat man schon einen ziemlichen Durchblick.


    @ Schiffsdoktor: Alternativen zu einer vollständigen Brückeneinrichtung oder einem leeren Raum wären zum einen, die Innenseiten der Wände dunkel zu färben, weil die weißen Flächen weitaus deutlicher zu sehen sind - der Passat-Verlag hat dafür bei der NORDERGRÜNDE optional grau gefärbte Innenwände im Bogen vorgesehen - und/oder Du deutest eine Inneneinrichtung angelehnt an den Generalplan mit ein paar dunklen Kästen nur an. Das lässt sich recht zügig machen.


    Du findest bestimmt eine gute Lösung!

    Moin,


    wie an anderer Stelle angekündigt, soll mein nächstes etwas größeres Modell das Forschungsschiff HEINCKE werden, die zu meinen anderen Behördenschiffen passt, aber auch etwas andere Farben einbringt. Die HEINCKE gehört dem Bund, wird betrieben vom AWI und bereedert von der Firma Briese. Heimathafen ist Helgoland, wo das AWI eine Außenstelle hat, aber sie ist oft in Bremerhaven zu sehen. Ihr regelmäßiger Liegeplatz befindet sich gleich neben den Gebäuden des Instituts im Handelshafen, siehe erstes Bild.



    2014/15 wurde sie bei den Motorenwerken modernisiert. Dabei wurden die Generatoren ausgetauscht. Äußerlich hat sich vor allem der Schornstein verändert, der nunmehr das Logo des AWI trägt. Auf dem zweiten Bild ist der Moment zu sehen, in dem der Schornstein an Deck schwebt. Alles Weitere zum Schiff, siehe hier.


    Zum Modell: Eigentlich wollte ich den DSM-Bogen bauen, aber das Angebot von Henning/Konpass, seine Eigenkonstruktion zu nehmen, hat mich nicht lange zögern lassen. Der Bogen unterscheidet sich erheblich vom DSM-Modell, das auch für Einsteiger geeignet sein soll. Zum einen ist der Rumpf anders gestaltet, zum anderen sind die Details ausgearbeitet, die im DSM-Modell teilweise nur rudimentär vorhanden sind. Die Winden in Form von Würfeln sind im Forum schon des Öfteren Thema gewesen. Farbgebung und Grafiken der Eigenkonstruktion sind deutlich näher am Original. Auch Hennings Modell gibt den Zustand vor dem Umbau wieder.



    Und hier schon mal die ersten Ergebnisse:



    Grundplatte und Spanten sind probehalber zusammengesteckt. Ich will möglichst frühzeitig erkennen, wo ich nacharbeiten muss. Fortschritte werden wegen zweier offener Baustellen, Familie, Arbeit etc. nicht in allzu schneller Folge kommen. So lange, wie für die NORDERGRÜNDE, werde ich aber sicher nicht brauchen.

    Ich glaube auch nicht, dass dort ein Bär zu sehen sein sollte. Abgesehen davon, dass auch ich im Ansatz keinen Bären erkennen kann, wäre das in meinen Augen völlig atypisch. Die Hohenzollern hatten eine gewisse Abneigung gegen die bürgerlichen und revolutionären Menschen in der Hauptstadt und hätten das wohl als Herabsetzung empfunden.


    In den häufigsten Darstellungen ist die Krone über dem preußischen Adler platziert. Einen Adler erkenne ich da aber auch nicht. Könnte man einen Vergleich mit anderen kaiserlichen Yachten ziehen?

    Moin Schiffsdoktor,


    was für ein netter Zufall: Ich habe mich heute Abend entschieden, als nächstes etwas größeres Projekt unter dem Motto "Behördenschiffe des Bundes" die HEINCKE zu bauen, das passt doch prima. Mit den SRK aus dem HMV-Bogen mache ich gerade auch so meine Erfahrungen. Die Rümpfe sind bedingt durch die Originale anspruchsvoll und viele Teile sehr klein. Bei der HEINCKE scheint es andersherum zu sein: Vieles ist gröber, als gewohnt, vor allem die Winden.


    Die ALKOR ist mir Anfang des vergangenen Jahres, in der Dämmerung und bei Nebel mit ausgefahrenen Ladebalken vor die Kamera gekommen:






    Nicht viel Hilfe bei den zu supernden Details, aber das Original ist das Modell wert!