Posts by Konpass

    Hallo Modellbaugemeinde !


    Als ich am letzten Dienstag beim Stammtisch in Bremen war, habe ich ein Faltmodell vom ET 440 ergattert. Moritz hat es mitgebracht. Es ist ein einteiliges, vorgestanztes Modell. Der Maßstab ist krumm, ungefähr 1:100. Ich dachte mir, dieser Triebzug würde ganz gut zu meinen Dioramen passen. Wenn man ein Modell im Maßstab verkleinert, muss man normaler auf Details verzichten, die in dem verkleinerten Maßstab nicht baubar sind. In diesem Fall war es umgekehrt: Die lebendige Dachlandschaft ist im Originalbogen nur grafisch dargestellt. In 1:250 kann man aber durchaus etwas daraus machen. Dem Originalbogen kann man aber zugute halten, dass man die Dachlandschaft nur sieht, wenn man auf einer Brücke steht und der Zug unter einem durchfährt.


    Das erste Fotos zeigt den ET 440 mit dem Originalbogen, das zweite mit dem Wasserstoff-Triebzug Coradia Ilint und auf dem dritten Foto ist der ET 440 in meinem Sielhafen zu sehen.


    Henning


        

    Hallo Modellbaugemeinde !


    Dank Nils´Recherche sind wir ja an Fotos von den Vermessungs- und Taucherbooten der ATAIR gekommen. So konnte ich ein Dreivierteljahr nach der vorläufigen Fertigstellung die beiden Fahrzeuge bauen und damit das Projekt ATAIR abschließen. Die beiden Barkassen haben genau so einen "Stumpfbug" wie das Mutterschiff.


        


    Ich hoffe, euch gefallen die beiden Boote.


    Henning

    Hallo Modellbaugemeinde !


    Nach 9 Bautagen konnte ich meinen Kronprinzen fertigstellen. An den letzten beiden Bautagen habe ich die Boote komplettiert und auf Brücken- und Peildeck die Ausrüstung mit Relings, Rettungsinseln, Bänken und insbesondere mit den Masten samt Takelung und Beflaggung vervollständigt. Ich finde, es ist trotz des kleinen Maßstabs ein ganz ordentliches Modell geworden, das natürlich sehr von den eleganten Linien des Originals profitiert.


    Ich hoffe, mein Modell und mein Baubericht haben euch gefallen. Ich bedanke mich für euer Interesse und euren Zuspruch.


    Henning


       


       


    Heute am 7. Bautag habe ich mich weiter mit der Ausrüstung des Bootsdecks beschäftigt. Die Relings und die Davits sind auf dem Bootsdeck inzwischen komplett. Von den Booten sind erst zwei an Bord. Wahrscheinlich fällt nur einem Modellbauer auf, dass die vorderen vier Boote etwas größer sind als die achteren vier.


       


    Mit der großen Klasse ist es bei meinen 500-er Modellen schnell vorbei, wenn man die Details zu stark vergrößert. Leider führt die Halbierung des Maßstabs ja nicht dazu, dass konstruktive und handwerkliche Unzulänglichkeiten auch halbiert werden. Sie sind absolut nicht größer oder kleiner als bei einem 250-er Modell, sind aber relativ doppelt so groß. Die Ausrüstung der achterliche A- und B- Decks ziegen das deutlich.


       

    Heute, am zweiten Bautag, habe ich die Bordwände angebracht. Konstruiert habe ich sie geometrisch nach der Dreiecksmethode. Ging ja auch nicht anders, weil ich letzte Woche kein Spantgerüst bauen konnte. Vorne passten die Bordwände recht gut, achtern nicht, was daran lag, dass ich versucht habe, das Heck in einem Streifen abzuwickeln. Ich war deshalb in meinen Reparaturkünsten gefordert und habe achtern einen waagerechten Schnitt nachgeholt.


    Inzwischen sind auch schon die Aufbaufront und das Spantgerüst für die Aufbauten des Bootsdecks fertig. Ich finde, das Schiff sieht recht elegant aus.


       

    Hallo Modellbaugemeinde !


    Letzte Woche hatten wir die Handwerker im Haus. Ich musste mein Arbeitszimmer räumen und konnte nicht basteln. Mein Gott, die ganze Woche habe ich mit meinem Laptop neben Mutter im Sofa gesessen. Ich habe die Zeit genutzt, um ein neues Modell komplett zu konstruieren. Es soll die KRONPRINS HARALD von 1961 werden, die ich aus meiner Kindheit noch stark in Erinnerung habe. Die Eltern meines Freundes hatten am Schönberger Strand ein Wochenendhaus, in dem wir manche Ferien und Wochenenden verbrachten. Jeden zweiten Nachmittag konnte man auch bei geschlossenen Türen ein starkes Brummen hören. Es kam von der KRONPRINS HARALD, die mit 20 kn auf die Ostsee hinaus fuhr.



    Quelle: wikiwand.com


    Die KRONPRINS HARALD wurde 1961 von den Kieler Howaldswerken für den norwegischen Reeder Anders Jahre in Sandefjord gebaut. Sie ist ca. 138m lang, mit ca. 7.000 BRT vermessen und erreicht eine Geschwindigkeit von 21 kn . Sie kann 577 Fahrgäste und 120 Pkws befördern. Das Autodeck wird über beidseitig je 2 große Luken befahren. Für die Route von Kiel nach Oslo brauchte sie 19 Stunden. Nach meiner Erinnerung war sie damals das größte Fährschiff der Ostsee. 1966 kam das Schwesterschiff PRINSESSE RAGNHILD dazu. So konnten tägliche Abfahrten angeboten werden. Heute setzt die Color-Line auf der Route Kiel-Oslo die beiden 70.000 Tonner COLOR FANTASY und COLOR MAGIC ein.


    Grundlage meines Modells ist ein GP aus der Zeitschrift HANSA von 1961. Außerdem habe ich einige Fotos von einem 1:100-Modell gemacht, das im Kieler Schifffahrtsmuseum steht. Die Ausbeute von Fotos im Netz ist dürftig. Ich habe mich für den Maßstab 1:500 entschieden, weil das Original nicht sonderlich detailreich ist.


    Heute nachmittag habe ich angefangen zu basteln. Das Spantgerüst mit den Decks bis zum Bootsdeck steht. In Höhe des Hauptdecks (A-Deck) habe ich auf ganzer Schiffslänge Stringer eingesetzt, weil die Bordwände hier einen Knick habe.


       


     


    Ich hoffe, das Modell stößt auf euer Interesse


    Henning

    Hallo Modellbaugemeinde !


    Es gibt mehrere Bauberichte von dem Fluss- und Hafenschlepper des Deutschen Schifffahrtsmuseums. Keins der gebauten Modelle hat einen Namen, geschweige denn einen Heimathafen, so wie es der Modellbaubogen auch vorsieht. Dabei steht im Begleittext extra: "Dem erfahrenen Modellbauer....bietet sich somit auch hier wieder die Möglichkeit, es individuell zu verändern." Ich habe mir das nicht zweimal sagen lassen und dem Knirps einen ordentlichen Namen, eine ordentliche Reederei und einen ordentlichen Heimathafen gegeben. Farblich erschien mir das gescannte Modell ziemlich düster und unfreundlich. Ich habe ihm deshalb einen roten Wasserpass spendiert. Bei den Farben des Aufbaus habe ich mit einem Filzstift nachgeholfen. Auch der weiße Schornsteinring mit dem Fairplay-Logo lockert den Eindruck des Modells etwas auf.


    Die Verkleinerung auf 40% ist für den Modellbau kein großes Problem. Wenn euch mein kleiner Schleppdampfer gefällt, dann kann ich diesen Modellbaubogen, den Hartmut Scholz schon vor über 30 Jahren gezeichnet hat, durchaus empfehlen.


    Henning


             

    Als Dankeschön für eure treue Begleitung meines Bauberichtes lasse ich euch jetzt an einem Weltkulturerbe teilhaben. Ich habe das Börteboot von unserem Modellbaubogen der SEUTEN DEERN etwas überarbeitet und hier als PDF eingestellt. Die vier WHV-Helgolandschiffe haben alle keine Börteboote. Ich weiß nicht, ob die drei HMV-Modellbaubögen von Helgolandschiffen Börteboote haben. Diese Modellbaubögen schätze ich zwar, ich besitze sie aber nicht.


    Files

    • Börteboot.pdf

      (1.38 MB, downloaded 108 times, last: )

    Hallo Modellbaugemeinde !


    In den letzten Tagen habe ich euch meinen täglichen Bericht erspart, weil es nur noch um Bänke, Flöße und Boote ging. Heute habe ich aber die Masten samt Takelung und Beflaggung gebaut, womit mein Modell fertig ist.


       


     



    Mein Modell von der BUNTEN KUH hat im Laufe seines Bauberichts offenbar seine Freunde gefunden. Nach meinem ersten Beitrag waren es nur 15 likes, zuletzt waren es über 30.


    Ich bedanke mich wieder für euren regen Zuspruch !


    Henning

    Das Geschäftsmodell des Helgoland-Tourismus ist mir erst klar geworden seit ich in Bremerhaven wohne (1981). Die Fahrt nach Helgoland (einschließlich Busanreise) kostet nämlich nichts - zumindest wenn man Raucher oder Freund hochprozentiger Spirituosen ist. Tabak und Sprit konnte man auf Helgoland zu einem bestimmten Kontingent steuerfrei einkaufen. Wenn man das Kontingent vollständig ausgenutzt hat, entsprach die Steuerersparnis dem Fahrpreis.


    Ich glaube kaum, dass die HADAG Mitte der 50-er Jahre zwei große Seebäderschiffe hätte bauen lassen, wenn es diesen Steueranreiz nicht gegeben hätte.

    Helgoland hat eine Ausdehnung von ca. 2,5km x 2km. In 1:250 braucht man dafür eine Fläche von 10 x 8m. Selbst in 1:1250 ergibt Helgoland ein großes Diorama von 2 x 1,6m.


    Ich habe als Schüler im Rahmen einer AG einmal an einem 10m langen 1:50.000 Modell der Alpen mitgearbeitet. Der Montblanc war 10cm hoch. Mein Abschnitt waren die Walliser Alpen. Deshalb kenne ich mich da immer noch recht gut aus.


    Henning

    Weiter ging die Ausrüstung mit dem Kran auf dem Backdeck. Dieser diente dazu, die tägliche Post und das Gepäck der Langzeitgäste an und von Bord zu holen. Angefangen habe ich auch auf dem Bootsdeck mit den Bänken und auf dem Brückendeck mit den Flößen.


       


    Heute sind viele Kleinteile an Bord gekommen: Am Rumpf achtern der Schraubenschutz und am Bug die Anker, auf dem Bootsdeck die Bootswinden, die Posi-Kästen, die Steuerstände, sowie die letzten Relingsteile und schließlich auf dem Peildeck ein Kompass, ein Funkpeiler und eine Backskiste.


       

    Die Zeit der großen Baufortschritte mit großen oder markanten Bauteilen ist vorbei. Es folgt der Fummelkram zur Verdichtung des Gesamteindrucks. Auf dem Backdeck gibt es jetzt Poller, eine Ankerwinde, Königsroller, eine Ladeluke und zwei Einstiegsluken.


       

    Heute habe ich das Ruderhaus gebaut, das ich ja immer gerne als Gesicht des Schiffes bezeichne. Rumpf und Aufbauten sind damit fertig und es kann an die Ausrüstungspier gehen. Die einzubauenden Ätzteile waren heute in der Post, vielen Dank Michael !


       

    Heute bin ich angefangen mit dem Aufbau auf dem Bootsdeck. Dieser Aufbau und auch das Ruderhaus waren aus Aluminium, sie wurden in Kiel bei Ambau hergestellt. Von der WAPPEN VON HAMBURG sagte man, sie würde tüchtig schlingern. Möglicherweise diente der Leichtmetallaufbau dazu, die Toplastigkeit des Schiffes zu reduzieren.


    Hinter der kreisförmig vorgewölbten, großzügig verglasten Front befindet sich ein kreisförmiges Treppenhaus, das den Speisesalon, das Café und die Veranda miteinander verband.


     

    Heute ist nur ein Teil hinzugekommen, die Stirnwand des Promenadendecks. Aber die hat es konstruktiv in sich: Das Deck hat hier seinen größten Sprung, zu beachten ist die Bucht, in der Draufsicht ist die Wand gerundet, in der Seitenansicht steht die Wand schräg und ist im Bereich des Schanzkleides abgerundet. Rechte Winkel gehen schneller !


     

    Während ich das Spantgerüst neu konstruieren musste, weil ich es wegen meiner schlampigen Datensicherung nicht mehr wiedergefunden habe, konnte ich bei den Bordwänden auf mein 2000 gebautes Modell der WAPPEN VON HAMBURG zurückgreifen. Ich musste es halt in der Höhe und in der Länge skalieren. Genau gepasst hat die Stb.-Bordwand nicht.


     


    Ein Vergleich mit der WvH offenbart zwei weitere Unterschiede zur BUNTEN KUH: Auf dem Achterdeck hat die BUNNTE KUH einen Anbau, in dem eine Bar untergebracht ist. Außerdem sind die Fenstergliederungen unterschiedlich.


    Hallo Ulrich !


    Der Schnellbaubogen von Möwe wurde zwar BUNTE KUH genannt, war aber die WAPPEN VON HAMBURG. Weil die Schnellbaubögen keine Namenszüge hatten, glaubte man am Lehrmittelinstitut, dass das keiner merken würde. Ich werde auf die Unterschiede zwischen den beiden Schiffen noch hinweisen. Ein Unterschied ist jetzt schon klar: Die WAPPEN VON HAMBURG hatte bis auf den vorderen Teil des Backdecks nur Holzdecks. Bei der BUNTEN KUH hatte nur das Brückendeck hölzerne Decks.

    Hallo Modellbaugemeinde !


    Nachdem ich BP 81 POTSDAM zum Kontrollbau abgeliefert habe, möchte ich mich jetzt wieder einem Schiff widmen, das in meiner Kindheit eine große Rolle gespielt hat. Es ist das Seebäderschiff BUNTE KUH, das zusammen mit der ersten WAPPEN VON HAMBURG den Seebäderdienst von Hamburg über Cuxhaven nach Helgoland durchgeführt hat. Die erste WAPPEN VON HAMBURG habe ich schon einmal neu konstruiert, deshalb sollte es mir nicht unbedingt schwerfallen, auch die sehr ähnliche BUNTE KUH zu dreidimensionalisieren. Einen Generalplan habe ich aus der Zeitschrift HANSA von 1957, dem Baujahr der BUNTEN KUH.


    Quelle: Inselfaehren.com


    Ich habe sogar ein Foto von der BUNTEN KUH und mir gefunden. Es ist ein Klassenfoto von 1958. Ich bin der Junge mit dem runden Matchbeutel und dem Anzug mit kurzer Hose.



    Angefangen bin ich auch schon.


     


    Ich hoffe, unter euch den einen oder anderen älteren Herren zu finden, der sich an dieses Schiff noch erinnern kann.


    Henning

    Hallo Modellbaugemeinde !


    Ich habe weitere kleine Boote gebaut: Zunächst das Lotsenboot BREIHOLZ von der Kartonwerft. Abweichend vom Modellbaubogen habe ich wie bei meinen anderen Lotsenbooten die Fenster schwarz gemacht und die Relings aus Ätzteilen hergestellt. Stationiert ist die BREIHOLZ natürlich in meinem Kanaldiorama.


    Das zweite Modell ist das 10,1m Rettungsboot NEUHARLINGERSIEL. Es basiert auf dem Tochterboot der MARWEDE, wurde von mir aber um 2,4mm verlängert. Das Boot bekommt seinen Liegeplatz in meinem Sielhafen, jetzt sogar mit Schwimmsteg.


    Das dritte Boot ist eines der beiden Einsatzboote der POTSDAM, die wir ja als Modellbaubogen herausbringen wollen.


    Henning