Posts by OpaSy

    Vielen Dank für die zahlreichen Daumen.


    Da ich aktuell am Aufräumen bin, will ich den Bericht auch noch wirklich abschließen.


    Das fertige Modell:


       



    Was gibt es zu der WvH zu sagen.


    Der Konstrukteur Carsten Horn hat bei der WvH einige Teile so konstruiert, wie ich es bislang noch nicht kannte. Aber hat mir gefallen. Die moderne Drucktechnik (Rückseitendruck; Ausschneiden von der Rückseite) lässt keine Schnittlinien mehr erkennen. Gut so, gerade bei den weißen Teilen. Was nicht einfach umzusetzen war, waren die schmalen Laschen zum Befestigen der Wände in den oberen Decksbereichen. Hier hätten sich m.E. Stecklaschen oder verdoppelte Böden besser geeignet. Aber das ist wohl auch eine persönliche Ansicht und soll den Bogen nicht abwerten. Der Lasersatz ist sehr überzeugend. Selbst die Relingteile waren mit Punktklebung vorgesehen. Scheinbar habe ich mit meiner Bogenauswahl in der letzten Zeit viel Glück. Auch der war Klasse ! Mark: 1.


    Meine weiße Flotte kann durchaus noch eine Ergänzung vertragen.


    Zunächst meine Einschätzung zu den drei Bögen.


    S 13 von HMV: hier hat Piet gezeigt, was in ihm steckte. Von vorne bis hinten stimmig, dazu einen prima Lasersatz. Was will das Bastlerherz mehr. Ne glatte 1 zu Bogen, Druck und Lasersatz.

    S 100 von Cfm: als ich den Bogen betrachtete hatte ich nicht gedacht, das da sowas bei heraus kommt. Was mir an den Cfm-Bögen gefällt, ist der Druck des Spantengerüst und der Grundplatte samt Längsträger auf starkem Karton. Für mich einfach schöner, als das vorher verdoppeln zu müssen. Da könnten m.E. andere Verlage durchaus nachziehen. KvJ und MM befinden sich wohl schon auf dem Weg dorthin (?). So erhielt ich trotz der wenigen Spanten dennoch einen stabilen und verwindungsfreien Rumpf. Ansonsten in der Konstruktion aber nicht mit der Piet'schen zu vergleichen. Meine indivituelle Wertung: 2 - 3.

    P 6059 von HMV: diesen Bogen hat Piet wohl im Zenit seines Könnens konstruiert. Selbst gegenüber dem 100-er Modell bis ins Detail und in die kleinste Ecke identisch. Wahnsinn. Auch der Ätzsatz ein Genuss. Ne 1 mit *

    Wer dieses Modell gut umsetzen kann, muss auch vor der HMV-Bismarck keinen Bammel haben - nur sehr viel mehr Geduld.


    Der Reihe nach. S 13:



    S 100:



    P 6059:



    Das Trio:



    Gegner von einst:



    Meine Schnellboot - Flotte bisher (es liegen noch umzusetzende Bogen bereit).


    Was gibt es zu den Modellen zu sagen: für jeden, der Interesse an der Bundesmarine hat, sind beide ein absolutes Muß. Winfried hat an der Konstruktion ja das eine und andere etwas abweichend von den üblichen Konstruktionen gezeichnet. Manche Bastler hatten ja etwas Probleme mit dem Rumpfbau - das war bei mir nicht der Fall. Anfangs war ich auch etwas skeptisch, ob sich die Bordwände im Bugbereich so "anschmieden". Aber sie haben es getan. Gepasst hat die Konstruktion überall, da gab's nichts zu nörgeln bzw. zu kritisieren. Die Bauanleitung zur Scheer war etwas strukturierter als die zur Scharnhorst und auch nach der Vorübung mit der SH ging mir die Umsetzung leichter von der Hand. Der Ätzsatz zur Scheer - m.E. unerläßlich und qualitativ das non plus ultra. Auch wenn ich hier wieder viele Teile davon nicht verarbeitet habe. Entweder, weil es für meine Finger einfach zu "fein" zuging oder ich einfach auch hier das Problem hatte, mit der Anleitung fertig zu werden. Aber letztlich hat das für meine Vorstellung dem Aussehen nicht geschadet. Bin gespannt, wie ihr es seht.


    Insgesamt: mir haben die beiden Schulfregatten Spaß gemacht. Im Zeugnis für die Konstrukteure Winfried und Peter ein "sehr gut".


    Wie ich der Mitteilung von Passat entnehmen konnte, wird es durch die Beendigung der Verlagstätigkeit nur noch die Oste aus der AGfBM geben. Ich finde das schade. Hatte mich so auf die Gneisenau (oder auch noch die Hipper) gefreut. Als Bundesmarinefan bin ich also schon traurig.


    So, nun ein Bild der fertigen Scheer:



    Zusammen mit der "Schwester" Scharnhorst:



    Mit der Westerwald die drei von mir umgesetzten AGfBM-Modelle. (Das darf doch noch nicht das Ende sein!!!)



     

    Danke Günter,
    für diesen Bericht; mir gefällt Dein Ergebnis und ist für mich ein Dankeschön für mehr als 2 Jahre Recherche zu diesen Modellen...
    mit einem lieben Gruß

    kartonskipper

    Moin Wilfried,


    gerne erinnere ich mich an unsere Korresspondenz zum Bau der beiden Fregatten während des Bauberichts. Mir haben beide Modelle wahnsinnig viel Spaß in der Umsetzung bereitet. Dass da ein akzeptables Ergebnis herauskommt spricht ebenso für die Konstrukteure für den Karton- und die Ätzteile wie auch für den Umsetzer. Ich fand die ganz andere Bauanleitung zu den anspruchsvollen Modellen lustig, auch wenn der Bau durch den vielen Text wohl auch etwas länger dauerte, als üblich. Bei der Scheer ging's dann gewöhnungsbedingt und durch die kompimiertere Form schon besser. Beim dritten Modell (??) wird's dann wohl zur Gewohnheit werden. Danke, dass Du uns diese Modelle "geschenkt" hast.


    Moin Jochen, Fiete, HaJo,

    servus Peter


    vielen Dank für die motivierenden Beiträge und die lange Begleitung des Berichts.


    Ebenso an die regelmäßigen "Daumenbegleiter".


    Günter

    Hallo zusammen,


    es "Scheert" weiter.


    Danke zunächst für die Daumen und verbunden damit die Entschuldigung, dass der Bericht so lange ruhte. Ich hatte ihn unterbrochen, weil ich auf die Lieferung des Wonderwire warten musste, mit dem ich die Takelei vornehmen wollte. Und auch über die Ergänzung des Gittermastes mit den zahlreich vorhandenen Ätzteilen habe ich noch nichts gepostet. Nachdem gestern des S-Boot fertig wurde, habe ich mich heute ans Takeln gemacht. Damit ist nun auch die Scheer fertig. Seht einfach mal die Bilder der fertigen Fregatte.


       



    Wie die Fachleute erkennen werden, habe ich mich beim Takeln auf das Notwendigste beschränkt.


    Nachdem die Wetterprognosen gut sind, werde ich nicht nur von der Scheer (und der Scharnhorst) Freiluftaufnahmen machen, sondern auch noch von den Schnellbooten und der Wappen von Hamburg und entsprechend meinen Senf dazu geben. Dann können (endlich) meine letzten Bauberichte wie gewohnt zu Ende geführt werden. Bis bald.

















    Vielen Dank für die "Daumenunterstützung".


    Nun, lang hat sich nichts getan. Dafür gab es verschiedene Gründe. Einmal war die Lust auf die Arbeit am Computer gen null gegangen. Dann war da noch ein wunderschöner Urlaub in Berchtesgaden im Weg (der mich auch die eigentlich geplante Reise nach Mannheim zum Treffen der Kartonbauer kostete). Zwei Basteltage "danach" haben dazu geführt, dass das S-Boot heute fertig geworden ist. Und nun muss ich wohl reportieren, ob ich will oder nicht. Denn sonst geht doch zu viel verloren.


    Beginnen muss ich gleich mal mit einem Versäumnis meinerseits. Zwischen den Bau der Geschütze hatte ich schon mal ein Torpedorohr zwischenhinein zur Entspannung umgesetzt. Bilder vom Bau wollte ich dann bei den folgenden Exemplaren machen - aber das war's dann schon: einfach vergessen.


    So ist nur ein Bild vorhanden. Das Boot mit den vier angebrachten Torpedorohren.


    Hallo liebe Freunde,


    mir geht es wie Jochen. Bin einfach nur traurig. Auch wenn ich die Gründe nachvollziehen kann. Da will auch ich mich bedanken für all das Gute, was ihr dem Modellbau an Ideen und Boegen geschenkt habt.


    Als Anhänger der Bundesmarinemodelle hoffe ich doch sehr, dass es da irgendwie weiter geht.


    Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.


    Bleibt gesund und wenigstens in den Foren aktiv. Denn auf eure fachlichen Kommentare können wir nicht verzichten.


    Liebe Grüße aus dem Süden


    Günter

    Dann kamen "zwei Klopper" - die Flakgeschütze. 54 Bauteile pro Stück. So auf dem Bogen



    und die "Papierreste" nach dem Ausschnipseln.



    Ich will hier einfach wieder die Bilder sprechen lassen. Die Flaks lassen sich sogar drehbar umsetzen. Das habe ich beim achternen Geschütz auch probiert. Aber entweder ist mir etwas Leim auf die Dreheinrichtung gekommen - oder aber das "Scheibensystem" war doch zu eng. Und zum Drehen wollte ich dann doch keine Gewalt anwenden. So habe ich dann bei der Umsetzung des zweiten Bofor die "Drehscheiben" weggelassen.


       


       


     


    Noch ein Hinweis. ich habe vergessen, die Handgriffe aus dem Ätzsatz an den Geschützen anzukleben. Werde ich nachholen.

    Moin HaJo,


    nun ist es aber an der Zeit Danke zu sagen für diesen fantastischen Beitrag. Da fühle ich mich fast fit genug, als Maschinenmaat an Bord zu gehen - unter Deiner Leitung sowieso!

    Thks a lot.


    Auch über die zahlreichen Daumen freue ich mich.


    Nu war aber lange Pause - aber nur beim Report. Bastlerisch ging's aber zwischenzeitlich etwas weiter.


    Noch so ne "kleine Insel" mit Rettungsinsel. Mini. Seht die Bilder.


       


       


     

    Am Ostersonntag war die gesamte Familie beim Filius eingeladen, da war natürlich auch nix mit Modellbau und den Ostermontag haben meine liebe Frau und ich gemütlich auf der sonnigen Terrasse verbracht. Das musste auch mal sein...


    Beste Grüße aus dem halbhohen Norden

    Fiete

    Moin Fiete,


    das ist schon gut so. Was haben wir uns gefreut, dass zwei unserer Enkel drei mal bei uns genächtigt hatten, samt intensiven Tagesprogrammen natürlich, von Minigolf über Wandern bis zu (zeitintensiven) Monopoly-Spielen. Da lässt man die Bastelschere gerne mal an der Seite liegen.


    Ein interessantes Modell, das Du da umsetzt. Bin am überlegen, ob ich es mir auch noch zulege.

    Auch bei mir war auf der Werft nicht viel los, in den Foren schon gar nicht. Dennoch: das Bundesmarine-Schnellboot hat neben den Bofors auch die vier Torpedorohre an Bord. Sooo viel ist dann auch nicht mehr.


    Ade nach HH sagt


    Günter

    Hallo Hans,


    vielen Dank für den netten Beitrag. Auf den Beitrag 36 sind die "die seitlichen Austrittsrohre" ja zu erkennen. Selbst beim 100-er Modell sind die Öffnungen nur gedruckt.

    Ich kann mir gzut vorstellen, dass das nicht nur "Getöns" war sondern einen realen Hintergrund hatte. Die Dinger in voller Fahrt - wer konnte da schon mithalten?


    Danke, Hans-Jürgen.


    Von der Brücke dann weiter Richtung Heck. Zunächst mit einer kleinen "Erhebung" direkt hinter der Brücke. Dank "dreifach-Unterbau eine stabile Basis für die Lüfter und dann später das Schlauchboot.


       


    Vorher aber noch fünf Luken gefertigt und angebracht,


       


    bevors mit den Lüftern weiterging.


       


    Dann ging's an die Brücke. Kein Bauteil für schwache Nerven. Ich lasse da einfach mal wieder die Bilder sprechen.


       


       


    Kurze Anmerkung: hier sollten auch die ersten Ätzteile zum Einsatz kommen. Aber die vermisste ich auf der Platine (z.B. die kurze Treppe).


    Hier ist im Bogen auch eine "alte WHV-Praxis" zu erkennen. Alternativteile (A). Die Innenausstattung der Brücke ist einfach nur "ausgedruckte" umsetzbar. Oder eben dreidimensional. Auch wenn das grenzwertig war: ich hab's getan.