Posts by Konpass

    Jochen, die METEOR II hätte keine Chance, ein Passat-Modell zu werden, weil ihr Bekanntheitsgrad zu gering ist.


    Typisch für Forschungsschiffe ist ja, dass sie häufiger umgerüstet werden, um die jeweiligen wissenschaftlichen Aufgaben erfüllen zu können. So findet sich auf einigen Fotos die Tiefseewinde, die weder im Generalplan, noch auf dem DSM-Großmodell vorkommt. Anhand der Fotos konnte ich dieses Teil in etwa rekonstruieren. Weiter dazugekommen sind zwei Auslegergabeln und die Ankerwinde, für die ich noch keine geeignete Kette habe.


        


    Nach Mannheim habe ich heute an meinen geliebten Basteltisch zurückgefunden. Es ging weiter mit der Ausrüstung des Brückendecks. Dazu gehören der Kran an der Deckskante, oberhalb der Ladeluke eine Ladewinde, eine Backskiste und ein würfelförmiger Behälter. vor der Aufbaufront ein Lüfter.


          

    Mit der Stelling an Stb. ist die Ausrüstung des Hauptdecks zum Abschluss gekommen.



    Weiter geht es jetzt ein Deck höher, auf das Brückendeck. Hier bin ich angefangen mit dem Verkehrsboot an Bb. Den Rumpf habe ich mir aus dem der PLANET zusammenskaliert, der Aufbau und die Ausrüstung sind neu.


       


    Meine Werft hat jetzt ein paar Tage Pause. Morgen fahre ich nach Schortens um die gedruckten Bögen der POTSDAM von der Druckerei abzuholen. Übermorgen geht es auf nach Mannheim.


    Bis dahin

    Aufgrund des sehr hilfreichen Beitrags von Manfred, für den ich mich herzlich bedanke, habe ich die Aufhängung des Hakens am Bordkran korrigiert.



    Außerdem sind der achterliche Schwenkrahmen und zwei Lüfter auf dem Peildeck hinzugekommen. Wenn man genau hinschaut, sieht man, dass es zwei Schwenkrahmen sind, die da am Heck ausgeklappt werden können.


      

    Endlich habe ich ein Termin bekommen, um im brandneuen Depot des DSM das 1:50 Modell der METEOR II fotografieren zu können. Am meisten hat mich der Kran begeistert, der mittschiffs vor der Ladeluke steht.



    Deshalb habe ich ihn auch gleich gebaut.


       


    Die Decksfarbe, die nicht mit dem Großmodell übereinstimmt, habe ich einem Originalfoto entnommen.

    Meine Hoffnung, innerhalb einer Woche beim DSM einen Termin zu bekommen, um das Museumsmodell zu fotografieren, hat sich nicht erfüllt. Vielmehr wurde das Vorurteil bestätigt, dass dieses Museum ausschließlich mit seiner eigenen Forschung beschäftigt ist. Ich werde aber weiter hartnäckig daran arbeiten. Von meinem gewohnten Bauablauf, erst Rumpf und Aufbauten zu bauen und dann ein Deck nach dem anderen vollständig auszurüsten, muss ich aber abweichen. Gebaut habe ich Poller, Schanzkleidstützen und Schandeckel, einige Luken, Deckskanten und auf dem Backdeck einen Windfang.


       


    Ich glaube inzwischen auch, dass ich an diesem Modell nicht vorbeikomme. Aber auch mit den Knickmarkierungen auf den Bauteilen und den himmelblauen Fensterschatten? Ich weiß nicht. Es könnte aber sein, dass die Sophie X mit verglasten Fenstern und Ätzteilen für Relings und Leitern ein Modell wie alle anderen wird.

    Jetzt geht es an den Aufbau, zunächst ein Spantgerüst und die rückwärtigen Aufbauwände für das Brückendeck. Auf dem Brückendeck ist das wissenschaftliche Personal untergebracht, vorn sind eine Bibliothek und ein Zeichenraum. Dann kam die Aufbaufront mit den Seitenwänden an die Reihe. Wie das erste Foto mit dem überbreiten Süllbord zeigt, ist dieses Teil nicht lang genug. Wenn ich Perfektionist wäre, dann müsste ich die vordere und seitliche Aufbaufront mit den vielen Fenstern noch einmal bauen. Es macht aber wesentlich weniger Aufwand, wenn ich die hölzerne Back verlängere und noch einmal ausdrucke und aufklebe. Das Bootsdeck ist auch montiert und lässt den Verstärkungskarton in rosa verschwinden.


      


    Die WvH III hatte einen Bugspant, der oben konvex und unten konkav war. Ich habe von der METEOR II leider keinen Spantriss, aber die Glockenform war entsprechend den Fotos längst nicht so ausgeprägt wie bei der WvH III.


    Weitergemacht habe ich heute mit den Aufbauwänden des Hauptdecks.



    Darauf kam dann das Backdeck.



    Und schließlich habe ich auch schon die Stb.-Bordwand anbringen können. Abgewickelt habe ich sie geometrisch nach der Dreiecksmethode in einem Streifen.


       

    Hallo Modellbaugemeinde !


    Ein Thema, bei dem ich relativ gut sortiert bin, ist das der Forschungsschiffe. Ich habe bereits zwei Schiffe mit dem Namen METEOR in meiner Sammlung, die METEOR I von Passat und die METEOR III von Schreiber. Jetzt kommt die METEOR II an die Reihe. Sie wurde 1964 bei Schichau-Seebeck in Bremerhaven gebaut, ist 82,10 m lang und mit 2916 BRT vermessen. Sie hatte einen dieselelektrischen Antrieb mit 3000 PS, der sie 13,5 kn fahren ließ. Insgesamt konnten 57 Personen (Besatzung und wissenschaftliches Personal zusammen) untergebracht werden. Stationiert war sie in Hamburg.


    Quelle: buesummaritim.de


    Die METEOR II hatte viele Entwurfselemente, die auch heute noch aktuell sind: Ein lang gezogenes Backdeck, ein asymmetrisch bebautes Hauptdeck, das an Stb. die Hebezeuge z.B. für Proben und Messgeräte hatte und an Bb. die Labore. Eine ganze Reihe von Forschungsschiffen hatten auch eine Heckaufschleppe mit einem Schwenkrahmen darüber.


    Grundlage für meinem Modellbau sind ein (relativ einfacher) Generalplan und ein paar Fotos im Netz. Ich hoffe, dass ich in den nächsten Tagen einen Termin bekomme, um das Modell des DSM zu fotografieren.


    Angefangen bin ich auch schon. Abgesehen vom Verstärkungskarton in zartem rosé gibt es nichts ungewöhnliches zu berichten.


      


    Ich hoffe, dass mein neues Thema den einen oder anderen von euch interessiert.


    Henning

    Hallo Modellbaugemeinde !


    Ich bin mal wieder unter die Häuslebauer gegangen und habe ein neues Modul für mein Stadthafen-Diorama gebaut. Vorbild war für mich die lange, geschlossene Fischhallenzeile am Alten Fischereihafen unserer Nachbarstadt Cuxhaven. In Wirklichkeit ist diese Zeile einige Hundert Meter lang. Heute wird sie nicht mehr für Fischereinutzungen gebraucht, sondern hauptsächlich für Einzelhandel und Gastronomie.


        


    Ich hoffe, euch gefällt mein neues Modul !


    Henning

    Nun, liebe Modellbaugemeinde, ist meine gamle MÅRØY fertig gestellt. Es waren noch zu bauen ein Scheinwerfer, zwei Radargeräte, die Masten mit Ladebaum, Takelung, Lichtern und Leiter, eine große Stabantenne auf dem Peildeck und die Verzurrung der Boote. Nicht zu vergessen die Eisbärenflagge von Hammerfest in der Gösch.




         



    Ich mag dieses Modell sehr gern. Es hat das gehalten, was das Original versprochen hat, ein schnuckeliges Schiffchen zu werden.


    Ich danke für euer Interesse und eure Zustimmung.


    Henning

    Weiter ging es mit dem Oberdeck, wo ich an Stb. ein klassisches Rettungsboot samt Davits gebaut habe. An Bb. steht ein Rhib mit einem entsprechenden Davit. Obwohl das Rhib noch gar nicht an Bord ist, kann man schon erahnen, dass es da nicht unbedingt hinpasst. Der Denkmalpfleger hatte bestimmt auch seine Bedenken, aber man weiß ja, das beste um ein Schiff zu erhalten ist, es in Fahrt zu halten.


    Außerdem sind ein kleines Oberlicht und Relingsteile hinzugekommen.


         

    Heute habe ich die Ladewinde, die Ankerwinde, Poller, ein Luk, einen Schlauchanschluss, Schwanenhalslüfter und ein Detail gebaut, aus dem ich mir überhaupt keinen Reim machen kann. Auf dem Originalfoto (Quelle: facebook) ist hinter dem Mast etwas zu sehen, was aussieht wie ein Elektromotor. Darüber kommt ein Gestänge zum Ladebaum. Hat jemand eine Ahnung, was das sein könnte ? Ich verstehe ja immer gerne, was ich bastele.


         

    Heute habe ich die Aufbauten vervollständigt. An der Brücke passte es seitlich nicht ganz, deshalb habe ich Passungenauigkeitsverdeckungsbleche aufgebracht, auf die später die Positionslichter platziert werden.

    In Norwegen scheint es Tradition zu sein, den Schiffsnamen auch auf die Brückenfront zu schreiben. Jedenfalls ist es bei

    Hajo´s BØRØYSUND und STAVENES auch so. Macht eigentlich auch Sinn, denn wenn ein Schiff kommt und man nicht weiß, wie es heißt, sieht man es immer zuerst von vorn.


    Außerdem habe ich auf dem Backdeck die Schanzkleidstützen und die Schandeckel angebracht. Morgen geht es dann weiter mit der Ausrüstung des Backdecks.


      


    Hallo Modellbaugemeinde !


    Als wir 2016 mit Hurtigruten unterwegs waren, trafen wir in Hammerfest auf ein nach meinem Empfinden absolut schnuckeliges Schiffchen. Es heißt MÅRØY. Da sie schon 1959 in Harstad gebaut wurde, heißt sie auch GAMLE (Alte) MÅRØY. Ursprünglich wurde sie für den Tageslinienverkehr in der Finnmarken, der nördlichsten Region Norwegens eingesetzt. Hurtigruten bedient ja längst nicht alle Häfen dort. Heute steht sie unter Denkmalschutz und wird von Ehrenamtlichen als Ausflugsschiff betrieben. Die 34m lange MÅRØY kann 84 Personen befördern. Es gibt 10 Gästekabinen mit 19 Kojen. Der Frachtraum fasst 90m³, der Ladebaum kann 2t heben.



    Angefangen bin ich auch schon. Grundlage meiner Bastelei sind ein Decksplan und viele Fotos im Netz.


       


    Ich hoffe, dass ich zumindest bei den Norwegen-Freunden ein wenig Interesse wecken kann.


    Henning

    Hallo Modellbaugemeinde !


    Nach etwas Detailarbeit im Bereich des Peildecks und an der Achterseite der Abgaspfosten konnte ich den Bau der ATLANTIC heute abschließen.


       


    Wie man sieht, ist dieser wuchtige Kraftprotz recht fotogen, finde ich jedenfalls.


      


       


    Zum Abschluss der Neubau an der Kaje.



    Ich bedanke mich wieder für euer Interesse, euren Zuspruch und die Unterstützung durch Dirk und Arne


    Henning

    Die beiden Masten sind bis auf die Feuerlöschspritzen auf der oberen Plattform fertig. Helmut´s Eindruck, dass die Masten gegenüber den Aufbauten sehr dominant sind, bestätigt sich. Mit solch hohen Masten könnte man auch Segel setzen. Ob die Enterleitern an den Abgaspfosten aktuellen Sicherheitsbestimmungen genügen, glaube ich ja nicht. Wozu die aber nützlich sind, zeigt ein Foto der TITAN im Schnake-Buch. Auf Antarktis-Expedition benutzt sie die Enterleiter um auf die Schelfeiskante heraufzukommen.