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Saturday, July 28th 2018, 12:38am

Moin Wilfried,

die grafische Gestaltung der Luken sieht auch am Modell sehr überzeugend aus.

Was die Formgebung der Frachtschiffe angeht: In unserem Urlaubsdomizil liegt passend Prager, "F. Laeisz" aus. Dort kann man die veränderte Formgebung von der Dampferoptik am Heck und am Bug anhand der Laeisz-Fruchtkühlschiffe von Ende der 20er bis Mitte der 30er Jahre gut erkennen. PANTHER und PUMA (1930) waren noch klassische kohlegefeuerte Dampfer und sahen entsprechend aus. Sie entsprachen auch ökonomisch einem konservativ auf Sicherheit bedachten Konzept. Drei Jahre später haben sich bei den ersten Motorschiffen Heck und Steven deutlich verändert; mit der POMONA (1938) ist die modernere Optik voll umgesetzt.

Viel Erfolg weiterhin bei der Erlangen!
Viele Grüße Nils

"My brain hurts!" (Mr. Gumby)

Im Bau: Tonnenleger BRUNO ILLING (HMV 1:250), SRK HERMANN RUDOLF MEYER (Passat 1:250)

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Hans-Joachim Möllenberg (28.07.2018)

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Saturday, July 28th 2018, 6:42am

Moin, moin Wilfried,

die schattierten Luken gefallen mir richtig gut :thumbup: ! Mit dieser konstruktiven Ausgestaltung könnte man auch das eine oder andere alte Whv`ner Modell aufpeppen......
Gruß
HaJo

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Saturday, July 28th 2018, 7:57pm

Mit dieser konstruktiven Ausgestaltung könnte man auch das eine oder andere alte Whv`ner Modell aufpeppen......


tja, Hajo, dann mach' Dich mal an die Arbeit – schaue, welche Maße die Luken im Durchschnitt bei WHVlern haben und dann kann ich sicherlich hier eine PDF-Datei sponsern ... die, dann auf Tonpapier Verwendung finden kann.

mit liebem Gruß
Wilfried

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Sunday, July 29th 2018, 9:15am

Hallo,
die Luken sind eine Extraklasse für sich. Aufs Ganze eines Modells gesehen stellen sie nur einen kleinen Teil dar. Aber sie sind ein Blickpunkt des Modells.

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Sunday, July 29th 2018, 3:10pm

Was haben 4 siamesiche Zwillinge mit der „ ERLANGEN „ …..

Moin Zusammen;

ch war auf der Suche nach Informationen über den Umbau der 4 Siamesischen Zwillinge.
Der Umbau fand 1985 /86 auf der SUAG Werft in Bremerhaven statt.
Zum Stapellauf des ersten Rumpfes wurden 400 Stapellaufgäste nach Bremerhaven geflogen, um dem Schauspiel eines Querablaufes beiwohnen zu können.

Vielleicht können sich ja einige Kartonbauer rund um und in Bremen / Bremerhaven daran erinnern.

In der Ausgabe von der Schiffahrt International fand ich einen 6 Seiten langen Artikel über die „ ERLANGEN „.

Es sind auch 3 Bilder in diesen Artikel der die Masten mit den Segeln zeigt.

Ich werde einmal das Vorwort zitieren:

Autor des Artikels ist Kapitän Helmuth Mordhorst

„ ERLANGEN „
Der Bremer Dampfer, dar nach Hause segeln wollte

Vor 48 Jahren sank im Südatlantik der Dampfer „ ERLANGEN „ des Norddeutschen Lloyds bei dem Versuch, trotz feindlicher Seeblockade einen deutschen Hafen erreichen.
Gemessen am Kriegsausgang war es ei völlig unnützes Unterfangen. Trotzdem verdient die Reise der „ ERLANGEN „ Erwähnung.
Eine Dampferbesatzung unternahm alles, um das Schiff – auch unter Segeln – aus dem entferntesten Winkel der Welt in die Heimat zurückzubringen.
Es war eine großartige seemännische Leistung. Die allerdings überschattet wird von dem sinnlosen Sterben von Menschen, die auf dieser Fahrt dabei waren.
Der nachstehende Bericht schildert die Strapazen, die die Besatzung auf sich nahm. Und er macht deutlich, dass die Schiffsführung von den zwei Möglichkeiten, die sich ihr boten, die schlechtere wählte.
Wäre die Alternative – Rückfahrt nach Australien, Selbstversenkung des Schiffes und an Land gehen der Besatzung gewählt worden, es wäre das Schiff genauso verloren gewesen, wie Monate später auch geschah. Aber die Toten dieser reise hätten überlebt. Das sollte bei aller Anerkennung der Leistung der „ ERLANGEN „ Besatzung nicht vergessen werden.

Die Red.

Zitat Ende.


Ich selber habe Interesse an der Geschichte des Schiffes und dem Model, falls es später einmal veröffentlicht wird.

Erschienen ist der ganze Bericht in der Ausgabe 03/ 1986 der Schiffahrt International..


Viele Grüße und ein schönes Restwochenende

Arne
Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
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Monday, July 30th 2018, 11:27pm

Moin, moin zusammen,
möchte mich für die Zustimmung und das Interesse an diesem Schiff bedanken; der Sommer in Norddeutschland reicht im Moment gerade für Recherche; der Bereich der Lüfter ist für mich abgesungen aber bei den Dampf-Ladewinden gab es noch Nachfragen für mich.
Jetzt habe ich aber auch hier herausgefunden, wie der "Sack an Deck" kommt und mit welchen Winden.
Verwendet wurden Dampfladewinden mit einfachem Vorgelege nach HNA-Wi 2. HNA ist eine Schwester der DIN und steht für Handelsschiff Normen Ausschuß. Diese Winden wurden in Form und Grösse den jeweiligen Ladebäumen und ihrer Lastfähigkeit entsprechend gebaut und an Deck aufgestellt.
Mir liegen die Zeichnungen sowohl vom Generalplan der ERLANGEN vor als auch der Winden, sowie die entsprechenden Tabellen, die eine genaue Zuordnung derer Größe ermöglichen.
Ist nicht so wirklich spannend – und ich weiß im Moment auch nicht, wieviel davon im Maßstab 1:250 umzusetzen ist.



Nicht gerade pralle, was man hier entdecken kann; aber so sieht manchmal die Realität aus, wenn man sich mit Schiffen aus dieser Zeit beschäftigt.
Macht aber Spaß und jede Winde erinnert mich irgendwie an eine Dampflok mit Zylinder, Schub-, Treib- und Kuppelstange – nur viel kleiner .. und dann die vielen Unfälle, die es gab, wenn mal wieder Leitungen brachen oder Rohrreißer und Dampf ausströmte, die Packungen nicht dicht hielten, Seeschlag die Leitungen zerstörte ... aber daß ist sicher nur meine Phantasie, die sich wieder einmal Bahn bricht ... :D

Ich selber habe Interesse an der Geschichte des Schiffes und dem Model, falls es später einmal veröffentlicht wird.


Freut mich, Arne. Veröffentlichen wäre sicherlich vor vielen, vielen Jahren selbstverständlich gewesen. Ich freue mich erst einmal, daß es ein freundliches Korrektiv gibt, welches meine ersten Ausdrucke umsetzt.
Laß' es mich erst einmal zu Ende bringen und dann wird sich auch ein Weg finden; wie meine Einstellung zum Beiwerk ist – darüber habe ich ja meine Meinung schon mehrmals geäußert. :D

mit einem lieben Gruß
Wilfried

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Tuesday, July 31st 2018, 7:07am

Moin Zusammen.

ich kenne es auch mit den spärlichen Zeichnungen.

Es wurde viel nach Örtlichkeit eingebaut.

Die Referenzen waren das Maß aus Mitte Schiff und die Höhe von WL ( Wasserlinie.) Alles andere hat sich durch die Bucht und den Sprung ergeben.Die Spant Nr. darf nicht fehlen.



Viele Grüße
Arne
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Tuesday, July 31st 2018, 11:07pm

Schwein haben oder haben die Schweine gehabt?

Moin, moin zusammen!
Ich wurde gebeten, noch ein paar Zeilen zu den achteren Deckshäusern zu schreiben; der Aufbau an sich ist nun wirklich nicht herausfordernd. Das Deck wird so eingesetzt, daß es von der Wand umschlossen und oben einen Tuck tiefer sitzt um einen kleinen Anschlag für die Reling, die sich nur im der See zugewandten Teil befindet, zu bilden.
So weit, so gut!

Hier von mir für das Handmuster gedankenlos hingehudelt.

Achtere Deckshäuser – warum und wieso überhaupt und was war deren Funktion? Auf Schiffen – im Gegensatz zu Konzernen und Ämtern – gibt es nichts Überflüssiges. Alles hat Sinn und Funktion. :D Daß die Pardunen auf dem Deck derer angeschlagen, sollte nicht der einzige Grund sein. Also noch mal den Plan ins vergrößerte Auge genommen.
Ne, nech - oder doch? Ein Schriftvergleich ergab – es ist kein "u" ....



Stall und Geräte. Von den alten Seglern war mir bekannt, daß sie Frisch-Proviant im wahrsten Sinne des Wortes mitführten – aber im Jahre 1929? Sicherlich war die Kühltechnik noch nicht so perfekt wie heute aber die zur gleichen Zeit gebauten Passagierdampfer BREMEN und etwas später EUROPA – die CAP ARCONA nicht zu vergessen – hatten ihre Kühlllasten schon gut gefüllt um auch die ausgefallensten Wünsche ihrer Kunden befriedigen zu können.
Was daß mit dem Modell zu tun hat; zwei Schotts ergänzen; die Steigleiter erwähnen und was ist mit der Kurbel?
Warum ich dieses Gedöns hier schreibe? Weil diese alten Dampfer allein aus ihrer selbst Geschichten der Nachwelt erzählen – selbst in solchen kleinen Details. Glaube ich zumindest. Und weil solche Dinge für mich auch den Reiz an dieser Zeichnerei ausmachen.
Geschichte von Schiffen aus ihrer Zeit lebendig zu machen; der eine schreibt ein Buch darüber, der andere zeichnet Pläne und ich - ja, ich versuche aus der Summe ein Stück aus Karton zu erstellen.

mit einem lieben Gruß
Wilfried

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Friday, August 3rd 2018, 10:30pm

Untere Kommandobrücke – nu geiht los ...

Moin, moin zusammen!

bevor ich hier in maritimes Rees gehe, sei mir noch der Hinweis auf eine Ergänzung im Beitrag #36 erlaubt:
Turbinenschiff ERLANGEN - Mythos und Fluch der Akribik - ein Handmuster entsteht

Bevor es an die Kartonteile und deren Aufbau an Deck geht, kurz wer und was sich im Original dahinter verbarg:



Nicht immer hat man die Möglichkeit, ein Schiff, welches vor fast 90 Jahren in Dienst gestellt wurde, "von Innen zu betrachten".
Und wer Zeichnungen lesen kann, der findet sich auch mit meinen Bauteilen zurecht. Wobei wir jetzt wieder in der Realität angekommen sind ... :D



Zuvörderst muß ich einen Fehler eingestehen, den ich im Überschwang und eingedenk meiner Tüdeligkeit gemacht habe. Plan gut - das Original im Plan genau besehen – besser. Worum es geht, sieht man auf dem nächsten Bild – weiß umrandet...



Ist nun schon korrigiert und ab dafür. Noch ein paar Zeilen; die Aufbauwand hat nun einen Sockelstreifen in Grau bekommen; hier nachträglich hineinmanipuliert und die Handläufe sind in 50% Tonwert Schwarz angelegt. Daß ich bei meinem Handmuster keine Bulleyes aussteche oder schneide, möge man mir verzeihen. Es ist ein Handmuster.
Der Aufbau gestattet sich simpel – nur beim Deck ist etwas Sorgfalt angebracht; die Ausschnitte für die beiden Niedergänge sollten bündig mit der Achterkante der Aufbauwand sein und mittig zum Schiffsrumpf. Was aber kein Problem darstellt, ist doch die Decksbreite mit der Schiffsbreite an dieser Stelle identisch.
Die Stützen bitte noch nicht verarbeiten; ich habe sie nur schon dieser Baugruppe beiefügt, damit ich sie später nicht vergesse.
War noch etwas?

Ja, ich habe noch den Däumlingen zu danken; und den vielen unbekannten Lesern :D

mit einem lieben Gruß
Wilfried

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Saturday, August 4th 2018, 8:52am

Servus Wilfried,
saubere Konstruktionsarbeit!
Diee offene Ladeluke gibt schon ordentlich was her.

Ich bin Fan von so einer Möglichkeit, damit wird eine Präsentation mit Hafenumfeld wesentlich interessanter.
Liebe Grüße
Wiwo

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Tuesday, August 7th 2018, 12:37am

Deck - Untere Kommandobrücke

Diee offene Ladeluke gibt schon ordentlich was her.

Danke, Wolfgang – nur damit ist es nicht getan, schöner Effekt sicherlich. Aber es wären dann noch ein entsprechender Laderaumboden einzuziehen; mindestens zwei Steigleitern vorn und achtern; dann denke ich auch noch an die Auflager für die Scherstöcke ... gut hier schlägt wieder meine Karibik zu. Und ich bin sicher, die Fachleute werden noch einiges zu ergänzen haben.

Als nächstes ist das Deck für die untere Kommandobrücke an der Reihe; wenn man sich den Plan ein wenig genauer ansieht, fällt folgendes auf. Der Kaptein hat seinen eigenen Zugang plus Bad und WC – Master next God. Die Herren Offiziere teilen sich einen Zugang von Deck her sowie Bad und WC.
Auch der Blick auf die Spieren an Back- und Steuerbord schadet nicht; sie helfen beim Fieren der Stelling und halten sie in Position.



Hier das Deck an Bord und die Spanten für den Baufortschritt auf ihrer Position; die Aufbauwand –rechts– bereits vorgeformt. Die Position dieses Decks auf dem unteren Bauteil wird hier noch einmal deutlich - Ausschnitte für die Niedergänge.



Hier ist bereits das Deck der Oberen Kommandobrücke angebracht und deren Spanten für den Aufbau.



Die Rückseite wird später mit einem, mehrere Decks übergreifenden, Bauteil verschlossen. Alles keine weltbewegenden Vorgänge – eher ein Abarbeiten.



mit einem Danke für die Komplimente des erhobenen Daumens und einem lieben Gruß
Wilfried

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Tuesday, August 7th 2018, 8:44am

Hallo Wilfried,
Dein Baubericht gefällt mir besonders gut, weil er Auskünfte über die Funktion der Bauteile gibt. Leider gibt es das in heutigen Bauanleitungen nicht mehr so häufig.
Ulrich

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Tuesday, August 7th 2018, 11:03pm

Moin Ulli,

Auskünfte über die Funktion der Bauteile


Tja, daß ist halt meine Art an ein Projekt heranzugehen und die dabei zwangsläufig entstehenden Inhalte lasse ich hier einfließen. Sofern es die Pläne des Originals denn auch hergeben. Recherche ist mein eigentliches Anliegen und mit meinem Zeug die Anregung für ein Modell zu geben; meist jedoch muß ich es dann auch noch selber zeichnen :D

Leider gibt es das in heutigen Bauanleitungen nicht mehr so häufig.


Mit der Einführung der gezeichneten Bauanleitungen, die aus den 3D-Programmen leicht generiert werden können, ist die textliche Anleitung so gut wie verschwunden; zumal manche Anbieter ja auch auf den internationalen Markt geschielt haben und da wäre ja noch richtig Geld angefallen für Übersetzungen.
Ich denke da wie Du; die alten Wilhelmshavener Bauanleitungen, wo der Bastler - gleich welchen Alters - das Modell nach dem Lesen eigentlich schon im Kopfe zusammenbauen konnte. Und die Baugruppen sowie die Namen der Bauteile, deren Funktion sich eigentlich schon aus dem Namen erschloss. Hätte heute leider keine Chance mehr; abstraktes oder begriffliches Denken in konstruktives Handeln umzusetzen – frag' mal einen der Firmenchefs aus dem Handwerk oder die Ausbildungsleiter in Großbetrieben .. :D

Insofern ist es doch schön, hier eine Plattform zu haben, die es uns ermöglicht, etwas Licht in manches schiffbauliche Dunkel zu bringen ...

mit einem lieben Gruß
Wilfried

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Saturday, August 11th 2018, 12:23am

Untere Kommandobrücke – da war ich noch einmal dran!

Moin, moin zusammen!

Ich verkneife mir mal den Einleitungssatz, der da mit der Korrektur falscher Entscheidungen in der Politik begonnen hätte - oder Behörden :D
Hier habe ich jedenfalls etwas gezeichnet und gebaut, was dringender Korrektur bedarf;



Der Durchgang ist einfach zu schmal – Vergleiche mit dem Generalplan zeigen es; es kam auch innnerhalb der Arbeitsgruppe die Frage auf, ob der denn überhaupt notwendig sei; ich konnte darauf hinweisen, daß es dem Kapitän - den ersten Mann auf einem Lloyd-Schiff als Käptn zu bezeichnen, verbietet der Respekt - kaum zuzumuten gewesen wäre, wenn man durch sein Gemach zur anderen Seite des Schiffes gelangt wäre.
Also vorn oder achtern 'rum.
Die Verschalung mit Holz – auch ein Diskussionspunkt, ob sinnvoll? Nö – heute würde man sagen es entsprach dem Zeitgeist oder war State of the Art sowie die Abwertung der Städte heute mit Blöcken, deren Fenster aussehen wie Schießscharten ... dideldum, dudeldei, Dudler – dieser Ausflug musste als Bewohner einer gedudelten Stadt einfach erlaubt sein :D
Habe mir diesbezüglich mal Fotos von Schiffen gleicher Größe und Zeitraum angesehen und sowohl TRAVE, LAHN, SCHWABEN haben ein gleiches Mal an Holz an gleicher Stelle – also auch hier Konsenz.

Und dann waren da noch die Nocken; hier war ganz dringend eine Verbreiterung und Ergänzung angebracht; Grätings im Bereich - mit einer Erhöhung für die Peiler ... sollte jemand die Inneneinrichtung auf dem Plan erkennen; nein, die stelle ich nicht dar.



Aber ein bischen Karibik, was die Anordnung von Schotten und Aussenöffnungen – Bulleyes und Anverwandte – muß schon sein.



Lohnt sich dieser Aufwand? Ja, für mich und meine Freunde, die daran beteiligt sind. Es gibt nämlich nichts schöneres, als aus eigener Hand etwas zu schaffen, was dem Original nicht direkt aber doch ganz nahe dran ist – gibt es einen schöneren Lohn später für ein paar Verrückte? Jedes einzelne Teil bestimmt doch immer die Summe des ganzen ..

in diesem Sinne ein schönes Wochenende
Wilfried

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Saturday, August 11th 2018, 11:12am

Ahoi Wilfried,

Zitat Wilfried:
"Es gibt nämlich nichts schöneres, als aus eigener Hand etwas zu schaffen, was dem Original nicht direkt aber doch ganz nahe dran ist – gibt es einen schöneren Lohn später für ein paar Verrückte? Jedes einzelne Teil bestimmt doch immer die Summe des ganzen .."



Wie wahr, wie wahr !!!!!!

Herzlichen Dank.

Liebe Grüße
Jo
Meine bisher gebauten Modelle sind hier abgelichtet :)

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Saturday, August 11th 2018, 3:13pm

Hallo Wilfried,

ein Bombentrichter hat mehr Ästhetik als jedes Dudler-Machwerk. Immer wenn ich jetzt in Bremen aus dem Hauptbahnhof komme, könnte ich speien.

Von den peinlichen Lobhudeleien in der Presse ganz zu schweigen.

Zaphod

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Saturday, August 11th 2018, 6:42pm

Die weitaus meisten Bürogebäude, die im letzten Jahrzehnt gebaut wurden, haben die hier mit Schießscharten verglichenen schmalen und hohen Fensterformate. Das ist eine Folge der Computerarbeitsplätze. Da eine von der Raumgröße abhängige Mindest-Fensterfläche nicht unterschritten werden darf, gestaltet man sie so, dass es im Raum auch verschattete Bereiche gibt, in denen man einen Computer aufstellen kann - also keine Marotte von Meister Dudler.

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