Posts by didibuch

    Hallo zusammen,

    um das Jahr 170 bauten die Römer in Augusta Treverorum ein repräsentatives Stadttor, das heute Porta Nigra genannt wird.

    Der Schreiberbogen ergibt ein passgenaues, schönes Modell des Tors in der ursprünglichen Form.




    Hier der Link zum Baubericht.

    Hallo zusammen,


    nach dem Modell ist vor dem Modell, ich habe Lust auf ein weiteres Architekturmodell und so habe ich etwas Kleines angefangen. Ich wurde schon mehrfach auf die schönen Bögen von Tomas Hrebik hingewiesen: Da habe ich den Wartturm des Klosterhofes in Chotebuz (Tschechien) angeschnitten.

    Das Kloster Tyniec unterhielt in Chotebuz unweit der heutigen polnischen Grenze einen befestigten Hof, im 15. Jahrhundert entstand dort auch der Wartturm aus dem Modell. Das Kloster wurde aufgelöst, das Gut wechselte mehrfach Besitzer und Funktion, der Turm steht aber immer noch dort.




    Der Bogen ist übersichtlich: Ein Blatt mit Bauteilen, eingelegt in ein Faltblatt mit Anleitung und schönen Fotos und viel Geschichte auf tschechisch. Mir gefällt die Gestaltung und 'Darreichung' dieser neuen tschechischen Bögen sehr.


    Doch nun zum Bau:




    Die Grundplatte habe ich verstärkt und die Fenster und Tür des Unterbaus zurückversetzt.

    An der Tür hat der runde Bau eine Art Ecke, hier noch nicht verklebt, sondern nur aufgelegt. Bald geht es weiter.

    Viele Grüße

    Dieter

    Hallo zusammen

    und nochmals ein herzliches Danke für die Likes.


    Wir nähern uns der Fertigstellung: Das oberste Stockwerk hat nur die Seitentürme, die Übergänge sind hier nicht mehr überdacht. Die flache Dachkonstruktion habe ich mit einem Streifen Finnpappe verstärkt.




    Damit ist das Tor fertig.

    Wirklich?

    Ja, denn die Tore gefallen mir schon optisch nicht, da habe ich sie, wie im Original, weggelassen.


    In einer Beschreibung im Netz habe ich zudem gelesen, dass in der Porta nie Tore eingebaut gewesen sein sollen. Wie so manches moderne Großprojekt ist wohl auch bei der Porta Nigra irgendwann das Geld ausgegangen und der Bau war noch nicht ganz fertig.



    Und mit einem Bild von der Stadtseite aus beschließe ich diesen Baubericht.



    Ein kurzes persönliches Fazit: Der Bogen ist passgenau, die Grafik ist erstklassig, der Bau hat mir eine Menge Spaß gemacht.

    Galeriebilder vom fertigen Modell folgen noch.


    Danke für die nette Begleitung und die vielen Likes :)


    Viele Grüße

    Dieter

    Hallo zusammen

    und ganz herzlichen Dank für die vielen Daumen. Das spornt zum Weiterbau an.


    Beim gestrigen Regenwetter konnte ich dann auch die Teile für das zweite Geschoss vorbereiten und abends noch einbauen.




    Das Tor wächst also langsam in Richtung geplante Höhe.


    Nun noch ein paar Blicke in Innere: Die barocken Wandreliefs aus der Zeit als Kirche sind noch zu sehen. Sie sind bei der Säkularisierung nicht entfernt worden, ein schönes Beispiel für den Nutzungswandel dieses Bauwerks.


     



    Viele Grüße

    Dieter

    Hallo zusammen

    und wieder Danke für die zahlreichen Likes.


    Nach der Vorbereitung der Teile geht es recht flott weiter: Das erste Stockwerk ist aufgebaut, und auch die nächste Decke schon mal lose aufgelegt.




    Und hier ein Blick in einen der Verbindungsgänge zwischen den Tortürmen.



    Viele Grüße

    Dieter

    Hallo zusammen

    und Danke für die zahlreichen Likes.


    Die ersten Decken sind eingezogen, derzeit bereite ich das erste Stockwerk vor.

    Die Wände sind aus einfachem Karton, aber zum Glück auch auf der Rückseite mit passender Textur bedruckt.



    Und nun noch ein Blick aus dem ersten Stock zwischen die Torbögen:



    Viele Grüße

    Dieter

    Hallo zusammen

    und ein herzliches Danke für die Daumen.


    Das Erdgeschoss ist nun fertig, ich kann also die Decke einziehen.




    Und nun im Galopp durch die Geschichte des Tores (mehr gibt es auf Wikipedia):


     



    Das erste Bild aus der Ausstellung im Inneren zeigt das Tor um das Jahr 200, frisch gebaut. Das zweite Bild rechts nach der Umwidmung als Kirche im Bauzustand im 12. Jahrhundert, links nach einer Umgestaltung im 18. Jahrhundert. Um das Jahr 1028 ließ sich der byzantinische Mönch Simeon im Tor nieder, er starb dort auch und wurde hier auch bestattet. Er wurde 1035 heilig gesprochen und das Tor zu einer Kirche umgebaut.

    Kirche und Stift wurden 1802 von Napoleon aufgehoben und seit 1804 weitgehend zurückgebaut, drittes Bild.

    1986 wurde das Tor in die Liste des UNESCO Welterbes aufgenommen.


    Teile der Kirchennutzung sind auch heute noch im Inneren zu sehen.


    Viele Grüße

    Dieter

    Hallo zusammen

    und Danke für die vielen Likes.


    Ein paar Teile hatte ich schon vorbereitet, daher konnte ich heute etwas weitermachen.

    Ich beginne mit dem von der Stadtseite aus gesehen linken Unterbau, dann die äußeren Torbogen.

    Große Flächen verstärke ich gerne mit Graupappe.




    Und nun noch ein weiteres Model der Porta Nigra, dies hier ist aus Bronze und steht auf dem Vorplatz:



    Viele Grüße

    Dieter

    Hallo zusammen

    und danke an Christoph und alle Liker.


    Nach arbeitsreicher Woche konnte ich endlich mit dem eigentlichen Bau beginnen: Die vier Torbögen sind aufgebaut und eingepasst.

    Die Teile der im unteren Stockwerk geschlossenen Seitentürme sind ausgeschnitten, hier einmal nur probehalber zusammengestellt.





    Und ein Bild des Tores von der Stadtseite aus gesehen. Der Anbau rechts stammt von der zwischenzeitlichen Nutzung als Kirche und ist im Bausatz nicht enthalten.


    Viele Grüße

    Dieter

    Hallo zusammen,


    ein altes Gemäuer will gebaut werden: Um das Jahr 170 bauten die Römer in Augusta Treverorum ein repräsentatives Stadttor, heute gehört die Porta Nigra zum Weltkulturerbe und lockt Touristen, Römerfans, Geschichtsinteressierte und und und... nach Trier.

    Und in diesem Sommer bin ich auch dort gewesen und habe mir das Tor angeschaut. Und nun wird es natürlich in Pappe nachgebaut freu1


    Der Bogen von Schreiber bildet die Porta so ab, wie sie mal ausehen sollte, heute fehlen schon Teile (etwas Schwund ist wohl immer).

    Vier Doppelbögen mit Teilen, dazu Anleitungen und zwei Bögen starke Pappe zum Verstärken warten auf ihren Einsatz. Hier ein paar Eindrücke vom Bogen:




    Mir gefällt der dezente Rückseitendruck, da ich die Fensteröffnungen ausschneiden werde, sieht man dann eine strukturierte Innerenseite.


    Hier noch ein Bild vom Original, wie es sich im Sommer präsentierte:



    Die Grundplatte und zu verstärkenden Teile sind auf die mitgelieferte Pappe geklebt und trocken zwischen dicken Büchern.


    Bald geht es weiter, viele Grüße

    Dieter

    Hallo zusammen,


    in den letzten Wochen habe ich mich im Bereich Bahnbauten getummelt. Ich habe einen freien Download von Adam Koch (hier zu finden) umgesetzt und möchte nun das Ergebnis zeigen.

    Es handelt sich um einen Güterschuppen, zwei kleine Bahnhäuschen und einen eckigen Wasserturm im Maßstab H0, ergänzt um zwei Lampenmasten und einen Wasserkran. Das hier gezeigte Stück Gleis ist auch aus Karton und stammt von Schaalbouw.





    Es fehlen natürlich noch Loks und Wagen: Kommen später noch, nur Geduld ;)

    Ich habe auch noch einen Bahnhof und Stellwerk... Es gibt also genug zu basteln. Vielleicht ergibt sich mal ein kleines Diorama...


    Viele Grüße

    Dieter

    Hallo zusammen,


    nach den gestrigen Dr. Who-Folgen habe ich heute schnell eine kleine Tardis gebaut (aber: sie ist innen größer ;) ).

    Der Download stammt von cutandfold.info hier.




    Für Nichteingeweihte: Die Tardis ist eine Art Raumschiff und Zeitmaschine, in der der zeitreisende Dr. Who durch Raum und Geschichte springt und skurrile bis lustige Abenteuer erlebt.


    Viele Grüße

    Dieter

    Als kleine Ergänzung: Seit 1977 gibt es den Apple II, 1981 kam der IBM PC raus, 1982 dann z. B. bereits die Anwendung AutoCAD.

    Davor gab es bereits sogenannte Workstations für, unter anderem, Grafik und Konstruktion, die waren aber sehr teuer. Maus und grafische Benutzeroberflächen wurden bereits Mitte der 70er entwickelt.

    Durch den PC wurden die Preise erschwinglicher und auch für kleine Unternehmungen lohnend. Da fing das Massengeschäft langsam an.

    Es hätte also schon recht früh sein können, ist mir aber aus der Zeit auch nicht bekannt, dass Kartonmodelle am Apple oder PC entworfen wurden.


    Viele Grüße

    Dieter

    Hallo Christian,


    ich würde hier hier das Teil mit den Fingern oder einer Form/Klötzchen/Legos... in die gewünschte Form bringen und dann mit dem Zahnstocher (nutze ich auch so) wenig Leim von innen in die Ecken auftragen. Festhalten, bis der Leim anzieht und die Form hält.


    Groß nach klein meint: Lege das kleine Teil hin und greife das größere Teil, das größere mit Leim bestreichen, dann das kleine Teil damit (wie mit einem feuchten Finger) aufsammeln.


    Viele Grüße

    Dieter