Posts by Ulli+Peter

    Hallo zusammen,


    die Peking ruht noch ein wenig, bis zur nächsten Stahllieferung aus China.

    Dann also wieder Weiterbau bei den beiden Präsidenten.:)

    Die Lüfter brauchten ihre Zeit, da die originalen nicht meinen Vorstellungen entsprachen. Sie sind zu dünn für die Markierungen auf Deck und bei der zweiteilige Bauweise, bekomme ich keine sauberen Anschlussstellen zwischen Trichter und Schaft hin.



    Also erst mal wieder suchen und dann entsprechend anpassen und bauen. Die dreiteilige Bauweise klappt bei mir besser,


       


    runde große Trichter, wie damals üblich bei Windhutzen.


    Die Schornsteine habe ich entsprechend der vorhandenen Fotos verlängert gebaut. Der Bauplan des DSM zeigt auf dem Foto das Schiff mit den hohen Schornsteinen und auf dem Plan aber mit den kurzen.



    Farblich habe ich auch bei der schwarze Version die gelben gebaut, obwohl auf dem Foto sie wesentlich dunkler wirken:



    Bei der grauen sieht es jetzt so aus:



    Jetzt alles verspannen.


    Bis demnächst


    Ulli

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für die vielen likes und die Hinweise. Ja Helmut, bei Papiermodellen ist schrubben nur in Ausnahmen angesagt - wenn es sehr alt aussehen soll. Derzeit beschäftige ich mich aber damit, mein Schiff auf "nagelneu" zu trimmen.


    Vielen Dank Christof, die Bauberichte von Axel und und Andreas habe ich schon aufmerksam gelesen.


    Bis jetzt haben alle Bauteile so gut gepasst, dass ich nur die Farben, nie die Konstruktion verändert habe, daher benötige ich die Erfahrungen aus den Bauberichten erst später.


    Mein Baufortschritt bis heute:

    Beim Rumpf habe ich natürlich die Bullaugen ausgeschnitten und hinterlegt:

    Mit viel Geduld und ausreichend Trocknungszeit, lässt sich der Rumpf gut anbringen. Im Baubogen ist auch bereits genügend Zugabe vorgesehen.


    Danach habe ich das Schanzkleid, die Schandeckel und Rumpfverzierungen angebracht. Hierbei habe ich mich am Hamburger Original orientiert, Kleinigkeiten aus dem Baubogen weggelassen, anderes hinzugefügt.



    Jetzt sieht der Rumpf so aus:


    Am Heck haben wir das Ruder getrennt angesetzt,...


    am Bug versucht die Zierrosette nachzubilden es fehlt nur noch das weiße Schild mit der Aufschrift "FL" den Initialen des Schiffseigners Ferdinand Laeisz. Die weiße Zierde aus dem Baubogen gehörte wohl nicht zur Peking: Viermastbark PEKING - ein Rundgang mit Joachim Kaiser - YouTube




    Die Deckshäuser und Ladeluken habe ich wieder farblich angepasst.


    Aufkleben werde ich sie erst später, da ich zunächst die Nagelbänke und die Fußpunkte der Wanten und Pardunen setzten muss.


    ...bis bald

    Ulli

    Hallo Henning,


    ja heute gibt es einige tolle Möglichkeiten die Farben per Bildbearbeitung zu gestalten. Ursprünglich hatte ich mir vorgestellt, eines Tages die Passat mit allen Alterungsspuren des Jahres 1927 zu bauen. So ähnlich, wie auf dem Farbfoto aus dem Jahr 1957.



    Nachdem aber die Peking zurück nach Hamburg kam und so top restauriert wurde, habe ich diesen Plan verworfen.

    Jetzt wird es die Peking. Schön dass der Bogen beides ermöglicht.


    Derzeit ist das Deck des Originals für meinen Geschmack etwas zu stark restauriert.


    Mit den Jahren wird sich das aber verändern.

    Mein Papiermodell wahrscheinlich auch, beides unterschiedlich.


    Viele Grüße

    Ulli

    Hallo Robert,

    ... Wie ich sehe, hast du jetzt doch das Deck digital bearbeitet,

    ja, um aus der Passat die frisch restaurierte Peking zu machen ist allerhand Computerarbeit notwendig.

    Unser Canon Pigmentdrucker wollte den Farbton des Holzdecks einfach nicht ausspucken. Zum ;(;(;(

    Aber jetzt ist es mir mit einem anderen Tintenstrahldrucker doch recht ähnlich gelungen.



    Schönen Abend

    Ulli

    Hallo Arne,


    vielen Dank für deine Recherche.


    In der Dokumentation über die Viermastbark Passat aus dem DSM ist die Bauvorschrift der Passat im Original abgedruckt. Da die Peking sich nicht groß von der Passat unterscheidet, kann ich mich wohl darauf stützen. (Einige Hinweise auf Unterschiede bei diesen beiden Schiffen sind dort auch enthalten.)


    Beim Schanzkleid habe ich mich entschieden, nicht die Vorlage aus dem Baubogen zu verwenden, sondern zunächst alles ohne Aufdrucke zu doppeln.

    Die Holzauflage auf den Stahldecks habe ich versucht farblich anzupassen:



    Viele Grüße

    Ulli

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für die breite Unterstützung durch :thumbup:'s für dieses Projekt.

    Ja Werner, diese Schiffe sind einfach eine Augenweide aber auch eine echte Herausforderung für die Bau-herrn (-damen).

    .....deine digitale "Flucherei" kann ich da gar nicht wiedererkennen. Und da habe ich doch tatsächlich Peters Lieblingslüfter der SHIELDHALL auf der Schneidmatte entdeckt.

    Ja ja HaJo,

    wir haben so einiges in den letzten Abenden/Nächten online gemeinsam durchlebt/durchlitten/durchflu....

    Philipps Bau der "Point Stuart", Weihnachtsgeschenk von Kartonbau.de und Imogen, Renes Bau des Fahrwerks der Lightning , dein Weiterbau an der Gotthilf Hagen, Jost mit der Nina und Johannes mit der Mellum...u.a.


    Und bei uns die "spannende" Frage nach dem Mastfall der Peking.:P


    Manchen wird es wundern, wie man mehrere Stunden auf der Suche nach dem richtigen Winkel (3 oder 7 Grad oder dazwischen) verbringen kann. Aber diese Frage mussten wir schon beim Bau des Spantengerüstes klären, da wir im richtigen Winkel eine Verstärkung auf der Bodenplatte einbauen mussten.

    Nach deinem entscheidenden Hinweis und der gemeinsamen Auswertung aller vorhandenen Fotos, haben wir uns auf ungefähr 3 bis 5 Grad Neigung geeinigt und in den Rumpf Aluhülsen zur Sicherung der Masten eingebaut.



    Heute habe ich mir die Filme über die Restaurierung genauer angesehen und siehe da..:!::!::!: ...diese Frage war auch eine zentrale Frage beim Wiederaufbau des Schiffes.

    Hier der link zu diesem Film:https://www.google.com/url?sa=…Vaw23qQ01m6P3CnmUNpNAVyHT


    Joachim Kaiser erklärt hierin, dass die Masten aller Schiffe in unterschiedlichen Winkeln zum Heck hin geneigt sind und waren. Beginnend mit dem Fockmast 1,5 Grad, hat jeder folgende Mast ungefähr 1,5 Grad mehr Fall. Den stärksten Fall hat immer der Besanmast, bei der Peking sind es ungefähr 5 Grad. Anscheinend hatte das schon immer gestalterische Gründe. Bereits zu Zeiten der Koggen, hatte man festgestellt, dass es nicht gut aussieht, wenn alle Masten parallel stehen.


    Schönen Abend


    Ulli






    Hallo zusammen,


    ein neues Großprojekt, anlässlich unseres virtuellen Treffens ab 28.12.2020, der [27.12 - 30.12] - digitale Kartonmodellbautage zwischen den Jahren

    auf Kiel gelegt, die Peking:



    Am 25.02.1911 lief die Peking als Schwesterschiff der Passat bei Blohm und Voss vom Stapel und segelte im Dienst der Reederei Laeisz bis 1932, zwischen Hamburg und Südamerika, um Salpeter nach Europa zu bringen. Ab 2017 wurde das Schiff aufwendig in Deutschland restauriert und am 7.09.2020 mit einer großen Parade im Hamburger Hafen der Öffentlichkeit präsentiert.


    Nachdem ich bereits mehrere kleinere Halbsegler (die Komet von Michael Bauer, die Imperator von Imogen, und die Meteor aus dem Passatverlag) gebaut habe, möchte ich mich nun an ein Großprojekt wagen. Mut gemacht hat mir, dass wir bei unserem letzten Treffen im Mannheimer Technoseum die Preussen in 1:250 (auch Passat Verlag) in natura bewundern konnten, gebaut von Axel Pfannenschmidt.
    Seinen sehr aufschlussreichen Bericht bei uns im Forum habe ich die ganze Zeit über mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. Preußen, Passat-Verlag 1:250


    Die Peking kann aus dem gleichen Bogen des Passat Verlages gebaut werden, wie die Passat. Da dieser Baubogen jedoch schon seit längerem vergriffen ist, hatte ich das Glück, dass Robi uns hier unterstützt hat und so kann ich jetzt dieses Schiff in der neu gestalteten Form nach der Restaurierung versuchen zu bauen.


    Im Vorwort zum Baubogen werden der Werdegang und die Umbauten an beiden P-Linern genau beschrieben. Dabei wurde 1926/1927 das Poopdeck um 10 Meter verlängert, um Unterkünfte für die Kadetten zu schaffen, denn beide Schiffe wurden als Schulschiffe verwendet. Diesen Bauzustand bildet Henning in seiner Konstruktion ab.

    Für mich stellt sich nun die Herausforderung, die farbliche Gestaltung der Bogens, auf die der jetzt restaurierten Peking anzupassen.

    Als Grundlage hierfür nehme ich drei Bücher und die Filme der Stiftung Hamburg Maritim:



    Beim Bau des Spantengerüstes wurde mir schnell klar, dass hier einige Hilfsmittel anderer Art zum Einsatz kommen müssen.:D

    Einen Rumpf aus Papier mit vier Masten zu bestücken und dann noch 18 Rahen und 2 Gaffeln daran zu befestigen, kann nur mit guter Planung gelingen. Axel hat bei seiner Preussen die Grundplatte verstärkt und Bleigewichte in den Rumpf eingearbeitet.

    Ich habe für den Rumpf die Grundplatte dreifach verstärkt und am Heck und Bug (mangels Blei) mit jeweils zwei M 10 Muttern beschwert (passen genau :P). Die Seitenwände werde ich dann entsprechend anpassen.



    Das Deck habe ich zunächst mit den Originalen aus den Baubogen als Grundlage aufgeklebt und dann alles gut durchtrocknen lassen.....


    Bis bald

    Ulli

    Moin,

    da Schnack und Konzentration auf sauberes Bauen bei mir nicht funzen (bin halt nicht multitaskingfähig) habe ich für die Chatrunde das Modell gewechselt - hab ja genug davon :D.

    Aufgabe sind 32 Lüfter für die Shieldhall (Modell von Papershipwright).


    Ein schönes Modell - eine gute Konstruktion - keine Probleme, die auf den Bogen zurückzuführen sind - nur Selbstgemachtes ;(.
    Innen - und Außenschanz musste ich ein wenig zurechtrücken - sonst war alles klar.

    Hier ein paar Bilder vom aktuellen Stand. Danke nochmal Reinhard für den schönen Bogen
          


    Die Lüfter haben eine für mich neue Form - mal sehen wie ich das hinbekomme:
       


    ....tschüss bis neulich

    Peter

    Hallo Reinhard,

    es ist wirklich schade, dass wir uns nicht treffen können. Dein Riesenwerk aus 2020 hätte sich großes Interesse gefunden.
    Vermutlich hättest Du mehrfach anreisen müssen, um alles anzuliefern.
    Der Platz im Museum an Deiner Seite wäre für uns sicher eng geworden ;(.

    Hier unser Mannheim-Kartonbautage-Ersatz-Arbeitsplatz mit Anschluss an die digitale Kartonbau.de Welt.


    Ulli werkelt an der Passat/Peking und ich "muss" an der Neuwerk arbeiten (Befehl meiner Töchter, sonst gibt es keine Baubögen mehr zu Weihnachten)

    Gruß
    Peter

    Hallo Reinhard,

    wir haben Dich vermisst - die Idee war doch, das gemütliche Quatschen über Modelle und Diverses, was sonst live in Mannheim stattgefunden hätte, über Discord zu "erledigen".
    In Mannheim haben wir doch auch nicht nur unsere Modelle gezeigt, sondern über Gott und die Weld palavert.
    Ulli und ich hatten gestern schon heiße Diskussionen mit den Champions.

    Idee: Um die Modelle zu zeigen, brauchen wir Discord nicht.
    Vorschlag: einer von uns uns macht einfach ein neues Thema hier im Forum auf und stellt seine Modelle (fertig und im Bau) rein - das funzt auch parallel zu allem anderen, was läuft und was gefällt.

    Los auf - es war Deine Idee und die ist immer noch gut!

    Peter

    Hallo Arne,


    weiß wäre eine elegante Lösung!

    Aber ich habe nun doch noch den Kludas durchforstet und auf S.60 Band III einen Hinweis gefunden:

    "Ab 1909 waren alle Hapag-Schiffe mit gelben Schornsteinen ausgestattet, seit 1900 waren es nur die Passagierschiffe davor nur die Schnelldampfer". Somit auch die Präsident nehme ich an.

    Hinzugefügt hat Kludas ein Werbeplakat eines Hapag Dampfers mit Lüftern außen gelb und innen rot. Die Passagierschiffe sollten wohl genauso schick aussehen, wie die Mauretania :)


    Viele Grüße

    Ulli

    Hallo zusammen,


    die Brüstungen und die letzten Oberlichter sind dran und die Crew des schwarzen Schiffes, hat doch noch das Bullauge in der Tür bekommen.:D




    Jetzt muss ich mir überlegen, welche Farbe die Lüfter hatten. Wahrscheinlich ein dunkles Gelb und innen schwarz oder rot.


    Bis demnächst


    Ulli

    Hallo Ulrich,

    mal was handfestes! :D:

    Super Bau - freue mich, wenn ich das Teil (hoffentlich bald) persönlich bestaunen kann.

    Liebe Grüße und bleib gesund
    Peter

    Hallo Robi,


    du kennst ja unser Motto: "gepfuscht wird nicht".

    Aber im ernst, das Schöne an unserem Hobbie ist:

    Was auf Fotos und Plänen nicht sichtbar ist, bleibt offen für unsere Fantasie.


    Hallo Hajo,


    :huh:....Argusauge.....

    Forstnerbohrer derzeit ausverkauft...Crew hat auf Wache genug Luft und Licht.:D


    Schönen Abend

    Ulli

    Hallo Hajo,


    die CNC Fräse war schon für die Türprofile startklar, aber ein Blick auf den Plan, machte dann doch alles zunichte.;(

    Hätte sie dringend gebraucht um einen Farbfehler zu überdecken:



    Laut Originalplan des DSM gibt es keine Türen:



    Auch ein Blick in den Kludas "Geschichte der Deutschen Passagierschifffahrt" Band 3 S.203 hilft mir nicht.

    Türen auf den Kommandobrücken wurden wohl erst langsam ab 1900 eingeführt, bis dahin mussten Rudergänger und Wachoffiziere ihren Dienst bei jeden Wetter im Freien verrichten. Die Präsident sollte ja in warmen Gewässern um Ostindien fahren, aber bis dahin...Kap Horn....brrrrr.


    Sollte wohl gegen Müdigkeit helfen ;)


    Viele Grüße

    Ulli

    Hallo zusammen,


    danke für die breite Unterstützung.


    Die Weihnachtszeit steht vor der Tür und so musste ich kurzfristig meine Aktivitäten auf ein kleines Statement lenken.

    Gegen die überall um sich greifenden blinkenden Elche, Hirsche, Schlitten und Balkone, einfach Sterne aus Papier. Adventsstimmung ganz ohne Energieverschwendung.



    So könnte man meinen, dass mein Baufortschritt auch ein wenig nach Weihnachten aussieht (Ruderhaus statt Krippe?):



    Die Brücke, bevor wie immer, alles zugebaut wird. :)


    Acht Kompasse ( zwei braucht Peter, je drei auf jeder Version der Präsident ) und vier Maschinentelegrafen.



    Und schließlich die Bootsdecks mit Ruderhäusern und den Oberlichtern für die Maschinenhäuser.

    Da ich alle inneren Spanten unterm Hauptdeck entfernt hatte, um die Ladeluken offen darzustellen und die Fenster der Passagierkabinen auszuschneiden, muss ich nun zuerst die Häuser und die Schornsteine auf die Decks aufsetzten und danach alles fix und fertig an den Schiffen anbringen.


    Und vor allem, jedes Teil farblich anpassen und neu ausdrucken.

    Hier im Vergleich mit unserer Präsident aus dem Originalbogen.



    Schönen Samstag.


    Ulli

    Hallo zusammen,


    geschafft, meine 10 Winden sind fertig. Die Winden aus dem Baubogen sind zu einfach,



    auch der Plan des DSM zeigt Dampfladewinden mit Vorgelege.

    Als Vorbild habe ich mir die Winde der Bussard Baujahr 1906 genommen. Letzten Sommer hatte ich das Glück, die Ladewinde im Einsatz fotografieren zu können. Unglaublich nach über 100 Jahren immer noch funktionsfähig.




    Sehen doch ähnlich aus, oder ?:D




    Auf der Präsident haben die Ladewinden aber keine solche Lasten wie auf der Bussard stemmen müssen, da hauptsächlich Gepäck und Proviant in die beiden Ladeluken verladen wurden..

    .  


    Bis bald


    Ulli

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für die vielen Zustimmungen zu meinen farblichen Gestaltungen. Macht wirklich Mut weiter zu machen.:)


    Dass es jetzt länger dauert, bis ich weiter berichten kann, wenn ich alles zweimal baue, war eigentlich klar.

    Nur jetzt sind es nicht mehr 5 einfache Dampfwinden, sondern 10 mit Vorgelege, nicht 10 Kisten, sondern 20 gealterte Teekisten...


    Wenn ich nicht aufpasse, wird das ein Mammutprojekt. Dabei hatte ich nach dem Bau der Cap Arcona beschlossen, nie mehr 3 Jahre an einem Schiff zu bauen. Aber andererseits ist das Bauen für mich in Zeiten von "homeoffice" eine wunderbare entspannende Feierabendbeschäftigung.:)


    Schönen Abend zusammen

    Ulli

    Hallo zusammen,


    der Nebel hat sich jetzt verzogen und die harte Realität schlägt zu. Zweimal die Präsident bauen also :evil:



    und dann noch alles mit Pollern, Innenschanz und reichlich Schanzkleidstützen:



    auch die seitliche Einfassung und die Stützen des Hauptdecks, habe ich nach dem Plan des DSM ergänzt:



    Und jetzt die Ladeluken.

    Die Luken des Originalbogens waren weiß, passend zum Rumpf.



    Für die umgefärbten Modellen musste ich mir also etwas einfallen lassen.

    Ladeluken wurden damals noch meist mit Holz abgedeckt. Aus welchem Holz bei diesem Schiff, konnte ich nicht herausfinden.

    Daher habe ich mich beim schwarzen Modell für ein "Tropenholzdesign" entschieden:



    Und beim grauen Rumpf für helle Eiche :



    Beide Schiffe können jetzt Ladung aufnehmen. Koffer, Teekisten, Proviantkisten usw.



    Aber das dauert....


    Bis dann, schönes Bauen


    Ulli






    Vielleicht kriegen wir für die Modellbautage wenigstens etwas "virtuelles" hin. ... wären schon ganz nett.

    Hallo Werner und Eberhard,


    unsere Weihnachtsaktion war bei uns fester Jahresbestandteil, aber in diesem Jahr undenkbar. Vielen Dank Werner, dass du nach wie vor den Kontakt zum Museum pflegst und alles organisierst.

    Ich vermisse jetzt schon die vielen Diskussionen, Fachsimpeleien und gemeinsamen Witzeleien mit euch allen.


    Online, müsste sich doch sicherlich ein kleiner Kreis finden.

    Wir sind auf jeden Fall dabei.


    Viele Grüße

    Ulli

    Hallo zusammen,


    "Alles kommt, wie's wohl kommen muss" singt uns Reinhard May im Hintergrund und so haben wir uns mal wieder nicht entschieden:


    Jetzt sind es drei Präsident - auch hier weigert sich ein Präsident, zu gehen.:D:D:D


    Rechts die Erstversion von 2010 - bitte unter "Wiedereinstieg in den Kartonmodellbau" betrachten.

    Das viel zu schmale Heck der schwarze Version in der Mitte haben wir durch ein Notoperation auch korrigiert.

    Mittels Skalpell "einfach" den Heckbereich herausgeschnitten und ein neues Deck nach dem Bauplan des DSM eingebaut.

    Jetzt passen plötzlich die oberen weißen Seitenwände.



    Die graue (li) und die schwarze (re) Version haben nun ein um 4 mm breiteres Deck am Heck. (Im Vergleich zur alten Originalversion in der Mitte)



    Nach soviel Operationen werden wir wohl beide Versionen weiter bauen.


    Schönen Abend

    Ulli + Peter

    Hallo Andi,

    um das ( von uns erwartete) Ergebnis vorwegzunehmen:
    Unser Vorgehen kann nicht zu 100% funktionieren: Man kann eine suboptimale Abwicklung auch nicht durch ein stabileres Spantengerüst in eine beliebige Form drücken.
    Wenn man sich die Abwicklungen der Präsident und der Imperator (Verlag Kartonwerft) ansieht, fällt der Unterschied deutlich auf:
    Zieht man bei der (weißen) Präsident den oberen Streifen ab (der ist bei der Imperator als gesondertes Bauteil vorhanden) bleiben zwei Streifen für den eigentlichen Rumpf.
    Bei Imogen sind es drei! wobei der mittlere auch noch eine spezielle, längere Form hat.

              




    Da wir (trotz der vielen Erklärungen zur Butterbrot-, Dreiecks- und oder Neubert-Methode) immer noch nicht konstruieren - versuchen wir es wieder einmal mit einer Maltechnik: Ulli verändert Form und Fläche der Bauteile mittels Paint Shop Pro - den Rest machen Schere und Pinsel.

    Der Bau des neuen Spantengerüstes auf Basis des DSM Planes hatte drei Gründe:
    1. Wir hatten leider keine Kopie des Möwe-Planes gemacht ;(,
    2. Ich wollte wissen, ob schon die Formen der Spanten voneinander abweichen - tun sie aber nicht (es gibt nur mehr Spanten bei DSM)
    3. Die wenigen Spanten bei Möwe haben sehr schnell nachgegeben - ein Anformen der Bordwand war nicht möglich. Zusätzlich Spanten und die Stringer ergeben
    jetzt ein gutes Skelett.


    Viele Grüße

    Peter


    PS: Hier erst einmal unser derzeitiges Ergebnis:


    Besser aber nicht so gut wie erhofft.

    Durch einen zusätzlichen Schnitt und die Verlängerung und stärkere Krümmung der Seitenteile konnten wir annähernd die gewünschte Form erreichen. Das Ruder würden wir beim nächsten Versuch direkt als Verlängerung des Mittelspantes bauen.


    Viele Grüße

    Ulli

    Hallo Arne,

    dann vergisst man nicht den Leuwagen und den Bimsstein zum schrubben.

    bei uns würde man das mit "Schdrupfer" und "Soapfe" machen:D.


    Aber jetzt waren erst einmal die Seitenwände dran.




    Leider taucht jetzt das gleiche Problem, mit dem Peter schon vor Jahren gekämpft hat auf. Das Heck passt nicht richtig und ergibt in der Form vor allem nicht das markante Dampferheck. Diese Wölbungen lassen sich zusammen mit der Heckrundung so nicht formen:


       


    Was noch viel schlimmer ist, das Deck ist zu schmal, wenn ich die weißen Teile der Bordwand festklebe, stehen sie schräg:


         


    Das Deck müsste auf jeder Seite 2 mm breiter sein.:cursing:

    Daher hat Peter beschlossen nach den Plänen des DSM noch einmal ein Spantengerüst zu bauen.


      

    Hier das Ergebnis: mehr Spanten, zusätzliche Stringer am Heck

         


    Mal sehen, ob sich hier die Bordwände mit ein paar zusätzlichen Schnitten richtig in Form bringen lassen.
    Ich konstruiere solange mal dazu ein neues Deck. Bordwände habe ich ja noch einige in Vorrat.


    Mal sehen ob das klappt.

    Schönen Abend

    Ulli

    Hallo HaJo,


    die Entscheidung für die Seitenwände haben wir gestern noch einmal familiär vertagt. Ich habe aber bereits zwei Versionen mit Plattengängen erstellt. Man weiß ja nie ;)


    Aber zunächst einmal habe ich das Spantengerüst gebaut und die Decksfarbe festgelegt (Eiche hell, kräftig nach Hausfrauenart geschrubbt und gescheuert). Das Holzdeck habe ich mit einem Wasserpass als Unterlage versehen und vorsorglich die Markierungen auf dem Deck verkleinert. (Die Lüfter sind zu dünn für die im Original aufgedruckten Markierungen.)



    Die Lüfter auf dem Unterdeck im Original.....




    brauchten auch eine kleine Überarbeitung ...



    und schließlich noch die für mich etwas ungewöhnlich vom Unterdeck nach oben verlaufenden Rohrleitungen der Dampfwinden.




    Viele Grüße

    Ulli

    Hallo Ralph,


    ja ich glaube auch, dass Stöver versucht hat, das Schiff so genau wie möglich den Plänen entsprechend darzustellen.


    Ich habe mich jetzt aber entschieden das Schiff so darzustellen, wie es dem Bild auf unserem Baubogen ungefähr entspricht.

    Mit den heutigen technischen Mitteln und etwas Zeit klappt das vielleicht.:)

    In die „ Geschichte der deutschen Passagierschiffahrt“ habe ich auch reingeschaut; hierzu hat Ralph soeben geschrieben.

    Einen grauen Rumpf würde ich ausschließen. Auch das Stöwer-Bild im Kludas zeigt mE einen schwarzen Rumpf, etwas im Abend-oder Morgenlicht verfremdet.

    Ja Helmut,

    schwarz wäre nicht schlecht, Peter bevorzugt aber immer noch Grau.


    Der "ergraute" PRÄSIDENT mit den höheren Schornsteinen zeigt ja auch eine äußere, seitliche "Einfassung" des Hauptdecks ab Achterkante Brücke bis zum Poopdeck - das sind m.E. spätere Umbauten.

    Alex Lange (hier im Forum: Olex) hat das Whv`ner Modell überarbeitet gebaut und ihm auch einen grauen Rumpf verpasst. Hatte er mal mit in Bremerhaven.....hat mir gut gefallen seine Variante. V

    HaJo,

    (ich habe bei uns ein Bild von Bremerhaven 2015 gefunden. Alex's Version sieht sehr stimmig aus:



    Er hat auch die seitliche Einfassung des Hauptdecks verändert.


    Auf jedem Fall müssen wir das Schiff vollkommen umarbeiten. Peter hatte 2010 eine Version gebaut - damals zum ersten Mal mit Standard-Ätzteilen - die er im letzten Jahr mit mehr Erfahrung noch einmal besser bauen wollte. Hierzu hat er einen Bogen aus 2015 (rechts im Bild) verwendet. Bis zu den Ätzteilen ist er aber gar nicht gekommen -
    die Bauteile für das schwierig zu gestaltende Dampferheck wollten nicht so wie er. Ergebnis: Rundvitrine. ;(

    Für mich hat er im August 2020 einen neuen Bogen gekauft (links im Bild), der nicht nur in der Qualität des Papiers wesentlich schlechter als der Bogen von 2015 ist, sondern auch in der farblichen Darstellung.



    Daher habe ich begonnen alles umzufärben, die Hilfslinien zu entfernen und gutes, eigenes Papier zu verwenden.



    Für die Farbgestaltung der Bordwand haben wir noch keine endgültige familiäre Entscheidung getroffen.




    Fortsetzung folgt

    Ulli

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für die Glückwünsche.

    Ja dieser Baubogen war wirklich eine Herausforderung. Zum einen, weil die Schiffe einen sehr stark gewölbten Rumpf haben und das Papier auf kleinstem Raum in mehrere Richtungen gebogen werden muss, zum anderen, weil die Beschreibung bei vielen Details nicht die richtige Position anzeigt, Nummerierungen fehlen, falsch sind und gerade bei den Rümpfen einige Teile zu knapp bemessen wurden.
    Dies alles kommt wahrscheinlich, genau wie du schreibst Werner,

    durch die Überarbeitung der ursprünglichen Konstruktion.


    Aber sei's drum, Durchhalten war angesagt.:P


    Und nachdem ich Ullrichs perfektes Modell der Hans Lüken gesehen hatte, wollte ich dann doch noch diesen Winzling bauen. Zusammen sind es dann doch ganz nette Modelle geworden.

    ich habe dich noch nie so viel fluchen hören wie bei diesem Bogen.


    Liebe Grüße

    Robi

    ( der jetzt eigentlich ganz woanders sein wollte , heul)

    Beim nächsten Treffen (hoffentlich Anfang 2021) Robi, baue ich ein Modell (sicher nicht die Bermpohl) bei dem es ohne fluchen klappt- ich habe ja noch den einen oder anderen Schlepper vom Passat-Verlag und von K.D.Brunßen.

    Unsere Trauer über das ausgefallene Wochenende haben wir ein wenig mit einem Champagner-Trüffel-Fondue und einem guten Weißwein dazu gemildert.
    In Erinnerung an die tollen Treffen, die statt gefunden haben.
    Wir haben an Euch alle gedacht.


    Schönen Abend

    Ulli

    Hallo Hajo,


    ja du hast recht, die Farben sind beim Laser kräftiger.

    Beim Tintenstrahler ist alles etwas blasser.


    Aber vielleicht sind die heutigen Tinten ja UV-beständiger.

    Manfred, bei Kunstlicht ist ein Vergleich der Farben schwierig. Ich habe das Schiff Dezember 2016 gebaut und seither in einer Vitrine direkt am Fenster stehen. Ich glaube die Farben haben sich seither nicht verändert. Aber morgen kann ich bei Tageslicht einen Vergleich mit den alten Fotos machen.

    VG.

    Ulli

    Hallo zusammen,


    leider wird es nichts mit dem Treffen in Mannheim, aber ich habe dennoch die Schiffe fertig gebaut und schicke sie jetzt auf große Fahrt:



    Auch die Hans Lüken ist fertig, hier zusammen mit der Emminghaus.



    Jetzt bin ich doch froh, dass ich alle gebaut habe. Vorzeitig aufgeben ....... geht einfach nicht.;)



    Und so wollte ich alle nach Mannheim fahren lassen:



    Bis bald,

    mit einem ganz anderen Schiff.


    Ulli

    Hallo Hajo,


    deine Bordwände sind klasse.:thumbsup:


    Da ich vor Jahren mehrfach schlechte Erfahrungen mit Laserdrucken gemacht hatte, hatte ich mir dieses Modell von einem lieben Freund auf einem Tintenstrahldrucker ausdrucken lassen. Mit wasserfester Pigmenttinte. Kein Unterschied zu gedruckten Modellbaubögen bei der Verarbeitung. Heute arbeiten wir auch mit so einem ähnlichen Drucker.


    Viele Grüße

    Ulli