Posts by christoph

    Es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht.

    Die Gute ist, ich habe herausgefunden wie die Mechanik funktioniert.

    Die Schlechte ist, im Eifer des Gefechts habe ich die entscheidenden Schritte zu fotografieren. Erst im Nachhinein gibt es welche.


    Ich musste ziemlich viel ausprobieren in welcher Lage die Hammerstiele zu positionieren sind damit sie von den Noppen erfasst werden. Dann musste ich die richtige Stelle für die Achse der Hammerstiele finden. Leider sind die Modellteile dabei in Mitleidenschaft gekommen, da ich noch nichts stabil verkleben konnte / wollte. Darum sehen die Hammerstiele leider so verbeult aus.

    Hier ist mein Ergebnis:

    Lochung des Hammerstiels


    Die Lage der Achse für die 3 Hammerstiele



    Beim Probedrehen des Wasserrades heben und senken sich tatsächlich die Hämmer.


    Hallo Peter,

    vielen Dank für Deine Wünsche! :thumbsup:


    Es geht weiter.

    Während ich mir Gedanken machen, wie die Mechanik sein soll und wie die Gelenke und die Welle angebracht werden ?( ,baue ich die Schachtel auf der das Hammerwerk stehen soll. Diese Erhöhung ist auch notwendig, weil das Wasserrad unter die Bodenplatte ragt. Nur so wird es sich drehen können. Auch wird in der Schachtel der Sand aufgefangen.


    Die Bodenplatte mit Ausschnitt für das Wasserrad.


    Von unten habe ich die Bodenplatte mit Holzstäbchen verstärkt.


    Da die Rückseiten des Gebäudes schlicht weiß, bzw. durch die Pappe grau sind, will ich sie auch gestalten. Dies mache ich aus den Teilen des gespiegelten Ausdrucks und einigem Kartonzubehörs.


    Das ist natürlich sehr schade, aber auch verständlich und verantwortungsvoll. Für mich lässt es hoffen, dass ich nächstes mit dabei sein kann. Dieses Jahr wäre es mir nicht möglich gewesen. Dann seien wir guten Mutes, dass Hagen im Freilichtmuseum und es in Hemer wieder losgehen kann.

    Das Dach ist mit Graupappe verstärkt und auch von der Unterseite beklebt.

    Der Durchbruch für den Schornstein. Durch den Schornstein soll der Sand rieseln und das Mühlrad antreiben. Mal sehen ob es mir gelingt.


    Der Schornstein.


    Unten ist die Öffnung, durch die der Sand auf das Wasserrad rieseln soll um es Anzutreiben.

    Durch den zusätzlichen seitenverkehrten Druck ist auch die Innenseite in Farbe. Die Zwischenräume können ausgeschnitten werden. Auch die Schaufeln sind beidseitig geklebt.


    Das Wasserrad mit der Achse. Als Drehachse habe ich einen runden Holzstab eingefügt.

    An 3 Seiten werden die Noppen angeklebt, die die Hämmer auf und ab bewegen sollen. Ich bin gespannt ob es mir gelingen wird.


    Die Hammerköpfe

    Damit die Hammerköpfe genug Gewicht zum wieder Senken haben sind sie alle mit einer Bleikugel beschwert.

    Um alles etwas plastischer erscheinen zu lassen habe ich den bogen auch seitenverkehrt ausgedruckt.


    Alles was mir schon mal zum Bauen eindeutig ist habe zusammen geklebt.

    Der Arbeitstisch auf der linken Seite.


    Der Schmiedeofen auf der rechten Seite besteht aus 4 Teilen.


    Das Mühlrad, das das Hammerwerk antreibt.


    Die Achse ist ein viereckiger Zylinder

    Rechts sieht man den Lagerbock auf der Wasserrad Seite.

    Als erstes habe ich alle Teile ausgeschnitten und grob zugeordnet. Die Kanten wurden gefärbt.

     


    Die Wände und das Dach habe ich mit Graupappe verstärkt. Dazu habe ich zum ersten Mal für mich den UHU Spraykleber verwendet, den ich beim Buchbau (s. BB He 111) verwendet habe. Ich bin mit ihm sehr zufrieden, vor allem weil er sehr Geruchsarm ist und damit Wohnzimmer tauglich ist.

    Nun möchte ich euch den historischen Modelierbaubogen „N.3 Le petit architecte - Forge“ aus dem Imagerie d'Epinal Pellerin, F – Epinal 1862, einen Hammerschmiede, vorstellen.


    Es handelt sich um den ältesten mechanischen Modellbaubogen, der in einem Verlag erschienen ist.

    Ich habe den Bogen aus dem Buch „VON DER ZWEITEN IN DIE DRITTE DIMENSION“ , von Dieter Nievergelt (Hrsg), erschienen vom Arbeitskreis Geschichte des Kartonmodellbaus e.V.


    gescannt und auf einen DIN A4 mit 160mg/m2 ausgedruckt. Der original Bogen war 40 x 30 cm groß. Es handelt sich um eine mit einem Wasserrad angetriebene Hammerschmiede. Im Modell wird das Rad mit Sand angetrieben. Mal sehen wie es mir gelingt. Da das Buch in meinem Besitzt ist, hoffe ich dass damit allen Urheberrechten genüge getan sind.


    Da die Bauanleitung auf französisch und im Ausdruck unleserlich ist und das auf dem Bogen abgebildete fertige Modell nicht zu erkennen ist. Bleibt nur das im Buch abgebildete, von Walter Ruffler gebaute, Modell als Anleitung zur Verfügung. Der Rest für einen Zusammenbau ist Tüfteln Glück und etwas Erfahrung. Im Freilichtmuseum Hagen habe ich eine mit Wasser angetriebene Hammerschmiede gesehen.

    Bauanleitug - Modellskitze


    fertiges Modell von Walter Ruffler (Abbildung im Buch, Foto Dieter Nievergelt)

    Zuletzt einige Bilder meiner HE 111 und wie ober versprochen auch eine Zusammenschau mit der HE 111 aus dem MDKV in der LH Ausführung "Köln". Das Original Modell ist im Maßstab 1:50, das ich auch auf 1:87 geändert habe. Man kann den Unterschied von ca. 60 Jahren Kartonmodellentwicklung erkennen.

    meine 3 He 111. In der 2. Reihe die Ju 88. Als Zugabe 2 VW Kübel von HDMV




     


    Damit ist mein BB beendet.

    Zuletzt kommt das Fahrwerk.

    Das Fahrwerk ist sehr einfach gehalten.

     


    Darum habe ich es etwas verfeinert.


    Wenn ich das Fahrgestell aus dem MDKV noch mal in 1:87 skaliere werde ich eine 4. Version mal bauen.

    Hier sieht man wie detailierterdas Fahrwerk vom MDKV ist.

    Images

    • He-111_20210621_10a.jpg

    Jetzt wurden die Tragflächen von unten an den Rumpfgeklebt. Als alles gut ausgehärtet ist kommen dei Motoren der Baugruppen 2 und 3 an die Reihe, um die Gondeln besser Ausrichten zukönnen. Da beide Gondeln baugleich sind ist es eigentlich egal welche Gondel an welche Tragfläche kommt.


          



       


    Voreilig habe ich auch schon das Spornrad hinten angefügt.

    Den Rumpf habe ich, wie bei der Ju 88, in der Mitte mit Teil 5 begonnen, um dann mich nach hinten, bis Teil 10 und nach vorne, bis Teil 4, zu bauen. Die Klebelaschen für die Rumpfteile habe ich eingeschnitten um die Teile leichter aneinander zu fügen.

       



    Beim Anpassen der Flügel kam die nächste Überraschung:


    Die Ansatzkannten zum Rumpf wurden etwas ausgeschnitten bis es Passte.


    Bevor die Tragflächen an den Rumpf kommen habe ich erstmal das Höhen- und Seitenleitwerk gebaut.


    Der Bau des Modells stellt keine großen Herausforderungen dar. Die Passgenauigkeit ist gut bis auf die Tragflächenverbindung zum Rumpf.


    Begonnen habe ich mit den Teilen 1, die Tragflächen.

    Hier ist der Aufbau der Tragflächenholme.

    Nur bei den Tragflächenspannten musste ich bei der Bauamleitung nachlesen. Ansonsten ist der Aufbau selbsterklärend.

     


      



    Damit der Spannt später leichter ein zukleben ist habe ich eine Hilfslienie eingezeichnet.


    Die obere Klebefläche des Spannts wurde wie auch alle sie Kannten und Ränderinnenflächen eingefärbt. An die Spannten sind die Holme angeklebt.

    Mit einem Laserdruck Kopierer habe ich die Bogen auf 1:87 skaliert und dann auf den PC ein gescannt. Die Farben habe ich geändert. Obwohl ich das Blau auf den Unterseiten heller als bei meiner Ju 88 gewählt habe ist es doch leider dunkler geworden. Auf dem Monitor sah es deutlich heller aus. Letztlich habe ich nacheinander 3 Farbvariante ausgedruckt und gebaut.

     

    1. Farbversion letzte Farbversion


    Für die Glaskuppe habe ich ein Dunkelgrau genommen.


    Diesmal habe ich eine Kennung des Kampfgeschwader 53 Legion Condor mit dem entsprechenden Logo ausgewählt. In diesem Kampfgeschwader waren fast ausschließlich die He 111 im Einsatz. Es war an der Luftschlacht von England und am Russlandfeldzug beteiligt.

    Hallo Kartonisten!


    Nun wollte ich schon vor einiger Zeit mit diesem Baubericht beginnen, aber Großvaterpflichten kamen dazwischen.

    Aufgehalten wurde ich weil ich ein Bilderbuchfür mein frisch geborenes Enkelkind erstellen wollte. Aber dem Karton bin ich dabei treugeblieben:


    Nun zum Baubericht:


    Die He 111 war der Standerdbomber der deutschen Luftwaffe im WK 2. Die Feuertaufe fand im spanischen Bürgerkrieg statt. Was weniger bekannt ist, ist das dieser Flugzeugtyp auch als Passagiermaschine bei der Lufthansa flog. (Dank dem MDKV gibt es alle 11 Versionen der He 111 C als Kartonmodelle. Am Ende meines Berichts zeige ich eine Gegenüberstellung.) Der schwere Aufbau der Maschine wies aber auf den eigentlichen Einsatzbereich als Bomber hin. Weiteres kann in der reichlichen Literatur nachgelesen werden.


    Die Vorgänger des Möwe Verlags , Jade – Verlag und zu erst das Lehrmittelinstitut Wilhelmshaven gaben in unveränderter Weise das Modell in der Version „P“ heraus. Meine Bogen stammen noch aus der Zeit des Jade Verlags. Erkennen kann man es an dem Überkleber des Möwe Verlags. Die Verlags Nummer ist 1800. Der Maßstab 1:50. Die 3 Bogen sind, wie fast immer, im etwas größeren DIN A3 Format. Zum umskalieren ist das leider ein Problem, da einige Modellteile außerhalb des DIN A3 Format liegen und nicht ganz erfasst werden. Das macht eine nachträgliche Bearbeitungen nötig.



    Es liegt im DIN A 5 Format eine schriftliche Bauanleitung in sw, mit einer kurzen Beschreibung des Flugzeugtyps, auf 5 Seiten bei.


    Hallo Adolf!

    Dein Jumbo ist sehr beeindruckend! Toll gebaut! Bei mir liegt die Lufthansa Version von MPMODELL noch in der Schublade. Auf 1:87 ist sie schon scaliert, aber sie muss nochwarten.

    Vielen Dank für Deine Bilder!

    Mit besten Grüßen aus Hagen

    Christoph

    Nun geht es mit den Flügeln und dem Leitwerk weiter. Damit alles stabil hält sind die Holme mit Holzstäbchen gesichert.

    Die Triebwerke und das Fahrwerk sind nach dem die Flügel fest angebracht wurden anmontiert. Die Räder habe ich dreifach verstärkt um sie abrunden zu können. Ebenso das Spornrad. Die Bodenwanne aus den Teilen 12 – 12d habe ich erst jetzt angefügt.

    Zuletzt kamen die beiden Propeller an die Motoren. Mit einer Stecknadel als Achse sind sie beweglich.



    So sieht das fertige Modell aus.

    Nach langer Zeit versuche ich mich mal wieder an einem Baubericht.

    Da meine Vorlieben bei den Maßstäben 1:250 und 1:87 sind habe ich die Modellbogen von 1:50 auf 1:87 skaliert.

    Die Anforderungen an dem Modell sind nicht hoch, so das man es auch ohne Anleitung bauen kann. Im Maßstag 1:50 wäre mir dasModel auch viel zu undifferenziert gewesen.

    Die ersten Version ist eine verkleinerte Kopie mit Laserdruck. Da mein „Kampf“ mit dem Kopierer bei dem 160 g/m2 Karton verloren ging, gab es leider schwarze Streifen.

    Die Kennung wurde per Hand aufgetragen.


    Da mir die Farbgebung nicht gefiel habe ich die Bogen eingescannt und umgefärbt. Das „Babyblau“ der Unterseite wurde dunkler, letztlich ist das Blau zu dunkel geworden. Was meinen die Experten dazu?

    Die Kennung konnte richtig aufgetragen werden. Ich habe mich für das Kampfgeschwader 30 entschieden. Es war an vielen Frontschauplätzen eingesetzt und hatte unterschiedliche Flugzeuge im Einsatz.

    Der Zusammenbau ist einfach. Wobei ich mit Teil 5 begonnen habe und dann mich zum Bug und zum Heck gebaut habe.

    Die Rundspanten sind verdoppelt. Zum besseren Einbau habe ich sie in der Mitte gelocht und mir den Bastelmesser eingepasst.


    Die Verglasung habe ich vergraut.