Posts by Konpass

    Hallo Modellbaufreunde !


    Ich habe einen Typ von Fischereifahrzeugen gebaut, der -im Gegensatz zu Holland und Norwegen- in Deutschland relativ wenig verbreitet ist: den Hochseekutter. Ich vermute, dass die geringe Verbreitung mit den reduzierten Fangquoten der deutschen Fischerei und der schmalen deutschen Wirtschaftszone (genannt Entenschnabel) zu tun hat. Von dem Typ Eurotrawler sind 6 Stck gebaut worden, drei bei MWB und drei in Lizenz bei Siegholt.


    Meine STÖRTEBEKER wurde 1983 bei MWB gebaut und war immerhin 20 Jahre in Betrieb, bevor sie nach Neuseeland verkauft wurde. Sie ist 30,00 m lang und 7,80 m breit. Interessanterweise ist dieser Typ ein Heckfänger.


    Ich hatte bei diesem Modell keinen Plan, sondern nur Fotos und Abmessungen. Das hatte zur Folge, dass ich den Rumpf zweimal bauen musste.


          


    In der Schleuse liegt BX 773 STÖRTEBEKER zusammen mit GO 38 DE VERTROUWEN von Papertrade. Der Holländer hat ein ganz anderes Fanggeschirr - eine Baumkurre, wie unsere Krabbenkutter.



    Ich hoffe, euch gefällt mein seltener Vogel.


    Henning

    So, Dirk und Manfred, ihr beiden Seebären wisst also nicht, was eine Dockschleusung ist.

    Bei Gezeitenschleusen wie der Doppelschleuse in Bremerhaven kann man innerhalb eines kleinen Zeitfensters Schiffe schleusen, die länger sind als die Kammern. Es müssen dann Außen- und Binnenhaupt gleichzeitig geöffnet werden. Das ist bei uns oft gemacht worden, weil Seebeck regelmäßig Schiffe gebaut oder umgebaut hat, die deutlich länger sind als die Schleusenkammer, z.B. die Royal Viking Schwestern, die Hamburg-Süd Containerschiffe, oder auch die Fähren für Olau, TT oder die MECKLENBURG-Vorpommern.

    Hallo Modellbaufreunde !


    Jetzt kommt Leben in die Bude !


    mit Baufahrzeugen und Binnenschiffen,


        


    mit einer Dockschleusung,


       


    und der Bundesmarine,





    mit Hochseefischerei und Kutterfischerei


       


    mit Schuchmann-Schleppern




    und der DGzRS


       



    Meinen Schiffchen gefällte die neue Schleuse, euch hoffentlich auch !


    Henning



    Einweihung


    Zum Schluss habe ich auch die östliche Kaje mit den üblichen Details ausgestattet und das Schleusenmodell fertiggestellt.

    Zur Einweihung brachte der Bereisungsdampfer SCHAARHÖRN die Verantwortlichen und die eingeladenen Gäste.


    Damit endet mein Baubericht. Es hat mir viel Spaß gemacht und ich habe mich sehr über eure freundliche und kritische Resonanz gefreut.

    Ich kündige schon einmal einen Beitrag an, der den Betrieb der Schleuse zeigen soll.


    Henning


       


     

    Die östliche Kaje meiner Schleuse ist jetzt fertig. Hinzugekommen ist der Schwimmsteg an der Spundwand. Er dient sowohl als Fender, wie als Anlegemöglichkeit für Sportboote. An der Spundwand führen Leitern hoch. 5 Beleuchtungsmasten sorgen für Licht, vorne an der Spundwand sind Poller. Von der Böschung führt eine Treppe hoch auf die Kaje, für die Mitarbeiter sind 4 Stellplätze eingerichtet und schließlich hat der Umweltschutzbeauftragte der Hafengesellschaft, die für den Betrieb der Schleuse zuständig ist, bemängelt, dass die Kaje unsinnig stark versiegelt ist. Also wurde das Pflaster teilweise wieder aufgenommen und ein Grünstreifen angelegt.



        

    Ja, Nils, zwei Fotos, mit Photoshop-elements entzerrt, in Corel Draw importiert, skaliert, ausgedruckt und zusammengebastelt. Aber auch die Klappbrücken über den "Panama-Kanal" stehen unter Denkmalschutz. Die Klappbrücken und die beiden Maschinenhäuser gehören auch dazu.

    Ich habe hier oben im Steuerstand manche Stunde verbracht, denn es ist der Versammlungsraum der Architektenkammer.

    Nach dem Bau des zweiten Schleusentores konnte ich auch das Unterwasser "fluten". Die Wasseroberflächen-Folie ist in der Handhabung nicht unbedingt einfach. Wie lang und wie breit sie ist, hängt nicht nur davon ab, wie man sie zuschneidet, sondern auch davon, wie warm es ist.


    Auch die westliche Kaje hat ein Steuerhaus bekommen. Dieses mal frage ich euch nicht, wo ich es her habe. Der Rohbau der Schleuse ist damit fertig. Auf meinem Zettel stehen aber noch 11 Positionen für Ausstattungen.



      


       

    Nils, mein Schleusendiorama wird keine Erweiterung meines Stadthafen-Dioramas, sondern ein eigenständiges Diorama.Ich will mir damit in erster Linie einen neuen Bildhintergrung für meine Schiffsmodelle bauen.


    Als ich die Wasseroberfläche (Faller Seefolie) auf das Oberwasser setzen wollte, habe ich festgestellt, dass ich mich mit der Geometrie der Böschungen vertan habe. Das musste ich zuerst einmal korrigieren, indem ich einen Grünstreifen angehängt habe. Farblich harmoniert die Wasseroberfläche recht gut mit der Spundwand und mit dem Kopfsteinpflaster der Kajen.



    Ein Schleusentor habe ich auch schon gebaut. Wenn es (im Original) eingezogen wird, werden die Relings umgeklappt und die kleinen Treppen

    versenkt.


       

    Moin Nils !


    Die Schleuse ist genau symmetrisch. Von daher ist es egal, wo der Hafen und wo das tideabhängige Gewässer ist. Häfen werden aber in der Regel eingeschleust, um genügend Wassertiefe zu erreichen. D.h. der Hafen ist auf der Seite des Oberwassers.

    Unser Besuch aus der Schweiz hat seinen Heimweg angetreten, so dass ich den Bau der Schleuse fortsetzen konnte. Nach der Ostkaje und der Mittelinsel kam heute die Westkaje an die Reihe. Anschließend habe ich den Wasserstand des Oberwassers um 2,50m (= 1cm) angehoben. Benutzt dazu habe ich eine beidseitig kaschierte Leichtstoff-Platte. Sie läßt sich leicht mit dem Cutter schneiden und auch gut schleifen. Als nächstes sind die Schleusentore dran. Ich befürchte, dass ich Eberhard enttäuschen werde, weil ich vorhabe, zwei Tore starr einzubauen und zwei eingezogen, also nicht sichbar.


       

    Moment mal:


    Ich habe geschrieben, dass ich kein Trittbrettfahrer bin. Was ist denn daran unhöflich ? Ich wollte damit gesagt haben, dass ich nicht auf das Thema aufgesprungen bin, ohne vorher selbst etwas geleistet zu haben.


    Henning

    Genau, wir sehen uns in Mannheim, vielleicht ja aber auch schon früher und woanders.


    Ich bin erstaunt, dass du meine frevelhafte Amputation eines Baudenkmals so schnell entdeckt hast. Schließlich ist das kein Steuerstand einer Schleuse, sondern ein Stellwerk mit Wasserturm.

    Die Spundwände sind selbst gezeichnete graphische Lösungen. Das Kopfsteinpflaster ist aus der HMV-Hafenanlage aus der Feder von Peter Brand. An die eingespundete Kammerwand schließen sich auf beiden Seiten der Schleuse Böschungen an, deren Steinschüttungen ich im Netzt gefunden habe.


       


    Besonders schön finde ich das Steuerhaus im Bauhaus-Stil. Wer zuerst errät, wo ich das herhabe, dem gebe ich beim nächsten Treffen einen aus.


    Hallo Modellbaufreunde !


    Nicht nur Walther1 baut eine Schleuse, sondern auch ich ! Ich bin aber kein Trittbrettfahrer, denn die Planung meines Projektes ist bereits abgeschlossen. Die Eckwerte meiner Planung:


    - Es soll eine Doppelschleuse mit zwei Kammern werden.

    - Die Schleuse muss auf die 56 x 28 cm große Wasserfolie von Faller gehen.

    - Die Schleusenkammern müssen so lang sein, dass mein größtes Fischereifahrzeug (VIKINGBANK) hineinpasst.

    - Die Schleusenkammern müssen so breit sein, dass mein Schwimmkran NEPTUN durchpasst.


    Meine Schleuse hat kein konkretes Vorbild, sie soll zu meinem Fischereihafen passen, könnte aber auch eine Kanalschleuse sein.


    Habt ihr Lust zuzuschauen?


    Los geht´s !

    Henning


    Hallo Modellbaufreunde !


    Wenn ich schon nicht verreisen kann, dann träume ich wenigstens davon, schrieb ich, beim Basteln geht das besonders gut. Ich war 2018 und 2019 mit meinen Schiffen aus der TUI-Flotte unterwegs. Durch die intensive modellbauerische Beschäftigung mit dem Schiff habe ich beide Reisen mindestens noch einmal erlebt.


    Wenn ihr Liegestühle an Deck vermisst, dann schaut mal auf die Flagge an der Stb.-Rah. Demnach kreuzt mein 100.000 Tonner in isländischen Gewässern, wo es gerade nicht so kuschelig ist.


    Ich hoffe, euch gefällt mein neuestes Werk.


    Henning


    Fertigstellung


    Nachdem ich die braunen Relingsteile nachgerüstet, noch ein paar Strippen gezogen und die Flaggen gesetzt habe, ist der Logger STADTHAGEN in 1:100 nun fertig ! Am Modellbaubogen sind noch ein paar Teile zu ergänzen und zu korrigieren, aber das ist kaum der Rede Wert. U.a. werde eine Persenning-Winde zeichnen.


    Der Bau dieses Modells wurde von euch sehr aufmerksam begleitet, wofür ich mich ganz herzlich bedanke.


    Wenn ich die Bauanleitung geschrieben und ein paar Skizzen gezeichnet habe, wird Klaus das Modell kontrollbauen. Schließlich soll das Modell gedruckt und auch verkauft werden. Ich hoffe, der eine oder andere von euch wird diesen Bogen erwerben.


    Henning


      


    Vier Stimmen von geschätzten Modellbauern - und alle für Papprelings ! Es half nichts, ich musste es dann doch einmal ausprobieren. Ich habe es ähnlich gemacht wie bei dem Mini-Bogen zur EISWETTE-Klasse mit weißem Gestänge und grauem Schatten. Wenn die Relings mit einer grauen Persenning bespannt wären, was ja nicht der Fall ist, dann wäre es keine schlechte Lösung.


      


    Aber jetzt muss der Auftraggeber entscheiden. Die Relings verbrauchen einen halben DIN A 4 Bogen, was ungünstig ist, weil wir eine gerade Anzahl von DIN A 4 Bögen haben müssen. Man könnte das Besansegel auch noch machen, so dass zumindest ein Bogen voll wird. Dann wird der zweite Bogen eben ein Leerbogen.

    Hallo Klaus !


    Vielen Dank für die Erläuterungen. Wenn ich es richtig verstanden habe, ist die linke Winde eine Kombi- u.a. Ankerwinde. Die Winde auf dem blockierten "Drehteller" ist das Hauptspill.


    Eine Recherche-Frage habe ich noch. Gerhard Neubert hat bei den Bundesmarine-Modellen parallel zu einer komplexen Winde eine Winde unter der Persenning angeboten, die natürlich viel einfacher ist. Da sich unser Modell ja auch an weniger geübte Kartonmodellbauer wendet, ist es vielleicht eine gute Idee, die Kurrleinenwinde alternativ unter einer Persenning verschwinden zu lassen. Kannst du Heinrich Klein mal fragen, ob es für die Kurrleinenwinde eine Persenning gegeben hat ?


    Mit dem Modell bin ich fast fertig. Es fehlen nur noch die Bäume, die Takelung und die Flaggen. Beim Anblick der zweidimensionalen Lüfterattrappen kann einem schon ein kalter Schauer herunterlaufen. Als ich in meiner Kindeheit diese Flachlüfter von den Wilhelmshavener Bögen gebaut habe, habe ich mir dabei nichts gedacht, schon gar nicht, dass diese geometrisch nicht ganz korrekt sind. Als Kind war ich der Zielgruppe unseres Modells näher, als ich es heute bin.


           


    Vielleicht fragt ihr euch, ob das Modell noch Relings bekommt. Ich könnte sagen, die acht Bögen sind voll und Relings passen da nicht mehr drauf. Meine Meinung ist, man sollte auf sie verzichten. Wenn man sich die letzten Originalfotos ansieht, kann man die Relings kaum erkennen. Die Bretterzaunlösung wird dieses Modell aber erschlagen. Eigentlich bin ich mit der optischen Wirkung des Modell ganz zufrieden.


    Ich bin gespannt auf eure Meinung.

    Erst einmal möchte ich mich für eure Aufklärungsbemühungen zu der Frage bedanken, ob nach B und V Punkte kommen oder nicht. Ich weiß jetzt jedenfalls, was ich zu machen habe, allerdings nicht warum. Aber das geht einem ja oft so.


    Etwas weiter gekommen bin ich auch. Zwei sehr markante Details sind fertig, der Schornstein und die Kurrleinenwinde. Ich hoffe, sie wird die Kundschaft nicht überfordern. Ich habe sie genauso in 1:250 gebaut und dann 2,5 fach vergrößert. Mal sehen, was der Kontrollbauer davon hält. Was den Schwierigkeitsgrad anbelangt, orientiere ich mich strikt an den DSM-Modellen in 1:100.


        


    Zu dem dritten Foto habe ich eine Frage an Klaus. Vor dem zentralen Kasten mit dem Mastloch stehen zwei Geräte. Eines sieht aus wie eine Winde, das andere steht auf einer Kreisscheibe. Welche Funktionen haben die ?