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Jörnimausi

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Samstag, 27. Dezember 2014, 18:06

HMS Alert 1:96 von Shipyard

Nachdem ich den Eiffelturm gebaut hatte, habe ich mir nun die HMS Alert von Shipyard besorgt. Das Modell gibt es in zwei Varianten: 1:96 als Kartonmodell mit Lasergeschnittenem Spantensatz oder 1:72 als Lasercut. Ich habe mir die normale Variante in 1:96 bestellt.

Die Aufbauanleitung lässt doch etwas zu wünschen übrig. Es gibt ein Foto mit ca. 150 Nummern darauf, ein Blatt mit mehreren Zeichnungen div. Teile aber ohne Beschriftung und noch ein Blatt mit mehreren Farbfotos des fertigen Modells. Erklärungen zu den Zeichnungen oder den Fotos gibt es nicht und Klebeflächen sucht man auch vergebens .

Wenn man dann wie ich ein Anfänger ist muss man oft rumprobieren wie es weiter geht.

Zuerst habe ich den Lasergeschnittenen Spantensatz zusammen geklebt. Am Heck ist mir bei der Positionierung eines Teils ein Fehler unterlaufen. Es ist gar nicht so einfach alle Teile in der richtigen Position fixiert zu bekommen. In den Rumpf werden zwei Platten eingesetzt die als Boden für den Laderaum dienen. Bei diesen Platten und beim Schiffsboden habe ich den aufgedruckten Holzboden durch einen echten Holzboden ersetzt. Dazu habe ich Streichhölzer aneinander geklebt und dann glatt geschliffen.
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petcarli

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Sonntag, 28. Dezember 2014, 10:12

Hallo Jörnimausi,

sehr schön, dass Du Dich entschlossen hast die Alert von Shipyard zu bauen. Lass Dich von der Bauanleitung nicht unter bekommen. Es ist bei Shipyard immer wieder das gleiche System. Das große farbige Bild zeigt, wenn man sich einliest genau, wo die Teile hinkommen und die Einzelteile mit dem Zusammenbau sind auf dem Bild ausgelagert. Du wirst es schon schaffen, da Du ja auch auf andere Dinge ausweichst, wie Deine Streichhölzer zeigen. Weniger Arbeit hätte wohl das Ausstaffieren mit Balsaleisten gemacht, wie ich es bei einem anderen Bericht in einem anderen Forum zur Zeit bei der "Lexington" mache. Du wirst mich sicher als Begleiter bei diesem Bau haben!

Gruß
Fritz

Jörnimausi

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Sonntag, 28. Dezember 2014, 10:40

Danke ! Ich hab die Streichhölzer genommen weil ich die aufgedruckte Plankenbreite beibehalten wollte aber mit Balsahölzern wäre es wohl schöner geworden. Ich habe zu Weihnachten die Papegonien als Lasercut- Modell bekommen und da ist dann gleich ein ganzes Heft mit vielen Fotos von Einzelschritten dabei.
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Jörnimausi

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Sonntag, 28. Dezember 2014, 10:45

Fortsetzung HMS Alert von Shipyard 1:96

Als Schablone für den Boden habe ich das Original aus Papier verwendet weil ich da gleich die Öffnungen an den richtigen Positionen hatte. Ich muß zugeben das der Rand meines Schiffsbodens nicht sehr schön geworden ist. Das wird wohl daran liegen das ich mich selber noch oft unter Zeitdruck setze oder mir das Bauteil anfänglich nicht so wichtig erscheint.So nach dem Motto : Klebe schnell den Rumpf damit du heute noch mit dem Anmalen starten kannst.


Langsam werde ich klüger und merke das jedes Teil wichtig ist und das die Zeit keine Rolle spielt.


Nachdem ich den Boden fertig hatte, habe ich die erste von drei Schichten am Rumpf geklebt. Dabei werden die Teile praktisch auf die schmalste Seite der Stegplatten ge-


klebt.


Die nächsten beiden Schichten werden dann längs des Rumpfes geklebt, wobei man tierisch aufpassen muss nicht alles mit Kleber einzusauen da die Teile ja sehr schmal sind. Ich benutze einen Bastelkleber der Firma Rayher, der ist schnell stabil und trocknet transparent ab.


Die Längsbeplankung vom Rumpf war auch eine gute Übung für genaues Ausschneiden auf längeren Strecken.


Als nächstes habe ich die Rahmen der Laderaumluken angefertigt. Die wurden aus jeweils zwei Rahmen gefertigt die aufeinander gesetzt wurden. Nach dem farblichen bearbeiten sahen die Rahmen aus wie Holz. Die Grätings hatte man auf Papier gedruckt und mein Versuch die Öffnungen zwischen den Gittern auszuschneiden scheiterte kläglich.


Ich hatte mir inzwischen zwar 2 Skalpelle besorgt aber hier war wohl die Grenze des ausschneidbaren erreicht.


Ich habe dann zwei Versuche unternommen Grätings selber anzufertigen, war aber mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Ich habe mir dann im Modellbauladen welche gekauft. Die musste ich aber noch auf die richtige Größe bringen und dünner schleifen.


Das nächste was nicht ganz einfach war waren die Kanonen. Die Rohre werden aus Papier gewickelt und dann werden vorne und hinten kleine runde Scheiben von


1-3mm aufgeklebt um die Struktur zu erstellen. Beim Ausschneiden von kleinen runden Teilen leistet mir eine Lochzange gute Dienste.


Bei den Gestellen der Kanonen hat sich wieder gezeigt das ich Anfänger bin. So klein


auszuschneiden ist eine Kunst die mir noch nicht gegeben ist. Ich kann allerdings sagen das meine Werke langsam besser wurden.


Bei ganz kleinen Teilen die auf Finnpappe aufgeklebt werden habe ich mir angewöhnt die Bauteile zusätzlich mit Cyanacrylat zu beträufeln, da die Finnpappe sonst sehr bröselig ist.
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Sonntag, 28. Dezember 2014, 10:58

Hallo petcarli

ich habe mir inzwischen Dein Projekt Lexington im anderen Forum angesehen. Da kann ich nur meinen Hut ziehen. Sehr schöne Arbeit. Ich werde mich an deine Fersen heften um diese Sorgfältige Arbeit zu verfolgen

liebe Grüße

Jörn
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