Posts by Ulli+Peter

    Hallo zusamenn.


    Vielen Dank, ich bin wirklich überascht, so viele Hinweise... klasse.


    ralph.e
    Mein Bild der Präsident links unten ist aus diesem Buch.

    Zunächst dachte ich auch das Bild des Westindiendampfers "Prinz Adalbert" würde mir helfen, aber in der Regel waren die größeren Passagierschiffe, exclusiver in Farbe und Ausstattung um Kunden anzulocken und die Plakate zeugen oft von der künstlerischen Freiheit/Phantaise der Reederei oder des Zeichners.


    Helmut B.

    Wahrscheinlich kann man die Farbe nach den Fotos nicht wirklich klären. Aber der Hinweis mit den Schornsteinen hilft mir schon enorm.


    Klaus Hildebrand

    Danke für die vielen Hinweise und die schönen Bilder, so hatte Peter das Schiff vor ein paar Jahren auch einmal gebaut. Ich möchte aber nur noch Schiffe so bauen, wie ich glaube, dass sie wirklich über längere Zeit aussahen. Am besten wäre es natürlich, ich könnte mich an einem Foto mit genauer Zeitangabe orientieren, aber bei diesen alten Schiffen gibt es dies nur, wenn es ein großes Passagierschiff oder ein Schiff des Kaisers war.


    Shipbuild

    Hallo Arne, ich staune immer wieder, wie du an so viel Literatur kommst. Bei uns im Süden gibt es auch einiges, aber als normaler Modellbauer kommt man da nicht ran. Das Militärarchiv in Freiburg und die Württembergische Landesbibliothek haben ein großes Bildarchiv, aber das behalten die lieber für sich unter Verschluss.

    Der Name Präsident wurde damals mehrfach verwendet. Von der Präsident von 1901 gibt es sogar Pläne bei Digipeer, aber leider ist das das Frachtschiff, gebaut bei Blohm und Voss.


    Wenn man Kludas Bücher liest, hat man das Gefühl, das die großen Schiffe ständig umgefärbt wurden. Die Kronprinzessin Cecilie und die Kronprinzessin Viktoria Luise wurden extra für einen "Ausflug" der königlichen Hoheiten von schwarz auf weiss umlackiert. Nobel, nobel....

    Aber bei einem kleinen Fracht/Passagierschiff nehme ich an, war das zu teuer.


    Daher muss ich mich wohl für eine Farbe entscheiden. Im Zweifelsfall die goldene Mitte: dunkles Grau bis Anthrazit, wäre auch die richtige Farbe für den Einsatz als Funkschiff in St.Thomas nach Ausbruch des 1. Weltkriegs.


    Vielen Dank,

    es macht einfach Spass mit euch zu diskutieren.


    Schönen Abend


    Ulli

    Hallo zusammen,


    für ein mögliches neues Projekt, bräuchte ich eure Hilfe.

    Eigentlich wollten wir im DSM in Bremerhaven in diesem Sommer Informationen über dieses Schiff einholen. Aber leider ...Absage... Urlaub daheim.;(


    Bei uns in der Landesbibliothek war nur das Bild links unten aus A.Kludas " Die Schiffe der Hamburg-Amerka Linie" Bd. 1 S.152 zu finden. Die beiden Bilder rechts stammen von A.Kludas und dem DSM und sind abgebildet auf unserem Bauplan 1:100 aus dem Deutschen Schifffahrtsmuseum.

    Jedes Bild zeigt das Schiff anders.:cursing::cursing::cursing:

    Das Modell aus dem DSM hat zwei niedrige Schornsteine.

    Auf den beiden Bildern von A.Kludas sind die beiden Schornsteine fast doppelt so hoch. Nachträglicher Umbau ????

    Auf den Fotos ist der Schiffsrumpf grau ? oder HAPAG - gelb ? oder ??? auf jeden Fall nicht weiss. Das Modell im DSM und der Möwe Plan zeigen alles in weiss.


    Wisst ihr mehr ?

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für deinen Link Zaphod, sehr informativ. Man kann heute nur den Kopf schütteln, wenn man erfährt, dass die damals mit Petroleum die Sümpfe abgefackelt haben, um die Malaria zu bekämpfen.


    Ja Ulrich, ich habe alles gebaut, um es dann fest zu verschliessen. Bei der Cap Arcona habe ich die Decks abnehmbar gestaltet, aber bei der Brioni ist alles so klein, dass es reicht, dass ich weiss, dass Möbel im Rauchsalon stehen. :) Also Deckel drauf und zu:



    Schandeckel und Niedergang achtern sind jetzt auch fertig, die Ruderkette habe ich durch stärkeres Garn aufgelegt:




    Bei der Ruderquadrantgräting habe ich beschlossen, wie auch bei einigen anderen Teilen, Lasertechnik einzusetzen.
    Ich hatte die Brioni schon vor längerem einmal gebaut und festgestellt, dass dieses kleine Schiff Laserteile braucht. Fadenreling & Co waren mir einfach zu grob, daher muss ich leider doch enige Zeit vor dem Bildschirm verbringen um alles für den Laser zu zeichnen:




    Bis bald Ulli

    Hallo Wiwo,


    die Verbindung zwischen Kupelwieser und Diesel war mir so direkt nicht bekannt, aber Diesel führte damals einen langen Rechtsstreit mit MAN um die Patentrechte. Schließlich hatte er seine Motorentechnik in den Augsburger Motorenwerken entwickelt.

    MAN verkaufte damals Lizenzen and Blohm und Voss und verdiente daran nicht schlecht, im Gegensatz zu Rudolf Diesel. Die Patente liefen 1907/1908 schließlich aus.



    Viele Grüße

    Ulli

    Hallo zusammen,

    die Ferien haben begonnen und endlich kann ich wieder basteln. Der Bau der Brioni ist ein wenig vorangekommen.



    Und ich habe vor allem endlich für mich geklärt, warum dieses "mini" Schiff, das erste Passagierschiff der Welt mit Dieselantrieb war.


    https://www.dynastiemautnermar…/uploads/2018/09/7_MS.png

    Auf dieser Seite des Mautnerhofs Markdorf findet sich vieles zur Geschichte dieses Schiffes.


    Der Besitzer, Paul Kupelwieser kaufte die verwilderte Insel Brioni für umgerechnet 800 000 €. Um später auch Touristen auf die Insel zu locken bat er den deutschen Robert Koch die Malariamücken auf dieser Insel auszurotten.


    Dieser Hinweis aus Wikipedia führte mich darauf, mal genauer das Umfeld um diesen Industriellen zu klären.Und siehe da, drei bedeutende Industrielle der Stahlindustrie dieser Zeit und ein Mitglied der Kaiserfamilie, treffen auf diesen Inseln in der Nähe von Fazan/Kroatien zusammen.


    Kupelwieser lernte im Urlaub Erzherzog Stefan kennen, der ihn auf die Idee brachte ein Fähr- und Transportschiff bei seinem Inselnachbarn Johann Georg Ritter von Hütterott in Auftrag zu geben. Dieser war Verwaltungsrat der Werft Stabilimento Tecnico. Normalerweise wurden damals dort nur große Kriegsschiffe gebaut, aber im Urlaub auf Brioni kam Kuppelwieser zusammen Erzherzog Stefan und dem deutschen Stahlbaron Alfred Krupp wohl auf die Idee etwas total neues zu wagen.


    Also warum Diesel?

    In den USA wurden bereits seit Mitte des 19.Jahrhunderts Frachtschiffe mit Erdölprodukten angetrieben. Der Wirkungsgrad dieses Verbrennungsmotors war höher, man brauchte weniger Stauraum, weniger Gewicht und konnte daher mehr Ladung aufnehmen. Aber die Brioni war ein kleiner Luxusdampfer (26 000,00 Gulden teuer) ohne Fracht und sollte zunächst auch nur die Kinder zur Schule auf dem Festland bringen.

    Niedrigere Kosten?

    Nein, Motorschiffe waren 20-30% teurer in der Herstellung als vergleichbare Dampfschiffe. Aber dafür war Erdöl in vielen Ländern leichter verfügbar und billiger als Kohle. Zu Österreich gehörte damals noch Galizien. Dort wurden größere Mengen Erdöl abgebaut, welches hauptsächlich zur Produktion von Petroleum und bis dahin nur als Lampenöl verwendet wurde. Für dieses Erdölprodukt suchte man nach Einführung elektrischen Beleuchtungsmittel eine neue Verwendung.

    Das Schiff wurde ein voller Erfolg für den Transport der Kinder und Gäste, aber für die Fracht musste Kuppelwieser noch ein zweites Schiff die Rombo bauen lassen.

    Ab 1907/1908 begann man dann überall in den Industriestaaten sich mit Dieselmotoren und seiner Nutzung als Schiffsantrieb zu beschäftigen. Blohm und Voss baut 1909 das erste deutsche Frachtschiff Fritz und dann die beiden großen Passagierschiffe Monte Sarmiento und die Monte Olivia.


    Schön, mein "mini" Modell steht also am Anfang einer großen Erfolgsgeschichte.:P


    Aber jetzt zu den Baufortschritten:


    Das Deckshaus:


    die Ausstattung ? Vielleicht so wie hier auf der Blücher?


    Quelle: Bildband Nordland-Fahrten der Hapag 1910




    Na ja, so ähnlich :)

    Und jetzt wieder:

    aufkleben und sichern.



    Schönen Sonntag

    Ulli


    Moin,
    vielen dank für die Likes und die guten Tipps - ich denke, ein verspiegelter Boden ist eine gute Sache.

    Es wird mal wieder Zeit für eine Wasserstandmeldung:
    - Schanzkleider vor und hinten angebaut.


    Dann habe ich mich mit den beiden Treppen zwischen Hauptdeck und Salondeck beschäftigt:
    Für die Montage der Stufen habe ich mir jeweils eine Schablone erstellt, die die Höhe und die Breite der Treppe definiert (der untere "Griff" wird nachher abgeschnitten):
             

    Die fertige Treppe wird nun von oben eingeschoben und fixiert und die vorbereiteten Treppengeländer montiert.- passt:


    Dann habe ich die beiden Verkleidungen für die Treppenhäuser auf dem Salondeck gebaut und montiert:
          



    und hier das Modell in der Gesamtansicht:
              


    Gruß und schönes Wochenende

    Peter

    Klar ist es zweierlei Maß, wenn jemand Kriegs-Modelle in verkleinertem Maß ok findet und eine täuschend echt wirkende Waffe im Maß 1:1 nicht so gut.


    In 1:250, im Rahmen eines Dioramas, wäre für mich persönlich z.B. alles gut .....


    Über Geschmack kann man streiten, wollen wir aber nicht.

    Norbert hat doch recht: jeder baue was und wie (groß) er will.


    Peter

    Hallo zusammen,

    jetzt mal die Gewichte in anderer Funktion:



    Die Bordwand habe ich schon vor einigen Tagen angebracht.

    Dann den Steven, den Ruderquadranten und das Schanzkleid .


    Und zwischendurch immer wieder einen dieser "niedlichen" Poller:



    Die Ladeluken und die Schanzkleidstützen zu bauen, war dann wieder eine richtige Erholung

      


    bis demnächst


    Ulli

    Hallo Henning,


    stimmt,


    aber ich habe nicht erwähnt, dass ich bei meinen Winzlingen immer einige Zwischenräume zwischen den Spanten mit Finnpappe ausfülle. Leider habe ich von der Brioni kein Bild, aber eines von der Line:



    Da ich hierfür viel Kleber brauche, muss ich fixieren und darauf achten, dass die Feuchtigkeit nicht das Papier wellt oder Uhu beim Trocknen Teile hochdrückt..

    Nach dem Anbringen der Seitenwände dann wieder Gewichte u.s.w.




    Da sieht man mal, was Papier so alles aushält.


    Schönen Abend


    Ulli

    Hallo Heiner,


    die Idee den Karton zu "töten" hatte ich nicht als erste, Michael legt in seinem ausführlichen Baubericht auch "dick" drauf:D:



    Bei meiner Line Hinsch habe ich vor längerer Zeit bereits festgestellt, dass gerade die winzigen Modellen keine kleine "Schräglage" vertragen.



    daher gehe ich jetzt auf Nummer sicher:



    und danach gut durchtrocknen :D



    danach dann das Schanzkleid und die ersten Ladeluken montieren....., bis jetzt alles ganz einfach.:)

    Ihr werdet sehen das Modell macht viel Spaß, nur bei der Ankerwinsch wird es vorne recht eng.

    Ja Wiwo,

    ich habe dieses Modell schon einmal fast fertig gebaut und dabei festgestellt, dass Michaels Modelle sehr sehr passgenau sind und sich daher gut bauen lassen, bis auf die sehr winzigen Details. Leider hatte ich damals noch keine Möglichkeiten die Fadenreling zu ersetzen. Die wird bei mir einfach nicht schön. Daher werde ich es jetzt mit Laser-Reling versuchen.


    Bis bald

    Ulli

    Moin,
    bei den vielen tollen Aktivitäten im Forum kommt man ja vor lauter Lesen nicht zum Basteln .... und verschwindet schnell von der Titelseite.

    Hier also der aktuelle Stand:
    Alle Decksstützen sind montiert - sie waren etwas zu lang und mussten soweit gekürt werden, dass Sie nicht mit den Unterzügen des Decks kollidieren.
    Die Unterseite des Decks ist ebenfalls vorbereitet.
        



    Deckel ist drauf - links und rechts cm-weise ausgerichtet und mit Kittifix geklebt.
    Die durchgesteckten Mittelbauten haben dummerweise ein Querverschieben zum Ausrichten blockiert. Hier musste ich die Öffnungen ein wenig verbreitern.
    Und weil es so viel Spaß gemacht hat, habe ich gleich die Wände des Oberdecks montiert. Jetzt fehlen nur noch die beiden großen Treppen
               


    Wie man sieht, plane ich für das Oberdeck auch eine Inneneinrichtung. Dies ist zwar im Bogen nicht vorgesehen - aber ein Plan des Originals macht es möglich.
    Fußboden ist bereits eingebracht - es wird drei Wände und zwei Säulenreihen geben, als Einrichtung eine Theke, die den größeren Schacht umschließt und viele Bänke.

    Ich hoffe, man sieht davon später noch etwas davon durch die obere Fensterreihe.



    Später mehr.

    Gruß
    Peter


    Moin Harald,

    die Frage, ob Du das Bild einstellen darfst, kannst nur Du beantworten.
    Hast Du die Bildrechte bzw. die Genehmigung zur Verwendung des Bildes - dann gut, wenn nicht, wird man Dich evtl. zu Kasse bitten.
    Das Risiko trägst in erster Linie Du.

    Wir haben nicht die Zeit und die Möglichkeit für unsere Mitglieder die Rechte zu prüfen.
    Bitte nochmal hirnen.... und entscheiden.

    Gruß
    Peter

    Moin, Danke für die positiven Rückmeldungen.

    Manfred: Ich hab die Lage der Decksplanken an Originalbildern geprüft - stimmt so.

    Jetzt bekommt das Ganze ein Gesicht - hier die Arbeit vom Sonntag:
    Von der vorgesehenen Vorgehensweise bin ich deutlich abgewichen:
    Idee des Konstrukteur ist es, das Oberdeck mit Seitenwänden, Deckstützen und Unterzügen komplett überkopf vorzumontieren und dann wie einen Hut auf das Hauptdeck zu stülpen.
    Hätte den Vorteil, dass man diesen Hut auch zum Besichtigen der 20 :D von mir geplanten Fahrzeuge auf Deck hätte abnehmen können - ich hatte aber Angst vor Verzug und Schieflage.


    Daher habe ich die konventionelle Methode von unten nach oben gewählt.
    Bei den Seitenwänden habe ich nicht die einzelnen kleinen Felder ausgeschnitten, sondern das ganze Fenster.
    Dank Laser habe ich dann die Fenster neu definiert
      


    Das Ergebnis überzeugt - denke ich:


    Dann wurden Seitenwände und Stirnwände vorsichtig montiert. Auch die ersten 36 Decksstützen habe ich schon gesetzt.

       



    Soweit der sonntägliche Bastelspaß -bei schönem Wetter auf der Terrasse.

    Ich wünsche allen eine schöne Restwoche.

    Peter

    Moin
    weiter geht´s mit dem Rumpf:
    an beiden Seiten Wellenaustritt montieren und an beiden Seiten die Ruderanlage anbringen.

    Dann wird´s heftig:
    108 diagonale Decksstützen wollen geschnitten, angepasst und montiert werden, dazu noch die gleich Anzahl Stützbleche in den Zwischenräumen.
    Jede Diagonalstütze hätte ausgeschnitten (3-Fach Karton) an den Querstrichen zerlegt, angepasst und dann wieder montiert werden sollen.;(

    Das habe ich mir erspart.

    Aus schwarzem Karton habe ich schmale Streifen geschnitten und die Stützen direkt am Rumpf montiert: 108 Stützen bestehen aus 4 Teilen plus 108 Zusatzstreben.
    Das hat was Meditatives. Hier das Ergebnis:

        


    Damit der Samstag noch einen krönenden Abschluss bekommt, habe ich noch das Hauptdeck und die vorbereiteten Aufbauten montiert.

    Ein seltsames Gefährt.
    Man beachte, was man aus der normalen Beobachtungsperspektive noch von den diagonalen Streben des Decks sieht.:S:S

    Gruß
    Peter

    Hallo zusammen,

    jetzt, nachdem mein Schiff nun auch im Bericht über das Mannheimer Treffen gezeigt wurde, habe ich mich doch entschlossen einen kleinen Bericht über den nun fast abgeschlossenen Bau der Meteor 1 aus dem Passatverlag zu schreiben. Im Forum gibt es bereits einige sehr gute Bauberichte, die mir sehr geholfen haben, da sich nicht alles direkt aus der Bauanleitung erschließt.


    Den Baubogen:



    besitzen wir jetzt schon einigen Jahren, aber bauen wollte ich das Schiff dennoch nicht, da es ursprünglich als "Kriegsschiff" aufgelegt wurde und auch nach dem 1. Weltkrieg noch als Forschungsschiff eine Art Bewaffnung hatte. Also Bau als Version “Unternehmen Petticoat“ ? :D:D


    Nein ganz so rosa dann doch nicht, aber vielleicht so, wie bei zwei meiner anderen Schiffe, die ich im letzten Jahr gebaut habe. Bei der Hohenzollern:



    habe ich die Flak einfach weggelassen :D



    Bei der Komet:



    habe ich die Stelle einfach mit einem Spill bestückt.:D




    Und jetzt bei der Meteor geht dies leider nicht, da die Flak hier zum Messinstrument umfunktioniert wurde. Also habe ich zunächst einmal doch eine Waffe gebaut,:cursing:



    und auf das bereits farblich veränderte Deck angebracht.

    Das Schiff war 1927 bereits mehrere Jahre als Forschungsschiff unterwegs und das Deck daher sicher nicht mehr so schön sauber wie hier auf dem Baubogen:

    .

    Daher habe ich "digital" Hand angelegt und das Deck etwas eingeschmutzt.


    Durch den durch das DSM kürzlich veröffentlichten Bericht :

    Tagebuch gibt Einblicke in das Leben auf einem Forschungsschiff in den 1920er-Jahren

    https://idw-online.de/de/news744328

    über die Rückkehr der Meteor 1, die 1927 in Deutschland groß gefeiert wurde, bin ich dann auf noch mehr Details gestossen, die ich dann verändert habe.


    Fortsetzung folgt


    Ulli




    Moin,


    sehr schöner Bau, guter Bericht.

    Interessant finde ich den unterschiedlichen Austritt der Stevenrohre aus dem Rumpf. Hatte ich noch bei keinem Modell.
    Ich bin ehrlich - hab zuerst gedacht , es wäre ein Baufehler - aber die Markierungen auf dem UWS passen ja genau.

    Viel Erfolg weiterhin

    Peter

    Moin,
    hier der kurze "Arbeitsbericht" vom Wochenende.

    Beschluss - der Kiel bleibt so. Ha-Jo hat recht: bestimmt sind die Werftarbeiter auch über den schlechten Plan gestolpert und haben den Kiel so wie ich gebaut.

    Hauptarbeit waren/sind die Stützen des Hauptdecks zum Rumpf - nur Pfriemelei - keine Zeit für Fotos

    Nebenbei habe ich die "üppigen" Aufbauten des Hauptdecks gebaut - und ein wenig verfeinert.
    Der Rest auf dem Deck bleibt frei für Autos - ein paar passende Modelle habe ich schon gefunden.
        


    Stellprobe, Prädikat: sehr übersichtlich


    Wünsche eine schöne Woche
    Peter

    Moin Hajo,

    Du hast sicher recht - es war auch nicht als Beschwerde gemeint, sondern als Dank für die Chance kreativ zu werden :D:D
    --- und natürlich als Hinweis an eventuelle Nachbauer. Wenn man das - anders als ich - vorher berücksichtigt, könnte man die Schalen für den Rumpf auch in der Mitte trennen und den Spalt dann mit der Kielleiste abdecken.
    Oder - wenn man den Mittelspant selbst schneidet, den Kiel gleich mit ansetzt.

    Es gibt auch noch mehr Möglichkeiten der Kreativität - hab ich beim Anschauen der weiteren Steps schon bemerkt (siehe unten)

    Parallel zu den Trocknungszeiten habe ich das Hauptdeck vorbereitet:
       
    Unterseite Oberseite

    das Ganze hat den Charakter eines Mississippi-Dampfers

    Als nächstes habe ich die Bordwände montiert. Nichts Spektakuläres, passt auch, aber nur knapp, sodass man mit dem Kleber seeehr sorgsam sein muss.
    Und dann das Ganze verheiratet, hier das Ergebnis:
       


    Und hier wieder ein Beispiel für Kreativität - oder für Fleißarbeit:

    Wie man sieht, sind die Decksstützen am Deck alle unterschiedlich lang. .und auch so gezeichnet...;(:S und die konstruierten Teile dazu?????
    Genau - Schnitzen ist angesagt.

       



    Wir ´ne Weile dauern - ich komm irgendwann zurück

    Gruß und ein schönes Wochenende
    Peter

    Moin, Moin,

    danke für Euer Interesse und die Daumen.

    Jetzt wird´s komisch:
    Auf das schön glatt von Backbord nach Steuerbord durchgehende Unterwasserschiff soll jetzt nachträglich ein U-förmiges Kielprofil aufgesetzt werden.
    Warum man den Kiel nicht am Spantengerüst schon berücksichtigt hat ????????



    Ich weiß nicht, wer von den Spezialisten hier das hinbekommt, ohne den Rumpf mit Kleber zu versauen - ich jedenfalls nicht.
    Zentimeterweise Kleber auftragen und fixieren iss nicht, denn ein U nach oben biegen ....?? ohne Falten nicht machbar.

    Ich hab mir so geholfen, dass ich aus Restkarton der Spanten einen schmaleren Kielstreifen geschnitten habe und diesen zunächst aufgeklebt und mittig ausgerichtet habe. Darauf wurde dann das "Kiel-U" in 5 Segmenten aufgeschoben.


         


    Gruß
    Peter

    Moin, Moin

    melde gehorsamst: Unterwasserschiff 1. Bauabschnitt fertig.

    Beim Bau bin ich etwas unorthodox vorgegangen: Laut Baubeschreibung soll man die einzelnen Streifen direkt auf den Spanten zusammenfügen ohne Klebelaschen - gelingt mir nie!!

    Daher habe ich die beiden Bugseiten mit den einzusetzenden Endstücke fertiggestellt.
    Dann scheibchenweise aus den Streifen die roten "Tüten" zusammengeklebt.
    Die Klebelaschen habe ich selbst erstellt.



    Dann habe ich die "Tüten" nochmal angeformt, die Spanten geschliffen und gestrakt - und dann jeweils eine Tüte auf ein Spantengerüst aufgeschoben und geklebt.



    Nächster Schritt: Mittelstreifen Breitenmäßig leicht angepasst (kein Problem, da absolut gerade Linien zu schneiden sind) und an eine Gerüsthälfte montiert. Wären hier Formteile zusammenzufügen, wär es wohl eine ziemliche Schnitzerei geworden.


    Dann erst beide Spantengerüstteile zusammengeschoben und miteinander verklebt (Beplankung und Spanten)



    Ich denke, das geht so, ich mach mal weiter - also nix für die Rundablage ;).

    Gruß Peter

    Hallo zusammen,


    der Trend geht ganz klar zum Zweitschiff, wie Reinhard (Hardi) in Peters Bericht schreibt.

    Nachdem Peter begonnen hat im Riesenmaßstab zu bauen, habe ich beschlossen, neben diesem Wirrwar an Takelagevorbereitung .....



    eine "Kleinigkeit" zu bauen:
    Die Brioni hat Michael Bauer in seinem Konstruktions und Baubericht 2010 ausführlich beschrieben.

    Dieselmotorschiff Brioni, MB-Modell, 1:250


    Für mich ist dieses Schiff ein "Muss" in meiner Sammlung. 1908 als erstes Passagierschiff mit Dieselantrieb auf der Werft San Marco in Triest von dem österreichischen Industriellen und Maler Kupelwieser in Auftrag gegeben, diente es dazu, Gäste vom Festland auf seine Insel zu befördern.

    Nachdem ich jetzt bereits die Ludwig Fessler und die Komet von Michael gebaut habe, weiss ich, dass dieses Schiff ganz sicher nicht so nebenbei zu bauen ist. Michael beschreibt in der Anleitung jede Kleinigkeit genau, die auch auf den Baubögen mit sehr guter Brille nicht übersehen werden sollten:



    so z.B. hier Teil 13 und 14 (Suchbild:D).
    Aber zunächst Spantengerüst und 'Deck :



    und dann:

    gut trockenen lassen.


    Bullaugen ausstechen und Brodwände vorsichtig vom Heck zum Bug hin anbringen:


    und jetzt Teil 13 und 14 (Heck und Bug - Stven) anbringen:


    und schliesslich:

    ausgiebig trocknen lassen......


    Schönen Abend zusammen.


    Ulli

    Moin Stephan,
    Frage 2 zuerst.Du hast scharfe Augen: Einsatzort der Fähre war ja Seattle - dabei ist ein Bus der Seattle Public School. Nettes Gimmick, aber natürlich viel zu wenig, um dem Deck Leben einzuhauchen. Also mache ich mich demnächst auf die Suche nach Fahrzeugen aus den 1922 - 1940 Jahren.

    zum Maßstab: Es gibt halt viele interessante Modell auch in diesem Maßstab - und skalieren ist nicht immer ein günstiges Vergnügen - auch ist unser Scanner/Drucker sehr kreativ, was farbliche Veränderungen beim Ausdrucken betrifft ?(

    Unsere größte "Altlast", die Wilhelm Gustloff, ist ja auch bereits im Maß0stab 1:200. Es ist also nicht absolutes Neuland.
    Mal abgesehen von dem riesen Möbel, sind die Teile insgesamt handlicher - vor allem für Senioren - man sieht sie auch länger :D und findet sie schneller wieder.

    Der Maßstab ist aus meiner Sicht vor allem interessant, wenn man Teile lasern will oder muss (wenn es keine Zubehörteile gibt).
    Da der Laser beim Filigranen doch eher an seine Grenzen kommt als Ätzteile, sind die machbaren Proportionen im Maßstab 1:200 doch stimmiger:
    Eine Reling können wir mit ca. 0,18 - 0,2 mm lasern - in 1:200 wären dies 36 - 40mm - das wäre doch realistisch.

    Ist also ganz spannend - mal schauen wie sich das Ganze entwickelt.

    Liebe Grüße
    Peter

    Hi,
    dies wird mein Einzelprojekt - Ulli weigert sich, ihren Lieblingsmaßstab 1:250 zu verlassen.

    Starten möchte ich mit einer kurzen Vorstellung des Bogens (Bezugsquelle damals noch Slavomir):


    US-amerikanische Dampfschiffsfähre SS San Mateo, Oriel Verlag im Maßstab 1:200.
    Die SS San Mateo war eine Dampfschifffähre, die an der Westküste der Vereinigten Staaten operierte. 922 in Dienst gestellt, diente sie bei der Reederei Southern Pacific Golden Gate Ferries auf der Bucht von San Francisco bis 1940 .
    1941 wurde sie von der Puget Sound Navigation Company übernommen und bis zu ihrer „Pensionierung“ 1969 am Puget Sound betrieben.
    Das Schiff wurde 1971 in das National Register of Historic Places aufgenommen. Hier habe ich auch einiges an Bildmaterial gefunden.

    Das Modell kann als Vollrumpf- oder als Wasserlinienmodell gebaut werden (hier müssen die Spanten am Stringer gekürzt werden.
    Ich habe mich für das Vollrumpfmodell entschieden – als Unterscheidung zu unseren Modell in 1:250.
    Hier ein paar Eindrücke des Baumaterials.Das Paier ist relativ dick - lässt sich aber gut formen.
    Die Bauanleitung ist etwas gewöhnungsbedürftig. Die Teilenummern sind schön am Bogenrand ausgerichtet - die Bezugsstriche zu den eigentlichen Teilen sind etwas unübrscihtlich und enden teilweise im Nirwana.

    Den Spantensatz habe ich mir gegönnt - auf den Ätz-Detailsatz habe ich verzichtet. Im wesentlichen Reling und Stützen.
    Ich möchte sowieso einige weitere Details (speziell die Fenster) lasern – da kann diese Teile auch gleich selbst mit erstellen

       


       


      





    Start ist mit dem Spantengerüst - das habe ich ja schon oben gezeigt - zwei absolut identische Hälften, von modellbauerischen Toleranzen (trotz Anwärmer, Kettenzügen und ein paar Vorschlaghämmern :D ) mal abgesehen.
    Ich möchte diesen geteilten Zustand auch so lange wie möglich beibehalten. Vielleicht baue ich ja auch nur eine Hälfte und kaufen eine Vitrine mit stirnseitigem Spiegel??

    Schönen Modellbausonntag noch


    Peter

    Moin,

    wer ein Modell fertig hat, darf ja zwei neue Anfangen - oder?



    … oder doch lieber nur eins?


    Nach ein paar Vortests an den etwas schwierigeren beiden Bugseiten beim Unterwasserschiff des Modells …
        

    ...habe ich mich entschlossen, einmal einen "Realtime" Baubericht zu schreiben und nicht erst dann zu berichten, wenn die wichtigsten Schritte schon (positiv) erledigt sind.


    Also geht es hier demnächst los - die Rundablage steht für den Eventualfall schon bereit;(:D

    Gruß
    Peter

    Hallo Oliver,


    Auch der Mast selbst sieht aus, als sei er aus einem Stück. Oberhalb der Laterne gibt's auch ein Mastkörbchen. Mal sehen ob ich das hinkriege!

    als ich das Schiff im letzten Jahr gebaut habe, hatte ich diese Fotos auch gesehen, aber mir auch die Frage gestellt, welchen Bauzustand ich bauen möchte.

    Das elegante an diesem Schiff, was mir besonders gut gefällt, ist die Ausstattung aus der Kaiserzeit. Damals hatte noch die Mehrzahl der Schiffe mehrteilige Holzmasten, aber auch schon einige kaiserliche Schiffe wie z.B. die Kronprinzessin Viktoria Louise einteilige Stahlmasten. Entschieden habe ich mich dann aber für die Version des Konstrukteurs. :)

    Das Schiff wurde nur bis 1914 als Gouvernementschiff benutzt, danach in Australien umgebaut und als Lotsendampfer Akuna weiterverwendet. Die Bilder auf der von dir angegebenen Seite stammen wohl alle aus der Zeit zwischen und nach den Kriegen. Nach dem 1. Weltkrieg wurden viele Schiffe ältere Schiffe mit einteiligen Stahlmasten ausgestattet um Unterhaltungskosten zu sparen. Fotos aus der Zeit vor dem 1. Weltkrieg habe ich leider keine gefunden.


    Viele Grüße

    Ulli

    Fronleichnamsausflug der St. Pauli nach Hamburg ( Regen 16°C );( oder mit der S. Paulus nach Lissabon (21,5°C leichter Regen ) ;(


    Es war ein steiniger Weg, aber wir haben es doch rechtzeitig geschafft:

         


         


         


    ..... und Tschüss, auf in den Sommer....Freitag 27 °C


    Unser Fazit:
    Der Bogen bildet eine gute Basis für schöne Schiffsmodelle.

    Wir haben den Rahmen der Aufgabe sehr weit gesteckt, Bauteile und den Bauansatz doch teilweise grundlegend geändert.

    Bei der S.Paulus gibt es noch ein Spantengerüst bis zum Oberdeck, die St.Pauli kommt im oberen Teil komplett ohne Spanten aus.
    Das Anbringen der Bordwände und der Decks war manchmal so, als ob man versuchen würde, einen Wackelpudding an die Wand zu nageln (schwer, die Teile zu fixieren und dabei die vorgegebene Form zu erreichen/erhalten)
    Dieses Verfahren ist bei einem größeren Modell auch sicher zum Scheitern verurteilt.Erkenntnis: Spannten haben doch ihren Sinn:D


    Das digitale Umfärben der S.Paulus nach den wenigen Fotos war doch schwieriger als erwartet. Aber etwas mehr Farbe gibt dem Modell etwas mehr Kontrast.

    Die Fenster lassen sich ausschneiden, im Bereich des Ruderhauses wider Erwarten am schwierigsten.
    Bei den Stegen in den Fenstern haben wir uns der Krücke "LC-Teile" bedient.

    Bei einigen Zubehörteilen haben wir unseren Fundes bemüht (Bänke, Tische, Rettungsinseln der S.Paulus).

    Uns hat´s Spaß gemacht - Euch gefällt es hoffentlich

    Liebe Grüße und viel Erfolg den weiteren Sammelbauern dieses schönen Modells

    Ulli und Peter

    Hallo zusammen,


    Bänke ohne Ende in Lissabon:



    ...und Bänke in Arbeit auf St. Pauli: Entgegen der Vereinbarung kamen die nur teilmontiert - deshalb wird das nix mit der heutigen Fertigstellung

             



    Jetzt trennen sich wohl die Wege beider Modelle, nicht nur farblich wurde die S.Paulus verändert, sondern auch in einigen Details, zum Beispiel die Reifenfender:


    weitere Ausrüstungsdetails (Rettungsinseln, evtl das Sonnendach usw.) sind in Diskussion :rolleyes::S und in Arbeit.

    Schönen Sonntagabend noch
    wünschen
    Ulli und Peter