Posts by Fiete

    Moin zusammen,

    ich habe mir die Erläuterung von Darius

    ...there are three different gun carriages, and yes they are slightly different. You'll see it if you take a closer look at their bottom edge. All due to deck sheer, which is different for each gun position. "s " is for the gun 1, "t" gun 2 mounted on level 1 deck and "u" for gun number 3 at the rear of the ship...

    noch einmal durch den Kopf gehen lassen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es beim Original so gewesen ist. Es bedeutet ja, dass sich die "Lafette" quasi nach vorne bzw. dann zur Seite neigen würde, wenn man das Geschütz in Querabrichtung schwenkt. Ich wäre davon ausgegangen, dass die Lafette bei auf ebenem Kiel liegenden Boot nahezu waagerecht ausgerichtet ist, sodass sich an der vertikalen Ausrichtung nichts ändert, egal wie das Geschütz gerichtet ist. Insofern wäre mir z.B. eine Viertelscheibe achtern unter dem Geschütz #1 sinnvoller vorgekommen.

    Nur noch mal so als zusätzlicher Gedanke. Vielleicht fällt den einschlägigen Praktikern (HaJo, Andreas...) ja auch etwas dazu ein...

    Beste Grüße aus dem halbhohen Norden

    Fiete

    Moin zusammen,

    weiter geht es mit dem nächsten Kanönchen. Die Teile, auch die selbst geschnitzten, lassen sich gut zusammen bauen.


             


    Warum allerdings bei der Lafette ein Teil drei unterschiedliche Bezeichnungen hat (168 s, t, u), obwohl in der Bauanleitung dafür nur 168 s angegeben ist und es sich tatsächlich auch um ein und dasselbe Bauteil handelt, das bleibt das große Geheimnis des Korrekturlesers… ;) :D


        


    Nun, das Teil steht auf dem Fundament und wird nun mit Sitzen, Pedalen, Richthandrädern usw. ergänzt. Nachdem alles gut durchgetrocknet ist, werden Geschütz und Lafette zusammengefügt und an Bord eingebaut. Weil ich mir auf der rechten Seite des Rohres eine kleine Macke geleistet habe, folglich die linke somit die „Schokoladenseite“ ist, wird dies Geschütz auf der achteren Position eingebaut.


        


    Zwei fertig, eins im Werden, bis demnächst

    Beste Grüße aus dem halbhohen Norden


    Fiete

    Danke Torsten, doch, sind ganz ordentlich geworden...

    Von Endspurt kann eher weniger die Rede sein. Die 3"-Geschütze brauchen eine Weile, der 1.1"-Vierling hat es auch in sich und schließlich sind noch 8 Oerlikons zu fertigen. Ihr werdet also noch etwas Geduld haben müssen... ;)


    Beste Grüße aus dem halbhohen Norden

    Fiete

    Moin zusammen,

    wie sagte ich neulich:

    ... weiter geht es nun mit der Artillerie…

    ...und schon ist die Nr. 1 fertig. Aber von vorne...


    Statt, wie in der Anleitung vorgesehen, für Rohr und Vorholer Drahtstückchen zu verwenden, habe ich hier auf Karton mit überschüssigem Rückseitendruck zurück gegriffen und die entsprechenden Teile daraus geschnitzt.



    Beim weiteren Bau habe ich nur vereinzelt auf Teile aus dem LC-Satz zurückgegriffen. Visiereinrichtung und Richthandräder sind aus dem Satz, aber die Sitze beispielsweise sind als Kartonversion besser geeignet. Lassen sich auch besser per Kugelstopfer in die richtige Form bringen.


             


    Und am Ende kommt das erste 3"-Geschütz auf seine Position auf dem Vorschiff:


        


    Doch, kann man mit leben...

    Dann gehen wir mal die Nummern 2 und 3 an...


    Beste Grüße aus dem halbhohen Norden und einen guten Start in die Woche


    Fiete

    Moin zusammen,


    die Davits stehen, nun ist das Boot an der Reihe.


    Die Rumpfschale wird aus einem Stück hergestellt. Hier ist gründliches Vorformen unabdingbar. An Bug und Heck wird die Schale sodann mit der bei mir üblichen Weißleimnaht geschlossen. Das erfordert ein wenig Zeit und Geduld, aber es lohnt sich. Wie die bekannten „Wilhelmshavener Kartoffelspalten“ besteht auch diese Rumpfschale aus nur einem Teil, aber welcher Unterschied! Das Innenleben des Bootes ist darüber hinaus sehr detailliert und lässt keine Wünsche offen.


        


    Laut Bauanleitung sind die Bootstaljen durch Drahtabschnitte darzustellen; das ist, wenn man die bisherige Detaillierung des Modells berücksichtigt, eine ein wenig „grob gestrickte“ Lösung. Gut, bislang habe ich auch in der Regel nur ein Stück Faden genommen, aber es spricht ja nichts dagegen, mal eine bessere Lösung zu versuchen.

    Aus überschüssigem Material wurden vier Blöcke geschnitzt, die Runner der Taljen habe ich aus „Wunderdraht“ hergestellt.


         


    Wenn alles gut durchgehärtet ist, werden die Taljen an den Davits befestigt, leider ist das Bild ein wenig unscharf…



    Nach wiederum gehörigem Durchhärten wird das Boot eingehängt. Doch, sieht halbwegs passabel aus…


        


    Damit ist das eigentliche Schiff bis auf die Takelung fertig, weiter geht es nun mit der Artillerie…


    Bis demnächst in diesem Theater, beste Grüße aus dem halbhohen Norden

    Fiete

    Moin zusammen,

    das

    ...eine dicke swcharze Rauchwolke aus dem Schornstein wegen der hart arbeitenden Maschine erklärte das sehr aufgewühlte Schraubenwasser, denn der Eisbrecher muss sich ja durch dickes Eis hindurchkämpfen....

    kann ich natürlich nicht unkommentiert lassen…


    Bei dem Eisbrecher handelt es sich um einen Dampfer. Eine dicke Qualmwolke deutet auf die hart arbeitenden Heizer (und eine ziemlich unvollständige Verbrennung) hin und nicht auf die hart arbeitende Maschine. Im Gegensatz zu einem von einer Dieselmaschine angetriebenen Schiff, bei dem aus dem Schornstein die Abgase der Maschine austreten, treten aus dem Schornstein eines Dampfers die Abgase der Kesselfeuer aus.


    Beste Grüße

    Fiete

    Danke, Otto!

    Moin zusammen,

    ich hatte ja schon mehrfach erwähnt, dass der Rückseitendruck bei diesem Bausatz ziemlich üppig ausfällt. Daher finde ich es besonders schade, wenn er dann dort fehlt, wo er gebraucht wird.

    Die Teile 166 a gehören zu den Davits. Wenn man den betreffenden Teil des Bogens gegen das Licht hält, dann kann man erkennen, dass die Spitzen der Teile auf der Rückseite weiß bleiben. Und ja, das würde man sehen…



    Also muss auch hier nachgearbeitet werden. Aber nach einer Dreiviertelstunde ist Davit Nr. 1 fertig und an Bord.



    Nr. 2 ist schon in Arbeit, danach kommt dann das Beiboot, in der USN „whaler“ genannt…


    Bis demnächst, beste Grüße aus dem halbhohen Norden


    Fiete

    Moin zusammen,


    ein bißchen was wurde über die Feiertage doch geschafft...


                  


    Die kleinen Antennenstücke auf der Bb.-Seite der Rah sind aus "Wunderdraht", ebenso das Stag von der Gaffel. Und nun das Boot noch einmal im Ganzen:



    Ein paar Kleinigkeiten fehlen noch am Mast, danach geht es mit dem Beiboot und den Davits weiter.

    Beste Grüße aus dem halbhohen Norden und einen guten Start in die (kurze) Woche


    fiete

    ... I wasn't kidding about test building. If you are interested I can mail you all the necessary paper sheets plus instructions. ...

    Moin zusammen,

    das ist ja schon eine besondere Art von Wertschätzung...

    Allein, meine Planungen sehen derzeit ein wenig anders aus, ich denke, Darius, wir erörtern das mal abseits der Öffentlichkeit... ;)

    Also, Günter, vorläufig kein Kontrollbau dort...

    Beste Grüße aus dem halbhohen Norden und schon mal schöne Pfingsten

    Fiete

    Moin zusammen,

    ... I really should consider asking him to test build my next project ...

    na, na, nicht so viel der Ehre. (Oder Ironie… :D )


    Irgendwie scheint damit aber meine Vermutung bestätigt, dass es hier keinen oder nur einen teilweisen Kontrollbau gegeben hat. Kann ich mich für den Rest des Baues drauf einstellen.


    Was die Anmerkung zum Hobby an sich im dritten Absatz anbelangt, genau das habe ich ja auch gemacht: mir einen Tee aufgegossen und tief Luft geholt. Wer schon länger hier dabei ist, kennt meine Story vom Bau der SMS BADEN, die - fast fertig - tatsächlich in der Rundablage landete, schön klein, rund und handlich… :D Aber über solche Anfälle bin inzwischen hinweg, Gelassenheit des Alters…


    Aber wenn wir gerade dabei sind, Darius, vielleicht kannst Du mir die Richtigkeit meiner Überlegungen hinsichtlich der Teile 158 a und b bestätigen (oder mich korrigieren):



    Hinter den Teilenummern auf dem Bild steht ein Sternchen. Normaler Weise ist das der Hinweis auf eine Fußnote. Kommt hier aber nicht vor. Weil aber darüber hinaus noch die Anmerkung "1 mm" angefügt ist, vermute ich, dass diese beiden Teile auf eine Stärke von 1 mm gebracht werden, beide zusammen also 2 mm dick sein sollen. Das dazu gehörige Anleitungsbild würde das bestätigen:



    Ich denke, vor dem Wochenende komme ich ohnehin nicht dazu, lass Dir also Zeit…


    Beste Grüße aus der Frohen und Hansestadt


    Fiete

    Moin zusammen,


    als Erstes habe ich die Leiter am Mast angebracht, weil deren Befestigungen als Referenzpunkte für die Anbringung der weiteren Teile sehr hilfreich sein können.


    Die Teile 153 b stellen Halterungen für die Verstagung des Masts dar. Es werden alle acht benötigt. Leider ist gerade für diese Teile kein Rückseitendruck vorhanden, ich habe mir die Teile also auf einem Stück nicht benötigter Farbfläche verdoppelt und dann entsprechend den Vorgaben des - in diesem Falle hoffentlich korrekten - Anleitungsbildes angebaut.


             


    Weiter geht es demnächst mit dem Radargerät samt Plattform.


    Bis denne, beste Grüße aus dem halbhohen Norden

    Fiete

    Moin zusammen,


    es waren erholsame Tage auf der Insel. Gut so, denn vielleicht wäre sonst die USS ENGLAND jetzt in der Rundablage gelandet.


    Auf diesem Anleitungsbild



    ist zu sehen (und auch zu lesen), dass der zur Stabilisierung eingebaute Draht unten aus dem Kartonteil herausragen soll. Das suggeriert, dass das Kartonteil auf dem Deck aufsetzt. Na fein, alles sauber einbauen und dann gut durchtrocknen lassen.

    Als ich mich jetzt mit der "Ausschmückung" des Mastes befassen wollte, stellte ich fest, dass einige Markierungen nicht dort sind, wo sie hingehören. Am auffälligsten war dies bei der Markierung für den nach achtern weisenden Lautsprecher, den man auf dem folgenden Bild unterhalb des Podestes für den Peilrahmen erkennen kann.



    Bei mir sitzt die Markierung ca. 5 mm oberhalb des Podestes :evil:

    Ach Leute, sowas macht wirklich keinen Spaß...

    Um sicher zugehen, dass ich keinen Denkfehler bei dieser Beurteilung gemacht habe, habe ich mal die Kartonversion der Leiter (bei mir gäbe es ja die LC-Variante) ausgeschnitten und neben den Mast gehalten...



    Man sieht deutlich, um wie viel der Mast zu lang geworden ist.


    Und nun? Eigentlich hat mich schlagartig die Lust verlassen, aber für Tonne ist das Teil eigentlich zu schade. Also werde ich mir einen Tee machen, den Mast oben kürzen (prickelnd, so mit Stahldraht als Innenleben... :pinch: ) und dann die Anbauteile unter Nichtbeachtung der Markierungen irgendwie dort anbringen, wo sie wohl hingehören. Ist nun mal eben Modellbau und nicht Lego... :D


    Schöne Weihnachten schon mal... :D :D :D


    Beste Grüße aus dem halbhohen Norden

    Fiete

    Moin zusammen,


    es ist ja doch interessant, wie viel Interesse so ein alter Baubericht noch findet…


    Es stimmt tatsächlich, die achteren Masten von RUNGHOLT und NORDFRIESLAND waren an der Spitze unterschiedlich. Andreas hat das nach eigenem Bekunden übersehen, trotz vorhandenen Bildern…


        

    (Fotos: Andreas Jacobsen)


    Kommentar Andreas: Asche auf mein Haupt!


    Mir ist das damals beim Bau auch nicht aufgefallen und auch bei meinen gelegentlichen Kontakten mit dem Schiff bin ich nicht darüber gestolpert. Und es können ja auch im Laufe der Zeit immer wieder (farbliche) Veränderungen auftreten. So ist uns auf unserer Tour nach Helgoland auch die BUGSIER 18 über den Weg gelaufen. Dort ist jetzt der Aufbau nicht mehr mit dem typischen Bugsier-Braun gepönt, sondern schlicht weiß.



    SEHR ungewohnt, vor allem, wenn man die Schlepper von Bugsier seit Kindertagen kennt. Inzwischen haben einige von denen auch schon Rümpfe in Fairplay-Blau bekommen…


    O tempora, o mores… Schön, dass die 18 von Andreas noch die traditionellen Farben trägt…


    Beste Grüße aus dem halbhohen Norden


    Fiete