Posts by Unterfeuer

    Und nochmal moin!


    Ein wenig ging es heute auch an der ALTEN WESER weiter. Die Innenschanz besteht im Bogen aus einem Teil, das man zerlegen muss, wenn man die Reling auf dem Arbeitsdeck durch Ätz- oder LC-Teile ersetzen will. Der achtere Teil der Innenschanz ist dran und passt perfekt: Klüsen und Speigatten schließen innen und außen sauber miteinander ab. Nur am Heckspiegel fehlt das untere Teil der Innenschanz. Ich habe es durch eine Kopie ergänzt. Eine weitere Frage war, wie ich zu Schanzkleidstützen komme. Sie sind weder im Bogen, noch im LC-Satz, wenn ich die Bilder der Platinen im Netz richtig interpretiere.



    Also habe ich meine Bogensammlung durchsucht und Kopien davon aus meinem Zweitbogen der ZENIT gemacht. Die sind auch im LC-Satz der ZENIT, aber wenn ich die ZENIT das zweite Mal baue, will ich wieder die aus dem Bogen nehmen. Die Lösung scheint brauchbar. Ich lasse immer am unteren Ende etwas Überstand, mache eine Sitzprobe und kürze gegebenenfalls.



    Auch der Heckspiegel ist jetzt komplett.

    Moin zusammen,


    nach mehreren Monaten Pause hatte ich heute Nachmittag endlich Zeit und vor allem die nötige innere Ruhe, mich an den Weiterbau zu machen. Links und rechts des Schornsteins sind Lüfterkästen hinzugekommen und die dazugehörigen Lüftergitter.



    Meine Färbeversuche bei Ätzteilen sind bei Weitem noch nicht ausreichend. Noch eins: Zum Glück hatte Robi bereits auf die Faltung des Lüfterkastens 50e an Steuerbord hingewiesen. Ich habe ihn vorgefaltet und alles, was nicht zwingend erforderlich war abgetrennt – Passt!

    Abgesehen davon, dass ich in diesem Thread eine Menge gelernt habe, vor allem, dass meine Datensicherung wohl eher unzureichend ist, habe ich mal eine Frage zum Ausgangspunkt:


    Henning, gibt es denn Hoffnung für Deine Festplatte? Konnte das Problem gelöst werden oder sieht es nicht so gut aus? Ich drücke weiter die Daumen (und ich frage nicht aus Eigennutz wegen der KARLSBURG...).


    Jedenfalls hält es Dich nicht vom Basteln ab, wie man an der ITALIA sieht :thumbup:

    Moin zusammen,


    am 12. Oktober soll die POLARSTERN zurück von der Mosaic-Expedition wieder in Bremerhaven ankommen. Es ist eine kleine Empfangsparade geplant, siehe hier.


    Ob ich es dorthin schaffe, seht Ihr dann hier im Forum ;)

    hast du bei deinem Bausatz Schanzkleidstützen gesehen, ich nicht, selbst schnitzen!

    Ich habe auch auf der HMV-Seite keine im LC-Satz gesehen, anders als bei der SPRING, deshalb hast Du völlig Recht: selbst schnitzen... Ich hoffe, dass ich am Wochenende mal irgendetwas zustande bringe, bin aber auf Deine Fortschritte sehr gespannt und lasse mich gerne überholen!

    Moin Johannes,


    Glückwunsch, der Schlepper ist wirklich schön geworden! Ich hatte ziemlichen Respekt vor dem Bug, aber es ging eigentlich sehr gut. Ich will irgendwann aus der RASANT die URAG-Schwester WESER bauen. Aber das hat noch Zeit. Viel Erfolg beim nächsten Projekt.

    Hmmm.... Das Delta Work Boat von David Hathaway is etwas zu lang... Da muss ich passen.


    Eigentlich wollte ich auch nur sagen: Saubere Arbeit! Ich hatte den Ätzteilsatz leider nicht und die ausladenden Körbe um die Radarantennen sind deshalb nicht so gut gelungen. Bei Dir sieht das sehr gut aus :thumbup:

    Ich habe mir den Fund bei Digipeer eben nochmal genauer angeschaut:


    Dort steht "General Arrangement". Das dürfte wohl Generalplan bedeuten? Beim Längsschnitt sind auch die oberen Decks dabei. Ingesamt scheint es sich weitgehend um das gleiche Material zu handeln, das hinter dem Link von HaJo zu finden ist, wobei das aufbereitet aussieht. Dafür ist es bei Digipeer kostenfrei... ;)

    Hallo zusammen und danke für Eure Anmerkungen, sie helfen meinem Denkprozess wirklich weiter!

    Wenn ich zu einer Lösung kommen will, muss ich entscheiden, was mir thematisch wirklich wichtig ist und was ich wegglassen kann.

    Auf Yachthafen, Handelshafen, nahezu die meisten Landflächen und auch auf die Weser kann ich gut verzichten. Das sehen Manfred und Hanns ganz richtig.


    Wichtig sind mir


    • die Leuchttürme der Geestemole Nord und Süd, die ich im letzten Kartonbauwettbewerb gebaut habe,
    • der Anleger für Lotsenboote und SRK an der nördlichen Mole,
    • der Tonnenhof mit mehreren (mind. 4) Liegeplätzen für das WSA,
    • die Weserfähre mit Anleger,
    • die Kennedybrücke, die ich als optischen Abschluss am östlichen Ende brauche.

    Das größte Problem ist die Einfahrt zur Doppelschleuse, die ich sehr gerne am Südrand in Form des Außenhaupts zumindest andeuten würde. Der Zugang zum Fischereihafen ist ja ganz wesentlich. Dafür bräuchte ich aber ein Stück Vorhafen, in das auch ein größeres Fischereifahrzeug hineinpasst. Eine Möglichkeit wäre, auf den toten Arm der Schleusenzufahrt zum Alten Hafen am Nordende zu verzichten. Der hat keine Verkehrsfunktion mehr und wurde zuletzt bis in die 70er Jahre von Schleppern und Bunkerbooten genutzt. Ich könnte die Kajenmauer des Tonnenhofs einfach bis zum nördlichen Molenkopf verlängern. Probieren werde ich es zumindest. Ich rechne aber eher damit, dass die Doppelschleuse den Rahmen sprengt.


    Sollte ich auf die Doppelschleuse verzichten, wäre genug Raum für die o.g. Punkte. Damit ich vor den Molenköpfen mehr Wasser/Weser habe, könnte ich schlicht eine reine Wasserplatte zum Anlegen nutzen, wenn es bspw. um Fotos geht.


    Über die Fortschritte beim Denken und Ausprobieren halte ich Euch auf dem Laufenden!


    @ Ulrich: Bei der Konstruktion und der Frage, ob Kaimauern fest verklebt werden, bin ich noch nicht. Auch dazu später mehr!

    Nimm deine Kapa-fit-Platte von 70x100cm und leg darauf die Grundplatten von den Modellen in 1:250, die du unbedingt in dem Diorama darstellen willst.

    Moin Henning,


    danke für Deinen Vorschlag. Genau das habe ich gestern Nachmittag mit den passenden Modellen und ein paar Papierschablonen gemacht und ich bin gar nicht so enttäuscht:



    @ Manfred: Der Bildausschnitt ist zu groß gewählt und 70 Prozent sollen gar nicht ins Diorama aufgenommen werden. Einige Herausforderungen zum Verhältnis Modell/Original gibt es dennoch.


    Dazu heute Abend mehr.

    Moin zusammen,


    die aktuellen Temperaturen lassen echten Kartonbau nur bedingt zu - mal ganz abgesehen von einem Gefühl der Schlappheit... Was tun? Kartonbau im Kopf betreiben?!


    Seit einiger Zeit denke ich über ein Diorama der Geesteeinfahrt in Bremerhaven nach. Viele Kartonmodelle, die ich gebaut habe bzw. noch bauen möchte, passen genau zu einem solchen Hintergrund, bspw. NORDERGRÜNDE, BRUNO ILLING, ZENIT und ALTE WESER des WSA Bremerhaven (heute Jade-Weser-Nordsee), die Lotsenboote des DSM und die SRK VORMANN LEISS und HERMANN RUDOLF MEYER, Fischereifahrzeuge wie CARL KÄMPF und VIKINGBANK und vieles, was so oder ähnlich auch anderswo herumschippert (Zoll, WSP, Bunkerboote, Schlepper...), außerdem Gebäude, wie aus dem Bogen Tonnenhof des HMV-Clubmodells.


    An meinen Überlegungen möchte ich Euch gerne teilhaben lassen und lade Euch zu Kommentaren, Ideen und auch zu Kritik herzlich ein. Da ich in Echtzeit plane, kann es bei meinem Tempo und meinen zeitlichen Ressourcen von der Grob- bis zur Feinplanung und bis zum Beginn eines Bauberichts dauern.


    An meinen Überlegungen möchte ich Euch teilhaben lassen und lade Euch zu Kommentaren, Ideen und auch zu Kritik ein. Da ich in Echtzeit plane, kann es bei meinem Tempo und


    Die gröbsten Parameter sind für mich qualitativ:

    • Der Charakter der Geesteeinfahrt wird typisierend getroffen und
    • Schiffsmodelle aus der Zeit zwischen 1960 und der Gegenwart finden einen passenden Hintergrund.

    Der quantitative Rahmen wird von einer Kapa-Fit-Platte mit den Maßen 70x100cm gebildet. Das entspricht 175x250 Metern in 1:1.


    Hier eine hangeschmierte - die verwendeten digitalen Stadtpläne, -karten und Satellitenbilder sind urhebberrechtsgeschützt - Skizze des Bereichs:



    Eine schöne Luftaufnahme findet Ihr bei der Bundesanstalt für Wasserbau hier (Bildauswahl rechts anschauen und vergrößern). Wie es dort real aussieht und auch, welche Schiffstypen dort unterwegs sind, kann man gut erkennen. Mit der BRUNO ILLING und der Weserfähre sind dort auch gleich zwei Kartonmodelle unterwegs.


    Das erste Problem wird bei einer groben Messung deutlich: Im Original wären es etwa 700x800m. Die einfache Lösung: Ich baue das Ganze auf drei Platten längs und drei Platten tief und kann dann jeden Grashalm maßstabsgerecht nachvollziehen :whistling: Die Denksportaufgabe: Wie stauche ich so, dass alles typische erhalten bleibt und es dennoch auf 70x100cm geht? ?( (Bevor jemand einen anderen Maßstab vorschlägt: Es bleibt bei 1:250 ;)).

    Hallo zusammen und danke für Likes und Kommentare.


    @ Henning und HaJo: Jochens Deckchen sind eine sehr spezifische Kategorie von Camouflage, die den gemeinen Hering verwirren und ins Netz der VIKINGBANK treiben oder der ISERLOHN Kontrast geben soll - Die Kolleginnen und Kollegen vom WSA wären mit der NORDERGRÜNDE dagegen hoffnungslos verloren, da Muster und Farben das Auslegen der Tonnen nahezu unmöglich machen. Profiteure wären die berüchtigten Strandpiraten von Weddewarden.


    @ Hadu: Wie bereits gesagt gibt es viele Methoden, tolle Wassereffekte hinzubekommen. Deine "Verpackungstüten-Knuddelei" ;) führt zu richtig starken Ergebnissen :thumbup: Du passt das Material aber auch ziemlich gekonnt seinem Umfeld an.


    Mir ging es um eine möglichst einfache Methode, verschiedene Modelle präsentieren zu können. Ich war mit meiner "Weißleimwasseroberfläche-auf-Tonpapier" (kein Anspruch auf Namens- und Urheberrechte) bisher auch ganz zufrieden:



    Allerdings sind meine letzten Versuche, dass noch einmal so hinzubekommen in die Hose gegangen; warum auch immer.


    Hennings Bilder mit der Falle-Seefolie sind so überzeugend, dass ich mich gerne einmal passiv dem reinen Konsumententum oder neudeutsch plug ´n play hingebe ;)

    Moin zusammen,


    ich hatte ja versprochen, einen kleinen Vergleich anzustellen, wenn ich die Seefolie von Heki habe. Ich möchte vorausschicken, dass der Vergleich sich nur auf die Anwendung für Wasserlinienmodelle bezieht und daraus nichts für alle anderen Formen der Nutzung abgeleitet werden kann.


    Was Festigkeit etc. angeht scheint es keinen großen Unterschied zu geben. Geschnitten habe ich beide allerdings noch nicht. Die größten verfügbaren Maße sind bei Faller 53x26cm, bei Heki 80x35cm. Die Oberfläche der Heki-Folie ist deutlich stärker strukturiert (links Faller - rechts Heki):



    Das führt auch dazu, dass Wasserlinienmodelle auf der Heki-Folie weniger plan aufliegen und durch die kleinen Wellenberge mehr Luft zum Rumpf besteht (links Faller - rechts Heki):



    Mein persönliches Fazit:


    Als Grundlage für wechselnde Modelle ist die Folie von Faller besser geeignet. Baut man ein Modell fest ein, indem man die Fläche der Grundplatte ausschneidet, dürfte dies eine reine Geschmacksfrage sein. Wer etwas mehr Dynamik und mehr Lichtreflexion haben möchte nimmt Heki, wer es lieber ruhiger hat Faller.

    Hallo Ulrich,


    Du meinst sicher die FREJA R (Schiffsname jeweils über den Bildern). Die sind sich schon ähnlich, aber die HEGEMANN I ist etwas größer und 12 Jahre später gebaut.

    Ich habe noch zwei Bücher zum Seeschiffbau in Bremerhaven (einschl. Geestemünde) und die Festschrift zum 75. Jubiläum der Seebeckwerft durchgeschaut und nichts weiter zur PRÄSIDENT gefunden. Meine klare Vorstellung vom weißen Rumpf war immer vom DSM-Modell geprägt. Die Bilder sprechen in der Tat dagegen... Also: klassischer schwarzer Rumpf mit gelbem Schornstein scheint die beste Lösung zu sein.

    Hallo Ihr beiden,


    in den 80er Jahren hatte das DSM die PRÄSIDENT als Planmappe in 1:100 herausgegeben. Ich habe sie mir damals zugelegt, aber nicht mit nach Berlin genommen. Ich lasse mal auf dem Bremerhavener Dachboden suchen, ob sie dort zwischen den Schiffsbüchern liegt. Gesehen habe ich sie leider lange nicht, kann mir aber auch nicht vorstellen, dass sie weggeworfen wurde.

    Moin Matthias,


    das langestützt-radgetriebene Fahrzeug mit dem Ausleger ;) habe ich reflexartig beiseite gelegt, aber der Bau scheint sich zu lohnen. Du hast ein kleines Schmuckstück gezaubert und der ausfahrbare Ausleger ist erste Sahne :thumbup:


    Ich habe nach Wochen gestern die bereits verloren geglaubten Innenschanzteile der ALTEN WESER wiedergefunden. Jetzt kann es an meinen beiden WSV-Schiffen weitergehen :)