Posts by Ulli+Peter

    Hallo Ullrich,

    wir sehen das nicht so negativ.

    Wir haben ein paar Themen mit dem Bogen. Andere - und hier speziell Jaroen - haben gezeigt, dass man daraus ein sehr schönes Modell bauen kann.
    Dies legt doch nahe, dass jeweils eine andere Herangehensweise zu Erfolg - oder zu Problemen führen kann.


    Um es kurz zu machen: Wir wollen hier nicht den Bogen und die Konstruktion beurteilen.

    Es geht uns lediglich darum, weitere Erbauer dieses schönen Schiffes zu sensibilisieren und auf speziell zu beachtende "Baustellen" hinweisen.

    Dies ist doch der Sinn dieses Forums.


    Und sicher ist - dieses Modell ist kein Einstiegsbaubogen.

    Also los geht´s - für uns weiter geht´s.

    Liebe Grüße


    Ulli und Peter

    Hallo zusammen,


    ja jetzt lohnt sich der Weiterbau. :)



    Für alle, die dieses Schiff auch bauen wollen ein Tip:

    Bauteile zunächst gründlich auf Passform testen.


    Nachdem wir schon so einige Korrekturen am Rumpf behoben haben, jetzt zwei weitere "kleinere" Beispiele:

    Ich korrigiere, wie in Beispiel Nr1, oft digital und drucke das Teil dann neu aus:

    Hier auf dem Original fehlt die Zugangsforte rechts zum Windenhaus. Aber nur bei Bauteil 120RP des schwarzen Modells. An den Teilen 120 LP, (LN,RN120 der grauen Version) ist sie vorhanden.



    Nachträgliches Anstückeln an dieser zentralen Stelle am vorderen Promenadendeck, würde doch unschön auffallen.


    Beispiel 2: Manchmal klappt die Korrektur auch einfach mittels Schere:


    Bei der nicht passenden Aufbauwand auf dem Promenadendeck am Heck, habe ich einfach auf Höhe der Deckstütze die Wand gekürzt.



    Die "Naht" kann ich jetzt durch die Stütze verdecken.


    Schönen Sonntag


    VG

    Ulli

    Hallo zusammen,


    ich hoffe, daß HaJo recht hat, mal sehen. :S

    Die Entscheidung das Schiff noch einmal ganz neu zu bauen, ist mir wirklich nicht leicht gefallen. Immerhin hatte ich bereits etliche Teile verbaut und rund 400 Fenster und Bullaugen ausgeschnitten und hinterklebt.



    Aber nachdem Peter von einer entscheidenden Idee berichtet hat, wie wir die bei uns entstandenen Probleme an den Bordwänden umgehen könnten, habe ich dann doch einem Neubau zugestimmt, zumal ich dann später auch die Chance hätte, einige Bauteile digital zu korrigieren und anzupassen.

    Warum machen wir einen neuen Anlauf?
    Nachdem ich (Peter) nicht erzählen darf, was Ulli mich alles geheißen hat vor der Zerstörung des ersten Bugs :cursing: :thumbdown: :cursing: ;( :cursing: :huh: , berichte ich hier mal ganz neutral von unseren Bordwandthemen.


    Thema 1 Bug, bestehend aus 3 Längsstreifen.
    Wir haben die Streifen gemäß dem Verlauf des Spantengerüsts vorgeformt und dann vorn beginnen mit Weißleimnähten zusammengefügt. Ich wollte halt einen schönen scharfen Bug bekommen.
    Unser Ergebnis: Unterschiedliche Längen beim Übergang zu den Mittelteilen und insgesamt eine zu große Bordwandhöhe, die zudem im Winkel nicht zum Spantengerüst passt.
    Um zu sehen, woran es liegen könnte, habe ich eine Kopie der einzelnen Teile am Spantengerüst angehalten. Dabei den obersten weißen Streifen so montiert, dass er sauber anliegt und die vorgegebenen Höhen zum Backdeck und zu den Mittelteilen bildet. Das Ergebnis in Bildern:
         


    Thema 2 Heck: besteht ebenfalls aus 3 Längsstreifen.
    Gleiches Vorgehen. Heck bündig, Weißleimnähte. Die Teile passen gut zusammen und schmiegen sich gut ans Spantengerüst.
    Zwei Probleme:

    unterschiedliche Längen am Übergang zum Mittelteil, (die in diesem Fall aber nur im Bereich zwischen den Fenstern auszugleichen sind, (da sonst am Heck der Schriftzug verstümmelt würde) und ein ominöses Höhenproblem, das dazu führt, dass das Schanzkleid nach hinten ca. 3mm ansteigt, statt parallel zum Deck zu verlaufen.


    Thema 3 Mittelteile der Bordwand, Übergang zum Promenadendeck:
    Vorgegebene Aufbau: Oben am Spant eine Leiste aus Finnpappe als Anschlag für die unteren Wände, dann ein Papierstreifen, der den Überstand für das Promendendeck bildet.

    Das Problem: der Finnpappestreifen verdeckt die Fenster und ist durch die vertikale Anordnung so druckempfindlich, dass die Bordwand bei uns schon beim Fixieren zwischen den Spannten Wellenlinien bildet. Der gelbe Streifen auf der schwarzen Bordwand verstärkt diesen Eindruck noch.

     

    Unser Ansatz beim Neubau:
    Spanten aus Graupappe, doppelte Beplankung des Rumpfes, um dabei die Höhen, Winkel und überschüssigen Längen der einzelnen Bauteile korrigieren zu können.
    Einbau einer 2x2mm Kiefernholzleiste auf der gesamten Länge der Aufbauten, als Verbindung zwischen den Spanten und als stabiler Anschlag für die mittleren Bordwände. Durch diesen Trick ergibt sich jetzt eine gerade, gleichmäßige Kante ohne gelbe Wellenlinie:


       


    Und so sieht das Teil dann insgesamt aus:



    Damit ist mein Part an den Änderungen erledigt - Ulli macht den Rest :D :D


    Viele Grüße

    Ulli und Peter

    Hallo Rene,

    hab das Stück gespeichert, macht es einfach leichter,

    für Peters nächstes Mal.....ist jedes mal wirklich ein Event ;( .....


    Hallo Michael,

    jetzt im Nachhinein sehe ich das auch so, der Rumpf hatte so viele Fehler, es lohnte sich nicht mehr.


    VG

    Ulli

    Hallo zusammen,


    wir haben tatsächlich wieder mit dem Bau dieses Schiffes angefangen.

    Eigentlich wollten wir warten, bis der Verlag seine angekündigten Korrekturen veröffentlicht, aber jetzt nach 8 Monaten haben wir beschlossen die Korrekturen selbst vorzunehmen.

    Zunächst ein kurzer Rückblick.

    29. September 2023 Peter in Aktion:


    Heute, 16.05.2024 sieht die Welt doch schon wieder viel besser aus:


    Wir haben tatsächlich einen vollkommen neuen Rumpf gebaut. Details folgen


    VG

    Ulli

    Hi Robert,

    Es sind Rettungsringe dabei - schlicht weiß.

    Mein Problem:

    1. das Modell ist sowieso schon relativ schlicht in den Farben. Suche gerade nach Bildern, ob es nicht eine Ausrüstung mit roten oder rot-weißen Ringen gab

    2. hab versucht, die Außen- und Innenstanzungen mit dem Screwpunch zu machen und einen gemeinsamen Mittelpunkt zu treffen. 🤮 Na ja für Ostern gehts, aber sonst …


    In jedem Fall rüste ich noch ge-ei!!!-gnete Ringe nach


    Dank auch an alle Daumenheber.

    Gruß

    Peter

    Moin,
    mal wieder ein nettes kleines Projekt für Zwischendurch: Bauzeit ca. 60 Std. Bezug über Kartonmodellshop.de
       
    Eingesetzt wurde die Captain Sturt auf dem Australischen Fluss Murray. Sie beförderte
    Passagiere und verschiedene Güter wie Post, Obst, Wolle, Holz und vermutlich auch Vieh.
    Bilder zeigen sie auch als Schubschiff für passive Lastkähne.


    der Bogen besteht aus:

    - 3,5 Seiten bebilderter Baubeschreibung

    - 4,5 Seiten Bauteilen.

    Es gibt einen Spantensatz für Rumpf, Verstärkungen in den Gebäuden und Kleinteilen dazu, den ich mir auch gegönnt habe.

             

    Gebaut habe ich das Modell mit Unterwasserschiff, damit ich das Heckrad unten nicht absäbeln muss, ein Bau als Wasserlinienmodell ist aber mit etwas Kreativität möglich.
    Der Tiefgang ist angegeben mit 700mm, ergibt im Maßstab also 3,5mm Kürzung in den Spanten. Etwas tricky ist und wird der Rumpf: - aus den 3 Teilen (Siehe Bild 5) werden dann nur schmale Streifen.

    Die Konstruktion ist gut, passgenau und erfolgt entlang der Nummerierung. Fehler habe ich keine entdeckt.
    Bei sehr kleinen Teilen spaltet sich leicht das Papier - hier bin ich auf Kopien oder auf Fremdmaterialien ausgewichen.
    Die Reling ist bei diesem Schiff in Original schon sehr dominant - ich habe deshalb auch die aus dem Bogen verwendet und ausgestichelt.

    Im Ruderhaus habe ich die Fenster ausgestichelt und mit Rahmen versehen - im Aufbau selbst übersteigen die auszustichelnden Scheiben und verbleibenden Rahmen meine Fähigkeiten. Hier habe ich nur gelaserte Rahmen aufgesetzt, um den Konstrast zu erhöhen.
    Die Gestelle des Heckrades sind gelasert. Die Holzpaddel sind aus dem Bogen.
    Alle Verstrebungen sind aus 0,2mm Messingdraht und Wonderwire

    Hier mein Ergebnis:
          




    Das Modell bereitet viel Spaß beim Bauen - mal was anderes.

    Grüße und ein schönes Bastelwochenende
    Peter

    Hallo Andi

    Ich lese wohl nicht recht! Ich höre dich dauernd über kleinste Imperfektionen an deinen Bordwänden schimpfen und letztere deswegen 2-3 mal bauen, und jetzt willst du sie plötzlich verbeulen...? :huh:


    Aber sonst: dein Aufwand hat sich gelohnt. Es ist ein Prachtsmodell entstanden.


    Andi

    Normalerweise baue ich ja auch keine "Seelenverkäufer" . Aber Imogens schönes Schiff zwingt mich, einmal vom Standard abzuweichen. :)


    Hallo Klaus,


    danke für deinen Tipp. Werde es gleich mal an einem Testobjekt ausprobieren. Mein Fundus an Pastellkreiden ist sehr umfangreich, seit ist Schiffsmodelle baue, sind sie in die hinterste Abstellkammer verbannt worden.


    Viel Grüße und Dank an alle

    Ulli

    Moin,

    gemäß meinen Vorsätzen zum neuen Jahr habe ich ein weiteres Dauerprojekt fertig gestellt, den Bojen Tender von Northern Lighthouse.
    Der Baubogen von David ist aus dem Jahre 2001.
    Der Bau bietet die bekannten Herausforderungen des Verlages (Nummerierung, Lage der Klüsen innen/außen) die sich aber alle bewältigen lassen.

    Im Netz gibt es zahlreiche Bilder des Originals - fürs Pimpen also bestens geeignet.

    Der Bau des Grundmodels ist ausreichend in anderen Beiträgen beschrieben. Deshalb beschränke ich mich auf meine Ergänzungen:

    - die Verstärkungsrippen in Schanzkleid des Arbeitsdecks habe ich mittels Kopie verdoppelt, um sie stärker herauszuarbeiten.
    - alle Fenster ausgeschnitten, teilweise gerahmt, Brücke mit Inneneinrichtung
    - alle Masten habe ich aus Messingrohr/-draht hergestellt, da mir Papier hier zu empfindlich erschien.
    - alle Lampen habe ich neu und plastisch (aus 80gr Papier) erstellt - vorgesehen war die Flachversion.
    - Reling habe ich ergänzt im Bereich des Krans, der Schornsteine und bei den Aufstiegen zum Peildeck.
    - das Arbeitsboot habe ich etwas aufgerüstet (Mast/Rettungsringe)
    - für die Radardome habe ich eine Konstruktion aus einem anderen Bogen "ausgeliehen". Mit der von David vorgesehenen Apfelsinenschalenmethode wollten die kleinen Scheißerchen einfach nicht gelingen.

    Hier mein Ergebnis:
          



             


    andere Perspektive:

           


    Habe fertig

    Gruß
    Peter

    Hallo Heiner,


    ich bin gespannt, wie deine Liemba mit den vielen tollen Details aussieht. Villeicht gibt es bis zum Treffen in Mannheim weitere Informationen, ob das Schiff wieder flott gemacht oder verschrottet wird.


    Hallo Matthias,

    danke, schön dass du zum nächsten Zreffen kommst.


    Bis bald

    Ulli

    Hallo zusammen,


    Ich habe mich nun doch entschlossen, nach langer Pause mal wieder einen kleinen Bericht zu schreiben. 2022 hatte Peter zum 100. Schiffsgeburtstag seine Graf Goetzen von Dom Bumagi fertiggestellt, aber leider keinen ausführlichen Bericht geschrieben.

    Seine Darstellung (fiktiv): aufgrund des Alters, landete sein Schiff in einem ebenfalls alten Trockendock (L-Dock) zur Überarbeitung



    Jahre im Einsatz, versenkt, gehoben, wieder aufgebaut, für mehr Passagiere aufgerüstet und in Dienst gestellt - das Ergebnis: die Liemba. Wichtigstes Transportmittel auf dem Tanganjikasee, zu Dörfern, die auf dem Landweg gar nicht oder nur schwer zu erreichen sind.



    Meine Idee:
    Basierend auf Imogen Stowassers Baubogen der Kartonwerft sollte ein Modell entstehen, das ein wenig die Spuren der letzten Jahre und die Einsatzbedingungen widerspiegelt.
    Das Schiff wurde so oft durch notwendige Instandhaltungsarbeiten verändert und farblich umgestaltet, dass ich mich nur schwer für eine Version entscheiden konnte.

    In einem war ich mir sicher: ganz so schön sauber, wie Imogen das Schiff konstruiert und gezeichnet hatte, wollte ich es nicht darstellen.



    Ich entschied mich schließlich für die Version, die in einem Bericht der BBC zu sehen ist:


    Für Interessierte: "The Indestructible Warship": WW1 Beyond the Trenches, Film der BBC:
    https://www.google.com/url?sa=…s3323wTb2GQX&opi=89978449


    Das Schiff schien erst kürzlich mit neuen, gelben Wellblechdächern versehen worden zu sein. Die halb vermoderten Planken wurden aber wohl nicht ausgetauscht.



    In einem sehenswerten Fernsehbeitrag der ARD/ Phoenix:" Die endlose Fahrt der Liemba Rund um den Tanganjikasee (Doku in HD) (youtube.com) https://youtu.be/B4hQIRxxcXk?si=ZqlzxonAFV7O39ES " berichtet der Kapitän stolz:

    "Wenn die Liemba endlich voll saniert ist, wird sie locker weitere 50 Jahre ihren Dienst tun." :S


    Außer der Bordwand habe ich also fast jedes Detail des Schiffes digital verändert, den Planken Alterungsspuren verpasst, die Dächer umgefärbt,



    .. den Kran überarbeitet, Passagiere, Gepäck und Gerümpel ergänzt.


    Leider hatte ich keine Hühner, Ananas und Reissäcke zur Hand. Wie im Film zu sehen, transportiert das Schiff ja fast alles.


    Die Rettungsinseln bestehen auf dem heutigen Schiff wahrscheinlich aus viele kleinen, eingepackten und gestapelten Inseln.

    Da ich diese auf den Fotos nicht genauer erkennen konnte, habe ich einfach Imogens Inseln erhöht und vergrößert.

    Die übrig gebliebenen Wellbleche sind im Film auch auf dem Dach zusehen und wurden wahrscheinlich vom Fahrtwind mit der Zeit entsorgt. :)




    Das ist nun meine fertige Version des Schiffes:

           



    bis demnächst

    Ulli

    Moin nochmal,

    danke für die Kommentare und Daumen.
    Es ist sicher ein interessantes Modell aber es ist klar ein Hybridbausatz.

    Hier nochmal zu Verdeutlichung die Fremdteile (man sieht´s an der Farbe - sie aus Karton zu formen wäre für mich schwierig (eigene Abwicklung erforderlich), und ich hatte Bedenken bezüglich der Stabilität.



    Schönen Abend noch
    Peter

    .... zum Hänger:
    Da ich ein Feigling bin - und Bilder/Berichte erst mache, wenn ich sicher bin, dass das Ganze auch einigermaßen vorzeigbar wird, habe ich nur Endergebnisse vorzuweisen.
    Das Gerät schwebte förmlich immer über der Rundablage:

        



    Das Fahrwerk habe ich verändert - das Original hatte Zwillingsreifen. Ich wollte aber gern die noch vorhandenen Reifen der Zugmaschine verwenden.
    Die Feuerwehr muss sparen - deshalb gleiche Reifen = Ersatzreifen für die Fahrzeuge.

    Zum Verständnis:
    der Schlitten mit den beiden Bügeln gleitet (per Seil gezogen) über die gesamte Länge des Anhängeraufbaus in einer Art U-Form links und rechts.
    Der Aufbau ist zusätzlich über eine Wippe nach hinten neigbar, sodass dass Boot ins Wasser gleitet und später wieder herausgezogen werden kann.
    Zum Be- und Entladen des Bootes braucht es eine Zugmaschine mit Winde - nur der Schlitten, die Seilführung und die Umlenkung sind auf dem Hänger.
    Wer sich hierfür näher interessiert:
    Motorový člun MO 634 na podvozku SP-5, 1.díl (youtube.com) und Motorový člun MO 634 na podvozku SP-5, 2.díl (youtube.com)

    ... und nun: Die Wanne ist voll !
               



    so weit - so (einigermaßen) gut.

    Mein Fazit: ich betone hier - es sind rein persönliche Stärken und Schwächen, keine Kritik am Bogen - ein aufmerksamer Blick in Bogen und Bauanleitung hätte mich vorwarnen können.

    - Bedingt durch die Größe und notwändige Stabilität sind viele Teile (für mich extrem) zu verstärken.
    2-2,5 mm Karton mit aufgeklebten Bauteilen rechtwinklig und so sauber auszuschneiden und zu verkleiden, das das Ganze ansehnlich bleibt, ist so gar nicht
    mein Ding.

    Resultat sind viele, viele Ausbesserungsarbeiten mit entsprechender Farbe.
    - Viele Teile sind nur als Vorlage für Plastik- oder Metallprofile in dern Bauanleitung vorgegeben. Speziell die Bügel sind aus 3mm Material zu formen.
    Die Teile müssen dann natürlich lackiert werden - hierzu braucht es passende Farbe, die (natürlich) in der Nuance anders herauskommt als die wasserlösliche
    Farbe für die Ausbesserungen am Papier.

    - als Krönung des Ganzen sind die Metallteile (natürlich) mit Kartonteilen zu kombinieren.
    Zum Beispiel: in die Bügel kommen Kartonscheiben, an diese wieder Plastik- oder Metallwellen für die Führung im Rahmen
    Bei mir entwickelte sich das Ganze zu einer Orgie mit Sekundenkleber und Farbe (zum Ausbessern und Reparieren)

    Kurzzeitig habe ich überlegt, alles mit dem Luftpinsel überzustreichen, um ein einheitliches Farbbild zu bekommen.
    Dies wäre mir aber zu nah am Plastikmodellbau.

    ..und ein Letztes:
    da durch den Karton alles empfindlich bleibt, bewegt sich der Schlitten nach dem Einsetzen (natürlich) nicht mehr, an den Kippmechanismus kommt man nicht heran, bzw. er ist durch eine Verkleidung fixiert.
    Einige Teile muss man nur scharf anschauen, dann sind sie schon verbogen (Rückleuchten des Trailers)
    Man baut also den ganzen Klapperatismus, muss sich aber trotzdem vorher überlegen, in welcher Position das Endgebilde gebaut wird und verbleiben soll.
    Für mich, der sich ein mögliches Diorama erst überlegt, wenn er alle Akteure beieinander hat - schwierig.


    zum Positiven:
    Mit ein bisschen Ripperworks-Erfahrung, Geduld beim Entziffern der Bauanleitung und einen Faibel für Wimmelbilder ein äußerst interessanter Bau.
    Die ganze Konstruktion und Funktionsweise wird im Detail abgebildet und ist gut erkennbar.
    Die Bauteile sind hervorragend konstruiert - alles passt sehr gut.

    Wenn fertig - und gut gebaut - ein super Modell und ein tolles Detail für ein Diorama.

    Habe fertig
    Peter

    Moin,

    Bin gerade dabei, ein paar Vorsätze zum Neuen Jahr zu erledigen (hier: ich hinterlasse keine angefangenen Bauberichte. Das ist unfair evtl (Mit)Lesern gegenüber.)

    Deshalb hier mal Fortschritt und Ende meines Bauberichtes zum Bootsanhänger für meinen Feuerwehrkran:

    zum Boot:

    Die weiteren Arbeiten waren unspektakulär und ohne Probleme machbar.
    Beim Mast hatte ich die Wahl, diesen im kompletten Aufbau, oder aber geteilt und umgelegt für den Transport auf dem Trailer zu realisieren.
    Den Rettungsring habe ich aus dem Zubehörhandel - meine Versionen waren eher was für die Rundablage.
    Da sich das ganze Bau (inkl. Anhänger) ansatzweise als Hassliebe (dazu später mehr) herausgestellt hat, hier daher nur in Kürze mein Ergebnis

          



         

    Am Heck des Bootes sieht an die kräftigen Haken für das spätere Handling auf dem Hänger.


    Hierzu mehr im folgenden Beitrag....

    Hallo Hardie,


    wird deine Werft bestreikt?

    Wenn es bei dir auch nicht weitergeht, stehen wir beide beim Treffen in MA ohne Pole Star da.

    Da wir ein neues Dach kriegen - komme ich aktuell nicht an meinen Bastelplatz.


    Sieht aus als hätten bei Deiner Pole Star die Klüsen auf der Back innen uns außen übereinander gepasst?

    Ich musste neue Löcher Prokeln - irgendwie liegen meine ca 1mm daneben.


    Liebe Grüße Peter

    Hallo Andi,

    schön, dass die Reparatur gelungen ist - wäre sehr sehr schade gewesen.

    Ich weiß, Du hast nicht gefragt, ....aber wenn ich mir das Teil so ansehe - ich würde nur das Dach abnehmbar machen. Die Bilder zeigen doch auch so schön die Details - das wird beim Betrachten des realen Modells nicht anders sein.

    Ich fürchte, die abgenommene Seitenwand wird durch das Handling bei Vorführungen nicht besser - Abstürze sind dann u.U. nicht zu vermeiden.
    Du weißt ja - viele Betrachter haben die Augen in den Fingerspitzen.

    Und bei geöffneter Hecktür und abgenommenem Dach fehlt bei dann noch abgenommener Seitenwand sicher auch Stabilität für das rechte Türlager.

    Aber du wirst es schon meistern - da bin ich sicher

    Viel Spaß weiterhin mit dem Model

    Peter

    Hallo zusammen,


    vielen dank für die vielen Likes .

    Danke Robbi für den Film, von diesem Schiff gibt es einiges an Material in YouTube, schließlich musste ja die erfolgreiche Taufe durch Königin Wilhelmina in Szene gesetzt werden.

    Ja genau......Informationen zum Originalpapier wären hilfreich.....

    Hajo,... daran arbeiten wir gerade. Das original Papier ist sehr dick und bildet leicht Knicke beim einfachen Rollen und Biegen. Kleinteile wie z.B. Poller gelingen nur schwer, da sich das Papier spaltet usw.


    Wir haben aber dennoch den Rumpf jetzt endlich fertig und zu :).





    Viele Grüße

    Ulli

    Hallo zusammen,


    mein "kleines" Schiffsprojekt macht langsam, viel zu langsam, Fortschritte.



    Ich habe nach dem Bau einiger Test-Bordwände entschieden, nicht das Originalpapier des Baubogens zu verwenden. Ich verwende jetzt normales 160gr. Papier, welches ich auch für meine anderen Schiffe, die Peking und die Cap Arcona benutzt habe. Es lässt sich besser formen und spaltet sich nicht so leicht beim Drehen kleiner Teile. Außerdem kann ich einzelne kleine Ungenauigkeiten an der Bordwand digital korrigieren.


    Damit es etwas schneller mit dem Bau voranschreitet, haben wir entschieden, daraus ein Familienprojekt zu machen.
         


    Peter arbeitet momentan an den Bordwänden und ich beschäftige mich mit den 760 Bullaugen, 274 kleinen und 90 großen Fenstern.
    Alle sind jetzt endlich für die Bordwand ausgestochen und mit Folie hinterlegt.

       


    Das Anpassen der mittleren Bordwände steht jetzt an.


    Bis bald


    Ulli