Posts by ralph.e

    Moin Jochen,

    dann laß man den Ätzteilesatz bei Ihbäh für mich! Obwohl . . . . obwohl Fietes Baubericht schreckt ja auch ab.;(

    Aber das Vogelnest hätte doch gerne gebaut, im Bogen selbst ist es ja nicht vorgedruckt.

    Gruß

    Ralph

    Übrigens: Wilfrieds Scheer hab ich immer noch nicht fertig

    so, nu will ich versuchen, die nächsten Bilder einzustellen:

    Rechts Gert Norman, der Chef; links John Silver, der Mann, der aus der Nordsee geborgenen Fundstücken Museumstücke "zaubert" (ein wahrer Künstler --- Kartonbau ist ihm aber zu pfriemielich. Oben die Wiesbaden, gebaut von Reinhard Mack (Hardie); unten die Baden, gebaut von Andreas Jakobsen (Jabietz).

    eine original Fahne der Wiesbaden --- deswegen auch der Wunsch von Gert die Wiesbaden als Modell zu haben,



    Turm von U35, gestrandet, gesprengt weil noch scharfe Torpedos an Bord waren (ca 1916)



    Fahne der Iron Duke



    Blick in einen der Ausstellungsräume


    und dann durfte ich mir noch die Magazine des Museums ansehen, zwei doppelte Lagerhallen mit Hochregalen, voll mit geborgenen, ertauchten Sachen ( aus Seemannsgräbern wird nichts entnommen!!!)


    ein von John Silver aufgearbeites U-Boot-Torpedorohr (natürlich aus WWI !)



    ein U-Boot-Propeller



    vorne ein englisches 10,5cm Geschütz, hinten ein dt. 12,7 Geschütz


    auch diese Geschütze werden noch museumsmäßig aufgearbeitet.


    und Bücher, Bücher, alles Bücher über Seefahrt. In vielen Sprachen.

    Das ist nur ein kleiner Raum.

    Und dann waren da noch Kapitänsbilder, Ausrüstungsgegenstände, alte Segelschiffsmodelle, eine alte Sammlung "Steinzeit"WHV-Modelle. Die Führung hat mindestens zwei Stunden gedauert, obwohl Gert anschließend noch einen dringenden Termin hatte.

    Sinn des Museums gibt es einige Punkte:

    den Wahnsinn des Krieges aufzuzeigen,

    zu zeigen, wie gefährlich die Nordsee und besonders die NordseeKüste von Jütland ist (seit 1800 sind dort 1200 Schiffe gestrandet),

    und Studierenden die Möglichkeit geben mit Literatur über Seefahrt zu arbeiten.



    das war ein kleiner Überblick über dieses besuchenswerte Museum, für das wir Kartonbauer einen Anteil haben konnten, daß sich Besucher eine kleine Vorstellung machen konnten, was da am 31.Mai 1916 passiert ist.

    Einen (evtl auch zwei) Wunsch hat Gert noch: er sucht eine Magdeburg (gestrandet in der Ostsee) und . . . ein Flugzeugmutterschiff von dem aus Nordholz bombardiert worden ist.

    Feierabend! heute nicht gebastelt:(

    Ralph

    Moin,

    nachdem Gert Norman, der Museumschef, mir den Link für Bilder des Seawarmuseums geschickt hat, möchte ich versuchen, Euch ein wenig lecker für das Museum zu machen ( z.Zt. ist die Einreise nach DK wg Urlaub oder sonstigem Vergnügen nicht erlaubt, bzw auch nicht anzuraten!!!!!). Meine kompjutermäßigen Fähigkeiten sind seeehhhr beschränkt.

    von der Tann und König, habe ich vor 2 Jahren übereignet



    Derfflinger, habe ich als erstes Kartonschiff abgeliefert, da wollte man mir nur schwer glauben,

    daß das Karton ist.

    Mehr will das Gerät jetzt nicht hochladen.

    Bald gibt es mehr

    Und ein noch Dooferer gibt auch noch seinen Senf dazu:

    ich gebrauche möglichst die original Niedergänge/Treppen aus dem Bogen. Das Prozedere habe ich schon mal beschrieben.

    1.) Kartonverstärker auftragen ( ich nehme Schnellschleifgrundierung, die ist in max. 5min dröch)

    2.) Stufen schneiden und nach hinten (!) klappen,

    3.) mit sehr guter Schere die Wangen abschneiden und wieder ankleben (anders bekommt man nur Papiermüll)

    4.) Handläufe aus Lasercut an die Wangen kleben ( manchmal lassen sich die Handläufe zusammen mit den Wangen ausschneiden, habe ich gerade bei der Scheer gemacht, funktioniert 1a).

    Und schon habe ich Niedergänge für jede Deckshöhe und Neigung

    Ich weiß, ich bin verrückt, das haben mir schon einige "Freunde" attestiert, aber ...;(

    Gruß

    Ralph

    Moin Reinhard,

    soll ich Dir dann gleich Fliegenfischgarn mitschicken? Das ist richtig dünn, und zu Wonder Wire ist nachher beim fertigen Modell fast kein Unterschied zu sehen. Serafil empfinde ich als zu "rustikal", aber das ist ja auch Geschmackssache.

    Die Peder Skram hatte ich übrigens auch mit dem Fliegenfischgarn getakelt.

    Gruß

    Ralph

    Moin Werftzwerg,

    dann spitz die "alten Herrschaften" mal ruhig an. Da habt Ihr Euch ein schönes Motiv ausgesucht! und nu seid Ihr unter vollster Beobachtung von mir.


    :thumbup:

    Gruß aus dem hohen Norden

    Ralph

    Moin Günter,

    Tolle Scharnhorst, die Du gebaut hast. Du hast mich richtig lecker gemacht auf diese "alten Pötte" und so habe ich mit der Scheer angefangen. Hab nur einen sch... Drucker, aber ich wollte es unbedingt versuchen. Und es bringt richtig Spaß und für mich ist es sogar spannend, ob ich auch den Fitzelkram vernünftig ausgeschnitten bekomme. z.B: die Gittermasten sind bei mir erste Sahne geworden.

    bis auf die Reling ist alles aus dem Bogen, für mich ist das Anbringen der Ätzreling die schlimmste, unerfreulichste, zeitraubenste Arbeit :( - gehört aber leider(!) dazu. Wilfrieds Konstruktionen und Baubemerkungen sind für mich 1.Wahl.

    Gruß

    Ralph

    Moin Hajo, moin Jochen,

    wie haben wir das damals zeitlich geschafft? Ich meine das Zerschneiden von Karton. Hatte der Tag in den 60ern 48 Stunden? Ich habe im Winter 69 mit dem Leistungssport begonnen, jeden Tag Training. Schon vorher alles voll mit WHV-Modellen, Die Zimmerdecke komplett bedeckt mit WHV-Flugzeugen, und ich kann mich erinnern, daß ich mangels neuer Modelle angefangen habe, die schon lange fertige Gneisenau zu supern (Zusatzbogen ... ) Radio Luxemburg und Basteln dazu, das war was!!!!

    Bleibt gesund

    Ralph

    Moin Reinhard,

    obwohl Du gerne Pulkram baust, ist die Bemalung von Preiserlein eine Strafarbeit?

    Schick mir die Reste zu oder schreib mir, weiche Großpackung das ist. Ich werde dann eine( vmtl xX (mal Iks)) Stunde mit Pönen verbringen ( hatte für die Modelleisenbahn (H0) früher schon packungsweise gepönt).

    Bin momentan an Wilfrieds Scheer zu Gange (Ätzteile brauche ich nur für die Reling), tolles Schiffchen! Nur zu empfehlen.

    Gruß

    Ralph

    Moin Manuel,

    viel Spaß mit der Albatros wünsche ich Dir! Sie läßt sich wirklich gut bauen.

    Wenn Du mehr von diesem Schiff wissen willst - es gibt genügend Literatur. Besonders Gert Uwe Detlefsen hat viel über Flensburger Schiffe geschrieben; die Albatros war immer ein Flensburger Schiff (außer vielleicht in den Kriegen, in denen sie als Tender eingesetzt war) und war der vorletzte in Fahrt befindliche Fördedampfer (Verschrottet 1972). Zum Schluß hatte er nur einen Mast, der Mittschiffsaufbau bekam Fenster wie die Alex und die Rettungsboote fanden Platz über dem Achterschiff. Und so kann ich mich auch an die Albatros erinnern.

    Gruß

    Ralph

    Moin,

    hätten wir Flensburger noch die vorhandene Bauanleitung vom Passatschlepper zulegen sollen? Das fanden wir nicht wirklich notwendig; was m.E. nur zu beachten war, haben wir im spärlichen Begleittext auf EINEM Bogen. Karl, der den Schlepper zum Ausstellen gebaut hat, war damit auch zufrieden. Normalerweise braucht er immer eine ausführliche Anleitung - fragt mal einige Konstrukteure(in), die er angefragt hat.

    Die Bögen sind/werden im Hafenbüro und im Schifffahrtsmuseum der Allgemeinheit zum Kauf angeboten. Das Schlepperteam freut sich auf die finanzielle Unterstützung durch diese Aktion. Durch Corona sind eingeplante Einnahmen durch Rundfahrten weggefallen.

    Nochmals DANKE allen Unterstützern!

    Gruß

    Ralph

    Moin Reinhard,

    das Geläster gehört wohl dazu !(?)! Heutzutage geht meistens alles digital viel besser, und wenn Du einen echten altzeitgemäßen Betrieb nach"spielen" willst, braucht Du wirklich 3P; wie beschrieben 2 Fdl (mindestens) und einen Tf. Ich hatte übrigens früher eine kleine Modellbahnanlage von Trix mit einem Hebelstellwerk von Trix. Die Teile habe ich übrigens vor ein paar Tagen wiedergefunden, bestimmt 30 Hebelchen. Witzig.

    Signalbuch usw folgt demnächst.

    ;)

    Ralph

    Moin Reinhard,

    bevor ich/wir Mecker kriegen: wenn beim Bahnhof kein Einfahrsignal steht, muß eine Trapeztafel hin (am Standort des Einfahrsignals). In meinem vor-vorigem Leben war ich 12 Jahre Fahrdienstleiter auf mechnischen Stellwerken, zum Teil ergänzt durch Spurplan 6. Und die Stellwerke in Flensburg hatten elektromechanische Technik ( Sonderbauart (Jüdel??)). Da kam man sich vor wie bei der Modelleisenbahn, kleine Hebelchen (12cm hoch), wenn man die umlegte, bimmelte das solange bis die Weiche rumlief. Aber das funktionierte!

    Nich soone nümodsche Technik wie auf Deiner Anlage! Und Flensburg-Weiche hatte mechanische Stellwerke, Da habe ich ein Jahr Dienst gemacht während der Elektrifizierungsarbeiten. In diesem Jahr war ich der einzige Fdl auf Wa, der keinen Haufen vor der Tür hatte. Der Spruch: immer mit einem Bein im Knast.

    Bis bald

    Ralph

    Moin,

    Thema Bindulin Express-Holzleim: was Ihr da an positiven Dingen berichtet habt, dem kann ich nur beipflichten! das Zeug klebt manchmal für mich ZU schnell, z.B. manchmal bei LasercutRelings, dann nehme ich "normalen" Kartonleim.

    Im gelben Forum wollte man übrigens von Bindulin nichts wissen - wer nicht will, der hat schon.

    Henning: toller Dampfer!!!!

    Gruß

    Ralph

    Moin,

    da erlaube ich mir einen qualifizierten Kommentar :D :

    mit Hardie und Hajo treffen ja auch die extremsten Extreme aufeinander ( z.B. Hajos Walfänger, Bauzeit gefühlt 25,8 Jahre; U-Hai von Reinhard, Bauzeit gefühlt: zwischen Tagesschau und Wetterkarte)!

    Weitermachen !;)!

    Ralph

    Moin,

    auf ebenem Kiel - wenn ich an die Einlaufparade für die Peking nachdenke, die fuhren auch zwei Finkenwerder Kutter unter Segeln mit, beide auf ebenen Kiel. Aber, ich bin vor Jahren mal mit einem ?Haikutter ? mitgesegelt, da ist der Skipper so scharf rangegangen, daß das Fördewasser bis aufs Deck (10 -20cm) reichte, da wäre für uns Kartonbauer von einer Rumpfseite nicht viel nachzubilden gewesen.

    ( irgendwo müßte ich von der Aktion Bilder davon haben).

    Nur mal so von meinen Beobachtungen

    Ralph

    Moin Reinhard,

    natürlich kriegst Du die Beule weg - denk an die Watte-Methode: die Grundplatte von unten mit einem scharfen Skalpell u-förmig aufschneiden. die Seiten des "U"s sind ca 3-4mm von den Spanten, Unterseite des "U"s 3-4mm vom Mittelträger. Öffnung des "U"s ist Außenhaut. V o r s i ch t i g 1cm aufklappen und den Raum mit Watte auffüllen, vielleicht vorher Kante Deck/Außenhaut hindrücken. Probieren geht über Studieren.

    Sost mol sehn - dat geit.

    Bin gespannt

    Ralph

    Moin,

    das war für mich ein tolles Wochenende in Heidelberg/Mannheim!

    Reinhard - ein super Gastgeber, vielen Dank.

    Eine Veranstaltung, die für mich keine Wünsche offen ließ, außer, daß sie zu kurz war. Es gab für mich so viele informative Gespräche, die mein "kartonbauerisches Weltbild" erweitert und vervollständigt haben.

    Wer in dieser Ecke Deutschlands wohnt und sich nicht um eine Teilname bemüht hat selber Schuld.

    Ich plane in der 38. KW nach Thyboron zu fahren, um die Wiesbaden und die von Andreas gebaute Baden abzuliefern. Der Museumschef will "uns" persönlich in Empfang nehmen. Ich versuche, das auch bildlich zu dokumentieren und hier im Forum zu zeigen.

    Viele Grüße aus dem hohen Norden

    Ralph


    Nachtrag zur Übergabe der Wiesbaden und der Baden:

    Die beiden ersten Fotos zeigen links John Silver, den Mann, der alle ertauchten Fundstücke museumsreif aufbereitet; rechts Gert Norman, der der Museumsboss ist (was er nicht gerne hört).

    Bild 3 werden die beiden Modelle sicher aufbewahrt, bis die Glasvitrinen fertig sind.

    Bild 4 zeigt eine der Stelen, die an den Wahnsinn der Skagerrakschlacht erinnern.

    Bilder 5 u.6 zeigen Kartonmodelle, die ich schon in vergangenen Jahren übereignet habe.

    Moin Urlauber,

    das sieht doch schon sehr gut aus! Du baust den Schiffsrumpf nach meiner bevorzugten Methode. Laß Dich beim Heck nicht zu doll irritieren, die Schanz fällt dort extrem nach innen, eine Passungenauigkeit würde man später fast nicht sehen, Hauptsache, daß Du die Kanten vorher schwärzt und die Naht von außen nicht so sichtbar ist. langsam, 8mm für 8mm!!!! kleben.

    Ich habe die Stettin vor x Jahren, noch von WHV, gebaut. Keine Probleme gehabt, von anderen Kartonbauern habe ich Gejammer gehört.

    Weiter viel Spaß auf Föhr, laß doch die Regenwolken weiter ziehen, wir brauchen hier dringend Wasser;), alles dröch

    Ralph

    Moin Wilfried,

    mach mal wie Du meinst, die alten Zossen kommen sowieso in die "Interessierten"Sammlung der alten BuMaFreunde. Ich nehme dann auch die eigentlich uninteressante RAULE, weil ich da mal als Kind 1958/59 eine Weihnachtsfeier miterlebt habe. So wie ich mich erinnere lag sie in Flensburg im Dock (im L-Dock ???, mir ist so), das muß gleich zu Beginn der "Ausleihzeit" gewesen sein. Da sind wir als Kinder über allermöglichem Gedöns ins Schiff, heute wäre das unmöglich - Umfallgefahr!

    Liebe Grüße

    Ralph

    Moin Wilfried,

    ich hab länger überlegt, ob ich meinen Senf dazu geben soll. . . .

    Ich habe die Radargeräte im Urlaub "nebenbei" gebaut, aber auf 120g Papier gedruckt, teilweise mit Schnellschleifgrund verfestigt.

    War für mich keinerlei Problem. Hab die fertigen Teile beim letzten "konspirativen" Kartonbauertreffen in Flensburg gezeigt - Reaktion: gefrustetes Abwinken. Wenn ich so den Dunstkreis der nördlichsten Kartonbauer so durchgehe (ca 30 P), dann könnten davon 5, max 6 einen sehr feinen Ätzsatz verarbeiten, d.h ca 20%. Die Frage wäre dann, wie viele kaufen die Scheer. .......

    Für mich persönlich würden Ätz-Reling, Handräder, Griffe reichen. (ich liebe das Ausschneiden der Gittermasten usw!)

    Soll ja noch Kartonmodellbau sein - und der Frust derjenigen, die so ein Pulkram nicht können, ist nicht so groß.

    Liebe Grüße - und nu geh ich auf die Terrasse, Kartonbau betreiben

    Ralph

    Moin Reinhard,

    was schreibt Günter? Deine Schlagzahl ist beachtlich! Da kann ich ihm nur zustimmen.

    Wenn ich mir Deine Luxus-Niedergänge ansehe . . . werde ich, so hoffe ich, Dir zeigen, wie man aus original WHV- Rutschen-Niedergängen richtige KartonNiedergänge baut. Das bremst vielleicht Deine Schlagzahl, von 44 auf 42 oder so ( ich hab mal Rennruderei betrieben).

    Bis bald

    Ralph

    Moin,

    in A.Kludas Buch "Die Geschichte der deutschen Passagierschiffahrt" ist noch ein anderes Bild der Präsident: dunkler Rumpf, hohe dunkle Schornsteine. Darüber ein Bild eines Speisekartenmotivs nach dem Original von Willy Stöver,1902. grauer Rumpf, gelber Schornstein, Prinz Adalbert, auch WestIndienDienst. Schiffe im ATLAS-Dienst hatten weißen Rumpf, das zeigen Fotos im o.g. Buch.

    Hab ich Euch ein wenig geholfen?

    Gruß

    Ralph