Posts by Eberhard H.

    Moin Gemeinde!

    Ich weiß, daß die Internationalen Schiffsmodellbautage im IMMH (Internationales Maritimes Museum Hamburg) bei einigen von Euch nicht unumstritten sind; mir hat die erste Ausgabe in 2018 jedenfalls Spaß gemacht. Die Veranstaltung sollte ursprünglich alle zwei Jahre im September stattfinden, mußte aber im letzten Jahr pandemiebedingt auf November 2021 verlegt werden.

    Gestern erreichte mich eine Mail von Frau Reineward in Vertretung der Organisatoren, in der wegen der unsicheren Planungslage die erneute Verschiebung auf den Sptember 2022 angekündigt wird. Echt schade, hatte ich doch gehofft, daß im Herbst derartige Veranstaltungen wieder möglich wären!

    Also wieder ein kartonaler Termin, der für dieses Jahr gestrichen werden muß :cursing:. Ich hoffe jetzt auf die Kartonmodellbautage im Mannheimer Technoseum vom 27. bis 30.12.2021.

    Gruß

    Eberhard

    Seid gegrüßt edle Mitstreiter!

    Ich habe mich sehr über Johannes' Lob für meinen letztjährigen Beitrag (Virtueller Ausstellungsraum) gefreut.

    Dieses Jahr fällt mein und Martinas Beitrag aber etwas bescheidener aus, da wir aktuell nicht den Platz und die Zeit haben, wieder zwei vollständige Ausstellungstische aufzubauen. Wir sind gerade am Renovieren!

    Dennoch wollten wir es natürlich nicht versäumen, einen aktuellen Wasserstandsbericht unserer kartonalen Aktivitäten seit dem letzten (virtuellen – HEUL!) Treffen abzuliefern.


    Martina hat sich vor allem mit den Leuchttürmen am Kap Arcona (Rügen!) beschäftigt. Die beiden Türme stehen nah beieinander und sind in 1:100 und 1:250 bei Imogen erhältlich.

    Wer die Ecke ein wenig besser kennt, weiß, daß zu den beiden Türmen noch einige weitere Gebäude gehören. Martina hat sich diese selber mittels CAD konstruiert und gebaut. Auch die Grundplatte hat sie selber zusammengestellt. Die Bänke und Bäume sind ebenfalls Eingenkreationen!

    Da die Bäume noch nicht angewachsen sind, benötigen sie noch etwas Unterstützung in Form von Wäscheklammern.




    Ich habe meine Schiffstreppe lediglich mit allen seit dem letzten Treffen abgeschlossenen Projekten versehen.

    Man könnte meinen, ich wäre etwas eisenbahnlastig geworden, aber der Eindruck täuscht.



    Die drei Kirchenmodelle (ein wenig Architektur muß immer sein) gehören zu dem Bogen "Kostely I" von Ondrej Hejl. Sie waren die letzten drei Modelle dieses Bogens. Den Rest habe ich schon vor Jahren gebaut (bzw. eine davon versemmelt).


    Als Martina und ich 2017 an den Vellmarer Modellbautagen (Vellmarer Modellbautage 28. und 29.10.2017) teilnahmen, hatten wir uns dort mit Friz Pohl getroffen. Er hatte mir bei dieser Gelegenheit einige Ausdrucke seiner Triebwagenmodelle mitgebracht. Darunter auch einen Bogen mit drei Zügen (und damit beinahe dem gesamten Wagenbestand) der Hersfelder Kreisbahn (https://de.wikipedia.org/wiki/Hersfelder_Kreisbahn).

    Es gab ja schon verschiedentlich einige Varianten derartiger Triebwagen als HMV-Giveaway. Wer sie gebaut hat, weiß, daß die Wagenfronten nicht ganz einfach sind.

    Die letzte Kombination – nochmal ein Triebwagen samt Beiwagen – kommt hoffentlich demnächst noch unter die Schere. Eine nette Zusammenstellung, die geradezu nach einem Diorama mit Bahnhof und Betriebswerk schreit.



    Den Kranzug hatte ich schon vor einer Weile angefangen, aber erst jetzt fertig bekommen. Eine V36 (aus dem „verdruckten“ Tankhafen-Clubmodell) ist in Arbeit, wurde aber aus o.g. Gründen nicht mehr für diese Photo-Session fertig.



    Nachdem Robson hier im Forum den Tankhafen gebaut hatte, rückte der auch in meiner Prio-Liste nach oben.

    Bevor ich ihn anfange, möchte ich aber erst ausreichend rollendes Material fertig haben (die WHV-Forrestal würde ich auch erst anfangen, sobald mindestens 20 Flugzeuge gebaut sind – also eher nie). Der Bogen selber enthält zwei Tankwagen (einer davon leider durch den HMV-Schriftzug eher unattraktiv). Also habe ich mir gleich die elf Kesselwagen aus dem Hafenbahn-Bogen vorgenommen. Das grenzt schon ziemlich an Massenproduktion. Immerhin bestehen die Lok und die Waggons aus über 700 Teilen.



    Die drei folgenden Fahrzeuge habe ich vor einigen Jahren als Downloads bei bestpapermodels.com erworben. Die PDFs enthielten Modelle im Maßstab 1:87, die ich auf 1:250 skaliert habe. Schön fummelig, das Ganze!



    Nach den Abteilungen „steht“ und „rollt“ kommen wir zum Bereich „schwimmt“. Das Räumboot R49 vom ehemaligen GK-Verlag (heute noch über den Mannheimer Modellbaubogen-Verlag beziehbar - https://www.mannheimer-modellb…nr%C3%A4umboote-1939-r49/) hatte ich bereits beim letzten Treffen als „laufendes“ Projekt vorgestellt. Mittlerweile ist das gute Stück fertig. Ein super-fitzeliger Bogen, der aber erstaulicherweise immer baubar bleibt. Auch die Bauanleitung und der LaserCut-Satz sind empfehlenswert.

    Die zweite Version des Bootes (kein Tarnanstrich – dafür mit Unterwasserschiff) ist noch in Arbeit.



    Das kartonale Modell-Highlight des vergangenen Kartonjahrs (also von April bis April) war für mich der Schlepper Bremerhaven vom Passat-Verlag, konstruiert von Klaus-Dieter Brunßen! Obwohl nur aus drei Seiten mit Bauteilen (ca. 700) bestehend war das wirklich der pure Bastelspaß. Allerdings hätte ich ich das Modell ohne Robis Baubericht nicht hinbekommen.

    Die Verglasung ist übrigens mit Folien aus unserer bevorzugten Konditorei entstanden. Dort verwendet man dünne Folien als Trenner zwischen den Kuchenstücken.



    An einigen Baustellen ging es ebenfalls weiter:

    Für das Vorpostenboot V1102 (Mannheimer/Wolfgang) habe ich mir mittlerweile eine Ätzplatine gezeichnet. Obwohl ich mir auch Ätzteile für die Gowerian (Kartonwerft/Imogen), die Alert (Papershipwright/Hathaway), den Schlepper Brake (Klaus-Dieter Brunßen) und den Zollkreuzer Helgoland (HMV/Jabietz und Piet) gezeichnet habe, ist immer noch ein wenig Platz auf der insgesamt 20*30cm2 großen Platine. Es wird also noch einige Wochen dauern, bis ich damit zu Saemann gehen kann.

    Die gerade von David Hathaway herausgebrachte Lütjeoog wird jedenfalls auch noch ein paar Ätzteile von dieser Platine erhalten.


    Gruß

    Eberhard und Martina

    Moin!

    Mein Senf dazu: Ich weiß nicht, ob das auch heute noch so gemacht wird, aber imho benötigen UBoote spezielle Fender, die sie üblicherweise nicht selber mitführen (können). Da UBoote ihre größte Breite unterhalb der Wasserlinie habe, dürfen die Fender nicht schwimmfähig sein. Bei Überwasserschiffen sind Fender im Prinzip nix anderes als besonders stabile Luftballons.

    Während unserer Liegezeit in Hamburg anläßlich des 797sten Hafengeburtstags bekamen wir extra zwei dieser Fender an Bord, da ein UBoot bei uns längsseits ging (S173/U24?). Die Dinger konnten eigentlich nur mit dem Kran vernünftig bewegt werden. Bilder habe ich davon leider nicht.

    Falls wir ehemalige Lahn- und/oder Lech-Fahrer im Forum haben, müßten die das eigentlich am besten wissen. Wenn ich mich nicht irre, war die "neue" (also, die jetzt 26 Jahre alte) Main (A515) zuletzt UBoot-Tender in Eckernförde. Da müßte das auch jemand genauer wissen.

    Gruß

    Eberhard

    Aber die Schwimmeigenschaft ersetzte ja eigentlich nur Start- und Landebahn. Der eigentliche Sinn war das Fliegen. Deshalb würde ich sie ja auch nicht als Wasserlinienmodell bauen!

    Die Notwendigkeit der Führung durch einen Kapitn zur See kann kein Kriterium sein, denn ein einfaches Segelboot benötigt keinen Kapitän zur See, ist aber eindeutig ein Schiff oder Boot und damit von der Teilnahme am Wettbewerb ausgenommen. :D

    Btw. was ist eigentlich mit Schwimmpanzern? ?(

    Moin Johannes,

    eben brachte die Post die Platine mit den Scheibenwischern und den Fensterrahmen für die Stolpmünde. Mein Gott, ist das Ding fein geraten! Ich konnte mir nicht verkneifen, das gute Stück mal auf den Scanner zu legen. Trotz 1200 dpi (mehr kann mein Scanner nicht) kam ich auf weniger als 0,15mm bei den Wischerblättern. Also, ich glaub, ich kann für meinen eigenen Experimente bei 0,2mm bleiben.

    Nochmals herzlichen Dank für Deine Bemühungen!

    Gruß

    Eberhard

    Boah, das ist echt dünn! Ich verwende auch Serafil, aber meins scheint dicker zu sein. Da gehen nur 5000m auf die Spule. Ich muß aber gestehen, daß ein noch dünneres Garn dann endgültig kaum noch gesehen wird. Ich habe mich bei den letzten Kartonmodellbautagen im Technoseum noch mit einer Besucherin rumgestritten, die meinte, ständig zwischen den Masten meiner Schiffe rumfuchteln zu müsse, weil sie die Takelage gar nicht wargenommen hatte :cursing:.


    Dabei fällt mir wieder der Witz über den dünnsten Draht der Welt ein:

    Die Österreicher hatten einen besonders dünnen Draht entwickelt. Sie waren der festen Überzeugung, den dünnsten Draht der Welt entwickelt zu haben, konnten aber nicht messen, wie dünn er denn eigentlich war. Man überlegte, ob die Deutschen diesen Draht vermessen könnten, aber die Östereicher wollten den Draht nicht an die arroganten Piefkes schicken.

    Schließlich schlug einer vor, den Draht an die Japaner zu schicken mit der Bitte, ihnen zu sagen, wie dünn der Draht denn sei.

    Monate vergingen. Schließlich schickten die Japaner den Draht zurück und merkten an, daß das ein wirklich dünner Draht sei. Wie dünn er aber wirklich sei, konnten sie nicht sagen, schlugen aber vor, ihn mal nach Deutschland zu schicken. Nee, nicht wieder die Piefkes, meinetn die Österreicher und schickten den toll dünnen Draht nach Amerika.

    Wieder dauerte es Monate, bis man schließlich eine Antwort aus Amerika bekam: Man hätte die besten Universitäten des Landes befragt, aber niemand habe ermitteln können, wie dünn denn der Draht tatsächlich sei. Aber, meinten die Amerikaner, versucht es mal bei den Deutschen.

    Zähneknirschend schickten die Österreicher den Draht nach Deutschland und beauftragten seine Vermessung. Kaum drei Tage später kam Post (der Witz ist schon älter) aus Deutschland: Da hätte die Österreicher ja wirklich einen tollen Draht entwickelt. Und so herrlich dünn sei er auch noch. Aber was solle man damit tun: Ein Loch reinbohren oder ein Gewinde reinschneiden?


    Gruß

    Eberhard

    Moin Eberhard;

    da wird man ein wenig enttäuscht sein.

    Vielleicht ja Virtuell aber persönlich, das ist abgesagt worden.

    Nö, Arne, da wird man nicht enttäuscht sein. Zumindest noch nicht.

    Die Modellbautage im Technoseum finden jedes Jahr (außer 2020!) in der Zeit vom 27. bis 30.12. statt und sind nicht zu verwechseln mit dem Internationalen Kartonmodellbautreffen Ende April bzw. Anfang Mai. Das ist in der Tat abgesagt, aber eben nicht die einzige kartonale Veranstaltung, die im Mannheimer Technoseum stattfindet. Bei den Modellbautagen findet auch immer ein "betreutes Basteln" statt, bei dem wir versuchen, Kinder und solche, die es bleiben wollen, von der Einzigartigkeit des Kartonmodellbaus zu überzeugen.

    Außerdem finden noch die vier Treffen des Mannheimer Kreises in den gleichen heiligen Hallen statt. Mal sehen, ob wir davon wenigstens zwei im Laufe des Jahres hinkriegen.

    Deswegen gönne mir bitte meinen Optimismus hinsichtlich des Jahresendes.


    Gruß

    Eberhard

    Toll! Vielen Dank! Hoffen wir, daß es wenigstens dieses Jahr wieder Modellbautage im Mannheimer Technoseum geben wird. Da sind Bögen für Einsteiger, die auch von uns Fortgeschrittenen noch verstanden werden, immer gerne gesehen.

    Gruß

    Eberhard

    Meine Kopien sind nämlich stets minimal kleiner, als das Original und somit als Ersatzteillieferant völlig ungeeignet :cursing:

    Moin!

    Du machst wahrscheinlich den Fehler, beim Ausdrucken eine Skalierung ala "auf Seite anpassen" zu erlauben. Das Mittel der Wahl lautet "ohne Skalierung" zu drucken.

    Werden die Scans direkt als PDF oder als Images (jpeg, tif, ...) abgelegt?

    Gruß

    Eberhard

    Moin!

    Ich werde definitiv nicht mehr rechtzeitig fertig. Zu einem Mangel an Motivation hat sich auch noch eine bedrohliche Projektlage gesellt. Ein halbwegs vernünftiger Weiterbau ist deshalb nicht möglich. Aber immerhin hat mich der Wettbewerb ein gutes Stück weitergebracht.

    Glückwunsch an alle Teilnehmer, die fertig geworden sind! Hoffentlich bin ich am Schluß nicht der einzige, der es nicht hinbekommen hat.

    Gruß

    Eberhard

    Moin!

    In einem Anflug von Größenwahn habe ich mich im letzten Jahr nach der Fertigstellung der Hermann Arpelt und der Theodor Storm (beide SRK, beide Passat-Verlag) an den Bogen der Minenräumboote vom GK-Verlag getraut.

    Am 02.02.2020 begann ich mit dem Bau. Am 02.01.2021 wurde dann das erste Boot fertig. Die zweite Version habe ich mit Unterwasserschiff begonnen. Es wird aber noch eine Weile dauern, bis ich da weiterkomme. Erste Aufnahmen beider Boote waren bereits beim virtuellen internationalen Kartonmodellbautreffen zu sehen.

    Eigentlich unverständlich, daß man von diesem tollen Bogen so wenig hört.

    Neben dem wirklich guten Offset-Druck und einer vorbildlichen Konstruktion bei toller Detaillierung punktet der Bogen mit einer Bauanleitung, die keine Wünsche offen läßt.

    Das bewegt sich auf dem Niveau der Mannheimer Modellbaubogen! Sollte ich bei diesem Vergleich die anderen Klein- und Großverlage nicht hinreichend berücksichtigt haben, bitte ich um Entschuldigung. Aber der Vergleich mit der Anleitung des Vorpostenbootes (Mannheimer- Modellbaubogen-Verlag) drängt sich geradezu auf.

    Aus dem Bogen lassen sich zwei Ausgaben des gleichen Bootes (R49) bauen. Die Versionen unterscheiden sich durch den Tarnanstrich. Beide können als Wasserlinien- oder Vollrumpfmodell gebaut werden.

    Der Bogen mit beiden Modellen enthält ca. 1100 Teile. Ohne Unterwasserschiff dürften für ein Boot gut 500 Teile zu verbauen sein. Ziemlich reichlich für 15cm Schiff.

    Nicht einfach zu bauen – das ist auch nicht der Anspruch des Verlages gewesen – aber gut machbar. Schade, daß es den Verlag nicht mehr gibt!


    Aber die Modelle

    • Minenschiff Königin Luise
    • Küstenmotorschiff Christina
    • 2 Hubschrauber-Bögen
    • Minenräumboot R49

    können noch über de Homepage des Mannheimer-Modellbaubogen-Verlages bezogen werden.


    Gruß

    Eberhard


     


     


     


     

    Nach einigen arbeitstechnisch sehr „unterhaltsamen“ Wochen ging es auch an dieser Baustelle endlich ein wenig weiter. Der Abgabetermin rückt bedrohlich nahe und es kommen Zweifel hinsichtlich der termingerechten Fertigstellung auf. Fühlt sich an wie in meinem Beruf.

    Da meine Versuche, den Turm, seinen Inhalt und das eigentliche Fahrzeug zu einer sinnvollen Einheit zusammenzubringen, noch nicht von Erfolg gekrönt waren, habe ich mich dazu durchgerungen, endlich an der Lenkung und den Bremsleitungen weiterzumachen. Die Lenkung ist soweit fertig. Man sieht auf den Bildern nicht sonderlich viel davon. Die Bremsleitungen werden noch weniger Eindruck hinterlassen, wenn ich sie heute noch fertig bekommen sollte.

    Ich glaube, da musst du dir keine Sorgen machen. Basierend auf den Erfahrungen vom Bastelmarathon, würde es mich ehrlich gesagt wundern, wenn deutlich mehr als 10 Leute gleichzeitig on sind. (Meistens waren wir so 3-7). Und falls es doch zu viele werden, kann man sich auch problemlos auf mehrere Kanäle verteilen

    Moin Johannes,

    ich habe das nicht umsonst in Anführungszeichen gesetzt. Ich wollte damit lediglich den Gegensatz zwischen "wir sitzend hier gemütlich beisammen und murksen vor uns hin" zu "ich hätte mich da nie sehen lassen, aber jetzt mache ich auch mit" andeuten. Beides hat seine Vor- und Nachteile.

    Nochmals herzlichen Dank für Deine Bemühungen.

    Gruß

    Eberhard

    Tja, ich muß gestehen, dass ich im ersten Augenblick nicht wirklich begeistert war, dass unser gemütliches, persönliches, 4-tägiges Hardcore-Basteln samt des Anfixens von unschuldig in unsere Fänge geratenen Kindern jetzt zum digitalen Massenevent "verkommen" soll. Aber das ist natürlich Gejammer auf höchstem Niveau.


    Johannes: Zunächst finde ich Dein Engagement toll! Dank dafür! Ich habe den Zugang auch sofort ausprobiert. Toll, dass man mit Chrome sogar ohne den Download einer Client-App mit Video hantieren kann. Das funktioniert imho mit keinem anderen derartigen Tool. Leider sind meine Eltern unter die Apple-Jünger gegangen. Dort kennt man nur Safari (O-Ton: Was ist denn ein Browser?). ?(


    Als ich 2005 zum ersten mal an den Modellbautagen teilnahm, waren wir noch im Pausenbereich des Museums untergebracht, es gab noch kein gemeinsames Basteln mit Kindern, und Ehefrau und Kinder hatten dieses Hobby noch nicht für sich entdeckt. 2006 waren wir (jetzt mit Martina und den Kindern) in der Ebene A in dem damals noch zweigeteilten Seminar-Raum, in dem heute die Treffen des Mannheimer Kreises stattfinden, untergebracht. Danach ging es dann für ein paar Jahre ganz runter in die sog. Ebene F. Da konnte man mit dem Auto bis kurz vor die Tische fahren (naja, fast). Anschließend haben wir uns über die Ebene des Eingangsbereich wieder bis zur Ebene A "hochgearbeitet". Dort ist heute auch der Hauptbereich des internationalen Treffens.

    Naja, hoffen wir mal, dass 2021 nicht noch schlimmer wird als 2020. In diesem Sinne freue ich mich auf unser virtuelles Treffen im großen Kreis.

    Gruß

    Eberhard

    Nein, ich war nicht faul seit meinem letzten Posting zu diesem Baubericht!

    Der Rest des Turms bzw. die diversen Komponenten, die da rein gehören, wurde vorbereitet:

    Der Turminhalt besteht aus einem Sockel, auf dem die gesamte Turm-/Waffenkombination drehbar gelagert ist. Ich erspare Euche, jede Einzelkomponente in eigenen Bildern zu präsentieren, sondern mache ein Gruppenbil. So um die 200 Einzelteile stecken in diesen Komponenten.



    Die nächste Meldung erfolgt, wenn ich dieses Konglomerat aus 20mm, MG, Sitzen für Kommandant und Schützen, etc. sinnvoll zusammengebracht habe.


    Gruß

    Eberhard (Längsdenker!)

    Moin!

    Ich schließe mich Robis Kommentar vorbehaltlos an. Vielleicht kriegen wir für die Modellbautage wenigstens etwas "virtuelles" hin. Muß ja nicht für alle 4 Tage sein, aber ein, zwei virtualisierte Basteltage wären schon ganz nett.

    Bleibt gesund!

    Gruß

    Eberhard (Längsdenker!)

    Ich habe mich enztschieden, doch erst mit dem Turm weiter zu machen. Turm kann man das eigentlich nicht nennen. Eigentlich handelt es sich nur um eine Konstruktion zur Aufnahme der Waffe. Die 20mm und das MG wird am Ende (hoffentlich!) nur von innen gegen den Ring abgestützt. Dieser Teil der Turm-Konstruktion besteht aus ca. 40 Teilen.



    Gruß

    Eberhard

    Moin!

    Also natürlich ist das Modell in 1:25. Es besteht insgesamt aus ca. 1600 Teilen. Das wäre schon sehr abenteuerlich in 1:250.

    Aber als mir Martinas große Pinzette in die Hände fiel, konnte ich nicht widerstehen. Normalerweise werden damit tote Fische aus dem Aquarium geholt.

    Gruß

    Eberhard

    Auch wenn in den letzten Tagen nicht viel passiert ist, wenigstens 2 Kanister wurden fertig. Vorgesehen ist eine ganze Batterie diese Kanister oberhalb der vorderen Stoßstange. Das werd ich mir allerdings verkenifen, denn dadurch geht die Form des Fahrzeuges doch weitgehend verloren. Außerdem ist der Bau dieser Teile auch nicht so der totale Bringer.



    Demnächst geht es dann entweder mit dem Lenkgestänge oder dem Turm samt Kanone weiter.


    Gruß

    Eberhard

    Außer Albereien habe ich aber auch noch einige Teile hinbekommen. Ich habe mal mit den Klappen oberhalb des Motors begonnen. Diese Teile finde ich wegen der Scharniere besonders widerlich. Statt Messingdraht habe ich Evergreen-Profile eingesetzt. Die sind etwas leichter zu verarbeiten.



    Am Modell werden diese Teile aber erst ganz spät angebracht.


    Über das Wochenende sind auch die vier Räder gebaut worden. Das Profil lag freundlicherweise dem LaserCut-Satz bei. Ich hatte zwar auch eins der Bogenteile ausgeschnitten, aber das war schon sehr mühsam.

    Ob ich die Räder vor der Montage am Fahrzeug nochmal farblich bearbeite, weiß ich nicht. Irgendwie wirkt die Lauffläche (ohne das Profil) zu hell. Mal sehen.



    Es scheint auch noch eine optionale Ergänzung für die Radnabe zu geben. Muß ich mal nach Orginal-Bildern suchen.


    Gruß

    Eberhard

    In der Liste der ausstehenden Arbeiten hatte ich das Steuergestell erwähnt. Deswegen möchte ich Euch eine Aufnahme der Unterseite des Fahrzeugs nicht vorenthalten.

    Außerdem hatte ich vergessen zu erwähnen, daß ich den Bogen auf 1:250 herunterskaliert habe. Das ist schließlich mein bevorzugter Maßstab.

    Um das zu verdeutlichen, habe ich einige Schrauben M2 und meine kleinste Pinzette daneben gelegt. Die klassische Cent-Münze hatte ich gerade nicht zur hand.


    Moin Mitstreiter und Mitleser!


    Es begab sich aber zur Zeit, daß ein Angebot der Firma GPM ausging, daß alle Modellbauer einen neuen Modellbaubogen eines Aufklärungsfahrzeuges schätzen würden. Ja, oder so ähnlich.

    Jedenfalls hatte ich 2010 meinen ersten Panzer gebaut (Modellbautage Technoseum Mannheim 2010 (27. bis 30.12.2010)) und suchte noch einen Spielkameraden.

    Da der besagte T40 von Orlik mit einer Einzelgliederkette (geil! ohne LaserCut) ausgestattet war, war es mir sehr recht, daß das SdKfz 222 ein Radfahrzeug war.

    Von GPM wurde der Bogen als Neuheit 2012 herausgebracht und auch auf ihrem Stand bei der „Inspiration Modellbau“ - damals noch in der „neuen“ Messe in Mainz – angeboten.

    Wild begeistert schlug ich zu und fing das Modell noch auf der Messe an. Ich habe relativ zügig den Rahmen, samt Differentialen, Getriebe und Motor gebaut (ich glaube, das waren schon fast 300 Teile).

    Da ich auf das Steuerungsgestänge noch keine Lust hatte, ging es mit dem Aufbau und der zugehörigen Inneneinrichtung (ca. 400 Teile) weiter. Nachdem dann die Außenhaut und ein wenig äußerer Kleinkram (ca. 100 Teile) verbaut war, verließen sie ihn.

    Als es mit den ganzen Klappen und ihren Scharnieren weitergehen sollte, blieb das gute Stück irgendwie liegen. Bei jeder Aufräumaktion seitdem (ich gebe zu, es waren nicht viele) habe ich mir fest vorgenommen, endlich daran weiterzubauen. Aber vergeblich!

    Ich habe nochmal die Dateien mit dem Sicherheitsscan (zugegebenermaßen ein beinahe einmaliger Ausrutscher) durchgeguckt und die Teile grob durchgezählt: Es müßten ungefähr 1600 Papier- und 160 Schablonenteile aus Draht sein.

    Freundlicherweise gehörte eine LaserCut-Satz direkt zu dem Bogen dazu. Dafür entfielen die Seiten mit den Schablonenteilen für die Graupappe. Eigentlich ein guter Kopierschutz!

    Insgesamt müßten etwa 800, vielleicht 900, Teile verbaut sein.

    Was noch fehlt?

    • Steuerungsgestänge und Bremsleitungen (alles Unterseite)
    • Außenlasten (Lampen, Haken, Reservekanister, Schutzbügel aus Draht…)
    • sämtliche Luken und Klappen (4 Klappen für den Motor, 2 Luken für den Fahrer
    • Turm samt Bewaffnung
    • Räder
    • Verbindung zur Auspuffanlage


    Beim Durchblättern der Anleitung wollte mich schon wieder der Mut verlassen.

    Also schnell noch ein paar Bilder gemacht und frisch ans Werk!

    Die bösen Zeichen auf den Palmen (die weißen Dinger, die wohl die Zugehörigkeit zum Afrika-Corps anzeigen) an den Seitenwäden habe ich ein wenig "weggetupft". Ich hoffe, damit sollte man nicht "anecken".




    Moin Hajo!

    Und ich überlegte noch, ob ich meinen Baubericht der Admiral Scheer aus 2007 (für den 3. JSP) wieder rauskramen sollte. Aber danke, dass Du das mit Deinem Modell überflüssig gemacht hast. Die Scheer hätte ich wirklich nur ungern nochmal bearbeitet. Den Rumpf hatte ich schon entsorgt und nur eine Box mit Kleinteilen aufgehoben. Den Bogen hatte ich zwischenzeitlich nochmal besorgt, aber wirklich reizen tut er mich nicht mehr.

    Auf die Gefahr hin, wieder als "Retro" gebrandmarkt zu werden, freue ich mich mit Dir über das alte Schätzchen. Hoffentlich akzeptieren die Betreiber/Veranstalter Deinen Altertumsnachweis.

    Gruß

    Eberhard