Posts by Konpass

    Hallo Modellbaugemeinde !


    Vor einigen Wochen war viel die Rede von Getreideverschiffung. Sind wir Kartonmodellbauer darauf gut vorbereitet ? Eher nicht, es gibt zwar im Rahmen der Wilhelmshavener Hafenanlage einen schönen Getreidesilo, aber es bleibt offen, wie das Getreide umgeschlagen wird. Ich habe deshalb eine Getreide-Verladeanlage konstruiert, die das Getreide aus dem Silo in das Schiff umlädt. Gelesen habe ich, dass beim Getreideumschlag, sowohl Förderbänder, als auch Schneckentriebe und Gebläse verwendet werden, auch oft in Kombination miteinander. Bei meiner Konstruktion bleibt das offen. Passend zum WHV-Silo habe ich das WHV-Binnenschiff MINDEN an die Kaje gelegt.


    Ich hoffe, euch gefällt meine kleine Installation, bei der auch meine landwirtschaftlichen Fahrzeuge zu Einsatz kommen.


        


    Henning

    Die Abgasrohre, Helmut, sind aus Draht 1,0mm und 0,5mm silber lackiert mit Emaille-Farbe. Der GP, Dirk, ist derselbe, den ich meiner Konstruktion zugrunde gelegt habe.


    Nach der Ausrüstung des Peildecks mit Mast, Radargeräten, Kompass, Relings, Posis und Scheinwerfern ist meine RT EVOLUTION jetzt fertig. Sie macht einen sehr properen Eindruck, wie ich finde. Im Gegensatz zu meinen deutschen Schleppern hat sie kein Arbeitsboot.


        


      


      


    Ich danke für euer Interesse und euren Zuspruch !


    Henning

    Wo ich gerade gesehen habe, dass Tor seinen Daumen erhoben hat, nutze ich die Chance, ihn zu fragen, weshalb die neuesten Schlepper vorn und achtern Schleppwinden haben. Es dauert doch nur Sekunden, den Schlepper wie auf dem Teller umzudrehen. Sichteinschränkungen gibt es doch auch keine. Also, was rechtfertigt die Mehrkosten für die zweite Schleppwinde ?

    Hallo Modellbaugemeinde !


    Ich finde, dass ich lange keinen Schlepper mehr gebaut habe. Bei meinem letzten Spaziergang am Weserdeich sind mir im Schlepperhafen vor der Kaiserschleuse die beiden Boluda-Schlepper RT EMOTION und RT EVOLUTION ins Auge gefallen. Daraufhin habe ich nach Generalplan und Fotos gegoogelt, wurde fündig und habe entschieden, dass dieser Typ ART 80-32 von Damen-shipyards mein nächstes Modell wird.


    Die RT EVOLUTION wurde 2014 gebaut, hat einen hybriden Diesel/Elektro-Antrieb von 7.200 PS, der auf 3 Schottelpropeller wirkt und einen Pfahlzug von 80t ermöglicht. Bei einer Länge von 32m ist sie 12,6m breit.


    Das dem Namen vorangestellte RT heißt rotor tug (Schottelschlepper). Die BREMERHAVEN (siehe Passat-Modell) hat inzwischen auch die roten Boluda-Schornsteine. Sie heißt jetzt VT BREMERHAVEN. VT steht für Voith-Schneider-Tug.


    Quelle: Fleetmon


    Nach einem Tag Zeichnen und einem Tag Basteln habe ich den Rumpf im Rohbau fertig. Die Bordwand besteht aus zwei Streifen, die von Grundplatte, einem durchgehenden Stringer und den versetzten Decks gehalten wird. Um einen Anschlag für die Schanzkleider zu bekommen, habe ich die Decks etwas eingezogen und verdoppelt auf die bisherigen Decks geklebt.


        


      


    Ich hoffe, ich finde mit diesem modernen Kraftprotz euer Interesse !


    Henning

    Hallo Modellbaugemeinde !


    Bei meinem letzten Besuch in Flensburg im Juni habe ich festgestellt, dass es in der dortigen Oldtimer-Flotte auch einen dänischen Fischkutter gibt. Er heißt

    JÆGERSPRIS (eine Gemeinde auf der Insel Seeland) und hat die Fischereinummer AS 43. Natürlich hat er den Umgang mit dem Schleppnetz längst an den Nagel gehängt, dafür macht er jetzt Gästefahrten. Und knuffig sieht der kleine Knirps auch aus.


         


       


    Ich hoffe, er gefällt euch !


    Henning

    Hallo Modellbaugemeinde !


    An den beiden letzten Basteltagen habe ich mich der Ausrüstung des Backdecks und des Peildecks gewidmet. Im Vordergrund dabei standen die Masten, es war aber auch wieder reichlich Kleinkram dabei. Damit ist das Modell jetzt fertig. Der Professor ist zwar nicht schön, dafür aber schön bunt und interessant.


      


      



    Ich bedanke mich erneut für euer Interesse, euren Zuspruch und eure Unterstützung


    Henning

    Ja, Manfred, hört sich plausibel an.


    Nach zwei weiteren Basteltagen habe ich das Bootsdeck ausgerüstet. Hierauf steht natürlich das Schlauchboot, das ich vom Schlepper BREMERHAVEN übernommen habe. Genau so wenig ist der Schornstein, der mit kleinen Änderungen von der WHV AUDENTIA stammt, eine Eigenkonstruktion. Außerdem steht auf dem Bootsdeck eine Hütte mit zwei Backskisten auf dem Dach, an der Rückseite, in eine blaue Persenning verhüllt, das Notruder. Hinzu kamen noch zwei Lüfter und zwei Leitern, sowie die aufgeständerten Racks mit den Rettungsinseln.


      


    Kurt, war die THEODOR HERZL für dich kein schönes Projekt ?


    Das Hauptdeck der "PENCK" habe ich jetzt durch zwei Winden, Schanzkleidstützen und Poller vervollständigt. Die größere blaue Winde, die einer Harpune nicht unähnlich ist, wird als TS-Fühlerwinde bezeichnet. Wenn jemand weiß, was es damit auf sich hat, sei er herzlich eingeladen, uns das zu erklären.


      


    Hallo Modellbaugemeinde !


    In der Modellwerft 06/2015 war ein 8-seitiges Schiffsportrait einschließlich GP von dem Forschungsschiff PROFESSOR ALBRECHT PENCK. Da ich oft und gerne Forschungsschiffe baue, war es nur eine Frage der Zeit, wann ich mit diesem beginne. Ich muss ehrlich zugeben, dass mir dieses in Rostock beheimatete Schiff vor dem Erscheinen des o.g. Beitrages völlig unbekannt war. Es ist etwas beschämend, denn dieser Pott war knapp 60 Jahre lang im Dienst der Meeresforschung tätig.


    Quelle: schiffsspotter


    Was mein letztes Projekt, die THEODOR HERZL und PROFESSOR ALBRECHT PENCK gemeinsam haben, das ist das Thema Reparationen. Von dem Loggertyp, aus dem die PROFESSOR ALBRECHT PENCK entwickelt wurde, wurden von verschiedenen Werften der DDR mehr als 1.000 (!) Fahrzeuge als Reparationsleistungen an die Sowjetunion geliefert. Einige hat die DDR auch selbst behalten und sie z.T. für andere Zwecke modifiziert, so z.B. das 1951 gebaute Vermessungsschiff JOH. L. KRÜGER, das 1961 zum Forschungsschiff umgerüstet und in PROFESSOR ALBRECHT PENCK umbenannt wurde. Penck (1858-1945) war ein deutscher Geograf und Geologe.


    Ich vermute mal, dass die meisten Wessis dieses Schiff erst bemerkt haben, als es unter dem Namen ALAN KURDI als Flüchtlingshilfsschiff eingesetzt wurde.


    Meinen heutigen Baubeginn dokumentieren folgende Fotos.


      


      


    Ich hoffe, dass mein neues Thema den einen oder anderen von euch interessiert.


    Henning

    Hallo Modellbaugemeinde !


    Heute waren nur noch drei Rettungsflöße zu bauen, die Strippen zu ziehen und die Flaggen zu setzen. Damit ist die THEODOR HERZL nach ca. 6 Wochen Bauzeit fertig geworden. Eure vielen Likes bestätigen ja, dass dieses Schiff sehr, sehr elegant war, was auch mein Modell nicht verleugnen kann. Es hat jedenfalls viel Spaß gemacht. In meinem ersten Beitrag schrieb ich, dass die THEODOR HERZL ein Deck niedriger war als die ISRAEL. Das war nicht der Fall ! Nur die Aufbauten waren ein Deck niedriger, der Rumpf dafür um ein Deck höher. Außerdem waren ISRAEL und ZION als Fracht- und Fahrgastschiffe klassifiziert (vier Luken), während JERUSALEM und THEODOR HERZL reine Fahrgastschiffe (zwei Luken) waren.


    Obwohl ich mir keinen Modellbaubogen kaufen musste, ist das Modell wegen der Ätzteile und des Wonderwire nicht billig. Verbaut habe ich drei Platinen Relings, drei Platinen Niedergänge (12 Stck) und zwei Platinen Leitern.


      


      



      


      


    Zum Schluss bedanke ich mich wieder für euer Interesse, eure Zustimmung und eure Unterstützung.


    Henning

    Das heutige Bauprogramm umfasste ein weiteres Rettungsboot, den Mast, den Funkpeiler, den Magnetkompass, zwei Scheinwerfer und ein Rettungsfloß - der Rettungsinsel der 50-er Jahre. Es geht also auf das Ende zu ! Eine Frage habe ich an euch: Der GP enthält fünf Bereiche, auf denen Sonnensegelgerüste stehen. Vor diesen Dingern drücke ich mich seit meiner Kindheit, weil man sie sehr leicht verbiegt und dann nicht mehr gerade bekommt, so dass das Modell beschädigt aussieht. Wie bewältigt ihr dieses Problem ?


       

    Hallo Modellbaugemeinde !


    Die Werksferien meiner Werft sind zuende. Es ging weiter mit der Ausrüstung des Bootsdecks, wozu 4 Lüfter, der Swimming-Pool und die ersten beiden Rettungsboote gehörten. Wem die Boote irgendwie bekannt vorkommen - sie sind etwas vergrößert die von der SANTA INES.


      

    Der Zuspruch der Bremer Kollegen hat mich sehr motiviert. Inzwischen habe ich auch an Bb. die Davits, Bootswinden und Niedergänge angebracht. Außerdem sind die Zaunarbeiten abgeschlossen.


      



    Nächste Woche sind auf meiner Werft Werksferien. Wenn erst einmal die 10 Boote fertig sind, dann ist auch das Ende in Sicht.

    Ich bin wieder ein Deck aufgestiegen ! Auf dem Bootsdeck habe ich an Stb. die Davits, Bootswinden, 2 Niedergänge und Relings eingebaut. Wegen der geringen Fotoausbeute sind die Davits von recht einfacher Bauart.


      



    Ich fahre jetzt mit dem Modell zum Stammtisch in Bremen und gebe damit tüchtig an !

    Das Backdeck ist jetzt fertig ausgerüstet. Die an Bb. noch fehlende Ladewinde habe ich gebaut - Ehrenwort ! Aber als ich sie auf das Deck setzen wollte, war sie verschwunden. Meine vergebliche Suchaktion dauerte länger als der erneute Bau der Winde. Ich warte jetzt ab, ob sie irgendwann wieder auftaucht. Notfalls wird es das letzte Detail sein, was ich dann erneut baue.


       

    Die letzten Details auf dem achteren Hauptdeck waren die Ladewinden einschließlich der Steuerpulte. Die Ladebäume werde ich wegen der Beschädigungsgefahr erst zum Schluß anbringen und takeln. Danach bin ich zum vorderen Teil des Hauptdecks, zum Backdeck weitergezogen. Dieses ist bereits bepollert, Ladeluke, Deckshaus, Einstiegsluke zum Kettengatt und zwei Steuerstände sind installiert.