Posts by Robson

    Bin ich nicht ganz der Meinung - da gehören ja noch Ameisen hin - natürlich aus Papier ;) :P :cool:

    Schönes Modell :thumbsup:

    Harald

    Harald,


    Hättest du einen Bogen zur Hand? Kann auch in 1:250 sein, ich kann sie ja hochskalieren. :D :D


    Andererseits, es sind echte Fichtennadeln, also müßte ich auch echte Ameisen.... hmmm....

    Ein paar hätten wir ja, in Alkohol eingelegt. Um die Art zu bestimmen muss man zumindest eine einfangen und unter dem Mikroskop betrachten.

    Im Wald ist es meistens die rote Waldameise etwas nach unten scrollen.


    Hier ein paar Fotos von der Umsetzung eines Ameisenhaufens. Waldameisen bauen halt nicht immer im Wald, beispielsweise manchmal auch in Gartenhütten oder im Spielbereich eines Kindergartens.

    In diesem Fall in einem alten Brennholzhaufen, im Hintergrund zu sehen.



    Das geht folgendermaßen vor sich. Der umzusetzende Haufen wird etagenweise abgetragen und in 5-6 Plastikfässer verbracht, mitsamt den Ameisen. Dabei sollte man die Reihenfolge nicht verwechseln. Im letzten untersten sollte auch die Königin sein, man kann sie erkennen wenn man sie sieht.

    Die Fässer werden oben am Rand mit Glyzerin eingeschmiert, die Ameisen kommen über diese Barriere nicht hinweg.

    Das Ganze sollte man möglichst früh am Morgen machen, wenn die Ameisen noch träge sind. Verständlich...


    Vorher hat man schon einen entsprechenden Platz im Wald ausfindig gemacht an dem der neue Haufen entstehen soll. Gut sind alte Baumstümpfe oder Reisighäufen. Auch etwas Sonneneinstrahlung sollte vorhanden sein.


    An diesem Platz legt man zunächst etwas Futter, ich glaube Zuckermelasse oder so was ähnliches. In der ersten Zeit müssen die Ameisen das Nest wieder in Ordnung bringen und haben wenig zeit zur Futtersuche.

    Dann wird der Eimer mit der Königin eingesetzt und etwas mit Holzstücken aus dem abgetragenen Brennholzstapel belegt. Macht es etwas vertrauter.



    Schließlich werden die Tonnen in umgekehrter Reihenfolge wieder aufgebracht. Noch ein wenig Futter, es wird mit Begeisterung angenommen.



    Den neuen Haufen muss man eine Zeitlang beobachten, ob er angenommen wird oder nicht. Wenn man die Königin erwischt hat, stehen die Chancen gut.

    Der gezeigte Haufen wurde vor 3 Jahren umgesetzt und erfreut sich bester Gesundheit. Auch den Waldbesitzer freut es.


    Ich hoffe, ich habe euch nicht zu sehr gelangweilt. Die Fotos wurden mit Genehmigung der Aufgenommenen eingestellt.


    Herzlichen Gruß

    Robert

    Als besonderes Highlight kam eine Greifvogelattrappe hinzu. Eigentlich ein gebogenes Blechstück mit Glasaugen, die andere Greifvögel und anderes Getier vom Ameisenhaufen abhalten sollen. Nachdem Waldameisen hochgradig geschützt werden und sehr wertvoll für den Wald sind, sind manchmal solche Schutzmaßnahmen nötig.


    Und somit ist der Ameisenhaufen fertig und wird bereits nächste Woche auf einer Veranstaltung präsentiert. Die Nadeln haften übrigens tadellos.



    Dann wurde es dreckig und klebrig.

    Das Streumaterial sind Fichtennadeln und kleine Äste aus einem verlassenen echten Ameisenhaufen. Sie würde übrigens niemals einen belebten zerstören...

    Ich habe meine ganzen alten Bastelkleber auf Wasserbasis mit Weißleim und Wasser ca. 1:3 verdünnt und die Nadeln untergemischt. Dabei gut verrührt und darauf geachtet, daß alles gut mit der Leimmischung benetzt wurde.



    Auf diesen Fotos ist der Leim noch sehr nass.



    Nach dem Trocknen der Nadeln habe ich einen einfachen Rahmen aus einer Kiefernleiste 10x60mm angebracht. Wird gleich viel schöner.


    Servus Freunde,


    Meine liebe Frau ist bei der Steiermärkischen Berg- und Naturwacht, unter anderem als Ameisenhegerin. Und von ihr und ihren Kollegen bekam ich den Auftrag, zu Ausstellungszwecken einen Ameisenhaufen nachzubilden.

    Grundlage ist eine 5cm dicke Hartschaumplatte mit 40x50 cm. Darauf habe ich einen Hügel aus demselben Material grob modelliert.



    Mit etwas Fertigspachtel weiter modelliert.



    Nach dem Trocknen mit Acrylfarben grundiert. Eine Mischung aus hellbraun, schwarz und weiß, was ich grade so zuhause hatte.



    Das war dann der Stand Ende 2022. Und so blieb der Flieger bis vor kurzem liegen. Leider ist die Leuchtfarbe nicht lichtbeständig, aber auch in Natura war sie wohl ausgebleicht...

    Seht den Unterschied zu den vorigen Bildern.



    Die erste neue Tat war das Anbringen des linken Außenflügels und die Fertigung der Elevons.


    Den Außenflügel vorbereitet um zu sehen wie er passt. Befestigt wird er erst später, wenn die rechte Seite auch soweit ist.



    Selbes Prozedere am rechten Flügel, aber ohne sichtbare Verletzungen.

    Habe diesmal vor dem Anbau den Rumpf ausgeschnitten. G´scheit, gell? :)


    Soweit so gut. Dann ein kleines Malheur.

    Habe leider etwas zu forsch ausgeschnitten und ein Loch in der Oberseite verursacht.



    Ich bin aber zuversichtlich, daß der Übergangsstreifen, der über die ganze Naht geklebt wird, auch diesen Schnitt abdeckt.

    Schließlich konnte ich auch die Unterhülle sauber verkleben. Dabei auch nicht auf die Klebelaschen und die Wurzelrippe für den Außenflügel vergessen! In der Anleitung wird das erst später erwähnt!


    Bei der unteren Hülle ist der Raum fürs Fahrwerk mit einzubauen. Ich habe Kartonstücke als Klebefläche angefügt, nachdem keine Laschen vorgesehen waren.



    Bei der Anprobe dann das Ärgernis, der Fahrwerksschacht stand am Rumpf innen an.



    Die Lösung: der Rumpf musste ausgeschnitten werden.


    Den hinteren Innenflügel begann ich mit der Oberseite. Ich habe zwecks besserer Stabilität kleine Winkel aus Restmaterial angefertigt und diese vor dem Aufkleben der Hülle am Rumpf befestigt. Die Klappen können im Ganzen mit diesem Teil gefertigt werden oder sie werden abgeschnitten und separat gefertigt. Ich will sie abgesenkt darstellen, wie der Draken im abgestellten Zustand zeigt.



    Der Lufteinlauf hat ja beim Draken eine spezielle Form.


    Der Einlauf innen hat leider die Naht unten, hier wäre oben besser gewesen. Muss es halt so gehen.

    Vorformen ist hier extrem wichtig.... aber was sage ich! Weiß eh jeder Kartonmodellbauer.



    Achtung beim Spant mit dem Durchgangsloch, dieses muß eher unten sein. Könnte man auch falsch einbauen...



    Aber die Abwicklung ist sehr gut, alles passte piekfein!



    Die Lufteinläufe-Tragflächen (sind eigentlich beides...) beginnen mit dem Teil 43. Wenn man möchte, kann man den Raum für die Kanone dreidimensionalisieren. Ich habe, frei nach Karl Valentin, gemöchtet.



    Dann konnte der Bauteil angebaut werden. Der Spalt zwischen dem Teil und dem Rumpf wird später noch mit einem Streifen abgedeckt.



    Der Rückenwulst ist immer ein besonderes Schmankerl. Mir war der Teil zu lang, ich habe ihn dreigeteilt.



    Ich habe ihn an den Stellen geteilt, wo Spanten vorgesehen sind. Laschen schneide ich aus nicht benötigten Teilen in der passenden Farbe (Der Bogen erlaubt die Ausführung mit unterschiedlichen Kennummern, ich habe mich für 12 entschieden). Die Spanten müssen um die Laschendicke verkleinert werden.



    Nachdem der Wulst gut passt, habe ich auf zusätzliche Laschen zum Anbringen verzichtet und ihn stumpf verklebt. Ist m.M. gut gelungen.



    Weiter mit dem Rumpf nach vorne. Hier müssen bereits der Fahrwerksschacht und das Cockpit eingebaut werden, wobei ersterer und zweiteres sich sogar überlappen. Hier war ein bisschen Anpassarbeit nötig.





    Die Bugteile 2 und 1 machen hingegen keine Probleme. Den Bugkonus muss man halt sorgfältig vorrunden.


    Die nächsten beiden Rumpfteile sind etwas diffiziler. Man kann die Bremsklappen geöffnet darstellen, dazu muß man ein paar Teile zusätzlich einbauen.



    Passen soweit gut.




    Weiter gings mit dem "Auspuff". :D



    Servus Leute,


    Was ist jetzt mit der Viribus? Gar nix, die wird nur kurz nach hinten geschoben, wieder mal. :S


    Aber, ich habe voriges Jahr bei der GS2023 einen Draken begonnen, den ich dann auch unterbrochen habe. Daher gab es bis dato auch keinen Baubericht in unserem Forum.

    Warum ich das jetzt mache? Damit die Fliegerfraktion gestärkt wird? Auch!


    Ganz einfach, am 1.Juni haben wir einen Basteltag im Flugzeugmuseum Graz-Thalerhof und ich möchte ihn bis dorthin fertig bekommen. Soll eventuell in der Ausstellung landen.

    Es wird eine Weile dauern aber ich möchte den Baubericht auch hierher bringen, zumindest in kurzer Form.


    Das Original ist wohl hinreichend bekannt, aber auch der Konstrukteur des Bogens ist kein Unbekannter.

    Anschnitt war im November 2022.



    Hier die ersten verbauten Teile. Bei Teil 7 hat man die Möglichkeit, die Lüftungsöffnungen auszuschneiden und vertieft zu hinterkleben. Ich habe die Möglichkeit genutzt...



    Die bisherigen Fotos wurden im Schatten fotografiert, daher auch der leichte Blaustich. Habe die Bilder zwar teilweise nachbearbeitet, habe ihn aber nicht ganz weg bekommen..



    Aber jetzt noch Handyfotos im Sonnenlicht, starke Schatten aber mir gefallen sie sehr gut. Ganz andere Wirkung.





    Servus Leute!


    Um die Vitrine entsprechend zu zentrieren brauchte ich noch einen Rahmen.

    Ich habe einen Standard-Bilderrahmen 40x50cm von bösner gekauft, die Länge passte perfekt. Die Breite habe ich um 2cm verringert, also aufgeschnitten und wieder zusammengeleimt.

    Das Innenmaß des Rahmens entspricht so den Außenmaßen der Haube.


    Das Einlagebrettchen habe ich ebenfalls beschnitten und einen Rand aus schwarzem Fotokarton aufgeklebt.



    In den Rahmen eingebaut.



    Passt perfekt!



    Jetzt suche ich passende Örtlichkeiten und Hintergründe für ein paar gute Galeriefotos...

    Kurt, Thomas spricht von einer Magnet Verbindung. Kannst du mich aufklären?

    Servus Jürgen arte .


    Dabei geht es darum, Oberteil und Unterteil mit kleinen Magneten zu versehen, damit man es wenn nötig trennen kann. Die müssen halt genau gegenüber platziert werden. Oder man verwendet Magnete auf der einen Seite und ein Blechstück auf der anderen.

    Dazu gibt es Neodymmagnete in verschiedenen Größen zu kaufen, die sind stark und kosten heutzutage nicht mehr viel.

    Aber das wäre wohl vor dem Beplanken des Rumpfes und Unterwasserschiffs einfacher gewesen...


    Herzlichen Gruß

    Robert

    Die restlichen Scheinwerfer.



    Auch die Scheinwerferplattformen am hinteren Mast und an den Beibootkränen sind montiert. Für die am Mast sind Stützen vorgesehen, für die an den Kränen nicht. Sind aber im Plan vorhanden, also habe ich welche aus Reserva gemacht.



    Und so können die Scheinwerfer montiert werden, bis auf die beiden am Peildeck (nehme ich an das es das ist). Da muss ich vorher noch eine Reling anbringen...



    Die Verglasung habe ich mit Paketklebeband realisiert. Dabei habe ich die Frontringe auf jenes geklebt und die angrenzenden Bereiche mit Abfallpapier versehen. So kann ich die Ringe entlang der Außenkontur aussticheln, ohne daß mir das Klebeband an den Fingern klebt.



    Nebenher habe ich die beiden "Tische" für die mittleren Scheinwerfer gebaut. Die sind fitzeliger als sie aussehen...