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  • "Onkel Hotte" started this thread

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1

Tuesday, March 13th 2012, 9:59pm

U-35 von JSC

Hallo zusammen,

Möchte auf diesem Weg mein erstes Kartonmodell vorstellen. Dank Hadu, von ihm stammt die Idee, starte ich einen Baubericht über die U-35 von JSC.
Voller Elan und Euphorie ging es an Teile ausschneiden und zusammenkleben. Die ersten Arbeitsschritte, also Fertigstellung des Bootskörpers liefen gut
und ich bin ganz zufrieden.

Und dann das !!!, In der Anleitung steht:
"10. Oberteil des Bootskörpers. Die äußerlichen Teile des Elementes einschneiden und auf halbrund umbiegen. Danach die Teile des Elementes längs der bestimmten Linien auf den beiden Seiten der Längsachse wenig umbiegen.
Die Gestalt des Elementes muss genau zu den Flächen der Spanten passen. Das Element auf den Elementen 1,2 sowie zu den oberen oder teilweise seitlichen Flächen der Laschen auf den Spanten aufkleben."

Jetzt ist bei mir erstmal Baupause denn ich verstehe das nicht so ganz. Kann mir jemand helfen wie ich jetzt weiter arbeiten muss?
Bin für jede Hilfe dankbar...

Anbei ein paar Bilder.
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haduwolff

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2

Tuesday, March 13th 2012, 11:11pm

Moin zusammen,

nunja, toller Text, stimm schon. Ich denke, daß die erfahrenen Schiffbauer hier mehr sagen können.

Ich sehe da so, daß das Decksteil den seitlichen Teil des Rumpfes über der Wasserlinie mitbildet. Der Rand des Decks wird abgeknickt, und die Seitenteile gerundet. Sie bilden immerhin die Satteltanks/Tauchtanks.

Vielleicht hiflt ein Blick auf diese Website weiter, die das Boot im Schnitt zeigt:
http://www.marinepage.de/uboot009.html

Gruß
Hadu
Meryl Streep: "Wenn die Mächtigen ihre Position benutzen, um andere zu tyrannisieren, dann verlieren wir alle"

http://interscalestolberg.jimdo.com/


www.modell-und-geschichte.jimdo.com

Mitglied der Luft'46-Gang

Pitje

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3

Tuesday, March 13th 2012, 11:16pm

Hallo Hotte,

schön, dass du direkt mit einem BB loslegst. :thumbsup:


Gute Frage, die du da stellst. Habe bei der S.M.S. König desselben Verlags den Textteil
weggepackt, ist genauso verwirrend geschrieben, den nutze ich eigentlich nur , um keine Teile zu vergessen, die irgendwo im Bogen abgedruckt
sind.

Normlerweise sollte eine Skizze im Umschlag sein. Ist da nix?


Ansonsten würde ich das so deuten, das das Teile 10, um das es geht sozusagen die obere Schale darstellt. Das heißt, du drehst dein Spantengerüst um, so dass die Rundungen nach oben zeigen und setzt Teil 10 oben drauf. Ddie Einschnitte, die angesprochen wurden, musst du zwischen den einzelnen Segmenten bis zur durchgehend gedruckten Linie ausführen, die einzelnen Segmente nach unten wölben und dann die Einschnitte, die durch das wölben dann bündig aneinander stoßen sollten, miteinander verbinden.( Dazu empfehle ich dünnes Butterbrotpapier zu nehmen, stumpf kleben geht, ist aber längst nicht so haltbar) Die unterhalb Teil 10 gedruckten Teile bilden dann sozusagen die Unterschale des U-Bootrumpfs.
Jeweils sauber vorrunden und dann mittels der Klebelasschen Stück für Stück montieren. Hier scheint es mir sehr wichtig zu sein, sehr sauber vorzurunden und immer wieder anzupassen, ehe der erste Kleber eingesetzt wird.

Hoffe ich habe nicht ebenso unverständlich geschrieben, wenn doch, dann versuche ich umzuformulieren.
Aber erst morgen jetzt wird gepooft.
Gut's Nächtle und viel Spaß mit dem U-Boot.

Viele Grüße
Peter
Parallel im Bau:
Großlinienschiff S.M.S. Baden , HMV, 1:250
Hafenanlage Neu-Ulm , diverse Verlage, 1:250
Hamburger Traditionsschiffe ,HMV, 1:250

Peter Wulff

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4

Tuesday, March 13th 2012, 11:32pm

Moin Hotte,

ja, die drolligenTextanleitungen der älteren JSC Bögen können einen schon mal zur Verzweiflung bringen :D
Im Prinzip hat Peter (Pitje) das schon richtig beschrieben.

Der Rumpf des Bootes wird aus der oberen "Schale" (Bauteil 10) und den unteren Segmenten 11-17 u. 21, plus einiger weiterer Kleinteile, gebildet.
Am Oberteil (Nr. 10) sollen die quer verlaufenden Segmentschnitte (rote Kreise) eingeschnitten werden.
Danach die Seiten des Bauteils nach unten runden (gelb eingekreist). Ausgangspunkt dürfte dabei die durchgezogene Linie sein, an die die schnitte heranführen.
Dabei, wie schon von Pitje beschrieben, versuchen, die einzelnen Segmente zusammenholen und miteinander verbinden.
Währenddessen immer wieder an das Rumpfgerüst anpassen.

Gruß
Peter
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5

Wednesday, March 14th 2012, 1:00pm

hallo Onkel Hotte,

Du wirst das schon machen !! Ich bin gespannt auf Deinen Bericht,denn dieses U-Boot möchte ich auch bauen, wenn der Sturm sich bei mir gelegt hat.
Übrigens -- ich baue schon seit Jahren ohne Textanleitung. Eine Skizze oder Foto hilft mir mehr als tausend Worte. Ganz furchtbar war es bei den alten W´havener Lehrmittelbögen. Da gab es fast nur Text.

Gruß Harald Steinhage

DimMyPrp

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6

Wednesday, March 14th 2012, 2:09pm

In der Anleitung steht:
Die äußerlichen Teile des Elementes einschneiden und auf halbrund umbiegen. Danach die Teile des Elementes längs der bestimmten Linien auf den beiden Seiten der Längsachse wenig umbiegen.
Die Gestalt des Elementes muss genau zu den Flächen der Spanten passen. Das Element auf den Elementen 1,2 sowie zu den oberen oder teilweise seitlichen Flächen der Laschen auf den Spanten aufkleben."
Das erinnert mich an:
  1. Auspack und freu .
  2. Slippel A kaum abbiegen und verklappen in Gegenstippel B fuer Illumination von GWK 9091.
  3. Mit Klamer C in [...]

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7

Wednesday, March 14th 2012, 11:06pm

Hallo zusammen,

Vielen Dank für die Erklärungen, die werden mir sicher weiterhelfen. Klasse welche Hilfe man hier als Anfänger bekommt.
Mit dem Bau geht es allerdings erst am Wochenende weiter. Im Moment ne ganze Menge Arbeit. Aber egal, ich halte
euch auf alle Fälle auf dem laufenden.

Harald, bis ich soweit bin das ich überhaupt keine Anleitung mehr brauche wird wohl noch ne halbe Ewigkeit vergehen, LOL

gruß Onkel Hotte

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8

Saturday, March 17th 2012, 8:23pm

Hallo zusammen,

Dank euerer Hilfe bin ich weitergekommen. Soweit habe ich den Rumpf fertig aber ich bin nicht so zufrieden.
Ist es normal das die Passgenauigkeit bei den Kartonmodellen nicht so gut ist ? ( Ist mein erstes )
Ich habe mir größte Mühe mit dem raustrennen der Teile gegeben. Mit Skalpell und Schere ging dies auch sehr gut.
Aber wie auf den Fotos zu erkennen blitzen weiße Stelle durch und ich konnte nicht genau auf Stoß kleben.
Habe mir gedacht man kann dies mit Farbe etwas kaschieren ?

Hier die Bilder

Gruß Hotte
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Pitje

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Saturday, March 17th 2012, 10:08pm

Hi Hotte,

Der Gedanke war goldrichtig! :) Zum Thema Kantenfärben, das ist wohl der Punkt, den Du meintest, habe ich hier mal eine kleine Anleitung zusammengefasst. Es gibt aber auch noch andere Beschreibungen zu diesem Thema im Forum. Keine Angst, man muss nicht diesen Farbenkasten kaufen, es gibt auch einzelne Aquarellstifte, auch von anderen Herstellern. Einfach beim freundlichen Künsterlbedarf, oder Schreibwarenladen nachforschen.

Zum Runden solcher Baugruppen nehme ich immer runde Hölzer in verschiedenen Durchmessern, wo das Werkstück dann sukzessive immer enger herumgerollt werden muss, bis die gewünschte Wölbung / Rundung erreicht ist..

Ist doch aber nicht verkehrt für den Anfang. Mach weiter so. :thumbup:

Viel Spaß weiterhin.

LG
Peter
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Peter Wulff

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Sunday, March 18th 2012, 9:28am

Moin Hotte,

nicht verzagen, weitermachen :thumbsup:

Wie mein Namensvetter schon geschrieben hat, vielleicht noch versuchen, die weißen Blitzer voooorsichtig (und mit ruhiger Hand) mit einem feinen Pinsel farblich kaschieren.
Was die so gern gescholtene "Paß(un)genauigkeit" angeht: Bei den älteren JSC Modellen sind besonders diese Art von Bauteilen, wie dein Oberdeck, mit einer gewissen Vorsicht zu geniessen.
So sind die seitlichen Einschnitte oft etwas zu großzügig bemessen und lassen sich einfach nicht ganz genau auf Stoß bringen (das Problem hatte ich bei meinem Novik mit dem Backdeck).
Andererseits wehrt sich der bei diesen älteren Modellen verwendete Karton gern gegen allzu rundliche Formen.

Drücke Dir weiterhin die Daumen
Gruß
Peter
:D

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