Posts by Eberhard H.

    Meine Kopien sind nämlich stets minimal kleiner, als das Original und somit als Ersatzteillieferant völlig ungeeignet :cursing:

    Moin!

    Du machst wahrscheinlich den Fehler, beim Ausdrucken eine Skalierung ala "auf Seite anpassen" zu erlauben. Das Mittel der Wahl lautet "ohne Skalierung" zu drucken.

    Werden die Scans direkt als PDF oder als Images (jpeg, tif, ...) abgelegt?

    Gruß

    Eberhard

    Moin!

    Ich werde definitiv nicht mehr rechtzeitig fertig. Zu einem Mangel an Motivation hat sich auch noch eine bedrohliche Projektlage gesellt. Ein halbwegs vernünftiger Weiterbau ist deshalb nicht möglich. Aber immerhin hat mich der Wettbewerb ein gutes Stück weitergebracht.

    Glückwunsch an alle Teilnehmer, die fertig geworden sind! Hoffentlich bin ich am Schluß nicht der einzige, der es nicht hinbekommen hat.

    Gruß

    Eberhard

    Moin!

    In einem Anflug von Größenwahn habe ich mich im letzten Jahr nach der Fertigstellung der Hermann Arpelt und der Theodor Storm (beide SRK, beide Passat-Verlag) an den Bogen der Minenräumboote vom GK-Verlag getraut.

    Am 02.02.2020 begann ich mit dem Bau. Am 02.01.2021 wurde dann das erste Boot fertig. Die zweite Version habe ich mit Unterwasserschiff begonnen. Es wird aber noch eine Weile dauern, bis ich da weiterkomme. Erste Aufnahmen beider Boote waren bereits beim virtuellen internationalen Kartonmodellbautreffen zu sehen.

    Eigentlich unverständlich, daß man von diesem tollen Bogen so wenig hört.

    Neben dem wirklich guten Offset-Druck und einer vorbildlichen Konstruktion bei toller Detaillierung punktet der Bogen mit einer Bauanleitung, die keine Wünsche offen läßt.

    Das bewegt sich auf dem Niveau der Mannheimer Modellbaubogen! Sollte ich bei diesem Vergleich die anderen Klein- und Großverlage nicht hinreichend berücksichtigt haben, bitte ich um Entschuldigung. Aber der Vergleich mit der Anleitung des Vorpostenbootes (Mannheimer- Modellbaubogen-Verlag) drängt sich geradezu auf.

    Aus dem Bogen lassen sich zwei Ausgaben des gleichen Bootes (R49) bauen. Die Versionen unterscheiden sich durch den Tarnanstrich. Beide können als Wasserlinien- oder Vollrumpfmodell gebaut werden.

    Der Bogen mit beiden Modellen enthält ca. 1100 Teile. Ohne Unterwasserschiff dürften für ein Boot gut 500 Teile zu verbauen sein. Ziemlich reichlich für 15cm Schiff.

    Nicht einfach zu bauen – das ist auch nicht der Anspruch des Verlages gewesen – aber gut machbar. Schade, daß es den Verlag nicht mehr gibt!


    Aber die Modelle

    • Minenschiff Königin Luise
    • Küstenmotorschiff Christina
    • 2 Hubschrauber-Bögen
    • Minenräumboot R49

    können noch über de Homepage des Mannheimer-Modellbaubogen-Verlages bezogen werden.


    Gruß

    Eberhard


     


     


     


     

    Nach einigen arbeitstechnisch sehr „unterhaltsamen“ Wochen ging es auch an dieser Baustelle endlich ein wenig weiter. Der Abgabetermin rückt bedrohlich nahe und es kommen Zweifel hinsichtlich der termingerechten Fertigstellung auf. Fühlt sich an wie in meinem Beruf.

    Da meine Versuche, den Turm, seinen Inhalt und das eigentliche Fahrzeug zu einer sinnvollen Einheit zusammenzubringen, noch nicht von Erfolg gekrönt waren, habe ich mich dazu durchgerungen, endlich an der Lenkung und den Bremsleitungen weiterzumachen. Die Lenkung ist soweit fertig. Man sieht auf den Bildern nicht sonderlich viel davon. Die Bremsleitungen werden noch weniger Eindruck hinterlassen, wenn ich sie heute noch fertig bekommen sollte.

    Ich glaube, da musst du dir keine Sorgen machen. Basierend auf den Erfahrungen vom Bastelmarathon, würde es mich ehrlich gesagt wundern, wenn deutlich mehr als 10 Leute gleichzeitig on sind. (Meistens waren wir so 3-7). Und falls es doch zu viele werden, kann man sich auch problemlos auf mehrere Kanäle verteilen

    Moin Johannes,

    ich habe das nicht umsonst in Anführungszeichen gesetzt. Ich wollte damit lediglich den Gegensatz zwischen "wir sitzend hier gemütlich beisammen und murksen vor uns hin" zu "ich hätte mich da nie sehen lassen, aber jetzt mache ich auch mit" andeuten. Beides hat seine Vor- und Nachteile.

    Nochmals herzlichen Dank für Deine Bemühungen.

    Gruß

    Eberhard

    Tja, ich muß gestehen, dass ich im ersten Augenblick nicht wirklich begeistert war, dass unser gemütliches, persönliches, 4-tägiges Hardcore-Basteln samt des Anfixens von unschuldig in unsere Fänge geratenen Kindern jetzt zum digitalen Massenevent "verkommen" soll. Aber das ist natürlich Gejammer auf höchstem Niveau.


    Johannes: Zunächst finde ich Dein Engagement toll! Dank dafür! Ich habe den Zugang auch sofort ausprobiert. Toll, dass man mit Chrome sogar ohne den Download einer Client-App mit Video hantieren kann. Das funktioniert imho mit keinem anderen derartigen Tool. Leider sind meine Eltern unter die Apple-Jünger gegangen. Dort kennt man nur Safari (O-Ton: Was ist denn ein Browser?). ?(


    Als ich 2005 zum ersten mal an den Modellbautagen teilnahm, waren wir noch im Pausenbereich des Museums untergebracht, es gab noch kein gemeinsames Basteln mit Kindern, und Ehefrau und Kinder hatten dieses Hobby noch nicht für sich entdeckt. 2006 waren wir (jetzt mit Martina und den Kindern) in der Ebene A in dem damals noch zweigeteilten Seminar-Raum, in dem heute die Treffen des Mannheimer Kreises stattfinden, untergebracht. Danach ging es dann für ein paar Jahre ganz runter in die sog. Ebene F. Da konnte man mit dem Auto bis kurz vor die Tische fahren (naja, fast). Anschließend haben wir uns über die Ebene des Eingangsbereich wieder bis zur Ebene A "hochgearbeitet". Dort ist heute auch der Hauptbereich des internationalen Treffens.

    Naja, hoffen wir mal, dass 2021 nicht noch schlimmer wird als 2020. In diesem Sinne freue ich mich auf unser virtuelles Treffen im großen Kreis.

    Gruß

    Eberhard

    Nein, ich war nicht faul seit meinem letzten Posting zu diesem Baubericht!

    Der Rest des Turms bzw. die diversen Komponenten, die da rein gehören, wurde vorbereitet:

    Der Turminhalt besteht aus einem Sockel, auf dem die gesamte Turm-/Waffenkombination drehbar gelagert ist. Ich erspare Euche, jede Einzelkomponente in eigenen Bildern zu präsentieren, sondern mache ein Gruppenbil. So um die 200 Einzelteile stecken in diesen Komponenten.



    Die nächste Meldung erfolgt, wenn ich dieses Konglomerat aus 20mm, MG, Sitzen für Kommandant und Schützen, etc. sinnvoll zusammengebracht habe.


    Gruß

    Eberhard (Längsdenker!)

    Moin!

    Ich schließe mich Robis Kommentar vorbehaltlos an. Vielleicht kriegen wir für die Modellbautage wenigstens etwas "virtuelles" hin. Muß ja nicht für alle 4 Tage sein, aber ein, zwei virtualisierte Basteltage wären schon ganz nett.

    Bleibt gesund!

    Gruß

    Eberhard (Längsdenker!)

    Ich habe mich enztschieden, doch erst mit dem Turm weiter zu machen. Turm kann man das eigentlich nicht nennen. Eigentlich handelt es sich nur um eine Konstruktion zur Aufnahme der Waffe. Die 20mm und das MG wird am Ende (hoffentlich!) nur von innen gegen den Ring abgestützt. Dieser Teil der Turm-Konstruktion besteht aus ca. 40 Teilen.



    Gruß

    Eberhard

    Moin!

    Also natürlich ist das Modell in 1:25. Es besteht insgesamt aus ca. 1600 Teilen. Das wäre schon sehr abenteuerlich in 1:250.

    Aber als mir Martinas große Pinzette in die Hände fiel, konnte ich nicht widerstehen. Normalerweise werden damit tote Fische aus dem Aquarium geholt.

    Gruß

    Eberhard

    Auch wenn in den letzten Tagen nicht viel passiert ist, wenigstens 2 Kanister wurden fertig. Vorgesehen ist eine ganze Batterie diese Kanister oberhalb der vorderen Stoßstange. Das werd ich mir allerdings verkenifen, denn dadurch geht die Form des Fahrzeuges doch weitgehend verloren. Außerdem ist der Bau dieser Teile auch nicht so der totale Bringer.



    Demnächst geht es dann entweder mit dem Lenkgestänge oder dem Turm samt Kanone weiter.


    Gruß

    Eberhard

    Außer Albereien habe ich aber auch noch einige Teile hinbekommen. Ich habe mal mit den Klappen oberhalb des Motors begonnen. Diese Teile finde ich wegen der Scharniere besonders widerlich. Statt Messingdraht habe ich Evergreen-Profile eingesetzt. Die sind etwas leichter zu verarbeiten.



    Am Modell werden diese Teile aber erst ganz spät angebracht.


    Über das Wochenende sind auch die vier Räder gebaut worden. Das Profil lag freundlicherweise dem LaserCut-Satz bei. Ich hatte zwar auch eins der Bogenteile ausgeschnitten, aber das war schon sehr mühsam.

    Ob ich die Räder vor der Montage am Fahrzeug nochmal farblich bearbeite, weiß ich nicht. Irgendwie wirkt die Lauffläche (ohne das Profil) zu hell. Mal sehen.



    Es scheint auch noch eine optionale Ergänzung für die Radnabe zu geben. Muß ich mal nach Orginal-Bildern suchen.


    Gruß

    Eberhard

    In der Liste der ausstehenden Arbeiten hatte ich das Steuergestell erwähnt. Deswegen möchte ich Euch eine Aufnahme der Unterseite des Fahrzeugs nicht vorenthalten.

    Außerdem hatte ich vergessen zu erwähnen, daß ich den Bogen auf 1:250 herunterskaliert habe. Das ist schließlich mein bevorzugter Maßstab.

    Um das zu verdeutlichen, habe ich einige Schrauben M2 und meine kleinste Pinzette daneben gelegt. Die klassische Cent-Münze hatte ich gerade nicht zur hand.


    Moin Mitstreiter und Mitleser!


    Es begab sich aber zur Zeit, daß ein Angebot der Firma GPM ausging, daß alle Modellbauer einen neuen Modellbaubogen eines Aufklärungsfahrzeuges schätzen würden. Ja, oder so ähnlich.

    Jedenfalls hatte ich 2010 meinen ersten Panzer gebaut (Modellbautage Technoseum Mannheim 2010 (27. bis 30.12.2010)) und suchte noch einen Spielkameraden.

    Da der besagte T40 von Orlik mit einer Einzelgliederkette (geil! ohne LaserCut) ausgestattet war, war es mir sehr recht, daß das SdKfz 222 ein Radfahrzeug war.

    Von GPM wurde der Bogen als Neuheit 2012 herausgebracht und auch auf ihrem Stand bei der „Inspiration Modellbau“ - damals noch in der „neuen“ Messe in Mainz – angeboten.

    Wild begeistert schlug ich zu und fing das Modell noch auf der Messe an. Ich habe relativ zügig den Rahmen, samt Differentialen, Getriebe und Motor gebaut (ich glaube, das waren schon fast 300 Teile).

    Da ich auf das Steuerungsgestänge noch keine Lust hatte, ging es mit dem Aufbau und der zugehörigen Inneneinrichtung (ca. 400 Teile) weiter. Nachdem dann die Außenhaut und ein wenig äußerer Kleinkram (ca. 100 Teile) verbaut war, verließen sie ihn.

    Als es mit den ganzen Klappen und ihren Scharnieren weitergehen sollte, blieb das gute Stück irgendwie liegen. Bei jeder Aufräumaktion seitdem (ich gebe zu, es waren nicht viele) habe ich mir fest vorgenommen, endlich daran weiterzubauen. Aber vergeblich!

    Ich habe nochmal die Dateien mit dem Sicherheitsscan (zugegebenermaßen ein beinahe einmaliger Ausrutscher) durchgeguckt und die Teile grob durchgezählt: Es müßten ungefähr 1600 Papier- und 160 Schablonenteile aus Draht sein.

    Freundlicherweise gehörte eine LaserCut-Satz direkt zu dem Bogen dazu. Dafür entfielen die Seiten mit den Schablonenteilen für die Graupappe. Eigentlich ein guter Kopierschutz!

    Insgesamt müßten etwa 800, vielleicht 900, Teile verbaut sein.

    Was noch fehlt?

    • Steuerungsgestänge und Bremsleitungen (alles Unterseite)
    • Außenlasten (Lampen, Haken, Reservekanister, Schutzbügel aus Draht…)
    • sämtliche Luken und Klappen (4 Klappen für den Motor, 2 Luken für den Fahrer
    • Turm samt Bewaffnung
    • Räder
    • Verbindung zur Auspuffanlage


    Beim Durchblättern der Anleitung wollte mich schon wieder der Mut verlassen.

    Also schnell noch ein paar Bilder gemacht und frisch ans Werk!

    Die bösen Zeichen auf den Palmen (die weißen Dinger, die wohl die Zugehörigkeit zum Afrika-Corps anzeigen) an den Seitenwäden habe ich ein wenig "weggetupft". Ich hoffe, damit sollte man nicht "anecken".




    Moin Hajo!

    Und ich überlegte noch, ob ich meinen Baubericht der Admiral Scheer aus 2007 (für den 3. JSP) wieder rauskramen sollte. Aber danke, dass Du das mit Deinem Modell überflüssig gemacht hast. Die Scheer hätte ich wirklich nur ungern nochmal bearbeitet. Den Rumpf hatte ich schon entsorgt und nur eine Box mit Kleinteilen aufgehoben. Den Bogen hatte ich zwischenzeitlich nochmal besorgt, aber wirklich reizen tut er mich nicht mehr.

    Auf die Gefahr hin, wieder als "Retro" gebrandmarkt zu werden, freue ich mich mit Dir über das alte Schätzchen. Hoffentlich akzeptieren die Betreiber/Veranstalter Deinen Altertumsnachweis.

    Gruß

    Eberhard

    Zusätzlich zur normalen Abstimmung wird es auch noch einen Sonderpreis für die älteste vollendete Baustelle geben. Bitte habt Verständnis dafür, das wir hier nur die Modelle zulassen können, bei denen die Dauer der Pause nachweisbar ist.

    Danke Johannes für die Klarstellung! Hätte ich das "hier" nicht überlesen, hätte ich es auch so kapiert. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!

    Gruß

    Eberhard

    Moin Helmut!

    Ein wirklich wunderbares Modell. Meine Anerkennung für Konstruktion und Bauausführung ist den Beteiligten sicher.

    Ich hätte noch eine große Bitte:

    Wäre es möglich, ein alternatives Spantengerüst und Bordwände beizufügen (oder als Download), mit dem man das Schiffchen mit ein wenig "Lage" darstellen kann? Es geht ja nicht darum, mit 45 Prozent Krängung durch die Gegend zu rauschen, aber so 15 bis 20 Prozent wären echt klasse.

    Gruß

    Eberhard

    Moin!

    Ich finde die Idee super! Eine echte Motivation zum Weiterbau von Modellen, die man lange nicht mehr angefaßt hat!

    Ich verstehe natürlich, dass Ihr sicherstellen wollt, dass nur tatsächlich angefangene Modelle in den Wettbewerb kommen. Aber der Nachweis ist natürlich nur schwer beizubringen, wenn kein angefangener Baubericht existiert. Deshalb meine Frage, ob die beiden folgenden Altlasten zugelassen würden:

    - Ich habe im Jahr 2012 einen GPM-Bogen des SdKfz 222 begonnen. Diesen Bogen hatte ich bei der Inspiration "Modellbau" in Mainz direkt nach seinem Erscheinen gekauft und angefangen. Lediglich der Rahmen, Teile der Inneneinrichtung und die äußere Hülle sind fertig. Räder, Lenkung, der Turm und große Teile der Außenlasten fehlen noch. Nachdem ich etwa 800 von 1600 Teilen verbaut hatte, verließ mich die Motivation. Einen Baubericht hat es nie gegeben, aber das Modell ziert die Liste der angefangenen Modelle in meiner Signtur schon seit Jahren. Ich weiß nur nicht, ob die Betreiber die Änderungen der Signatur verfolgen können.

    - Im Jahr 2017 habe ich einen Baubericht über den Bau der "Thor Heyerdahl" begonnen (KNM Thor Heyerdahl, ecardmodels.com, skaliert auf 1:250). Der Bau ist relativ weit fortgeschritten und auch im Bericht dokumentiert. Viel ist seitdem nicht mehr passiert.

    Ich würde gerne mit beiden Modellen am Wettbewerb teilnehmen.

    Wäre das zulässig?

    Gruß

    Eberhard


    PS: Falls Ihr derartige Fragen in einen anderen Thread verlagern möchtet, macht das bitte.

    PPS: Solltet Ihr zur Beurteilung der Wettbewerbszulässigkeit weitere Bilder benötigen, kann ich diese gerne am Wochenende anhängen.

    PPPS: Wer sich fragt, warum nicht alle meine Einträge aus der Signatur angemeldet werden, dem sei gesagt, daß ich weder das Vorpostenboot noch R49 als Altlasten ansehe. An beiden Projekten geht es in Trippelschritten weiter. Außerdem sind sie beide so weit fortgeschritten, dass ich selber finde, dass eine Teilnahme am Wettbewerb nicht wirklich zulässig sein kann. Bei Schwan und Panther kann mich ehrlich gesagt auch ein Wettbewerb nicht motivieren, denn die bisherige Ausführungsqualität entspricht nicht mehr meinen heutigen Ansprüchen.

    Jetzt kann man sowas natürlich nicht gut transportieren. Für das mobile Basteln (Urlaub, Ausstellungen etc.) taugt das nix. In diesem Fall werden die Werkzeuge und Farben wieder in die oben hinlänglich besprochenen Dosen verpackt. Am Urlaubsort stapelt man die Boxen dann so um sich herum, wie sich der Platz gerade ergibt. Ist selten optimal, aber besser als gar nix zu Basteln ist es allemal.

    Trotzdem ist der Transport des Bastelkrams damit immer noch nicht erledigt: Es verbleiben die Fragen nach Licht und Strom, Lupenbrille usw.

    Der eine oder andere kennt ja bereits meinen Kisten-Fetisch für Unterbringung und Transport meiner Modelle. Diese Kisten bestehen üblicherweise aus 10mm-MDF-Platten, die allerdings eigentlich nur als Rahmen verwendet werden (die „Füllung“ wird komplett – und nicht allzu akurat ausgesägt – und durch Pappe ersetzt). Dadurch bleiben die Modelle beim Transport geschützt, und tragbar ist das Ganze auch noch.


    Dieses Prinzip wollte ich mir auch für eine mobile Werkzeugkiste zu eigen machen:

    Es sollten die genannten Boxen sowie eine vernünftige Lampe, Verlängerungskabel, Schneidmatte, Bögen usw. „mobilisiert“ werden.

    Außerdem sollte noch ein variabler Aufbau dabei sein, der entweder einige Ausstellungsmodelle (für Treffen des Mannheimer Kreises) oder zusätzlich Tischdecken und Schilder (Finger weg bzw. Beschreibungen der Modelle) für Ausstellungen enthalten soll.

    Die folgenden Bilder zeigen alle drei Konfigurationen:

    Nur Bastelzeug für den Urlaub:

    und in der Schublade Lampe, Verlängerungskabel, Lupenbrille; darunter ein Fach für Schneidmatte und Bögen


    Treffen des Mannheimer Kreises:

    mit Aufsatz für zumindest einige kleinere Modelle (hier mit Vitrine)


    Modellbau-Austellung, Internationales Treffen und Modellbautage im Technoseum:

    Aufsatz mit einer weiteren Schublade, in der Schilder und Staubwedel untergebracht sind; oben das offene Fach für Tischdecken


    Und so sieht das Ganze aus, wenn auch der untere Bereich verschlossen ist:


    Als zusätzlicher Pluspunkt ergibt sich, daß im Falle der Ausstellungskonfiguration die Werkzeugboxen oben in dem Fach für die Tischdecken abgelegt werden können. So kann man den kleinen Turm neben bzw. unter dem Ausstellungstisch unterbringen, kommt an sein Werkzeug, kann aber die ganzen scharfen und spitzen Werkzeuge schnell vom Tisch verschwinden lassen, wenn man den Ausstellungstisch kurzfristig verlassen will. Dadurch sind diese Dinge weder für Langfinger noch für Kleinkinder im unmittelbaren Zugriff.


    Gruß

    Eberhard

    Kommen wir nochmal auf das Thema Werkzeugaufbewahrung zurück:

    Die Aufschnittboxen (tauchen in dieser Form auch immer mal bei dem einen oder anderen Discounter auf; aber bei Aldi habe ich sie schon mehrfach gesehen) sind stapelbar und innerhalb des Stapels relativ fest miteinander verbunden. So zusammengesteckt bildet jeder Stapel eine feste Einheit.

    Da habe ich mir verschiedene Einteilungen aus Graupappe reingebaut. So liegen alle Messer und Schneidnadeln in einem Fach, alle Pinzetten sind beieinander untergebracht etc. Hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Manchmal merkt man auch, daß die aktuelle Einteilung Quatsch ist und baut eine neue.



    Da ich im Urlaub, bei Treffen des Mannheimer Kreises oder auf Ausstellungen gerne bastele, nehme ich mein Werkzeug in diesen Boxen mit. Dazu später mehr.

    Blöderweise liegen diese Boxen in einem (Ikea)-Schubladensatz (alex), der links von meinem Stuhl steht. Das ist sub-optimal, führte es doch in der Vergangenheit dazu, daß sich das einmal entnommene Werkzeug nach einigen Stunden auf der Schneidmatte ballt, weil das Wegräumen zu aufwendig ist. Außerdem hätte man manche Werkzeuge auch gerne im direkten Zugriff. Ich bin lange Zeit um diese Elemente und Ständer von Hobby-Zone rumgeschlichen. Kam aber auch hier zu dem Ergebnis, daß man sowas selber bauen kann. Einerseits habe ich rechts von meiner Arbeitsfläche auch nicht übertrieben viel Platz. Andererseits lieferten die Hobby-Zone-Teile auch nicht genau, was ich mir vorstellte.

    Also habe ich mir aus Bastelplatten (sog. Kappa-Platten von Bösner) und Graupappe einen Ständer gebaut, der das wichtigste Zeug (Skalpelle, Stanzeisen, Hammer, mehrere Varianten an Klebern, Pinzetten, Schere etc.) enthält. Später sind dann noch Anbauten für Zahnstocher und verschiedene dünnere Drähte (Werkzeug und Verbrauchsmaterial – Federstahl in 0,3, 0,5, 0,8 und 1,0mm) hinzugekommen. Dazu wurden dann auch mal alte Filzstifte in handliche Stücke zerlegt.



    Diese "Anbauphase" ist auch noch nicht abgeschlossen: Ich möchte noch die Biegehilfe für Ätzteile und einen Hammer unterbringen. Das Schöne an der Konstruktion ist, daß ich sie rücksichtslos entsorgen werde, wenn mir etwas besseres einfällt. Man kann beispielsweise darüber streiten, ob man die Aquarellstifte nicht auch aufrecht stehend unterbringen könnte (ich in mir da noch nicht so sicher). Der Kapitalaufwand für die ganze Konstruktion liegt jedenfalls nahe „0“. An zwei Bastelabenden war das Ding gebaut.

    Ich empfehle "Selbermachen"! schließlich sind wir Kartonmodellbauer. Ich verwende Aldi-Aufschnittboxen aus dem Sonderangebot (Hardie kennt die Dinger auch). Die gibt es in einfacher (4er Pack) oder doppelter (2er Pack) Bauhöhe (hihi, wie die alten Diskettenlaufwerke). Da baut man sich mittels Graupappe noch die eine oder andere Ebene rein und teilt das so auf, wie es am besten paßt.

    Kann man hier ganz gut erkennen:

    Werkzeugboxen (2. Bid)

    0,7mm? Kann ich fast nicht glauben. Normalerweise liegen die Ätzteile zwischen 0,15 (z.B. Bruno Illing vom HMV) und 0,1mm (die superfeine Passat-Reling). Bei 0,7 mm müßte man ja mindestens von einem Vierer-Pack ausgehen.

    Sollte der Ätzsatz tatsächlich 0,7mm dick sein, ist er schlecht! Oder nicht geätzt, sondern gefräst! :(

    Eigentlich ist alles gesagt! Vielleicht noch eine Anmerkung: Ich verwende die gleiche Biegehilfe wie Hajo (hat damals ca. 20€ gekostet), aber keine Zange. Ich würde von der Benutzung von Rasierklingen als Biegehilfe abraten, denn die Gefahr, daß man sich die Bemalung wieder abkratzt ist nicht zu vernachlässigen. Bei meiner Biegehilfe waren drei Plastikteile dabei die seitlich flach ausliefen. Damit klappt die Biegerei ganz ausgezeichnet.

    Stichwort "Heraustrennen": Ich hebe meine alten Klingen immer auf. Wenn sie für Papier zu stumpf sind, eignen sie sich zum herausknipsen (Achtung erst Flucht- und dann Fluchgefahr) immer noch.

    Gruß

    Eberhard

    Moin Arne!

    Ich muß zugeben, ich war einigermaßen überrascht, daß die Meerkatze II schon 2009 über die VEBEG versteigert worden sein soll. Ich bildete mir nämlich ein, noch die Ausschreibungsunterlagen heruntergeladen zu haben. Aber es stimmt, die Unterlagen sind von 2009. War mir nicht klar, daß ich die VEBEG-Seite schon so lange regelmäßig checke. Bei den Unterlagen war übrigens auch ein Übersichtsplan enthalten (mit einzelnen Decks und ihrer Einrichtung/Einteilung). Bei Interesse schicke ich die PDF-Datei gerne per PN. Ich möchte sie aber nicht hier einstellen, um ggfs Copyright-Ärger zu vermeiden.

    Gruß

    Eberhard

    Absolut Super!!!!!

    Warum jammerst Du egentlich immer, dass man bei meinen Modellen keine Kleberflecken sieht? Ich habe mir die Bilder ziemlich intensiv angeguckt und konnte auch keine finden.

    Hast Du die Fensterrahmen selber gelasert oder habe ich sie auf der Ätzplatine übersehen?

    Gruß

    Eberhard