Posts by Ulli+Peter

    Hallo zusammen,


    die Kompasse sind noch in Arbeit, aber die Lüfter sind jetzt schon fertig.

    Das Schiff hatte 6 "Ventilatoren" für die Laderäume laut Bauvorschrift. Sie wurden aus verzinntem Eisen gefertigt und sollten in der Nähe von Aufbauten genügend über diese "herausragen". Um so mehr habe ich mich darüber gewundert, dass zwei der Windhutzen direkt hinter Masten auf dem Hauptdeck stehen. Eine steht sogar wie eingeklemmt zwischen Brasswinde und Mast.

    Für die Peking wurden einige Windhutzen 2019 aufwendig restauriert, die restlichen neu gefertigt und viermal mit verschiedenen Grundierungen und Lacken beschichtet.


    Um die Wölbung hervorzuheben, habe ich auf die Trichter dünne Ringe aufgeklebt


    und alles "lackiert".


    Vier der Lüfter auf dem Hochdeck:



    Schönen Abend


    Ulli

    Hallo zusammen,


    langsam aber sicher füllen sich die Decks. Die Doppelsteuerräder auf dem Hochdeck und dem Poopdeck sind fertig.


    Das Hauptsteuerrad vor dem Kartenhaus mußte bei der Restaurierung der Peking komplett neu gebaut werden.



    Der Notsteuerstand konnte aufwendig restauriert werden:


    Aus der Bauvorschrift der Passat geht hervor, dass die 6 Fuß (zirka 180 cm) großen Steuerräder aus Teak gefertigt waren und Fußgrätinge beidseits hatten, damit der Steuernde genügend Sichtfreiheit erhielt. Mittschiffs hatte der Steuerapparat zwei Bremsscheiben mit Trittbremsen. Zunächst war die Hilfssteueranlage unter dem Poopdeck angebracht, wurde dann aber durch den Umbau auf das Deck verlegt.

    Hinzugekommen ist jetzt auch das Haus über dem Niedergang, welches bei der Passat und bei der Peking unterschiedlich geformt war.


    Was jetzt noch fehlt ist jeweils ein Kompass vor den Steuerrädern und einer mittschiffs. Leider sind diese auf der restaurierten Peking noch nicht zu sehen, so werde ich mich hier, wie auch bei den Steueranlagen, an die Vorlagen aus dem Baubogen halten.


    Bis bald

    Ulli

    Hallo roni,


    ein guter Scanner, möglichst einen sehr guten Tintenstrahldrucker verwenden und dann ein Bildbearbeitungsprogramm. Ich verwende Corel Paintshop Pro, aber auch ebenso wie Pitje, Adobe Photoshop. Beide Programme benötigen einige Erfahrungen mit short cuts, da sie eine Fülle von Werkzeugen enthalten, die über die Menü Funktion nur umständlich zu finden und zu handhaben sind. So habe ich zwei farblich unterschiedliche Modelle z.B. bei meiner Präsident erstellt und bearbeite (renoviere) momentan die Passat zur Peking.

    706939-drei-1-jpg


    Viele Grüße


    Ulli

    Hallo zusammen,


    das schlechte Osterwetter beschleunigt meinen Baufortschritt.

    Lauter Kleinsteile, die Kamera kommt hier leider an ihre Grenzen. z.B. bei den Nagelbänken:




    Aber auch bei den Winden.

    Auf dem Hochdeck gibt es zwei Fallwinden und eine Brasswinde. Diese wurden eingesetzt um das Brassen der Rahen um die Mastachse zu erleichtern. Auf der Sedov und die Krusenstern sind solche Winden noch heute im Einsatz. Drei Rahen eines Mastes können durch zwei Männer gleichzeitig geholt und gefiert werden. Die oberen Rahen müssen aber immer noch mit Taljen gebrasst werden.

    Erfunden wurde diese Brasswinde 1890 vom Kapitän J.C.B. Jarvis. Da beim Brassmanöver bei schwerem Wetter immer wieder die Mannschaft in Lebensgefahr geriet, sah er die Notwendigkeit diese Arbeit durch einige technische Neuerungen zu vereinfachen. So erfand er eine Brasswinde mit drei Trommelpaaren, mit deren Hilfe drei Rahen eines Mastes gleichzeitig gebrasst werden konnten. Trotz der Möglichkeit die Mannschaft zu reduzieren und damit Kosten zu sparen, wurde diese Erfindung in England zunächst nicht eingesetzt. Erst Leisz erkannte deren Potential und setzte sie auf der Preußen 1897 erstmals und schließlich ab 1901 auf allen seinen Seglern ein. (Gebaut wurden sie von Wetzel & Freytag)


    Für die Marsfall- und Bramfallwinden habe ich natürlich einiges gelasert.




    Ebenso bei der Brasswinde:




    Die Gangspille habe ich nur ein wenig verfeinert:




    Schönen Abend.


    Ulli

    Hallo Henning,


    die Farben auf dem Bogen spiegeln meines Erachtens auch den Zeitgeschmack der 90er wieder. Für uns "Landeier" war witterungsbeständiges Holz nun mal dunkelbraun. Ob maranti-, mahagoni- oder teakfarben war mir lange nicht wichtig. Viel wichtiger, war und ist die Passgenauigkeit des Bogens und der Detailreichtum und das ist alles top.

    Erst jetzt durch die vielen digitalen Medien entstehen ungeahnte Vergleichsmöglichkeiten. Aber auch die Möglichkeiten der eigenen digitalen Gestaltung.

    Schade nur, dass dieser Bogen beim Verlag ausverkauft ist.


    Schönen Abend

    Ulli

    Hallo zusammen,


    auf dem Hochdeck habe ich jetzt die Schanzkleidstützen und die Nagelbänke angebracht, ebenso wie die Luken.


    Dabei viel mir auf, dass die Luken der Peking, auch im Original etwas anders waren, als die auf der Passat. (Auch auf den alten Fotos)

    Aber in jedem Fall versuche ich dem jetzigen Bauzustand nahe zu kommen. (Die scheußlichen Aufzüge lasse ich aber dennoch weg.)

    Das Kartenhaus sah farblich im Original Baubogen so aus:


    Und so mein farblich der renovierten Peking angepasstes Kartenhaus.




    Hier noch der Link zu den Renovierungsarbeiten am Kartenhaus in Hamburg.

    [External Media: https://youtu.be/-IzyFdvSEDo]


    Bis bald

    Ulli

    Hallo zusammen,


    vielen Dank an alle. :)

    Ob es sich wirklich lohnt, all diese Details auszuarbeiten, weiß ich noch nicht. Schließlich wird man im Endzustand hauptsächlich die Takelage, Segel und Masten sehen. Aber der Baubogen liefert passgenau alle Vorlagen zu allen Bauteilen. Ich muss nur farblich ein paar Anpassungen vornehmen und kann mich dann auf die Ausarbeitung der Kleinigkeiten konzentrieren.

    Da zu jeder Ecke dieses Schiffes ausführliche Filme existieren, kann es leicht passieren, dass dieses Projekt ein "Jahrhundertprojekt" wird.

    Hier noch als Ergänzung den Link zum Bericht über die Leuchttürme.

    [External Media: https://youtu.be/vCg2bJj_HKc]
    [/media]


    Bis bald

    Ulli

    Hallo zusammen,


    nachdem die beiden Präsident's soweit fast fertig sind und auch das Mannheimer Wahrzeichen ganz ansehnlich wurde, kann ich endlich wieder an der Peking arbeiten. Die Ladeluken habe ich mit Halterungen für die Holzkeile versehen:



    Persenning werde ich keine anbringen. Die Holzoptik finde ich schöner, das Schiff liegt ja im Hafen.:)


    Um die Positionslaternen mit ein paar Kleinigkeiten dem Vorbild anzupassen



    hat es etwas gedauert, aber so kann ich sie wohl später montieren.



    Bis demnächst


    Ulli

    Hallo Renee,

    Blau für uns eine sehr gewöhnliche Farbe, aber damals schwierig herzustellen.

    Blau wurde oft mit Hilfe von Pflanzen hergestellt, Indigo beim Blaudruckverfahren für Textilien (Tischdecken). Sicherlich nicht einsetzbar für Schiffsfarben, da blau erst durch einen chemischen Prozess bei Baumwolltextilien ensteht.

    Aber Imogen hat es schon beschrieben, die Figuren der Wasa waren mit einer roten und art türkisblauen Farbe gefasst.

    Die Wasa sollte den Reichtum des Herrschers zeigen, warum sollte da nicht eine Farbe zum Einsatz kommen, die damals mit Gold aufgewogen wurde: Ultramarin. In der Malerei damals viel verwendet. Schweden trieb damals lukrativen Seehandel und wollte das auch darstellen.

    Bei den Bilder aus dem Wasa Museum, scheint der Rumpf rot und blau.


    Ich bin gespannt, für welche Farbe du dich entscheidest.


    Viele Grüße

    Ulli

    Hallo zusammen,


    es wird langsam Zeit mal wieder von den Fortschritten zu berichten.

    Die Masten der Präsident sind farblich auf meinen Fotos schlecht einzuschätzen. Aber als USS-Kittery hatte sie zumindest um 1920 weiße oder hellgraue Masten. Daher habe ich mich entschieden, eines der Schiffe mit weißen Masten und Ladebäumen auszustatten.

    Den Besanmast habe ich, wie damals üblich, in höhe der Schornsteine schwarz eingefärbt.



    Da der Originalbogen keine Wanten als Vorlage enthält, habe ich mich an den Wanten der Passat orientiert und Wanten und Spannschlösser entsprechend gelasert



    und damit die Wanten später nicht durchhängen, sie auf der Rückseite mit "wonderwire" verstärkt.   


    Fockmast und Ladebäume sind soweit auch fertig.



    Den Mastkorb habe ich entsprechend der Fotos ergänzt. Mir ist nicht klar, warum dieses Schiff ursprünglich ohne Mastkorb auskommen sollte.



    Da unser Treffen in Mannheim in diesem Jahr leider wieder ausfallen muss, wir uns aber jetzt auf unser virtuelles Treffen vorbereiten, habe ich nebenher noch ein kleines Bauwerk in Arbeit. Ich hatte mir vor ein paar Jahren vorgenommen, alle als Baubogen verfügbaren Wahrzeichen Mannheims in einem für mich baubarem Maßstab zu bauen. Das Planetarium ist schon länger fertig und nun der Wasserturm im Maßstab ca. 1:400


    Schönen Abend

    Ulli

    Hallo HaJo,


    normalerweise mache ich das mit den Schornsteinen auch anders, aber dieses mal habe ich zunächst die Höhe der Schornsteine ausprobieren müssen (bzw. von den Bildern ungefähr abmessen müssen). Dabei ist der schwarze innere Ring einfach auf der Strecke geblieben ;(. Blieb nichts anderes übrig als: "Deckel drauf.."

    Bei meinem nächsten Modell, der Peking habe ich ja dieses Problem nicht.:D


    Aber jetzt kurz zu den Baufortschritten:

    Die Sonnensegelstützen auf den alten Fotos überdecken das Peildeck und wahrscheinlich die ganze Poop. Die genaue Größe und Bauart lässt sich aber nicht erkennen.

    Der Baubogen gibt nur einfachste Stützen für das Peildeck vor, deren Neigung sicher nicht stimmt.

    Meine Stützen habe ich nach dem Vorbild der Graf Goetzen konstruiert, mit Doppelstreben und einer Satteldachneigung.



    Und schließlich noch das Oberlicht und den Kompass auf das Peildeck gesetzt. Soweit also alles fertig.



    Jetzt noch Masten, Ladebäume, Wanten und und und ...


    Bis bald

    Ulli




    Hallo zusammen,


    die Davits und die Rettungsboote sind fertig. Auf den original Fotos sind weiße Boote zu sehen, aus Holz oder Metall, das kann ich nicht erkennen.

    Beide Bootstypen wurden damals verwendet und unterschieden sich im Anschaffungspreis und dem laufendem Pflegeaufwand. Ich habe ich mich für Holz entschieden und entsprechen der Fotos meine Boote in der Größe angepasst.

    Die Vorschriften über Größe und Anzahl der Rettungsboote (auf jeder Schiffsseite für alle Passagier und die Besatzung genügend Platz) waren beim Bau dieses Schiffes noch nicht in Kraft. Sie wurden erst nach dem Untergang der Titanic 1912 international eingeführt. Vielleicht hat man beim Umbau der Präsident 1917 zur USS Kittery die kleinen durch größere Rettungsboote ersetzt.



    Die Drehdavits habe ich mit Hals- und Fußlager, Boots-läufern und -tajen versehen




    und außenbords befestigt.




    Zum Schluss wurden noch die Schornsteine mit wonderwire verzurrt.



    Jetzt fehlen nur noch die Sonnenseegelstützen und die Masten. Hierbei kann ich leider auch nicht auf die Teile aus dem Baubogen zurückgreifen.


    Bis bald

    Ulli

    Hallo Arne,


    vielen Dank für den Link. Jetzt kann ich viele Details durch zoomen und drehen genauer erkunden, als auf den Fotos in meinen Büchern.(z.B. die Befestigung der Ladelukenabdeckungen mit Holzkeilen usw.)

    Außerdem sind viele interessante Berichte direkt über diese Startseite zu erreichen.

    Gerade bei den historischen Aufnahmen habe ich einige sehr interessante gefunden, die ich noch nicht kannte.

    Die Arbeiten an der Präsident nähern sich dem Ende, dann werde ich weiter über den Bau der Peking berichten.


    Bis bald

    Ulli

    Hallo zusammen,


    viele viele kleine Lüfter....gehören nicht unbedingt zu meinen Lieblingsbauteilen, aber geschafft:


    Und immer noch baue ich an beiden Versionen.


    Das Deckshaus am Heck mit Reling und Niedergängen war danach richtig entspannend zu bauen.



    Die Fenster habe ich etwas vergrößert und nach einigen Überlegungen dann doch mit einem Gitterschutz versehen. Bei den großen Passagierschiffen der späteren Jahre wurden nach und nach nur noch die Fenster hinter den Schornsteinen geschützt und dann in den 30er Jahren nur noch mit Sicherheitsglas zum Schutz gegen herabfallende Teile verglast, ohne Gitter.


    Bei den nächsten Bauteilen den Davits und Rettungsbooten war alles wieder einmal etwas kompliziert. Im Original sind die Rettungsboote sehr flach und die Davits scheinbar Drehdavits, aber nicht wie sonst üblich außen befestigt, sondern durch das obere Deck hindurch innen befestigt.



    Das Foto auf dem Baubogen des DSM zeigt aber deutlich Drehdavits, außen befestigt und wesentlich voluminösere Rettungsboote.



    Also mal sehen, ob ich Davits, wie auf unserer Amerigo Vespucci bauen kann.:)



    Bis demnächst


    Ulli

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für die vielen Likes, es macht einfach Spaß zu sehen, dass so viele diesen Bericht verfolgen.


    Ja Königin Viktoria und der Hass auf ihren ersten Enkel... kaum zu glauben, was daraus wurde. Dazu, aber auch zu den verschiedenen Ankerformen und ihren Vor- und Nachteilen, habe ich so einige Artikel im Netz gefunden. Die Verwendung auf den verschiedenen Schiffstypen um die Jahrhundertwende wird dort auch ein wenig erklärt.

    Anker – Wikipedia

    Handbuch für die Schiffsführung: Schiffahrtsrecht, Ladung, Seemannschaft ... - Johannes Müller, Martin Berger, Heinrich Kedenburg, Joseph Krauss, Joseph Krauß, Helmut Menz - Google Books

    Die Entwicklung des Schiffsankers und die Grundlagen der Konstruktion moderner Anker | SpringerLink

    Kehrwieder_Mai1959.pdf (uni-hamburg.de)


    Bis demnächst

    Ulli

    Hallo HaJo,


    ich glaube es gab noch einen weiteren Grund.

    Die ersten guten Patentanker kamen aus England und man wollte auf deutschen Kriegsschiffen nichts von der Insel. Als die ersten Anker von Krupp- (ehemals Grusonwerken) gebaut wurden, hatte man wahrscheinlich mehr Vertrauen in die Technik.


    Viele Grüße

    Ulli

    Hallo zusammen,


    auch bei uns, ist seit ein paar Tagen die arktische Kälte angekommen. Euch im Norden hat es ja hart erwischt.

    Davor hatten wir nur Schmuddelwetter, bei dem ich leider keine richtigen Fotos vom Baufortschritt machen konnte. Aber beide Versionen sind noch in Arbeit.


    Jetzt bei -10 Grad, klappt es auch mit den Fotos wieder.....herrliche Sonne :)


    Daher jetzt alles Schritt für Schritt:

    Die Schornsteine um ein paar Details ergänzt:



    Dann habe ich mich um die Anker gekümmert. Der Bauplan zeigt Patentanker, eigentlich hätte ich Stockanker bei einem Handelsschiff aus dieser Zeit erwartet. Aber ab 1900 wurden wohl auch in Deutschland auf den Passagierschiffen verschiedene Formen von Patentanker vermehrt eingesetzt.


    Und die dazu gehörige Ankerwinde habe ich ebenfalls um ein paar Details ergänzt.


    Ebenso die Kabelwinde.



    Zum Vergleich in der Mitte das Original.


    Jetzt noch die Niedergänge und die Reling:



    Am Heck das Doppelsteuerrad am Notsteuerstand:




    und schließlich die Decksstützen.



    Hier habe ich mich wieder an den Fotos orientiert, auf denen jeweils 14 Stützen für das Hauptdeck zu sehen sind. Der Plan des DSM und der Originalplan zeigen nur 7 Stützen. Das war wohl so ursprünglich beim Bau des Schiffes geplant. Ich nehme an, dass man das bei Umbauten später aus Gründen der Stabilität verändert hat.

    Glücklicherweise hat Standartlaserreling gepasst, so musste ich nur die Niedergänge selbst lasern.

    Die Niedergänge und Reling am Heck stehen jetzt auf dem Plan.


    Bis demnächst

    Ulli

    Hi Reinhard,

    Werft im vollen Einsatz - sieht gut aus, dein Schnitzwerk an den Schanzkleidern vorne und hinten.

    Zur Nordic passt dann später die Neuwerk. Beides ganz schöne Brocken.
    Bei der Neuwerk muss man nicht schnitzen, ich habe den Eindruck Jabietz hat selbst die Dicke des Leimauftrages mit konstruiert, die Papierstärke auf jeden Fall. Aber das hast Du mir ja schon prophezeit.
    Wenn man sauber ausschneidet und knickt - dann ist die Passform erste Sahne.


    Bin am Überlegen, ob ich die Erstausgabe der Nordic (vorhanden) überhaupt anschneide oder lieber die neue Auflage erwerbe.
    Hast du dazu ´nen Tipp?
    Passt dazu dann eigentlich der alte LC-Satz oder muss man den auch neu dazu kaufen?

    Thema LC-Satz: fehlt die Heckreling im LC Satz oder ist der "Bretterzaun! gewollt?

    Bleib Fit und gesund
    Gruß
    Peter

    Moin,

    mal ne Frage an die Experten:

    Wo sehe ich, am Teil oder in der Bauanleitung, auf welche Weise ein Teil wie das abgebildete zu verkleben ist? -- wenn es keinen so guten Baubericht gibt, bei dem man spicken kann?

    Deckel oben, Deckel zwischen den Seitenwangen, bzw Verkleben über Eck.
    Bisher ist das bei mir "try and error" , meist anhand einer Kopie denn sonst sieht das Originalteil meist schon gebraucht aus.


    Bei dieser Gelegenheit: danke für den tollen Bericht - er ist Motivation, Hilfe und Herausforderung zugleich.

    Gruß
    Peter

    Hallo zusammen,


    die Peking ruht noch ein wenig, bis zur nächsten Stahllieferung aus China.

    Dann also wieder Weiterbau bei den beiden Präsidenten.:)

    Die Lüfter brauchten ihre Zeit, da die originalen nicht meinen Vorstellungen entsprachen. Sie sind zu dünn für die Markierungen auf Deck und bei der zweiteilige Bauweise, bekomme ich keine sauberen Anschlussstellen zwischen Trichter und Schaft hin.



    Also erst mal wieder suchen und dann entsprechend anpassen und bauen. Die dreiteilige Bauweise klappt bei mir besser,


       


    runde große Trichter, wie damals üblich bei Windhutzen.


    Die Schornsteine habe ich entsprechend der vorhandenen Fotos verlängert gebaut. Der Bauplan des DSM zeigt auf dem Foto das Schiff mit den hohen Schornsteinen und auf dem Plan aber mit den kurzen.



    Farblich habe ich auch bei der schwarze Version die gelben gebaut, obwohl auf dem Foto sie wesentlich dunkler wirken:



    Bei der grauen sieht es jetzt so aus:



    Jetzt alles verspannen.


    Bis demnächst


    Ulli

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für die vielen likes und die Hinweise. Ja Helmut, bei Papiermodellen ist schrubben nur in Ausnahmen angesagt - wenn es sehr alt aussehen soll. Derzeit beschäftige ich mich aber damit, mein Schiff auf "nagelneu" zu trimmen.


    Vielen Dank Christof, die Bauberichte von Axel und und Andreas habe ich schon aufmerksam gelesen.


    Bis jetzt haben alle Bauteile so gut gepasst, dass ich nur die Farben, nie die Konstruktion verändert habe, daher benötige ich die Erfahrungen aus den Bauberichten erst später.


    Mein Baufortschritt bis heute:

    Beim Rumpf habe ich natürlich die Bullaugen ausgeschnitten und hinterlegt:

    Mit viel Geduld und ausreichend Trocknungszeit, lässt sich der Rumpf gut anbringen. Im Baubogen ist auch bereits genügend Zugabe vorgesehen.


    Danach habe ich das Schanzkleid, die Schandeckel und Rumpfverzierungen angebracht. Hierbei habe ich mich am Hamburger Original orientiert, Kleinigkeiten aus dem Baubogen weggelassen, anderes hinzugefügt.



    Jetzt sieht der Rumpf so aus:


    Am Heck haben wir das Ruder getrennt angesetzt,...


    am Bug versucht die Zierrosette nachzubilden es fehlt nur noch das weiße Schild mit der Aufschrift "FL" den Initialen des Schiffseigners Ferdinand Laeisz. Die weiße Zierde aus dem Baubogen gehörte wohl nicht zur Peking: Viermastbark PEKING - ein Rundgang mit Joachim Kaiser - YouTube




    Die Deckshäuser und Ladeluken habe ich wieder farblich angepasst.


    Aufkleben werde ich sie erst später, da ich zunächst die Nagelbänke und die Fußpunkte der Wanten und Pardunen setzten muss.


    ...bis bald

    Ulli

    Hallo Henning,


    ja heute gibt es einige tolle Möglichkeiten die Farben per Bildbearbeitung zu gestalten. Ursprünglich hatte ich mir vorgestellt, eines Tages die Passat mit allen Alterungsspuren des Jahres 1927 zu bauen. So ähnlich, wie auf dem Farbfoto aus dem Jahr 1957.



    Nachdem aber die Peking zurück nach Hamburg kam und so top restauriert wurde, habe ich diesen Plan verworfen.

    Jetzt wird es die Peking. Schön dass der Bogen beides ermöglicht.


    Derzeit ist das Deck des Originals für meinen Geschmack etwas zu stark restauriert.


    Mit den Jahren wird sich das aber verändern.

    Mein Papiermodell wahrscheinlich auch, beides unterschiedlich.


    Viele Grüße

    Ulli

    Hallo Robert,

    ... Wie ich sehe, hast du jetzt doch das Deck digital bearbeitet,

    ja, um aus der Passat die frisch restaurierte Peking zu machen ist allerhand Computerarbeit notwendig.

    Unser Canon Pigmentdrucker wollte den Farbton des Holzdecks einfach nicht ausspucken. Zum ;(;(;(

    Aber jetzt ist es mir mit einem anderen Tintenstrahldrucker doch recht ähnlich gelungen.



    Schönen Abend

    Ulli

    Hallo Arne,


    vielen Dank für deine Recherche.


    In der Dokumentation über die Viermastbark Passat aus dem DSM ist die Bauvorschrift der Passat im Original abgedruckt. Da die Peking sich nicht groß von der Passat unterscheidet, kann ich mich wohl darauf stützen. (Einige Hinweise auf Unterschiede bei diesen beiden Schiffen sind dort auch enthalten.)


    Beim Schanzkleid habe ich mich entschieden, nicht die Vorlage aus dem Baubogen zu verwenden, sondern zunächst alles ohne Aufdrucke zu doppeln.

    Die Holzauflage auf den Stahldecks habe ich versucht farblich anzupassen:



    Viele Grüße

    Ulli

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für die breite Unterstützung durch :thumbup:'s für dieses Projekt.

    Ja Werner, diese Schiffe sind einfach eine Augenweide aber auch eine echte Herausforderung für die Bau-herrn (-damen).

    .....deine digitale "Flucherei" kann ich da gar nicht wiedererkennen. Und da habe ich doch tatsächlich Peters Lieblingslüfter der SHIELDHALL auf der Schneidmatte entdeckt.

    Ja ja HaJo,

    wir haben so einiges in den letzten Abenden/Nächten online gemeinsam durchlebt/durchlitten/durchflu....

    Philipps Bau der "Point Stuart", Weihnachtsgeschenk von Kartonbau.de und Imogen, Renes Bau des Fahrwerks der Lightning , dein Weiterbau an der Gotthilf Hagen, Jost mit der Nina und Johannes mit der Mellum...u.a.


    Und bei uns die "spannende" Frage nach dem Mastfall der Peking.:P


    Manchen wird es wundern, wie man mehrere Stunden auf der Suche nach dem richtigen Winkel (3 oder 7 Grad oder dazwischen) verbringen kann. Aber diese Frage mussten wir schon beim Bau des Spantengerüstes klären, da wir im richtigen Winkel eine Verstärkung auf der Bodenplatte einbauen mussten.

    Nach deinem entscheidenden Hinweis und der gemeinsamen Auswertung aller vorhandenen Fotos, haben wir uns auf ungefähr 3 bis 5 Grad Neigung geeinigt und in den Rumpf Aluhülsen zur Sicherung der Masten eingebaut.



    Heute habe ich mir die Filme über die Restaurierung genauer angesehen und siehe da..:!::!::!: ...diese Frage war auch eine zentrale Frage beim Wiederaufbau des Schiffes.

    Hier der link zu diesem Film:https://www.google.com/url?sa=…Vaw23qQ01m6P3CnmUNpNAVyHT


    Joachim Kaiser erklärt hierin, dass die Masten aller Schiffe in unterschiedlichen Winkeln zum Heck hin geneigt sind und waren. Beginnend mit dem Fockmast 1,5 Grad, hat jeder folgende Mast ungefähr 1,5 Grad mehr Fall. Den stärksten Fall hat immer der Besanmast, bei der Peking sind es ungefähr 5 Grad. Anscheinend hatte das schon immer gestalterische Gründe. Bereits zu Zeiten der Koggen, hatte man festgestellt, dass es nicht gut aussieht, wenn alle Masten parallel stehen.


    Schönen Abend


    Ulli






    Hallo zusammen,


    ein neues Großprojekt, anlässlich unseres virtuellen Treffens ab 28.12.2020, der [27.12 - 30.12] - digitale Kartonmodellbautage zwischen den Jahren

    auf Kiel gelegt, die Peking:



    Am 25.02.1911 lief die Peking als Schwesterschiff der Passat bei Blohm und Voss vom Stapel und segelte im Dienst der Reederei Laeisz bis 1932, zwischen Hamburg und Südamerika, um Salpeter nach Europa zu bringen. Ab 2017 wurde das Schiff aufwendig in Deutschland restauriert und am 7.09.2020 mit einer großen Parade im Hamburger Hafen der Öffentlichkeit präsentiert.


    Nachdem ich bereits mehrere kleinere Halbsegler (die Komet von Michael Bauer, die Imperator von Imogen, und die Meteor aus dem Passatverlag) gebaut habe, möchte ich mich nun an ein Großprojekt wagen. Mut gemacht hat mir, dass wir bei unserem letzten Treffen im Mannheimer Technoseum die Preussen in 1:250 (auch Passat Verlag) in natura bewundern konnten, gebaut von Axel Pfannenschmidt.
    Seinen sehr aufschlussreichen Bericht bei uns im Forum habe ich die ganze Zeit über mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. Preußen, Passat-Verlag 1:250


    Die Peking kann aus dem gleichen Bogen des Passat Verlages gebaut werden, wie die Passat. Da dieser Baubogen jedoch schon seit längerem vergriffen ist, hatte ich das Glück, dass Robi uns hier unterstützt hat und so kann ich jetzt dieses Schiff in der neu gestalteten Form nach der Restaurierung versuchen zu bauen.


    Im Vorwort zum Baubogen werden der Werdegang und die Umbauten an beiden P-Linern genau beschrieben. Dabei wurde 1926/1927 das Poopdeck um 10 Meter verlängert, um Unterkünfte für die Kadetten zu schaffen, denn beide Schiffe wurden als Schulschiffe verwendet. Diesen Bauzustand bildet Henning in seiner Konstruktion ab.

    Für mich stellt sich nun die Herausforderung, die farbliche Gestaltung der Bogens, auf die der jetzt restaurierten Peking anzupassen.

    Als Grundlage hierfür nehme ich drei Bücher und die Filme der Stiftung Hamburg Maritim:



    Beim Bau des Spantengerüstes wurde mir schnell klar, dass hier einige Hilfsmittel anderer Art zum Einsatz kommen müssen.:D

    Einen Rumpf aus Papier mit vier Masten zu bestücken und dann noch 18 Rahen und 2 Gaffeln daran zu befestigen, kann nur mit guter Planung gelingen. Axel hat bei seiner Preussen die Grundplatte verstärkt und Bleigewichte in den Rumpf eingearbeitet.

    Ich habe für den Rumpf die Grundplatte dreifach verstärkt und am Heck und Bug (mangels Blei) mit jeweils zwei M 10 Muttern beschwert (passen genau :P). Die Seitenwände werde ich dann entsprechend anpassen.



    Das Deck habe ich zunächst mit den Originalen aus den Baubogen als Grundlage aufgeklebt und dann alles gut durchtrocknen lassen.....


    Bis bald

    Ulli

    Moin,

    da Schnack und Konzentration auf sauberes Bauen bei mir nicht funzen (bin halt nicht multitaskingfähig) habe ich für die Chatrunde das Modell gewechselt - hab ja genug davon :D.

    Aufgabe sind 32 Lüfter für die Shieldhall (Modell von Papershipwright).


    Ein schönes Modell - eine gute Konstruktion - keine Probleme, die auf den Bogen zurückzuführen sind - nur Selbstgemachtes ;(.
    Innen - und Außenschanz musste ich ein wenig zurechtrücken - sonst war alles klar.

    Hier ein paar Bilder vom aktuellen Stand. Danke nochmal Reinhard für den schönen Bogen
          


    Die Lüfter haben eine für mich neue Form - mal sehen wie ich das hinbekomme:
       


    ....tschüss bis neulich

    Peter

    Hallo Reinhard,

    es ist wirklich schade, dass wir uns nicht treffen können. Dein Riesenwerk aus 2020 hätte sich großes Interesse gefunden.
    Vermutlich hättest Du mehrfach anreisen müssen, um alles anzuliefern.
    Der Platz im Museum an Deiner Seite wäre für uns sicher eng geworden ;(.

    Hier unser Mannheim-Kartonbautage-Ersatz-Arbeitsplatz mit Anschluss an die digitale Kartonbau.de Welt.


    Ulli werkelt an der Passat/Peking und ich "muss" an der Neuwerk arbeiten (Befehl meiner Töchter, sonst gibt es keine Baubögen mehr zu Weihnachten)

    Gruß
    Peter

    Hallo Reinhard,

    wir haben Dich vermisst - die Idee war doch, das gemütliche Quatschen über Modelle und Diverses, was sonst live in Mannheim stattgefunden hätte, über Discord zu "erledigen".
    In Mannheim haben wir doch auch nicht nur unsere Modelle gezeigt, sondern über Gott und die Weld palavert.
    Ulli und ich hatten gestern schon heiße Diskussionen mit den Champions.

    Idee: Um die Modelle zu zeigen, brauchen wir Discord nicht.
    Vorschlag: einer von uns uns macht einfach ein neues Thema hier im Forum auf und stellt seine Modelle (fertig und im Bau) rein - das funzt auch parallel zu allem anderen, was läuft und was gefällt.

    Los auf - es war Deine Idee und die ist immer noch gut!

    Peter