Posts by Eberhard H.

    Moin!

    Ich schließe mich Robis Kommentar vorbehaltlos an. Vielleicht kriegen wir für die Modellbautage wenigstens etwas "virtuelles" hin. Muß ja nicht für alle 4 Tage sein, aber ein, zwei virtualisierte Basteltage wären schon ganz nett.

    Bleibt gesund!

    Gruß

    Eberhard (Längsdenker!)

    Ich habe mich enztschieden, doch erst mit dem Turm weiter zu machen. Turm kann man das eigentlich nicht nennen. Eigentlich handelt es sich nur um eine Konstruktion zur Aufnahme der Waffe. Die 20mm und das MG wird am Ende (hoffentlich!) nur von innen gegen den Ring abgestützt. Dieser Teil der Turm-Konstruktion besteht aus ca. 40 Teilen.



    Gruß

    Eberhard

    Moin!

    Also natürlich ist das Modell in 1:25. Es besteht insgesamt aus ca. 1600 Teilen. Das wäre schon sehr abenteuerlich in 1:250.

    Aber als mir Martinas große Pinzette in die Hände fiel, konnte ich nicht widerstehen. Normalerweise werden damit tote Fische aus dem Aquarium geholt.

    Gruß

    Eberhard

    Auch wenn in den letzten Tagen nicht viel passiert ist, wenigstens 2 Kanister wurden fertig. Vorgesehen ist eine ganze Batterie diese Kanister oberhalb der vorderen Stoßstange. Das werd ich mir allerdings verkenifen, denn dadurch geht die Form des Fahrzeuges doch weitgehend verloren. Außerdem ist der Bau dieser Teile auch nicht so der totale Bringer.



    Demnächst geht es dann entweder mit dem Lenkgestänge oder dem Turm samt Kanone weiter.


    Gruß

    Eberhard

    Außer Albereien habe ich aber auch noch einige Teile hinbekommen. Ich habe mal mit den Klappen oberhalb des Motors begonnen. Diese Teile finde ich wegen der Scharniere besonders widerlich. Statt Messingdraht habe ich Evergreen-Profile eingesetzt. Die sind etwas leichter zu verarbeiten.



    Am Modell werden diese Teile aber erst ganz spät angebracht.


    Über das Wochenende sind auch die vier Räder gebaut worden. Das Profil lag freundlicherweise dem LaserCut-Satz bei. Ich hatte zwar auch eins der Bogenteile ausgeschnitten, aber das war schon sehr mühsam.

    Ob ich die Räder vor der Montage am Fahrzeug nochmal farblich bearbeite, weiß ich nicht. Irgendwie wirkt die Lauffläche (ohne das Profil) zu hell. Mal sehen.



    Es scheint auch noch eine optionale Ergänzung für die Radnabe zu geben. Muß ich mal nach Orginal-Bildern suchen.


    Gruß

    Eberhard

    In der Liste der ausstehenden Arbeiten hatte ich das Steuergestell erwähnt. Deswegen möchte ich Euch eine Aufnahme der Unterseite des Fahrzeugs nicht vorenthalten.

    Außerdem hatte ich vergessen zu erwähnen, daß ich den Bogen auf 1:250 herunterskaliert habe. Das ist schließlich mein bevorzugter Maßstab.

    Um das zu verdeutlichen, habe ich einige Schrauben M2 und meine kleinste Pinzette daneben gelegt. Die klassische Cent-Münze hatte ich gerade nicht zur hand.


    Moin Mitstreiter und Mitleser!


    Es begab sich aber zur Zeit, daß ein Angebot der Firma GPM ausging, daß alle Modellbauer einen neuen Modellbaubogen eines Aufklärungsfahrzeuges schätzen würden. Ja, oder so ähnlich.

    Jedenfalls hatte ich 2010 meinen ersten Panzer gebaut (Modellbautage Technoseum Mannheim 2010 (27. bis 30.12.2010)) und suchte noch einen Spielkameraden.

    Da der besagte T40 von Orlik mit einer Einzelgliederkette (geil! ohne LaserCut) ausgestattet war, war es mir sehr recht, daß das SdKfz 222 ein Radfahrzeug war.

    Von GPM wurde der Bogen als Neuheit 2012 herausgebracht und auch auf ihrem Stand bei der „Inspiration Modellbau“ - damals noch in der „neuen“ Messe in Mainz – angeboten.

    Wild begeistert schlug ich zu und fing das Modell noch auf der Messe an. Ich habe relativ zügig den Rahmen, samt Differentialen, Getriebe und Motor gebaut (ich glaube, das waren schon fast 300 Teile).

    Da ich auf das Steuerungsgestänge noch keine Lust hatte, ging es mit dem Aufbau und der zugehörigen Inneneinrichtung (ca. 400 Teile) weiter. Nachdem dann die Außenhaut und ein wenig äußerer Kleinkram (ca. 100 Teile) verbaut war, verließen sie ihn.

    Als es mit den ganzen Klappen und ihren Scharnieren weitergehen sollte, blieb das gute Stück irgendwie liegen. Bei jeder Aufräumaktion seitdem (ich gebe zu, es waren nicht viele) habe ich mir fest vorgenommen, endlich daran weiterzubauen. Aber vergeblich!

    Ich habe nochmal die Dateien mit dem Sicherheitsscan (zugegebenermaßen ein beinahe einmaliger Ausrutscher) durchgeguckt und die Teile grob durchgezählt: Es müßten ungefähr 1600 Papier- und 160 Schablonenteile aus Draht sein.

    Freundlicherweise gehörte eine LaserCut-Satz direkt zu dem Bogen dazu. Dafür entfielen die Seiten mit den Schablonenteilen für die Graupappe. Eigentlich ein guter Kopierschutz!

    Insgesamt müßten etwa 800, vielleicht 900, Teile verbaut sein.

    Was noch fehlt?

    • Steuerungsgestänge und Bremsleitungen (alles Unterseite)
    • Außenlasten (Lampen, Haken, Reservekanister, Schutzbügel aus Draht…)
    • sämtliche Luken und Klappen (4 Klappen für den Motor, 2 Luken für den Fahrer
    • Turm samt Bewaffnung
    • Räder
    • Verbindung zur Auspuffanlage


    Beim Durchblättern der Anleitung wollte mich schon wieder der Mut verlassen.

    Also schnell noch ein paar Bilder gemacht und frisch ans Werk!

    Die bösen Zeichen auf den Palmen (die weißen Dinger, die wohl die Zugehörigkeit zum Afrika-Corps anzeigen) an den Seitenwäden habe ich ein wenig "weggetupft". Ich hoffe, damit sollte man nicht "anecken".




    Moin Hajo!

    Und ich überlegte noch, ob ich meinen Baubericht der Admiral Scheer aus 2007 (für den 3. JSP) wieder rauskramen sollte. Aber danke, dass Du das mit Deinem Modell überflüssig gemacht hast. Die Scheer hätte ich wirklich nur ungern nochmal bearbeitet. Den Rumpf hatte ich schon entsorgt und nur eine Box mit Kleinteilen aufgehoben. Den Bogen hatte ich zwischenzeitlich nochmal besorgt, aber wirklich reizen tut er mich nicht mehr.

    Auf die Gefahr hin, wieder als "Retro" gebrandmarkt zu werden, freue ich mich mit Dir über das alte Schätzchen. Hoffentlich akzeptieren die Betreiber/Veranstalter Deinen Altertumsnachweis.

    Gruß

    Eberhard

    Zusätzlich zur normalen Abstimmung wird es auch noch einen Sonderpreis für die älteste vollendete Baustelle geben. Bitte habt Verständnis dafür, das wir hier nur die Modelle zulassen können, bei denen die Dauer der Pause nachweisbar ist.

    Danke Johannes für die Klarstellung! Hätte ich das "hier" nicht überlesen, hätte ich es auch so kapiert. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!

    Gruß

    Eberhard

    Moin Helmut!

    Ein wirklich wunderbares Modell. Meine Anerkennung für Konstruktion und Bauausführung ist den Beteiligten sicher.

    Ich hätte noch eine große Bitte:

    Wäre es möglich, ein alternatives Spantengerüst und Bordwände beizufügen (oder als Download), mit dem man das Schiffchen mit ein wenig "Lage" darstellen kann? Es geht ja nicht darum, mit 45 Prozent Krängung durch die Gegend zu rauschen, aber so 15 bis 20 Prozent wären echt klasse.

    Gruß

    Eberhard

    Moin!

    Ich finde die Idee super! Eine echte Motivation zum Weiterbau von Modellen, die man lange nicht mehr angefaßt hat!

    Ich verstehe natürlich, dass Ihr sicherstellen wollt, dass nur tatsächlich angefangene Modelle in den Wettbewerb kommen. Aber der Nachweis ist natürlich nur schwer beizubringen, wenn kein angefangener Baubericht existiert. Deshalb meine Frage, ob die beiden folgenden Altlasten zugelassen würden:

    - Ich habe im Jahr 2012 einen GPM-Bogen des SdKfz 222 begonnen. Diesen Bogen hatte ich bei der Inspiration "Modellbau" in Mainz direkt nach seinem Erscheinen gekauft und angefangen. Lediglich der Rahmen, Teile der Inneneinrichtung und die äußere Hülle sind fertig. Räder, Lenkung, der Turm und große Teile der Außenlasten fehlen noch. Nachdem ich etwa 800 von 1600 Teilen verbaut hatte, verließ mich die Motivation. Einen Baubericht hat es nie gegeben, aber das Modell ziert die Liste der angefangenen Modelle in meiner Signtur schon seit Jahren. Ich weiß nur nicht, ob die Betreiber die Änderungen der Signatur verfolgen können.

    - Im Jahr 2017 habe ich einen Baubericht über den Bau der "Thor Heyerdahl" begonnen (KNM Thor Heyerdahl, ecardmodels.com, skaliert auf 1:250). Der Bau ist relativ weit fortgeschritten und auch im Bericht dokumentiert. Viel ist seitdem nicht mehr passiert.

    Ich würde gerne mit beiden Modellen am Wettbewerb teilnehmen.

    Wäre das zulässig?

    Gruß

    Eberhard


    PS: Falls Ihr derartige Fragen in einen anderen Thread verlagern möchtet, macht das bitte.

    PPS: Solltet Ihr zur Beurteilung der Wettbewerbszulässigkeit weitere Bilder benötigen, kann ich diese gerne am Wochenende anhängen.

    PPPS: Wer sich fragt, warum nicht alle meine Einträge aus der Signatur angemeldet werden, dem sei gesagt, daß ich weder das Vorpostenboot noch R49 als Altlasten ansehe. An beiden Projekten geht es in Trippelschritten weiter. Außerdem sind sie beide so weit fortgeschritten, dass ich selber finde, dass eine Teilnahme am Wettbewerb nicht wirklich zulässig sein kann. Bei Schwan und Panther kann mich ehrlich gesagt auch ein Wettbewerb nicht motivieren, denn die bisherige Ausführungsqualität entspricht nicht mehr meinen heutigen Ansprüchen.

    Jetzt kann man sowas natürlich nicht gut transportieren. Für das mobile Basteln (Urlaub, Ausstellungen etc.) taugt das nix. In diesem Fall werden die Werkzeuge und Farben wieder in die oben hinlänglich besprochenen Dosen verpackt. Am Urlaubsort stapelt man die Boxen dann so um sich herum, wie sich der Platz gerade ergibt. Ist selten optimal, aber besser als gar nix zu Basteln ist es allemal.

    Trotzdem ist der Transport des Bastelkrams damit immer noch nicht erledigt: Es verbleiben die Fragen nach Licht und Strom, Lupenbrille usw.

    Der eine oder andere kennt ja bereits meinen Kisten-Fetisch für Unterbringung und Transport meiner Modelle. Diese Kisten bestehen üblicherweise aus 10mm-MDF-Platten, die allerdings eigentlich nur als Rahmen verwendet werden (die „Füllung“ wird komplett – und nicht allzu akurat ausgesägt – und durch Pappe ersetzt). Dadurch bleiben die Modelle beim Transport geschützt, und tragbar ist das Ganze auch noch.


    Dieses Prinzip wollte ich mir auch für eine mobile Werkzeugkiste zu eigen machen:

    Es sollten die genannten Boxen sowie eine vernünftige Lampe, Verlängerungskabel, Schneidmatte, Bögen usw. „mobilisiert“ werden.

    Außerdem sollte noch ein variabler Aufbau dabei sein, der entweder einige Ausstellungsmodelle (für Treffen des Mannheimer Kreises) oder zusätzlich Tischdecken und Schilder (Finger weg bzw. Beschreibungen der Modelle) für Ausstellungen enthalten soll.

    Die folgenden Bilder zeigen alle drei Konfigurationen:

    Nur Bastelzeug für den Urlaub:

    und in der Schublade Lampe, Verlängerungskabel, Lupenbrille; darunter ein Fach für Schneidmatte und Bögen


    Treffen des Mannheimer Kreises:

    mit Aufsatz für zumindest einige kleinere Modelle (hier mit Vitrine)


    Modellbau-Austellung, Internationales Treffen und Modellbautage im Technoseum:

    Aufsatz mit einer weiteren Schublade, in der Schilder und Staubwedel untergebracht sind; oben das offene Fach für Tischdecken


    Und so sieht das Ganze aus, wenn auch der untere Bereich verschlossen ist:


    Als zusätzlicher Pluspunkt ergibt sich, daß im Falle der Ausstellungskonfiguration die Werkzeugboxen oben in dem Fach für die Tischdecken abgelegt werden können. So kann man den kleinen Turm neben bzw. unter dem Ausstellungstisch unterbringen, kommt an sein Werkzeug, kann aber die ganzen scharfen und spitzen Werkzeuge schnell vom Tisch verschwinden lassen, wenn man den Ausstellungstisch kurzfristig verlassen will. Dadurch sind diese Dinge weder für Langfinger noch für Kleinkinder im unmittelbaren Zugriff.


    Gruß

    Eberhard

    Kommen wir nochmal auf das Thema Werkzeugaufbewahrung zurück:

    Die Aufschnittboxen (tauchen in dieser Form auch immer mal bei dem einen oder anderen Discounter auf; aber bei Aldi habe ich sie schon mehrfach gesehen) sind stapelbar und innerhalb des Stapels relativ fest miteinander verbunden. So zusammengesteckt bildet jeder Stapel eine feste Einheit.

    Da habe ich mir verschiedene Einteilungen aus Graupappe reingebaut. So liegen alle Messer und Schneidnadeln in einem Fach, alle Pinzetten sind beieinander untergebracht etc. Hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Manchmal merkt man auch, daß die aktuelle Einteilung Quatsch ist und baut eine neue.



    Da ich im Urlaub, bei Treffen des Mannheimer Kreises oder auf Ausstellungen gerne bastele, nehme ich mein Werkzeug in diesen Boxen mit. Dazu später mehr.

    Blöderweise liegen diese Boxen in einem (Ikea)-Schubladensatz (alex), der links von meinem Stuhl steht. Das ist sub-optimal, führte es doch in der Vergangenheit dazu, daß sich das einmal entnommene Werkzeug nach einigen Stunden auf der Schneidmatte ballt, weil das Wegräumen zu aufwendig ist. Außerdem hätte man manche Werkzeuge auch gerne im direkten Zugriff. Ich bin lange Zeit um diese Elemente und Ständer von Hobby-Zone rumgeschlichen. Kam aber auch hier zu dem Ergebnis, daß man sowas selber bauen kann. Einerseits habe ich rechts von meiner Arbeitsfläche auch nicht übertrieben viel Platz. Andererseits lieferten die Hobby-Zone-Teile auch nicht genau, was ich mir vorstellte.

    Also habe ich mir aus Bastelplatten (sog. Kappa-Platten von Bösner) und Graupappe einen Ständer gebaut, der das wichtigste Zeug (Skalpelle, Stanzeisen, Hammer, mehrere Varianten an Klebern, Pinzetten, Schere etc.) enthält. Später sind dann noch Anbauten für Zahnstocher und verschiedene dünnere Drähte (Werkzeug und Verbrauchsmaterial – Federstahl in 0,3, 0,5, 0,8 und 1,0mm) hinzugekommen. Dazu wurden dann auch mal alte Filzstifte in handliche Stücke zerlegt.



    Diese "Anbauphase" ist auch noch nicht abgeschlossen: Ich möchte noch die Biegehilfe für Ätzteile und einen Hammer unterbringen. Das Schöne an der Konstruktion ist, daß ich sie rücksichtslos entsorgen werde, wenn mir etwas besseres einfällt. Man kann beispielsweise darüber streiten, ob man die Aquarellstifte nicht auch aufrecht stehend unterbringen könnte (ich in mir da noch nicht so sicher). Der Kapitalaufwand für die ganze Konstruktion liegt jedenfalls nahe „0“. An zwei Bastelabenden war das Ding gebaut.

    Ich empfehle "Selbermachen"! schließlich sind wir Kartonmodellbauer. Ich verwende Aldi-Aufschnittboxen aus dem Sonderangebot (Hardie kennt die Dinger auch). Die gibt es in einfacher (4er Pack) oder doppelter (2er Pack) Bauhöhe (hihi, wie die alten Diskettenlaufwerke). Da baut man sich mittels Graupappe noch die eine oder andere Ebene rein und teilt das so auf, wie es am besten paßt.

    Kann man hier ganz gut erkennen:

    Werkzeugboxen (2. Bid)

    0,7mm? Kann ich fast nicht glauben. Normalerweise liegen die Ätzteile zwischen 0,15 (z.B. Bruno Illing vom HMV) und 0,1mm (die superfeine Passat-Reling). Bei 0,7 mm müßte man ja mindestens von einem Vierer-Pack ausgehen.

    Sollte der Ätzsatz tatsächlich 0,7mm dick sein, ist er schlecht! Oder nicht geätzt, sondern gefräst! :(

    Eigentlich ist alles gesagt! Vielleicht noch eine Anmerkung: Ich verwende die gleiche Biegehilfe wie Hajo (hat damals ca. 20€ gekostet), aber keine Zange. Ich würde von der Benutzung von Rasierklingen als Biegehilfe abraten, denn die Gefahr, daß man sich die Bemalung wieder abkratzt ist nicht zu vernachlässigen. Bei meiner Biegehilfe waren drei Plastikteile dabei die seitlich flach ausliefen. Damit klappt die Biegerei ganz ausgezeichnet.

    Stichwort "Heraustrennen": Ich hebe meine alten Klingen immer auf. Wenn sie für Papier zu stumpf sind, eignen sie sich zum herausknipsen (Achtung erst Flucht- und dann Fluchgefahr) immer noch.

    Gruß

    Eberhard

    Moin Arne!

    Ich muß zugeben, ich war einigermaßen überrascht, daß die Meerkatze II schon 2009 über die VEBEG versteigert worden sein soll. Ich bildete mir nämlich ein, noch die Ausschreibungsunterlagen heruntergeladen zu haben. Aber es stimmt, die Unterlagen sind von 2009. War mir nicht klar, daß ich die VEBEG-Seite schon so lange regelmäßig checke. Bei den Unterlagen war übrigens auch ein Übersichtsplan enthalten (mit einzelnen Decks und ihrer Einrichtung/Einteilung). Bei Interesse schicke ich die PDF-Datei gerne per PN. Ich möchte sie aber nicht hier einstellen, um ggfs Copyright-Ärger zu vermeiden.

    Gruß

    Eberhard

    Absolut Super!!!!!

    Warum jammerst Du egentlich immer, dass man bei meinen Modellen keine Kleberflecken sieht? Ich habe mir die Bilder ziemlich intensiv angeguckt und konnte auch keine finden.

    Hast Du die Fensterrahmen selber gelasert oder habe ich sie auf der Ätzplatine übersehen?

    Gruß

    Eberhard

    Moin!

    Sieht super aus! Vor allem die vorletzte Aufnahme ist klasse. Ich stehe auf so akkurat ausgeschnittene Fenster. Beim ersten Bild habe ich mich gefragt, warum Du das "j" ausschneiden willst. Daß da noch ein Teil war, habe ich nicht gesehen. Aber auch das "j" wäre schon eine Herausforderung gewesen.

    Wo kriegt man diesen Draht her?

    Gruß

    Eberhard

    <KLUGSCHEISSMODUS>

    4,27 Gramm? Scheint mir um einige Zehnerpotenzen zu groß zu sein: Ich komme auf 4,451mg pro Anker.

    Ein Anker wiegt 525 kg. Bei einem spezifischen Gewicht von Stahl von 8kg je 1000cm3 hat ein Anker also ein Volumen von 65625cm3. Da wir es mit Volumen (also hoch 3) zu tun haben, müssen wir jetzt dieses Volumen dreimal durch 250 teilen (also durch 2503). Ergibt 4,2*10-3 cm3. Papier hat ein spezifisches Gewicht zwischen 0,6 und 1,3 g/cm3. Bei 160g/qm und einer Papierstärke von 0,15mm kommen wir auf etwa 1,06 g/cm3. Bei dem Volumen von 4,2 * 10-3 cm3 je Anker und 1,06g/cm3 als spezifischem Papiergewicht sollte jeder Anker ca. 4,451 * 10-3 g wiegen, also 4,451mg.

    </KLUGSCHEISSMODUS>

    @ Eberhard: Ich habe schon immer die Meinung vertreten, dass sich die Originale viel stärker an den Modellen (und den Wünschen der Modellbauer) orientieren sollten. Mir ist da noch die HARRO KÖBKE in Erinnerung, als die DGzRS sich doch tatsächlich getraut hat, das Original mit einem anderen Design in Dienst zu stellen als es unser Modell (zunächst) vorsah. ;)

    Aber an der Farbe dieser "Krempe" werden wir nichts ändern; im Offsetdruck wird sie sich aber kräftiger darstellen.

    Nein, natürlich folgt der Bogen dem Original. Aber bei den vielen Steuergeldern, die für so ein Schiff ausgegeben werden, könnte man ruhig seitens des Auftraggebers oder der Werft etwas mehr Rücksicht auf die Modellbauer nehmen. Wo wir gerade dabei sind: Es könnte ebenfalls darauf geachtet werden, dass die Rahmen zwischen dern Brückenfenstern dick genug dimensioniert werden, dass man sie auch in 1:250 zwecks Verglasung noch vernünftig ausschneiden kann. Ironie aus!

    Gruß

    Eberhard

    Moin Henning,

    gerade wollte ich dir den Link auf das Vebeg-Angebot, in dem die Bredstedt versteigert wird, zukommen lassen. Noch rechtzeitig dachte ich mir, guck' mal nach, ob er die nicht längst gebaut hat. Tja, wie sollte es anders sein. Nimm' halt den guten Willen für die Tat.

    In den Angebotsunterlagen ist nämlich auch noch eine ganz vernünftige Planskizze enthalten:

    https://www.vebeg.de/images/lospics/90/2035290.001.pdf

    Wer das Schiff haben will, kann noch bis zum 25. ein Angebot abgeben. Allerdings muß das Schiff abgewrackt werden. Weiterbetrieb scheint nicht erwünscht.

    Gruß

    Eberhard

    Moin Wilfried,

    eigentlich hätte ich mich nicht melden dürfen, denn ich persönlich bin fürs Weglassen, was Du ja ohne Rückmeldung gemacht hättest. Dann hättest Du aber nicht gewußt, dass ich mich nicht zurückgemeldet habe. Es bleibt schwierig.

    Weniger ist mehr!

    Gruß

    Eberhard

    Moin Reinhard!

    Ich weiß ja, dass ich mit meiner Meinung ziemlich alleine bin, aber ich würde genau die Einfach-Version verwenden.

    Die Konstruktion und auch der Druck (Jade-Verlag, also wahrscheinlich aus den 70ern) stammen aus einer Zeit, in der das nun einmal der übliche Detaillierungsgrad war. Und so baut man das dann auch! Es würde ja auch niemand auf die Idee kommen, in einen Oldtimer Airbags, MP3-Player und eine Klima-Automatik einzubauen!

    Ich finde diese Modelle immer schrecklich, bei denen auf einem alten Bogen (ganz stolz noch als Offset-Druck!) irgendwelche hochdetaillierten Flak rumstehen, die mit dem Tintenpisser ausgedruckt nie den Orginal-Farbton treffen (freundlicherweise auch noch unterschiedlich ausbleichen) und wegen der inhomogenen Detaillierung immer ein Fremdkörper auf dem Modell darstellen.

    Entweder man zeichnet das Modell dann vollkommen neu (nachzeichnen, hat Wilfried mal vor Jahren mit einem WHV-Handelsschiff gemacht) und paßt die Farben und gesamte Detaillierung an oder man läßt es besser.

    Deshalb gefällt mir HaJos Fletcher ausgezeichnet: Die Rohre sind ein wenig zu dick, der Druck hat einen Stich, der eher an Zitrone erinnert, der aufgedruckte Anker bleibt trotz aufgesetztem Anker sichtbar, dazu eine Takelage, die zum Detaillierungsgrad des Modells paßt! Genau so war das Modell vom Konstrukteur gedacht! Wunderbar! Was will man mehr?

    Ich persönlich baue gerne mal so ein altes Modell so wie es auf dem Bogen ist. Dabei merkt man oft, dass diese "einfachen" Konstruktionen gar nicht so einfach sauber hinzukriegen sind (Stichwort Reling als Bestandteil der Aufbauwände). Andererseits ließen sich manche Bordwandabwicklungen mit den heutigen Papieren gar nicht mehr realisieren. Das etwas schwammige Papier vom Lehrmittelinstitut und Jade-Verlag erlaubt Verformungen, die mit den modernen Papieren nicht machbar sind.

    Also Feierabend mit Jammern, bau' endlich weiter! ;)

    Gruß

    Eberhard

    Das deckt sich mit meinen Erfahrungen beim Mastpönen auf Tender Main. Die Unterseiten der einzelnen Platformen waren jeweils mit RAL7000 (fehgrau) gepönt.

    Nein, ich war kein 11er (aber Ehren-11er!), aber das Pönen des Mastes und der Brücke war Angelegenheit der dritten Division (die Funktionäre) auf Tender Main.

    Gruß

    Eberhard