Posts by Konpass

    Jetzt sind auch die letzten Ausrüstungen an Bord gekommen, insbesondere die Boote, Relings, der Mast und das Brücken-Equipment. Damit ist dieses EIDECHSE Projekt abgeschlossen. Ich hoffe mein Bericht hat euch gefallen.


    Ich bedanke mich für euer Interesse und euren Zuspruch


       


       


     

    Eine kleine Anekdote, wie es zum Lazarettmodell der MONTE ROSA gekommen ist: Als Passat-Verlag wollten wir auch ein Passagierschiff aus den 30-er Jahren anbieten. Mit unserer Auflage von 500 Stck. konnten wir ein so großes Modell aber nicht zu einem vertretbaren Preis anbieten. Wir haben deshalb mit Siegfried Stölting vom DSM gesprochen, ob er sich an einer größeren Auflage beteiligen würde. Er hat dem gerne zugestimmt. Es gab nur folgendes Problem: Wir hatten uns zwar auf einen Preis verständigt, nicht aber auf eine einheitliche Mindestabnahme für Händler. Das spielte damals eine große Rolle, weil wir 2/3 unserer Auflage über Händler verkauft haben. Aber die kauften nicht bei uns ein, sondern beim DSM. Der Ausweg, die Passat-MONTE ROSA auch als Lazarett-Version anzubieten, war eine Idee von Michael Müller. Wir haben davon so viele Modelle verkauft, dass wir dem DSM noch 100 Einfach-MONTE ROSAS abkaufen mussten.


    Henning

    Das Oberdeck ist jetzt symmetrisch ausgerüstet, außerdem habe ich mal eine mögliche Aufstellung von Fahrzeugen ausprobiert. An Bord sind ein DKW Munga, ein Borgward-Kübelwagen, ein Unimog-Sanitätswagen, ein MAN 5-Tonner, ein MTW und ein LARC IV.


       

    Die letzten Tage hat mich das schwüle Wetter vom Basteln abgehalten. Jetzt bin ich mit ein paar Details ein bisschen weitergekommen. Auf dem Hauptdeck ist eine dicke Ankerwinde, auf dem Oberdeck sind Poller, Rettungsinseln und Lüftertöpfe hinzugekommen.


       

    Heute sind die Bordwände an das Spantgerüst gekommen, eine stressfreie Veranstaltung, weil sie nur wenig gebogen sind. Geometrisch kompliziert ist das Torbauwerk, das durch ein Deck abgeschlossen wird, auf dem später die Flak steht. Mühevoll ist bei den grauen Kameraden ja immer, dass bei fast allen Teilen die Kanten gefärbt werden müssen.


       

    Arne, ich habe nicht vor, das Modell zu veröffentlichen.


    Weiter ging es mit dem Hauptdeck und den Innenwänden. Oberdrauf dann das Oberdeck. Im Hinblick auf das Farbschema bin ich vom Revell-Modell abgewichen. Da sollen die Decks in der selben Farbe lackiert werden wie die Bordwände. Ich glaube nicht, dass das richtig ist, ebenso wie der rote Wasserpass wie bei Jochens Versorger.


     



    Hallo Modellbaugemeinde !


    Zur Zeit sind ja ein paar von euch dabei, alte Bundesmarine-Modelle zu bauen. Ich will dazu auch einen Ollen beitragen. Auf meiner Liste stehen drei noch Ungebaute: Der Minentransporter "STEIGERWALD", ein M 41 und ein LSM (landing ship medium) der EIDECHSE-Klasse. Entschieden habe ich mich erst mal für das LSM.


    Die Bundesmarine hatte davon 4 Fahrzeuge, KROKODIL, EIDECHSE, SALAMANDER und VIPER. Das Quartett wurde zwischen 1943 und 1945 in den USA gebaut und 1958 von der Bundesmarine erworben. KROKODIL hatte zugunsten eines Lazaretts und eines Hubschrauberdecks ein verkürztes Ladedeck. Ihre Aufgabe war der Transport von Bodentruppen, deren Fahrzeugen, Waffen und Versorgungsgütern. Ab 1969 wurden sie a.D. gestellt. Während die Deutsche Marine die Landungsboote wieder abgeschafft hat, spielte dieser Schiffstyp durch ihre Beteiligung an der Landung auf der Normandie eine wichtige geschichtliche Rolle.


    Außer einem amerikanischen Generalplan ist die Grundlage für meine Konstruktion die Revell-Bauanleitung dieses Schiffes. Sie ist von Paolo Gomez gestaltet und lässt keine Wünsche offen. Die Revell-Bauanleitungen stehen im freien Download zur Verfügung.


    Angefangen mit dem Spantgerüst bin ich auch schon.



    Ich hoffe auf euer Interesse, zumal es diesen Typ nicht als WHV-Modell gibt.


    Henning

    So, liebe Modellbaugemeinde, Kümo BREMER WAPPEN ist jetzt nach 10 Bautagen fertiggestellt. Was die Lukenhydraulik anbelangt, hat Arne mich überzeugt. Ich habe die seitlichen Hydraulikarme aus dem Bauplan wieder entfernt. Die regulären Hydraulikelemente kann man nicht sehen, weil achtern darüber Container stehen, vorn der aufgerichtete Lukenstapel.


    Hinzugekommen sind noch der Vormast und die Containerladung.


     


       


     


    Ich bedanke mich wieder für euer Interesse und euren Zuspruch, insbesondere aber für die Unterstützung von Arne. Ich finde es erstaunlich, wieviel Material man doch zusammenbekommt über ein Schiff, das vor knapp 50 Jahren gebaut wurde und längst nicht mehr existiert.


    Henning

    Heute, am 8. Bautag ist das Deckshaus fertig geworden. Eingebaut wurden die Positionslichterkästen, die Gangways, die Relings, die von Arne bereits angemahnten Prellböcke für die Lukendeckel, der Mast mit Takelung und Beflaggung, der Radarmast, eine Funkpeiler-Antenne, ein Kompass und ein Scheinwerfer.


       


     

    Ein kleines hochsommerliches Update zum 7.Bautag:


    Auf dem Hauptdeck sind achtern eine Verholwinsch, vor dem Deckshaus Containerstützen und vor der Back zwei Lüfter hinzugekommen. Auf dem Bootsdeck sind das Rettungsboot samt Bootskran, die Rettungsinseln, eine Backskiste und zwei Niedergänge neu, auf dem Zwischendeck ein Lüfter und zwei Niedergänge zum Brückendeck.


     


       

    Arne, du merkst aber auch alles ! Das Problem, das ich hatte, liegt wahrscheinlich darin, dass meine Lukendeckel einen Tuck zu hoch sind. Senkrecht aufgestellt verbrauchen sie soviel Platz, dass die Luke vorn nicht mehr richtig zu beladen ist. In der Hoffnung, dass keiner nachzählt, habe ich dann auf eine Lukendeckelhälfte verzichtet.

    Heute, am 4. Bautag, standen auf dem Programm: Schanzkleidstützen, Poller und Lukendeckel. Auch habe ich eines der Hydraulik-Elemente gebaut, die die Lukendeckel aufrichten. Die giftgrünen Spanten sind verschwunden.


     


    Arne, erst mal vielen Dank für den Link auf HANS KRÖGER! Er hat einiges aufgeklärt, was mir an der Rückseite des Deckshauses unklar war.


    Heute, auf Seite 2 des Bautagebuchs, ist die Stb.-Bordwand angebracht worden. Konstruiert habe ich sie grafisch nach der Dreiecksmethode. Nach meiner schlechten Erfahrung, die ich bei der LICHTENFELS damit gemacht habe, dass ich die flachen Bordwandteile erst zusammengeklebt und dann erst an das Spantgerüst aufgeklebt habe, bin jetzt so vorgegangen, dass ich erst das Bugteil der Bordwand angebracht habe und danach daran das Heckteil.


     

    Hallo Modellbaugemeinde !


    Nach dem Kanaldiorama kommt ein Kanalfahrer ! Es soll der Kümo BREMER WAPPEN werden, der unter dem Namen HANS KRÖGER 1973 von der Husumer Schiffswerft gebaut wurde. Wie bei Kümos üblich, wechseln Eigner und Namen häufig. Die HANS KRÖGER hieß irgendwann auch einmal BREMER WAPPEN und wurde von der Bremer Reederei Bruno Bischoff bereedert. Von dieser Variante habe ich zwar wenige Fotos im Netz gefunden, aber wenigsten konnte ich die meisten Farben erkennen. Danach hieß sie KILIA, von der es den Bauplan von Steinhagen- Modelltechnik etwas schwach aufgelöst im Netz gibt.


    Die BREMER WAPPEN ist vermessen mit 500 BRZ, hat eine Tragfähigkeit von 500 tdw, sie ist 76,70m lang und 13,20m breit. Sie ist geeignet für Stückgut, Schüttgut und Container und hat kein eigenes Ladegeschirr. Nach weiteren Eignerwechseln wurde sie 2013 verschrottet.


    Die BREMER WAPPEN ist mein modernster Kümo. Sie soll die wenig gelungene OLDENBURG ersetzen.


    Nach dem ersten Bautag stellt sie sich wie folgt dar:


       


       


    Obwohl ich schon viele Kümos vorgestellt habe, hoffe ich, dass euch auch die BREMER WAPPEN interessiert.


    Henning

    Noch mal ein paar Informationen zum NOK: Der NOK hat seit 1966 einen Querschnitt von 162m, mein Modell einen von umgerechnet 65m. Wenn sich Schiffe begegnen, dann tun sie das in den Weichen mit größerem Querschnitt. Bei Schiffen von mehr als 100m Länge wird neben dem Lotsen ein externer Kanalsteurer eingesetzt. Damit die Lotsen mit ihren Revierkenntnissen nicht überfordert werden, findet auf halber Strecke bei Rüsterbergen ein fliegender Wechsel statt.

    Hallo Modellbaugemeinde !


    Als ich so 12 Jahre alt war (vor 60 Jahren !), hatte ich das große Ziel, es einmal soweit zu bringen, dass ich mir am Nord-Ostsee-Kanal ein Wochenendhaus leisten könnte. Der NOK war eine halbe Autostunde von meiner Heimatstadt Neumünster entfernt. Da würde ich dann jedes Wochenende nach getaner Arbeit hinfahren, Schiffe gucken, meine Wilhelmshavener Modelle bauen und glücklich sein.


    Es ist so nicht gekommen. Meine beruflichen Ambitionen haben mich erst nach Braunschweig, später nach Bremerhaven verschlagen. Hier in Bremerhaven bekomme ich jedoch so viele Schiffe zu sehen, dass ich das Wochenendhaus am Kanal nicht unbedingt vermisse. Die Erinnerung an meinen Kindheitstraum ist in mir aber immer wach geblieben, deshalb mache ich ihn jetzt einmal zum Thema für ein neues Diorama.


    Ich hoffe, es gefällt euch !


    Henning


       


       

    Heute ist EBBA fertig geworden. Es fehlten noch die beiden Masten, die Ausrüstung des Backdecks und ein paar Kleinigkeiten. Ich kann deshalb mein Bautagebuch schließen. EBBA war für mich überhaupt kein Langweiler. Gerade die Verrohrung war für mich eine Herausforderung.


       


       



    Ich bedanke mich auch dieses mal für eure Unterstützung und eure Anerkennung !


    Henning

    Ich bin immer wieder erstaunt über das außerordentliche Maß an Produktbindung, das der Verlag mit der Möwe hier zelebriert. Konstruktionen können um cm daneben liegen, Farben furchtbar verfälscht, Konturen verschwommen, Schwesterschiffe dazu gedichtet, die erheblich umgebaut wurden. Konstrukteure und Drucker werden verschwiegen. Derjenige, der dafür verantwortlich ist, dass ein ehemaliges Qualitätsprodukt heute höchstens noch belächelt wird, gilt als hilfsbereiter Onkel. - Kult halt.

    Heute morgen brachte der Postbote die Rohrleitungen. Es sind Rundprofile aus Polystyrol, 1mm stark und 40 cm lang. Drei von diesen Stäben habe grau lackiert. Sie lassen sich sehr gut mit dem Cutter schneiden. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, Danke nochmal an Arne für die Informationen.


    Ich habe erst die untere Leitungsebene an den Stützen befestigt, dann die Verbindungsbrücke aufgeklebt und dann die obere Leitungsebene mit den Pumpenanschlüssen, dem Verteiler und den Überdruckventilen.


       


       

    Solange meine Rohrleitungen noch nicht geliefert sind, muss ich mich weiter mit der Ausrüstung des Poopdecks beschäftigen. Das Freifall-Rettungsboot habe ich - wie schon bei meinem Modell von der FRANCOP - von dem HMV-Bogen von der OPDR LISBOA übernommen und zurecht skaliert.