Posts by Konpass

    Nee, Heiner, ich trenne das Bootsdeck nicht wieder ab, um etwas richtig zu stellen, was kaum zu sehen ist. Mich beschäftigt viel mehr der schräg gestellte Bordwandstreifen am Bug. Der ist im Original dreidimensional gekrümmt, ich weiß nur noch nicht, wie ich das am besten hinbekomme.


    Heute habe ich den Lukenblock gebaut. Hier bei den großflächigen Teilen merkt man, dass das Modell maßstäblich vergrößert wurde, während die Kartonstärke gleich blieb. Korrigierend eingreifen musste ich aber nicht.

      


    Die Lüftungsgitter habe ich ausgeschnitten und hinterklebt. Die Schotten habe ich aus rotem Reservekarton ausgeschnitten und aufgeklebt.


    Hier nun die Nachrüstung des achteren Hauptdecks mit Aufbauwänden, zwei Mooring-Winden, Pollern und Decksstützen. Fragt nicht, wie weit das mit dem Original übereinstimmt. Ich habe nur einen sehr schlecht aufgelösten Generalplan, dem allenfalls der abgeschrägte Verlauf der Aufbauwände zu entnehmen ist.


        

    @ Heiner: Ich habe den verlagsseitig, in Zusammenarbeit mit Scaldis auf 1:250 vergrößerten Bogen benutzt. Die gute Qualität von Farben und Grafik kann ich nur bestätigen. Ich habe mir auch den LC-Satz besorgt.


    Der Rumpf ist jetzt fertig.


      


    Ein großer Schwachpunkt des Modells ist die mangelnde Transparenz der Arkade unter dem Aufbau. Der Bogen tut so, als sei alles mit Spanplatten vernagelt wie bei einem baufälligen Haus. Das geht natürlich gar nicht ! Also muss ich konstruktiv nachhelfen. Die Öffnungen der Arkade habe ich schon ausgeschnitten. Für die Decksfarbe kann man eine der roten Reserveflächen verwenden. Aufbauwände, Verholwinden und Poller müssen neu gezeichnet werden.

    Moin Modellbaugemeinde !


    Meine Wahl für mein nächstes Projekt ist zurückzuführen auf meine Vorliebe für nordische Schiffe. Die MARY ARCTICA ist ein nordisches Schiff. Sie treibt Handel zwischen Grönland und dem Rest der Welt. Gebaut wurde sie 2005 auf der Danziger Werft. Bei einer Länge von 113 m ist sie mit 10.300 BRT vermessen. Sie läuft max. 15.3 kn und kann 572 TEU transportieren.


    Quelle: Flickr


    Das JSC-Modell habe ich vor einigen Jahren einmal gebaut gesehen und war ziemlich enttäuscht. Da ich schon einige Containerschiffe gebaut habe, glaube ich, aus dem Bogen ein besseres Modell bauen zu können.


    Für mich als von den Wilhelmshavenern geprägten Kartonmodellbauer ist die Rumpfkonstruktion der JSC-Modelle jedes mal ein Abenteuer. Die Grundstruktur auf den ersten beiden Fotos besteht aus 6 Teilen, zwei Deck-Bordwand-Elementen und vier Spanten. Praktisch im luftleeren Raum wird das Backdeck aufgesetzt. Schließlich kommen die Bordwände an die bisherige Konstruktion. Da die Grundplatte fehlt, kommt man gut an die zu verklebenden Bordwände von unten heran.


      


      


    Ich hoffe, mein neuestes Modell stößt auf euer Interesse !


    Henning

    Hallo Modellbaugemeinde !


    Nach ein paar Unterbrechungen zugunsten der Fischerei, der Marineflieger und der Landwirtschaft habe ich die ARTANIA jetzt fertiggestellt. An Bb. fehlten noch die Boote samt Davits und einigen weiteren Details.


      


      


      



    Mein Fazit:

    Die ARTANIA von VK-Design lässt sich sehr gut im Maßstab 1:500 bauen ! Das liegt in erster Linie daran, dass der Original-1:250-Bogen alles andere als ein Detailmonster ist. Die von mir weggelassenen Details sind sehr überschaubar: Es sind Details an der Unterseite der Boote und die Möblierung. Der Originalbogen hält sich an das mittlere Wilhelmshavener Niveau, das für die ersten Modelle für Harald von Kampen maßgeblich war. Er ist deshalb auch ein dankbarer Abnehmer von Verfeinerungen, wie Lars es eindrucksvoll gezeigt hat. Kritikwürdig sind m.E. nur die gespiegelten Fensterschattierungen an den Aufbaufronten, z.B. an der Kommandobrücke. Meine Eingriffe haben sich auch sehr in Grenzen gehalten. Die Fensterschattierungen habe ich in Übereinstimmung mit meinen anderen 1:500 Modellen schwarz angelegt und bei der Farbgebung der Boote habe ich mit Filzstiften nachgeholfen.


    Ich hoffe, das Modell gefällt euch !


    Henning

    Hallo Modellbaugemeinde !


    Eines meiner Langzeitprojekte ist der Bau der Marineflieger in 1:250. Normalerweise nutze ich den Workshop in Nordholz um dort einen der im Außengelände ausgestellten Marineflieger zusammen zu bauen. Dieses mal hat mich in Mannheim das Modell von Martin Sänger angeregt, eine Pembroke zu bauen. Die Pembroke stammt aus den 50-er Jahren und war ein Verbindungsflugzeug mit 2+8 Sitzplätzen. Zeichnungen und Fotos gibt es im Netz genug, um den Flieger konstruieren zu können. Die Abwicklung der Rumpfsegmente habe ich mit der Butterbrotpapiermethode erarbeitet, wobei ich vorher ein Spantgerüst in 1:100 gebaut habe.


        



    Ich hoffe euch gefällt mein neuer Flieger


    Henning

    Nein, Sören ! Ich benutze entweder die mechanische "Butterbrotpapier-Methode", bei der man einen Streifen Transparentpapier auf z.B. das Spantgerüst aufklebt, den Umriss durchzeichnet und das Ergebnis einscannt, oder ich benutze die grafische Dreiecksmethode, bei der z.B. die Bordwand in Dreiecke zerlegt wird, die man aus der Konstruktion entnehmen kann.


    Wenn du aber das nötige Kleingeld hast, um dir z.B. Rhino zuzulegen, vor allem aber den Aufwand nicht scheust, dieses Programm zu erlernen, dann ist das günstiger, vor allem aber genauer.


    Henning

    Hallo liebe Fischdampferfreunde !


    Eure große Resonanz hat mich motiviert, mein Modell von dem Seebeck-Fischdampfer DORTMUND fertigzustellen. Es waren noch ein paar Lüfter zu bauen, der Radarmast, der Funkpeiler und schließlich die Masten mit den ganzen Wonderwire-Strippen. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht.


    Ich hoffe, dass euch auch das fertige Modell gefällt.


      


      


    Vielen Dank für die große Aufmerksamkeit !


    Henning

    Weitere Details sind an Bord gekommen: die Scheerbretter, auf dem Backdeck der Wellenbrecher, die Ankerausrüstung, Poller, Lüfter, Winschen, ein Ofenrohr, eine Ladewinde und die Gösch, auf dem Poopdeck die Boote, auf dem Brückendeck Lüfter, und auf dem Peildeck Kompass und Scheinwerfer.


      


      

    Auch ich bin aus Mannheim zurück mit vielen sehr angenehmen Erinnerungen und genau der richtigen Reling (grau, nur ein Durchzug) für meinen Fischdampfer. Bezogen habe ich sie von Lutz Hofmann und heute gleich eingebaut. Ein paar Details habe ich auf dem Poopdeck hinzugefügt: Oberlichter, Niedergangshaus und ein Davitpaar.


      

    Ich habe mich heute mit der Ausrüstung des Hauptdecks befasst. Dazu gehören die Schanzkleidstützen, die von den Fischern "Krippen" genannten Ausfachungen, die Fischluken, die Fischgalgen, eine Umlenkrolle und die Kurrleinenwinde. Diese habe ich stumpf von Piet´s Modell der WUPPERTAL übernommen. Das war für mich nicht nur bequem, sondern, glaube ich, auch kein Fehler. Obwohl DORTMUND und WUPPERTAL von verschiedenen Werften gebaut wurden, dürften die Decksmaschinen vom Zulieferer Achgelis hergestellt worden sein.


      

    Hallo Modellbaugemeinde !


    Ich habe einen neuen Fischdampfer in Arbeit. In meiner Flotte sind bereits vier Seitentrawler, aber nur die NÜRNBERG (WHV) ist ein Fischdampfer, die anderen GUSTAV DAHRENDORF (Schreiber), GERA (DSM) und NORDENHAM (Walter Otten) sind Motortrawler. Mein neues Modell sollte ein echter Fischdampfer von Seebeck werden. Den Generalplan habe ich aus dem Buch "Deutsche Fischdampfer" von Wolfgang Walter. Die DORTMUND ist 53,09 m lang und wurde 1952 gebaut. Zufällig haben die beiden Nordsee-Fischdampfer DORMUND und NÜRNBERG aufeinander folgende Zulassungsnummern B.X. 616 und B.X.617.


      


    Vielleicht interessiert das eine oder andere ältere Semester von euch ja mein "neuer" Fischdampfer.


    Henning

    Ich bin 1983 nach Bremerhaven gezogen. Wenn ich von meinem neuen Wohnort nach Geestemünde fuhr, dann thronte kurz hinter der Eisenbahnüberführung der Royal Viking-Schornstein über der Stadt. Wie von Lars beschrieben wurden das Royal-Viking-Trio von der Seebeck-Werft verlängert. Zuerst wurde die neue Mittelsektion gebaut, dann wurde das Schiff mittschiffs getrennt. Alles neu zusammengefügt wurde im Kaiserdock der Lloyd-Werft. Da gab es ordentlich was zu sehen, zB. halbe Schiffe durch die Schleusen geschleppt und dann das ganze dreimal!

    Ich hatte den Bau der ARTANIA unterbrochen, weil ich von Lars´Baubericht seines 250-er Modells einige für mich interessante Informationen erwarten konnte. Nach der Fertigstellung der dazwischen geschobenen schwarz-grauen POSEIDON habe ich die Arbeit an der weißen Grand Lady wieder aufgenommen. An Stb. ist die Bootsbestückung jetzt komplett, außerdem habe ich die versilberten Schornsteinrohre aufgesetzt.


      


    Hallo Modellbaugemeinde !


    Ich will mal wieder ein Modell aus meiner Kindheitserinnerung bauen. Meine Kindheit wurde maritim zwar auch am NOK, in Kiel und in Hamburg, insbesondere aber in Cuxhaven geprägt, wo Tante Paula und Onkel Willy wohnten, die wir zweimal im Jahr besuchten. Einer der Neubauten aus dieser Zeit war das Fischereischutzboot POSEIDON. Es wurde von der Mützelfeldwerft in Cuxhaven gebaut und 1957 ergänzend zur MEERKATZE (siehe WHV-Modell) in Dienst gestellt. Sie hat einen ölbefeuerten Dampfantrieb mit ca. 1.000 PS. Fischereischutzboote haben die Aufgabe, die Fischereiflotten auf See mit technischen, medizinischen und meteorologischen Dienstleistungen zu versorgen. Wenn es nicht anders ging, wurde auch schon mal ein Fischdampfer auf den Haken genommen und in den nächsten Hafen geschleppt.


    Die POSEIDON versah ihren Dienst als Fischereischutzboot und Fischereiforschungsschiff für das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten bis 1983. Danach wurde sie von den Thyssen-Nordseewerke als U-Boot-Begleitschiff übernommen.


    Quelle: Shipspotting.com


    Mein Modell entsteht auf der Grundlage der Originalabmessungen, des angehängten Originalfotos und einiger Modellfotos des ehem. Hamburger Modellbauers Lothar Starke.


      


    Ich hoffe, das eine oder andere ältere Semester interessiert mein Baubericht.


    Henning

    Klaus-Dieter scheut nicht nur den größtmöglichen Aufwand z.B. mit der Inneneinrichtung und mit dem Zeichnen von LC-Teilen, die nicht auf Standard-Cuts zu finden sind, sondern er geht auch neue Wege wie bei diesem Modell mit den weiß auf Folie gedruckten Fensterrahmen.

    Die Phase der großen Bauteile ist jetzt vorbei ! Es folgt die Ausrüstung mit Details. Auf dem Sonnendeck fehlten noch Relings, am Schornstein wurde oben eine Bügelkonstruktion eingebaut, deren Funktion mir nicht bekannt ist. Das Reederei-Logo habe ich zweimal ausgedruckt, um es erhaben auf dem Schornstein anzubringen. Auf dem Hauptdeck stehen die ersten vier Davits.